Montags-Demo in Oppenheim: Der Pups des Herrn Sittig

Eigentlich wird diesem Vorgang viel zu viel Aufmerksamkeit zuteil: Marc Sittig hat mal wieder auf die ihm eigene dümmliche Weise gegen die Oppenheimer Montags-Demo gehetzt. Weil die Lokalzeitung dem SPD-Mann bereitwillig als Verstärker dient, erlauben wir uns einen kurzen Reflex.

Marc Sittig, die Allzweckwaffe von SPD-Stadtbürgermeister Marcus Held für Ausfälle der gröberen Art, hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Der SPD-Ratsherr hatte am Montagabend bei der Anti-Held-Demo unter den rund 300 Demonstranten auf dem Rathaus-Vorplatz eine Handvoll AfD-Mitglieder ausgemacht. Niemand kümmerte sich darum, warum auch? Sittig aber sah seine Chance, mal wieder in die Presse zu kommen: Auf Facebook ritt er erneut eine Attacke gegen Axel Dahlem, versuchte den parteilosen Demo-Initiator in die Nähe der AfD zu rücken.

Die miese Masche wird nervige Methode: Sittig verbreitet Unsinns-Parolen im Internet – das mag sein gutes Recht sein. Die Lokalzeitung aber nimmt das tatsächlich auf und macht daraus ein Thema. Journalismus à la “Allgemeine Zeitung Landskrone”: Gleich auf der ersten Lokalseite wurde ein Zweispalter platziert – Überschrift: “Sittig: Dahlem soll sich distanzieren”.

Das Blatt bleibt damit auf Linie: Im Bericht über die letzte Montags-Demo (erschienen am gestrigen Dienstag) wurde die Anwesenheit etlicher SPD-Mitglieder, die gegen ihren eigenen Stadtbürgermeister protestieren, mit keinem Wort erwähnt. Die paar AfDler hingegen, die in einer Ecke standen, wurden von der Redaktion ausdrücklich genannt, zum wiederholten Male schon.

Das dürfte ganz im Sinne Sittigs sein, der sich auf Facebook bemüht, die Demos mit seinem öffentlich propagierten Verdacht einer Unterwanderung durch Rechtsextreme stigmatisieren möchte. “Niemand widerspricht Ihrem Recht auf Demonstration, verstehen Sie dies bitte richtig”, heißt es in seinem Schreiben an Axel Dahlem, es klingt ziemlich verlogen. Und dann kommt’s auch: “Aber Braun-blaue in Oppenheim, das geht gar nicht.” Im Stile einer Anweisung formuliert Sittig schließlich: “Nehmen Sie bitte hierzu Stellung, diesmal bitte glaubwürdig.”

Sittig verschickte seinen Brief nicht als Privatmann, auch nicht als SPD-Mitglied. Er unterzeichnete als “Beauftragter für Umwelt und Naherholung”, versendete seine Hetze von einem städtischen E-Mail-Account mit der Adressangabe der Stadt Oppenheim und gibt seinem Schreiben damit behördlichen Anschein: ein typischer Fall von Hochstapelei, hier allerdings eher peinlich wichtigtuerisch. Und anmaßend.

Der Oppenheimer Schriftsteller Frieder Zimmermann hat sich jetzt in einem offenen Brief an den Ratsherrn gewandt. Wir zitieren im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Sittig, 

Ihre an Herrn Dahlem gerichtete Forderung, sich von der Anwesenheit von AfD-Mitgliedern auf dem Oppenheimer Marktplatz am vergangenen Montag zu distanzieren, ist der absurde Versuch, von dem Skandal, den die Causa Held darstellt und in den Sie, Herr Sittig, als Profiteur des Systems Held verwickelt sind, abzulenken. Ich selbst war am Montagabend von 18.00 bis 19.00 Uhr auch auf dem Marktplatz und konnte die Anwesenheit dieser AfD-Typen genauso wenig verhindern wie Herr Dahlem. Muss ich mich jetzt auch distanzieren? Diese Typen wurden von den Demo-Teilnehmern überhaupt nicht beachtet. Sie zu ignorieren, war die einzige Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass sie keine Plattform für ihre Politik bekamen, die völlig deplaziert gewesen wäre. Hätten die anderen Teilnehmer sich etwa mit diesen Leuten aus Worms anlegen sollen? Auf welcher rechtlichen Grundlage? Oder sind auch Ihnen Rechtsgrundlagen egal?

Statt derart erbärmliche Forderungen zu stellen, sollten Sie sich von dem unsäglichen Angriff von Ex-Landrat Claus Schick auf die Pressefreiheit beim SPD-Neujahrsempfang in Oppenheim und der zum Ausdruck gebrachten Zustimmung der anwesenden SPD-Mitglieder (auch Ihre?) distanzieren. Danach sollten Sie der Aufforderung Ihres Genossen Torsten Kram nachkommen und sich aus dem überflüssigen und mit unserem Steuergeld dotierten Amt als Umweltbeauftragter und dann aus der Oppenheimer Politik generell zurückziehen. 

Das System Held ist eine Schande für die Politik, die Verwaltung, die Demokratie und das Recht, und Sie sind davon ein Teil. 

Mit freundlichen Grüßen

Frieder Zimmermann (www.friederzimmermann.com)

Zimmermann hat natürlich Recht: Sollte etwa auch Herr Sittig – wie laut Zeitung viele andere SPD-Mitglieder – zustimmend gejohlt haben, als Ex-Landrat Claus Schick kritische Presseberichte zum Oppenheim-Skandal mit “Pogrom” bezeichnete? Braune Soße zu Kaffee und Kuchen beim städtischen Neujahrsempfang von Stadtbürgermeister Marcus Held: Der SPD-Kreisvorsitzende Salvatore Barbaro hat sich inzwischen deutlich distanziert. Die Oppenheimer SPD-Führung schweigt dazu.

Und Sittig? Um es mit seinen eigenen Worten zu formulieren: “Nehmen Sie bitte hierzu Stellung, diesmal bitte glaubwürdig.”

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Was mussten wir übrigens keine 24 Stunden vor der letzten Montags-Demo erleben? Alice Weidel, die AfD-Fraktionschefin im Deutschen Bundestag, durfte bei “Anne Will” auftreten! Ihr gegenüber, nur wenige Meter entfernt, saß Justizminister Heiko Maas. Und er blieb sitzen! Der SPD-Politiker ging nicht weg, er forderte auch nicht von Anne Will, dass die AfD-Frau des Studios verwiesen werde. Der Gipfel: Maas ließ die Frau sogar zu Wort kommen und begab sich mit ihr sogar in offenen Meinungsdiskurs!!

