Montags-Demo in Oppenheim: Der Pups des Herrn Sittig

Eigent­lich wird die­sem Vor­gang viel zu viel Auf­merk­sam­keit zuteil: Marc Sit­tig hat mal wie­der auf die ihm eige­ne dümm­li­che Wei­se gegen die Oppen­hei­mer Mon­tags-Demo gehetzt. Weil die Lokal­zei­tung dem SPD-Mann bereit­wil­lig als Ver­stär­ker dient, erlau­ben wir uns einen kur­zen Reflex.

Marc Sit­tig, die All­zweck­waf­fe von SPD-Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held für Aus­fäl­le der grö­be­ren Art, hat sich mal wie­der zu Wort gemel­det. Der SPD-Rats­herr hat­te am Mon­tag­abend bei der Anti-Held-Demo unter den rund 300 Demons­tran­ten auf dem Rat­haus-Vor­platz eine Hand­voll AfD-Mit­glie­der aus­ge­macht. Nie­mand küm­mer­te sich dar­um, war­um auch? Sit­tig aber sah sei­ne Chan­ce, mal wie­der in die Pres­se zu kom­men: Auf Face­book ritt er erneut eine Atta­cke gegen Axel Dah­lem, ver­such­te den par­tei­lo­sen Demo-Initia­tor in die Nähe der AfD zu rücken.

Die mie­se Masche wird ner­vi­ge Metho­de: Sit­tig ver­brei­tet Unsinns-Paro­len im Inter­net – das mag sein gutes Recht sein. Die Lokal­zei­tung aber nimmt das tat­säch­lich auf und macht dar­aus ein The­ma. Jour­na­lis­mus à la „All­ge­mei­ne Zei­tung Lands­kro­ne“: Gleich auf der ers­ten Lokal­sei­te wur­de ein Zwei­spal­ter plat­ziert – Über­schrift: „Sit­tig: Dah­lem soll sich distan­zie­ren“.

Das Blatt bleibt damit auf Linie: Im Bericht über die letz­te Mon­tags-Demo (erschie­nen am gest­ri­gen Diens­tag) wur­de die Anwe­sen­heit etli­cher SPD-Mit­glie­der, die gegen ihren eige­nen Stadt­bür­ger­meis­ter pro­tes­tie­ren, mit kei­nem Wort erwähnt. Die paar AfDler hin­ge­gen, die in einer Ecke stan­den, wur­den von der Redak­ti­on aus­drück­lich genannt, zum wie­der­hol­ten Male schon.

Das dürf­te ganz im Sin­ne Sit­tigs sein, der sich auf Face­book bemüht, die Demos mit sei­nem öffent­lich pro­pa­gier­ten Ver­dacht einer Unter­wan­de­rung durch Rechts­ex­tre­me stig­ma­ti­sie­ren möch­te. „Nie­mand wider­spricht Ihrem Recht auf Demons­tra­ti­on, ver­ste­hen Sie dies bit­te rich­tig“, heißt es in sei­nem Schrei­ben an Axel Dah­lem, es klingt ziem­lich ver­lo­gen. Und dann kommt’s auch: „Aber Braun-blaue in Oppen­heim, das geht gar nicht.“ Im Sti­le einer Anwei­sung for­mu­liert Sit­tig schließ­lich: „Neh­men Sie bit­te hier­zu Stel­lung, dies­mal bit­te glaub­wür­dig.“

Sit­tig ver­schick­te sei­nen Brief nicht als Pri­vat­mann, auch nicht als SPD-Mit­glied. Er unter­zeich­ne­te als „Beauf­trag­ter für Umwelt und Nah­erho­lung“, ver­sen­de­te sei­ne Het­ze von einem städ­ti­schen E-Mail-Account mit der Adress­an­ga­be der Stadt Oppen­heim und gibt sei­nem Schrei­ben damit behörd­li­chen Anschein: ein typi­scher Fall von Hoch­sta­pe­lei, hier aller­dings eher pein­lich wich­tig­tue­risch. Und anma­ßend.

Der Oppen­hei­mer Schrift­stel­ler Frie­der Zim­mer­mann hat sich jetzt in einem offe­nen Brief an den Rats­herrn gewandt. Wir zitie­ren im Wort­laut:

Sehr geehr­ter Herr Sit­tig, 

Ihre an Herrn Dah­lem gerich­te­te For­de­rung, sich von der Anwe­sen­heit von AfD-Mit­glie­dern auf dem Oppen­hei­mer Markt­platz am ver­gan­ge­nen Mon­tag zu distan­zie­ren, ist der absur­de Ver­such, von dem Skan­dal, den die Cau­sa Held dar­stellt und in den Sie, Herr Sit­tig, als Pro­fi­teur des Sys­tems Held ver­wi­ckelt sind, abzu­len­ken. Ich selbst war am Mon­tag­abend von 18.00 bis 19.00 Uhr auch auf dem Markt­platz und konn­te die Anwe­sen­heit die­ser AfD-Typen genau­so wenig ver­hin­dern wie Herr Dah­lem. Muss ich mich jetzt auch distan­zie­ren? Die­se Typen wur­den von den Demo-Teil­neh­mern über­haupt nicht beach­tet. Sie zu igno­rie­ren, war die ein­zi­ge Mög­lich­keit, dafür zu sor­gen, dass sie kei­ne Platt­form für ihre Poli­tik beka­men, die völ­lig depla­ziert gewe­sen wäre. Hät­ten die ande­ren Teil­neh­mer sich etwa mit die­sen Leu­ten aus Worms anle­gen sol­len? Auf wel­cher recht­li­chen Grund­la­ge? Oder sind auch Ihnen Rechts­grund­la­gen egal?

Statt der­art erbärm­li­che For­de­run­gen zu stel­len, soll­ten Sie sich von dem unsäg­li­chen Angriff von Ex-Land­rat Claus Schick auf die Pres­se­frei­heit beim SPD-Neu­jahrs­emp­fang in Oppen­heim und der zum Aus­druck gebrach­ten Zustim­mung der anwe­sen­den SPD-Mit­glie­der (auch Ihre?) distan­zie­ren. Danach soll­ten Sie der Auf­for­de­rung Ihres Genos­sen Tors­ten Kram nach­kom­men und sich aus dem über­flüs­si­gen und mit unse­rem Steu­er­geld dotier­ten Amt als Umwelt­be­auf­trag­ter und dann aus der Oppen­hei­mer Poli­tik gene­rell zurück­zie­hen. 

Das Sys­tem Held ist eine Schan­de für die Poli­tik, die Ver­wal­tung, die Demo­kra­tie und das Recht, und Sie sind davon ein Teil. 

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Frie­der Zim­mer­mann (www​.frie​der​zim​mer​mann​.com)

Zim­mer­mann hat natür­lich Recht: Soll­te etwa auch Herr Sit­tig – wie laut Zei­tung vie­le ande­re SPD-Mit­glie­der – zustim­mend gejohlt haben, als Ex-Land­rat Claus Schick kri­ti­sche Pres­se­be­rich­te zum Oppen­heim-Skan­dal mit „Pogrom“ bezeich­ne­te? Brau­ne Soße zu Kaf­fee und Kuchen beim städ­ti­schen Neu­jahrs­emp­fang von Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held: Der SPD-Kreis­vor­sit­zen­de Sal­va­to­re Bar­ba­ro hat sich inzwi­schen deut­lich distan­ziert. Die Oppen­hei­mer SPD-Füh­rung schweigt dazu.

Und Sit­tig? Um es mit sei­nen eige­nen Wor­ten zu for­mu­lie­ren: „Neh­men Sie bit­te hier­zu Stel­lung, dies­mal bit­te glaub­wür­dig.“

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Was muss­ten wir übri­gens kei­ne 24 Stun­den vor der letz­ten Mon­tags-Demo erle­ben? Ali­ce Wei­del, die AfD-Frak­ti­ons­che­fin im Deut­schen Bun­des­tag, durf­te bei „Anne Will“ auf­tre­ten! Ihr gegen­über, nur weni­ge Meter ent­fernt, saß Jus­tiz­mi­nis­ter Hei­ko Maas. Und er blieb sit­zen! Der SPD-Poli­ti­ker ging nicht weg, er for­der­te auch nicht von Anne Will, dass die AfD-Frau des Stu­di­os ver­wie­sen wer­de. Der Gip­fel: Maas ließ die Frau sogar zu Wort kom­men und begab sich mit ihr sogar in offe­nen Mei­nungs­dis­kurs!!

Sit­tig, über­neh­men Sie! „Wer sich erst von der AFD distan­ziert um dann wie­der mit ihr zu agie­ren muss sich die Fra­ge gefal­len las­sen, wie ernst­haft es ihm um die Sache geht“: Auch die­sen Satz pos­te­te er bei Face­book, er mein­te Axel Dah­lem. Kon­se­quen­ter­wei­se müss­te er jetzt auf die­sel­be Art sei­nen Par­tei­ge­nos­sen Maas ange­hen. Ob er sich traut? Es könn­te sich loh­nen, zumin­dest in Oppen­heim: Die Zei­tung wird auch einen sol­chen Sit­tig-Pups bestimmt wie­der zum Sturm auf­bla­sen…

+ + + + +

Nach­trag am 8. Febru­ar 2018: Der offe­ne Brief von Frie­der Zim­mer­mann zeig­te Wir­kung. Marc Sit­tig hat dem Schrift­stel­ler umge­hend eine Ant­wort­mail geschickt, auf die der noch ein­mal kurz reagier­te. Wir doku­men­tie­ren den Brief­wech­sel im Wort­laut – auch weil er beweist: Es geht die­ser Stadt­füh­rung ganz offen­sicht­lich nicht um Ver­ste­hen und Ver­ständ­nis, um ein fried­li­ches Mit­ein­an­der, um ein Aus­weg aus dem gan­zen Schla­mas­sel. Held hat sich als Spal­ter der klei­nen Stadt­ge­sell­schaft her­vor­ge­tan – Marc Sit­tig setzt des­sen „Arbeit“ fort.

Sehr geehr­ter Herr Zim­mer­mann,

haben auch Sie, wie Ihr Demons­tra­ti­ons­kol­le­ge Herr Gun­trum, Ehe­mann der FDP Vor­sit­zen­den und Land­tags­kan­di­da­tin Ste­pha­nie Stei­che­le-Gun­trum, vie­len Dank für Ihre E-Mail mit der Sie mir Ihren „Offe­nen Brief“ mit­tei­len. Die dar­in von Ihnen kund­ge­ta­ne Mei­nung über die Men­schen, die Ver­ant­wor­tung über­neh­men ist durch Ihre „qua­li­fi­zier­ten“ Kom­men­ta­re auf einer bekann­ten Inter­net­sei­te hin­läng­lich bekannt. Die­se zu haben auch Ihr Recht, haben Sie aber bit­te Vrständ­nis, dass ich die­se Mei­nung nicht tei­le.

Wer eine Demons­tra­ti­on orga­ni­siert, wie Herr Dah­lem ist auch für alles was dort geschieht ver­ant­wort­lich. Wer, nach öffent­li­cher Dis­kus­si­on über die Teil­nah­me der AFD, zunächst erklärt man wol­le kei­ne extre­mis­ti­sche Par­tei dabei haben und es dann weni­ge Zeit spä­ter dann doch kom­men­tar­los und distanz­los zulässt, der muss sich schon fra­gen las­sen wie er es denn mit sei­ner Glaub­wür­dig­keit hält. Und die AFD ist für mich kei­ne Neben­säch­lich­keit. Wie Herr Dah­lem rich­tig sag­te, es ist eine extre­mis­ti­sche Par­tei. Wer sich nicht von ihr distan­ziert, wenn sie auf­raucht hat Angst vor ihr oder…, das will ich mir aber nicht vor­stel­len!

Die Auf­ar­bei­tung des Berichts des Lan­des­rech­nungs­ho­fes, städ­ti­scher Teil, geschieht in den städ­ti­schen Gre­mi­en, die öffent­lich Tagen. Bereits in der Dezem­ber­sit­zung 2017 hat der Stadt­rat damit begon­nen. Die Stadt­spit­ze stand hier Rede und Ant­wort, die SPD Stadt­rats­frak­ti­on nahm zu allen Punk­ten ers­te Stel­lung. Jetzt gilt es wei­ter sach­lich an der Auf­ar­bei­tung zu arbei­ten, ohne Anse­hen der Per­son, aber auch ohne Vor­ver­ur­tei­lun­gen. An der Sache ori­en­tiert für gute Lösun­gen für die Stadt Oppen­heim.

