Der Blog ist aus. Wenden wir uns der Zukunft zu!

Es gibt die­se wun­der­ba­re Minia­tur-Erzäh­lung von Søren Aabye Kier­ke­gaard, einem däni­schen Phi­lo­so­phen und Schrift­stel­ler, der vor rund 150 Jah­ren leb­te, sie lau­tet wie folgt:

In einem Thea­ter brach hin­ter den Kulis­sen Feu­er aus. Der Pier­rot trat an die Ram­pe, um das Publi­kum davon zu unter­rich­ten. Man glaub­te, es sei ein Witz und applau­dier­te. Er wie­der­hol­te sei­ne Mit­tei­lung; man jubel­te noch mehr. So, den­ke ich mir, wird die Welt eines Tages unter­ge­hen.

Nein, nein, die Welt wird natür­lich nicht unter­ge­hen! Unser „Thea­ter“ ist schließ­lich nur eine Inter­net-Web­sei­te, und hin­ter deren Kulis­sen brennt es auch nicht (ein vor Wochen um eine Cyber­at­ta­cke gebe­te­ner Köl­ner „Secu­ri­ty Con­sul­tant“ hat einen ent­spre­chen­den Auf­trag aus Oppen­heim gar nicht erst ange­nom­men…)

Den­noch wol­len wir hier und heu­te in die Rol­le des Pier­rot schlüp­fen, jener stets leicht melan­cho­li­schen Büh­nen­fi­gur, die sich am liebs­ten weiß geschminkt und in wal­len­den wei­ßen Gewän­dern geklei­det zeigt, und als sol­cher müs­sen wir Ihnen jetzt sagen:

Es ist aus. Es ist vor­bei!

Nein, applau­die­ren Sie jetzt bit­te nicht! Das ist kein Witz! Es ist uns ernst:

Die­ser Blog ist hier­mit been­det. Zeit zu gehen. Vor­bei.

Dies ist heu­te unser letz­ter Blog-Bei­trag auf der Web­sei­te www​.der​-oppen​heim​-skan​dal​.de.

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Fast 300 Tage lang haben wir hier berich­tet. Wir haben die Affä­ren des SPD-Poli­ti­kers Mar­cus Held öffent­lich gemacht, wir haben den Oppen­heim-Skan­dal in all sei­nen Facet­ten doku­men­tiert. Nun machen wir einen Stopp, zie­hen uns zurück – aus hof­fent­lich nach­voll­zieh­ba­rem Grund:

Es ist, Stand heu­te, alles gesagt, was wir hat­ten sagen wol­len. Unser erklär­tes Ziel, mit dem wir die­se Web­sei­te Mit­te Juni letz­ten Jah­res gestar­tet hat­ten, wur­de erreicht – und sogar noch viel mehr:

  • Die Mar­cus-Held-Affä­ren sind (weit­ge­hend) auf­ge­deckt. Gewiss nicht all ihren Ein­zel­hei­ten und Ver­äs­te­lun­gen, dafür aber sind sie auch in ihrer Struk­tur und Sys­te­ma­tik klar erkenn­bar gewor­den. Die Prot­ago­nis­ten (nicht nur Held) sind bekannt. Kei­ner kann mehr sagen, er habe nichts von den rechts­wid­ri­gen, in wei­ten Tei­len sogar straf­recht­lich rele­van­ten Amts­ge­schäf­ten im Oppen­hei­mer Rat­haus gewusst!
  • Die Main­zer Staats­an­walt­schaft hat inzwi­schen umfang­rei­che Ermitt­lun­gen gegen Mar­cus Held ein­ge­lei­tet – nicht nur wegen des Ver­dachts der Untreue, son­dern auch der Vor­teils­nah­me, der Bestech­lich­keit und Ver­sto­ßes gegen das Par­tei­en­gesetz. Dar­über hin­aus wur­den auch Ermitt­lun­gen gegen den Bür­ger­meis­ter der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz, Klaus Pen­zer, ein­ge­lei­tet.
  • Der Stadt­rat hat mit den Auf­räum­ar­bei­ten der Held-Trüm­mer begon­nen. Er will Scha­dens­er­satz­for­de­run­gen gegen das ehe­ma­li­ge Stadt­ober­haupt in sechs­stel­li­ger Höhe ver­fol­gen: Mar­cus Held soll nicht nur straf­recht­lich, son­dern auch finan­zi­ell für sei­ne Machen­schaf­ten gera­de ste­hen.
  • Die „All­ge­mei­ne Zei­tung Lands­kro­ne“, die dem Stadt­bür­ger­meis­ter jah­re­lang als Platt­form zur Selbst­ver­herr­li­chung gedient hat­te, die er auch noch nach Bekannt­wer­den sub­stan­ti­ier­ter Vor­wür­fe zu sei­ner Ver­tei­di­gung instru­men­ta­li­sie­ren konn­te, scheint auf­ge­wacht. Sie bemüht sich zuneh­mend um jour­na­lis­tisch-enga­gier­te Bericht­erstat­tung (zumin­dest in Oppen­heim, in Nach­bar­or­ten ist noch viel Luft nach oben). Die Lokal- und Lan­des­re­dak­ti­on haben das Recher­chie­ren ange­fan­gen, ihre Bericht­erstat­tung ist deut­lich kri­tisch-distan­zier­ter gewor­den. Und als soll­te der Para­dig­men­wech­sel mani­fes­tiert wer­den, mel­de­te sich just an die­sem Wochen­en­de der Chef­re­dak­teur zu Wort – Fried­rich Roein­ghs Rat­schlag: „Wer aber sein Amt für pri­va­te Zwe­cke miss­braucht, hat ver­spielt. In die­ser Hin­sicht lässt sich das Amt des Bür­ger­meis­ters nicht vom Man­dat des Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten tren­nen.“
  • Zu guter Letzt hat’s auch die SPD-Füh­rung des Lan­des kapiert: Ihr Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Mar­cus Held hat die Ide­en und Idea­le der Sozi­al­de­mo­kra­tie für sei­ne eigen­nüt­zi­gen, zutiefst ego­is­ti­schen Zwe­cke miss­braucht. Mona­te­lang hat­te sich die Par­tei­füh­rung in Mainz um ihren Vor­sit­zen­den Roger Lew­entz ihrer Ver­ant­wor­tung ent­zo­gen, sie igno­rier­te offen­sicht­li­che Fak­ten und ver­such­te sogar, die Öffent­lich­keit mit einer vor­geb­li­chen Spen­den-Über­prü­fung („Die Kas­sen sind sau­ber“) zu täu­schen. Vor­bei: Mar­cus Held gilt jetzt als Out­law, er ist ein Aus­ge­sto­ße­ner – in eige­nen Par­tei­zir­keln. Er habe das Ver­trau­en der Men­schen in die Kom­mu­nal­po­li­tik beschä­digt, befand die Lan­des-Par­tei letz­te Woche, „er hat in die­ser Lan­des-SPD kei­ne Zukunft mehr.“

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Seit Helds tie­fem Sturz, seit er erst sein Amt als Stadt­bür­ger­meis­ter abgab und dann auch sei­ne vie­len Pos­ten und Pöst­chen in der Stadt, erle­ben wir ein ganz ande­res Oppen­heim: Kom­mu­nal­po­li­ti­ker unter­schied­lichs­ter Cou­leur fan­den zusam­men, sie einig­ten sich auf den hono­ri­gen Wal­ter Jertz als gemein­sa­men Kan­di­da­ten für die Bür­ger­meis­ter­wahl, die am 3. Juni statt­fin­den soll. Sie ver­kün­den damit zugleich eine neue Offen­heit und Ehr­lich­keit – frei von Scheu­klap­pen – in der Oppen­hei­mer Kom­mu­nal­po­li­tik. Eine Ener­gie gela­de­ne Auf­bruch­stim­mung ist zu ver­spü­ren, ein Nie-wie­der-so-wie-frü­her-Gefühl macht sich breit in der klei­nen Stadt:

Viel­leicht wird doch noch alles gut, sagen die Leu­te auf der Stra­ße.

Der Umschwung zeich­ne­te sich gegen Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res ab. Prü­fer des Lan­des­rech­nungs­hofs in Spey­er hat­ten sich einen Teil der Oppen­hei­mer Amts­ge­schäf­te näher ange­se­hen; sie leg­ten einen mit rund 100 Sei­ten unge­wöhn­lich dicken Bericht vor. Wir ver­öf­fent­lich­ten ihn in all sei­nen Ein­zel­hei­ten in einer aus­führ­li­chen Serie („Oppen­hei­mer Advents­ka­len­der“).

In der Fol­ge tra­fen sich mit Beginn die­ses Jah­res jeden Mon­tag ein paar hun­dert Men­schen vorm Rat­haus und demons­trier­ten gegen ihren Stadt­bür­ger­meis­ter und sei­ne kor­rup­te Poli­tik. Tie­fer Wider­wil­len gegen die gesin­nungs­lo­se Held­sche SPD-Kum­pa­nei ver­band die Men­schen. Ihr gemein­sa­mer Pro­test mach­te sie zu Ver­bün­de­ten – und damit erfolg­reich:

Ent­deckt: Das neue ‚Wir sind Oppenheim’-Selbstverständnis“ über­schrie­ben wir unse­re Beob­ach­tun­gen am 1. März 2018.

In die­ser Woche kon­sta­tier­te auch die Lokal­zei­tung nach einer Sit­zung des Stadt­ra­tes: „Ein Hauch von neu­em Geist weh­te durch das Gre­mi­um…“

Wir sind Oppen­heim“ – die Men­schen haben es begrif­fen: Sie müs­sen es end­lich leben! Und das wol­len sie jetzt wohl auch.

Der Pier­rot hat damit sei­ne Schul­dig­keit getan, das Publi­kum wird gleich begrei­fen:

Nun müs­sen die ehr­li­chen, die auf­rech­ten Bür­ger über­neh­men. Sie müs­sen das klei­ne rhein­hes­si­sche Gemein­we­sen wie­der auf­rich­ten und nach vor­ne brin­gen.

Unser Blog ist damit been­det. Der Vor­hang fällt.

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Neh­men wir uns noch kurz die Zeit für eine klei­ne Rück­schau. Erin­nern Sie sich noch, wie alles anfing?

Es war im Februar/März letz­ten Jah­res, als ein knapp 50-sei­ti­ges Dos­sier auf­tauch­te. Es ent­hielt zwei Dut­zend ver­trau­li­cher Behör­den-Doku­men­te, die Mit­ar­bei­ter der Ver­bands­ge­mein­de (VG) Rhein-Selz aus dem „Ron­do“ her­aus­ge­schmug­gelt hat­ten. Die bis heu­te unbe­kann­ten Dos­sier-Autoren woll­ten damit bewei­sen, dass Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held wie­der­holt rechts­wid­rig gehan­delt hat – weit­hin auch mit Rücken­de­ckung von VG-Bür­ger­meis­ter Klaus Pen­zer. Die Vor­wür­fe klan­gen unglaub­lich, eini­ge der Ver­däch­ti­gun­gen gar uner­hört: Das Sys­tem Held die­ne SPD-Mit­glie­dern dazu, die Par­tei­kas­se oder viel­leicht sogar auch die eige­nen Taschen zu fül­len, schrie­ben die Dos­sier-Autoren.

Ein Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter, der rechts­wid­rig han­delt? Der auf ille­ga­le Wei­se sei­ne Par­tei­kas­se füllt? Der sich selbst Vor­tei­le ver­schafft? Das erschien damals vie­len unvor­stell­bar! Zumal Mar­cus Held sofort scharf zurück­schoss: „Jemand will mich ver­nich­ten“, dik­tier­te er dem AZ-Redak­teur in den Block, was die Zei­tung prompt in gro­ßen Schlag­zei­len publi­zier­te.

Unver­ges­sen, wie Held und Pen­zer wenig spä­ter – so lang ist das noch gar nicht her! – Arm in Arm mit dem Lokal­re­dak­teur ver­such­ten, die Auf­de­ckung der Held­schen Ver­feh­lun­gen als kri­mi­nel­len Akt zu brand­mar­ken. Das war Poli­tik in voll­ende­ter Ver­kom­men­heit, und der loka­le Jour­na­lis­mus zeig­te sich in absto­ßen­der Ange­passt­heit.

Heu­te wis­sen wir: Die Whist­leb­lo­wer hat­ten recht. In allen Punk­ten. Ganz sicher mit dem Vor­wurf der recht­wid­ri­gen Geschäf­te­ma­che­rei im Oppen­hei­mer Rat­haus. Ver­mut­lich auch – das indi­ziert die jüngs­te Aus­wei­tung der Ermitt­lun­gen durch die Staats­an­walt­schaft deut­lich – mit dem Ver­dacht des Taschen-Fül­lens.

Ob die Poli­zei heu­te noch gegen die anony­men „Ver­rä­ter“ ermit­telt – Held, Pen­zer & AZ hat­ten sei­ner­zeit zur Hatz auf­ge­ru­fen, Pen­zer sogar Straf­an­zei­ge erstat­tet – wis­sen wir nicht. Rich­tig Sinn macht das nicht: Die unbe­kann­ten Whist­leb­lo­wer hät­ten eher ein Denk­mal ver­dient…

Ihr Dos­sier ging damals an die Staats­an­walt­schaft in Mainz und an den Lan­des­rech­nungs­hof in Spey­er, außer­dem an Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten sowie aus­ge­wähl­te Jour­na­lis­ten in ganz Deutsch­land. So beka­men auch wir es auf den Tisch.

Ver­schie­de­ne Redak­tio­nen frag­ten bei Held nach, was an den Vor­wür­fen dran sei. Sie lie­ßen sich von dem rede­ge­wand­ten Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten mit durch­aus plau­si­bel klin­gen­den Erklä­run­gen abwim­meln.

Wir recher­chier­ten vor Ort: Befrag­ten Bür­ger, die sich als Kri­ti­ker des Held-Sys­tems zu erken­nen gege­ben hat­ten, konn­ten wei­te­re ver­trau­li­che Behör­den­un­ter­la­gen ein­se­hen. Und erkenn­bar wur­de als­bald:

Mar­cus Held hat sich Oppen­heim mit einem Sys­tem von Begüns­tig­ten und Günst­lin­gen unter­tan gemacht. Nahe­zu Sta­si-artig kon­trol­lier­te er „sei­ne“ Stadt: Er war all­ge­gen­wär­tig, er hielt alle ent­schei­den­den Posi­tio­nen besetzt, und wo er nicht prä­sent sein konn­te, da hat­te er Ver­trau­te, manch­mal auch Abhän­gi­ge instal­liert. Der Stadt­bür­ger­meis­ter agier­te wie ein Mario­net­ten­spie­ler: Er hielt alle Fäden fest in der Hand. Er lenk­te, er steu­er­te, er beweg­te die Men­schen.

Held schal­te­te und wal­te­te in Oppen­heim nach Guts­her­ren­art: Nur sein Wort zähl­te, alle ande­ren muss­ten parie­ren. Den Stadt­rat hat­te er fak­tisch aus­ge­schal­tet, die über­ge­ord­ne­ten Behör­den in der Ver­bands­ge­mein­de, im Kreis Mainz-Bin­gen, bei der ADD Trier und sogar in den Lan­des­be­hör­den in Mainz duck­ten vor ihm, dem macht­be­wuss­ten Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten, weg.

