Verein „Oppenheim bewegt“: Wo ist das ganze Geld geblieben?

Der Ver­ein „Oppen­heim bewegt“ ist ein undurch­sich­ti­ger Zusam­men­schluss eini­ger Held-Freun­de. Er wur­de auf Initia­ti­ve von SPD-Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held gegrün­det, als Vor­sit­zen­der ist des­sen Spe­zi Mar­kus Appel­mann im Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen. Der Ver­ein kas­sier­te in den letz­ten Jah­ren Steu­er­gel­der in fünf­stel­li­ger Höhe beim Land­kreis Mainz-Bin­gen ab. Aber wo ist das gan­ze Geld geblie­ben? Jetzt end­lich will die Kreis­be­hör­de die­ser Fra­ge nach­ge­hen.

Es war im Jahr 2008, als sich im Wein­haus Hil­big 14 Per­so­nen tra­fen. Es waren die übli­chen Ver­däch­ti­gen: Mar­cus Held hat­te die Grün­dung eines „Stadt­för­der­ver­eins“ vor­ge­schla­gen, Mar­kus Appel­mann (macht gegen Bezah­lung Wer­bung für die Stadt und SPD) setz­te sich sofort mit an den Tisch, Peter Con­rad (bekommt mit sei­ner Hebau GmbH nahe­zu alle Stra­ßen­bau-Pro­jek­te in Oppen­heim) kam eben­falls dazu, auch Ste­fan Lösch (Betrei­ber des Fir­men­bü­ros „MAP Con­sult GmbH“ mit Sitz im Rat­haus) und natür­lich wie immer Rudolf Baum­gar­ten (der Uel­vers­hei­mer SPD-Bür­ger­meis­ter, der von Mar­cus Held regel­mä­ßig mit Auf­trä­gen ver­sorgt wird und mit einer sei­ner Fir­men eben­falls im Rat­haus sitzt).

Die gan­ze bekann­te Baga­ge also. Man nann­te den Ver­ein „Oppen­heim bewegt“, wähl­te Mar­kus Appel­mann zum Vor­sit­zen­den und bean­trag­te im Lau­fe der Zeit immer wie­der zehn­tau­sen­de Euro För­der­gel­der beim Kreis Mainz-Bin­gen. Das war über­haupt kein Pro­blem: In Ingel­heim regier­te SPD-Land­rat Claus Schick, ein enger Kum­pel von Mar­cus Held. Und die Kom­mu­nal­auf­sicht bei der Kreis­be­hör­de, die eigent­lich Auf­sicht über die Kom­mu­nen füh­ren muss, wird (noch immer) geführt von Dr. Ste­fan Clu­di­us: Der ist mit sei­nem Auf­ga­ben­be­reich offen­bar völ­lig über­for­dert ist, wes­halb die Kom­mu­nal­auf­sicht, wie jüngst sogar die Lokal­zei­tung erkann­te, voll­stän­dig ver­sagt hat, seit Jah­ren schon.

Kurz­um: „Oppen­heim bewegt“ kas­sier­te viel Geld, des­sen ord­nungs­ge­mä­ße Ver­wen­dung aller­dings nie über­prüft wur­de. Wir haben das ansatz­wei­se schon ein­mal berich­tet.

Jetzt haben wir bei der Kreis­be­hör­de noch ein­mal aus­drück­lich nach­ge­fragt: Wur­den die Gel­der auch wirk­lich ord­nungs­ge­mäß ver­wen­det? Und jetzt end­lich will die Behör­de reagie­ren. Denn in min­des­tens zwei Fäl­len gibt es ganz offen­sicht­li­che Unge­reimt­hei­ten und damit auch deut­li­che Zwei­fel.

Fall 1: 20.000 Euro im Namen des FSV kassiert – warum?

2014 über­wies die Kreis­ver­wal­tung 20.000 Euro aus Mit­teln der Ehren­amts­för­de­rung an „Oppen­heim bewegt“. Der Stadt­för­der­ver­ein hat­te das Geld für einen neu­en Kunst­ra­sen­platz an der Inte­grier­ten Gesamt­schu­le bean­tragt: Auf dem Platz trai­nie­ren die Nach­wuchs-Kicker des FSV Oppen­heim; auf sei­ner Home­page spricht der Fuß­ball­sport­ver­ein von „unse­rem neu­en Kunst­ra­sen­platz“.

Fra­ge an die Kreis­ver­wal­tung Mainz-Bin­gen: War­um hat nicht der FSV als Nut­zer des Kunst­ra­sen­plat­zes das Geld beim Kreis bean­tragt? War­um wur­de der Ver­ein „Oppen­heim bewegt“ dazwi­schen geschal­tet?

Die Ant­wort über­rascht: „Bei der frag­li­chen Anla­ge han­delt es sich um einen Schul­sport­platz, der auch von Ver­ei­nen genutzt wird“, teilt Bar­do Faust mit, der Spre­cher der neu­en CDU-Land­rä­tin Doro­thea Schä­fer. Er sagt auch: Eine Schu­le kön­ne kei­ne Gel­der aus den Mit­teln der Ehren­amts­för­de­rung bekom­men. Es sei des­halb durch­aus üblich, „dass eine ört­li­che ehren­amt­li­che Initia­ti­ve wie der Ver­ein ‚Oppen­heim bewegt’ die ‚Schirm­herr­schaft’ über ein Pro­jekt über­nimmt“.

Andern­orts nennt man das „mau­scheln“ (was eine net­te Umschrei­bung für trick­sen, täu­schen, betrü­gen ist): Wenn eine Schu­le kei­ne Gel­der aus der Ehren­amts­för­de­rung kriegt, dann wird eben ein Ver­ein vor­ge­schickt – schon fließt das Geld. Man kennt sich schließ­lich, die Beset­zung die­ses Fall ist bei­spiel­haft: Der SPD-Vor­sit­zen­de Held hat den FSV-Vor­sit­zen­den Ger­hard Horn in sein SPD-Kom­pe­tenz­team geholt, Horn wie­der­um hat Held die FSV-Ehren­mit­glied­schaft ange­tra­gen. Appel­mann ver­dient bekannt­lich dank Mar­cus Held viel Geld mit Wer­bung für Stadt und Par­tei…