Sittig, übernehmen Sie! “Wer sich erst von der AFD distanziert um dann wieder mit ihr zu agieren muss sich die Frage gefallen lassen, wie ernsthaft es ihm um die Sache geht”: Auch diesen Satz postete er bei Facebook, er meinte Axel Dahlem. Konsequenterweise müsste er jetzt auf dieselbe Art seinen Parteigenossen Maas angehen. Ob er sich traut? Es könnte sich lohnen, zumindest in Oppenheim: Die Zeitung wird auch einen solchen Sittig-Pups bestimmt wieder zum Sturm aufblasen…

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Nachtrag am 8. Februar 2018: Der offene Brief von Frieder Zimmermann zeigte Wirkung. Marc Sittig hat dem Schriftsteller umgehend eine Antwortmail geschickt, auf die der noch einmal kurz reagierte. Wir dokumentieren den Briefwechsel im Wortlaut – auch weil er beweist: Es geht dieser Stadtführung ganz offensichtlich nicht um Verstehen und Verständnis, um ein friedliches Miteinander, um ein Ausweg aus dem ganzen Schlamassel. Held hat sich als Spalter der kleinen Stadtgesellschaft hervorgetan – Marc Sittig setzt dessen “Arbeit” fort.

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

haben auch Sie, wie Ihr Demonstrationskollege Herr Guntrum, Ehemann der FDP Vorsitzenden und Landtagskandidatin Stephanie Steichele-Guntrum, vielen Dank für Ihre E-Mail mit der Sie mir Ihren „Offenen Brief“ mitteilen. Die darin von Ihnen kundgetane Meinung über die Menschen, die Verantwortung übernehmen ist durch Ihre „qualifizierten“ Kommentare auf einer bekannten Internetseite hinlänglich bekannt. Diese zu haben auch Ihr Recht, haben Sie aber bitte Vrständnis, dass ich diese Meinung nicht teile.

Wer eine Demonstration organisiert, wie Herr Dahlem ist auch für alles was dort geschieht verantwortlich. Wer, nach öffentlicher Diskussion über die Teilnahme der AFD, zunächst erklärt man wolle keine extremistische Partei dabei haben und es dann wenige Zeit später dann doch kommentarlos und distanzlos zulässt, der muss sich schon fragen lassen wie er es denn mit seiner Glaubwürdigkeit hält. Und die AFD ist für mich keine Nebensächlichkeit. Wie Herr Dahlem richtig sagte, es ist eine extremistische Partei. Wer sich nicht von ihr distanziert, wenn sie aufraucht hat Angst vor ihr oder…, das will ich mir aber nicht vorstellen!

Die Aufarbeitung des Berichts des Landesrechnungshofes, städtischer Teil, geschieht in den städtischen Gremien, die öffentlich Tagen. Bereits in der Dezembersitzung 2017 hat der Stadtrat damit begonnen. Die Stadtspitze stand hier Rede und Antwort, die SPD Stadtratsfraktion nahm zu allen Punkten erste Stellung. Jetzt gilt es weiter sachlich an der Aufarbeitung zu arbeiten, ohne Ansehen der Person, aber auch ohne Vorverurteilungen. An der Sache orientiert für gute Lösungen für die Stadt Oppenheim.

Ich würde mich freuen, wenn Sie dies nicht nur negativ und persönlich angreifend begleiten könnten.

Mit freundlichen Grüßen

i. A. Marc Sittig, Beauftragter für Umwelt und Naherholung

Die Replik von Frieder Zimmermann veröffentlichen wir ebenfalls ungekürzt:
Sehr geehrter Herr Sittig,
die Lektüre Ihrer Nachricht von gestern sagt mir, dass Sie den Inhalt meines Offenen Briefes an Sie nicht verstehen konnten oder nicht verstehen wollten. Vielleicht lesen Sie noch einmal nach oder zweimal.
Ihre Aufregung über die Anwesenheit der paar AfD-Hansel bei der Demo am Montag, die in lächerlicher Weise um Aufmerksamkeit gebettelt haben, ist ein kümmerliches Ablenkungsmanöver. Wäre Herr Dahlem auf diese Typen eingegangen, hätten sie diese Aufmerksamkeit gehabt. Das ist doch nun wirklich nicht so schwer zu verstehen.
Inhaltlich haben Sie leider gar nichts zu bieten. Auf meine Argumentation, auf meine Fragen können oder wollen Sie gar nicht erst eingehen. Warum? Statt dessen versuchen Sie sich mit süffisantem Wadenbeißen (“qualifizierten” Kommentare). Kinderkram.
Meine Anmerkungen sind immer sachlich, weil begründet, auch wenn die Betroffenen das als negativ und persönlich angreifend empfinden. Verständlich.
 
Ihre Polemik wird Sie nicht retten, Herr Sittig. Das System Held bröckelt und wird bald auseinander fallen. Ab dann sind auch Sie nur noch ein kleiner, unbedeutender Teil einer unerfreulichen Episode der Oppenheimer Stadtgeschichte.
 
Verschonen Sie mich bitte mit kratzbürstigen, aber inhaltslosen Verbalattacken. Wenn Sie sich noch einmal die Mühe machen wollen, mir zu antworten, dann bitte zu den von mir aufgeworfenen Fragen, wie z.B. der massiven finanziellen Begünstigungen für SPD-Genossen, bzw. Genossinnen oder den unseligen Nazi-Vergleich von Ex-Landrat Schick…
 
Mit freundlichen Grüßen
Frieder Zimmermann

76 Gedanken zu „Montags-Demo in Oppenheim: Der Pups des Herrn Sittig

  1. G.K.

    Wenn die Demonstranten montags doch so eine kleine und unbedeutende, nicht ernst zu nehmende verirrte und verblendete Minderheit sind, warum schaffen es dann die Held-Unterstützer nicht selbst eine “ordentliche” Gegendemonstaration auf die rechtsstaatlichen Beine zu stellen?

    Und das mit den Maul”helden” und Einpeitschern aus der Anhängerschaft in erster Reihe!
    Dann will ich mal erleben, ob die Teilnehmer dieser Kundgebung von ihrem Versammlungsleiter auf ihre politische Grundgesinnung hin befragt und, wenn nicht genehm, ausgeschlossen werden.