Ich wür­de mich freu­en, wenn Sie dies nicht nur nega­tiv und per­sön­lich angrei­fend beglei­ten könn­ten.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

i. A. Marc Sit­tig, Beauf­trag­ter für Umwelt und Nah­erho­lung

Die Replik von Frie­der Zim­mer­mann ver­öf­fent­li­chen wir eben­falls unge­kürzt:
Sehr geehr­ter Herr Sit­tig,
die Lek­tü­re Ihrer Nach­richt von ges­tern sagt mir, dass Sie den Inhalt mei­nes Offe­nen Brie­fes an Sie nicht ver­ste­hen konn­ten oder nicht ver­ste­hen woll­ten. Viel­leicht lesen Sie noch ein­mal nach oder zwei­mal.
Ihre Auf­re­gung über die Anwe­sen­heit der paar AfD-Han­sel bei der Demo am Mon­tag, die in lächer­li­cher Wei­se um Auf­merk­sam­keit gebet­telt haben, ist ein küm­mer­li­ches Ablen­kungs­ma­nö­ver. Wäre Herr Dah­lem auf die­se Typen ein­ge­gan­gen, hät­ten sie die­se Auf­merk­sam­keit gehabt. Das ist doch nun wirk­lich nicht so schwer zu ver­ste­hen.
Inhalt­lich haben Sie lei­der gar nichts zu bie­ten. Auf mei­ne Argu­men­ta­ti­on, auf mei­ne Fra­gen kön­nen oder wol­len Sie gar nicht erst ein­ge­hen. War­um? Statt des­sen ver­su­chen Sie sich mit süf­fi­san­tem Waden­bei­ßen („qua­li­fi­zier­ten“ Kom­men­ta­re). Kin­der­kram.
Mei­ne Anmer­kun­gen sind immer sach­lich, weil begrün­det, auch wenn die Betrof­fe­nen das als nega­tiv und per­sön­lich angrei­fend emp­fin­den. Ver­ständ­lich.
Ihre Pole­mik wird Sie nicht ret­ten, Herr Sit­tig. Das Sys­tem Held brö­ckelt und wird bald aus­ein­an­der fal­len. Ab dann sind auch Sie nur noch ein klei­ner, unbe­deu­ten­der Teil einer uner­freu­li­chen Epi­so­de der Oppen­hei­mer Stadt­ge­schich­te.
Ver­scho­nen Sie mich bit­te mit kratz­bürs­ti­gen, aber inhalts­lo­sen Ver­bal­at­ta­cken. Wenn Sie sich noch ein­mal die Mühe machen wol­len, mir zu ant­wor­ten, dann bit­te zu den von mir auf­ge­wor­fe­nen Fra­gen, wie z.B. der mas­si­ven finan­zi­el­len Begüns­ti­gun­gen für SPD-Genos­sen, bzw. Genos­sin­nen oder den unse­li­gen Nazi-Ver­gleich von Ex-Land­rat Schick…
Mit freund­li­chen Grü­ßen
Frie­der Zim­mer­mann

76 Gedanken zu „Montags-Demo in Oppenheim: Der Pups des Herrn Sittig

  1. walther von der vogelweide

    Es schweigt der schrä­gen Vögel Schar,
    denn die­ses Jahr, das ist doch klar
    ist eine lust’ge Vogel­jagd
    in Oppen­heim schon ange­sagt.

    Der Gei­er ruht in sei­nem Nest,
    er ist erkrankt und unter­lässt,
    sich öffent­lich zu zei­gen:
    will Jagd­er­folg vor­beu­gen.

    Der Dom­pfaff, der ihn sonst ver­tritt,
    ent­schloss sich zu dem glei­chen Schritt,
    nach­dem er vor­her unver­zagt
    von toten Kin­dern hatt’ geklagt.

    Nur noch der Sittich(g) unent­wegt
    sich vor der Jäger Augen regt.
    Fliegt mon­tags über’n Rat­haus­platz
    zu visitier’n die Vogel­hatz.

    Mit trü­bem Blick macht er, welch Graus!
    ein paar braun-blaue Jäger aus.
    Mit viel Gekrächz er sich beklagt:
    „Das ist doch ille­ga­le Jagd!“

    Sein Vogel­hirn ist all­zu klein,
    drum sieht er kei­nes­falls es ein,
    dass bei bestimm­ten Vogel­pla­gen
    alle Jäger dür­fen jagen.

    Mag auch manch schrä­ger Vogel flu­chen,
    er hat kein Recht, sich aus­zu­su­chen
    wer ihm zu des Gemein­wohls Nut­zen
    darf bei der Jagd die Flü­gel stut­zen.

    Drum ist dem Sittich(g) zu emp­feh­len,
    sich in sein Vogel­nest zu steh­len
    und gleich den andern still­zu­schwei­gen,
    damit die Jäger ihm nicht zei­gen:

    Die Sittich(g)-Schonzeit ist vor­bei,
    der Sittich(g) ist jetzt vogel­frei!“
    Der Gei­er wird in die­sen Zei­ten
    nicht über ihn die Flü­gel brei­ten.

    So könnt’s dem Sittich(g) leicht pas­sie­ren,
    die roten Federn zu ver­lie­ren
    und – gerupft im Hand­um­drehn -
    soli­der Arbeit nachzugeh‚n.

  2. Klaus

    Der Sit­tig hat ein­fach nur einen an der Klat­sche.
    Viel­leicht muss er ja dem­nächst sei­nen AZU­BI-Job wie­der auf­neh­men…

  3. G.K.

    Jetzt hält es der flei­ßi­ge Herr Sit­tig ange­bracht zu ver­öf­fent­li­chen:

    In kei­ner Kom­mu­ne wird über die Kos­ten eines Rat­haus­sturms dis­ku­tiert. Als einer der Spon­so­ren des dies­jäh­ri­gen Rat­haus­sturms dan­ke ich dem CVO für die Durch­füh­rung die­ses tra­di­tio­nel­len Fast­nachts­brau­ches.“

    Dazu muss ich ant­wor­ten: es gibt auch kei­ne Kom­mu­ne, die inner­halb weni­ger Jah­re so der­ma­ßen an die Wand gefah­ren wur­de wie Oppen­heim.

    Aber es gibt auch noch Kar­ne­vals­ver­ei­ne, die anders damit umge­hen.
    In Hom­burg wur­de der Rat­haus­sturm von der Kar­ne­vals­ge­sell­schaft in die­sem Jahr ganz abge­sagt. Und jetzt wer­den Sie stau­nen war­um?!

    Gegen den Bür­ger­meis­ter läuft ein straf­recht­li­ches Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen UNTREUE
    Der Sturm wur­de nicht etwas von der Stadt abge­sagt, nein: „Auf­grund der aktu­el­len poli­ti­schen Lage in Hom­burg, hat sich die Hom­bur­ger Nar­ren­zunft e.V. dazu ent­schlos­sen, von dem dies­jäh­ri­gen Rat­haus­sturm abzu­se­hen.“ Ist doch was!?

    https://​www​.saar​bru​ecker​-zei​tung​.de/​s​a​a​r​l​a​n​d​/​h​o​m​b​u​r​g​/​r​a​t​h​a​u​s​s​t​u​r​m​-​i​n​-​h​o​m​b​u​r​g​-​a​b​g​e​s​a​g​t​_​a​i​d​-​7​2​1​3​846
    https://​www​.saar​bru​ecker​-zei​tung​.de/​s​a​a​r​l​a​n​d​/​s​a​a​r​l​a​n​d​/​n​a​r​r​e​n​z​u​n​f​t​-​i​n​-​h​o​m​b​u​r​g​-​s​a​g​t​-​r​a​t​h​a​u​s​s​t​u​r​m​-​a​b​_​a​i​d​-​7​2​2​2​277

    Wohl gemerkt: ich gön­ne jedem sei­nen Spaß und auch den Stra­ßen­kar­ne­val, ohne wenn und aber.
    Hier wer­den jedoch wie­der ein­mal gesell­schaft­li­che Grup­pen (wie z.B. um Weih­nach­ten die Gläu­bi­gen) mit ihrem Tun oder Unter­las­sen allein und, ich behaup­te ein­mal UNGEFRAGT, für die (Verteidigungs)Interessen der Held­ge­folg­schaft instru­men­ta­li­siert.

    Herr Sit­tig hat­te übri­gens ganz kurz nach der ers­ten Ver­öf­fent­li­chung der WAH­REN-Web­site 🙂 die­se „gelik­ed“. Das kann kein Zufall sein.
    In Kon­se­quenz zu den noch immer im www zu fin­den­den Vor­hal­tun­gen der SPD-Oppen­heim vom 30.08.2017, die­ser Blog hier sei „von der CDU ein­ge­setzt“ usw, könn­te die „SPD“ ja jetzt mal auf­klä­ren, wer denn hin­ter dem WAH­REN-Blog steht und die Arti­kel dort ver­öf­fent­licht. http://​spd​-oppen​heim​.de/​d​i​e​-​s​k​a​n​d​a​l​-​s​e​i​t​e​-​e​i​n​-​c​d​u​-​p​r​o​d​u​kt/

    (Bei der Gele­gen­heit könn­ten man auch mal die völ­lig sinn­frei­en Beleh­run­gen und Ver­brau­cher­hin­wei­se auf die tat­säch­li­chen Gege­ben­hei­ten anpas­sen.
    Und es könn­te „när­risch“ wer­den, wenn jetzt so 500‑1000 Men­schen schrift­lich Aus­kunft dar­über haben wol­len, wel­che Daten von ihnen dort gespei­chert wer­den. Das dürf­te die Por­to­kas­se des Betrei­bers ordent­lich belas­ten 🙂 )

  4. E.G.

    Wer­te® O.S.

    Das The­ma Ver­kehrs­ver­ein wur­de auf die­ser Sei­te bereits beschrie­ben.
    Am 20. August 2017 unter dem Titel: „Held-Akti­vis­tin soll Kar­rie­re machen“.

    Ein­fach unten in der Such­funk­ti­on ein­ge­ben und den vol­len Arti­kel lesen.

    Aus­zug:
    „Unver­ges­sen ist dort immer noch, wie Ste­pha­nie Kloos vor sechs Jah­ren bei der Zer­schla­gung des (aus­nahms­wei­se nicht von der SPD gesteu­er­ten) Ver­kehrs­ver­eins mit­wirk­te: Der wur­de erst hand­streich­ar­tig von neu­en Mit­glie­dern über­rannt und anschlie­ßend mit deren Stim­men­mehr­heit auf­ge­löst. Frei­wil­lig als Liqui­da­to­rin im Ein­satz: Ste­pha­nie Kloos. „Das war das ers­te Mal, dass Frau Kloos als SPD-Akti­vis­tin in Erschei­nung trat“, sagt ein Oppen­hei­mer.“

    Die­se so erfolg­rei­che Aus­füh­rung eines Befehls bzw. die­ser Zer­schla­gungs­ope­ra­ti­on zum woh­le der Stadt, soll­te man mit min­des­tens 22.500,- Euro hono­rie­ren. Natür­lich aus der Stadt­kas­se.

  5. E.G.

    Habe mich heu­te mit einem Ehren­amt­li­chem Fah­rer von der Tafel unter­hal­ten.
    Er sag­te dass immer weni­ger Leu­te in der Tafel hel­fen.
    Auf­grund des­sen dass fast alle die hin­wer­fen, sich mit Mar­cus Robert Held über­wor­fen haben.
    Ein ande­rer Teil sieht es nicht ein, die Arbeit zu machen, damit M.R. Held sich die Lohr­bee­ren ein­heimst.

    Und die Tafel­kun­den wol­len nun den Herrn Held dazu ermun­tern, auch mal als Kas­sie­rer, Sor­tie­rer oder Fah­rer anzu­pa­cken.
    Ich glau­be dass der­je­ni­ge, der so eine Frech­heit an den Tag legt, in Zukunft hun­gern muss, weil Mar­cus ver­an­las­sen wird, dass man ihm die Zugangs­be­rech­ti­gung ent­zieht…

    Aber sie haben recht, nicht dass sei­ne Tätig­keit bei der Tafel sich ledig­lich auf „zum Ablich­ten zur Ver­fü­gung zu ste­hen“ begrenzt.