Die Herr­schaf­ten sind alle mit­ein­an­der ver­ban­delt, da lässt sich gut kun­geln, und die Öffent­lich­keit wird im Zwei­fels­fall gezielt getäuscht: In der Lokal­zei­tung wie auf der Inter­net­sei­te vom FSV wur­de (und wird) so getan, als gehö­re der Kunst­ra­sen­platz dem Fuß­ball­ver­ein. Dass der Platz im Besitz der Schu­le ist, wur­de nie kom­mu­ni­ziert. Als Grund dafür darf ver­mu­tet wer­den:

In den Ver­fah­rens­re­geln der Ehren­amts­för­der­hil­fe, die der Lei­ten­de Staat­li­che Beam­te Dr. Ste­fan Clu­di­us unlängst noch ein­mal in einem Rund­schrei­ben ver­öf­fent­licht hat, heißt es aus­drück­lich: „Bei Bau­maß­nah­men müs­sen Maß­nah­me­trä­ger oder Antrag­stel­ler grund­sätz­lich Eigen­tü­mer sein.“ Nur in Aus­nah­me­fäl­len rei­che „ein lang­fris­ti­ger Erb­bau­rechts-, Miet- oder Pacht­ver­trag mit Gegen­leis­tungs­ver­pflich­tung im Fall vor­zei­ti­ger Auf­lö­sung“.

Das bedeu­tet: Da der Kunst­ra­sen­platz der Schu­le gehört, hät­te nach den Ver­fah­rens­re­geln gar kein Zuschuss aus der Ehren­amts­för­de­rung bean­tragt bzw. gezahlt wer­den dür­fen! Denn dass der Ver­ein „Oppen­heim bewegt“ Besit­zer oder auch nur Päch­ter des Schul­sport­plat­zes sein soll­te, das wäre neu!

Die zen­tra­le Fra­ge aber, die uns umtreibt, lau­tet: Wenn der FSV den Kunst­ra­sen­platz nutzt – war­um hat die­ser Ver­ein nicht selbst den Zuschuss beim Kreis bean­tragt? Das riecht doch stark ver­däch­tig: Das Geld wur­de im Umweg über den undurch­sich­ti­gen, völ­lig intrans­pa­rent agie­ren­den Ver­ein „Oppen­heim bewegt“ gelei­tet – war­um?

Als wir die­se Fra­gen dem Spre­cher der Kreis­ver­wal­tung vor­leg­ten, räum­te er sofort ein: Das sei in der Tat alles sehr unge­wöhn­lich. Und er ver­sprach nach­zu­schau­en, ob die Akten mehr ver­ra­ten.

Frü­her, unter SPD-Land­rat Claus Schick, hät­ten wir auf eine qua­li­fi­zier­te Ant­wort ver­mut­lich bis zum St. Nim­mer­leins-Tag war­ten müs­sen. Seit CDU-Land­rä­tin Doro­thea Schä­fer die Kreis­ver­wal­tung führt, scheint die Behör­de bemüht, für die Bür­ger da zu sein. Wir sind sicher: Dem­nächst wird’s klä­ren­de Ant­wor­ten in die­ser Sache geben.

Fall 2: „Oppenheim bewegt“ bekam 10.000 Euro – wofür?

2016 kün­dig­te der Ver­ein „Oppen­heim bewegt“ an, in der ehe­ma­li­gen Güter­hal­le am Bahn­hof einen Ver­samm­lungs­raum ein­rich­ten zu wol­len. Man prä­sen­tier­te dem Stadt­rat einen Kos­ten­vor­anschlag über 39.919,70 Euro. Dar­auf­hin bean­trag­te das Stadt­par­la­ment, wie es die Regu­la­ri­en vor­schrei­ben, beim Kreis einen 20.000-Euro-Zuschuss aus der Ehren­amts­för­de­rung. Und der Land­kreis bewil­lig­te wie üblich das Geld für „Oppen­heim bewegt“.

Natür­lich hät­te man schon damals die Fra­ge stel­len kön­nen: Wofür braucht ein Ver­ein, des­sen Daseins­zweck sich doch wei­test­ge­hend auf das gele­gent­li­che Bean­tra­gen von För­der­mit­teln beschränkt, einen eige­nen, so teu­ren Ver­samm­lungs­raum?

Die Fra­ge wur­de lei­der nie gestellt. Wes­halb sich heu­te ein ganz neu­es Pro­blem auf­tut: Wo ist die­ser Ver­samm­lungs­raum über­haupt? Exis­tiert er wirk­lich? Und wenn ja: Wer nutzt ihn?

Wen man auch fragt in Oppen­heim: Kei­ner kennt den Raum.

Mar­kus Appel­mann, der Ver­eins­vor­sit­zen­de, schweigt über­ra­schend. Er will dazu nichts sagen. Er sei nicht mehr Vor­sit­zen­der, sagt er nur. Er sei „auf eige­nen Wunsch aus der Vor­stands­schaft Ende 2016 aus­ge­schie­den“. Das kann nicht ganz rich­tig sein: Im offi­zi­el­len Ver­eins­re­gis­ter beim Amts­ge­richt Mainz ist er noch immer als Ver­eins­vor­sit­zen­der ein­ge­tra­gen. Als wir ihn letz­tens dar­auf auf­merk­sam mach­ten, schrieb er per Mail zurück: „Dan­ke für Ihren Hin­weis. Ich habe bereits mit dem Schrift­füh­rer Ste­fan Lösch gespro­chen, der mir ver­si­cher­te, dass er die Löschung mei­nes Namens bereits ange­sto­ßen habe.“

Mög­li­cher­wei­se, so hat­te Appel­mann auch gesagt, kön­ne Marc Sit­tig den Namen des aktu­el­len Ver­eins­vor­sit­zen­den sagen. Der Oppen­hei­mer Umwelt­be­auf­trag­te und SPD-Funk­tio­när sei schließ­lich zwei­ter Vor­sit­zen­der von „Oppen­heim bewegt“. Sit­tig aber hat schrift­lich ein­ge­reich­te Fra­gen bis heu­te nicht beant­wor­tet.

Also haben wir auch in die­sem Fall bei der Kreis­ver­wal­tung in Ingel­heim nach­ge­hakt: Ist bekannt, wo der Ver­ein „Oppen­heim bewegt“ einen Ver­samm­lungs­raum mit einem 20.000-Euro-Zuschuss vom Kreis ein­ge­rich­tet hat? Und ganz grund­sätz­lich mal gefragt: Wird die ord­nungs­ge­mä­ße Ver­wen­dung von Zuschüs­sen im Rah­men der Ehren­amts­för­de­rung eigent­lich kon­trol­liert? Und was pas­siert, wenn sich Hin­wei­se auf eine miss­bräuch­li­che Ver­wen­dung der Zuschüs­se bestä­ti­gen soll­ten?