    Aber wahrscheinlich würden bei seiner solchen “Konfrontation” mehr SPD-nahe Bürger bei den Held-Gegnern als bei dessen getreuen Lemmingen stehen.

    Ein dicker Hund ist es, wenn da wirklich solch ein Schreiben mit amtlichen Charakter die Versammlung vereiteln oder stören soll, nachdem ja offenbar schon die Störungen bei der ersten Demo beanzeigt wurden und jeder geistig einigermaßen geerdete MItmensch sich Gedanken machen muss, ob er sich strafbar machen könnte.

    § 21 Versammlungsgesetz
    Wer in der Absicht, nicht verbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen oder sonst ihre Durchführung zu vereiteln, Gewalttätigkeiten vornimmt oder androht oder grobe Störungen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Man könnte es ja mal darauf ankommen und von der Staatsanwaltschaft prüfen lassen, ob die Norm vorliegend einschlägig ist und/oder eine (ebenfalls) strafbewährte Nötigung vorliegt. Das gilt auch für die “Überwachungsmaßnahmen” mit Kamera, Handy und/oder Notizblock.

    Was gar nicht geht ist, dass für eine Kritik an der Versammlung, deren Teilnehmern oder des Versammlungszweckes ein amtliches Schreiben aufgesetzt wird. Die Stadt hat als Behörde die friedliche Versammlung zu schützen und darf sich da keinesfalls wertend einmischen.

    Solche Machenschaften kennen wir aus totalitären Systemen und wollen wir hier bestimmt nicht haben.

  2. E.G.

    Wer mit Mitte 40 noch Azubi ist, der braucht für alles etwas länger… Hauptsache er kann schon laut und zornig werden und kann auch schon auf den Tisch hauen.

    Dies zeugt von seinem mangelndem Anstand. Aber Anstand etc. wird den Azubi evtl. erst im 2. oder 3. Lehrjahr beigebracht…

    Hat er nicht gemerkt, dass die Demonstranten bewußt die AfD ignoriert haben? Das ist das beste Mittel in der sich ergebenen Situation gewesen. Sie alle haben klug gehandelt.

    Und der Azubi ist gerade dabei, Reklame für die AfD zu machen.

    Herr Sittig, merken Sie nicht, dass Sie derjenige sind, der die AfD in die regionale Presse hievt? Gibt es da keine Genossen die den Sittich dies auf Niveau eines Azubis mal erklären?

    Dass da einer offiziell aus der Stadtverwaltung einen Privatmann aufruft, sich von einer Partei zu distanzieren, die in nahezu allen Bundesländern und im Bundestag mit einem meist zweistelligen Ergebnis eingezogen ist: Ich weiß nicht, ob das gegen geltendes Recht verstößt. Ich halte nix von der AfD, aber die Einmischung aus dem Rathaus ist schon sehr grenzwertig.

    Ich würde dem Azubi keinen Mail-Account der Stadtverwaltung anvertrauen bzw. ihm diesen nach der aktuellen Entgleisung entziehen, um weiteren Schaden von der Stadt ab zu wenden.

  3. Demokratin

    Herr Zimmermann, Herr Ruhmöller,
    Ihre Zeilen sind immer wieder ein Lesegenuss.
    Danke dafür.

    Petra Kuon

  4. SG

    Herr Sittig wäre als POLIT-KOMMISSAR im ehemaligen SED-STAAT gut aufgehoben und hätte dort bestimmt Karriere gemacht. Ein Blick ins Versammlungsrecht hätte genügt, Herr Sittig. Da es sich um eine rechtmäßig angemeldete Kundgebung handelt, kann JEDERMANN teilnehmen, sofern er aus der Versammlung heraus keine Straftaten oder gravierende Ordnungswidrigkeiten begeht. Der Versammlungsleiter kann dann solche Personen ausschließen. Mir passt das überhaupt nicht wenn, AFD-ler an der Kundgebung teilnehmen. Aber wieder typisch AZ-Landskrone: Ablenkungsmanöver gegen die Causa Held, bzw. ein Versuch, die Demo in eine bestimmte politische Ecke zu drängen. Herr Gerecke, lesen Sie sich bitte auch mal die Bestimmungen des geltenden Rechts durch. Wenn Sie sich mit der Thematik einmal zuvor beschäftigt hätten, wäre ein solcher Reißer wohl nicht geschrieben worden – oder vielleicht doch, weil Sie nie objektiv über uns Held-Kritiker berichtet haben. Und noch was, Herr Sittig, wir haben keinen Überwachungsstaat, sondern eine Demokratie, wo kritische Stimmen erlaubt, ja sogar erwünscht sind. Wenn Ihnen das nicht passt, gehen Sie bitte. Noch ein kleines Erlebnis: als ich am Montag, 05.02.2018, um 07.29 Uhr, in Oppenheim bei einem älteren Herrn im Rahmen einer kurzen Unterhaltung auf MH zu sprechen kam, sagte dieser: Die Demonstranten gegen MH sind alle Verbrecher. Nun, ich möchte dieser Äußerung keine größere Bedeutung beimessen, aber es macht mich nachdenklich, ob und von welcher Seite hier eingewirkt wird, bzw. wurde. OK, ich als Verbrecher werde wieder an der Demo (dann zum 6-mal) teilnehmen. Gute Nacht.

  5. O.S.

    Die wesentliche Erkenntnis von Herrn Sittig ist doch völlig richtig:
    Es wird in Oppenheim demonstriert!

    Manche interessieren sich halt eher dafür, wer da genau demonstriert, andere interessieren sich halt eher dafür, für oder gegen was bzw. wen da genau demonstriert wird.

