LRH 19: Oppenheimer Ehre: Glänzt gülden – und ist ziemlich peinlich

Es ist nur ein recht klei­nes Kapi­tel im 112-sei­ti­gen Bericht des Lan­des­rech­nungs­hofs. Gleich­wohl steht es sinn­bild­lich für den an Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit gren­zen­den Umgang der Oppen­hei­mer Stadt­spit­ze mit Steu­er­gel­dern – und deu­tet zugleich an, wie radi­kal sich die klei­ne Stadt­ge­sell­schaft wird umori­en­tie­ren müs­sen:

Die Stadt, die kurz vor der Plei­te steht (Rech­nungs­hof wört­lich: „Es droht die bilan­zi­el­le Über­schul­dung“) und des­halb längst eisern spa­ren müss­te, hat in den Jah­ren 2013 bis 2015 ins­ge­samt 16.500 Euro für Ehrun­gen und Ehren­ga­ben ver­an­schlagt und davon 13.187 Euro aus­ge­ge­ben. Der dicks­te Bro­cken: Es wur­den drei Ehren­rin­ge für zusam­men 6.397 Euro ange­fer­tigt und ver­lie­hen.

Es ist ein mäch­ti­ger Fin­ger­schmuck, der Män­nern und Frau­en geschenkt wird, die 15 Jah­re und mehr dem Stadt­rat ange­hö­ren. Jeder Ring wird exklu­siv aus 585/000 Geld­golb ange­fer­tigt, das Oppen­hei­mer Wap­pen ist in Lagen­stein ein­gra­viert. Stück­preis: mehr als 2000 Euro. Die Ver­lei­hung eines sol­chen Rings, so lässt Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held wis­sen, sei seit min­des­tens 30 Jah­ren Tra­di­ti­on. Wobei zu ergän­zen wäre, dass es der Stadt wirt­schaft­lich wohl noch nie so schlecht ging wie heu­te.

Held hat in sei­ner Amts­zeit fast ein Dut­zend Ehren­rin­ge ver­schenkt. Im Jahr 2009 zeich­ne­te er gleich sechs Rats­mit­glie­der auf einen Schlag aus, dar­un­ter den noch immer im Stadt­rat akti­ven AL-Vor­sit­zen­den Rai­mund Darm­stadt sowie Rüdi­ger Span­gen­berg, der offi­zi­ell der CDU-Frak­ti­on ange­hört.

Die Prü­fer des Rech­nungs­ho­fes haben eine ganz kla­re Sicht auf der­lei Groß­zü­gig­keit: Rats­mit­glie­der, so sagen sie, erhal­ten für ihr Enga­ge­ment eine Auf­wands­ent­schä­di­gung. Und sie bekom­men land­auf, land­ab, wenn sie aus den Par­la­men­ten aus­schei­den, als Aner­ken­nung für geleis­te­te Diens­te übli­cher Wei­se eine beschei­de­ne Ehren­ga­be – Blu­men zumeist, manch­mal eine Urkun­de, viel­leicht auch mal einen Wap­pen­tel­ler.

Nur im finan­zi­ell völ­lig aus­ge­dörr­ten Oppen­heim, da macht man einen auf dicken Max und gibt sich spen­da­bel: Da hono­riert man lang­jäh­ri­ges poli­ti­sches Enga­ge­ment mit einem extra ange­fer­tig­ten gül­de­nen Ring. Für unbe­fan­ge­ne Beob­ach­ter ist damit klar: Gemes­sen am Etat der Stadt sind hier Auf­schnei­der am Werk, Wich­tig­tu­er, Blen­der – ein­fach nur pein­lich!

Die Rech­nungs­prü­fer reden denn auch Klar­text: Die finan­zi­el­le Lage der Stadt las­se „für ver­gleichs­wei­se teu­re Ehren­ga­ben kei­nen Raum“. Selbst­ver­ständ­lich sei es einer jeden Stadt im Sin­ne der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tungs­ga­ran­tie gestat­tet, ihre Rats­mit­glie­der zu ehren. Doch sie dür­fe dabei nicht ihre Pflicht zum spar­sa­men Ver­wal­tungs­han­deln aus den Augen ver­lie­ren. So ehre zum Bei­spiel der rhein­land-pfäl­zi­sche Land­tag aus­schei­den­de Abge­ord­ne­te mit der Georg-Fors­ter-Medail­le, von der 200 Stück für zusam­men 18.000 Euro ange­schafft wur­den.

Die Rech­nungs­prü­fer: „Wer­den aus­schei­den­de Abge­ord­ne­te des hoch ver­schul­de­ten Lan­des mit einer Ehren­ga­be zum Stück­preis von 90 Euro geehrt, so kann dies auch einer hoch­ver­schul­de­ten, defi­zi­tär wirt­schaf­ten­den Klein­stadt zumin­dest als gro­ber Anhalts­punkt für einen ange­mes­se­nen Aus­gleich zwi­schen Haus­halts­be­lan­gen und Ehrungs­auf­wand für aus­schei­den­de Rats­mit­glie­der die­nen.“ Es gehe schließ­lich um eine ide­el­le Ehrung, nicht um eine mate­ri­el­le Drein­ga­be.

Mar­cus Held schrieb dazu, er wer­de die Ange­le­gen­heit dem Stadt­rat zur Ent­schei­dung vor­le­gen. In des­sen letz­ter Sit­zung in der ver­gan­ge­nen Woche gab er in einer Mischung aus gewohn­ter Über­heb­lich­keit und über­ra­schen­der Ehr­lich­keit einen Spruch ab, der erah­nen lässt, wel­che Bedeu­tung Held den ehren­amt­lich Täti­gen bei­misst:

Zu prüfen, ob es Ehren­sie­gel und Ehren­ring noch geben soll, fin­de ich gut – ich hab kei­nen und ich will auch kei­nen.“

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Beim The­ma Ehrun­gen in Oppen­heim müs­sen wir uns vom engen Blick auf die Akte des Lan­des­rech­nungs­ho­fes ein wenig lösen, um es in sei­ner gan­zen Bedeu­tung und mit all sei­nen Facet­ten begreif­bar machen zu kön­nen:

Das Wort Ehre hat, mit all sei­nen Wei­te­run­gen, in der klei­nen rhein­hes­si­schen Stadt in den letz­ten Jah­ren einen unge­wöhn­lich gro­ßen Stel­len­wert zuge­wie­sen bekom­men. Die SPD-Vor­de­ren tra­gen es vor sich her wie eine Mons­tranz, vor der das Volk offen­bar nie­der­zu­kni­en hat. Die­se Poli­ti­sie­rung führ­te dazu, dass eine von der Stadt zuge­bil­lig­te gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung inzwi­schen nahe­zu zur völ­li­gen Bedeu­tungs­lo­sig­keit abge­wer­tet wur­de. Das fin­det sich spie­gel­bild­lich in einem Namen wie­der:

Erich Men­ger, lan­ge Jah­re ehren­amt­li­cher, gleich­wohl gut besol­de­ter Stadt­bür­ger­meis­ter von Oppen­heim (und direk­ter Vor­gän­ger von Mar­cus Held), wur­de, natür­lich, mit dem städ­ti­schen Ehren­sie­gel aus­ge­zeich­net. Und er bekam, selbst­ver­ständ­lich, den teu­ren gol­de­nen Ehren­ring geschenkt.