Auch hier über­rascht die Ant­wort: Nor­ma­ler­wei­se wer­de ein Zuschuss erst nach Fer­tig­stel­lung eines Pro­jekts über­wie­sen, sagt Pres­se­spre­cher Faust. In die­sem Fall aber sei, was nach den Sta­tu­ten durch­aus mög­lich ist, die Hälf­te des Gel­des – 10.000 Euro! – bereits nach Beginn des Pro­jekts an den Ver­ein „Oppen­heim bewegt“ aus­ge­zahlt wor­den.

Natür­lich wur­de nicht über­prüft, ob tat­säch­lich mit den Arbei­ten begon­nen wor­den war (was unab­ding­ba­re Vor­aus­set­zung für die Aus­zah­lung des Gel­des gewe­sen wäre). Aber es kommt noch dicker: Seit der Aus­zah­lung der 10.000 Euro habe man von dem Ver­ein nichts mehr gehört, sagt Bar­do Faust. Die rest­li­chen 10.000 Euro sei­en bis heu­te nicht ange­for­dert wor­den.

Das ist jetzt wirk­lich äußerst merk­wür­dig: Ein ver­meint­li­cher Stadt­för­der­ver­ein ver­zich­tet auf einen 10.000-Euro-Zuschuss – wo gibt’s das denn?

Das fragt sich jetzt auch die Kreis­ver­wal­tung: Der Ange­le­gen­heit müs­se man unbe­dingt mal nach­ge­hen. „Der Stand des Pro­jek­tes wird über­prüft“, ver­spricht Bar­do Faust. Soll­te es nicht been­det wor­den sein, „wird die rest­li­che För­der­sum­me nicht aus­ge­zahlt und der aus­ge­reich­te Betrag zurück­ge­for­dert“.

Oppenheim bewegt“ – auch ein Fall für die Staatsanwaltschaft?

Ange­sichts der sich abzeich­nen­den Fak­ten­la­ge drän­gen sich natür­lich noch wei­te­re Fra­gen auf: Wel­che Rol­le spielt Mar­kus Appel­mann? Er ist einer der gro­ßen Pro­fi­teu­re der Mar­cus-Held-Regent­schaft, er hat als Vor­sit­zen­der von „Oppen­heim bewegt“ den 10.000-Euro-Zuschuss ange­nom­men – und will dann plötz­lich den Pos­ten abge­ge­ben haben, aller­dings ohne dass ein neu­er Vor­sit­zen­der im Ver­eins­re­gis­ter gemel­det wur­de. War­um wei­gert er sich nur, den Namen sei­nes Nach­fol­gers zu nen­nen?

Und auch die­se Fra­ge ver­langt nach einer Ant­wort: Ist es eigent­lich straf­bar, wenn ein Ver­ein unter Vor­spie­ge­lung fal­scher Tat­sa­chen För­der­gel­der abkas­siert und ein­be­hält oder sach­wid­rig ver­wen­det?

Aber mit die­ser Fra­ge, für deren Beant­wor­tung die Staats­an­walt­schaft in Mainz zustän­dig ist, wol­len wir noch ein wenig war­ten – bis die Kreis­ver­wal­tung Mainz-Bin­gen die Spur des Gel­des in Oppen­heim geklärt hat.

Gege­be­nen­falls schließt sich dann noch die Fra­ge an, ob sich hart­nä­cki­ge Gerüch­te bewahr­hei­ten, wonach der Ver­ein „Oppen­heim bewegt“ ander­wei­tig Geld ein­ge­nom­men hat. Immer wie­der wird kol­por­tiert, er soll auch bei der Ent­wick­lung des Bau­ge­biets Krä­mer­eck-Süd kas­siert haben – in Form von Spen­den

  • einer­seits von Grund­stücks­ver­käu­fern, denen die Stadt Oppen­heim Grund­stü­cke über­teu­ert abge­kauft hat­te,
  • ande­rer­seits von bau­wil­li­gen Grund­stücks­käu­fern, nach­dem sie den Zuschlag durch die Stadt Oppen­heim erhal­ten haben.

Soll­te sich sol­cher­lei Spen­den­pra­xis bewahr­hei­ten, stellt sich auch hier die Fra­ge: Was hat der Ver­ein mit all dem Geld ange­fan­gen?

In der Güter­hal­le am Bahn­hof wur­de jeden­falls bis­lang kein Ver­samm­lungs­raum aus­ge­macht. Wohl aber wur­den dort Bau­tei­le eines auf­wen­di­gen Motiv­wa­gens mit einer Reichs­tags­kup­pel gesich­tet, auf dem sich Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held vor sei­ner Erkran­kung ger­ne bei Fest­um­zü­gen kut­schie­ren ließ – groß­zü­gig Rosen ver­tei­lend. Viel­leicht eine Spur des Gel­des…

39 Gedanken zu „Verein „Oppenheim bewegt“: Wo ist das ganze Geld geblieben?

  1. Daniel Byczkowski

    StGB § 129
    Bil­dung kri­mi­nel­ler Ver­ei­ni­gun­gen
    (1) 1Mit Frei­heits­stra­fe bis zu fünf Jah­ren oder mit Geld­stra­fe wird bestraft, wer eine Ver­ei­ni­gung grün­det oder sich an einer Ver­ei­ni­gung als Mit­glied betei­ligt, deren Zweck oder Tätig­keit auf die Bege­hung von Straf­ta­ten gerich­tet ist, die im Höchst­maß mit Frei­heits­stra­fe von min­des­tens zwei Jah­ren bedroht sind. 2 Mit Frei­heits­stra­fe bis zu drei Jah­ren oder mit Geld­stra­fe wird bestraft, wer eine sol­che Ver­ei­ni­gung unter­stützt oder für sie um Mit­glie­der oder Unter­stüt­zer wirbt.

  2. Werner H.

    Rich­tung Ost­see? Da könn­ten wir ihn doch besu­chen gehen!

    Wo genau soll das denn sein?

    • Ichmalwieder

      Lie­ber Wer­ner H.

      So ein Bei­trag muss doch nicht sein. Besu­chen Sie ihn doch in Oppen­heim.
      Oder kom­men Sie am Mon­tag zum Markt­platz. Da gibt es sicher Aus­künf­te.