    Und nachdem Herr Sittig nun alle darüber aufgeklärt hat, dass seiner Ansicht nach der Initiator dieser Demonstration (ein sicherlich böser Mensch) natürlich nicht neutral sein kann, weil dessen Mutter für die CDU im Rechnungsprüfungsausschuss und sein Bruder für die CDU im Stadtrat sitzt (beides sicherlich auch böse Menschen) und er nun schon sicherlich bemerkt hat, dass da montagabends anscheinend …
    – noch andere CDU-Funktionsträger und CDU-Mitglieder demonstrieren (auch ganz böse Menschen)…
    – viele Vertreter der Grünen bzw. AL erscheinen, einschließlich der Landtagsabgeordneten Schellhammer, dort demonstrieren (sowieso ganz böse Menschen)…
    – manche Vertreter anderer Parteien wie FWG und FDP demonstrieren (ebenfalls ganz böse Menschen) …
    – sogar einige Vertreter der AfD demonstrieren (sowieso ganz böse Menschen) …
    – Mitglieder seiner eigenen Partei SPD demonstrieren (dadurch auch ganz böse Menschen) …

    Also nachdem Herr Sittig bemerkt hat, dass da folglich Mitglieder und Vertreter von links bis rechts quer durch alle im Land- und Bundestag vertretenen Parteien demonstrieren
    … und bemerkt hat, dass die große Mehrheit der Demonstranten dort wohl keiner Partei zuzuordnen ist
    … und damit die Frage, WER da demonstriert, irgendwie erschöpfend beantwortet sein sollte …

    … kann sich Herr Sittig ja mal ab sofort auf seinem Facebook-Profil oder überhaupt einmal der auch nicht ganz unwichtigen Frage widmen, gegen WAS oder WEN und WARUM denn da eigentlich demonstriert wird. Darüber hört bzw. liest man von ihm bislang irgendwie nichts.

    Vielleicht hat er ja dafür auch mal ein wenig Zeit übrig, denn in dieser Woche scheint ja der potentielle Held-Nachfolger Sittig zu den wenigen SPD-Funktionären in Oppenheim zu gehören, die derzeit nicht krank sind.

    • Karolinger

      Aufgrund der bisherigen peinlichen und dummen Äusserungen von Sittig ist zu befürchten, dass sein Horizont für die Aufarbeitung des WAS, WEN und WARUM nicht ausreichend ist. Eventuell besteht bei ihm aber nur eine krankhafte HELDENverehrung.

      Sofern er tatsächlich ein Email-Account der Stadt Oppenheim und seinen Ehrentitel von des HELDEN Gnaden für seine Hetze gegenüber Herrn Dahlem benutzt hat, wäre es nun Aufgabe des 2. Beigeordneten, der mittlerweile die Amtsgeschäfte führt, das Ratsmitglied Sittig im Rahmen der nächsten Stadtratsssitzung öffentlich zu rügen. Auf jeden Fall hat sich Sittigspätestens mit dieser Aktion sowohl als Ratsmitglied wie auch als Beauftragter der Stadt Oppenheim disqualifiziert.

      Wiedermal disqualifiziert hat sich aber auch die lokale Redaktion der AZ. Noch immer ist auf der webpage der AZ als Überschrift für den Sittig betreffenden Artikel zu lesen “SPD fordert….”. Eigentlich müssten sich die kritischen SPD-Mitglieder aufregen und von der AZ eine Richtigstellung fordern.

  6. Peter Pfau

    Wieso glaubt Herr Sittig eigentlich, er könne sich aussuchen, wer da gegen das System Held (und somit auch gegen ihn) demonstriert? Wenn er öffentlich mit Nebelkerzen aufwarten muss, dann sollte er sich Artikel 3 des Grundgesetzes mal durchlesen. Niemand darf wegen seiner politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden, steht darin. Herr Maas weiß das wohl.

  7. J.

    Folgende Kommentar wurde soeben im Online Bereich der AZ zum Artikel
    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/oppenheim/oppenheim/spd-fordert-organisator-der-oppenheimer-demos-gegen-held-sich-von-der-afd-zu-distanzieren_18507478.htm?commentSent=1#kommentar

    zur Veröffentlichung eingereicht. Mal sehen ob er erscheint.

    ————-
    „SPD fordert Organisator der Oppenheimer Demos gegen Held sich von der AfD zu distanzieren“
    Liebe AZ oder soll ich hier sagen Herr G. , was ist das wieder für eine Überschrift? Sie haben mir zu erklären versucht, dass Sie doch unabhängig berichten würden, als Sie den Grund meiner Abo-Kündigung hinterfragten. Schauen Sie sich Ihre Überschrift an, Herr G..
    Nicht DIE SPD fordert, ein Mit-Vierziger AZUBI und im Held System Geförderter fordert unter Ausschluss grundgesetzlicher Regelungen, ein Demo-Veranstalter wie Herr Dalhelm müsse die AfD förmlich ausladen. Er, der Azubi, will wieder mal das AfD-Vehikel nutzen, um den Demo-Veranstalter zu diskreditieren. Sittig hat einen guten Grund abzulenken, ist er doch persönlich einer der Profiteure. Dass dieser Mensch, auch das sicher rechtswidrig, über seinen E-Mail-Account als Umweltbeauftragter mit Absende-Adresse der Stadt Oppenheim von einem Demo-Veranstalter quasi Gesinnungs-, Denk- und Einlasskontrolle bei einer öffentlichen Veranstaltung fordert, ist eine Frechheit.
    Herr Sittig, helfen Sie die Stadt Oppenheim zu entlasten, treten Sie zurück.
    Und lieber Herr G., mit dieser Überschrift und diesem Raum, den Sie einem „Dummschwätzer“ einräumen, stellen Sie sich kein gutes Zeugnis aus. Sie haben eine „Pressemeldung“ des SPD-Azubi veröffentlicht, nicht hinterfragt, nicht geprüft. Schade.

    • J.

      Der oben genannte Kommentar wurde nicht veröffentlicht. Erstaunlicherweise habe ich hierzu eine persönliche Mail von Herrn Gerecke erhalten. Hierin weisst er mich zu Recht darauf hin, dass ich seinen Namen nur mit G. abkürzte. Ich bitte ihn, dies zu entschuldigen.

      Grund der Nicht-Veröffentlichung sei, dass das von mir verwandte Wort “Dummschwätzer” einen Verstoß gegen die Nettikette darstellen würde. Meine Vorhaltungen wurden eine nach der anderen als haltlos zurückgewiesen.

      Dazu bleibt festzustellen, dass wir dann wohl auch weiterhin einen Dissens haben.

      Interessant finde ich, dass die von mir monierte Überschrift nach Angaben von Herrn Gerecke “eine Suchmaschinen-optimierte Überschrift für die Online-Version, wie wir sie über jeden Artikel machen” ist.

  8. Stefan Buch

    Hier hat sich der “Wellen”Sittig aber ganz schön aus dem Rathauskäfig gelehnt. Hoffentlich fällt er nicht von der Stange. Helau!

    Übrigens: 52. Fastnachts-Umzug in Dienheim, Nr. 23 “Das Oppenheimer Kellerlabyrinth – alles unterirdisch!?!” Stadt Oppenheim mit Stadtbürgermeister Marcus Held, Wagen mit Musik.

    Mal sehen, ob der Wagen rollt und ob der Herr Held oder seine Stellvertreter sich trauen mitzufahren!