Dabei ist Men­gers Amts­zeit für immer ver­bun­den mit äußerst wider­li­chen Affä­ren und eben­so unrühm­li­chen Schlag­zei­len: Mal ging es um ganz viel Geld, mal um eine äußerst plum­pe Bespit­ze­lungs­ak­ti­on. Gleich­wohl wur­de Men­ger, als er aus dem Amt schied, noch zum Ehren­bür­ger der Stadt ernannt, wes­halb heu­te ein Schwarz-Weiß- Foto von ihm an der Wand des Rat­haus-Trep­pen­hau­ses hängt. Men­ger bekam natür­lich auch von der Oppen­hei­mer SPD die Ehren­mit­glied­schaft ange­tra­gen.

Vor zwei Jah­ren kauf­te Mar­cus Held im Namen der Stadt dem Unter­neh­mer Horst Gra­din­ger, der eben­falls ein Ehren­bür­ger der Stadt ist, sein her­un­ter­ge­kom­me­nes Möbel­haus ab. Dass bei die­sem Geschäft plötz­lich die heu­te in Bad Kreuz­nach leben­den Ehe­leu­te Men­ger auf­tauch­ten und Frau Men­ger von Stadt­bür­ger­meis­ter Held – hin­term Rücken des Stadt­ra­tes – fast 35.000 Euro Pro­vi­si­on zuge­schus­tert bekam, zeigt, was von den Oppen­hei­mer Ehren-Män­nern zu hal­ten ist…

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Es passt zum The­ma, dass in die­sen Tagen Mar­cus Held Ein­la­dun­gen ver­schickt, die ange­sichts des Berichts der Rech­nungs­prü­fer bei dem einen und ande­ren Oppen­hei­mer kör­per­li­ches Unwohl­sein ver­ur­sa­chen dürf­ten: Der Stadt­bür­ger­meis­ter lädt zum Neu­jahrs­emp­fang in die Lands­kron­hal­le ein. Ter­min ist der 14. Janu­ar, 14.30 Uhr.

Es wird eine hoch­not­pein­li­che Ver­an­stal­tung wer­den, das ist gewiss. Denn längst weiß jeder Bür­ger der Stadt (und dar­über hin­aus), dass der Wein, der bei einem sol­chen Event kre­denzt wird, von der Stadt qua­si auf Pump ein­ge­kauft wer­den muss. Da kriegt selbst der bes­te Trop­fen einen scha­len Bei­ge­schmack, und die Neu­jahrs-Grü­ße wer­den wie bit­te­rer Zynis­mus klin­gen. Die Stadt lebt schließ­lich längst über ihre Ver­hält­nis­se – mit­hin wer­den die Kin­der und Enkel der Held-Gene­ra­ti­on irgend­wann auch noch für das jetzt bevor­ste­hen­de Pro­sit auf das neue Jahr zah­len müs­sen.

Wie gewohnt will Held bei die­ser Gele­gen­heit ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment belo­bi­gen. Das aller­dings trägt dann schon bur­les­ke Züge: Mar­cus Held lässt sich sein eige­nes „ehren­amt­li­ches“ Enga­ge­ment der­art reich­lich ver­gü­ten, dass die Rech­nungs­prü­fer nur ungläu­big stau­nen konn­ten. Ange­sichts sei­ner vie­len Jobs kön­ne er für sein Geld gar nicht die ent­spre­chen­de Leis­tung mehr brin­gen, urteil­ten sie: Held, der als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter fast 10.000 Euro ver­dient, kas­siert zusätz­lich allein für sei­ne „ehren­amt­li­che“ Tätig­keit als Stadt­bür­ger­meis­ter mehr, als die meis­ten Arbei­ter mit einem Voll­zeit­job ver­die­nen. Oben­drein lässt er sich für sei­ne „ehren­amt­li­che“ Tätig­keit als Beauf­trag­ter des Hal­len­ba­des gut bezah­len. Und kriegt sei­ne „ehren­amt­li­che“ Teil­nah­me an Sit­zun­gen des Ver­bands­ge­mein­de­ra­tes und Kreis­ta­ges natür­lich auch bezahlt…

Dane­ben macht er noch so manch ande­res, und des­halb ver­steht sich, dass er das Ehren­amt immer wie­der lob­preist – schon im eige­nen finan­zi­el­len Inter­es­se. Dass er ech­te Ehren­ämt­ler, die in der Regel völ­lig unbe­zahlt ihre Diens­te leis­ten, mit einem inzwi­schen infla­tio­när ver­teil­ten städ­ti­schen Sie­gel abspeist, wirkt ange­sichts sei­ner viel­fa­chen „ehren­amt­li­chen“ Ein­nah­men wie eine Ver­höh­nung ihres Enga­ge­ments.

Einer, der Helds Dop­pel­mo­ral durch­schaut hat und nicht län­ger mit­spie­len will, ist Ste­fan Buch. Er ist Mit­glied im Geschichts­ver­ein („Oppen­hei­mer Maul­wür­fe“) und hat in die­sen Tagen die Mit­tei­lung bekom­men, dass Held ihm beim Neu­jahrs­emp­fang das Ehren­sie­gel ver­lei­hen wol­le.

Buch hat umge­hend zurück­ge­schrie­ben: Er leh­ne ab. Er brau­che „wegen des biss­chen Müll­sam­melns auf der Rui­ne kei­ne Ehrung“, schreibt er. Und außer­dem – das war Held wohl ent­gan­gen, was wie­der­um auf des­in­ter­es­sier­te Ober­fläch­lich­keit schlie­ßen lässt – habe er eine sol­che Medail­le doch schon erhal­ten, vor zehn Jah­ren.

Buch sagt auch, er habe sich von den Neu­jahrs­emp­fän­gen der letz­ten Jah­re fern­ge­hal­ten, „weil ich mir die­se ewi­ge Selbst­be­weih­räu­che­rung und die Volks­re­den des Bür­ger­meis­ters in Anwe­sen­heit von SPD-Mit­glie­dern und ande­ren Bewun­de­rer des­sel­ben nicht mehr antun woll­te“. Wer sein bezahl­tes Ehren­amt so miss­brau­che, der soll­te sich nicht im Licht der „ech­ten“ Ehren­äm­ter son­nen kön­nen.

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Ein Leser macht uns dar­auf auf­merk­sam, dass sich Mar­cus Held nicht nur aktu­ell sei­ne ehren­amt­li­che Tätig­keit als Stadt­bür­ger­meis­ter bezah­len las­se. Das Lan­des­ge­setz sehe vor, dass ein ehren­amt­li­cher Bür­ger­meis­ter nach zehn Jah­ren 25 Pro­zent sei­ner Auf­wands­ent­schä­di­gung bekom­me. Nach 15 Jah­ren habe er sogar Anspruch auf 33 Pro­zent – macht im Fal­le Held über 700 Euro.