      Mar­cus Held braucht sicher Erho­lung. Der Sturz ist tief, nicht nur hier in Oppen­heim.

  3. E.G.

    Wenn der Schlüs­sel vom Ver­samm­lungs­raum benö­tigt wird, dann soll­te man zeit­nah klä­ren wo er ist.

    Weil M.R. Held dem­nächst Rich­tung Ost­see zur Kur auf­bre­chen wird.

    @Cemal:
    Das was hier wird, das sind ja wirk­lich „Rus­si­sche Ver­hält­nis­se“.
    Solan­ge 300 Per­so­nen auf dem Markt­platz ste­hen und ledig­lich geschätzt 100 unter­schied­li­che Kom­men­ta­to­re hier im Blog aktiv sind, kann man nicht von Troll reden.
    Aber 100, 300 das sind schon höhe­re Zah­len­sys­te­me…
    Selbst als H. (mit der doch sehr guten abge­schlos­sen Aus­bil­dung) aus dem Rat­haus Fens­ter die Demons­tran­ten zähl­te kam er bei wei­tem nicht auf die Zahl.… wie ich fest­stel­len muss­te.

    • Karolinger

      Hal­lo E.G.,

      die­sen Cemal resp. sei­nen blog soll­te man ein­fach igno­rie­ren. Es ist doch rela­tiv leicht erkenn­bar, wer die­sem Herrn die Feder resp. die Tas­ta­tur geführt hat. Und zusätz­lich noch nicht mal die Mög­lich­keit zur Abga­be eines Kom­men­tars. Ein­fach nur schlech­ter Stil. Aber was kann man von den Gesel­len auch ande­res erwar­ten.

      • Jupp

        Jo, den kann man igno­rie­ren. Ob der arme Cemal weiß, wie unmög­lich er sich macht? Lei­der wohl eher nicht.

        Süß der Bericht über das angeb­li­che Bestechungs­an­ge­bot. Ja, was denn nun? Hat­te Held nicht vormge­rau­mer Zeit gesagt, Anony­mous wäre ent­tarnt (hoho­ho) und wür­de gera­de von sei­nen Anwäl­ten befragt 😀😀😀😀😀? Offen­bar hat Herr Held da aber doch Blöd­sinn von sich gege­ben – oder ist das jetzt Blöd­sinn???

        Und mal schau­en, ob die laut Cemal so streit­lus­ti­ge Frau Dah­lem nicht gericht­lich gegen die Behaup­tun­gen in dem Blog vor­geht. Ich glau­be, spä­tes­tens dann wird dem armen Cemal klar, dass das alles ne Num­mer zu groß für ihn ist.

        • Paulus

          Der Arti­kel „Ein unmo­ra­li­sches Ange­bot“ schlägt voll­ends dem Fass den Boden aus. Dort soll der Ein­druck ver­mit­telt wer­den, es gäbe tat­säch­lich eine poli­tisch-orches­trier­te Anti-Held-Kam­pa­gne mit anony­men Hin­ter­män­nern, die den Jour­na­lis­ten die­ser Sei­te bezah­len.
          Die Namen die­ser Hin­ter­män­ner und sämt­li­cher „Infor­man­ten“ soll­ten nun über einen mys­te­riö­sen, eben­falls anony­men Unter­händ­ler über einen wie­der­um anony­men Ver­trau­ten an Mar­cus Robert Held ver­kauft wer­den, -Finan­zen ver­han­del­bar!
          Also will jemand bei sei­nem schmut­zi­gen Geschäft auch noch dop­pelt abkas­sie­ren, ohne dass das dem ursprüng­li­chen Auf­trag­ge­ber auch nur ansatz­wei­se auf­ge­fal­len wäre.
          Ein Dop­pel­agent!
          Die­ses geld­gie­ri­ge, äußerst unmo­ra­li­sche Ange­bot muss­te Held selbst­ver­ständ­lich ableh­nen, so weiß Göger­cin.
          Ein Ehren­mann im Ehren­amt fällt auf einen sit­ten­wid­ri­gen Ver­trag selbst­re­dend nicht her­ein.
          Hat man zu vie­le Mafia­fil­me kon­su­miert oder lebt man inzwi­schen in Par­al­lel­wel­ten der Ver­zweif­lung und der fan­tas­ti­schen Abgrün­de, möch­te man die Autoren fra­gen.
          Die­ser Logik kann kei­ner mehr fol­gen, außer viel­leicht der etwas törich­te Göger­cin, weil er die­se Sto­ry auch noch offi­zi­ell ver­ant­wor­tet.

          • Matthias Kuon

            Immer wenn man glaubt, düm­mer geht‘s nicht, dann hat Herr Göger­cin doch noch eine Stei­ge­rungs­form gefun­den. Man möch­te ja so ger­ne an an Come­dy Pro­jekt den­ken, an so eine Art „ver­steck­te Kame­ra“ zum lesen. Lei­der bleibt zu befürch­ten, dass er das gan­ze völ­lig ernst meint.

    • M

      Zur Kur ?!
      Nun, wenn dem so sein soll­te – es sind alle Arbeit­neh­mer und Beam­te gehal­ten, alles zur Wie­der­her­stel­lung ihrer Gesund­heit zu tun. Dann ist viel­leicht davon aus­zu­ge­hen, dass Herr Held pünkt­lich zu sei­ner ers­ten wie­der ter­mi­nier­ten Bür­ger­sprech­stun­de gestärkt und gene­sen wie­der da ist und sowohl Herrr Kre­the als auch der städ­ti­sche Haus­halt ent­las­tet wer­den.
      Und in die­sem Zuge stün­de Herr Held der Auf­sichts­be­hör­de für inter­es­san­te Rück­fra­gen zur Ver­fü­gung.
      Wegen des Schlüs­sels und Zugangs zum neu­en Ver­eins­heim kön­nen bestimmt sehr kurz­fris­tig die etwas sagen, die das Held­mo­bil fah­ren. Mög­li­cher­wei­se die Beschäf­tig­ten des Bau­hofs. Wenn ja – unter Anrech­nung der Per­so­nal­stun­den ver­steht sich.