  9. Matthias Kuon

    Der „ ausgewiesene „ Verwaltungsfachmann Krethe, dem sogar Herr Lewentz
    vertraut, scheint mit seinem Latein schon am Ende zu sein, bevor er überhaupt richtig anfängt. Anders ist doch sein dümmlicher Kommentar, er nehme gerne die Ratschläge von Frau Schäfer entgegen, nicht zu werten. Die Oppenheimer SPD (nebst Herrn Krethe) hat den Schuss noch immer nicht gehört.
    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/region/oppenheim-landraetin-schaefer-fordert-deutlichere-sparsignale-und-kuendigt-schaerfere-kontrolle-an_18508646.htm

  10. Schwarde Herbert

    ……..nun

    Der Wunsch, klug zu erscheinen,
    verhindert oft es zu werden.

  11. SG

    E ist doch offensichtlich, dass uns die AZ-Landskrone nicht ernst nimmt. Herr Gerecke – treten auch Sie zurück. Sie sind das Sprachrohr der Oppenheimer SPD – und sonst nichts. Ein guter Journalist hinterfragt – recherchiert, statt alles, was vom MH-Netzwerk kommt, 1:1 zu übernehmen. Nochmals: lesen Sie sich das Versammlungsrecht mal durch, dann hätten Sie bestimmt etwas anderes kommentiert. Ich kann nur jedem raten, sich diese Berichterstattung der AZ-Landskrone nicht länger bieten zu lassen.

    • Jens Nissen

      Ich möchte hier einmal eine Lanze für Herrn Gerecke brechen.
      1. Nachdem der AfD-Mann angekündigt hatte, an den Demonstrationen nicht mehr teilzunehmen, war es folgerichtig, dass Herr Gerecke die neuerliche Teilnahme desselben Herrn am Ende seines Berichtes über die Demo am vergangenen Montag kurz vermeldet hat.
      2. Dass Herr Gerecke die unsägliche Suada des Herrn Sittig veröffentlicht hat, ist völlig richtig. Die Leser müssen auch wissen, welchen Schwachsinn “Beauftragte”, also Stadt-Offizielle, von sich geben.
      3. Jeder weiß die “Qualität” der Äußerungen Sittigs richtig zu werten und kann sich ein Bild über die verzweifelten Versuche der SPD machen, Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen, um vom eigenen kapitalen Versagen abzulenken. Dazu ist eine solche Berichterstattung notwendig.

      • SG

        Das mag ja alles soweit richtig sein. Aber wurde jemals von Herrn Gerecke ein Artikel über die erlassenen 22.500 € zum Vorteil von Frau Klos präsentiert??? Wenn ja, dann bitte hier einen Hinweis geben. Die AZ Landskrone ist und bleibt für mich undurchsichtig und weiterhin nicht mit qualitativen Journalismus behaftet.

        • J.

          Hallo SG,

          ich interpretierte den Kommentar von Herrn Nissen als Satire.

          Vielliecht klärt Herr Nissen das auf.

          • Horst

            Nein das ist keine Satire, sondern vollkommen richtig – zumal Herr Gerecke in dem Fall sogar ausgewogen berichtet hat und Dahlems Stellungnahme gegen die AfD abgedruckt wurde.

            Der Bericht hat die Fakten gespiegelt, mehr nicht. Eine Einordnung von Sittigs Aussagen wäre ein Kommentar oder so, aber kein Bericht. Und der fliegt ja nun eindeutig dem Bruchlandungs-Sittig um die Ohren.

        • Jens Nissen

          Über die 22500 Euro und die Frau Kloos hat die Landskrone gestern sehr ausführlich berichtet. (zumindest online).

          • D. Mayer

            Allerdings hat hier erneut Kirsten Strasser (kis) wie schon einmal die Fahne des besseren Journalismus hochgehalten. Schreibt sie nicht normalerweise für Mainz?

            Bei Gerecke klingen die Artikel zum Vergleich viel stärker nach der PR-Abteilung von Marcus Held. Er unterlässt es, kritisch zu hinterfragen und zu berichten.

            Hier der besagte Artikelt von Kirsten Strasser über das System Held dargestellt am Beispiel der Stellplatz-Ablöse:

            http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/oppenheim/oppenheim/freikaufen-ohne-dass-ein-euro-fliesst-das-system-held-in-oppenheim-am-beispiel-stellplatz-abloese_18507565.htm

          • J.

            Das ist richtig Herr Nissen,

            allerdings ist die Verbindung von Frau Kloos, SPD Fraktionsvorsitzende Oppenheim, als Begünstigte des € 22.500,- Geschenks in Form des widerrechtlichen am Stadtrat vorbei Erlasses erst gestern durch die AZ aufgegriffen worden. Den dazugehörigen Vorwurf des LRH hatte man aber schon mehrfach thematisiert, ohne die durchaus wesentliche Verknüpfung.
            In den weiteren Vorwürfen, wie den rechtsgrundlosen Zahlungen von Maklercourtagen, bennent die AZ bis heute nicht die Namen und Verbindungen zur SPD. Der rote Baron Baumgarten, Ex-Stadtbürgermeister Menger u.w.. Auch die AZ kennt die Namen und stellt bewusst(?) keine Verbindung her.
            Der normale Zeitungsleser hat keine Chance die Hintergründe zu erkennen und verstehen.
            Das System des symbiotischen Zusammenlebens à la Held – ich besorge euch Zusatzeinahmen, Anerkennung über Pöstchen – ihr tragt mich auf Händen, sorgt für Spenden an die SPD, verzeiht mir jeden “Scheiss”.

  12. Demonstrant 1

    Der “Parteilose” zeigt erneut , dass er dieser Bezeichnung unwürdig ist, indem er den unqualifizierten Post des Wasserwerk-Azubis auf Facebook “liked”, mit dem dieser versucht Herrn Dahlem und alle anderen Demonstranten in die rechte Ecke zu stellen. Von einem unrechtmäßigen Bürgermeistervertreter, der der Vertreter aller Bürger sein sollte, erwarte ich die entsprechende Neutralität. Diese fehlt ihm jedoch gänzlich. Aber er hatte ja Kontinuität angedroht. Ich empfinde es langsam als unerträglich, von solchen Politikern vertreten zu werden. Aber bei der nächsten Wahl in 2019 wird auch er im politischen Nirvana verschwinden.