Das war die ers­te Erkennt­nis. Die zwei­te:

Sehr vie­le Men­schen in Oppen­heim hat­ten regel­recht Angst vor die­sem durch­set­zungs­star­ken, auch schnell laut wer­den­den Poli­ti­ker. Anfangs woll­ten sie zum „Sys­tem Held“ nichts sagen, auf kei­nen Fall öffent­lich. Eini­ge rede­ten, aber nur nach Zusa­ge abso­lu­ter Ver­trau­lich­keit. Es gab dis­kre­te Tele­fo­na­te („Nen­nen Sie bit­te nicht mei­nen Namen, nie­mals!“), es gab zahl­rei­che anony­me Brie­fe und Mails mit Infor­ma­tio­nen und Hin­wei­sen, wie­der­holt kam es auch zu kon­spi­ra­ti­ven Tref­fen, stets außer­halb von Oppen­heim.

War die Angst begrün­det? Ver­mut­lich ja: Es wur­de berich­tet, dass, wer Held oder die ört­li­che SPD zu kri­ti­sie­ren wag­te, für sein Kind kei­nen Kin­der­gar­ten­platz bekom­me. Dass er kei­ne Chan­ce habe auf eine güns­ti­ge Miet­woh­nung von der loka­len Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft. Dass er für die alten Eltern kei­nen Platz im ört­li­chen Senio­ren­zen­trum fin­den wer­de.

Es hieß auch, wer sich all­zu laut gegen die­sen Stadt­bür­ger­meis­ter stel­le oder gegen sei­ne Orts­par­tei, der fin­de sei­nen Wagen zer­kratzt vor oder mit zer­sto­che­nen Rei­fen. Man müs­se in Oppen­heim min­des­tens Mit­glied der SPD sein, bes­ser noch die Par­tei mit Spen­den bedie­nen – ansons­ten wer­de man in Ver­ei­nen aus­ge­grenzt, fin­de als Geschäfts­mann kei­ne Kund­schaft, bekom­me als Unter­neh­mer kei­ne Auf­trä­ge…

Eine älte­re Frau schick­te uns ein Foto: Es zeig­te ihr Gesicht, blau-rot geschwol­len, ganz böse ent­stellt. Sie schrieb, sie habe Helds Bau­plä­ne in einer frü­he­ren Pha­se der Krä­mer­eck-Ent­wick­lung zu kri­ti­sie­ren gewagt, bis ihr bei Dun­kel­heit ein Mann vor der eige­nen Haus­tür auf­lau­er­te und sie bru­tal zusam­men­ge­schla­gen hät­te. Die Frau sag­te auch, alles habe auf die Täter­schaft eines ein­schlä­gig auf­fäl­lig gewor­de­nen Par­tei­freun­des von Mar­cus Held hin­ge­deu­tet. Aber sie hat­te dafür kei­ne Bewei­se, natür­lich nicht, sie war ja allein gewe­sen…

Auf­fäl­lig war nicht nur die Viel­zahl gleich lau­ten­der Angst-Berich­te. Son­dern auch, dass sich Mar­cus Held nie dazu geäu­ßert hat. Er hat sich nie von der­lei Über­grif­fen distan­ziert. Er hat – wie­wohl Stadt­ober­haupt, also Reprä­sen­tant aller Bür­ger – die Aggres­sio­nen eini­ger und die dar­aus ent­stan­de­nen Ängs­te vie­ler Oppen­hei­mer ein­fach hin­ge­nom­men. Sein Schwei­gen nähr­te den Ver­dacht, dass ihm die Stim­mung der Angst ganz gele­gen kam. Weil sie jede Kri­tik an ihm und sei­nen Mit­ma­chern zum Ver­stum­men brach­te.

So konn­te er wei­ter schal­ten und wal­ten, jah­re­lang, völ­lig unge­stört.

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Ein ein­zi­ges Mal sind wir uns begeg­net, es war im Mai letz­ten Jah­res, in sei­nem Rat­haus-Büro. Aus all dem Gele­se­nen und Gehör­ten hat­ten wir einen Fra­gen­ka­ta­log erstellt und ihm per Mail zukom­men las­sen. Mar­cus Held woll­te nicht schrift­lich-ver­bind­lich ant­wor­ten: „Ich habe ges­tern Abend kurz ihre Fra­gen über­flo­gen und erken­ne, dass sie bis­her offen­bar sehr ein­sei­tig infor­miert sind. Des­halb schla­ge ich vor, dass wir ihre Fra­gen in einem per­sön­li­chen Gespräch klä­ren“, schrieb er am 19. Mai 2017 zurück.

Tage spä­ter tra­fen wir uns in sei­nem Büro, der zwei­te Bei­geord­ne­te Hel­mut Kre­the muss­te sich dazu­set­zen, und ja, Held wirk­te über­zeu­gend. Er kam durch­aus sym­pa­thisch rüber, sehr elo­quent, er wuss­te auf jede Fra­ge eine aus­führ­li­che Ant­wort, er hat­te für alle Gescheh­nis­se Erklä­run­gen parat. Er war schon ein­drucks­voll, sein Auf­tritt, manch­mal kamen sei­ne Ant­wor­ten ein wenig schnell, wirk­ten all­zu glatt, aber was heißt das schon…

Am Ende des Gesprächs, das gut eine Stun­de dau­er­te, ging er ins Vor­zim­mer und kam mit der Kopie eines Ver­trags­werks zurück: Die Unter­la­gen wür­den bewei­sen, sag­te er, dass bei sei­nem Gra­din­ger-Deal (Stadt kauft altes Möbel­la­ger, reißt es mit Lan­des­zu­schüs­sen ab und ver­kauft es wei­ter) alles mit rech­ten Din­gen zuge­gan­gen sei: „Den Kauf­ver­trag gebe ich Ihnen mit“, sag­te er, „dar­an sehen Sie, dass bei mir alles abso­lut offen und trans­pa­rent ist“.

Erst hin­ter­her fiel auf: Bei den Papie­ren han­del­te es sich um ein frü­he­res, nie rea­li­sier­tes nota­ri­el­les Kauf­an­ge­bot der Gemein­nüt­zi­gen Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft (GWG; Vor­stand: Mar­cus Held). Es war längst über­holt: Der Stadt­bür­ger­meis­ter hat­te den Immo­bi­li­en­deal längst mit der (eben­falls von ihm geführ­ten) GWG-Toch­ter HGO gemacht – zu deut­lich nach­tei­li­ge­ren Kon­di­tio­nen für die Stadt.

Die Über­ga­be ver­al­te­ter Papie­re, so steht zu ver­mu­ten, war ein geziel­ter Täu­schungs­ver­such. Mar­cus Held woll­te sich nicht in die Kar­ten bli­cken las­sen: Trans­pa­renz und Offen­heit dien­ten ihm allen­falls als Schlag­wor­te, nie als Hand­lungs­an­wei­sung.

Sein recht plum­per Ver­such, uns zu täu­schen, war aller­dings sein Feh­ler. Er hat­te damit den Repor­ter-Instinkt alar­miert: In die­sem Rat­haus stimmt etwas nicht!

Die Domain „www​.der​-oppen​heim​-skan​dal​.de“ war schnell regis­triert. Am 15. Juni erschien unser ers­ter Bericht: „Eine Stadt sieht rot“. Es war der Auf­takt einer sechs­tei­li­gen Fol­ge, die mit dem Bericht „Fake News made in Oppen­heim“ ende­te – vor­läu­fig…

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Aus der sechs­tei­li­gen Serie wur­den, was nie­mals auch nur ange­dacht gewe­sen war, fast 300 Tage Doku­men­ta­ti­on des Oppen­heim-Skan­dals: Die Rea­li­sie­rung des Plans, die Erkennt­nis­se aus dem anony­men Dos­sier und den Vor-Ort-Recher­chen in einer sechs­tei­li­gen Serie einem brei­te­ren Publi­kum zugäng­lich zu machen, lös­te einen Tsu­na­mi von Reak­tio­nen aus: Brie­fe, Mails, Tele­fon­an­ru­fe, sogar Whats­App-Zuschrif­ten – die Reso­nanz war der­art über­wäl­ti­gend, dass der Beschluss zum Wei­ter­ma­chen unum­gäng­lich schien.

So ent­stand der Blog zum Oppen­heim-Skan­dal, eine Samm­lung regel­mä­ßi­ger Berich­te über neue Erkennt­nis­se und aktu­el­le Neu­ig­kei­ten aus dem Affä­ren-Sumpf des Mar­cus Held. Kei­ner hat damals erah­nen kön­nen, wel­ches Aus­maß die Bericht­erstat­tung – und damit auch: die Arbeit – anneh­men wür­de: Woche für Woche deck­ten wir neue Ver­feh­lun­gen die­ses Bür­ger­meis­ters auf, wie er sei­ne urei­ge­nen Inter­es­sen bedien­te, wie er die Men­schen in sei­ner Stadt belog und wohl auch betro­gen hat­te.

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Mit jedem Tag, mit jedem Bericht wuchs das Inter­es­se an die­ser Web­sei­te, Heu­te kön­nen wir kon­sta­tie­ren, durch­aus mit ein biss­chen Stolz:

Mehr als 1,1 Mil­lio­nen Sei­ten­auf­ru­fe (exak­ter Stand am heu­ti­gen Sonn­tag, 15 Uhr: 1.154.630) zähl­te das auf unse­rer Web­sei­te imple­men­tier­te Ana­ly­se­tool in nur neun Mona­ten – bei fast 350.000 regis­trier­ten Web­site-Besu­chen! Das sind im Schnitt rund 1000 Besu­che mit 4000 Klicks pro Tag! Ein Erfolg, mit dem wirk­lich kein Mensch gerech­net hat­te.

Zum Ver­grö­ßern ankli­cken: Die­ses Bild­schirm­fo­to zeigt den Traf­fic auf die­ser Web­sei­te seit dem 15. Juni an. 1,1 Mil­lio­nen Sei­ten wur­den bis heu­te, 15 Uhr, auf­ge­ru­fen.

Die meis­ten Sei­ten­auf­ru­fe wur­den am 28. Febru­ar die­ses Jah­res regis­triert: Sagen­haf­te 21.448 Klicks in nur 24 Stun­den – es war der Tag, an dem Mar­cus Held sei­nen Rück­tritt als Stadt­bür­ger­meis­ter bekannt gege­ben hat. Zuvor hat­te der 29. Janu­ar das Klick-Ran­king mit 12.924 Sei­ten­auf­ru­fen ange­führt: An jenem Tag hat­ten wir berich­tet, dass bei der Staats­an­walt­schaft Straf­an­zei­ge gegen Held wegen ille­ga­ler Par­tei­spen­den erstat­tet wor­den war.

Erfolg­reichs­ter Monat? Ganz klar: Das war der Dezem­ber des letz­ten Jah­res, als wir an 24 Tagen in dem „Oppen­hei­mer Advents­ka­len­der“ den Bericht des Lan­des­rech­nungs­ho­fes vor­stell­ten. Ins­ge­samt 223.366 Sei­ten­auf­ru­fe ver­zeich­ne­te der letz­te Monat des Jah­res 2017.

Erfolg­reichs­ter Bericht? Das ist nach wie vor „Fake News made in Oppen­heim“ – die­ser Bericht führt die Hit­lis­te der meist­ge­le­se­nen Blog­bei­trä­ge mit 12.229 Sei­ten­auf­ru­fen.

Auf Platz 2: „Ste­pha­nie Kloos: auch ein Fall den Staats­an­walt“ – der Bericht über die (inzwi­schen ent­mach­te­te) SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de fand mitt­ler­wei­le 11.479 Leser.

Auf Platz 3: „Eine Stadt sieht rot“ – der Arti­kel wur­de 11.152 Mal auf­ge­ru­fen.

Als abso­lu­ter Shoo­ting-Star hat sich ein Blog­bei­trag aus jüngs­ter Zeit erwie­sen, das wol­len wir Ihnen nicht ver­schwei­gen: Zwei­mal haben wir unse­ren Akti­ons­ra­di­us aufs Nach­bar­städt­chen Nier­stein aus­ge­wei­tet, wo mit Tho­mas Gün­ther ein Stadt­bür­ger­meis­ter regiert, der die Men­schen sei­ner Stadt auf ähn­li­che Wei­se wie Mar­cus Held spal­tet. Unse­re Ent­hül­lun­gen über sei­ne zeit­wei­li­ge Unter­neh­mens-Betei­li­gung („Neu­er Knall in Nier­stein: Gün­thers pri­va­te Chi­na-Fir­ma ent­deckt“) fand inner­halb von nur drei Tagen fast 9000 Leser (aktu­el­ler Stand: 8740). Rich­tig beein­dru­ckend ist die durch­schnitt­li­che Lese­dau­er: Mehr als sechs Minu­ten – Tau­sen­de Leser haben den Bericht dem­nach von der ers­ten bis zur letz­ten Zei­le gele­sen!

Dem nor­ma­len Inter­net-User sagen die­se Zah­len aus dem Ana­ly­se­tool ver­mut­lich herz­lich wenig, es feh­len Ver­gleichs­da­ten. Wir kön­nen ver­si­chern: Die­se Zah­len sind abso­lut unge­wöhn­lich, sie sind extrem gut – zumal für einen Blog, der doch eigent­lich nur über ein klei­nes, regio­na­les Ereig­nis berich­tet.

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Dank die­ser Web­sei­te, so lässt sich mit Daten aus dem Web­sei­ten-Ana­ly­se­tool bele­gen, hat der Oppen­heim-Skan­dal längst ein brei­tes über­re­gio­na­les Inter­es­se gefun­den: Die Leser kom­men nicht nur Oppen­heim, aus Rhein-­Selz und Rhein­hes­sen. Die Besu­cher der Web­sei­te kom­men aus ganz Rhein­land-Pfalz, sehr vie­le auch aus Hes­sen, aus Nord­rhein-West­fa­len. Und auch aus Ber­lin, wo sich Mar­cus Held nach wie vor an sein Bun­des­tags­man­dat klam­mert.

Ein frü­he­rer Kom­mu­nal­po­li­ti­ker, der heu­te Ver­wal­tungs­recht an Fach­hoch­schu­len lehrt, mel­de­te sich: Er lese jeden Blog-Bei­trag zum Oppen­heim-Skan­dal, „der Fall ist bun­des­weit ein­ma­lig, ich hät­te mir in kühns­ten Träu­men nicht vor­stel­len kön­nen, dass in einer so klei­nen Stadt sämt­li­che Spiel­re­geln unse­rer Demo­kra­tie der­art außer Kraft gesetzt wer­den konn­ten“, sag­te er unlängst. Er wer­de die Web­sei­te mit in sei­ne Vor­le­sun­gen ein­bau­en, ver­sprach er: als Lehr­stück für Poli­tik- und Behör­den­ver­sa­gen, aber auch – der Satz freu­te uns natür­lich – „für die Wirk­kraft eines enga­gier­ten Jour­na­lis­mus“.

Da wir gera­de beim Bilan­zie­ren sind: Mehr als 500 – exak­ter Stand heu­te: 557 – Leser haben unse­ren News­let­ter abon­niert. Sie wur­den stets zual­ler­erst über neue Blog­bei­trä­ge infor­miert.

Es war wirk­lich rei­ner Zufall, dass der News­let­ter Nr. 100 zur Über­schrift hat­te: „Eil­mel­dung: Mar­cus Held tritt zurück“.

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Es ist Zeit zu gehen, aber nicht ohne Wor­te des auf­rich­ti­gen Dan­kes: Vie­le, sehr vie­le Men­schen haben bei die­sem Blog mit­ge­wirkt. Es gab hoch enga­gier­te Mit­ma­cher, ohne deren Hil­fe die Bericht­erstat­tung nie­mals mög­lich gewe­sen und schon gar nicht so erfolg­reich gewor­den wäre.