      Wie­so braucht eigent­lich eine solch klei­ne Schar von Ver­eins­mit­glie­dern einen eige­nen Ver­eins­raum , da man doch sicher ange­sichts der durch­aus über­schau­ba­ren Grö­ße und der eben­so über­schau­ba­ren Zahl an Tref­fen sich auch in einem Lokal ver­sam­meln könn­te. Oder im Rat­haus, da der (noch) Vor­sit­zen­de Appel­mann und die Mit­glie­der roter Rudi und Ste­fan Lösch dort über Büro­räu­men ver­fü­gen, für die sie, wie man hört, eine klei­ne Mie­te zah­len, und die sie wäh­rend der Tref­fen gar nicht ander­wei­tig nut­zen kön­nen.
      Gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne wollen/sollten doch Steu­er­gel­der spa­ren wol­len. Nun die­se Fra­gen wird die neue Kom­mu­nal­auf­sicht viel­leicht auch stel­len, wenn es dar­um geht, ob der Zuschuss zu recht gezahlt wur­de oder zurück zu for­dern ist. Von wem wird sich dann her­aus stel­len. Man darf wirk­lich gespannt, wo das Geld hin ist. Viel­leicht erfah­ren wir es ja. Ver­wen­dungs­nach­wei­se und Kon­to­aus­zü­ge soll­ten inner­halb von Minu­ten vor­ge­legt wer­den kön­nen, wenn erst der Vor­sit­zen­de und der Kas­sen­wart gefun­den sind.Oder die Auf­sichts­be­hör­de trifft sich mal vor Ort und über­zeugt sich selbst.

    • karl kaiser

      Waas?!
      Zur Kur?
      Da brennt die Hüt­te, und der fährt zur Kur?

    • G.K.

      Inter­es­sant und selbst­ver­rä­te­risch in dem Blog mit dem „WAHRHEITSWARNHINWEIS“ ist, dass einer­seits das Voll­ma­chen der eige­nen Beauf­trag­ten- und Pöst­chen­ta­schen als legi­tim betrach­tet wird, obwohl der Rech­nungs­hof in einer schon sen­sa­tio­nel­len Deut­lich­keit eine ande­re Sicht­wei­se begrün­det hat.
      Wenn aber nun ande­rer­seits jemand einen offen­sicht­li­chen und begrün­de­ten Rechts­an­spruch gegen die Stadt bzw VG hat und die­sen auch noch durch­setzt, dann ist er öffent­lich zu ver­ur­tei­len!? Das läßt wie­der ein­mal sehr tief über das Rechts- und Demo­kra­tie­ver­ständ­nis bli­cken.
      Gewis­se Par­al­le­len ken­nen wir aus der gericht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung der VG mit Micha­el Stork, wo bis heu­te kei­ne Ein­sicht zu erken­nen ist und der Anspruch­in­ha­ber als geld­gie­ri­ger, unan­stän­di­ger Zeit­ge­nos­se gezeich­net wird, obwohl er sein RECHT durch ein GERICHT zuge­spro­chen bekom­men hat.…

      ********

      Ziem­lich weit haben sich die Autoren (Ken­ner berich­ten die Schrei­ber am Stil iden­ti­fi­ziert zu haben) aus dem Fens­ter gelehnt, wenn sie der­art ver­trau­li­che Inter­na aus wahr­schein­lich nicht-öffent­li­chen Ver­hand­lun­gen und Sit­zun­gen immer­hin „welt-weit-weg“ ver­öf­fent­li­chen. Da muss der Herr Cemal even­tu­ell als ver­ant­wort­li­cher Redak­teur mal das Spar­schwein schlach­ten, wenn er denn des­we­gen rich­ter­lich belangt wird.

  4. Anonymous

    Die güter­hal­le ist seit dem sie von der AWO damals abge­ge­ben wur­de stets und stän­dig als Lager­raum für die SPD genutzt wor­den. Für gele­gent­li­che tref­fen dort wur­de der klei­ne Raum etwas geräumt. Dort lagern unter ande­rem die wahl­Pla­ka­te der SPD sowie die dafür benö­tig­ten Tische und stüh­le. Oft wer­den sie mit dem roten HELDISCHEN Bus dort ein und aus­ge­la­gert und das teils zu zei­ten nach 22 uhr was wir bes­ten von unse­rem Haus aus beob­ach­ten kön­nen.

    • Ahmed

      Ach, des­we­gen ist da offen­bar neu­lich reno­viert wor­den. Wel­che Mit­ar­bei­ter von wel­cher Firma/Institution haben das eigent­lich gemacht? Stich­wort Zweck­ent­frem­dung …

  5. O.S.

    Lang­sam weiß man wirk­lich nicht mehr, wie hoch sich Affä­ren und Skan­da­le über­haupt sta­peln las­sen, bis alles zusam­men­kracht.

    Alle poli­ti­schen Skan­da­le der letz­ten Jahr­zehn­te in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land waren weit­ge­hend mono­kau­sal, also es ging um eine the­ma­tisch eng umris­se­ne Ver­feh­lung: Par­tei­en­fi­nan­zie­rung (Kohl), Spio­na­ge (Brandt), Ver­un­glimp­fung poli­ti­scher Geg­ner (Bar­schel), Beschrän­kung der Pres­se­frei­heit (Strauß, „Spie­gel-Affä­re“), Steu­er­hin­ter­zie­hung (Möl­le­mann), Pla­gi­at (zu Gut­ten­berg) usw.
    Jeder Skan­dal steht völ­lig iso­liert für sich und ist den­noch ein rie­si­ger Auf­re­ger für Jahr­zehn­te.

    Im poli­ti­schen Mikro­kos­mos Oppen­heim scheint irgend­wie fast alles zusam­men­zu­kom­men. Und von Woche zu Woche wird der Turm der Skan­da­le höher und höher, nichts wird abge­baut, auf­ge­ar­bei­tet und erle­digt. Nicht mal von den Betrof­fe­nen demen­tiert.
    Als auf­merk­sa­mer und regel­mä­ßi­ger Leser die­ses Blogs kommt man kaum noch mit dem Lesen hin­ter­her.
    Selbst wenn ein Groß­teil der Recher­chen hier gar nicht stim­men wür­de oder stark über­trie­ben und ver­zerrt dar­ge­stellt wor­den wäre (ein Demen­ti der Betrof­fe­nen habe ich bis­lang übri­gens nicht ver­nom­men): Der übri­ge Rest wäre schon film­reif genug.