  13. Matthias Kuon

    Inhaltlich wie orthographisch ist der Brief des Herrn Sittig eine einzige Katastrophe.
    Das hat die deutsche Sprache nun wirklich nicht verdient. Herr Zimmermann, auch wenn mir Ihre Antwort darauf sehr gefällt, verdient hat er sie nicht. Zuviel der Ehre.

    • Frieder Zimmermann

      So wie Herr Sittig, denken – man glaubt es kaum – immer noch auch Andere. Die dürfen sich in gleicher Weise angesprochen fühlen. Deshalb die Antwort.

    • Hans Leweling

      Wird schon seinen Grund haben, dass Sittig mit Mitte 40 noch als Azubi geführt wird.
      Ist doch offensichtlich, dass Sittig eine Marionette von Held ist: Held zieht an einem Faden, und Sittig hampelt rum. Ist doch oberpeinlich dieser Vogel.
      Held hatte den Sittig eigentlich als versteckten Teilnehmerzähler für die Montagsdemo ausgedeutet. Hat aber nicht geklappt, bei 3 musste der immer wieder von vorne anfangen.

  14. Andrea

    @Leweling
    Es wirde doch jahrelang alles unter den Teppich gekehrt…..

    Helau

    • G.K.

      Das ist ja genial!

      Ich meine in Bonn-Beuel werden die Oberen in einen Käfig gesperrt. DAS sollten sie In Oppenheim auch machen und dann den Schlüssel im Rhein verlieren.
      Und so ganz nebenbei hätte Oppenheim eine neue Attraktion. 🙂

      Dann kann der Herr K. als alter Entenpolizist seine ehemaligen Kollegen in Hessen mal ersuchen, ob die in Amtshilfe eventuell nach dem Schlüssel Ausschau halten.

      • Alex

        Wäre es nicht zielführender den Käfig (im Rhein?) zu verlieren?

  15. M. Ehrenhardt

    Dieser Sittich versucht sich als Demagoge, aber selbst das gelingt ihm nicht. Seine dumm dreisten Versuche, von den tatsächlichen Problemen abzulenken, sind einfach nur lächerlich und zeigen auch, wes Geistes Kind er tatsächlich ist. Man kann den Eindruck gewinnen, dass da einer seine Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren sucht. Und so was sitzt in einem Stadtrat. Aber er passt halt zu den meisten anderen. Ein Trost bleibt aber, Typen wie den lässt man als Erste fallen.

  16. D. Mayer

    Liebe Genossinnen und Genossen,

    tretet in Oppenheim bitte für eine erfolgreichere Zukunft unserer Sozialdemokratie alle zurück.

    Eure Possen und Possenreißer um Marcus Held nerven nur noch und beschämen unsere Partei überall in Rheinhessen…

    Mit solidarischen Grüßen
    D. Mayer

    • O.S.

      Liebe(r) D. Mayer,

      ja, ja, die Zukunft der Sozialdemokratie. Ein weites Feld. Da kommen gleich die Erinnerungen an diese Großplakate im Wahlkreis auf: Marcus Held und Martin Schulz vor schwarzem Hintergrund. Für beide Personen kann man wohl festhalten, dass 2018 nicht ihr Jahr ist und bessere Jahre wohl auch nicht mehr kommen werden.

      Aber mal abgesehen davon: Die Oppenheimerinnen und Oppenheimer haben die örtliche SPD in freier und geheimer Wahl zuletzt mit einer absoluten Mehrheit (etwa 56%) ausgestattet. Das gilt also bis zur nächsten Kommunalwahl als Wille des Volkes, also hier der Oppenheimer Bürgerschaft.

      In den letzten Monaten ist Vieles deutlicher sichtbar geworden, aber das war doch alles schon vorher vorhanden. Herr Held war zum Zeitpunkt der letzten Kommunalwahl schon zehn Jahre im Amt des Stadtbürgermeisters und bereits schon ein Jahr Abgeordneter in Berlin. Das ganze “System Held” gab es doch schon vorher und auch, wenn niemand dagegen montags demonstriert oder protestiert hat, wenigstens hinter vorgehaltener Hand muss das doch bekannt gewesen sein. Herr Kram hat doch auch schon 2009 erkannt, was da so falsch läuft. Der Mann kann doch unmöglich der Einzige in Oppenheim gewesen sein. Und so beschämend kann Marcus Held für die SPD ja nicht gewesen sein, denn immerhin haben die Genossen ja überfleißig (“Wir mit Marcus Held!”) für ihn zuletzt Wahlkampf gemacht, obwohl da schon fast alle Vorwürfe gegen ihn seit Monaten bekannt gewesen sind. So viel ist da ja seit dem Termin der Bundestagswahl in Bezug auf seine Person nicht mehr dazugekommen.

      Die Wählerinnen und Wähler können das ja alles 2019 ändern und es würde mich wundern, wenn es anders wäre, aber bis dahin stehen die gewählten Repräsentanten der SPD auch in der Verantwortung, die sie ja selbst haben wollten und eben auch bekommen haben. Und ein kollektiver Rücktritt ist für mich keine Übernahme von Verantwortung!

      Die SPD, und ganz besonders die SPD, hat sich doch in Oppenheim die ganze Suppe selbst eingebrockt und ihren Helden noch bei ihrem internen Neujahrsempfang vor einem Monat quasi hochleben lassen. Jetzt sollen die Genossen das gefälligst auch selber wieder auslöffeln und müssen sich daran gewöhnen, dass wir alle hier und außerhalb das weiter kritisch begleiten werden.

      • D. Mayer

        Für die nähere Zukunft, ganz besonders in Oppenheim, teile ich Ihren Blickwinkel vollständig.

        Da ich weder Marcus Held noch der Stadtratsfraktion der SPD Oppenheim zutraue, ihre Fehler zu korrigieren, empfinde ich persönlich einen kollektiven Rücktritt verantwortungsvoller, wie genauso ohne jegliche Anzeichen von Anstand, Reue und Kontramaßnahmen weiterzuwerkeln. So aber werden sie ihren Nachfolgern in der SPD Oppenheim nur einen Scherbenhaufen zurücklassen, denn zurüktreten werden allerhöchstens nur vereinzelte Ratsmitglieder. Wenn überhaupt.

        Wahrscheinlich hofft die aktuelle SPD-Stadtratsfraktion geblendet von ihrer absoluten Mehrheit bei den nächsten Kommunalwahlen auf die Schlafmütze des deutschen Michel…

        Historisch und in einer langfristigen Perspektive greift mir Ihr Blick auf die Geschicke der Sozialdemokratie jedoch zu kurz. Die SPD hat in ihrer langen Geschichte schon mehrfach schwärzere Stunden erlebt. Wer hätte zum Beispiel unter Reichskanzler Bismarck jemals einen einzigen Genossen an der Spitze der späteren Weimarer Republik erwartet?