Held wur­de 2004 erst­mals Stadt­bür­ger­meis­ter. Der Leser schreibt wei­ter: „Um die 15 Jah­re voll zu krie­gen, wird Held um jeden Preis ver­su­chen, bis zur Wahl 2019 im Amt blei­ben zu kön­nen.“

Und wie nennt man die­ses Geld, das Mar­cus Held nach sei­ner Dienst­zeit als ehren­amt­li­cher Bür­ger­meis­ter kas­sie­ren kann? Genau: Ehren­sold.

74 Gedanken zu „LRH 19: Oppenheimer Ehre: Glänzt gülden – und ist ziemlich peinlich

    • J.

      Sehr lesens­wert, immer wenn ich den­ke den Roten Baron zu ken­nen, ent­de­cke ich neue Din­ge, die genau das Gesamt­bild des skru­pel­lo­sen Strip­pen­zie­hers bestä­ti­gen.

    • Hans Leweling

      In dem Bericht sind so eini­ge Par­al­le­len zu unse­rem Oppen­hei­mer Hel­den, da könn­te man mei­nen, Mar­kus Held wäre bei Micha­el Reit­zel in die Leh­re gegan­gen. Hab mich ohne­hin schon gefragt, ob Mar­kus Held sei­ne Machen­schaf­ten alle allei­ne aus­ge­klü­gelt hat. Kann mir gut vor­stel­len, wie die Her­ren Held und Reit­zel im Hin­ter­zim­mer einer rhein­hes­si­schen Knei­pe bei reich­lich Scham­pus die Plä­ne für die Hel­den­ta­ten geschmie­det haben. Selbst­ver­ständ­lich dekla­riert als Arbeits­sit­zung, damit auch die Spe­sen bei der Stadt abge­rech­net wer­den kön­nen.

  1. Frieder Zimmermann

    Dass das mit dem alter­na­ti­ven Neu­jahrs­emp­fang eine pri­ma Idee ist, zeigt nicht nur die viel­fach bekun­de­te Absicht dahin zu gehen, son­dern die wach­sen­de Ver­zweif­lung der Herr­schen­den. Sie­he heu­te in der AZ-Lands­kro­ne. Da wur­de ein intel­li­gen­ter, kri­ti­scher Bei­trag eines bekann­ter­ma­ßen unab­hän­gi­gen Lesers zwi­schen zwei Sal­ven aus der Pro­pa­gan­da­ab­tei­lung der SPD gequetscht. Für den ers­ten wur­de das Bünd­nis mit der Dien­hei­mer AWO bemüht, und es wird so getan, als gin­ge es nur um das, was die Staats­an­walt­schaft inter­es­siert. Dabei geht es um sehr viel mehr. Beim zwei­ten sieht man, dass es nicht aus­reicht, SPD-Mit­glied zu sein und sei­ne Mie­te zu zah­len, um in einer der groß­ar­ti­gen GWG-Woh­nun­gen resi­die­ren zu dür­fen. Da muss man sei­nen Namen und sei­ne Unter­schrift auch schon mal für einen dre­cki­gen Leser­brief her­ge­ben. Ist halt alles sehr durch­schau­bar. Pole­mik statt Argu­men­ta­ti­on. Pro­vo­ka­ti­on statt Fak­ten. Dif­fa­mie­rung statt Dis­put. Aber die Lands­kro­ne druckt es brav ab. Und am 14. Janu­ar singt in der Lands­kro­ne wie­der der Kin­der­chor wie frü­her der Chor der Werk­tä­ti­gen, wenn das Polit­bü­ro sich dem gemei­nen Volk zeig­te.

  2. Petyr Baelish

    Mahl­zeit,

    mir kam kürz­lich der Gedan­ke, für Oppen­heim eine spe­zi­el­le Wäh­rung ein­zu­füh­ren – den soge­nann­ten

    Held-Coin“

    Der mate­ri­el­le Wert liegt bei exakt 2132,33 Euro. Wie­so genau die­ser Wert? Viel Spaß beim erra­ten 🙂

    • Alex

      Oppen­heim hat sogar seit Jah­ren sei­ne eige­ne Wäh­rung. Den Oppen­hei­mer Taler. Lei­der hat er nur einen Gegen­wert von 2,50€.

      • F. E.

        Das ist Ver­gan­gen­heit, der Ver­ein hat sich schon vor Jah­ren auf­ge­löst da kein Geschäft in Oppen­heim mehr mit­ma­chen woll­te.

  3. F. E.

    Was hat denn der Herr Reit­zel gesagt? Kann man das irgend­wo nach­le­sen?

    • Holgi

      Haben Sie doch hier gele­sen, was Herr Reit­zel gesagt hat. War eigent­lich unmiss­ver­ständ­lich.

    • E.F

      Nach dem Leser­brief heu­te: Sind sie das, Herr Bunk?

    • Thomas Ruhmöller Autor des Beitrages

      Zur Auf­klä­rung:

      Micha­el Reit­zel aus Sel­zen, 74 Jah­re alt und SPD-Vor­sit­zen­der im VG-Rat, soll sinn­ge­mäß gesagt haben, dass die Prü­fer des Lan­des­rech­nungs­hofs kei­ne fun­dier­te Kri­tik an den Oppen­hei­mer Rat­haus-Geschäf­ten geübt hät­ten. Viel­mehr sei­en sie gezielt gegen Mar­cus Held per­sön­lich vor­ge­gan­gen. Der Bericht der unab­hän­gi­gen Kon­troll­be­hör­de sei also – so muss man Reit­zels Dar­stel­lung inter­pre­tie­ren – eine vor­sätz­lich geplan­te per­sön­li­che Atta­cke gegen sei­nen Par­tei­freund Held.

      Der guten Ord­nung hal­ber muss betont wer­den: Reit­zel soll sich ent­spre­chend geäu­ßert haben: Sei­ne Aus­sa­ge wur­de nicht veri­fi­ziert, sie wur­de allein von der „All­ge­mei­nen Zei­tung Lands­kro­ne“ über­mit­telt (aller­dings hat sie Reit­zel bis­her nicht demen­tiert). Die AZ schrieb am 20. Dezem­ber 2017 wört­lich:

      Weit schwe­rer wiegt für Reit­zel, dass er noch nie erlebt habe, dass Prü­fun­gen so gezielt ‚gegen eine Per­son’ – gemeint ist der Oppen­hei­mer Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held (SPD) (Anm. der Red.) – geführt wor­den sei. Der Lan­des­rech­nungs­hof, der doch objek­tiv und ‚blind’ wie Jus­ti­tia sein soll­te, habe sich ‚die Bin­de von den Augen’ geris­sen.“

      Held hat die­sen Gedan­ken prompt auf­ge­nom­men: Als ihm unlängst ein SWR-Repor­ter vor­hielt, laut Bericht des Lan­des­rech­nungs­ho­fes habe er als Stadt­bür­ger­meis­ter gelo­gen, ant­wor­te­te Held: „Inso­fern sieht man auch an die­ser ‚Fest­stel­lung’, wor­um es in die­sem Prüf­be­richt geht – näm­lich um die Per­son.“

      Bei der Beur­tei­lung die­ser Aus­sa­gen ist sicher­lich fest­zu­hal­ten, dass die Arbeit des Lan­des­rech­nungs­ho­fes durch das Grund­ge­setz, durch die Ver­fas­sung und durch Geset­ze umfas­send legi­ti­miert ist. In der Ver­fas­sung für Rhein­land-Pfalz heißt es zum Bei­spiel aus­drück­lich:

      Der Rech­nungs­hof prüft die Rech­nung über die Ein­nah­men und Aus­ga­ben, die Über­sicht über das Ver­mö­gen und die Schul­den sowie die Wirt­schaft­lich­keit und Ord­nungs­mä­ßig­keit der Haus­halts- und Wirt­schafts­füh­rung. Sei­ne Mit­glie­der besit­zen rich­ter­li­che Unab­hän­gig­keit.“

      Rich­ter­li­che Unab­hän­gig­keit! Ange­sichts einer solch unmiss­ver­ständ­li­chen For­mu­lie­rung wir­ken Reit­zel und Held wie die Räu­ber, die über­führt und von einem Gericht rechts­kräf­tig ver­ur­teilt wur­den, aber wei­ter­hin ein­fach mal behaup­ten: „Wir haben doch gar nichts getan! Der Rich­ter hat uns nur ver­ur­teilt, weil er was gegen uns per­sön­lich hat.“

      Wol­len wir ihnen das wirk­lich glau­ben?

      • F. E.

        Dan­ke Herr Ruhmöl­ler für die sach­li­che Auf­klä­rung.

        • Gregor

          Und F.E., wol­len Sie Held wirk­lich glau­ben?

  4. BMS

    Auch ich habe eine Mail an Frau Drey­er geschickt, um zu fra­gen, wie lan­ge die SPD dem Trei­ben des MH noch taten­los zuschau­en will. Nimmt man dort in Kauf, dass das Ver­trau­en der Wäh­ler tag­täg­lich immer mehr schwin­det und die­se sich am Ende gänz­lich abwen­den?
    In der Indus­trie wäre ein sol­ches Han­deln ohne Kon­se­quen­zen voll­kom­men undenk­bar.

  5. AS

    Ich habe heu­te eine email an die Lan­des SPD und an mei­nen zustän­di­gen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten geschickt mit der Fra­ge, war­um die SPD Rhein­land Pfalz Herrn Held nicht davon abhält wei­ter­hin poli­ti­schen Scha­den anzu­rich­ten und Ver­trau­en zu ver­spie­len. Bin auf die Ant­wort gespannt.

    • BMS

      Auch ich habe an Frau Drey­er geschrie­ben, um nach­fra­gen, wie lan­ge die SPD die­sem Trei­ben noch taten­los zuschaut und ob es letzt­end­lich egal ist, wenn das Ver­trau­en der Wäh­ler ver­nich­tet wird.

  6. K.Scherning

    Das wird hier immer schö­ner.
    Wir wer­den auf jeden Fall der Ein­la­dung CDU und AL bei Was­ser und Brot fol­gen.

  7. AS

    Wenn Herr Reit­zel das wirk­lich gesagt hat oder sagen wird, wer­de ich als Teil­neh­mer des alter­na­ti­ven Neu­jahrs­emp­fangs, ihn wegen Bezich­ti­gung einer Straf­tat anzei­gen. Er behaup­tet ich habe den LRH besto­chen und der LHR hat sich bestechen las­sen. Irgend­wann ist Schluss.
    Das gilt übri­gens auch für jeden die­ser Geblen­de­ten der in Zukunft so einen Quatsch erzählt.
    Guten Rutsch und wir sehen uns auf dem Neu­jahrs­emp­fang

  8. E.G.

    Da kom­men dann also alle die den Blo­ger bezah­len und den LRH geschmiert bzw. auf den Mar­cus ange­setzt haben ( Herr Reit­zel in unse­rer letz­ten VG Rats­sit­zung )

    Das war bestimmt nicht bil­lig, den so ein­fach lässt sich der LRH ja nicht kau­fen.

    Daher muss jetzt bei die­sem Bür­ger­emp­fang gespart wer­den.…

    • G.K.

      Hat der das wirk­lich gesagt? Damit hät­te er sich aber dann wirk­lich in vie­ler Hin­sicht dis­qua­li­fi­ziert.

    • S.B.

      Herr Reit­zel soll auf­pas­sen, was er da so sagt. Er soll­te mal dar­über nach­den­ken, was für eine durch­sich­ti­ge Akti­on der Neu­jahrs­emp­fang 2018 des Bür­ger­meis­ters wird. Das ist für mich der reins­te Kin­der­gar­ten! Mar­kus Held soll­te ein­mal in sich gehen und sich zu sei­nen Feh­lern beken­nen, und nicht wei­ter hof­fen, dass da noch jemand schüt­zend sei­ne Hand über ihn alles hält und all­lem, was er ver­bro­chen hat! Er hät­te dort die Gele­gen­heit sei­nen Rück­tritt zu erklä­ren! Mir geht die Gal­le, dass der Popanz nun ein­fach wei­ter so geht! Wie eis­kalt, skru­pel­los, oder ein­fach nur ver­blen­det muss man denn sein? Oder ist es ein­fach nur Unzu­rech­nungs­fä­hig­keit bei der Tat (§63 StGB)?

      • M

        Viel­leicht ent­sprach es bis­lang ein­fach nicht dem Welt­bild Ein­zel­ner, zur Ver­ant­wor­tung gezo­gen wer­den zu kön­nen.
        Die hef­ti­ger wer­den­den Reak­tio­nen jetzt könn­ten ein Zei­chen dafür sein, dass sich lang­sam doch Sor­ge um die Besitz­stän­de breit macht.

    • Markus Haase

      Herr Reit­zel soll­te mit sol­chen Äuße­run­gen vor­sich­tig sein, der LRH liest sicher­lich auch die Sei­te.
      Als Mit­ar­bei­ter des LRH wür­de ich mir das nicht gefal­len las­sen.

  9. AS

    Ach­tung, die AL und CDU lädt zeit­gleich zum Neu­jahrs­emp­fang des Bür­ger­meis­ters zu einem alter­na­ti­ven Emp­fang ins Meri­an Hotel ein. Die Oppo­si­ti­on will damit ein Zei­chen set­zen gegen­über der Prunk­ver­an­stal­tung von Herrn Held. Natür­lich den­ke ich auch, dass die Par­tei­en sich einen Vor­teil davon ver­spre­chen, jedoch wer­de ich per­sön­lich dies außen vor las­sen und die Ver­an­stal­tung besu­chen, um mei­nem Unmut zu äußern. Ich hof­fe es wer­den vie­le kom­men, denn ich möch­te mir nicht das fet­te Grin­sen in Herrn Helds Gesicht vor­stel­len wenn die Ver­an­stal­tung ein Flop wird. Herrn Held und sei­ne Anhän­ger wer­den sich dann voll­ends in ihrer Wahr­neh­mung bestä­tigt füh­len.

    • Dr. Volkhart Rudert

      Selbst wenn es eng zu wer­den droht, auf alle Fäl­le hin­ge­hen!