    Und daher jetzt mal eine neu­gie­ri­ge wie offe­ne und ehr­li­che Fra­ge in Run­de vor Ort: Hat Herr Held das gan­ze Sys­tem da erst instal­liert oder ein bestehen­des Sys­tem über­nom­men? Beein­flusst Herr Held die SPD in Oppen­heim und in der VG oder wird er von die­sen beein­flusst? Er wur­de doch bereits mit 26 Jah­ren dort Stadt­bür­ger­meis­ter (war­um eigent­lich?), obwohl er gar nicht aus der Stadt stammt und sich folg­lich auch nicht auf fami­liä­re Seil­schaf­ten stüt­zen kann. Oder anders gefragt: Gab es in Oppen­heim auch mal ande­re, also bes­se­re Zei­ten und wes­we­gen oder durch wen gab es dann die heu­ti­gen Zustän­de?

    • Roland Bürger

      Manch­mal fra­ge ich mich, ob da eine kri­mi­nel­le Ver­ei­ni­gung am Werk ist.

  6. Ichmalwieder

    Nicht, dass ich oder Sie jetzt einem Feh­ler auf­sit­zen. Es gibt ja zwei Kunst­ra­sen­plät­ze in Oppen­heim (nach­dem es ja bis vor weni­gen Jah­ren nur einen Sand­platz gab).
    Ein Platz war Schu­le und einer FSV, oder?

    Oder sind bei­de Plät­ze Schu­le (Katha­ri­nen-Gym­na­si­um und der ande­re IGS).

    Egal … hät­te ich noch vor einem Jahr gesagt. Irgend­wie ist es mir nicht mehr egal. Und die Ver­samm­lungs­hüt­te … uiui­ui!

  7. HL

    Zu : Ver­ein „Oppen­heim bewegt“.….… … Ergän­zung zu Gedicht von Ger­hard Stärk

    Mit sei­nem Dienst­wa­gen – da fährt er auch pri­vat.
    Im BMW fühlt er sich wohl, das ist so sei­ne Art.
    Und wenn‚s pri­vat auch rumst und der Wert wird klei­ner.
    Das macht doch nichts, das merkt doch kei­ner!

    Bei den Grund­stücks­kauf­ver­trä­gen ist er ein gemei­ner Mann,
    er paßt die Min­dest­prei­se spe­zi­ell dem Kun­den an.
    Bei einem ist die Sum­me hoch, beim ander‚n etwas klei­ner.
    Das macht doch nichts, der merkt doch kei­ner!

    Bei einem Grund­stücks­kauf­ver­trag da hat er auch gedrückt.
    Was dabei raus­kam, man glaubt es nicht: sei­ne Frau war ganz ent­zückt.
    Ein Mer­ce­des – Klas­se V – ein ganz fei­ner.
    Das macht doch nichts, das merkt doch kei­ner!

    Eine stell­platz­pflich­ti­ge Bau­her­rin hat­te eine Pflicht,
    drei Stell­plät­ze zu bezah­len – das wollt‚ sie aber nicht.
    „Dann las­sen wir‚s“ meint Held – groß­zü­gig wie sonst kei­ner.
    Das macht doch nichts, das merkt doch kei­ner!

  8. Wörrstädter

    Ich lese Herrn Ruhmöl­lers heu­ti­gen Bericht – und ich muss sagen: Mir feh­len die Wor­te! Die­ser Skan­dal ist unbe­schreib­lich! Und hin­ter allem ein Jurist ohne jedes gesun­de Rechts­emp­fin­den , ohne jedes Unrechts­be­wusst­sein. Ich kann es nicht fas­sen!

  9. Dr. Volkhart Rudert

    irgend­je­mand muss ja den Schlüs­sel zu dem teu­ren Ver­samm­lungs­raum in der Güter­hal­le am Bahn­hof haben.
    Vor­schlag: die Mon­tags-Demo lädt eine zustän­di­ge Per­son der Kreis­ver­wal­tung und den geschäfts­füh­ren­den Vor­sit­zen­den des Ver­eins „Oppen­heim bewegt“ zu einer gemein­sa­men Besich­ti­gung des Objek­tes mit allen inter­es­sier­ten Demons­tran­ten ein. Dann kön­nen sich alle davon über­zeu­gen, wie ziel­füh­rend und sinn­voll zum Teil abge­ru­fe­ne För­der­gel­der in fünf­stel­li­ger Höhe ein­ge­setzt wur­den.

    • U.E.

      Da soll­ten bes­ser die Held – Anhän­ger dazu ein­ge­la­den wer­den.
      Viel­leicht wür­de es ihnen ja end­lich die Augen öff­nen.

  10. Gerhard Stärk

    Die mon­täg­li­che Demo könn­te mal ein wenig auf­ge­bre­zelt wer­den – mit locke­rem Gesang ! Des­halb hier die ers­te Stro­phe eines belie­big zu ergän­zen­den Lieds nach einem Titel aus den 70-er Jah­ren: „Das macht doch nichts, das merkt doch kei­ner!“

    In Oppen­heim am schö­nen Rhein, da wohnt ein gro­ßer Held,
    der gern bei Tag und Nacht des Bür­gers Geld ver­brennt,
    und wenn dann einer klagt: „Das darfst du nicht, du Kerl, du ganz gemei­ner“,
    dann lacht der nur (ALLE): „Das merkt doch kei­ner!“

    Jetzt sind die Dich­ter unse­res Blogs gefragt!!!

  11. Kurt Podesta

    Das ist doch wie im rich­ti­gen Leben. Erst häuft man einen Hau­fen Mist auf und dann kommt eine Bera­tungs- und prü­fungs­ge­sell­schaft und wühlt die Fäka­li­en durch, um evtl. noch was „gutes“ zu fin­den! Und, wie immer auf Kos­ten der Steu­er­zah­ler, die wenig oder nichts mit der SACHE zu tun haben!

    Das ist wie beim Abgas­skan­dal, wir wer­den sys­te­ma­tisch ver­gif­tet und der Steu­er­zah­ler bzw. die Kran­ken­kas­se zahlt die Zeche! Und war­um, weil eini­ge den Hals nicht voll bekom­men kön­nen! Skan­da­lös, ob das nun im Gro­ßen oder im Klei­nen pas­siert; es gibt immer Nutz­nie­ßer und sol­che, die belas­tet und betrof­fen sind, und, die die das zu Ver­ant­wor­ten haben, lachen sich ins Fäust­chen!