    • Angst vor Rache

      Das kann ich nur unter­strei­chen. Ich habe berufs­be­dingt öfters sehr wich­ti­ge Din­ge abzu­ge­ben, die für die Tafel wich­tig wären. Jedoch ertra­ge ich es nicht, wenn Held sein feis­tes Grin­sen in die Kame­ra hält, wenn er wie­der vom gro­ßen Erfolg der Tafel sin­niert.
      Es sind die, die spen­den und die, die ehren­amt­li­che Arbeit erbrin­gen. Jedoch die Lor­bee­ren heimst sich, wie bei jedem Foto­ter­min, unser gro­ßer Held ein.

  6. PM

    Der Autor der „Wahr­heit“ Sei­te Cemal Göker­cin hat die­se Woche auch einen Leser­brief in der AZ Lands­kro­ne geschrie­ben. Außer­dem ist er in Face­book auf Fotos von Sit­tig ver­linkt. Welch erstaun­li­cher Zufall. Und pas­send zum neu­es­ten Bei­trag der Sei­te, der heu­te ein­ge­stellt wur­de, bzgl. der Stell­platz­ab­lö­sen in der Alt­stadt gab es heu­te mor­gen einen dazu pas­sen­den Leser­brief von einem Mar­kus Bien mit sehr ähn­li­chem Wort­laut.

  7. K. Scherning

    Oppen­heim-die-Wahr­heit steckt offen­sicht­lich die­se Frau Seif mit Son­nen­stu­dio in Nier­stein mit drin.
    Stammt angeb­lich aus Frank­furt, wohnt jetzt in Als­heim und zu unse­rer Freu­de wird sie in nächs­ter Zeit zu uns ins schö­ne Oppen­heim zie­hen.
    In FB fin­det man sie über­all , wo es etwas gegen SPD oder respek­ti­ve gegen Herrn Held oder sei­ne Jün­ger zu lesen gibt. Sie ver­tei­tigt bis aufs Blut dort die Machen­schaf­ten, in einer Art, als wenn wir hier nur Betrü­ger wären und total unge­recht­fer­tig­ter Wei­se gegen das Sys­tem Held vor­gin­gen.
    Nach Frau Seif eige­ner Aus­sa­ge , hat sie eine Schreib­schwä­che, die man lei­der kaum über­le­sen kann. Augen­fäl­lig dabei ist, das seit etwa zwei Tagen, kei­ne Schreib­feh­ler mehr vor­kom­men und auch die Gram­ma­tik stimmt. Es kann eigent­lich nur so sein, daß even­tu­ell ein Par­tei­sol­dat, ihr hilf­reich zur Sei­te steht.

    • M.S.

      Die Frau Seif heißt in Wahr­heit Car­men Sei­fert. Unter die­sem Namen liegt sie oft und lan­ge, was eini­ges erklärt, auf der Son­nen­bank in Nier­stein. Als Frau Seif rüpelt sie sich durch Face­book. Ein Name kann manch­mal sehr viel über den Cha­rak­ter eines Men­schen ver­ra­ten. In die­sem Fall muss man den Face­book-Namen nur rück­wärts lesen 😉

    • Matthias Kuon

      Na super. Kei­ne Kom­men­ta­re mög­lich wegen der inhalt­li­chen Ver­ant­wort­lich­keit.
      Ihr macht da wei­ter, wo Euer Held auf­ge­hört hat.

      • Sven aus Oppenheim

        Komisch, dass Jemand der die „Wahr­heit“ ver­brei­tet kei­ne Kom­men­ta­re zulässt, wäh­rend in die­sem Lügen­fo­rum hier jeder etwas bei­steu­ern darf *Sar­kas­mus Ende*. Damit kann jeder auch anders­lau­ten­de FAKTEN auf den Tisch legen kann, wenn er/sie denn wel­che hat. Und bit­te rele­van­te Fak­ten, denn die Zahl der Teil­neh­mer einer Demo und deren Her­kunft genau ermit­teln zu wol­len ist nicht rele­vant und ändert nichts an der Sache. Wer als Oppen­hei­mer nicht zur Demo geht hat sei­ne Grün­de und die sind nicht gleich­zu­set­zen mit Zustim­mung zu einem Ver­bleib von Mar­cus Held. Mon­tags sehen wir nur die Spit­ze des Eis­bergs.

        • Ichmalwieder

          Bit­te kei­ne Fake-News. Ich habe auf die­sem Wahr­heits­por­tal gera­de einen Kom­men­tar von Gabi gele­sen, (also sie konn­te pos­ten) die hier in Oppen­heim bis­her gro­ße und güns­ti­ge und gute Dis­coun­ter ver­misst hat.

          Das ging mir auch so, als ich nach Oppen­heim zog; ich hat­te Angst, nach Mainz oder Worms zu müs­sen, wöll­te ich ein Tief­kühl­back­bröt­chen. Doch was fand ich hier?

          Schei­ßen­dreck aber auch, die­ses 6.500-Seelen Kaff hat­te in der Tat noch einen Bäcker, halt falsch, vier!

          Ein Super­markt? Einen?! “

          Machen Sie sich nicht lächer­lich, im INDEX Bevöl­ke­rung qm Lebens­mit­tel­markt ist Oppen­heim in Deutsch­land füh­rend!“

          In der Tat fand ich – nur für Lebens­mit­tel:
          SBK
          REWE
          ALDI
          Lidl (?)
          Net­to
          und für die ganz hung­ri­gen Mit­bür­ger (Fund­gru­be, und wer zu faul zum Auf­wär­men ist: McDo­nald).

          Ein-Euro-Markt, Matrat­zen­stu­dio, 4 Apo­the­ken, Deich­mann, NKD … die Lis­te ist natür­lich unvoll­stän­dig. Bil­lig haben wir. Apo­the­ken und Sani­täts­haus sind mal aus­sen vor mit bil­lig..

          In der Alt-Stadt noch jede Men­ge Kaf­fées und zum Glück zahl­rei­che Restau­rants. Mal auf, mal zu, mal Schnit­zel­stu­be, mal dies und das. Für die Jugend gibt es auch Spie­lo­the­ken oder die Eisen­bahn-Ober- und Unter­füh­rung, und, natür­lich auch das Jugend­haus. Die 2 Top-Points Lands­kro­ne und Strand­re­stau­rant (Rhein­re­stau­rant) sind als her­aus­ra­gen­de High­lights nicht zu ver­ges­sen. Ehe­mals gab es auch einen Fisch­händ­ler, ein Schlüs­sel­fach­ge­schäft ..öhm…, eine Post, einen Schle­cker, zwei bis drei Krusch­tel­läd­chen, eine Wol­le in der Vil­la und dann hat­ten wir noch zwei Tank­stel­len. Fit­ness- und Son­nen­stu­dio gibt es auch.

          Und wir haben fast alle Schul­for­men (mit über 2000 Schü­lern) und ein Hal­len­bad.

          Lebe- und Ein­kaufs­pa­ra­dies Oppen­heim – ein­kau­fen halt da, wo es nicht schön ist.

          Daher war es ja zwin­gend not­wen­dig, die Lands­kron­ga­le­rie zu erstel­len, mit Tank­stel­le und Post, die man aller­dings suchen muss.

          Und jetzt gehen alle dahin, wo os noch nicht schö­ner ist. Aber nur, weil der Bau­markt ja gefor­dert hat, und da hast Du gepunk­tet, lie­be Gabi – ein gro­ßer guter und güns­ti­ger Lebens­mit­tel­markt Seit an Seit die Park­plät­ze teilt. Das Kauf­land.

          SBK und REWE muck­ten damals. Egal. Die Gale­rie muss her. Und schwups, allein es fehlt der Bau­markt. Die Main­zer Spar­kas­se ist noch zum Ring (im Pro­jekt­pla­ner­hemd­chen wür­de ich nicht ger­ne ste­cken – hät­te er doch in der Gale­rie geplant) und so fehlt den Tou­ris­ten der letz­te Alt­stadt­au­to­mat.

          Macht aber nix. Die lee­ren Deich­mann und Tack­ko-Lod­ges kön­nen ja zum Woh­nungs­bau genutzt wer­den, wie wei­land beim Grad­li­ni­ger.

          Wie akti­vie­ren? Viel­leicht am Post­platz­brun­nen ein Bänk­chen und einen Kiosk, zum Anfang? Ich mei­ne, so für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger von Oppen­heim.

          In gro­ßer Hoff­nung ver­blei­be ich.

    • O.S.

      Dan­ke für die Infor­ma­ti­on.
      Kann da mal jemand zur Ein­ord­nung kurz auf­klä­ren, wer denn der Betrei­ber die­ses zweit­größ­ten und zweit­bes­ten Blogs über die Vor­gän­ge in Oppen­heim ist? Bei so viel Infor­ma­ti­on (vor­sich­tig mal „alter­na­ti­ve Wahr­heit“ genannt) über die Fami­lie Dah­lem oder die Zusam­men­set­zung der mon­täg­li­chen Demons­tran­ten muss doch Herr Cemal Göcer­gin irgend­ei­nen nähe­ren Bezug zur The­ma­tik haben.

    • G.K.

      *********
      Impres­sum

      Cemal Göger­cin
      Am Daub­haus 1
      55276 Oppen­heim

      Tele­fon: 4917631367559
      E-Mail: cemalgogercin@​yahoo.​de
      *******

      Da wird das Kerl­chen aber ordent­lich mit „News“ und „Ent­hül­lun­gen“ gefüt­tert. Der ist doch nur Kano­nen­fut­ter und Nebel­ker­zen­wer­fer im Auf­trag des Herrn.
      Toll ist auch die gespiel­te Ach­tung vor Mei­nungs- und Demons­tra­ti­ons­frei­heit, dann aber nur aus­ge­wähl­te Kom­men­ta­re zulas­sen.

      • PM

        Bei der Suche nach Cemal bin ich auch auf der FB-Sei­te von Helin Kebap in Oppen­heim gelan­det. Da gibt es ein Foto „unser bes­ter Kun­de“. Der jun­ge Mann auf dem Foto war dort zusam­men mit Cemal Göger­cin und Den­ny Stang, ein treu­er Held-Jün­ger, über den Herr Ruhmöl­ler schon am 16. Dezem­ber berich­tet hat.

  8. Angst vor Rache

    Mit wem auch immer wir uns gera­de beschäf­ti­gen, ob Wel­len­sit­tig, Wein­kloos oder Bod­dera­as, man muß dahin­ter die per­sön­li­che Situa­ti­on sehen. Wir bekla­gen oft, dass ihnen der kla­re Ver­stand abhan­den gekom­men ist, wenn sie sich gera­de wie­der der Selbst­de­mon­ta­ge hin­ge­ge­ben haben. Doch jeder ein­zel­ne hat ledig­lich ver­sucht, sei­nen eige­nen Kopf über Was­ser zu hal­ten. Denn betrach­tet man die­se drei Per­sön­lich­kei­ten, sind sie alle schwer abhän­gig von ihren Pos­ten im Sys­tem Held.

    Begin­nen wir mit Herrn Wel­len­sit­tig. Er ist einst von Held nach Oppen­heim geholt wor­den und hat­te mit der Stadt nichts zu tun. Er ist also das, was man einen Söld­ner nennt. Denn, wie wir ja alle nun wis­sen, kann der Mann nichts außer bei­ßen. Beruf­lich ist er das Gegen­teil eines Über­flie­gers, und so kann er sich in der Stadt Oppen­heim pro­fi­lie­ren und dank Held auch noch unge­recht­fer­tigt Geld ein­strei­chen. Er ist das Para­de­bei­spiel eines Mit­läu­fers. Die rote Oppen­hei­mer Bla­se, in der er sich bewegt, kann er nicht ver­las­sen oder gar plat­zen las­sen. Es wäre gleich­zu­set­zen mit dem Ein­ge­ständ­nis, im Leben ver­sagt zu haben.