        Außerdem nehme ich weder Marcus Held noch Martin Schulz so wichtig, als dass er und/oder Schulz uns bundesweit unwiderbringlich für immer nach unten ziehen könnte. Das wird auch Marcus Held in Oppenheim nicht gelingen – obwohl er mit seiner Stadtratsfraktion wirklich richtig fleißig daran arbeitet…

        Ap­ro­pos fleißig:

        Ohne Marcus Held hätte unser Wahlkampf engagierter, lustvoller und überzeugter geführt werden können. Für ihn waren zumindest wir eher nur pflichtschuldig fleißig.

        • rogale. com

          @ d. mayer,

          wenn Sie so sehr an der SPD klammern und auch überzeugt sind, dass es sich nur um wenige “Helden” in der SPD handelt, dann müssten Sie eigentlich dafür eintreten, dass IHRE Partei bundesweit in die Opposition geht.
          17% sagen nämlich viel mehr aus, als Sie die SPD nur ansatzweise beschreiben können!

          Nur permanent über die “Helden” in IHRER Partei jammern, reicht nicht für einen Neuanfang!
          Auch Sie sollten größeren Mut zeigen und das System “SPD” komplett durchlüften.

          Auch Malu Dreyer, als Unterstützerin von Martin Schulz und der GroKo, sollte sich selbst hinterfragen. Martin Schulz, Mr. 100%, hat doch schon das Handtuch geworfen, das ist aber für einen Neuanfang zu wenig!

          • D. Mayer

            “Mut” habe ich so sehr, dass ich in unserem Mitgliederentscheid…

            … 2013 gegen die GroKo gestimmt habe.
            … 2018 gegen die GroKo stimmen werde.

            Auch habe ich immer “mutig” (mit Weitblick trifft es besser) gegen Marcus Held in meiner Partei gestimmt. In der SPD Oppenheim habe ich allerdings keine Stimme, wenn Sie mir erlauben, unser Parteileben noch einmal aufzudröseln.

            Schlangengruben aber gibt es auch im Sportverein vor Ort. Alles schon erlebt. Wer wie Martin Schulz es bis in die Parteispitze geschafft hat, weiß und kennt das zur Genüge. Und wer wie Martin Schulz & Co einen Sigmar Gabriel aus dem Kabinett haut, ist “selbst Schulz” (herrlicher Umzugswagen in Köln) und blauäugig: Ohne heftigen Gegenwind von Gabriel geht das nämlich nicht.

            Wir brauchen dringend einen Neuanfang ohne das Kasperletheater unseren aktuellen Parteispitze – und ohne GroKo!

          • rogale and community

            @ d. mayer

            Hallo Herr Mayer,
            mit Ihrem Appell, für einen Neuanfang in der SPD, liegen Sie absolut richtig!

            Hierzu hatten wir über unseren Verteiler gesendet.
            ——————————————

            Gesendet: Montag, 25. September 2017, um 07:53 Uhr

            ……………. Vor diesem Hintergrund, sehe wir die SPD auch noch in deutlich tieferen Umfragezonen. Mit altbekannten Gesichtern in Berlin Opposition betreiben, reicht evtl. nicht aus. Nach unserer
            Einschätzung, muss die SPD auch ihr Frontpersonal in jeder Kommune auf den Prüfstand stellen ……

          • Tim

            Rogale, wer ist denn „wir“, die die deutlich tieferen Umfragezonen sieht. U d in welchen Verteiler muss ich mich eintragen, um ihre Prognosen zu bekommen. Und wer steckt hintervden Prognosen.

            Danke

        • Anonymous

          @ D. Mayer

          Nachrichten: Schulz-Schwester geißelt SPD als “Schlangengrube”

          Auch Malu Dreyer, als Unterstützerin von Martin Schulz und der GroKo, sollte sich selbst hinterfragen. Martin Schulz, Mr. 100%, hat doch schon das Handtuch geworfen, das ist aber für einen Neuanfang zu wenig!

  17. G.K.

    Duden zu sittig: “veraltert”
    Vielleicht auch “überlagert” (meine Interpretation!) Also sollte der mal ganz schnell “weg vom Fenster”.

    Aber auch als Lehrling irgendwie “überaltert”… (Mein Nachbar würde im anderen Zusammenhang sagen: “Der Name ist Programm”)

    Naja, aber hat denn jemand dieses ominöse Schreiben zur Veröffentlichung? Denn dann könnte man mal prüfen, was da so an Vorwerfbarkeiten übrig bleiben könnte… Es sei denn, da wäre ein Copyright drauf, dann… müssten wir es uns im Oppenheimer Rathaus anschauen. Denn da gilt die Tumultordnung und, das haben wir gelernt, nicht das Recht und Gesetz, so wie wir es gelernt haben.

  18. Frank

    So langsam zweifle ich am Verstand der Oppenheimer Genossen.

    Diese Herren und Damen einfach als Held Jünger abzutun und ihre Aussagen wie ihr Verhalten einfach als an den Fäden Helds hängende Marionetten zu erklären, ist mehr als vereinfacht.
    Klar ist, es sich bei den Heldjanern um eine Sammlung von im Leben gescheiterten Personen handelt, ohne die Möglichkeit im “Normalen Leben” auf die finanzielle Ebene zu kommen, die ihnen der Erhabene bietet.
    Im Dunstkreis ihres Angebeteten fühlen sie sich “ein wenig Erhaben”, sind nicht länger die gescheiterten Existenzen, über die man nur mitleidsvoll lächelt.
    Ich bin ein Beauftragter, etwas wichtiges und mein Meister sieht in mir, was die Anderen nie sahen.
    Doch um ein System aufzubauen, Firmen zu gründen, Gelder umzuverteilen, dazu bedarf es Wissen und Verbindungen, die weder ein Held hatte noch seine Anbeter je verfügen werden.
    Leider sind die eigentlichen Strippenzieher, wie in der Vergangenheit es schon immer war, im Hintergrund.
    Ein Makler wird mit kleinen blauen Flecken davon kommen, und der Don aus Selzen wird seinen Teflonmantel anziehen.
    Wir müssen Mitleid haben mit den Spielern, können sie doch nicht verstehen, das es ihnen am Ende an den Kragen geht und ihr Meister sie ganz schnell vergessen wird.