All die­se Mit­strei­ter haben selbst­los und beschei­den eine Rol­le im Hin­ter­grund ein­ge­nom­men, ihr Ein­satz war über­zeug­ter Dienst am klei­nen Gemein­we­sen Oppen­heim, aber sicher­lich auch an unse­rer Demo­kra­tie. Bis­wei­len konn­ten einem die Mit­strei­ter leid tun, vor allem, wenn Mar­cus Held öffent­lich in übler denun­zia­to­ri­scher Wei­se gegen sie hetz­te, ihnen in Haus­wurf­sen­dun­gen sogar kri­mi­nel­le Ener­gie vor­warf. Der fes­te Glau­be, für eine gute Sache zu kämp­fen, hat unse­re Unter­stüt­zer gestärkt. Es war bewun­derns­wert zu erle­ben, wie unei­gen­nüt­zig sie trotz man­cher­lei Wid­rig­kei­ten wei­ter­mach­ten.

Es gab etli­che Men­schen, die mit star­ken Infor­ma­tio­nen die­sen Blog beglei­te­ten. Es gab unzäh­li­ge Tele­fo­na­te, manch­mal stun­den­lang, und unend­lich vie­le Mails, man­che sei­ten­lang. Immer wie­der kamen Brie­fe mit Infor­ma­tio­nen, Unter­la­gen, Doku­men­ten. Ande­re schick­ten fach­li­che Ana­ly­sen, klu­ge Bewer­tun­gen, sach­li­che Argu­men­te. Kei­nem ging es dar­um, sich ins Ram­pen­licht zu drän­gen. Allein das Inter­es­se, im Oppen­heim-Skan­dal für Auf­klä­rung und Klar­heit zu sor­gen, ver­band alle – man könn­te sagen: uns alle. Die Infor­ma­tio­nen wur­den ein­ge­wo­ben in die Blog­bei­trä­ge, und wenn auch nur ein ein­zel­ner Name als Autor dar­über stand, so war jeder Bei­trag nie das Werk eines Ein­zel­nen:

Es war eine gelun­ge­ne Gemein­schafts­ar­beit, die zu erle­ben ein gro­ßes Glück bedeu­tet. Die Arbeit hat wirk­lich einen Rie­sen-Spaß gemacht hat. Sie hat vor allem ein Gefühl der Dank­bar­keit geweckt: Schön, dass es sol­che Men­schen gibt!

Die Zusam­men­ar­beit zeig­te letzt­lich auch, dass es ein vita­les Inter­es­se gibt, den gan­zen – sor­ry – Sau­stall gründ­lich aus­zu­mis­ten. Wir dür­fen heu­te kon­sta­tie­ren: Das ist weit­ge­hend gelun­gen. Ohne die vie­len stil­len Hel­fer – sie kamen übri­gens nicht nur aus Oppen­heim, son­dern auch aus vie­len Gemein­den in Rhein­hes­sen – wäre das nie mög­lich gewe­sen. Von die­ser Stel­le:

Ein ganz, ganz herz­li­ches Dan­ke­schön für die groß­ar­ti­ge Unter­stüt­zung!

Der Dank schließt aus­drück­lich die vie­len Kom­men­tar­schrei­ber ein, die unter den ein­zel­nen Bei­trä­gen ihre Mei­nung kund­ta­ten, dort wei­te­re Infor­ma­tio­nen hin­ter­leg­ten oder auch nur mit­ein­an­der dis­ku­tier­ten. Dank ihres Mit­t­uns dien­te die­se Web­sei­te mona­te­lang als ein­zig­ar­ti­ge Dis­kus­si­ons-Platt­form. Eini­ge Berich­te wur­den mehr als 50 Mal kom­men­tiert, ande­re sogar mehr als hun­dert Mal – ins­ge­samt wur­den mehr als 3000 Kom­men­ta­re geschrie­ben. Auch das ein über­ra­schen­der, ein tol­ler Erfolg!

* * * * *

Mit die­sem Blog-Bei­trag been­den wir unse­re akti­ve Doku­men­ta­ti­on des Oppen­heim-Skan­dals. Die­se Web­sei­te bleibt natür­lich bestehen: So kön­nen Sie „uns“ wei­ter­hin jeder­zeit besu­chen, Sie kön­nen die ein­zel­nen Bei­trä­ge nach­le­sen, wann immer Sie wol­len.

Die Kom­men­tar-Funk­ti­on las­sen wir noch für ein paar Tage geöff­net. Spä­tes­tens Ende März aber wer­den wir sie schlie­ßen. Bis dahin kön­nen Sie sich hier noch aus­tau­schen, jeder­zeit Ihre Mei­nung sagen…

Viel­leicht, das las­sen wir aber wirk­lich im Unge­fäh­ren, mel­den wir uns eines Tages noch ein­mal zu Wort. Geplant ist der­zeit nichts, aber man soll bekannt­lich nie nie sagen. Wenn’s denn pas­siert: Wir wer­den Sie via News­let­ter infor­mie­ren.

* * * * *

Wir sind ange­fan­gen mit einer klei­nen Erzäh­lung von Søren Aabye Kier­ke­gaard, wir wol­len dem klu­gen Mann auch das Schluss­wort gön­nen:

Die Phi­lo­so­phen haben recht, wenn sie sagen: Wenn du das Leben ver­ste­hen willst, bli­cke in die Ver­gan­gen­heit. Sie ver­ges­sen aber, dass, wenn du leben willst, du dich der Zukunft zuwen­den musst.

In die­sem Sin­ne: Unse­re Web­sei­te www​.der​-oppen​heim​-skan​dal​.de ist Ver­gan­gen­heit. Wen­den wir uns der Zukunft zu, auch in Oppen­heim, gera­de jetzt!

90 Gedanken zu „Der Blog ist aus. Wenden wir uns der Zukunft zu!

  1. Norbert Schultze

    Dan­ke an Herrn Ruhmöl­ler und alle Hin­weis­ge­ber!
    Vor­schlag, wie die Bür­ger sich mit Hin­wei­sen und Anre­gun­gen wei­ter ein­brin­gen könn­ten:
    Ich hal­te es sinn­voll, auf der Home­page der Stadt Oppen­heim ein Dis­kus­si­ons­fo­rum ein­zu­rich­ten. Auch für anony­me Bei­trä­ge.
    Zu prü­fen wäre, wie eine neu­tra­le Mode­ra­ti­on zur Ver­hin­de­rung von gro­ben Belei­di­gun­gen und Het­ze bewerk­stel­ligt wer­den kann.

  2. G.F.

    Hat einer das gese­hen?? Ruhmöl­ler hat­te am 18. Febru­ar berich­tet, dass Helds SPD-Stell­ver­tre­ter Peter Ammann über sein Main­zer Immo­bi­li­en­cen­ter alle geplan­ten Gra­din­ger-Eigen­tums­woh­nun­gen anbie­tet. Und schwupps – weg sind sie aus dem Inter­net!!! Kennt jemand die Grün­de? Wirk­lich alle ver­kauft?? Oder hat Ammann ein­ge­se­hen, dass ein sol­ches Geschäft ganz schlecht fürs Image ist? Und wer­den die Woh­nun­gen jetzt woan­ders ange­bo­ten? Oder war der Kauf­preis mit über 3000 Euro/qm zu hoch ange­setzt?? Oder soll das gan­ze Objekt umge­plant wer­den – Sozi­al­woh­nun­gen, die Held hier ver­spro­chen hat­te, wird man sich bei der HGO kaum noch leis­ten kön­nen. Fra­gen über Fra­gen

    • M.D.

      Sind seit 21.02.2018 laut ImmoScout nicht mehr ver­füg­bar. 🙂 Als Schnäpp­chen bestimmt schon an den Mann/Frau gebracht.…..

  3. Leser

    Der Blog von Tho­mas Ruhmöl­ler ent­fal­tet star­ke Wir­kung über Oppen­heim hin­aus.
    In Bad Kreuz­nach – neue Hei­mat des Erich Men­ger – haben wir regel­mä­ßig auf die­sen Blog hin­ge­wie­sen und die Men­schen auf­ge­for­dert sich auch mit der Kreuz­nacher SPD inten­siv zu beschäf­ti­gen.
    Ges­tern Abend konn­te sich der SPD-Kan­di­dat (Freund von E. Men­ger) für den vakan­ten Sitz im Stadt­vor­stand NICHT plat­zie­ren!
    Wir arbei­ten an der Demo­kra­tie wei­ter.

  4. Hilde Elwitz

    Hal­lo Herr Ruhmöl­ler,
    vie­len Dank für Ihre auf­schluss­rei­chen Recher­chen, die span­nend wie ein Kri­mi sind, nur lei­der die Wahr­heit. Das war unse­re Früh­stücks­lek­tü­re, die wir ver­mis­sen wer­den. Hoch­ach­tung haben wir vor der geleis­te­ten Arbeit – es gibt viel zu weni­ge Jour­na­lis­ten Ihrer Art. Aber: Es gehört wohl auch eine Men­ge Mut dazu, die Wahr­heit so zu prä­sen­tie­ren, denn auch ehr­li­che Jour­na­lis­ten leben gefähr­lich. Frü­her war ich Dien­hei­me­rin und war ein „klei­nes Licht“ in der VG, heu­te woh­ne ich in NRW, wo die Zustän­de auch nicht bes­ser sind. Wenn man dann so eini­ge Namen liest…
    Ohne den Whist­leb­lo­wer wäre es noch lan­ge Zeit so wei­ter­ge­lau­fen. Gro­ßer Dank gebührt die­sem muti­gen Men­schen. Er hat den Stein ins Rol­len gebracht.
    Wir wün­schen Ihnen und Ihren Mit­strei­tern alles Gute und hof­fent­lich wählt man den Bür­ger­meis­ter, den Oppen­heim end­lich ver­dient.

    • R. Bürger

      Man glaubt es nicht! Kre­the, als Teil des Sys­tems Held, unter­schreibt in der Hoch­pha­se des Oppen­heim-Skan­dals einen Arbeits­ver­trag mit einer Held-Ver­eh­re­ri­nals Sekre­tä­rin im Vor­zim­mer der Bür­ger­meis­ters. Müss­te dann auch der nächs­te Bür­ger­meis­ter – hof­fent­lich Herr Jertz – mit die­ser Dame im Vor­zim­mer leben?? Kann doch wohl nicht wahr sein! Wie ver­lu­dert ist das denn?

      • T-A-M-O

        Ich ver­mu­te mal, dass die­se Dame eine Pro­be­zeit hat?

        Was ist eigent­lich an der Geschich­te dran, dass ein Held-Freund am Tier­ge­he­ge meh­re­re Grund­stü­cke gekauft haben soll, wird da wohl spe­ku­liert, hat Held da auch die Fin­ger im Spiel?

        Wie man hört, hat die­ser pein­li­che Typ „Mar­cus Held“ in der HGO und GWG immer noch sei­ne Fin­ger im Spiel. Man könn­te den Ver­dacht bekom­men, dass hier eine rie­sen gro­ße Saue­rei im Gan­ge ist, die unbe­dingt ver­tuscht wer­den soll. Am Gra­din­ger­grund­stück tut sich wohl auch nichts.

        Scha­de, dass Herr Ruhmöl­ler da nicht mehr hel­fen kann!

      • Hans Leweling

        R.Bürger, es hat sich nicht viel ver­än­dert. Held hat nur sei­ne Front-Posi­ti­on durch eine ver­steck­te, rück­wär­ti­ge Posi­ti­on ver­tauscht, zieht aber nach wie vor die Fäden. Zu der Vor­zim­mer­da­me: Held hat sie zwar von der GWG zur Stadt umplat­ziert, aber es steht wohl kaum im Ver­trag, dass sie aus­schließ­lich im BM Vor­zim­mer arbei­ten muss. Eine Pro­be­zeit wird Held wohl im Arbeits­ver­trag ‚ver­ges­sen’ haben. Zur Not gibt es sowas wie eine Frei­stel­lung. Herr Jertz wird da schon die rich­ti­ge Ent­schei­dung tref­fen.
        Ein­sicht in den Arbeits­ver­trag wird man wohl nicht erhal­ten.

      • Paulus

        Die Ant­wort muss doch lau­ten: Weder die­se Dame, noch Herr Jertz als künf­ti­ger Bür­ger­meis­ter wer­den Freu­de anein­an­der haben!
        Auch steht die Fra­ge im Raum, wes­halb eine Stel­le auf­ge­ge­ben (?) wird, um in ein unsi­che­res Arbeits­ver­hält­nis zu wech­seln. Bei­de Jobs wer­den gleich­zei­tig dau­er­haft kaum zu hal­ten sein und ist wohl auch nicht beab­sich­tigt!
        Fazit: Es geht nicht um Infor­ma­ti­ons­fluss, son­dern es kann womög­lich nur um städ­ti­sche finan­zi­el­le Res­sour­cen gehen, die in der Über­gangs­zeit anzu­zap­fen noch gelingt.
        Was ver­dient so eine Vor­zim­mer­se­kre­tä­rin in Halb­zeit in der Alters­stu­fe und Qua­li­fi­ka­ti­on? Mehr als ein Beauf­trag­ter mit Sicher­heit! Und der hat ja bald fer­tig!

  5. Anonymous

    E.T.

    @Herrn Zim­mer­mann
    Wel­chen link für die GWG haben Sie da benutzt ?
    Kön­nen Sie den bit­te ver­öf­fent­li­chen.

    Dan­ke

  6. Helga Lerch

    Dan­ke an Herrn Dah­lem für die Mon­tags­de­mos, dan­ke an Herrn Ruhmöl­ler für die geleis­te­te Arbeit und dan­ke an den Anony­mous für die Kopi­en aus der VG, die den Skan­dal erst auf­ge­deckt haben. Nun sind wir Oppen­hei­mer gefragt, uns zu enga­gie­ren. Und das wer­den wir tun. Sehr sicher! Die Oppen­hei­mer Gemein­schaft wird dadurch erstar­ken – sehr sicher.

    • Bernd Felix Hahn

      Sehr geehr­te Frau Lerch,

      soll­ten Sie DIE Hel­ga Lerch sein, dann stellt man sich die Fra­ge, war­um eine Per­son, wie Sie, die ja auch poli­tisch in der Öffent­lich­keit steht, sich erst mel­det, wenn der Fisch geputzt ist.
      Dan­ke für Ihre Unter­stüt­zung, NICHT.

  7. Frieder Zimmermann

    Der Blog ist aus, der Oppen­heim-Skan­dal aber noch lan­ge nicht. Heu­te erfährt der AZ-Leser, dass die Stadt Oppen­heim mit 13 Pro­zent Anteils­eig­ner der GWG ist. Huch! Nie­mand hat’s gewusst. Wir schau­en auf die Web­site der GWG. Dort wird die Genos­sen­schaft immer noch durch den 1. Vor­sit­zen­den Mar­cus Held ver­tre­ten. 17 Mit­ar­bei­ter agie­ren in 4 Kom­pe­tenz­teams. Will man sich ein Kom­pe­tenz­team anschau­en, lan­det man auf einer komi­schen Sei­te von inme­dia. Inme­dia? Da war doch was… Schau­en wir nach bei http://​www​.inme​dia​.info. was fin­den wir? Die Sei­te ist im Umbau. So wie aktu­ell ande­re Sei­ten auch.