    Schau­en wir auf Bod­dera­as. Wer ihn län­ger kennt, ich rede von Jahr­zehn­ten, kennt ihn als einen net­ten und lebens­fro­hen Men­schen. Doch wohin hat ihn sei­ne Traum­tän­ze­rei zwi­schen den Reli­gio­nen gebracht? Wirt­schaft­lich erfolg­reich war er damit nicht. Erst sein Enga­ge­ment im Rat­haus und das Fahr­was­ser­sau­fen im Schat­ten Held brach­te ihm, gip­felnd in sat­tem Pos­ten in der Tou­ris­mus­GmbH, einen Mer­ce­des ein und dankt es den Oppen­hei­mer Steu­er­zah­lern, indem er sich die Buch­sta­ben MZ-OP aufs Num­mern­schild pin­selt. Soll­te dies nun alles ein Ende fin­den, der dicke Benz wäre Geschich­te, denn selbst der LRH bezeug­te ihm bereits feh­len­de Befä­hi­gung zur Beklei­dung eines füh­ren­den Pos­ten. Dunk­le Wol­ken, die auch ihn nach dem letz­ten Stroh­halm grei­fen las­sen, die sei­ne wirt­schaft­li­che Situa­ti­on ret­ten könn­ten.

    Aller guten Din­ge sind drei. Wein­kloos. Sehen wir sie uns an. Sie kam aus der Fer­ne und hat­te nichts mit Oppen­heim am Hut. Lock­te Held sie, wie einst den zuge­flo­ge­nen Wel­len­sit­tig? Kei­ne Ahnung. Aber wer sie kennt, wür­de sie nie­mals in der SPD ver­mu­ten. Wirt­schaft­lich erfolg­reich, wie ihr Ehe­mann. Vie­le wer­den jetzt die Augen­brau­en hoch­zie­hen: sie ist gar nicht dumm. Erst­mals trat sie in Erschei­nung, indem sie dem Ver­kehrs­ver­ein bei­trat und, (noch nicht behan­del­tes The­ma) mit vie­len ande­ren plötz­lich dem Ver­ein bei­ge­tre­te­nen SPD-Mit­glie­dern, die­sen mit Stimm­über­macht ein­fach auf­lös­te. Grund: reden wir an ande­rer Stel­le drü­ber. Vie­le enga­gier­te Mit­glie­der des Ver­eins waren ent­setzt.

    Ihr Bei­tritt in die SPD, in der man sie nie ver­mu­tet hät­te, war ein Akt der Macht­gier. Kei­ne ande­re Par­tei Oppen­heims konn­te sie direkt in den Stadt­rat brin­gen, und das an der Sei­te eines Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten! Frau Wein­kloos gab Voll­gas. Und sie schei­ter­te und schei­ter­te. Sie schei­ter­te in der VG Winn­wei­ler, wo sie sich 2015 als Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin auf­stel­len ließ. 2017 schei­ter­te sie mit ihrem Ver­such einen gut bezahl­ten Pos­ten als Ers­te Bei­ge­ord­ne­te des Land­krei­ses Mainz Bin­gen zu erobern. Men­tor: Mar­cus Held.

    Alles ver­ge­bens!

    Nun sitzt sie auf unters­ter Ebe­ne in einer roten Bla­se und ver­sucht seit Mona­ten mit den dümm­lichs­ten Kom­men­ta­ren und Aktio­nen wenigs­tens das letz­te Quänt­chen Macht zu erhal­ten.

    Drei Scher­gen, zwei abhän­gig von Helds finan­zi­el­len Zuwen­dun­gen (wenn auch auf des Bür­gers Kos­ten), und eine, die nach Macht streb­te. Drei Men­schen mit Träu­men und Zie­len, die vom LHR und der Sei­te von Herrn Ruhmöl­ler zer­hackt wer­den. Sie leben in ihrer Bla­se und ver­su­chen zu ret­ten, was zu ret­ten ist.

    Auf Eure Ana­ly­sen roter Oppen­hei­mer Vögel wäre ich gespannt.

    • O.S.

      Dan­ke für die aus­führ­li­che und infor­ma­ti­ve Auf­klä­rung.
      Jetzt gibt es die­se Sei­te also schon über ein hal­bes Jahr und Sie deu­ten also an, es gäbe noch immer The­men, die noch gar nicht zur Spra­che gekom­men wären. Da kann man ja gespannt sein, was da noch alles kom­men mag.
      Ver­ste­he ich das als Aus­wär­ti­ger soweit rich­tig, dass es in Oppen­heim bis vor eini­gen Jah­ren einen Ver­kehrs­ver­ein gege­ben hat, in wel­chem ver­mut­lich irgend­wel­che enga­gier­te Bür­ger ver­mut­lich unei­gen­nüt­zig irgend­was für ihre Stadt errei­chen woll­ten? Und die SPD hat den Ver­ein qua­si über­rannt und auf­ge­löst? Und jetzt sagen Sie bit­te nicht, die hät­ten dann anschlie­ßend als Ersatz dafür die­se selt­sa­me Tou­ris­mus-GmbH gegrün­det mit dem Ers­ten Bei­ge­ord­ne­ten als Geschäfts­füh­rer und der ver­mark­tet jetzt für 70.000 Euro p.a. Geschäfts­füh­rer­ge­halt das Kel­ler­la­by­rinth, wel­ches der Stadt Oppen­heim kei­ne Erträ­ge mehr bringt, und fährt zum Zei­chen die­ses Erfol­ges mit einem Mer­ce­des durch Stadt, was er vor­her man­gels finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten nicht getan hat? Ver­ste­he ich das soweit rich­tig?
      Also deu­ten Sie an, dass die SPD einen funk­tio­nie­ren­den Ver­ein per „feind­li­cher Über­nah­me“ auf­lö­sen ließ, damit der Held-Stell­ver­tre­ter (wo ist der der­zeit über­haupt, die kön­nen doch nicht alle plötz­lich krank sein) viel und die Stadt nichts auf das Kon­to bekommt?

      Viel­leicht kann ja auch Herr Ruhmöl­ler der Sache mit dem Ver­kehrs­ver­ein noch etwas nach­ge­hen, falls noch nicht gesche­hen (lang­sam wird’s hier lei­der the­ma­tisch etwas unüber­sicht­lich).

      • D. Mayer

        Lie­ber O.S.,

        über den Ver­kehrs­ver­ein hat Tho­mas Ruhmöl­ler sogar schon sehr kurz berich­tet und zwar in sei­nem Arti­kel „Mar­cus-Held-Akti­vis­tin soll Kar­rie­re machen“ über Ste­pha­nie Kloos.

        Ich zitie­re:

        Unver­ges­sen ist dort immer noch, wie Ste­pha­nie Kloos vor sechs Jah­ren bei der Zer­schla­gung des (aus­nahms­wei­se nicht von der SPD gesteu­er­ten) Ver­kehrs­ver­eins mit­wirk­te: Der wur­de erst hand­streich­ar­tig von neu­en Mit­glie­dern über­rannt und anschlie­ßend mit deren Stim­men­mehr­heit auf­ge­löst. Frei­wil­lig als Liqui­da­to­rin im Ein­satz: Ste­pha­nie Kloos. „Das war das ers­te Mal, dass Frau Kloos als SPD-Akti­vis­tin in Erschei­nung trat“, sagt ein Oppen­hei­mer.

        Mit der Liqui­die­rung des Ver­eins hat­te sie zugleich den Weg für ein neu­es Pro­jekt ihres Stadt­bür­ger­meis­ters frei gemacht: Mar­cus Held grün­de­te spä­ter mit aus­ge­such­ten Par­tei­freun­den und ihm nahe ste­hen­den Unter­neh­mern als Nach­fol­ge-Orga­ni­sa­ti­on des Ver­kehrs­ver­eins die „Oppen­heim Tou­ris­mus GmbH“. Die­se mehr­heit­lich pri­vat geführ­te Fir­ma behält sie die gel­der aus den Kel­ler­füh­run­gen ein. Die GmbH beu­tet städ­ti­sche Geld­quel­len aus, ohne dass ent­spre­chen­de Nut­zungs­ver­trä­ge abge­schlos­sen wur­den […].“

        Quel­le: http://​der​-oppen​heim​-skan​dal​.de/​m​a​r​c​u​s​-​h​e​l​d​-​a​k​t​i​v​i​s​t​i​n​-​s​o​l​l​-​k​a​r​r​i​e​r​e​-​m​a​c​h​en/

  9. gerd

    man soll­te dem Genos­sen Sit­tig mal klar machen, daß wir hier in Deutsch­land – nicht in Bela­rus oder Nord­ko­rea leben und hier zu den demo­kra­ti­schen Wer­ten ste­hen. Die­se beinhal­ten auch, daß Men­schen nicht wegen Ihrer Haut­far­be, Reli­gi­on oder Ihrer poli­ti­schen Ori­en­tie­rung dis­kri­mi­niert wer­den dür­fen!

    Er scheint auch ver­ges­sen zu haben, daß es sich bei der AFD um die der­zeit dritt-stärks­te Kraft in Deutsch­land han­delt, Ten­denz stei­gend!!!
    Die Sozis haben sich doch gera­de zu einer neu­en Koali­ti­on ‚pro­sti­tu­iert’ und damit vie­le Ihrer Genos­sen ver­krault, belo­gen, hin­ter­gan­gen – aus lau­ter Angst, Ihre hoch­do­tier­ten Pöst­chen bei einer evtl. Neu­wahl zu ver­lie­ren. Soll­ten die 460.000 SPD-Mit­glie­der gegen die Gro­ko stim­men, ist die Wahr­schein­lich­keit hoch, daß sie bei Neu­wah­len von der AFD über­holt wer­den!

    Schlim­mer als der kor­rup­te Filz in Oppen­heim könn­te es sicher bei der AFD auch nicht wer­den.…

    • Almuth

      Na Gerd, an Fast­nacht die Sach­lich­keit abhan­den gekom­men?

      • gerd

        na ‚Almuth’, was ist denn so unsach­lich?
        Bit­te nicht ein­fach einen popu­lis­ti­schen Spruch raus­hau­en, son­dern KONKRETE Kri­tik – nur SO funk­tio­niert eine Demo­kra­tie!!!

        schö­nes Wochen­en­de
        HELAU

  10. Matthias Kuon

    Wenn man denkt, dreis­ter geht‘s nim­mer, setzt die Oppen­hei­mer SPD Frak­ti­on noch einen drauf.
    Regress­for­de­run­gen der Stadt an Herrn Held wer­den abge­lehnt und gleich­zei­tig wird
    die Spal­tung der Bevöl­ke­rung kri­ti­siert. Dazu hat die Oppen­hei­mer SPD ja offen­sicht­lich nach deren Ver­ständ­nis nix bei­ge­tra­gen. Zumin­dest gibt man zu, dass es so nicht wei­ter­ge­hen kann.
    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​s​p​d​-​a​p​p​e​l​l​-​a​n​-​p​a​r​t​e​i​e​n​-​u​n​d​-​b​u​e​r​g​e​r​_​1​8​5​1​2​0​4​8​.​htm

    • O.S.

      Dan­ke Herr Kuon für die­sen Link. Die­se Mel­dung wäre mir ansons­ten ent­gan­gen und sie ist wirk­lich mehr als bemer­kens­wert.

      Dann mal ein Hel­au auf die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on für die­sen när­ri­schen Bei­trag, der jedoch einen sehr eigen­wil­li­gen Humor offen­bart.
      Da ist man seit vier Jah­ren mit einer abso­lu­ten Mehr­heit aus­ge­stat­tet und damit im Stadt­par­la­ment für die mas­si­ve Schul­den­an­häu­fung der letz­ten Jah­re maß­geb­lich ver­ant­wort­lich und wagt es nun, an die bei­den ande­ren Par­tei­en CDU und AL einen Spar­ap­pell zu rich­ten. Und die Oppen­hei­mer Bür­ger müs­sen zukünf­tig den Gür­tel eben enger schnal­len (was auch nie­man­den wirk­lich über­rascht), aber Herr Held hat damit nichts zu tun.
      Mehr kann man eine Oppo­si­ti­on und eine Bür­ger­schaft kaum noch ver­spot­ten, aber es ist ja Fast­nacht. Bei einem sol­chen Defi­zit an Selbst­kri­tik wür­de mich mitt­ler­wei­le nicht mehr ver­wun­dern, wenn Oppen­heim bald das ein­zi­ge Rat­haus hät­te, was außer­halb der när­ri­schen Zeit gestürmt und besetzt wer­den wür­de.

      Wer schreibt denn eigent­lich für die­sen när­ri­schen Zwöl­fer­rat namens SPD-Frak­ti­on sol­che Erklä­run­gen? Doch nicht etwa aus­ge­rech­net deren Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Ste­pha­nie Kloos, also gera­de die mit der erlas­se­nen Stell­platz­ab­lö­se?
      Das ange­mahn­te „grund­sätz­li­che Defi­zit­pro­blem“ ist wohl nicht nur im Haus­halt, son­dern auch in den Rei­hen die­ser Frak­ti­on zu suchen.