  12. Tanja

    Den auf­wen­di­gen Motiv­wa­gen, mit Reichs­tags­kup­pel, soll­te man vor dem Oppen­hei­mer Rat­haus, als Mahn­mal, plat­zie­ren. Da kann ich mich nur wie­der­ho­len, bei sol­chen Zustän­den, gehen wir eines Tages alle zur Tafel und zur Sup­pen­kü­che.

  13. Freizeitkicker

    Die Fäl­le sind wohl unter­schied­lich gela­gert. Bei FSV als Mit­nut­zer scheint es ja nach offi­zi­el­ler Aus­sa­ge nicht unüb­lich, dass sowas pas­siert (fän­de ich aus TVO-Sicht auch nicht ver­werf­lich, denn wie fast jeder ande­re Ver­ein dürf­ten auch hier Zuschüs­se bit­ter nötig sein). Zumal ich im TVO immer wie­der zu hören bekom­me, dass die Ver­eins­spit­ze inkl. Herrn Horn gro­ßen Wert auf Neu­tra­li­tät und Abstand zu Held und SPD legen, damit da kei­ner mit drin rum­macht.

    • Zeehr

      …wenn Neu­tra­li­tät und Abstand dadurch hät­ten gewahrt wer­den sol­len, dass Herr Horn im Kom­pe­tenz­team der SPD mit­wirkt, wür­de ich sagen, dass das nicht ganz so ziel­füh­rend war.

      • Freizeitkicker

        Ein Enga­ge­ment in der SPD schließt die Neu­tra­li­tät im Ver­ein nicht aus. Soll­te eigent­lich klar sein, aber das ist auch etwas, was der Geld-Held wun­der­bar hin­be­kom­men hat: Das Kli­ma in Oppen­heim so zu ver­gif­ten, dass hin­ter jedem Baum ein Gano­ve gese­hen wird und alle, die irgend­wie mit der SPD zu tun haben, in die böse Ecke gestellt wer­den. Und das auch ein ganz wich­ti­ger Grund, war­um die SPD sel­ber Held schnell vom Hof jagen soll­te.

        • Zeehr

          Also, da muss das Kli­ma nicht ver­gif­tet sein, damit es nicht ganz glaub­wür­dig klingt, wenn jemand zwar Abstand und Neu­tra­li­tät zu Held und der SPD wah­ren will, aber gleich­zei­tig im Kom­pe­tenz­team der SPD geführt wird. Damit will ich Herrn Horn kein unlau­te­res Ver­hal­ten unter­stel­len, aber ganz schlüs­sig ist das nicht. Der FSV und die ört­li­che SPD sind sich tra­di­tio­nell nicht ganz fremd (ehe­ma­li­ger Vor­sit­zen­der des FSV: Erich Men­ger) und dage­gen ist auch gar nix zu sagen, aber dann ist das, was Sie nach Ihrem Ein­trag im FSV hier­zu zu hören bekom­men, für mich nicht nach­voll­zieh­bar. Ansons­ten sind wir einer Mei­nung, Held muss weg. Aber nicht nur der, son­dern auch vie­le, vie­le ande­re.

  14. Kurt Podesta

    mir hat ein­mal einer der Genann­ten gesagt, dass es ganz ein­fach sei, För­der­gel­der zu erhal­ten, er habe da genü­gend Erfah­rung und wür­de auch die rich­ti­gen Leu­te ken­nen. Na, man sieht ja, dass das offen­sicht­lich die Wahr­heit war. Sie erwar­ten eine schrift­li­che Ant­wort von Herrn Sit­tig? Glau­ben Sie mir, da kommt nichts, weil, ein Sit­tig kann nicht schrei­ben, nur träl­lern! (Spaß) Wenn Sie in Oppen­heim, wo auch immer, tie­fer gra­ben und for­schen (was nicht unbe­dingt zusam­men­passt) wer­den Sie immer mehr Lei­chen der „Unhei­li­gen“ um Held fin­den; es ist eher anzu­neh­men, dass eine kor­rekt ver­lau­fen­de Ange­le­gen­heit die Aus­nah­me sein wird.

    Der Sumpf ist tie­fer als man denkt, und, trock­net man die­sen aus, kom­men immer mehr Tat­sa­chen an die Ober­flä­che die davon aus­ge­hen las­sen, dass da was nicht mit rech­ten Din­gen zuge­gan­gen ist oder zugeht!

    Ich blei­be bei mei­ner Kri­tik! Alles in Oppen­heim wuss­ten „was“ nur, gesagt hat nie­mand etwas, weil sie irgend wir alle etwas „davon“ hat­ten, sie­he TVO! Anstand geht anders, aber, es war ja nur Steu­er­geld, was da ver­bra­ten wur­de, und, hät­ten wir das nicht abge­ru­fen, wäre es anders­wo hin­ge­gan­gen, so ein Betei­lig­ter! Auch ein Stand­punkt, wenn auch ein Fal­scher!

      • Kurt Podesta

        Ist Herr Horn nicht der Vor­sit­zen­de und Herr Held der „Ehren­vor­sit­zen­de“ weil er so viel für den TVO getan hat???? Der FSV Oppen­heim spielt auf dem Rasen, kei­ne Fra­ge und nutzt das Gelän­de! Die wer­den mit der Schul­be­hör­de mit Sicher­heit einen Nut­zungs­ver­trag geschlos­sen haben! Oder lief das auch über die Ehren­amts­schie­ne „Held“. Auch wird der TVO sich an den lau­fen­den Kos­ten ent­spre­chend der Nut­zung betei­li­gen und Repa­ra­tur­rück­la­gen bil­den, den­ke ich mal!

        • HK

          Noch­mal die Fra­ge: Herr Horn ist Vor­sit­zen­der des FSV Oppen­heim­Was hat jetzt der TV Oppen­heim damit zu tun?

        • Zeehr

          Ich glau­be nicht, dass der FSV für die Unter­hal­tung des Gelän­des Auf­wen­dun­gen hat, er nutzt ein­fach eine Anla­ge des Krei­ses. So wie vie­le ande­re Sport­ver­ei­ne. Allen­falls für die Betriebs­kos­ten sei­nes Sport­heims wird er wohl zah­len müs­sen. Das dürf­te nicht viel sein, denn das was Geld kos­tet, näm­lich der Strom für das Flut­licht und das war­me Dusch­was­ser, bezahlt ver­mut­lich der Kreis ( es wer­den die Kabi­nen der Schu­le genutzt).