    • Hans Leweling

      Herr Kre­the behaup­tet, er hab sich bei sei­ner Erklä­rung, die Stadt besit­ze kei­ne Antei­le, auf die Aus­sa­gen Helds ver­las­sen. Ja, wie lächer­lich ist das denn. Herr Kre­the, der Herrn Held wohl bes­ser kennt als jeder ande­re, ver­lässt sich auf die Aus­sa­gen Helds! Herr Kre­the, bevor Sie fal­sche Ant­wor­ten geben, soll­ten Sie sich erst mal infor­mie­ren. Oder haben Sie geglaubt, das jah­re­lang prak­ti­zier­te Tar­nen und Täu­schen funk­tio­niert auch wei­ter­hin? Gehen Sie davon aus, dass hier­mit Ihre Glaub­wür­dig­keit – so denn über­haupt noch etwas davon übrig war, jetzt völ­lig im Eimer ist. Und über Ihre poli­ti­sche Zukunft in Oppen­heim müs­sen sie sich ohne­hin kei­ne Gedan­ken mehr machen, die exis­tiert näm­lich nicht.

    • D. Mayer

      Da ich immer davon aus­ge­gan­gen bin, dass die Stadt Oppen­heim ein wesent­li­cher Anteils­eig­ner der GWG ist (für mich sind nur so die gan­zen „Super“-SPDler im Auf­sichtrat zu erklä­ren gewe­sen, wel­che ich den städ­ti­schen Anteils­eig­ner nach der Kom­mu­nal­wahl ersetzt wis­sen woll­te), bin ich umso über­rasch­ter, dass von den städ­ti­schen Antei­len nie­mand gewusst haben will…

      Ent­we­der muss es unter Held doch einen Beschluss zum Anteils­er­werb gege­ben haben oder – und wahr­schein­li­cher – ist die Stadt Oppen­heim seit Jahr­zehn­ten Anteils­eig­ner, oder? Aber sehen wir das Posi­ti­ve: Jetzt ist die Stadt Oppen­heim auch hier in der Pflicht, Regress­an­sprü­che prü­fen zu las­sen und auf­zu­räu­men.

      P.S.: Bei uns ist das Berichts­we­sen der Ver­wal­tung (z.B. Betei­li­gungs­be­rich­te) und die dadurch infor­mier­te­re Oppo­si­ti­on mehr auf Zack!

  8. Hans Leweling

    Sehr geehr­ter Herr Ruhmöl­ler, herz­li­chen Dank!
    Durch Ihre akri­bi­schen Recher­chen konn­te Oppen­heim vom Tyran­nen Held befreit wer­den.
    Sie haben sich den Ver­su­chen des Held-Lagers wider­setzt, die Sie dif­fa­mie­ren, sabo­tie­ren und mund­tot machen woll­ten. Das ver­dient aller größ­ten Respekt.
    Durch Sie hat Oppen­heim die Chan­ce auf eine seriö­se Poli­tik im Rat­haus erhal­ten. Natür­lich gibt es immer noch die Held-Anhän­ger, die in einem Jahr Oppen­heim Skan­dal nichts kapiert haben. Aber die­se
    Unbe­lehr­ba­ren wür­de es auch nach 2 oder 3 Jah­ren Ruhmöl­ler Blog noch geben.
    Wenn jemand das gol­de­ne Ehren­sie­gel der Stadt ver­dient hat, dann sind Sie das.
    Mein Dank und Respekt gilt auch dem Mit­ar­bei­ter der VG, der den Stein über­haupt erst ins Rol­len gebracht hat. Ich hof­fe, er liest hier mit.
    Dank auch an Axel Dah­lem, den Orga­ni­sa­tor der Demo. Es ist gut zu wis­sen, dass es vie­le Oppen­hei­mer gibt, die sich für das Wohl ihrer Stadt ein­set­zen.
    Dank auch an die Men­schen aus den Nach­bar­ge­mein­den, die sich mit uns soli­da­ri­siert haben.

  9. Gert Frisch

    D A N K E. Herr Ruhmöl­ler, es war mir ein Fest .

    Es geht wei­ter auf der fb-Sei­te. Mein-Oppen­heim

    • Horst

      Auf Face­bok – na, ob das die richtieg Platt­form für Poli­tik ist? Aber wer es braucht …

      • Marc Berger

        Sicher haben Sie einen bes­se­ren Vor­schlag, nur lei­der ver­ges­sen die­sen kund zu tun. Jede Platt­form ist bes­ser, als kei­ne.

        • Horst

          Der Vor­schlag, Herr Ber­ger, ist so ein­fach, dass ich davon aus­ge­gan­gen bin, dass da jeder sel­ber drauf kommt.

          Sel­ber in der Poli­tik aktiv wer­den, sich zum Bei­spiel für den neu zu for­mie­ren­den Stadt­rat bewer­ben und die Arbeit selbst gut machen.

          Ich kann mir kaum vor­stell­ne, das irgend­je­mand Lust hat, sich als gewähl­tes Stadt­rats­mit­glied von selbst­er­nann­ten Face­book-She­riffs per­ma­nent rein­re­den las­sen zu wol­len – dann sol­len es die Face­book-Bes­ser­wis­ser doch lie­ber gleich selbst machen.

          Wenn wir in O so wei­ter­ma­chen, wird das nie was mit Auf­bau von Ver­trau­en. Und zur Erin­ne­rung: Held ist weg und sei­ne Seil­schaf­ten bald Geschich­te, da habe gro­ßes Ver­trau­en in Herrn Jertz.

      • Hans Leweling

        Hal­lo Horst, ich tei­le Ihre Beden­ken. Aber – haben sie eine Alter­na­ti­ve ? Dass wir wei­ter­hin eine Platt­form brau­chen steht außer Fra­ge. Die bes­te Lösung wäre, wenn Herr Ruhmöl­ler die­sen Blog hier wei­ter füh­ren wür­de. Selbst­ver­ständ­lich müss­ten wir Herrn Ruhmöl­ler bezah­len. Wie wäre es mit Crowd­fun­ding? Bin mir sicher, es gibt genü­gend Leu­te, die ihren Obo­lus bei­tra­gen wür­den.
        Also, wer hat direk­ten Kon­takt zu Herrn Ruhmöl­ler und fragt mal vor­sich­tig an. Vor­aus­set­zung ist natür­lich, Herr Ruhmöl­ler hat über­haupt Zeit und Inter­es­se.

        • Horst

          Hal­lo Herr Lewe­ling,

          ich glau­be nicht, dass wir das in Zukunft brau­chen. Held ist Geschich­te und die AZ hat dar­auf hof­fent­lich auch gelernt. Wir wäh­len einen guten Stadt­rat und dann soll­te es doch klap­pen.

          • klaus

            Da hat aber einer sehr viel Ver­trau­en…
            Auf die­se Wei­se konn­te MH lan­ge gut leben.

          • Horst

            @Klaus, wenn Sie mei­nen, dass der nächs­te Bür­ger­meis­ter genau­so gestrickt ist wie Held und alle Frak­tio­nen im Stadt­rat ihren Job som­schlecht machen wie unter Held, dann kön­nen Sie natür­lich die Face­book-Poli­zei spie­len -oder bes­ser noch sel­ber in den Stadt­rat gehen …

          • D. Mayer

            Zwar ist es schö­ner, sich im Stadt­rat ein­brin­gen zu wol­len, statt sich nur aus­zu­tau­schen. Aber es ist auch bes­ser, sich aus­zu­tau­schen statt gar nichts zu tun – denn wie­vie­le Stadt­rä­te gibt es schon und nicht jeder hat Lust, sich das anzu­tun.

            Ein bestehen­des Forum wie z.B. http://​poli​tik​-forum​.eu/ zu „kapern“, dürf­te am ein­fachs­ten sein und es böte sich die Rubrik „Sons­ti­ges“ an.

            Zwar muss man sich mit irgend­ei­ner Mail­adres­se anmel­den, aber der ein­ge­tra­ge­ne Ver­ein zur För­de­rung der poli­ti­schen Dis­kus­si­on wirkt ver­trau­ens­wür­di­ger wie ande­re „Poli­tik­fo­ren“. Außer­dem geht ja auch eine Weg­werf­mail.

            Alter­na­ti­ve Vor­schlä­ge sind sicher will­kom­men!

          • Horst

            @ D May­er: Das Pro­blem bei Facebook&Co ist, dass da jeder irgend­ei­nen Mist los­las­sen kann, so kann man kei­ne Poli­tik machen. Denn wo sowas hin­führt, sieht man an den anony­men Brie­fen, die irgend­ein cha­rakt­frei­es Sub­jekt in Oppen­heim in diver­se Brief­käs­ten gewor­fen hat.

            Dass man aber immer noch genau hin­schau­en muss, zeigt die GWG-Per­so­na­lie mit Herrn Mei­din­ger. Jetzt haben wir das glei­che Kon­strukt bei GWG und HGo wie unter Held. Unfass­bar, dass Krethe&Co das zulas­sen.

  10. Hans Schmidt

    Dan­ke Herr Ruhmöl­ler, Dank dem oder den Wist­leb­lo­wern. Genau ihr seid die Leu­te, die sich um die Stadt und die VG in aller­höchs­tem Maße ver­dient gemacht haben.
    Jetzt liegt es an uns die unheil­vol­len alten Seil­schaf­ten voll­stän­dig auf­zu­lö­sen.
    Unter­stüt­zen wir jetzt unse­ren Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten Wal­ter Jertz zur Wahl und erst Recht im Amt !

  11. karl kaiser

    Scha­de.
    Jetzt muß ich wie­der Zei­tung lesen.

  12. W.H.

    Sehr geehr­ter Herr Ruhmöl­ler,

    ich wün­sche mir sehr, dass Ihre Leis­tung i.S. Oppen­heim zumin­dest auch bei ande­ren rhein­hes­si­schen Gemein­den und Ver­bands­ge­mein­de­ver­wal­tun­gen bekannt wird und Wir­kung zeigt.

    Mei­ner Orts­ge­mein­de und der Ver­bands­ge­mein­de­ver­wal­tung (nicht an der Rhein­front gele­gen) wur­de kürz­lich vom Gemein­de­prü­fungs­amt des Land­krei­ses AZ-WO im Zusam­men­hang mit rechts­feh­ler­haf­ten und vom Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz kas­sa­to­risch auf­ge­ho­be­nen Beschei­den auf­ge­ge­ben, die Ord­nungs­mä­ßig­keit der Ver­wal­tung künf­tig sicher­zu­stel­len.
    Kla­rer kann man nicht auf per­so­nel­le Maß­nah­men zur Kom­pe­tenz­ent­wick­lung und Kom­pe­tenz­wahr­neh­mung auch zur Ver­mei­dung von Gerichts­kos­ten – im 5-stel­li­gen Bereich – z.L. der Orts­ge­mein­de hin­wei­sen.

    Die­sen Betrag hät­te die Ver­wal­tung sicher­lich pro­fi­ta­bler in die Per­so­nal­aus­wahl- und -ent­wick­lung gesteckt. Ein Anfang wäre gemacht, wenn die Aus­füh­run­gen des Kom­mu­nal­bre­viers im Zusam­men­hang mit ein­schlä­gi­gen Geset­zen und Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten zur Kennt­nis genom­men und ange­wandt wür­den.

  13. Salzmann

    Hal­lo Herr Ruhmöl­ler,
    dank Ihrer inten­si­ven, her­vor­ra­gen­den jour­na­lis­ti­schen Arbeit, darf Oppen­heim wie­der demo­kra­tisch atmen, – das war schon sehr lan­ge über­fäl­lig – DANKE!
    Sie und Ihre Mit­strei­ter haben uns gezeigt, dass es sich lohnt auf­zu­ste­hen, um den sozia­lis­ti­schen Wein­berg neu zu bestel­len. In Oppen­heim ist dies dank der Muti­gen mit Ihrer Hil­fe gelun­gen. Wir sind uns aber auch dar­über im Kla­ren, dass vor­erst nur ver­ein­zelt kran­ke Reb­stö­cke aus dem Win­gert ent­fernt wur­den und evtl. wei­te­re Rodun­gen in der Flä­che viel­leicht noch not­wen­dig wer­den. Die Demo­kra­tie, die in Oppen­heim nun wie­der auf­blü­hen darf, ver­dient unser aller Unter­stüt­zung und soll­te auf das gesam­te Land Rhein­land-Pfalz aus­strah­len. Denn Oppen­heim ist ein Leucht­turm­pro­jekt für den Neu­an­fang, einer gelun­ge­nen cha­rak­ter­star­ken Basis­de­mo­kra­tie! Und die­se Errun­gen­schaft, soll­te man sich NICHT mehr von der SPD neh­men las­sen.
    Auch die vie­len Anfein­dun­gen, Angrif­fe und Über­grif­fe, das gesteu­er­te Mob­bing, die Sach­be­schä­di­gun­gen, all das, was vie­le von uns aus­hal­ten muss­ten, die das Sys­tem hin­ter­frag­ten, hat­te mit die­sem „Blog“ plötz­lich eine öffent­li­che Platt­form und wir stell­ten dabei fest, wir sind KEINE Ein­zel­fäl­le!
    Bleibt nun zu hof­fen, dass auch Malu Drey­er und Roger Lew­entz den „Blog“ inten­siv gele­sen haben und es ihnen gelingt, die SPD zu ver­än­dern.

  14. Besorgter Bürger

    Das haben sie gut gemacht! Es wur­de Zeit das die­sen kor­rup­ten Polit­kern das Hand­werk gelegt wird. Ich hof­fe sie neh­men sich auch Nier­stein an.

  15. CWS

    End­lich hat Oppen­heim rich­ti­ge „Hel­den“, denen unser aller Dank gebührt.
    Dan­ke Herr Ruhmöl­ler für die Art von Jour­na­lis­mus, den wir uns in Deutsch­land öfter wün­schen wür­den. Für Ihren Mut und Ihre Offen­heit. Für Ihre Hil­fe, uns Bür­gern die Augen zu öff­nen über die Vor­gän­ge in unse­rer Stadt.
    Dan­ke Herr Dah­lem, dass Sie unge­ach­tet der mög­li­chen Fol­gen die Demons­tra­tio­nen ermög­licht haben, bei denen ich immer dabei war. Es war toll zu sehen, dass die Soli­da­ri­tät der Demons­tran­ten für Oppen­heim über die berech­tig­te Angst vor Ent­de­ckung gesiegt hat.
    Dan­ke an den oder die Whist­leb­lo­wer. Durch Sie wur­de end­lich der Stein ins Rol­len gebracht, der Mar­kus Held und hof­fent­lich auch bald alle sei­ne Vasal­len zu Falll gebracht hat bzw. brin­gen wird.
    Dan­ke an Sie alle!!
    Ich hof­fe, dass es trotz des Rück­zugs von Herrn Ruhmöl­ler und dem Ende der Demons­tra­tio­nen nicht vor­bei ist. Es gibt noch so viel zu tun und auf­zu­ar­bei­ten. Lasst uns wei­ter­ma­chen für ein bes­se­res Oppen­heim. Am 9.4. soll­te jeder, der bereit ist, sich dafür ein­zu­set­zen, beim Forum dabei sein. Unter­stüt­zen wir Wal­ter Jertz und jeden, der sich für ein fai­res und lebens­wer­tes Oppen­heim ohne „Hel­den­ver­eh­rung“ enga­giert.
    In die­sem Sin­ne:
    -WIR SEHEN UNS-

  16. Anne Fender

    Cha­peau Herr Ruhmöl­ler!
    Sie und ihr Team waren die rich­ti­gen Leu­te zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort.
    So etwas nen­ne ich BASISDEMOKRATIE. Dan­ke für die Ein­bli­cke, die ich durch ihren Blog gewon­nen habe.