      Herr Kuon, Sie haben Recht: Ich hät­te auch nicht gedacht, dass man das alles noch stei­gern kann.

    • Sven aus Oppenheim

      Bin auch über den Arti­kel gestol­pert und fas­sungs­los über so viel Dreis­tig­keit. Spa­ren? Ja ger­ne, aber bit­te nur bei den ande­ren. Und dass Mar­cus Held zur Kas­se gebe­ten wird, das geht nur gar nicht und da hat man Dank Mehr­heit im Rat ja auch sein mög­lichs­tes getan, das zu ver­hin­dern.

      Im neu­en Stadt­rat hat hof­fent­lich kei­ne Frak­ti­on mehr die abso­lu­te Mehr­heit. Aktu­ell wären wir sicher schon deut­lich wei­ter in der Auf­ar­bei­tung eines Skan­dals wie die­sem hier, wenn die SPD Frak­ti­on nicht alles durch win­ken könn­te.

      Macht und Ver­ant­wor­tung sind untrenn­bar mit­ein­an­der ver­bun­den.“ – Kon­rad Ade­nau­er

    • J. Estermann

      Was für ein Filz!

      Als Außen­ste­hen­der ist das Ver­hal­ten der SPD Oppen­heim kaum noch nach­voll­zieh­bar. Da weist eine Auf­sichts­be­hör­de auf jah­re­lan­ges Fehl­ver­hal­ten einer Stadt­ver­wal­tung hin und mahnt zur Ein­hal­tung von Rechts­vor­schrif­ten, da nimmt in Oppen­heim nicht etwa die betrof­fe­ne Behör­de, son­dern ein Orts­ver­ein einer poli­ti­schen Par­tei dazu Stel­lung.

      Abge­se­hen von dem dreis­ten Ver­such, dies noch mit einer per­fi­den Dro­hung gegen­über den in Oppen­heim leben­den Men­schen zu ver­bin­den, zeugt die­ser Vor­gang ein­deu­tig davon, dass die poli­ti­schen Rela­tio­nen in Oppen­heim auf den Kopf gestellt wur­den und mit die­sem Orts­bür­ger­meis­ter und der Stadt­ver­wal­tung eini­ges aus dem Ruder gelau­fen ist.

    • D. Mayer

      Vie­len Dank für den Link.

      Erst­klas­si­ge Real­sa­ti­re der Genos­sen aus Oppen­heim!

  11. Kurt Podesta

    frü­her hat­ten wir die NPD, schlimm! Wir haben damals einen Beschluss gefasst (ört­li­che SPD), dass wir die­se Schrei­er nicht beach­ten, sie äch­ten! Das hat ganz pri­ma geklappt! Plötz­lich waren sie ver­schwun­den, so wie sie auf­ge­taucht waren. Nie­mand hat mit ihnen gespro­chen, nie­mand hat ihnen eine Platt­form gege­ben! Heu­te muss das auch für die AfD gel­ten, kei­ne Platt­form bie­ten, so wie dies Herr Dah­lem mach­te. Das Sys­tem Held braucht aber Neben­kriegs­schau­plät­ze, die Herr Sit­tig auf­macht! Etwas über die AfD schrei­ben, bedeu­tet, sie zu beach­ten oder sogar ernst zu neh­men! Die­se Nazi­nah­men Gesel­len haben es nicht ver­dient, beach­tet zu wer­den, weder im Bund noch auf der Orts­ebe­ne! Gra­tu­la­ti­on Herr Dah­men für Ihre Hal­tung. Machen Sie wei­ter so und las­sen Sie sich von einem „Wellen“-Sittig nicht auf eine fal­sche Spur lei­ten.

  12. M

    Was sagt denn der Ver­tre­ter des Bür­ger­meis­ters und damit Chef der Ver­wal­tung, Herr Kre­the, zu dem Agie­ren des Mit­ar­bei­ters, Herrn Sit­tig?

    Wenn Herr Sit­tig über den Mail­ac­count der Stadt Oppen­heim als Amts­per­son an die Öffent­lich­keit tritt, dann ver­tritt er die offi­zi­el­le Mei­nung der Ver­wal­tung. Hat Herr Kre­the als Chef der Ver­wal­tung, dies abge­seg­net? Oder hat er , falls nicht, Herrn Siti­ig des­we­gen ermahnt? Eine Wie­der­ho­lung dürf­te es eigent­lich nicht geben,denn dann müss­te sich Herr Kre­the anrech­nen las­sen, pri­va­te und poli­ti­sche Äuße­run­gen über städ­ti­schen Account zu erlau­ben. Was sagt denn die Dienst­an­wei­sung ? Wur­de gegen die­se ver­sto­ßen? Es gibt doch bestimmt eine, oder?

    In jedem Fall stellt sich die Fra­ge, wie­so Herr Sit­tig als Beauf­trag­ter für Umwelt und Nah­erho­lung die Mei­nung der Ver­wal­tung zu Vor­gän­gen rund um eine Demons­tra­ti­on ver­tritt (Demons­tra­ti­ons­be­auf­trag­ter?) und war­um sich die Stadt einer geneh­mig­ten Demo gegen­über nicht neu­tral ver­hält. Die Ver­wal­tung als Exe­ku­ti­ve hat sich poli­tisch neu­tral zu ver­hal­ten.

  13. Ichmalwieder

    So lang­sam bleibt mir die Luft weg.

    Zuerst dach­te ich noch, die Hel­den sind unin­for­miert, dann dach­te ich, sie wer­den falsch infor­miert, danach kam mei­ne Ein­schät­zung, dass even­tu­ell bei­des sein kann.

    Dann habe ich kurz Luft geholt. Der Odem der Auf­klä­rung – falsch, der Infor­ma­ti­on – setz­te ein. Und nach und nach hät­ten auch alle Betei­lig­ten etwas ein­se­hen müs­sen, dass hier Eini­ges oder Vie­les im Argen liegt.

    Anstatt, dass die Betei­lig­ten Mea Cul­pa rufe und sich (even­tu­ell im Scham der Unwis­sen­heit) win­den, wird getre­ten, wie man das sonst nur von 3-Jäh­ri­gen in ihrem Zorn aus der KITA kennt.

    Herrn Sit­tigs Ein­ge­bun­gen sind, wenn man sie betrach­tet, fast nur mit kör­per­li­chen Schmer­zen zu ertra­gen. Gedul­dig wird hier in die­sem Blog, mit viel Insi­der­wis­sen gepaar­tes Wis­sen preis­ge­ge­ben. Und auch Herr Sit­tig könn­te, wenn er der abge­prüf­ten PISA-Auf­ga­be „Text­ver­ständ­nis“ bestehend, d.h. nicht hin­ter dem erbärm­li­chen Rang der Domi­ni­ka­ni­schen Repu­blik lie­gen will, dar­an teil­ha­ben.

    Um es mit Kaf­kas Zir­kus­rei­te­rin noch­mal zu sagen: „Da dies aber so nicht ist …“, soll­ten gewis­se Dünn­brett­boh­rer ihr Gerät abstel­len. Nicht, dass ich etwas gegen eine freie Mei­nungs­äu­ße­rung hät­te. Soll er sich sein Grab schon selbst schau­feln … wie eini­ge Ande­re auch.

    Mir fällt es extrem schwer, bei den Aus­sa­gen und dem Ver­ständ­nis des Herrn Sit­tig zu glau­ben, dass er Mit­glied des Stadt­rats ist. Unser Grund­ge­setz gilt, und ja, ich bin hier als FDP Mit­glied ein­fach nur Bür­ger aus Oppen­heim, und weder mei­ne Mut­ter, (tot) noch mein Bru­der (hat­te ich nie) kön­nen dazu die­nen, mich als befan­gen zu bezeich­nen.

    Ich freue mich auf die nächs­ten Kom­mu­nal­wah­len. Und ihr, lie­be SPD, habt ja mit 2/3 gegen den Antrag gestimmt, der ja beinhal­tet, dass MH auch per­sön­lich zur Rechen­schaft oder Scha­dens­er­satz geprüft wird. Bin mal gespannt, wenn es so weit kommt, ob ihr auch Euer Scherf­lein dazu bei­tragt.

    Soweit herz­li­chen Dank an Herrn Ruhmo­el­ler, an den/die Whist­leb­lo­we­rIn, an die vie­len Schrei­be­rIn­nen hier im Blog.

    Und natür­lich auch Dank an Herrn Sit­tig, der uns for­mi­da­bler­wei­se Ein­bli­cke in die „Den­ke“ der unte­ren Ebe­nen gewährt.

  14. Frank

    So lang­sam zweif­le ich am Ver­stand der Oppen­hei­mer Genos­sen.

    Die­se Her­ren und Damen ein­fach als Held Jün­ger abzu­tun und ihre Aus­sa­gen wie ihr Ver­hal­ten ein­fach als an den Fäden Helds hän­gen­de Mario­net­ten zu erklä­ren, ist mehr als ver­ein­facht.
    Klar ist, es sich bei den Held­ja­nern um eine Samm­lung von im Leben geschei­ter­ten Per­so­nen han­delt, ohne die Mög­lich­keit im „Nor­ma­len Leben“ auf die finan­zi­el­le Ebe­ne zu kom­men, die ihnen der Erha­be­ne bie­tet.
    Im Dunst­kreis ihres Ange­be­te­ten füh­len sie sich „ein wenig Erha­ben“, sind nicht län­ger die geschei­ter­ten Exis­ten­zen, über die man nur mit­leids­voll lächelt.
    Ich bin ein Beauf­trag­ter, etwas wich­ti­ges und mein Meis­ter sieht in mir, was die Ande­ren nie sahen.
    Doch um ein Sys­tem auf­zu­bau­en, Fir­men zu grün­den, Gel­der umzu­ver­tei­len, dazu bedarf es Wis­sen und Ver­bin­dun­gen, die weder ein Held hat­te noch sei­ne Anbe­ter je ver­fü­gen wer­den.
    Lei­der sind die eigent­li­chen Strip­pen­zie­her, wie in der Ver­gan­gen­heit es schon immer war, im Hin­ter­grund.
    Ein Mak­ler wird mit klei­nen blau­en Fle­cken davon kom­men, und der Don aus Sel­zen wird sei­nen Tef­lon­man­tel anzie­hen.
    Wir müs­sen Mit­leid haben mit den Spie­lern, kön­nen sie doch nicht ver­ste­hen, das es ihnen am Ende an den Kra­gen geht und ihr Meis­ter sie ganz schnell ver­ges­sen wird.

    • D. Mayer

      Wer in der SPD und in Oppen­heim immer noch zu Mar­cus Robert Held steht, ver­zich­tet frei­wil­lig auf sei­nen Ver­stand. Augen zu und durch scheint die Devi­se in der SPD Oppen­heim zu sein, um den Skan­dal in bewär­ter Sala­mi­tak­tik aus­zu­sit­zen.

      Wer aber sol­len die „eigent­li­chen“ Strip­pen­zie­her im Hin­ter­grund sein?
      Wie sehr und in wel­cher Wei­se pro­fi­tier­ten sie?

      Haupt­pro­fi­teur des Sys­tems Mar­cus Held ist und bleibt Mar­cus Held! Erkenn­bar ist es am Fest­hal­ten der SPD Oppen­heim an Mar­cus Held – denn bei dem Bericht des Lan­des­rech­nungs­ho­fes und der lau­fen­den Ermitt­lun­gen… Also ein Hel­mut Kre­the ist schon für weni­ger zurück­ge­tre­ten, wenn ich noch­mals an das abge­lich­te­te Wein­glas und sei­nen Rück­tritt vom Bun­des­vor­sitz der Gut­temp­ler erin­nern darf.

      Und eine Tou­ris­mus GmbH zu grün­den, dürf­te mit Hil­fe einer beauf­trag­ten Wirt­schafts- und/oder Steu­er­kanz­lei für einen Voll­ju­ris­ten, ehe­ma­li­gen GWG-Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den und aktu­el­len GWG/H­GO-Geschäfts­füh­rer kei­ne rie­sen­gro­ße Hür­de dar­stel­len. Und um Gel­der umzu­ver­tei­len, braucht es jetzt auch kei­ne Mords­be­zie­hun­gen. Das kann ein Mar­cus Robert Held ganz allei­ne. Dach­te er jeden­falls…

  15. G.K.

    Duden zu sit­tig: „ver­al­tert“
    Viel­leicht auch „über­la­gert“ (mei­ne Inter­pre­ta­ti­on!) Also soll­te der mal ganz schnell „weg vom Fens­ter“.