  15. M

    Money makes the world go round. Mau­scheln , mit­mi­schen, „mak­lern“.
    Ide­en­lo­sig­keit kann man den Akteu­ren sicher nicht vor­wer­fen.

    Da das Sys­tem offen­bar bis in die Ver­eins­ebe­ne hin­ein­reicht, schei­nen noch erschre­ckend viel mehr Men­schen im Sys­tem Held gebun­den zu sein. Es wirkt wie bei einer Lot­te­rie des Grau­ens. Ein­mal am Fäd­chen der Unge­reimt­hei­ten zie­hen und eine unüber­schau­ba­re Zahl an trau­ri­gen Gewin­nen ern­ten.

    Und immer wie­der die Recht­fer­ti­gung, Herr Held und die sei­nen haben es doch immer nur gut für Oppen­heim gewollt. Mit sich selbst mein­ten sie es noch ein biss­chen bes­ser, wie es aus­sieht.

    Es wäre sicher, auch ohne Mau­sche­lei­en, vie­les mög­lich gewe­sen für das Gemein­wohl, wenn man sich an die Regu­la­ri­en gehal­ten hät­te. Dies hät­te dann aber ver­hin­dert, sel­ber am Erfolg mone­tär oder mit Bezie­hun­gen par­ti­zi­pie­ren zu kön­nen.

    Mir kommt immer wie­der der Film , “ der Pate“ in den Sinn. Zitat:“ Eines Tages, mög­li­cher­wei­se auch nie, wer­de ich dich bit­ten, mir eine klei­ne Gefäl­lig­keit zu erwei­sen. Aber solan­ge ich das nicht tue, soll die Gerech­tig­keit ein Geschenk an dich sein…“

    Bei der erschre­cken­den Viel­falt der Fäl­le und dem Ermitt­lungs­auf­wand, der einer Ankla­ge vor­aus­zu­ge­hen hat, wird/ kann es abseh­bar mit einer Ankla­ge wahr­schein­lich so schnell noch nichts wer­den.

    • Stefan Buch

      Wie sehr ein Mensch wie Mar­kus Held ver­sucht sich ein­zu­mi­schen, habe ich in einer Mit­glie­der­ver­samm­lung des Oppen­hei­mer Geschichts­ver­eins bei einer Vor­stands­wahl haut­nah erlebt. Dazu muss ich erwäh­nen, dass es durch­aus üblich ist, dass der Bür­ger­meis­ter oder ein Stell­ver­tre­ter zu Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen ein­ge­la­den wer­den, da es in man­chen Tages­ord­nungs­punk­ten auch um öffent­li­che Belan­ge geht und man die Herr­schaf­ten aus dem Rat­haus auch direkt dazu befra­gen kann. Nur bei die­ser einen Vor­stands­wahl, an die ich mich erin­ne­re, hob der Bür­ger­meis­ter, der zur letz­ten Minu­te vor Beginn der Ver­samm­lung in den Saal gestürmt kam, zu den anste­hen­den Abstim­mun­gen auch des Öfte­ren die Hand zur Stimm­ab­ga­be. Ich dach­te mir nur, ist der hier auch Mit­glied, oder macht er sich einen Scherz dar­aus? Vor­ne am Vor­stands­tisch beim Wahl­lei­ter hat man wohl nichts bemerkt. Ich möch­te jetzt hier nicht unse­ren Geschichts­ver­ein in Sachen her­ein­zie­hen, womit der Ver­ein nichts zu tun hat. Aber ich stel­le mir mal vor, da ist eine Mit­glie­der­ver­samm­lung, ich bin zwar kein Mit­glied, aber als Gast habe ich Lust, mit abzu­stim­men, wobei ich mit allem nichts zu tun habe. Wäre doch ganz schön dreist, oder?
      Wenn Mar­cus Held doch in irgend­ei­ner Form Mit­glied im Oppen­hei­mer Geschichts­ver­ein ist, dann war mei­ne dama­li­ge Beob­ach­tung eine Fehl­ein­schät­zung. Dafür schon mal Ent­schul­di­gung.

    • Kurt Podesta

      nicht fra­gen, das löst doch Trau­er und Ver­zweif­lung aus und stürzt einem immer wei­ter in das Tal der Trä­nen! Das ist so ver­wischt, dass nie­mand weiß, wer was zu ver­ant­wor­ten und zu tra­gen hat, außer dem Steu­er­zah­ler! Das ist wirk­lich zum .….…! was da abläuft! Held krank! Bod­de­ras mit Bän­der­riss (dem ist wohl der Geld­sack auf den Fuß gefal­len) und der über­for­der­te Herr Kre­the für die Geschäf­te, ver­mut­lich fremd­be­stimmt durch den kran­ken Held! Eine wirk­lich gei­le Kon­stel­la­ti­on! Oppen­heim bewegt, fragt doch mal den Baum­gar­ten!

    • G.K.

      Eine Wirt­schafts­prüf­ge­sell­schaft aus HOFHEIM“ 🙂

      Da muss ich mir aber einen grin­sen, wo doch dem Hof­hei­mer Autor die­ses Blogs immer mal wie­der die Kom­pe­tenz abge­spro­chen wird, von HOFHEIM aus das Gesche­hen in Oppen­heim beur­tei­len zu kön­nen.
      Jetzt schaut nicht nur der Blog aus HOFHEIM, son­dern auch noch ein Wirt­schafts­prü­fer aus HOFHEIM Oppen­heim auf die Fin­ger. Da bin ich mal gespannt, ob bei den Betrof­fe­nen und deren Anhän­ger­schaft wie­der irgend­wel­che Ver­schwö­rungs­theo­ri­en auf den Tisch kom­men.…. Spaß bei­sei­te.

      Die Land­rä­tin hat schein­bar wirk­lich die übli­che 100-Tage-Frist genutzt und sich ein­ge­ar­bei­tet. Die hier berich­te­ten zeit­na­hen Reak­tio­nen der KV und das, was man sonst so lesen und hören kann, las­sen die Hoff­nung kei­men, dass auch sei­tens der Kom­mu­nal­auf­sicht extern aber auch intern inten­siv Auf­klä­rung betrie­ben wird. Dabei muss man aber auch beden­ken, dass Oppen­heim nicht die ein­zi­ge Kom­mu­ne im Kreis ist, die es kom­mu­nal­auf­sicht­lich „zu betreu­en“ gilt.

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