  17. gerd

    scha­de, daß sie jetzt auf­hö­ren, denn ich bin über­zeugt, daß Pen­zer, Gün­ther, Schick etc. noch vie­le Lei­chen im Kel­ler haben.
    Viel­leicht fin­det sich noch jemand, der auch bei der Auf­de­ckung deren Machen­schaf­ten aktiv mit­wirkt, sonst fürch­te ich, daß die­se Skan­da­le nie auf­ge­deckt wer­den und die­se Leu­te mit Ihren kri­mi­nel­len Metho­den unge­straft davon kom­men!
    Ich bin sicher, daß all die Betrof­fe­nen nun auf­at­men und genau so wei­ter-wursch­teln kön­nen, da kei­ne ver­nünf­ti­ge Kon­trol­le er Behör­den statt­zu­fin­den scheint?
    Trotz­dem, vie­len Dank für IHR Enga­ge­ment !!!

  18. D. Sohn

    Sehr gehr­ter Herr Ruhmöl­ler,

    dank ihrer uner­müd­li­chen Arbeit, konn­te ein „Sys­tem“ zu Fall gebracht wer­den. Jetzt heißt es für uns Bür­ger der „Poli­tik“ auf die Fin­ger zu schau­en.

    Herz­li­chen Dank.

  19. GS

    Sie hören zu früh auf.
    Trotz­dem vie­len Dank.
    In Oppen­heim kann man wie­der frei atmen.

  20. Axel Dahlem

    Vie­len Dank, Herr Ruhmöl­ler.
    Ohne ihren Blog hät­ten wir kei­ne Oppen­hei­mer Mon­tags-Demons­tra­tio­nen initi­iert.
    Ein gro­ßes Dan­ke­schön aber auch noch ein­mal an den unbe­kann­ten Mit­ar­bei­ter aus der VG. Ohne Sie wäre der Stein nie ins Rol­len gekom­men.
    Herr Ruhmöl­ler, bit­te schau­en Sie auch in Zukunft noch hin und wie­der nach Oppen­heim, ger­ne auch ganz real und nicht nur vir­tu­ell.
    Mit herz­lichs­ten Grü­ßen
    Axel Dah­lem

    • SG

      Herr Dah­lem, Sie soll­ten sich über­le­gen, ob das zu grün­den­de Forum die Home­page im Sin­ne des Herrn Ruhmöl­ler fort­führt. Er ist Ihnen dabei bestimmt behilf­lich. Und außer­dem: das Netz­werk des MH besteht immer noch.

  21. Anonymous

    E.T.

    Sehr geehr­ter Herr Ruhmöl­ler,

    ich bedau­re das Ende Ihres Blogs sehr. Ihre Lek­tü­re wird mir feh­len.
    Wer soll uns jetzt unab­hän­gig über die Vor­gän­ge in Oppen­heim infor­mie­ren ?
    Ich den­ke jemand soll­te die Vor­gän­ge inner­halb der GWG und HGO unter die Lupe neh­men, um even­tu­ell fehl gelei­te­te Geld­flüs­se auf­zu­de­cken.
    Ich befürch­te, dass die bis­he­ri­gen Ent­hül­lun­gen nur Pea­nuts sind im Ver­gleich zu dem was man dort fin­den könn­te.

    Ich dan­ke Ihnen für Ihre her­vor­ra­gen­de Arbeit in der Ver­gan­gen­heit.

  22. T-A-M-O

    Sehr geehr­ter Herr Ruhmöl­ler,

    vie­len Dank für Ihre tol­le Arbeit, die Sie für uns Bür­ger aus Oppen­heim und die der VG geleis­tet haben. Nicht zu ver­ges­sen auch einen rie­sen gro­ßen Dank an den/die Whist­leb­lo­wer, ohne deren Mut das alles nicht mög­lich gewe­sen wäre.

    Ich wün­sche Ihnen Herr Ruhmöl­ler, Ihrem Team und allen, die hier mit­ge­hol­fen haben, Licht ins Dunk­le zu brin­gen, alles Gute!

  23. Andras Lö

    Herz­li­chen Dank Herr Ruhmöl­ler, wenn Sie als Kata­ly­sa­tor nicht gewe­sen wären ( inkl. natür­lich der whist­leb­lo­wer), dann wür­de Oppen­heim einer trüb­se­li­gen Ent­wick­lung ent­ge­gen­ge­hen, so sind mitt­ler­wei­le die Wei­chen gestellt für eine erwa­chen­de „Schwarm-Intel­li­genz“, Bür­ger­sinn und Rück­kehr zu rea­lis­ti­schen, ehr­li­chen und erreich­ba­ren Zie­len in die­ser lie­bens­wer­ten Stadt !
    Mer­ci beau­coup !!

  24. Hans-Joachim Meth

    Vie­len Dank Herr Ruhmöl­ler,
    Ich möch­te Ihnen ein schlich­tes „Dan­ke“ hin­ter­las­sen. Bin erst vor drei Tagen auf die­se Sei­te gesto­ßen und habe mitt­ler­wei­le jede Zei­le gele­sen. Ein Thril­ler.

  25. Markus Haase

    Vie­len Dank Herr Ruhmöl­ler, es ist alles gesagt und geschrie­ben wor­den, was sie für Oppen­heim getan haben. Sie haben es geschafft das Oppen­hei­mer zusam­men ste­hen und gemein­sam ihre Mei­nung äußern, öffent­lich dazu ste­hen auch mit ihren Namen. Ich wün­sche Ihnen alles Gute und wei­te­re inter­es­san­te The­men (Städ­te und Kom­mu­nen).

  26. Evelyn Becker

    Vie­len Dank für 300 Tage sach­li­cher, lesens­wer­ter und immer locke­rer Bericht­erstat­tung sowie Ihren Mut, schier unglaub­li­che und ver­hee­ren­de Tat­sa­chen auf­zu­de­cken! Ich wer­de Ihren Blog ver­mis­sen, denn Sie haben Oppen­hei­mer Geschich­te geschrie­ben!
    Es ist völ­lig ver­ständ­lich, dass Sie nach die­sem Hin­der­nis­lauf nun nach Errei­chen der Ziel­li­nie erst ein­mal Atem holen wol­len und müs­sen – aber ist es nicht so, dass da in gar nicht all­zu wei­ter Ent­fer­nung noch ein zwei­tes und wesent­li­che wich­ti­ge­res Ziel zu errei­chen ist, das Bun­des­tags­man­dat?
    Neh­men Sie sich die­ses Ziel doch mal ins Auge, blei­ben Sie wach­sam mit einem kri­ti­schen Blick auf die Lokal­pres­se und mel­den sich, wenn not­wen­dig, unauf­ge­for­dert wie­der zu Wort. Denn es gibt nach wie vor Unver­bes­ser­li­che, der Name Sit­tig wur­de schon mehr­fach in den Kom­men­ta­ren genannt.
    In die­sem Sin­ne hof­fe ich, dass dies dann doch kein end­gül­ti­ger Abschied war.

  27. Frank Becker

    Sie haben Oppen­hei­mer Geschich­te geschrie­ben – nichts weni­ger als das.
    Die Tyran­nis ist zu Ende nach fast 30 Jah­ren, denn es fing schon unter Men­ger an , sein Zög­ling Held mach­te nur alles noch viel gründ­li­cher…
    Doch täu­schen wir uns nicht- Unver­bes­ser­li­che sind immer noch unter uns und grei­fen unver­dros­sen nach den Hebeln der Macht. Und wer­den vom Lan­des­vor­sit­zen­den und Innen­mi­nis­ter noch nicht ein­mal dar­an erin­nert, was sie mit­ge­tra­gen und durch­ge­wun­ken haben – und schon gar nicht gebremst! Des­halb: Bei allem Dank Ihnen gegen­über -blei­ben Sie am Ball. Es geht nicht um Rache, son­dern dar­um, dass nie ver­ges­sen wird, wie unge­bremst sich jahr­zehn­te­lang Reit­zel und Held aus­le­ben durf­ten. Ohne Sie wäre es genau­so wei­ter­ge­gan­gen, des­halb schon müs­sen Sie unver­ges­sen blei­ben. Frü­her hät­te man Ihnen ein Denk­mal gesetzt – es gibt da ein, zwei Kom­men­ta­to­ren, die es ihnen viel­leicht schrei­ben.

  28. Ichmalwieder

    Jetzt ver­su­che ich mich auch mal, nach­dem ich so viel Inter­es­san­tes auf Ihrem Blog gele­sen habe und alle Dich­ter auch genos­sen habe mit einem Wil­helm Busch:

    Da merkt man ups, ganz unver­dros­sen,
    Die Chausse ist jetzt nun ver­gos­sen?

    Der Held ist weg und nun -
    ist es mal Zeit, etwas zu tun.

    Der Ruhmöl­ler zur Ruhe geht
    der Stadt­rat jetzt um Gna­de fleht.

    Oh Graus, es ste­hen nun zur Wahl,
    Hypnos­ti­seur und Gene­ral.

    Jetzt steht nun an – so ist was Wesen
    Den Stadt­rat aus­zu­keh­ren mit dem Besen.

    Wem tut das über­haupt noch weh?
    Der Bun­des – Lan­des – SPD.

    Der Oppe­num­mer schüt­telt sich.
    Den Held – den Mag­gus, kenn ich nich.

    Nun wend’ man sich , ruck –zuck,
    ans ange­sag­te Pha­sen-Book.

    Kann kann dort –kann man es wagen
    sich äußern dort mit allen Fra­gen?

    Pro­blem, der Name wird ver­lau­tet
    Oh jeh’, wenn dort der Nach­bar schau­tet.

    Droht dem, wer tap­fer sich dort mel­de,
    als Dank auch eines Mau­len Schel­le?

    Hupps­du­d­i­dei, so wird das nicht,
    zeigt Fat­zen­buch das Hund-Gesicht.

    Doch Ruhmöl­ler, ganz gene­rös,
    gibt ab die Dis­kus­si­on . Dann Tschöß!

    Vie­len Dank Wil­helm Busch und Herr Ruhmöl­ler. Das war eine span­nen­de und sehr, sehr auf­schluss­rei­che Zeit.

    Even­tu­ell tref­fen wir uns wie­der auf Face­book, Grup­pe: „Mein Oppen­heim“.

  29. Anonymous

    Sehr geehr­ter Herr Ruhmöl­ler,
    jetzt (22.00 Uhr) ist bereits alles gesagt. Aus gan­zem Her­zen möch­te ich Ihnen für Ihre außer­ge­wöhn­li­che Jour­na­lis­ti­sche Leis­tung (letz­ter Höhe­punkt die Super­re­cher­che zu Gün­thers uni­ver­sa­ler Chi­na­po­li­tik), die kaum zu über­bie­ten ist dan­ken. Wie kann man Ihnen über­haupt dan­ken? Wein­rit­ter ? ist durch Held der­ma­ßen abge­wer­tet – es wäre eine zwei­fel­haf­te Ehre. Ehren­bür­ger schon eher, aber in einer Rei­he mit Erich Men­ger? Er ist einer der Zieh­vä­ter von Held! Er müss­te ver­schwin­den, dann Ja! Sie haben sich tat­säch­lich um Oppen­heim ver­dient gemacht. Ein Ver­dienst­or­den der Lan­des­re­gie­rung ? Auch hier hät­te man ein sehr ungu­tes Gefühl. Die Zuwen­dung aller auf­rech­ter Oppen­hei­mer ist ehr­lich und wird in der Geschich­te der Stadt über­dau­ern.
    Sie haben deut­lich gemacht, dass in unse­rer Demo­kra­tie die offi­zi­el­len Kon­troll­orga­ne
    ab einer bestimm­ten Regie­rungs­zeit ihre Funk­ti­on ver­lie­ren und Aus­wüch­se wie bei Held mög­lich wer­den, Kri­ti­ker wer­den platt gemacht.
    An die­ser Stel­le möch­te ich auf den Begriff der Dienst­ver­schwie­gen­heit hin­wei­sen. Er dient pri­mär dazu (VG), die Saue­rei­en der Groß­kop­fer­ten zu decken. Die klei­nen Mit­ar­bei­ter hal­ten sich dar­an, wer­den an den Wider­sprü­chen und dem stän­di­gen Druck krank. Sie, lie­ber Herr Ruhm­vol­ler haben die­sen Men­schen Hoff­nung gege­ben. Die SPD selbst hat­te ja irgend­wann über die Straf­frei­heit bei Whist­leb­lo­wern nach­ge­dacht.

    Müss­te nicht eine Insti­tu­ti­on, wie die Ihre nicht dau­er­haft insti­tu­tio­na­li­siert wer­den ? Sie haben die Din­ge beim Namen genannt. Juris­tisch konn­te Ihnen kei­ner am Zeug fli­cken. Dies ist der Jour­na­lis­mus, den mehr als nur die Nach­bar­ge­mein­den benö­ti­gen. Sie haben
    maß­geb­lich mit Hern Dah­lem zur Ver­än­de­rung bei­getra­gen !

    Kön­nen Sie wirk­lich auf­hö­ren ? Pen­zer, Gün­ther und Kon­sor­ten atmen jetzt auf und wol­len sich durch­mo­geln. Die Kin­der­gär­ten, das Hal­len­bad, die VG Ver­wal­tung auf der Mit­ar­bei­ter­ebe­ne hof­fen auf bal­di­ge Ver­än­de­rung (Sie wol­len kei­nen Per­so­nal­rats­vor­sit­zen­den, der den Kin­der­wa­gen von Mar­cus Held schiebt). Natür­lich sind die­se Insti­tu­tio­nen auch durch­setzt mit SPD Fami­li­en­mit­glie­dern bis in die drit­te Genera­ti­on – siche­rer als die Ren­te!. Dies muss ein Ende haben, bei zukünf­ti­ger Per­so­nal­aus­wahl soll­te auch Sach­lich­keit eine Rol­le spie­len.
    Ich ver­ste­he Ihre Ent­schei­dung sehr gut. Darf Sie aber instän­dig bit­ten, wenigs­tens bis zur Bür­ger­meis­ter­wahl durch­zu­hal­ten. Bin gern bereit mich an den Kos­ten zu betei­li­gen.
    JH

  30. Wilhelm Busch

    Nach­ruf

    Es schließt der Blog, der Nebel hat gelich­tet,
    die dro­hend lagen über Oppen­heim.
    Nach­dem der Bür­ger­meis­ter ist gerich­tet,
    wird’s, wie es war, in Zukunft nie mehr sein.

    Doch fra­get man­cher sich mit leich­tem Ban­gen:
    Was wird gescheh’n, wenn die­se Sei­te schweigt
    und nie­mand mehr den roten Mafio­si
    die Gren­zen ihrer dunk­len Macht auf­zeigt?

    Wenn nach der Wahl im Früh­jahr nächs­ten Jah­res
    wie Phö­nix aus der Asche sich erneut
    die Mehr­heit der „sozia­len“ Demo­kra­ten
    wor­über sich dann Sit­tig die­bisch freut?

    Wenn, spe­ku­lie­rend auf das schwin­den­de Gedächt­nis
    des Vol­kes, das sich wähl­te sol­chen Rat,
    die Kom­mu­nal­auf­sicht ver­säu­met durch­zu­set­zen,
    was einst der Rech­nungs­hof monie­ret hat?