    Aber auch als Lehr­ling irgend­wie „über­al­tert“… (Mein Nach­bar wür­de im ande­ren Zusam­men­hang sagen: „Der Name ist Pro­gramm“)

    Naja, aber hat denn jemand die­ses omi­nö­se Schrei­ben zur Ver­öf­fent­li­chung? Denn dann könn­te man mal prü­fen, was da so an Vor­werf­bar­kei­ten übrig blei­ben könn­te… Es sei denn, da wäre ein Copy­right drauf, dann… müss­ten wir es uns im Oppen­hei­mer Rat­haus anschau­en. Denn da gilt die Tumult­ord­nung und, das haben wir gelernt, nicht das Recht und Gesetz, so wie wir es gelernt haben.

  16. D. Mayer

    Lie­be Genos­sin­nen und Genos­sen,

    tre­tet in Oppen­heim bit­te für eine erfolg­rei­che­re Zukunft unse­rer Sozi­al­de­mo­kra­tie alle zurück.

    Eure Pos­sen und Pos­sen­rei­ßer um Mar­cus Held ner­ven nur noch und beschä­men unse­re Par­tei über­all in Rhein­hes­sen…

    Mit soli­da­ri­schen Grü­ßen
    D. May­er

    • O.S.

      Lie­be® D. May­er,

      ja, ja, die Zukunft der Sozi­al­de­mo­kra­tie. Ein wei­tes Feld. Da kom­men gleich die Erin­ne­run­gen an die­se Groß­pla­ka­te im Wahl­kreis auf: Mar­cus Held und Mar­tin Schulz vor schwar­zem Hin­ter­grund. Für bei­de Per­so­nen kann man wohl fest­hal­ten, dass 2018 nicht ihr Jahr ist und bes­se­re Jah­re wohl auch nicht mehr kom­men wer­den.

      Aber mal abge­se­hen davon: Die Oppen­hei­me­rin­nen und Oppen­hei­mer haben die ört­li­che SPD in frei­er und gehei­mer Wahl zuletzt mit einer abso­lu­ten Mehr­heit (etwa 56%) aus­ge­stat­tet. Das gilt also bis zur nächs­ten Kom­mu­nal­wahl als Wil­le des Vol­kes, also hier der Oppen­hei­mer Bür­ger­schaft.

      In den letz­ten Mona­ten ist Vie­les deut­li­cher sicht­bar gewor­den, aber das war doch alles schon vor­her vor­han­den. Herr Held war zum Zeit­punkt der letz­ten Kom­mu­nal­wahl schon zehn Jah­re im Amt des Stadt­bür­ger­meis­ters und bereits schon ein Jahr Abge­ord­ne­ter in Ber­lin. Das gan­ze „Sys­tem Held“ gab es doch schon vor­her und auch, wenn nie­mand dage­gen mon­tags demons­triert oder pro­tes­tiert hat, wenigs­tens hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand muss das doch bekannt gewe­sen sein. Herr Kram hat doch auch schon 2009 erkannt, was da so falsch läuft. Der Mann kann doch unmög­lich der Ein­zi­ge in Oppen­heim gewe­sen sein. Und so beschä­mend kann Mar­cus Held für die SPD ja nicht gewe­sen sein, denn immer­hin haben die Genos­sen ja über­flei­ßig („Wir mit Mar­cus Held!“) für ihn zuletzt Wahl­kampf gemacht, obwohl da schon fast alle Vor­wür­fe gegen ihn seit Mona­ten bekannt gewe­sen sind. So viel ist da ja seit dem Ter­min der Bun­des­tags­wahl in Bezug auf sei­ne Per­son nicht mehr dazu­ge­kom­men.

      Die Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler kön­nen das ja alles 2019 ändern und es wür­de mich wun­dern, wenn es anders wäre, aber bis dahin ste­hen die gewähl­ten Reprä­sen­tan­ten der SPD auch in der Ver­ant­wor­tung, die sie ja selbst haben woll­ten und eben auch bekom­men haben. Und ein kol­lek­ti­ver Rück­tritt ist für mich kei­ne Über­nah­me von Ver­ant­wor­tung!

      Die SPD, und ganz beson­ders die SPD, hat sich doch in Oppen­heim die gan­ze Sup­pe selbst ein­ge­brockt und ihren Hel­den noch bei ihrem inter­nen Neu­jahrs­emp­fang vor einem Monat qua­si hoch­le­ben las­sen. Jetzt sol­len die Genos­sen das gefäl­ligst auch sel­ber wie­der aus­löf­feln und müs­sen sich dar­an gewöh­nen, dass wir alle hier und außer­halb das wei­ter kri­tisch beglei­ten wer­den.

      • D. Mayer

        Für die nähe­re Zukunft, ganz beson­ders in Oppen­heim, tei­le ich Ihren Blick­win­kel voll­stän­dig.

        Da ich weder Mar­cus Held noch der Stadt­rats­frak­ti­on der SPD Oppen­heim zutraue, ihre Feh­ler zu kor­ri­gie­ren, emp­fin­de ich per­sön­lich einen kol­lek­ti­ven Rück­tritt ver­ant­wor­tungs­vol­ler, wie genau­so ohne jeg­li­che Anzei­chen von Anstand, Reue und Kon­tra­maß­nah­men wei­ter­zu­wer­keln. So aber wer­den sie ihren Nach­fol­gern in der SPD Oppen­heim nur einen Scher­ben­hau­fen zurück­las­sen, denn zurüktre­ten wer­den aller­höchs­tens nur ver­ein­zel­te Rats­mit­glie­der. Wenn über­haupt.

        Wahr­schein­lich hofft die aktu­el­le SPD-Stadt­rats­frak­ti­on geblen­det von ihrer abso­lu­ten Mehr­heit bei den nächs­ten Kom­mu­nal­wah­len auf die Schlaf­müt­ze des deut­schen Michel…

        His­to­risch und in einer lang­fris­ti­gen Per­spek­ti­ve greift mir Ihr Blick auf die Geschi­cke der Sozi­al­de­mo­kra­tie jedoch zu kurz. Die SPD hat in ihrer lan­gen Geschich­te schon mehr­fach schwär­ze­re Stun­den erlebt. Wer hät­te zum Bei­spiel unter Reichs­kanz­ler Bis­marck jemals einen ein­zi­gen Genos­sen an der Spit­ze der spä­te­ren Wei­ma­rer Repu­blik erwar­tet?

        Außer­dem neh­me ich weder Mar­cus Held noch Mar­tin Schulz so wich­tig, als dass er und/oder Schulz uns bun­des­weit unwi­der­bring­lich für immer nach unten zie­hen könn­te. Das wird auch Mar­cus Held in Oppen­heim nicht gelin­gen – obwohl er mit sei­ner Stadt­rats­frak­ti­on wirk­lich rich­tig flei­ßig dar­an arbei­tet…

        Ap­ro­pos flei­ßig:

        Ohne Mar­cus Held hät­te unser Wahl­kampf enga­gier­ter, lust­vol­ler und über­zeug­ter geführt wer­den kön­nen. Für ihn waren zumin­dest wir eher nur pflicht­schul­dig flei­ßig.

        • rogale. com

          @ d. may­er,

          wenn Sie so sehr an der SPD klam­mern und auch über­zeugt sind, dass es sich nur um weni­ge „Hel­den“ in der SPD han­delt, dann müss­ten Sie eigent­lich dafür ein­tre­ten, dass IHRE Par­tei bun­des­weit in die Oppo­si­ti­on geht.
          17% sagen näm­lich viel mehr aus, als Sie die SPD nur ansatz­wei­se beschrei­ben kön­nen!

          Nur per­ma­nent über die „Hel­den“ in IHRER Par­tei jam­mern, reicht nicht für einen Neu­an­fang!
          Auch Sie soll­ten grö­ße­ren Mut zei­gen und das Sys­tem „SPD“ kom­plett durch­lüf­ten.

          Auch Malu Drey­er, als Unter­stüt­ze­rin von Mar­tin Schulz und der Gro­Ko, soll­te sich selbst hin­ter­fra­gen. Mar­tin Schulz, Mr. 100%, hat doch schon das Hand­tuch gewor­fen, das ist aber für einen Neu­an­fang zu wenig!

          • D. Mayer

            Mut“ habe ich so sehr, dass ich in unse­rem Mit­glie­der­ent­scheid…

            … 2013 gegen die Gro­Ko gestimmt habe.
            … 2018 gegen die Gro­Ko stim­men wer­de.

            Auch habe ich immer „mutig“ (mit Weit­blick trifft es bes­ser) gegen Mar­cus Held in mei­ner Par­tei gestimmt. In der SPD Oppen­heim habe ich aller­dings kei­ne Stim­me, wenn Sie mir erlau­ben, unser Par­tei­le­ben noch ein­mal auf­zu­drö­seln.

            Schlan­gen­gru­ben aber gibt es auch im Sport­ver­ein vor Ort. Alles schon erlebt. Wer wie Mar­tin Schulz es bis in die Par­tei­spit­ze geschafft hat, weiß und kennt das zur Genü­ge. Und wer wie Mar­tin Schulz & Co einen Sig­mar Gabri­el aus dem Kabi­nett haut, ist „selbst Schulz“ (herr­li­cher Umzugs­wa­gen in Köln) und blau­äu­gig: Ohne hef­ti­gen Gegen­wind von Gabri­el geht das näm­lich nicht.

            Wir brau­chen drin­gend einen Neu­an­fang ohne das Kas­per­le­thea­ter unse­ren aktu­el­len Par­tei­spit­ze – und ohne Gro­Ko!

          • rogale and community

            @ d. may­er

            Hal­lo Herr May­er,
            mit Ihrem Appell, für einen Neu­an­fang in der SPD, lie­gen Sie abso­lut rich­tig!

            Hier­zu hat­ten wir über unse­ren Ver­tei­ler gesen­det.
            — — — — — — — — — — — — — —

            Gesen­det: Mon­tag, 25. Sep­tem­ber 2017, um 07:53 Uhr

            .….….….… Vor die­sem Hin­ter­grund, sehe wir die SPD auch noch in deut­lich tie­fe­ren Umfra­ge­zo­nen. Mit alt­be­kann­ten Gesich­tern in Ber­lin Oppo­si­ti­on betrei­ben, reicht evtl. nicht aus. Nach unse­rer
            Ein­schät­zung, muss die SPD auch ihr Front­per­so­nal in jeder Kom­mu­ne auf den Prüf­stand stel­len .…..

          • Tim

            Roga­le, wer ist denn „wir“, die die deut­lich tie­fe­ren Umfra­ge­zo­nen sieht. U d in wel­chen Ver­tei­ler muss ich mich ein­tra­gen, um ihre Pro­gno­sen zu bekom­men. Und wer steckt hin­terv­den Pro­gno­sen.

            Dan­ke

        • Anonymous

          @ D. May­er

          Nach­rich­ten: Schulz-Schwes­ter gei­ßelt SPD als „Schlan­gen­gru­be“

          Auch Malu Drey­er, als Unter­stüt­ze­rin von Mar­tin Schulz und der Gro­Ko, soll­te sich selbst hin­ter­fra­gen. Mar­tin Schulz, Mr. 100%, hat doch schon das Hand­tuch gewor­fen, das ist aber für einen Neu­an­fang zu wenig!

  17. M. Ehrenhardt

    Die­ser Sit­tich ver­sucht sich als Dem­ago­ge, aber selbst das gelingt ihm nicht. Sei­ne dumm dreis­ten Ver­su­che, von den tat­säch­li­chen Pro­ble­men abzu­len­ken, sind ein­fach nur lächer­lich und zei­gen auch, wes Geis­tes Kind er tat­säch­lich ist. Man kann den Ein­druck gewin­nen, dass da einer sei­ne Min­der­wer­tig­keits­kom­ple­xe zu kom­pen­sie­ren sucht. Und so was sitzt in einem Stadt­rat. Aber er passt halt zu den meis­ten ande­ren. Ein Trost bleibt aber, Typen wie den lässt man als Ers­te fal­len.

    • G.K.

