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Der Blog zum Oppenheim-Skandal

Chance

Zweite Chance für Held? Gerne – aber erst muss er liefern!

Marcus Held ist verurteilt, viele Oppenheimer freuen sich – prompt melden sich Gutmenschen und alte Held-Anhänger und beklagen im Internet eine Hetzjagd auf den gefallenen Stadtbürgermeister. Ein etwas obskur anmutender Verein aus Mainz fordert, dem Mann eine zweite Chance zu geben. Dagegen ist ja grundsätzlich nichts zu sagen. Aber vorher ist Marcus Held dran: Er muss zwingend liefern.

Das Urteil

1 Jahr, 8 Monate: Das Urteil kann für Held sehr teuer werden

Das Urteil ist gesprochen – endlich, nach fast fünf Jahren: Wegen Untreue und Bestechlichkeit ist der frühere Bürgermeister von Oppenheim und langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held verurteilt worden. Der Richter verhängte eine Haftstrafe von 1 Jahr und 8 Monaten auf Bewährung ; außerdem muss Held 10.000 Euro für einen gemeinnützigen Zweck zu zahlen. Das Urteil dürfte, wenn es rechtskräftig wird, Held vor allem langfristig finanziell schwer treffen.

Fall Marcus Held: Das Totalversagen – auch der Lokalzeitung

Kurz vor dem Urteil im Fall Marcus Held – es soll an diesem Montag fallen – hat die „Allgemeine Zeitung Mainz“ den rheinhessischen Behörden ein Totalversagen vorgeworfen: Sie seien schuld, dass Oppenheims ehemaliger Bürgermeister nicht viel früher gestoppt worden sei. Gleichzeitig feiert sich das Blatt selbst: Es habe die Machenschaften des SPD-Politikers aufgedeckt. Das ist Geschichtsverfälschung der absonderlichen Art: Die Fakten belegen, dass die AZ mit ihrer Redaktion in Oppenheim über Jahre hinweg Helds Aufstieg und Macht abgesichert hatte.

Marcus Held

Marcus Held: Huldigung für einen Voodoo-Prinzen

Marcus Held verkündet auf Facebook, er habe sich mit einem König aus Afrika getroffen. Damit macht er natürlich schwer Eindruck. Doch wenn wir genauer hinschauen, sehen wir: Der vermeintliche König – er ist ein Autoschlosser in Berlin, der mit dem Voodoo-Kult Geschäfte betreibt.