    • D. Mayer

      Gibt es in Oppen­heim kei­ne FDP, Lin­ken und Grü­nen, die sich eben­falls am alter­na­ti­ven Neu­jahrs­emp­fang betei­li­gen soll­ten bzw. müss­ten? …

  10. E.G.

    @ S.B.
    Wir haben aktu­ell den Advents­ka­len­der mit sei­nen Tür­chen und den dahin­ter befind­li­chen „Kost“.
    Wir brau­chen ja auch noch Tex­te für die Neu­jahrs­lie­der, Pro­vi­ant für die Früh­lings­fens­ter usw.…

    ——

    Scha­de, dass es in Nier­stein in der Advents­zeit so grau ist, kein Advents­ka­len­der…
    Aber viel­leicht ergibt sich ja eine ande­re Idee…

  11. S. B.

    zu FRANK (kei­ner kramt so rich­tig in der Ver­gan­gen­heit): bin seit 2005 in der Nähe von Oppen­heim und kann auch eini­ge „Lie­der“ aus der ers­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode von Herrn Held sin­gen! Da fing doch schon alles an! Die Art und Wei­se war von Beginn an die glei­che wie heu­te und das war damals schon meist straf­wür­dig!

  12. E.G.

    Hal­lo FRANK,

    das Schwei­gen ist gebro­chen, es gibt viel Hel­den­haf­ten Stoff…
    Ich bin sicher dass jetzt immer mehr öffent­lich wird.
    Aber las­sen Sie uns erst ein­mal den Advents­ka­len­der, auf den in der letz­ten Stadt­rats­sit­zung sogar die SPD hin­ge­wie­sen hat­te, ver­dau­en.

    Alles wei­te­re kön­nen wir ja, Stück für Stück, danach beschrei­ben.
    In der glei­chen Art wie der Advents­ka­len­der, damit wir es auch eini­ger­ma­ßen kom­men­tie­ren kön­nen…
    Beharr­lich aber nicht über­stürzt.

    Es gibt da genug Tür­chen die ver­schlos­sen sind…
    Aber man macht ja pro Tag nur eine auf…

  13. Frank

    Was mich bei all den üblen The­men wun­dert: Kei­ner kramt so rich­tig in der Ver­gan­gen­heit (den Anfän­gen von MH in Oppen­heim). Ist da nicht etwas mit einer Schufa-Anfra­ge gewe­sen? Die Sache mit der Päch­te­rin? Der Per­son, die eine Sta­si-Anfra­ge stell­te? Der Frau, die gegen ein Neu­bau­ge­biet kämpf­te und im Kran­ken­haus lan­de­te? Der Anwalt, der gegen Geld Unter­la­gen sei­nes Man­dan­ten über­rei­chen woll­te (und zeit­gleich eben die­ser vor­be­straf­te Anfra­gen­stel­ler abtauch­te)? Als sich Genos­sen zusam­men­rauf­ten und sogar ein Gegen­kan­di­dat bei der Orts­ver­eins­vor­sit­zen­den-Wahl vor­han­den war, des­sen Fami­lie Übles erlei­den muss­te. Wie war es mit der Lei­tung des Kin­der­gar­tens? Unter der Hand über Beob­ach­tun­gen im Stein­bruch gemun­kelt wur­de? Vie­les davon sind „natür­lich üble Nach­re­de“, man­ches konn­te man in der AZ lesen. Wer da in der Tie­fe gräbt, wird sicher­lich noch vie­les fin­den. Für die AZ dürf­te es ein­fa­cher sein, sie muss nur im Archiv kra­men und eine Auf­stel­lung der The­men aus ver­gan­ge­nen Tagen zusam­men­stel­len.

    • D. Mayer

      Ah, wenn Sie doch nur wenigs­tens noch Quel­len benen­nen könn­ten… Lei­der habe ich kei­nen Zugang zum Archiv der AZ, denn andern­falls wür­de ich dort recher­chie­ren.

      Lei­der glau­be ich, dass es sich weni­ger um üble Nach­re­de son­dern mehr um Fak­ten han­deln dürf­te…

  14. E.G.

    Nicht das der Held und sein Dunst­kreis sich bei Goog­le jeweils 50 mal bei Goog­le einen Account mit Ali­as Namen anle­gen.…
    Dem traue ich alles zu!
    Sie­he Mafia ähn­li­ches Sys­tem Held zur Rekru­tie­rung von Wäh­ler­stim­men.…

    Den geht die Idee von Herrn Haa­se nach hin­ten los…

    Oder gibt es in der Abfra­ge eine Sys­te­ma­tik die das erkennt bzw. ver­hin­dert?

    • Markus Haase

      Nach 12 Stun­den hat­te ich auch mehr Reso­nanz erwar­tet.

  15. K. Scherning

    Herr P. Rich­ter, Sie sind noch nicht auf­ge­stan­den und haben ihr Kreuz gemacht. Den­ke mal, Demons­tra­tio­nen wür­den mehr brin­gen und auch wei­te­re Krei­se zie­hen.

    Was mich auch etwas bei aller Empö­rung wun­dert: Aus­ser hier fin­de ich nur nir­gends etwas im Netz zu dem bri­san­ten The­ma. Selbst Mar­tin Schulz habe ich auf­ge­ru­fen, erst mal sei­ne eige­nen Rei­hen zu säu­bern, bevor er in Ber­lin den Dicken macht. An die rich­ti­ge Posi­ti­on mit der SPD möch­te er schon mal, kommt dann das glei­che Ergeb­nis wie in Oppen­heim her­aus.

    Also Bür­ger, setzt euch an die Tas­ten und schreibt oder teilt wenigs­tens die Berich­te von Herrn Ruhmöl­ler. Die­se rote Brut darf sich bei uns nicht mehr wohl­füh­len, dann ver­schwin­det die auch.

    • Frieder Zimmermann

      rote Brut“ ??? Also bei allem Ver­ständ­nis, aber das ist nicht die Spra­che für eine zivi­li­sier­te Debat­te. Bit­te abrüs­ten!

    • Anke Runge

      Hal­lo Sausk,
      Ich lei­te das inte­gra­ti­ve Pro­jekt Tier­Gar­ten Oppen­heim. Ich bin Mit­glied im Kom­pe­tenz Team, aber nicht im Stadt­rat Oppen­heim. Des­halb den­ke ich, dass wir mit unse­rer teil­wei­se ehren­amt­li­cher Arbeit, kei­ne Null sind! Wir ver­ste­hen Ehren­amt als kos­ten­lo­ses Enga­ge­ment für inte­gra­ti­ve Pro­jek­te zuguns­ten unse­rer Gna­den­hof­tie­re. Ich, als SPD Mit­glied, bin genau­so bestürzt über die­se Infor­ma­tio­nen und Tat­sa­chen, die hier schon ver­öf­fent­licht und nun vom LRH fest­ge­stellt wur­den, wie fast jeder hier.

      • A.D.