    Was ist, wenn Lehr­ling Sit­tig wird erset­zen
    den lang stu­dier­ten from­men Knei­pen­wirt
    und künf­tig zu des bra­ven Manns Ent­set­zen
    für viel Gehalt den Orts­tou­ris­mus führt?

    Auch ist bis­her kein Euro ein­ge­gan­gen
    im lee­ren Oppen­hei­mer Stadt­är­ar!
    Ersatz des Hel­den­scha­dens zu ver­lan­gen
    sehr wohl vom Rech­nungs­hof gefor­dert war!

    So bleibt im Rück­blick zwei­fel­los zu dan­ken
    Herrn Ruhmöl­ler für sei­ne vie­le Müh’,
    mit der im Blog er Held wies in die Schran­ken,
    allein ich fürcht’: Er schließt zu früh.

    Sollt sich daher zukünf­tig wie­der zei­gen,
    dass Oppen­heim benö­tigt Rat und Tat,
    wär es ver­dienst­voll, wie­der ein­zu­stei­gen,
    mit Mit­teln, die ein Jour­na­list nur hat.

    Gra­ti­as agi­mus tibi prop­ter magnum elo­quen­ti­am et auda­ci­am tuam!!

  31. D. Mayer

    Vie­len Dank für all ihre jour­na­lis­ti­schen Mühen rund um Oppen­heim.

    Vie­len Dank auch an jene muti­ge Maul­wür­fe, wel­che mit ihrem Dos­sier über unsag­ba­re Ver­wal­tungs­in­ter­na den Stein über­haupt erst ins Rol­len gebracht haben.

    Vie­len Dank an alle Demons­tran­ten in Oppen­heim – ich hof­fe, dass ganz Oppen­heim bei den kom­men­den Kom­mu­nal­wah­len ein glück­li­ches Händ­chen bewei­sen wird und ein ordent­li­cher Stadt­rat unter Wal­ter Jertz dann zusam­men mit der Kom­mu­nal­auf­sicht in Sachen LRH-Bericht auf­räumt – ger­ne auch mit einem geschei­ten Auf­sichtrat und neu­em Pro­ku­ris­ten in GWG und HGO

  32. K.Scherning

    Sehr geehr­ter Herr Ruhmöl­ler,
    vie­len Dank für ihren uner­müd­li­chen Ein­satz für uns Oppen­hei­mer.
    Ohne Sie und ihr Team, wären wir hier in unse­rem Dorn­rös­chen­schlaf, nicht auf­ge­wacht.
    Per­sön­lich wer­de ich Sie wohl nie ver­ges­sen, obwohl wir uns nie gese­hen haben, aller­dings so jeman­den kann man nicht ver­ges­sen.
    Alles erdenk­lich Gute für ihre wei­te­re Zukunft und besu­chen Sie uns doch mal auf einem unse­rer Fes­te, auch wenn die jetzt etwas klei­ner, aber auch hof­fent­lich herz­li­cher aus­fal­len.

  33. M

    Sag zum Abschied lei­se ser­vus und ein ganz lau­tes DANKE !!!

    Herr Ruhmöl­ler, Sie haben ein bis­her bei­spiel­lo­ses und Vor­bild geben­des Werk für uns geleis­tet und uns ech­te Hil­fe zu Selbst­hil­fe gege­ben. Und wir wer­den das, was in Gang gesetzt wur­de wei­ter betrei­ben. Ein zurück wird es nicht geben.

    Lei­der wird es aber mit Ansa­ge pas­sie­ren, dass eini­ge, allen vor­an der lau­te Nier­stei­ner und der lei­se P aus dem Ron­do, jubeln, auf­at­men und die Tört­chen in gewohn­ter Manier wei­ter rol­len. Und es steht zu befürch­ten, dass AZ, sowie die Bericht­erstat­tung Radio und TV ( SWR) sich in gewohnt gemüt­li­cher Manier zurück­neh­men wer­den. Der Spuk durch die Wahr­heit getrie­ben zu wer­den, ist ja erst ein­mal vor­bei.
    Umso mehr freut uns Ihr Hin­weis, dass Sie sich doch wie­der bemerk­bar machen könn­ten. Wir wer­ten dies als eine Art „Schutz­schild“, aber natür­lich liegt die ers­te Ver­ant­wor­tung bei uns.

    Ich per­sön­lich wer­de Ihre Wege durch die span­nen­den The­men, die Sie auf­grei­fen, über Ihre Home­page wei­ter ver­fol­gen und mich auch so noch ein­mal bei Ihnen bemerk­bar machen.
    Ich weiß nicht, ob Ihnen bewusst ist, WELCHEN gro­ßen Dienst Sie geleis­tet haben. Ich bin , wie vie­le hier, tat­säch­lich über Ihren Ent­schluss zum Rück­zug erschro­cken, so nach­voll­zieh­bar er viel­leicht auch ist.
    Die Rou­ti­ne, regel­mä­ßig zu schau­en, was Sie her­aus­ge­fun­den und für uns struk­tu­riert auf­be­rei­tet haben,war tat­säch­lich fes­ter Bestand­teil des Tages.Und Luft machen konn­te man sich auch , wenn die News mal schwer aus­zu­hal­ten waren. Die Namen und Dis­kus­si­ons­part­ner im Blog waren zwi­schen­zeit­lich auch bekannt und ver­traut. Es wird tat­säch­lich was feh­len.

    Herr Zim­mer­mann hat recht- wer wird auf­pas­sen? Schwe­re Kis­te.

    Nun, wir auf uns- und viel­leicht schielt Herr Ruhmöl­ler in alter Ver­bun­den­heit ja doch auch immer mal rüber und behält sein Inter­es­se – auch aus jour­na­lis­ti­scher Neu­gier.

    Und noch­mal ein herz­li­ches Dan­ke an den/die Whist­leb­lo­wer. Ihr hät­tet den Rit­ter­schlag ver­dient!! Wenn ich den­ke, wel­che Ängs­te euch zeit­wei­lig beglei­tet haben muss­ten vor den Fol­gen auf­zu­flie­gen, dann weiß ich, wer hier die ganz Gro­ßen sind. Den­noch soll­tet ihr nie­mals Far­be beken­nen. ( Man liebt in gewis­sen Krei­sen den Ver­rat, aber nicht den Ver­rä­ter) .

    Alla dann, ich schal­te dann vor­erst auch ab- und hof­fe, mei­nen Bei­trag zum Gan­zen geleis­tet zu haben.

    Herr Ruhmöl­ler- ich bin mir sicher, Sie ent­schei­den nie ins Blaue- aber ich versuch’s ein­fach doch-:
    Wie wäre es-könn­ten Sie sich vor­stel­len, einen Monats­rück­blick oder Quar­tals­rück­blick zu schal­ten ???? Las­sen wir uns über­ra­schen. Stoff wird es genug geben, wenn erst mal die STA sich bemerk­bar macht. Fragt sich nur, ob es nicht nur dünn drü­ber ver­öf­fent­licht wird, soll­ten die Bericht­erstat­ter rück­fäl­lig wer­den.… Fragt sich eigent­lich mehr, war­um denn berich­tet wer­den soll­te, wenn die Kon­kur­renz Ruhmöl­ler sich zurück gezo­gen hat.

    Alle Gute für Sie und Euch Alle- und Glück auf für alle jene, die das Schiff Oppen­heim und VG Rhein-Selz wie­der auf Kurs brin­gen wol­len.

  34. Joachim Heimann

    Wenn die AZ einen A…ch in der Hose hät­te, wür­de sie Herrn Ruhmöl­ler mal inter­view­en und über das bedau­er­li­che (aber ver­ständ­li­che) Ende sei­nes Blogs berich­ten. Der Mann hat Oppen­hei­mer Geschich­te geschrie­ben – und ist selbst ein Teil davon gewor­den. Da kann man doch nicht ein­fach drü­ber weg­ge­hen!!!
    Ich wer­de die täg­li­che Lek­tü­re sei­ner Arti­kel und der Leser­brie­fe ver­mis­sen!
    Alles Gute, Herr Ruhmöl­ler!

  35. Jens Nissen

    Herr Ruhmöl­ler, herz­li­chen Glück­wunsch!
    Ihre Web­sei­te „Der Oppen­heim-Skan­dal“ ist ein Mus­ter­bei­spiel für moder­nen, kri­ti­schen Jour­na­lis­mus, der in die­ser Form neu ist und auf­zeigt, wie es gelin­gen kann, Demo­kra­tie über die sie zer­stö­ren­den Ele­men­te obsie­gen zu las­sen.
    Sie haben respekt­los ans Licht gebracht, wie nega­tiv anti­de­mo­kra­ti­sche Kräf­te aus der Mit­te der Gesell­schaft wir­ken und was sie bewir­ken kön­nen.
    Ihnen ein gro­ßes Kom­pli­ment!
    Ein sol­ches gebührt auch den Ver­fas­sern des Dos­siers, Axel Dah­lem und den Oppen­hei­mer Demons­tran­ten!

  36. Wörrstädter

    Unab­hän­gi­ger Jour­na­lis­mus gepaart mit hart­nä­cki­ger Recher­che, her­vor­ra­gen­der Schrei­be, dem rich­ti­gen Ver­ständ­nis von Demo­kra­tie und einem hef­ti­gen Ekel vor Kor­rup­ti­on und Filz – das war für mich von Beginn an Ihr Blog „Der Oppen­heim-Skan­dal“.
    Im Gegen­satz zu man­chen ihrer Kol­le­gen haben Sie bei der Arbeit an dem The­ma den Satz von Carl von Ossietz­ky beher­zigt:
    „Man kann nicht kämp­fen, wenn die Hosen vol­ler sind als das Herz.“

    Dan­ke, Herr Ruhmöl­ler!

  37. Roland Bürger

    Was wir alle im Oppen­heim-Skan­dal haut­nah erfah­ren haben ist:
    „Pres­se­frei­heit nützt nur, wenn es unbe­que­me Jour­na­lis­ten gibt.“
    (Ger­hard Kocher, Schwei­zer Poli­to­lo­ge)

    Was wir aber auch erfah­ren haben:
    „Das Pro­blem sind nicht die kri­ti­schen Jour­na­lis­ten, son­dern die net­ten.“ (Kocher)

    Sehr geehr­ter Herr Ruhmöl­ler,
    ich schlie­ße mich den loben­den Wor­ten aller Kom­men­ta­to­ren hier an. Sie haben einen phan­tas­ti­schen Job gemacht. Ohne Sie wäre der Sumpf noch immer nicht weit­ge­hend tro­cken gelegt.
    Es ist, als ver­las­se der Lot­se das Schiff. Denn ohne Sie hät­te die AZ nicht irgend­wann die Kur­ve gekriegt – Held wäre noch immer da, wo er nicht hin­ge­hört hat. Und es stellt sich die sor­gen­vol­le Fra­ge, ob sie nun wie­der in ihren Dorn­rös­chen­schlaf ver­fällt.
    Die Bericht­erstat­tung über die (bei­na­he-) Chi­na-Geschäf­te des Herrn Gün­ther in der AZ war schon wie­der von gewohn­ter AZ-Qua­li­tät: Gün­ther wur­de ellen­lang die Gele­gen­heit gege­ben sich zu erklä­ren – über die ange­sie­del­ten chi­ne­si­schen Schmud­del-Brief­kas­ten­fir­men in Nier­stein kein Wort. Das Pro­blem bleibt: es sind nicht die kri­ti­schen, es sind die bra­ven und net­ten Jour­na­lis­ten.

    Dan­ke für Ihren unglaub­li­chen Ein­satz, für Ihre span­nen­de Lek­tü­re – und für den Mut, so lan­ge ein­sam die Auf­klä­rung in dem Skan­dal vor­an­zu­trei­ben. Vor­bild­lich!

    Viel­leicht wäre das ein Vor­schlag, der aus Oppen­heim gemacht wer­den könn­te – ein Brief an die Initia­to­ren des Jour­na­lis­ten­prei­ses http://​www​.ans​ta​ges​licht​.de/​w​a​e​c​h​t​e​r​p​r​e​i​s​/​w​a​e​c​h​t​e​r​p​r​e​i​s​-​t​a​g​e​s​p​r​e​s​se/
    Als Argu­ment für Herrn Ruhmöl­ler könn­te ange­führt wer­den, dass er a) Zei­tungs­jour­na­list ist und b) in die­sem Fall ein ande­res Medi­um qua­si die Zei­tung erset­zen muss­te.

    Ihnen , Herr Ruhmöl­ler alles erdenk­lich Gute!
    Und allen Oppen­hei­mern einen guten Start in die neue Zeit.

  38. K.Scherning

    Für wei­ter­hin inter­es­sier­te Bür­ger Oppenheim´s und Umge­bung gibt es auf FB die­sen neu­en Blog seit Tagen:
    https://​www​.face​book​.com/​g​r​o​u​p​s​/​2​2​9​3​4​4​6​2​4​2​9​6​0​0​0​/​p​e​r​m​a​l​i​n​k​/​2​3​0​5​6​9​5​8​4​1​7​3​5​0​4​/​?​c​o​m​m​e​n​t​_​i​d​=​2​3​0​8​5​9​7​4​0​8​1​1​1​5​5​&​n​o​t​i​f​_​i​d​=​1​5​2​1​3​9​6​1​3​5​1​4​7​3​4​7​&​n​o​t​i​f​_​t​=​g​r​o​u​p​_​c​o​m​m​e​n​t​_​r​e​p​l​y​&​r​e​f​=​n​o​tif
    Hier wird wei­ter­hin dar­über dis­ku­tiert, wie man unser Oppen­heim und vor allem die Bür­ger­schaft wie­der zusam­men brin­gen kann.
    Die­se Sei­te soll auch vor allem über­par­tei­lich die Wahl des Herrn Wal­ter Jertz unter­stüt­zen.
    Das The­ma Oppen­hei­mer Wäld­chen wird hier schon gut dis­ku­tiert.
    Am kom­men­den Don­ners­tag haben Herr Dr. Rudert und ich im Rat­haus mit Herrn Kre­the, einen Ter­min zur Erör­te­rung des­halb.
    Ger­ne kön­nen Sie sich auf der ver­link­ten Sei­te anmel­den, wir kön­nen jede Hil­fe und Unter­stüt­zung gebrau­chen.
    Als Slo­gan haben wir sin­ni­ger Wei­se „mein Oppen­heim“ gewählt.

  39. Hanny Barth

    Sehr geehr­ter Herr Rühmöl­ler,
    Bis vor 13 Jah­ren leb­te ich in Nier­stein, mehr als 28 Jah­re! Vie­le Jah­re war ich poli­tisch und als stell­ver­tre­ten­de Frem­den­ver­kehrs­lei­te­rin aktiv. Der Blick hin­ter die Kulis­sen war unab­ding­bar! Auch wenn ich nicht mehr in RLP lebe, habe ich ihre unge­schmink­te Bericht­erstat­tung mit gro­ßem Inter­es­se ver­folgt! Ich habe nicht nur ihre kla­re und hin­ter­fra­gen­de Bericht­erstat­tung bewun­dert, son­dern auch Ihre Hart­nä­ckig­keit sowie Ihren detek­ti­vi­schen Spür­sinn. Dazu bedarf es nicht nur rich­ti­ger Quel­len, son­dern auch ganz viel Mut, Wis­sen und unglaub­lich star­ke Ner­ven! Die Wirk­kraft Ihres enga­gier­ten Jour­na­lis­mus hat den Stein ins Rol­len gebracht. Der „selbst­er­nann­te König von Oppen­heim“ ist geteert und gefe­dert und wird ganz sicher nie mehr Poli­tik machen dür­fen!
    Das Buch „der Oppen­heim – Skan­dal“ ist voll­ge­schrie­ben! Der Pro­log des neu­en Buches:„Der Nier­stein – Skan­dal“ ist geschrie­ben!