      Das ist ja geni­al!

      Ich mei­ne in Bonn-Beu­el wer­den die Obe­ren in einen Käfig gesperrt. DAS soll­ten sie In Oppen­heim auch machen und dann den Schlüs­sel im Rhein ver­lie­ren.
      Und so ganz neben­bei hät­te Oppen­heim eine neue Attrak­ti­on. 🙂

      Dann kann der Herr K. als alter Enten­po­li­zist sei­ne ehe­ma­li­gen Kol­le­gen in Hes­sen mal ersu­chen, ob die in Amts­hil­fe even­tu­ell nach dem Schlüs­sel Aus­schau hal­ten.

      • Alex

        Wäre es nicht ziel­füh­ren­der den Käfig (im Rhein?) zu ver­lie­ren?

  18. Andrea

    @Leweling
    Es wir­de doch jah­re­lang alles unter den Tep­pich gekehrt.….

    Hel­au

  19. Matthias Kuon

    Inhalt­lich wie ortho­gra­phisch ist der Brief des Herrn Sit­tig eine ein­zi­ge Kata­stro­phe.
    Das hat die deut­sche Spra­che nun wirk­lich nicht ver­dient. Herr Zim­mer­mann, auch wenn mir Ihre Ant­wort dar­auf sehr gefällt, ver­dient hat er sie nicht. Zuviel der Ehre.

    • Frieder Zimmermann

      So wie Herr Sit­tig, den­ken – man glaubt es kaum – immer noch auch Ande­re. Die dür­fen sich in glei­cher Wei­se ange­spro­chen füh­len. Des­halb die Ant­wort.

    • Hans Leweling

      Wird schon sei­nen Grund haben, dass Sit­tig mit Mit­te 40 noch als Azu­bi geführt wird.
      Ist doch offen­sicht­lich, dass Sit­tig eine Mario­net­te von Held ist: Held zieht an einem Faden, und Sit­tig ham­pelt rum. Ist doch ober­pein­lich die­ser Vogel.
      Held hat­te den Sit­tig eigent­lich als ver­steck­ten Teil­neh­mer­zäh­ler für die Mon­tags­de­mo aus­ge­deu­tet. Hat aber nicht geklappt, bei 3 muss­te der immer wie­der von vor­ne anfan­gen.

  20. Demonstrant 1

    Der „Par­tei­lo­se“ zeigt erneut , dass er die­ser Bezeich­nung unwür­dig ist, indem er den unqua­li­fi­zier­ten Post des Was­ser­werk-Azu­bis auf Face­book „lik­ed“, mit dem die­ser ver­sucht Herrn Dah­lem und alle ande­ren Demons­tran­ten in die rech­te Ecke zu stel­len. Von einem unrecht­mä­ßi­gen Bür­ger­meis­ter­ver­tre­ter, der der Ver­tre­ter aller Bür­ger sein soll­te, erwar­te ich die ent­spre­chen­de Neu­tra­li­tät. Die­se fehlt ihm jedoch gänz­lich. Aber er hat­te ja Kon­ti­nui­tät ange­droht. Ich emp­fin­de es lang­sam als uner­träg­lich, von sol­chen Poli­ti­kern ver­tre­ten zu wer­den. Aber bei der nächs­ten Wahl in 2019 wird auch er im poli­ti­schen Nir­va­na ver­schwin­den.

  21. SG

    E ist doch offen­sicht­lich, dass uns die AZ-Lands­kro­ne nicht ernst nimmt. Herr Gerecke – tre­ten auch Sie zurück. Sie sind das Sprach­rohr der Oppen­hei­mer SPD – und sonst nichts. Ein guter Jour­na­list hin­ter­fragt – recher­chiert, statt alles, was vom MH-Netz­werk kommt, 1:1 zu über­neh­men. Noch­mals: lesen Sie sich das Ver­samm­lungs­recht mal durch, dann hät­ten Sie bestimmt etwas ande­res kom­men­tiert. Ich kann nur jedem raten, sich die­se Bericht­erstat­tung der AZ-Lands­kro­ne nicht län­ger bie­ten zu las­sen.

    • Jens Nissen

      Ich möch­te hier ein­mal eine Lan­ze für Herrn Gerecke bre­chen.
      1. Nach­dem der AfD-Mann ange­kün­digt hat­te, an den Demons­tra­tio­nen nicht mehr teil­zu­neh­men, war es fol­ge­rich­tig, dass Herr Gerecke die neu­er­li­che Teil­nah­me des­sel­ben Herrn am Ende sei­nes Berich­tes über die Demo am ver­gan­ge­nen Mon­tag kurz ver­mel­det hat.
      2. Dass Herr Gerecke die unsäg­li­che Sua­da des Herrn Sit­tig ver­öf­fent­licht hat, ist völ­lig rich­tig. Die Leser müs­sen auch wis­sen, wel­chen Schwach­sinn „Beauf­trag­te“, also Stadt-Offi­zi­el­le, von sich geben.
      3. Jeder weiß die „Qua­li­tät“ der Äuße­run­gen Sit­tigs rich­tig zu wer­ten und kann sich ein Bild über die ver­zwei­fel­ten Ver­su­che der SPD machen, Neben­kriegs­schau­plät­ze zu eröff­nen, um vom eige­nen kapi­ta­len Ver­sa­gen abzu­len­ken. Dazu ist eine sol­che Bericht­erstat­tung not­wen­dig.

      • SG

        Das mag ja alles soweit rich­tig sein. Aber wur­de jemals von Herrn Gerecke ein Arti­kel über die erlas­se­nen 22.500 € zum Vor­teil von Frau Klos prä­sen­tiert??? Wenn ja, dann bit­te hier einen Hin­weis geben. Die AZ Lands­kro­ne ist und bleibt für mich undurch­sich­tig und wei­ter­hin nicht mit qua­li­ta­ti­ven Jour­na­lis­mus behaf­tet.

  22. Schwarde Herbert

    .….…nun

    Der Wunsch, klug zu erschei­nen,
    ver­hin­dert oft es zu wer­den.

  23. Matthias Kuon

    Der „ aus­ge­wie­se­ne „ Ver­wal­tungs­fach­mann Kre­the, dem sogar Herr Lew­entz
    ver­traut, scheint mit sei­nem Latein schon am Ende zu sein, bevor er über­haupt rich­tig anfängt. Anders ist doch sein dümm­li­cher Kom­men­tar, er neh­me ger­ne die Rat­schlä­ge von Frau Schä­fer ent­ge­gen, nicht zu wer­ten. Die Oppen­hei­mer SPD (nebst Herrn Kre­the) hat den Schuss noch immer nicht gehört.
    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​r​e​g​i​o​n​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​-​l​a​n​d​r​a​e​t​i​n​-​s​c​h​a​e​f​e​r​-​f​o​r​d​e​r​t​-​d​e​u​t​l​i​c​h​e​r​e​-​s​p​a​r​s​i​g​n​a​l​e​-​u​n​d​-​k​u​e​n​d​i​g​t​-​s​c​h​a​e​r​f​e​r​e​-​k​o​n​t​r​o​l​l​e​-​a​n​_​1​8​5​0​8​6​4​6​.​htm

  24. Stefan Buch

    Hier hat sich der „Wellen„Sittig aber ganz schön aus dem Rat­haus­kä­fig gelehnt. Hof­fent­lich fällt er nicht von der Stan­ge. Hel­au!

    Übri­gens: 52. Fast­nachts-Umzug in Dien­heim, Nr. 23 „Das Oppen­hei­mer Kel­ler­la­by­rinth – alles unter­ir­disch!?!“ Stadt Oppen­heim mit Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held, Wagen mit Musik.

    Mal sehen, ob der Wagen rollt und ob der Herr Held oder sei­ne Stell­ver­tre­ter sich trau­en mit­zu­fah­ren!

  25. J.

    Fol­gen­de Kom­men­tar wur­de soeben im Online Bereich der AZ zum Arti­kel
    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​s​p​d​-​f​o​r​d​e​r​t​-​o​r​g​a​n​i​s​a​t​o​r​-​d​e​r​-​o​p​p​e​n​h​e​i​m​e​r​-​d​e​m​o​s​-​g​e​g​e​n​-​h​e​l​d​-​s​i​c​h​-​v​o​n​-​d​e​r​-​a​f​d​-​z​u​-​d​i​s​t​a​n​z​i​e​r​e​n​_​1​8​5​0​7​4​7​8​.​h​t​m​?​c​o​m​m​e​n​t​S​e​n​t​=​1​#​k​o​m​m​e​n​tar

    zur Ver­öf­fent­li­chung ein­ge­reicht. Mal sehen ob er erscheint.

    — — — — -
    SPD for­dert Orga­ni­sa­tor der Oppen­hei­mer Demos gegen Held sich von der AfD zu distan­zie­ren“
    Lie­be AZ oder soll ich hier sagen Herr G. , was ist das wie­der für eine Über­schrift? Sie haben mir zu erklä­ren ver­sucht, dass Sie doch unab­hän­gig berich­ten wür­den, als Sie den Grund mei­ner Abo-Kün­di­gung hin­ter­frag­ten. Schau­en Sie sich Ihre Über­schrift an, Herr G..
    Nicht DIE SPD for­dert, ein Mit-Vier­zi­ger AZUBI und im Held Sys­tem Geför­der­ter for­dert unter Aus­schluss grund­ge­setz­li­cher Rege­lun­gen, ein Demo-Ver­an­stal­ter wie Herr Dal­helm müs­se die AfD förm­lich aus­la­den. Er, der Azu­bi, will wie­der mal das AfD-Vehi­kel nut­zen, um den Demo-Ver­an­stal­ter zu dis­kre­di­tie­ren. Sit­tig hat einen guten Grund abzu­len­ken, ist er doch per­sön­lich einer der Pro­fi­teu­re. Dass die­ser Mensch, auch das sicher rechts­wid­rig, über sei­nen E-Mail-Account als Umwelt­be­auf­trag­ter mit Absen­de-Adres­se der Stadt Oppen­heim von einem Demo-Ver­an­stal­ter qua­si Gesin­nungs-, Denk- und Ein­lass­kon­trol­le bei einer öffent­li­chen Ver­an­stal­tung for­dert, ist eine Frech­heit.
    Herr Sit­tig, hel­fen Sie die Stadt Oppen­heim zu ent­las­ten, tre­ten Sie zurück.
    Und lie­ber Herr G., mit die­ser Über­schrift und die­sem Raum, den Sie einem „Dumm­schwät­zer“ ein­räu­men, stel­len Sie sich kein gutes Zeug­nis aus. Sie haben eine „Pres­se­mel­dung“ des SPD-Azu­bi ver­öf­fent­licht, nicht hin­ter­fragt, nicht geprüft. Scha­de.

    • J.

      Der oben genann­te Kom­men­tar wur­de nicht ver­öf­fent­licht. Erstaun­li­cher­wei­se habe ich hier­zu eine per­sön­li­che Mail von Herrn Gerecke erhal­ten. Hier­in weisst er mich zu Recht dar­auf hin, dass ich sei­nen Namen nur mit G. abkürz­te. Ich bit­te ihn, dies zu ent­schul­di­gen.

      Grund der Nicht-Ver­öf­fent­li­chung sei, dass das von mir ver­wand­te Wort „Dumm­schwät­zer“ einen Ver­stoß gegen die Net­ti­ket­te dar­stel­len wür­de. Mei­ne Vor­hal­tun­gen wur­den eine nach der ande­ren als halt­los zurück­ge­wie­sen.

      Dazu bleibt fest­zu­stel­len, dass wir dann wohl auch wei­ter­hin einen Dis­sens haben.

      Inter­es­sant fin­de ich, dass die von mir monier­te Über­schrift nach Anga­ben von Herrn Gerecke „eine Such­ma­schi­nen-opti­mier­te Über­schrift für die Online-Ver­si­on, wie wir sie über jeden Arti­kel machen“ ist.

  26. Peter Pfau

    Wie­so glaubt Herr Sit­tig eigent­lich, er kön­ne sich aus­su­chen, wer da gegen das Sys­tem Held (und somit auch gegen ihn) demons­triert? Wenn er öffent­lich mit Nebel­ker­zen auf­war­ten muss, dann soll­te er sich Arti­kel 3 des Grund­ge­set­zes mal durch­le­sen. Nie­mand darf wegen sei­ner poli­ti­schen Anschau­ung benach­tei­ligt oder bevor­zugt wer­den, steht dar­in. Herr Maas weiß das wohl.