        Sehr geehr­te Frau Run­ge, ich wür­de auch nicht alle SPD-Mit­glie­der in Oppen­heim in einen Sack mit den Her­ren Held und Co. wer­fen. Vie­le wirk­lich Ehren­amt­li­che, wie Sie mit den Tier­gar­ten oder auch von der Tafel, leis­ten wirk­lich gute und wich­ti­ge Arbeit. Aber Sie wur­den in gewis­ser Art und Wei­se auch von die­sen Her­ren als schmü­cken­des Bei­werk miss­braucht. Jeder in Oppen­heim wuss­te ja, dass ohne das rich­ti­ge Par­tei­buch oder zu min­des­tens der Gna­de von Herrn Held kein Pro­jekt umsetz­bar war. Aber spä­tes­tens jetzt erwar­te ich von Sei­ten der SPD-Mit­glie­der in Oppen­heim und der VG Gegen­wind gegen­über dem Sys­tem Held. Aber bis­her kommt da nichts. Der Stadt­rat ver­tei­digt Held, wo es nur geht. Herr Reit­zel stellt den Bericht des LRH im VG-Rat ges­tern als poli­tisch initi­iert hin. So geht die SPD mit Held unter und ist (zu min­des­tens für mich) auf lan­ge Zeit nicht wähl­bar.

        • Anke Runge

          Ich kann Sie sehr gut ver­ste­hen, war aber nie ein akti­ves Par­tei­mit­glied. Die Stadt hat unser Pro­jekt immer aktiv unter­stützt. Wir haben gut zusam­men gear­bei­tet. Ich per­sön­lich fin­de, dass die SPD-Mit­glie­der mit die­sen Vor­wür­fen kri­tisch umge­hen müs­sen und Kon­se­quen­zen gezo­gen wer­den müs­sen. Ich hät­te schon lan­ge mein Amt ruhen las­sen sol­len, bis alles geklärt ist. Aber das ist mei­ne Mei­nung und dazu ste­he ich und auch vie­le Ande­re. Ich den­ke, dass es nach der Fak­ten­la­ge, der Bericht und die Ermitt­lun­gen der Staats­an­walt­schaft, kein Akt mehr der poli­ti­schen Geg­ner ist.
          Wir, im Tier­Gar­ten, bekom­men öffent­li­che Gel­der und Spen­den. Wir ach­ten sehr dar­auf, dass wir trans­pa­rent und spar­sam damit arbei­ten. Und das muss auch sein!

  16. E.G.

    Ich schla­ge als zu ehren­de Per­so­nen die Ver­fas­ser des Dos­siers vor.

    Sie haben den Stein, der für die meis­ten als nicht antast­bar galt, ins Rol­len gebracht. Dadurch wird die Stadt und die VG Mil­lio­nen unse­rer Steu­ern spa­ren und evtl. Hun­dert­tau­sen­de Euros von den Han­deln­den, wie uns der Bericht des LPH auch auf­for­dert, zurück­for­dern.

    Die Ehrung soll­te am bes­ten zur glei­chen Zeit­punkt, an einem ande­ren Ort erfol­gen.
    Die Fra­ge wäre nur, wer macht die­se Ehrung?
    Evtl. die Land­rä­tin oder die Minis­ter­prä­si­den­tin?

    Hier­zu soll­te man ( sowie­so) den muti­gen Mit­bür­gern eine Zusi­che­rung von der Minis­ter­prä­si­den­tin oder dem Bun­des­tags­prä­si­den­ten oder Bun­des­prä­si­dent oder, oder, geben, das die­se nicht straf­recht­lich ver­folgt wer­den.

    Sie hat­ten Mut!!!! bewie­sen und Recht!!!! gehabt.

    Sie brau­chen sich nicht zu ver­ste­cken!!!

    Aber dazu bräuch­ten die­se, so mei­ne ich, erst eine Zusi­che­rung von einer ent­spre­chen­den Stel­le!!!

    Sie sol­len Ehren­bür­ger der Stadt und der VG wer­den!!!
    Aber erst wenn die neu­en am Ruder sind!

    Und einen Bun­des­ver­dienst­or­den!!!

    Wer kann das mal ange­hen?
    – Vor­stel­lung des Falls in Ber­lin mit Bean­tra­gung einer ent­spre­chen­den Ehrung usw..

    • Herbert M., Oppenheim

      Dazu wird es nicht kom­men. Die Per­son tut gut dar­an, sich nicht zu outen. Bei den gera­de­zu mafiö­sen Struk­tu­ren in der SPD Rhein-Selz wäre das womög­lich all­zu gefähr­lich.….

    • gerd

      vor allen Din­gen soll­ten wir uns alle bei dem ‚Maul­wurf’ bedan­ken, der ja vor ein paar Wochen noch von unse­rem VG-Bür­ger­meis­ter ‚gejagt’ wur­de.
      Die­se Per­son hat mit Sicher­heit Ihren gut-bezahl­ten VG-Job für uns aufs Spiel gesetzt, mit allen Kon­se­quen­zen, um all die nun erwie­se­nen Miss­stän­de auf­zu­de­cken.
      Zum Glück war die­se Jagd durch den ‚Gut­men­schen Pen­zer’ nicht erfolg­reich – sonst hät­ten wir doch alle nichts erfah­ren und die­ses kor­rup­te Pack wür­de genau so wei­ter ‚wursch­teln’ und sich die Pöst­chen wei­ter zuschie­ben – auf Kos­ten des Steu­er­zah­lers!!!

      Jetzt bin ich mal gespannt, ob die­se Genos­sen für Ihre jahr­zehn­te­lan­ge Mis­s/­Vet­tern-Wirt­schaft auch ange­mes­sen bestraft wer­den – mit ALLEN Kon­se­quen­zen, die das Recht her­gibt!!!

  17. Roland Bürger

    Aus man­chen Leser­brie­fen hier könn­te der Schluss gezo­gen wer­den, dass es sich beim Oppen­heim-Skan­dal nicht nur um ein Total-Ver­sa­gen des Bür­ger­meis­ters und sei­ner Par­tei han­delt son­dern mit Aus­nah­me eini­ger Weni­ger um ein Gesamt­ver­sa­gen der Bür­ger­schaft. Es hat jahr­zehn­te­lang ein sträf­li­ches Des­in­ter­es­se der Bür­ger an den Umtrie­ben in Rat­haus und Stadt­rat gege­ben, ein rie­si­ges Des­in­ter­es­se an bür­ger­li­cher Ver­ant­wor­tung, die „Regie­ren­den“ zu kon­trol­lie­ren. Gera­de in Deutsch­land tut es beson­ders weh, wenn sich die Erkennt­nis erst spät durch­setzt: „Hät­ten wir doch nur eher etwas dage­gen getan…“ . Nun ist es wie­der Mal zu spät. Es sei denn, es geschieht das, was in eini­gen Leser­brie­fen hier auch aklingt: bür­g­li­cher Pro­test, demons­tra­ti­ver Ver­zicht etc. Die Oppen­hei­mer Bür­ger haben nur noch zwei Alter­na­ti­ven: Ent­we­der sie jagen Held & Co vom Hof – oder sie schä­men sich in Grund und Boden.

    • SG

      Hal­lo Herr Bür­ger, dan­ke für Ihren Kom­men­tar, dem ist nichts mehr hin­zu­zu­fü­gen ist. Sie haben recht. Die Ver­ant­wort­li­chen kle­ben an ihren Ses­seln, und das Schlimms­te ist: die haben noch nicht ein­mal ein Unrechts­be­wusst­sein!!! Im Gegen­satz zum Straf­recht, wird das Ver­sa­gen haus­halts­recht­li­cher Art (Ver­schwen­dung unse­rer Steu­er­geld u. a.) lei­der nicht sank­tio­niert.
      Daher müs­sen die Bürger/innen ihren Unmut auf die Stra­ße tra­gen – das Ver­samm­lungs­recht ist ein geschütz­tes Grund­recht. Erst wenn das Wahl­volk auf die Stra­ße geht, wer­den die Regie­ren­den wach.