    Jour­na­lis­ten wie Sie sind vor­bild­lich! Vor­nehm­lich des­halb, weil sie sich als Sprach­rohr des Vol­kes ver­ste­hen! Mei­ne Bit­te an Sie for­mu­lie­re ich daher nur mit einem Satz:„Recherieren Sie in Nier­stein mutig wei­ter!“

  40. Sonja Siracusa-Tannhoff

    In der Dank­bar­keit gewin­ne ich das rech­te Ver­hält­nis zu mei­ner Ver­gan­gen­heit. In ihr wird das Ver­gan­ge­ne frucht­bar für die Gegen­wart.“ (Diet­rich Bon­hoef­fer)

    Dan­ke Herr Ruhmöl­ler!

  41. Dr. Volkhart Rudert

    Sehr geehr­ter Herr Ruhmöl­ler,
    Ihnen gebührt nicht nur der viel­fach aus­ge­spro­che­ne Dank, son­dern auch ein beson­de­res Lob dafür, dass Sie gekonnt einen dicken Schluss­punkt gesetzt haben.

    Im Goe­the-Muse­um zu Wei­mar fin­det sich eine Bemer­kung des gro­ßen Dich­ters:
    „Getre­te­ner Quark wird breit, nicht stark.“

    Ihr Blog war schlicht stark.

  42. Jutta Summers

    Sehr geehr­ter Herr Ruhmöl­ler,

    RESPEKT!

    Sie haben nicht nur den Oppen­heim Skan­dal auf­ge­deckt und sich des­we­gen um die Stadt Oppen­heim und die Demo­kra­tie ver­dient gemacht, Sie haben noch etwas sehr Wich­ti­ges getan, sie haben den Jour­na­lis­mus auf eine ande­re Ebe­ne geho­ben. Lei­der gibt es in Deutsch­land nicht mehr all­zu vie­le Ihres Schla­ges, Sie sind ein Vor­bild für ande­re -und ange­hen­de Jour­na­lis­ten.

    Durch Ihren uner­müd­li­chen und beharr­li­chen Ein­satz in der Cau­sa Held erwach­ten vie­le Oppen­hei­mer ( und nicht nur Oppen­hei­mer) und wur­den, viel­leicht zum ers­ten Mal in ihrem Leben, zu kri­ti­schen Hin­ter­fra­gern die ab jetzt mit offe­nen Augen und Ohren ihr poli­ti­sches Umfeld wahr­neh­men.

    Die­ser Blog war eine Berei­che­rung, Sie sind für mich die Num­mer Eins für den 1. Preis des deut­schen Jour­na­lis­ten­ver­ban­des in der Spar­te “ Inves­ti­ga­ti­ver Jour­na­lis­mus „.

    Vie­len Dank für die her­aus­ra­gen­de Arbeit

    Jut­ta Sum­mers

  43. Markus Mahlerwein

    Lie­ber Herr Ruhmöl­ler,

    auch von mir auf­rich­ti­gen Dank und mei­nen ehr­li­chen Respekt für das, was Sie für uns – die Oppen­hei­mer Bür­ger – getan haben. Glei­ches gilt auch für Herrn Dah­lem.
    Sie haben uns qua­si bei der Hand genom­men und Mög­lich­kei­ten auf­ge­zeigt, als mün­di­ge Bür­ger und auf­rech­te Demo­kra­ten das Lau­fen zu ler­nen und uns gegen die Held­sche Des­po­tie, ihre Metho­den und Mitwisser/Mittäter zu weh­ren.
    Jetzt ist es an uns, was Geschei­tes draus zu machen.

    Und auch wenn ich sonst die Ansich­ten des Herrn Frie­der Zim­mer­mann wei­test­ge­hend zu tei­len ver­mag, so emp­fin­de ich sein Ansin­nen, Ihnen die „Ehre“ eines Wein­rit­ters von Oppen­heim auch nur anzu­tra­gen, als doch eher zwei­fel­haft.
    Es mag sein, daß die Wein­rit­ter­wür­de ursprüng­lich und in grau­er Vor­zeit ein­mal etwas mit „Ehre“ und/oder „Ehrung“ zu tun hat­te. Wenn man, so wie ich, die Per­son und die Machen­schaf­ten des Klaus Wald­schmidt kennt, so müs­sen ganz erheb­li­che Zwei­fel dar­an gestat­tet sein, daß so jemand über­haupt eine „Ehrung“ ver­lei­hen kann. Sowas geht eigent­lich nur im Dunst­kreis der äußerst dubio­sen und ehr­lo­sen Held­schen Machen­schaf­ten.
    Mal ganz abge­se­hen davon, daß der Wald­schmidt den Text nach zig Jah­ren immer noch nicht feh­ler­frei und ohne zu Stam­meln raus­bringt.

    Apro­pos: Unter Held ist die­se gesam­te Ver­an­stal­tung doch ohne­hin völ­lig ver­kom­men, näm­lich zu einer rei­nen PR-Ver­an­stal­tung des (hof­fent­lich dem­nächst bald Ex-)Bundestagsabgeordneten. Der Held, der Ger­ne­groß, hat sich in den Vor­der­grund gespielt und sich pro­fi­liert und uns oben­drein noch die Kos­ten an die Backe gemalt, auch wenn er nicht müde wur­de, wider bes­se­res Wis­sen zu behaup­ten, der Unsinn kos­te die Stadt nix (da sind mei­ner Erin­ne­rung nach doch jüngst erst 5000 € auf­ge­taucht – und zwar im Haus­halt der Stadt).

    Ich den­ke, bevor man als Stadt Oppen­heim die­se Wein­rit­ter­wür­de wie­der guten Gewis­sens ver­lei­hen kann, muß auch inso­weit zunächst per­so­nell wie inhalt­lich tabu­la rasa gemacht wer­den.

    Außer­dem hiel­te ich die Wein­rit­ter­wür­de für Herrn Ruhmöl­ler für deut­lich zu banal, um sei­nen Ver­diens­ten um die Stadt und ihre Bür­ger gerecht zu wer­den. Wie wäre es mit ein wenig Abstand denn mit der Ehren­bür­ger­wür­de. Wenn sich in letz­ter Zeit wirk­lich jemand um die Stadt Oppen­heim und ihre Bür­ger ver­dient gemacht hat, dann doch wohl er!!

  44. Peter Pfau

    Hal­lo Herr Ruhmöl­ler,
    stell­ver­tre­tend für die Oppen­hei­mer CDU möch­te ich vie­len Dank sagen für die dau­er­haf­te und infor­ma­ti­ve Bericht­erstat­tung. Eini­ges hat­te man geahnt, aber bewei­sen konn­te man in Oppen­heim nichts. Wie sich her­aus­stell­te, wur­den die Stadt­rä­te nicht oder nur sehr ober­fläch­lich infor­miert und mit Stim­men­mehr­heit über­tönt. Aber selbst wenn jemand hier stich­hal­ti­ge Punk­te vor­ge­bracht hät­te, so wären er und sei­ne Fami­lie mas­siv ange­fein­det und gesell­schaft­lich unglaub­wür­dig gemacht wor­den. Wenn nicht gar Schlim­me­res. Es liegt nun an uns Oppen­hei­mern, die gesell­schaft­li­che Auf­ar­bei­tung ohne Anfein­dun­gen und Aus­gren­zun­gen zu bewerk­stel­li­gen, an deren Ende eine Aus­söh­nung und ein Neu­an­fang ste­hen müs­sen. Das geht von der Stadt­ver­wal­tung, über die öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen, bis hin zu den Ver­ei­nen. Denn auch die Ver­ei­ne müs­sen sich nun fra­gen las­sen, wie SPD- domi­niert deren Vor­stän­de sind. Um die­sem Filz bei­zu­kom­men, dürf­te die SPD zwei bis drei Wahl­pe­roi­oden nicht mehr in die Füh­rung kom­men. Nur so erreicht man eine Durch­mi­schung der Ver­wal­tun­gen. Aber das ent­schei­den die Wäh­ler.

    Mein Vor­schlag zu Ihrem Blog; machen Sie ein Buch
    dar­aus. Der Grund­stoff muss nur noch ange­rei­chert wer­den und könn­te als Mah­nung für alle Poli­ti­ker die­nen.

    Eines zum Schluss. Wir haben viel tele­fo­niert, ja. Mei­ne Ein­la­dung auf einen Kaf­fee steht seit Mai 2017 noch aus. Soll­ten Sie also noch ein­mal nach Oppen­heim kom­men.…

    Mit bes­ten Grü­ßen und herz­li­chen Dank
    Ihr Peter Pfau

    • O.S.

      Und Sie, Herr Pfau, gehen den begon­ne­nen Weg bit­te uner­schro­cken und kon­se­quent wei­ter.

  45. Carola Bürkle

    Lie­ber Herr Ruhmöl­ler,

    herz­li­chen Dank für Ihren Blog und das net­te Tele­fo­nat im Janu­ar.
    Wir wür­den uns über einen Besuch von Ihnen freu­en.
    Blei­ben Sie gesund, was ganz wich­tig ist.

    Und blei­ben Sie auf­merk­sam.

    Herz­li­che Grü­ße

  46. Bernd

    Hal­lo Herr Ruhmöl­ler, zunächst ein­mal vie­len Dank für Ihr Enga­ge­ment für Oppen­heim und sei­ne Bür­ger. Ohne Ihre Recher­chen und Bericht­erstat­tung wären die Oppen­hei­mer Bür­ger noch lan­ge im Dorn­rös­chen­schlaf. Dan­ke dafür.
    Natür­lich müs­sen Sie auch wei­ter­hin Ihre Bröt­chen ver­die­nen und an ande­rer Stel­le wei­ter Ihrer Arbeit nach­ge­hen.
    Scha­de ist jedoch, dass Sie den Blog schlie­ßen. Ich den­ke, dass vie­le Oppen­hei­mer Bür­ger damit kei­ne Chan­ce mehr auf Informationen/Diskussionen zu den Machen­schaf­ten der noch ver­blie­be­nen Köp­fe oder zu wei­te­ren Vor­ha­ben in Oppen­heim haben wer­den.
    Stich­wort: Ver­kaufs­ab­sicht des Oppen­hei­mer Wäld­chens.

    Fra­ge in die Run­de: Wäre es denn von all­ge­mei­nem Inter­es­se ein öffent­li­ches Forum zu Oppen­hei­mer The­men zu haben?

    Ich jeden­falls fin­de, ein sol­ches Dis­kus­si­ons­me­di­um soll­te unbe­dingt wei­ter­ge­führt wer­den und nicht ein­schla­fen…
    Ich bin zwar kein Jour­na­list und habe mit Sicher­heit – im Gegen­satz zu Herrn Ruhmöl­ler – kei­ne groß­ar­ti­gen Neu­ig­kei­ten zu ver­kün­den – aber ich wäre bereit, die dafür not­wen­di­ge Tech­nik zu hin­ter­le­gen und zu pfle­gen.

    Wie sehen das denn die ande­ren Kom­men­ta­to­ren hier? Eine Domain „für die Ton­ne“ zu machen, habe ich natür­lich auch kei­ne Lust zumal ja auch Kos­ten damit ver­bun­den sind.

    Bit­te schreibt mal Eure Mei­nung dazu.

    Dan­ke.
    Bernd

    • Matthias Kuon

      Ganz gleich in wel­cher Form,
      eine Mög­lich­keit sich wei­ter aus­zu­tau­schen
      fin­de ich mehr als wün­schens­wert. Bin auch bereit mich an den Kos­ten zu betei­li­gen.

    • Dr. Volkhart Rudert

      Wäre das nicht ein The­ma für das neue Bür­ger­fo­rum am 09.04.2018 im Casi­no-Saal des Meri­an­ho­tels?

    • Andreas Löffelholz

      Hal­lo Bernd,

      in der Tat das Medi­um INTERNET für Aus­tausch der Bür­ger unter­ein­an­der zu nut­zen ist groß­ar­tig – hin­ge­gen die Infra­struk­tur von face­book zu nut­zen nur im ers­ten Ansatz prak­tisch, jedoch.….. was aber ist mit jenen, die zwar sich betei­li­gen wür­den, jedoch aus gewis­sen ( auch ver­ständ­li­chen ) Grün­den die­se Daten­kra­ke von Goog­le , Zucker­berg und Spe­zi­es ableh­nen ?

      Ein Blog zu eröff­nen & pfle­gen, das wür­de ich auch ger­ne ( auch finan­zi­ell ) unter­stüt­zen, jedoch von mei­nen EDV-mäßi­gen „Fähig­kei­ten“ in der Tech­nik kann ich es lei­der nicht. Ja, ger­ne beim ers­ten Forum’s mee­ting im Meri­an Hotel auf die Agen­da brin­gen !

  47. Hans Bürkle

    Mer­ci beau­coup – dan­ke. Die Berich­te zu lesen hat nicht nur auf­ge­klärt, son­dern auch Spaß gemacht.
    Wei­te­re ähn­li­che Fäl­le könn­ten woan­ders auf­tau­chen, dann bin ich ger­ne wie­der ein regel­mä­ßi­ger Leser oder Pro­tes­tie­rer.

  48. Henriette Degünther

    Dan­ke, Herr Ruhmöl­ler. Sie haben etwas geschafft, was ein Ein­zel­ner nicht unbe­scha­det hät­ten errei­chen kön­nen. Es ist etwas wie ein Wun­der, ein Lehr­stück. So haben wir mehr Mut, es gemein­sam mit Schwä­chen unse­rer Demo­kra­tie, von uns Men­schen auf­zu­neh­men.

    Noch besteht Zwei­fel, ob wir es zu einer funk­tio­nie­ren­den Gemein­schaft schaf­fen. Die Zwei­fel stel­le ich nun zurück. Wir wollen/müssen über­legt han­deln und opti­mis­tisch sein, wenn wir es schaf­fen wol­len .…

  49. Petra Münch (PM)

    Lie­ber Herr Ruhmöl­ler,
    die Nach­richt, dass der Blog „aus“ ist, hat in mir erst zwei Emo­tio­nen aus­ge­löst: Schreck und Bedau­ern. Schreck, weil ich sehr gehofft habe, dass sie sie wenigs­tens bis zur Wahl im Juni noch berich­ten, Bedau­ern, weil mir nun mein mor­gend­li­ches Ritu­al fehlt. Seit vie­len Mona­ten gehört die Lek­tü­re Ihrer Web­sei­te mit allen Kom­men­ta­ren zu mei­nem Früh­stück. Danach folg­ten Ver­ständ­nis und Dank­bar­keit. Ver­ständ­nis, weil sie 300 Tage durch­ge­hal­ten haben, und Dank­bar­keit, weil sie unse­rer Klein­stadt so viel Zeit gewid­met haben. Ohne Sie und Ihre Recher­chen, ohne die Ver­öf­fent­li­chung auf die­ser Web­sei­te wären die meis­ten Vor­gän­ge im Dun­keln geblie­ben. Dar­an hät­te auch der LRH-Bericht nichts geän­dert, weil wir „Nor­mal­bür­ger“ von den Ergeb­nis­sen viel­leicht gar nichts erfah­ren hät­ten. Ich glau­be wirk­lich, dass auch im Rat­haus immer noch alles unver­än­dert wäre. Des­halb dan­ke ich Ihnen ganz herz­lich für die tol­len Infor­ma­tio­nen, die auch immer unter­halt­sam prä­sen­tiert wur­den. Mein Dank gilt auch denen, die so viel mit ihren Kom­men­ta­ren bei­gesteu­ert haben, aber auch denen, die Sie als Jour­na­lis­ten auf unse­re „Affä­re“ auf­merk­sam gemacht und zur Mit­ar­beit wie auch immer ermu­tigt haben. Scha­de, dass das nun zu Ende ist! Und zurück bleibt ein wenig Bauch­grum­meln – woher bekom­me ich jetzt mei­ne Infos?