  27. O.S.

    Die wesent­li­che Erkennt­nis von Herrn Sit­tig ist doch völ­lig rich­tig:
    Es wird in Oppen­heim demons­triert!

    Man­che inter­es­sie­ren sich halt eher dafür, wer da genau demons­triert, ande­re inter­es­sie­ren sich halt eher dafür, für oder gegen was bzw. wen da genau demons­triert wird.

    Und nach­dem Herr Sit­tig nun alle dar­über auf­ge­klärt hat, dass sei­ner Ansicht nach der Initia­tor die­ser Demons­tra­ti­on (ein sicher­lich böser Mensch) natür­lich nicht neu­tral sein kann, weil des­sen Mut­ter für die CDU im Rech­nungs­prü­fungs­aus­schuss und sein Bru­der für die CDU im Stadt­rat sitzt (bei­des sicher­lich auch böse Men­schen) und er nun schon sicher­lich bemerkt hat, dass da mon­tag­abends anschei­nend …
    – noch ande­re CDU-Funk­ti­ons­trä­ger und CDU-Mit­glie­der demons­trie­ren (auch ganz böse Men­schen)…
    – vie­le Ver­tre­ter der Grü­nen bzw. AL erschei­nen, ein­schließ­lich der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Schell­ham­mer, dort demons­trie­ren (sowie­so ganz böse Men­schen)…
    – man­che Ver­tre­ter ande­rer Par­tei­en wie FWG und FDP demons­trie­ren (eben­falls ganz böse Men­schen) …
    – sogar eini­ge Ver­tre­ter der AfD demons­trie­ren (sowie­so ganz böse Men­schen) …
    – Mit­glie­der sei­ner eige­nen Par­tei SPD demons­trie­ren (dadurch auch ganz böse Men­schen) …

    Also nach­dem Herr Sit­tig bemerkt hat, dass da folg­lich Mit­glie­der und Ver­tre­ter von links bis rechts quer durch alle im Land- und Bun­des­tag ver­tre­te­nen Par­tei­en demons­trie­ren
    … und bemerkt hat, dass die gro­ße Mehr­heit der Demons­tran­ten dort wohl kei­ner Par­tei zuzu­ord­nen ist
    … und damit die Fra­ge, WER da demons­triert, irgend­wie erschöp­fend beant­wor­tet sein soll­te …

    … kann sich Herr Sit­tig ja mal ab sofort auf sei­nem Face­book-Pro­fil oder über­haupt ein­mal der auch nicht ganz unwich­ti­gen Fra­ge wid­men, gegen WAS oder WEN und WARUM denn da eigent­lich demons­triert wird. Dar­über hört bzw. liest man von ihm bis­lang irgend­wie nichts.

    Viel­leicht hat er ja dafür auch mal ein wenig Zeit übrig, denn in die­ser Woche scheint ja der poten­ti­el­le Held-Nach­fol­ger Sit­tig zu den weni­gen SPD-Funk­tio­nä­ren in Oppen­heim zu gehö­ren, die der­zeit nicht krank sind.

    • Karolinger

      Auf­grund der bis­he­ri­gen pein­li­chen und dum­men Äus­se­run­gen von Sit­tig ist zu befürch­ten, dass sein Hori­zont für die Auf­ar­bei­tung des WAS, WEN und WARUM nicht aus­rei­chend ist. Even­tu­ell besteht bei ihm aber nur eine krank­haf­te HEL­DEN­ver­eh­rung.

      Sofern er tat­säch­lich ein Email-Account der Stadt Oppen­heim und sei­nen Ehren­ti­tel von des HELDEN Gna­den für sei­ne Het­ze gegen­über Herrn Dah­lem benutzt hat, wäre es nun Auf­ga­be des 2. Bei­ge­ord­ne­ten, der mitt­ler­wei­le die Amts­ge­schäf­te führt, das Rats­mit­glied Sit­tig im Rah­men der nächs­ten Stadt­ratsssit­zung öffent­lich zu rügen. Auf jeden Fall hat sich Sit­tig­spä­tes­tens mit die­ser Akti­on sowohl als Rats­mit­glied wie auch als Beauf­trag­ter der Stadt Oppen­heim dis­qua­li­fi­ziert.

      Wie­der­mal dis­qua­li­fi­ziert hat sich aber auch die loka­le Redak­ti­on der AZ. Noch immer ist auf der web­page der AZ als Über­schrift für den Sit­tig betref­fen­den Arti­kel zu lesen „SPD for­dert.…“. Eigent­lich müss­ten sich die kri­ti­schen SPD-Mit­glie­der auf­re­gen und von der AZ eine Rich­tig­stel­lung for­dern.

  28. SG

    Herr Sit­tig wäre als POLIT-KOMMISSAR im ehe­ma­li­gen SED-STAAT gut auf­ge­ho­ben und hät­te dort bestimmt Kar­rie­re gemacht. Ein Blick ins Ver­samm­lungs­recht hät­te genügt, Herr Sit­tig. Da es sich um eine recht­mä­ßig ange­mel­de­te Kund­ge­bung han­delt, kann JEDERMANN teil­neh­men, sofern er aus der Ver­samm­lung her­aus kei­ne Straf­ta­ten oder gra­vie­ren­de Ord­nungs­wid­rig­kei­ten begeht. Der Ver­samm­lungs­lei­ter kann dann sol­che Per­so­nen aus­schlie­ßen. Mir passt das über­haupt nicht wenn, AFD-ler an der Kund­ge­bung teil­neh­men. Aber wie­der typisch AZ-Lands­kro­ne: Ablen­kungs­ma­nö­ver gegen die Cau­sa Held, bzw. ein Ver­such, die Demo in eine bestimm­te poli­ti­sche Ecke zu drän­gen. Herr Gerecke, lesen Sie sich bit­te auch mal die Bestim­mun­gen des gel­ten­den Rechts durch. Wenn Sie sich mit der The­ma­tik ein­mal zuvor beschäf­tigt hät­ten, wäre ein sol­cher Rei­ßer wohl nicht geschrie­ben wor­den – oder viel­leicht doch, weil Sie nie objek­tiv über uns Held-Kri­ti­ker berich­tet haben. Und noch was, Herr Sit­tig, wir haben kei­nen Über­wa­chungs­staat, son­dern eine Demo­kra­tie, wo kri­ti­sche Stim­men erlaubt, ja sogar erwünscht sind. Wenn Ihnen das nicht passt, gehen Sie bit­te. Noch ein klei­nes Erleb­nis: als ich am Mon­tag, 05.02.2018, um 07.29 Uhr, in Oppen­heim bei einem älte­ren Herrn im Rah­men einer kur­zen Unter­hal­tung auf MH zu spre­chen kam, sag­te die­ser: Die Demons­tran­ten gegen MH sind alle Ver­bre­cher. Nun, ich möch­te die­ser Äuße­rung kei­ne grö­ße­re Bedeu­tung bei­mes­sen, aber es macht mich nach­denk­lich, ob und von wel­cher Sei­te hier ein­ge­wirkt wird, bzw. wur­de. OK, ich als Ver­bre­cher wer­de wie­der an der Demo (dann zum 6-mal) teil­neh­men. Gute Nacht.

  29. Demokratin

    Herr Zim­mer­mann, Herr Ruhmöl­ler,
    Ihre Zei­len sind immer wie­der ein Lese­ge­nuss.
    Dan­ke dafür.

    Petra Kuon

  30. E.G.

    Wer mit Mit­te 40 noch Azu­bi ist, der braucht für alles etwas län­ger… Haupt­sa­che er kann schon laut und zor­nig wer­den und kann auch schon auf den Tisch hau­en.

    Dies zeugt von sei­nem man­geln­dem Anstand. Aber Anstand etc. wird den Azu­bi evtl. erst im 2. oder 3. Lehr­jahr bei­ge­bracht…

    Hat er nicht gemerkt, dass die Demons­tran­ten bewußt die AfD igno­riert haben? Das ist das bes­te Mit­tel in der sich erge­be­nen Situa­ti­on gewe­sen. Sie alle haben klug gehan­delt.

    Und der Azu­bi ist gera­de dabei, Rekla­me für die AfD zu machen.

    Herr Sit­tig, mer­ken Sie nicht, dass Sie der­je­ni­ge sind, der die AfD in die regio­na­le Pres­se hievt? Gibt es da kei­ne Genos­sen die den Sit­tich dies auf Niveau eines Azu­bis mal erklä­ren?

    Dass da einer offi­zi­ell aus der Stadt­ver­wal­tung einen Pri­vat­mann auf­ruft, sich von einer Par­tei zu distan­zie­ren, die in nahe­zu allen Bun­des­län­dern und im Bun­des­tag mit einem meist zwei­stel­li­gen Ergeb­nis ein­ge­zo­gen ist: Ich weiß nicht, ob das gegen gel­ten­des Recht ver­stößt. Ich hal­te nix von der AfD, aber die Ein­mi­schung aus dem Rat­haus ist schon sehr grenz­wer­tig.

    Ich wür­de dem Azu­bi kei­nen Mail-Account der Stadt­ver­wal­tung anver­trau­en bzw. ihm die­sen nach der aktu­el­len Ent­glei­sung ent­zie­hen, um wei­te­ren Scha­den von der Stadt ab zu wen­den.

  31. G.K.

    Wenn die Demons­tran­ten mon­tags doch so eine klei­ne und unbe­deu­ten­de, nicht ernst zu neh­men­de ver­irr­te und ver­blen­de­te Min­der­heit sind, war­um schaf­fen es dann die Held-Unter­stüt­zer nicht selbst eine „ordent­li­che“ Gegen­de­mon­s­tara­ti­on auf die rechts­staat­li­chen Bei­ne zu stel­len?

    Und das mit den Maul„helden“ und Ein­peit­schern aus der Anhän­ger­schaft in ers­ter Rei­he!
    Dann will ich mal erle­ben, ob die Teil­neh­mer die­ser Kund­ge­bung von ihrem Ver­samm­lungs­lei­ter auf ihre poli­ti­sche Grund­ge­sin­nung hin befragt und, wenn nicht genehm, aus­ge­schlos­sen wer­den.

    Aber wahr­schein­lich wür­den bei sei­ner sol­chen „Kon­fron­ta­ti­on“ mehr SPD-nahe Bür­ger bei den Held-Geg­nern als bei des­sen getreu­en Lem­min­gen ste­hen.

    Ein dicker Hund ist es, wenn da wirk­lich solch ein Schrei­ben mit amt­li­chen Cha­rak­ter die Ver­samm­lung ver­ei­teln oder stö­ren soll, nach­dem ja offen­bar schon die Stö­run­gen bei der ers­ten Demo bean­zeigt wur­den und jeder geis­tig eini­ger­ma­ßen geer­de­te MIt­mensch sich Gedan­ken machen muss, ob er sich straf­bar machen könn­te.

    § 21 Ver­samm­lungs­ge­setz
    Wer in der Absicht, nicht ver­bo­te­ne Ver­samm­lun­gen oder Auf­zü­ge zu ver­hin­dern oder zu spren­gen oder sonst ihre Durch­füh­rung zu ver­ei­teln, Gewalt­tä­tig­kei­ten vor­nimmt oder androht oder gro­be Stö­run­gen ver­ur­sacht, wird mit Frei­heits­stra­fe bis zu drei Jah­ren oder mit Geld­stra­fe bestraft.

    Man könn­te es ja mal dar­auf ankom­men und von der Staats­an­walt­schaft prü­fen las­sen, ob die Norm vor­lie­gend ein­schlä­gig ist und/oder eine (eben­falls) straf­be­währ­te Nöti­gung vor­liegt. Das gilt auch für die „Über­wa­chungs­maß­nah­men“ mit Kame­ra, Han­dy und/oder Notiz­block.

    Was gar nicht geht ist, dass für eine Kri­tik an der Ver­samm­lung, deren Teil­neh­mern oder des Ver­samm­lungs­zwe­ckes ein amt­li­ches Schrei­ben auf­ge­setzt wird. Die Stadt hat als Behör­de die fried­li­che Ver­samm­lung zu schüt­zen und darf sich da kei­nes­falls wer­tend ein­mi­schen.

    Sol­che Machen­schaf­ten ken­nen wir aus tota­li­tä­ren Sys­te­men und wol­len wir hier bestimmt nicht haben.

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