  18. Zeehr

    Jaja, die Poli­ti­ker und das Ehren­amt. Kas­sie­ren Hun­der­te bis Tau­sen­de und stel­len sich dann in die Rei­he der Ehren­amt­ler, die aller­dings im Gegen­satz zu ihnen mit Almo­sen (Ehren­amts­kar­te RLP, Ansteck­na­del, Urkun­de…) abge­speist wer­den.

  19. Ein Bürger der VG

    Bei Ein­la­dung absa­gen!

    Wer sich Oppen­heim wirk­lich ver­bun­den fühlt, wird die­ser Ver­an­stal­tung vor dem Hin­ter­grund der momen­ta­nen finan­zi­el­len und gesell­schaft­lich ver­gif­te­ten Situa­ti­on der Stadt fern blei­ben, egal ob als desi­gnier­ter Emp­fän­ger oder als Bei­fall spen­den­des Publi­kum.

    Oppen­heim ist plei­te und man gibt sich die Ehre und schröpft die Kas­se aber­mals mit einem teu­ren Ring.
    Das ist die Bot­schaft. Wer hin­geht, gibt sei­ne Visi­ten­kar­te ab.

    Eine zwei­fel­haf­te Ehre, in den hel­den­hei­mer Kreis auf­ge­nom­men zu wer­den- kommt mitt­ler­wei­le einer Stig­ma­ti­sie­rung sehr nahe.

    Pein­lich auch, und zwar nicht für Herrn Held, wenn die Pres­se auf­schlägt und das Sze­na­rio und sei­ne Akteu­re mit Bild und Text für alle doku­men­tiert.
    Wel­che Reden MH wahr­schein­lich schwin­gen wird, hat er bei der Eröff­nung des Mär­chen­mark­tes schon auf­blit­zen las­sen.
    Wie scha­de und schlimm, dass die ver­dien­te Ehrung von Men­schen, die sich für die Stadt enga­gie­ren, so ram­po­niert wur­de. Das und das sich wahr­schein­lich an die Ver­lei­hung anschlie­ßen­de Spieß­ru­ten­lau­fen haben die wah­ren Ehren­amt­ler nicht ver­dient,

    Wel­che um Oppen­heim ver­dien­te Leu­te ste­hen denn neben den zur Ver­lei­hung vor­ge­schla­ge­nen Teil­neh­mern sonst noch auf der Ein­la­dungs­lis­te für Ehren­gäs­te ? Der rote rote Hengst, die poli­ti­sche „Eli­te“, die Fir­men­in­ha­ber, die im Rat­haus resi­die­ren, Herr Bod­de­ras und die Gesell­schaf­ter der Tou­riGmbH, Vor­gän­ger und Ehren­ring­trä­ger Men­ger viel­leicht mit geschäfts­tüch­ti­ger Frau usw usw?

    Fei­ert man unter sich, der Steu­er­zah­ler spen­diert es und die Ehren­sie­gel­emp­fän­ger sind das Vehi­kel für die Öffent­lich­keit ? Wür­de pas­sen und nicht wun­dern.

    Ein Ring, sie zu bin­den.

  20. D. Mayer

    Scha­de, dass Sie sich kein Bei­spiel an Mar­cel Reich-Rani­cki genom­men haben, wel­cher im Okto­ber 2008 mit­ten auf der Büh­ne den Deut­schen Fern­seh­preis abge­lehnt hat­te und damit Mode­ra­tor Tho­mas Gott­schalk bös über­rasch­te.

    • Markus Haase

      Die Über­le­gung war da, nur eine Hal­le voll mit Held­an­hän­ger was soll das brin­gen (Stei­ni­gung), jeder ande­re wird zu die­sem Ter­min nicht erschei­nen.

      • D. Mayer

        Gegen­über dem Saal wenig bis gar nichts. Der Blick rich­te­te sich auf die anwe­sen­de Pres­se. Wahr­schein­lich wür­de ich aller­dings auch ein­fach nur die Ein­la­dung ableh­nen.

    • P.Richter

      Super! Dan­ke Hr. Haa­se! Oppen­hei­mer steht auf und macht mit!!

      • C. O.

        Ja ich fin­de das auch super. Mit Schimpf und Schan­de soll­te man MH abwäh­len. Die Bür­ger haben aber Angst, des­halb gibt es auch kaum Kom­men­ta­re. MH sitzt in Gast­stät­ten und lässt sich sein Abend­essen schme­cken so als wäre alles in bes­ter Ord­nung. Skru­pel gleich null. Sobald man anonym wäh­len kann zu die­sem The­ma steht Oppen­heim auf, eher nicht.

    • Cora N.

      Wie kann ich abstim­men…? Kom­me zwar auf die Sei­te, kann aber nicht abstim­men😬

      • Markus Haase

        Ja das doo­fe dar­an ist man braucht einen Goog­le Account dafür

    • Cora N.

      Oder gibt es eine Platt­form die mehr Men­schen erreicht? Wer kann eine online Peti­ti­on erstel­len?

    • Es reicht

      Super Sache, aber Goog­le Plus hat lei­der nicht die nöti­ge Reich­wei­te, da man zuerst einen Mail­ac­count benö­tigt. Eine Online-Peti­ti­on, oder aber likes bei Face­book, sind wahr­schein­lich bes­ser geeig­net.

      • Markus Haase

        Ich den­ke mal das es in Oppen­heim weit mehr als nur ca. 20 Andro­id Gerä­te gibt
        Vor­aus­set­zung dafür ist ein Goog­le Account.
        Auch hier sieht man, das die Leu­te sich immer noch nicht trau­en ihren Namen offen zu schrei­ben.
        Könn­te ja schief gehen, Held bleibt an der Macht, so kann man immer­hin noch abstrei­ten was geschrie­ben zu haben.

        • HRE

          Unter­schrif­ten­lis­te, in die man sich z.B. Sams­tags beim SBK ein­tra­gen kann?
          Die­se müss­te aller­dings “beglei­tet wer­den“, damit kei­ner auf die Idee kommt die Namen mit dem Han­dy abzu­fo­to­gra­fie­ren. Oder etwas ähn­li­ches wie eine auf­ge­stell­te Wahl­ur­ne, in die die von Oppen­hei­mer Bür­gern vor­ort aus­ge­füll­te Kar­ten ein­ge­wor­fen wer­den kön­nen.

      • Cora N.

        Wür­de ich so auch emp­feh­len. Face­book lässt sich super tei­len, eine online Peti­ti­on kann mit dem dazu­ge­hö­ri­gen Link eben­falls über Face­book ver­brei­tet wer­den.

        Noch eine Fra­ge: Wer darf sich dar­an betei­li­gen? Nur Bür­ger aus der VG ?