  50. Bernd Harth-Brinkmann

    Vie­len Dank Herr Ruhmöl­ler,
    Ich wer­de Ihren Blog ver­mis­sen.
    Viel­leicht schau­en Sie mal dem Herrn Gün­ther ein biss­chen mehr auf die Fin­ger.

    Ein Buch­tipp habe ich noch.
    Ich habe
    ange­fan­gen die Bücher von Frie­der Zim­mer­mann zu lesen.
    Sind groß­ar­tig.
    Vie­le Grü­ße und wei­ter so.
    Sol­che Jour­na­lis­ten braucht das Land.

  51. Leser

    Oppen­heim ist über­all, über­all dort und es gibt mit Sicher­heit noch wei­te­re Oppen­heims , wo eine Par­tei (die Par­tei­en sind dabei aus­tausch­bar) gleich­zei­tig meh­re­re auf­stei­gen­de Orga­ni­sa­ti­ons­ebe­nen besetz und wo statt ech­te, ernst­haf­te Oppo­si­ti­on (ggf. Koali­ti­ons-) Kum­pa­nei (Stich­wor­te: Einig­keit, Geschlos­sen­heit, Ziel­iden­ti­tät, doch alles nur zum Wohl der Bür­ger usw.) vor­herrscht. Hier eine Orts­ge­mein­de, eine Ver­bands­ge­mein­de, eine Kreis­ver­wal­tung, alles von der sel­ben Par­tei regiert, und dazu eine lei­der eher ser­vi­le Pres­se, die ihre Auf­ga­be wohl eher dar­in sieht, der Obrig­keit, ggf. nicht frei von deren klei­ne­ren oder auch grö­ße­ren Incen­ti­ves, gefäl­lig zu sein, nicht anzu­ecken. Man weiß ja schließ­lich nie, wie dies oder das in Mainz (wo auch die glei­che Par­tei das Land regiert) gese­hen wird. Anpas­sung, das rich­ti­ge Pferd zu rei­ten scheint hier die Pres­se-Maxi­me zu sein, die sich jetzt plötz­lich hier als vom Sau­lus zum Pau­lus mutiert prä­sen­tiert und wo dazu nicht zur Tages­ord­nung über­ge­gan­gen wer­den soll­te.

  52. Günter Eisold

    Vie­len Dank für die Arbeit und ins­be­son­de­re für den Dienst an der Demo­kra­tie. Leid­tra­gen­de sind nicht nur die Oppen­hei­mer, son­dern auch alle (Kommunal-)Politiker, die ehren­amt­lich und ehr­lich für das Gemein­wohl arbei­ten. Held dient man­chem Sofare­vo­luz­zer als Bei­spiel, dass „Die Poli­ti­ker“ alle schlecht, kor­rupt, auf jeden Fall selbst­be­zo­gen sei­en. Dabei zeigt das Oppen­hei­mer Bei­spiel was ande­res. Demo­kra­tie funk­tio­niert, wenn es eine kri­ti­sche Pres­se, aber vor allem auch enga­gier­te Bür­ger gibt. Demo­kra­tie lebt vom Mit­ma­chen. In dem Sin­ne noch mal Dan­ke an Tho­mas Ruhmöl­ler und die Unter­stüt­zer. Viel Erfolg den kri­ti­schen Oppen­hei­mern beim Auf­räu­men.

    Gün­ter Eisold, ein Kom­mu­nal­po­li­ti­ker

  53. B.M.

    Sehr scha­de, jetzt wo Chi­na-Gün­thers Puls jen­seits der Werks­ga­ran­tie arbei­tet…

    Vie­len Dank an den Autor für die kon­struk­ti­ve und tol­le Bericht­erstat­tung. Dem Lob mei­ner Vor­red­nern ist nichts hin­zu­zu­fü­gen. Man hat täg­lich auf neue Berich­te gewar­tet, es war auch sehr unter­halt­sam und erstaun­lich wie gut sie an ver­schie­dens­ten Stel­len recher­chiert und gear­bei­tet haben. Hut ab.

    Es wird defi­ni­tiv was feh­len ab heu­te. Alles gute für die Zukunft.

  54. M.D.

    Sehr geehr­ter Herr Ruhmöl­ler,
    Dan­ke für alles, ich kann mich dem bis­her geschrie­be­nen nur anschlie­ßen. Für die Zukunft erhof­fe ich mir wei­te­re Auf­klä­rung der Skan­da­le & Skan­däl­chen in jed­we­der Form.Ihnen Alles Gute und viel­leicht schrei­ben Sie ja schnel­ler als Gedacht an einem Neu­en Blog, Auf­zu­klä­ren gibt es genug 🙂

  55. SG

    Dan­ke Herr Ruhmöl­ler. Nur durch Ihre Bericht­erstat­tung konn­ten die Netz­wer­ke offen gelegt wer­den. Die­se Per­so­nen hät­ten bestimmt wei­ter uns Steu­er­zah­ler abge­zockt. Der AZ-Lands­kro­ne spre­che ich jedoch in Sachen Auf­klä­rung in die­ser Ange­le­gen­heit jeg­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on ab. Alles Gute. Wir rufen Sie um Hil­fe, wenn es hier nicht klap­pen soll­te.

  56. Christian Berg

    Vie­len Dank Herr Ruhmöl­ler,

    das war einer der span­nends­ten Fortsetzungs„romane“ der letz­ten Jah­re! Lei­der war dann doch vie­les nicht fik­tiv, son­dern sehr real.

    Aller­dings tei­le ich die Ein­schät­zung vie­ler Leser und Kom­men­ta­to­ren nicht, dass es sich bei dem „Oppen­heim-Skan­dal“ um einen extre­men Ein­zel­fall han­de­le.

    Um es mit einem Alt-Bun­des­prä­si­den­ten zu sagen: Die Par­tei­en – und zwar alle! – haben sich die­sen Staat längst zur Beu­te gemacht. Wenn man andern­orts ent­spre­chend genau recher­chie­ren wür­de, fän­de man ganz ähn­li­che Struk­tu­ren. Es gab/gibt ähn­li­che Fäl­le in Rhein­land-Pfalz, in Hes­sen, in Nord­rhein-West­fa­len und sicher auch anders­wo. Es gibt sie in der Kom­mu­nal­po­li­tik, in der regio­na­len Poli­tik, in der Lan­des­po­li­tik und auch in der Bun­des­po­li­tik und nicht zuletzt auch in Euro­pa.

    Und ihre Auf­de­ckung führt in der Regel nicht zu einem Sys­tem­wech­sel, son­dern ledig­lich zu einem Aus­tausch der „Köp­fe“. Viel­leicht (und hof­fent­lich) ist das jetzt in Oppen­heim ein­mal anders. Aber ich fürch­te, dass sich Herr Jerz an den par­tei­po­li­tisch gepräg­ten über­ge­ord­ne­ten Struk­tu­ren häu­fig eine „blu­ti­ge Nase“ holen wird.

    Der Fisch stinkt lei­der vom Kopf her!

    Trotz­dem vie­len Dank Ihnen für die exem­pla­ri­sche Doku­men­ta­ti­on! Der gesam­te Blog inklu­si­ve aller Kom­men­ta­re soll­te als Lehr­stoff in jeder Schu­le die­nen!

    Und Sie sehen es ja in den Kom­men­ta­ren: Sie kön­nen jeder­zeit wei­ter­ma­chen, in Nier­stein, in Worms, in Bad Kreuz­nach, in Nie­der-Olm, im Rhein­gau .….….…..

  57. Frieder Zimmermann

    Scha­de!
    Das pri­mä­re Ziel ist tat­säch­lich erreicht. Der Schur­ke ist weg. Auf die Schuld folgt hof­fent­lich die Süh­ne und der Regress. Sic sem­per tyran­nis! So möge es Tyran­nen immer erge­hen! Und die, die noch auf ihrem Thron hocken, sol­len um ihn ban­gen!
    Held ist Geschich­te und nur noch ein Fall für die Jus­tiz. Reit­zel ist Geschich­te. Pen­zer thront noch. Noch!
    Der Ruhmöl­ler-Blog wird uns feh­len, denn wir kön­nen uns nicht dar­auf ver­las­sen, dass die regionale/lokale Pres­se nun wirk­lich ihrer Ver­ant­wor­tung nach­kom­met, recher­chiert, kri­tisch nach­fragt, doku­men­tiert, auf­deckt und kom­men­tiert.
    Wer passt jetzt auf, dass Held und alle, die begüns­tigt wur­den oder Scha­den ver­ur­sacht haben, zur Rechen­schaft gezo­gen wer­den?
    Wer passt jetzt auf, dass die Mit­tä­ter und Mit­läu­fer nicht wie­der her­vor kom­men, wenn Gras über die üblen Sachen gewach­sen ist?
    Wer passt auf, dass ähn­li­che Struk­tu­ren aus Filz, Macht­miss­brauch, Selbst­be­rei­che­rung und igno­ran­tem Eigen­in­ter­es­se in unse­rer VG nicht unauf­ge­deckt bleibt?
    Wir müs­sen jetzt hof­fen, dass die hie­si­ge AZ-Redak­ti­on geläu­tert aus den Vor­gän­gen der letz­ten Mona­te her­aus kommt, bei denen sie lan­ge Zeit kei­ne rühm­li­che Rol­le gespielt hat. Die end­lich kla­ren Wor­te der letz­ten Wochen machen das noch nicht ver­ges­sen.
    Da mei­nes Wis­sens Axel Dah­lem als Oppen­hei­mer kein Wein­rit­ter wer­den kann, ist Tho­mas Ruhmöl­ler für 2018 dafür der ers­te Kan­di­dat. Ihr bei­der Ver­dienst ist es in ers­ter Linie, dass Demo­kra­tie und Recht sich in Oppen­heim gegen Ein-Mann-Dik­ta­tur, Selbst­ge­rech­tig­keit und Will­kür letzt­lich wie­der durch­ge­setzt haben. Dafür Respekt und Dank!
    Denen, die in der Stadt­po­li­tik jetzt Ver­ant­wor­tung über­neh­men und die Stadt wie­der auf Kurs in Rich­tung Kon­so­li­die­rung, Sta­bi­li­tät und Ent­wick­lung brin­gen wol­len, kann man nur dank­bar sein und ihnen eine gute Hand, Kraft und Steh­ver­mö­gen wün­schen.
    Mein Dank geht schließ­lich an alle fai­ren Dis­kus­si­ons­part­ner in die­sem Forum.
    Glück auf!

  58. Oppenheimer Mädsche

    Ich habe nicht alles gele­sen, aber die auf­ge­führ­ten Top-Bei­trä­ge auf jeden Fall und auch immer bis zum Schluss. Vie­len Dank, dass ich als nor­ma­le Oppen­hei­mer Bür­ge­rin hier auf­ge­klärt wur­de.
    Es war wirk­lich wie ein Kri­mi zu lesen und mit viel Kopf­schüt­teln wuss­te mein Mann immer sofort was ich da gera­de lese 😂
    Alles Gute für Sie

  59. Volker Schneider

    Dan­ke und Cha­peau für die­se jour­na­lis­ti­sche Leis­tung, Herr Ruhmöl­ler!
    Ich habe mich als Leser ihres Blogs gut, umfas­send und dif­fe­ren­ziert infor­miert gefühlt.
    Sie haben mit Trans­pa­renz die Saat zu Offen­heit, Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und kon­struk­ti­ven Gestal­tungs­wil­len wach­sen las­sen. Herz­li­chen Dank dafür!

  60. Andreas Knobloch

    Das war für mich gna­den­lo­ser ehr­li­cher Jour­na­lis­mus und ich gestehe,ich war einer der vielen,die jeden Arti­kel mit Inbrunst zu Ende gele­sen haben.Teilweise war es wie in einem Wirt­schafts­kri­mi und ich dan­ke für die­se ehr­li­che Berichterstattung.Ich wünsch­te wir hät­ten noch viel mehr sol­cher fähi­ger Journalisten,denn wenn ich mir die­ses Dra­ma Tag täg­lich anschaue,beginne ich zu zweifeln.Ich wün­sche Ihnen alles erdenk­lich gute und viel­leicht senkt sich ihr Blick mal in Rich­tung Worms.…

    Vie­len Dank

  61. Matthias Kuon

    Vie­len Dank Herr Ruhmöl­ler. Das war groß­ar­tig! Und ich wer­de den täg­li­chen Blick in den Block ver­mis­sen. Machen Sie es gut.

  62. Wormser

    Sehr geehr­ter Herr Ruhmöl­ler, ich mache es kurz: Ganz herz­li­chen Dank für jede ein­zel­ne Zei­le, die Sie in die­sem Blog – letzt­lich zum Woh­le der Oppen­hei­mer Bür­ger – geschrie­ben haben.
    Zwei Wün­sche möch­te ich noch äußern: Ich wür­de mir sehr wün­schen, dass es unter den Jour­na­lis­ten viel mehr Schrei­ber mit Ihrer Bereit­schaft, Skan­da­le, Unre­gel­mä­ßig­kei­ten oder Pro­ble­me auf­zu­zei­gen, gäbe. So enga­giert, prä­zi­se und wohl­for­mu­liert, wie Sie schrei­ben, stel­le ich mir glaub­haf­ten Jour­na­lis­mus vor.
    Mein zwei­ter Wunsch wäre, dass Sie hier bei uns in Worms wei­ter­ma­chen.….
    Dan­ke für Ihre Arbeit !

  63. Ichmalwieder

    Herr Ruhmöl­ler,
    Sie haben sich um Oppen­heim ver­dient gemacht!

    Ganz herz­li­chen Dank!

  64. O.S.

    Vie­len Dank, Herr Ruhmöl­ler. Für alles.
    Ihre kri­ti­sche Beglei­tung der Vor­gän­ge in Rhein-Selz und beson­ders in der Stadt Oppen­heim wird uns allen feh­len. Ihr gesam­ter Blog wird hof­fent­lich Bestand­teil der Oppen­hei­mer Stadt­ge­schich­te wer­den.
    Für Ihr gro­ßes Enga­ge­ment um die poli­ti­sche Land­schaft hät­ten Sie sich einen Oppen­hei­mer Ehren­ring wirk­lich ver­dient.
    Ein Dan­ke­schön auch an alle Mit­dis­ku­tan­ten der letz­ten Mona­te, ob anonym oder nicht, für die stets sprach­lich wie inhalt­lich niveau­vol­len Bei­trä­ge.
    Hof­fen wir nun alle gemein­sam, dass das zukünf­ti­ge Feh­len die­ses Blogs nicht zur Rück­kehr in alte Ver­hal­tens­mus­ter führt. Wir wer­den es bei der anste­hen­den Wahl des neu­en Stadt­bür­ger­meis­ters im Juni und dann nächs­tes Jahr bei der Kom­mu­nal­wahl sehen.

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