        • Markus Haase

          Dann los Cora.….
          Auf FB wirst du auch nicht mehr Erfolg haben
          Goog­le+ kann man auch auf FB Pos­ten und ver­tei­len
          HRE ich kom­me vor­bei wenn sie im SBK ste­hen und wer­de auch mei­nen voll­stän­di­gen Namen auf ihre Lis­te set­zen
          Ein­fach Ter­mi­ne ange­ben

          • Cora N.

            Herr Haase.…das war kei­ne Kri­tik an sie!
            Woll­te nur Vor­schlä­ge machen.

          • Markus Haase

            Ich sehe das nicht als Kri­tik
            Hier rufen Men­schen zum Pfeif­kon­zert und Demons­tra­ti­on am Weih­nachts­markt auf, trau­en sich aber nicht mal ihren rich­ti­gen Namen hier zu schrei­ben.
            Ich woh­ne und lebe in Oppen­heim, trotz mei­ner schrei­be­rei hier kann ich gefahr­los über die Stra­ßen von Oppen­heim lau­fen, beim Ein­kau­fen wer­de ich sogar auch noch bedient, es wen­det sich auch nie­mand von mir ab, selbst der Bür­ger­meis­ter grüßt mich noch (da hat er zumin­dest noch Anstand)
            Ich weiß nicht was die Leu­te hier befürch­ten, wer zu sei­ner Mei­nung steht kann sie auch mit sei­nem Namen unter­schrei­ben, für den Fall das man mal Unrecht hat, kann man sich auch ent­schul­di­gen, dass ist kei­ne Schwä­che son­dern Grö­ße (eige­ne Feh­ler erken­nen und dafür auch gera­de zu ste­hen)

          • Cora N.

            Zu Ihrer Infor­ma­ti­on: den Link habe ich kopiert und geteilt… PS: Cora Nav­ra­til ist mein Name !

  21. Bernd Harth-Brinkmann

    Respekt Herr Haa­se ,
    So müss­ten mehr Leu­te den­ken.
    Mir fällt dazu nur ein: J.R.R. Tol­ki­en
    „ein Ring sie zu knech­ten, sie alle zu bin­den“

  22. F. E.

    Ehr­li­cher­wei­se soll­te erwähnt wer­den, dass nicht Held die zu Ehren­den aus­wählt, son­dern die­se durch die Ver­ei­ne benannt wer­den. Das macht die Ver­schwen­dung nicht bes­ser, zeigt aber auf, dass hier nie­mand unschul­dig ist. Die Schul­den der Stadt sind für jeden im Haus­halt ein­seh­bar und all­ge­mein bekannt. Jeder Ver­ein hät­te hier bereits selbst bei der Benen­nung zu Ehren­der Mäßi­gung zei­gen kön­nen, kei­ner hat es gemacht. Die Ehren­bür­ger­schaft an Herrn Men­ger hat im übri­gen der Stadt­rat beschlos­sen, mit den Stim­men der CDU und der Alter­na­ti­ven Lis­te. Herr Darm­stadt selbst war unter Herrn Men­ger selbst lan­ge Bei­ge­ord­ne­ter und die Jah­res­zahl für das errei­chen des Ehren­rings wur­de auf Antrag der Alter­na­ti­ven Lis­te auf Drän­gen von Herrn Darm­stadt auf 15 Jah­re her­ab­ge­setzt. Man soll­te alle Schul­di­gen benen­nen.

    • Egon

      Ach und wenn ein Ver­ein etwas vor­schlägt, kann die Stadt bzw. der BM es nicht ableh­nen? Und wer hielt die Lau­da­tio auf Men­ger? Rich­tig, Herr Held. So viel dage­gen scheint er 2008, auch als Haupt­ver­ant­wort­li­cher für die Finan­zen, also nicht gehabt zu haben.

      Wem ver­su­chen Sie eigent­lich, hier Sand in die Augen zu streu­en? Und unter­neh­men Sie mal was gegen ihre Darm­stadt-Pho­bie.

      In einem haben Sie aller­dings recht: Man soll­te die Schul­di­gen – ich wür­de zum jet­zi­gen Zeit­punkt eher sagen: die Miss­stän­de – benen­nen. Das pas­siert doch hier ganz wun­der­bar und in der AZ zumin­dest mal ansatz­wei­se.

  23. Markus Haase

    Auch mir woll­te man beim Neu­jahrs­emp­fang 2018 das Ehren­sie­gel ver­lei­hen, mein Kom­men­tar dazu:

    Sehr geehr­ter Herr Held
    Ich dan­ke Ihnen für die Ein­la­dung zum Neu­jahrs­emp­fang und dafür, dass Sie mir das Ehren­sie­gel der Stadt Oppen­heim über­rei­chen wol­len.
    Es freut mich, das mei­ne ehren­amt­li­che Akti­vi­tä­ten wahr­ge­nom­men wer­den, dies ist genug Ehrung für mich. Da in der Stadt- und der VG- Ver­wal­tung das Ehren­amt mit finan­zi­el­len und per­sön­li­chen Vor­tei­len ver­knüpft wird, leh­ne ich die Ehrung ab. Ehren­amt bedeu­tet für mich ande­ren Men­schen Freu­de zu berei­ten, egal in wel­cher Form. Die ein­zi­gen Vor­tei­le sind per­sön­li­che Zufrie­den­heit und das Schlie­sen von Freund­schaf­ten.
    Ich dan­ke den­je­ni­gen, die mich für die­se Ehrung vor­ge­schla­gen haben und hof­fe, sie kön­nen mei­ne Ent­schei­dung nach­voll­zie­hen.

    Mit freund­li­chen Grü­ßen
    Mar­kus Haa­se

    Mal gespannt ob über­haupt noch jemand die frag­wür­di­ge Ehrung erhal­ten möch­te?

    • T-A-M-O

      Vie­len Dank an alle, die unent­geld­lich und ehren­amt­lich tätig sind und dafür nicht im Ram­pen­licht ste­hen!

      Sehr geehr­ter Herr Haa­se,
      es ist schön, dass es auch noch Men­schen wie Sie und Herr Buch gibt, denen es eine Ehre ist, etwas gutes für die All­ge­mein­heit zu tun, ohne dafür eine Aus­zeich­nung anzu­neh­men!

      Zu die­sen Ehren­amt­li­chen zäh­len auch die Damen und Her­ren, die bei die­sem unge­müt­li­chen Wet­ter am Sonn­tag in 2-stünd­li­chen Schich­ten auf dem Oppen­hei­mer Weih­nachts­markt mit einem Stand die „Oppen­hei­mer Tafel“ prä­sen­tier­ten. Die Ein­nah­men durch Ver­käu­fe und Glücks­rad­spie­le wer­den zur Ent­las­tung der Tafel­kas­se oder Anschaf­fun­gen ver­wen­det. Herr Held, so sehen ehren­haf­te Bür­ger aus!
      Das sind nicht die­se, die sich schau­spie­le­rich dar­stel­len und im Blitz­licht Bra­ten ver­tei­len, wie Sie das immer tun. An sol­chen selbst­lo­sen Taten, ohne gleich einen per­sön­li­chen oder finan­zi­el­len Vor­teil zu haben soll­ten Sie sich mes­sen las­sen!
      Ach ja: Herr Held kommt die­ses Jahr der Bra­ten bei denen an, für die er gespen­det wur­de?

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