    • D. Mayer

      Wer in der SPD und in Oppenheim immer noch zu Marcus Robert Held steht, verzichtet freiwillig auf seinen Verstand. Augen zu und durch scheint die Devise in der SPD Oppenheim zu sein, um den Skandal in bewärter Salamitaktik auszusitzen.

      Wer aber sollen die “eigentlichen” Strippenzieher im Hintergrund sein?
      Wie sehr und in welcher Weise profitierten sie?

      Hauptprofiteur des Systems Marcus Held ist und bleibt Marcus Held! Erkennbar ist es am Festhalten der SPD Oppenheim an Marcus Held – denn bei dem Bericht des Landesrechnungshofes und der laufenden Ermittlungen… Also ein Helmut Krethe ist schon für weniger zurückgetreten, wenn ich nochmals an das abgelichtete Weinglas und seinen Rücktritt vom Bundesvorsitz der Guttempler erinnern darf.

      Und eine Tourismus GmbH zu gründen, dürfte mit Hilfe einer beauftragten Wirtschafts- und/oder Steuerkanzlei für einen Volljuristen, ehemaligen GWG-Aufsichtsratsvorsitzenden und aktuellen GWG/HGO-Geschäftsführer keine riesengroße Hürde darstellen. Und um Gelder umzuverteilen, braucht es jetzt auch keine Mordsbeziehungen. Das kann ein Marcus Robert Held ganz alleine. Dachte er jedenfalls…

  19. Ichmalwieder

    So langsam bleibt mir die Luft weg.

    Zuerst dachte ich noch, die Helden sind uninformiert, dann dachte ich, sie werden falsch informiert, danach kam meine Einschätzung, dass eventuell beides sein kann.

    Dann habe ich kurz Luft geholt. Der Odem der Aufklärung – falsch, der Information – setzte ein. Und nach und nach hätten auch alle Beteiligten etwas einsehen müssen, dass hier Einiges oder Vieles im Argen liegt.

    Anstatt, dass die Beteiligten Mea Culpa rufe und sich (eventuell im Scham der Unwissenheit) winden, wird getreten, wie man das sonst nur von 3-Jährigen in ihrem Zorn aus der KITA kennt.

    Herrn Sittigs Eingebungen sind, wenn man sie betrachtet, fast nur mit körperlichen Schmerzen zu ertragen. Geduldig wird hier in diesem Blog, mit viel Insiderwissen gepaartes Wissen preisgegeben. Und auch Herr Sittig könnte, wenn er der abgeprüften PISA-Aufgabe „Textverständnis“ bestehend, d.h. nicht hinter dem erbärmlichen Rang der Dominikanischen Republik liegen will, daran teilhaben.

    Um es mit Kafkas Zirkusreiterin nochmal zu sagen: „Da dies aber so nicht ist …“, sollten gewisse Dünnbrettbohrer ihr Gerät abstellen. Nicht, dass ich etwas gegen eine freie Meinungsäußerung hätte. Soll er sich sein Grab schon selbst schaufeln … wie einige Andere auch.

    Mir fällt es extrem schwer, bei den Aussagen und dem Verständnis des Herrn Sittig zu glauben, dass er Mitglied des Stadtrats ist. Unser Grundgesetz gilt, und ja, ich bin hier als FDP Mitglied einfach nur Bürger aus Oppenheim, und weder meine Mutter, (tot) noch mein Bruder (hatte ich nie) können dazu dienen, mich als befangen zu bezeichnen.

    Ich freue mich auf die nächsten Kommunalwahlen. Und ihr, liebe SPD, habt ja mit 2/3 gegen den Antrag gestimmt, der ja beinhaltet, dass MH auch persönlich zur Rechenschaft oder Schadensersatz geprüft wird. Bin mal gespannt, wenn es so weit kommt, ob ihr auch Euer Scherflein dazu beitragt.

    Soweit herzlichen Dank an Herrn Ruhmoeller, an den/die WhistleblowerIn, an die vielen SchreiberInnen hier im Blog.

    Und natürlich auch Dank an Herrn Sittig, der uns formidablerweise Einblicke in die „Denke“ der unteren Ebenen gewährt.

  20. M

    Was sagt denn der Vertreter des Bürgermeisters und damit Chef der Verwaltung, Herr Krethe, zu dem Agieren des Mitarbeiters, Herrn Sittig?

    Wenn Herr Sittig über den Mailaccount der Stadt Oppenheim als Amtsperson an die Öffentlichkeit tritt, dann vertritt er die offizielle Meinung der Verwaltung. Hat Herr Krethe als Chef der Verwaltung, dies abgesegnet? Oder hat er , falls nicht, Herrn Sitiig deswegen ermahnt? Eine Wiederholung dürfte es eigentlich nicht geben,denn dann müsste sich Herr Krethe anrechnen lassen, private und politische Äußerungen über städtischen Account zu erlauben. Was sagt denn die Dienstanweisung ? Wurde gegen diese verstoßen? Es gibt doch bestimmt eine, oder?

    In jedem Fall stellt sich die Frage, wieso Herr Sittig als Beauftragter für Umwelt und Naherholung die Meinung der Verwaltung zu Vorgängen rund um eine Demonstration vertritt (Demonstrationsbeauftragter?) und warum sich die Stadt einer genehmigten Demo gegenüber nicht neutral verhält. Die Verwaltung als Exekutive hat sich politisch neutral zu verhalten.

  21. Kurt Podesta

    früher hatten wir die NPD, schlimm! Wir haben damals einen Beschluss gefasst (örtliche SPD), dass wir diese Schreier nicht beachten, sie ächten! Das hat ganz prima geklappt! Plötzlich waren sie verschwunden, so wie sie aufgetaucht waren. Niemand hat mit ihnen gesprochen, niemand hat ihnen eine Plattform gegeben! Heute muss das auch für die AfD gelten, keine Plattform bieten, so wie dies Herr Dahlem machte. Das System Held braucht aber Nebenkriegsschauplätze, die Herr Sittig aufmacht! Etwas über die AfD schreiben, bedeutet, sie zu beachten oder sogar ernst zu nehmen! Diese Nazinahmen Gesellen haben es nicht verdient, beachtet zu werden, weder im Bund noch auf der Ortsebene! Gratulation Herr Dahmen für Ihre Haltung. Machen Sie weiter so und lassen Sie sich von einem “Wellen”-Sittig nicht auf eine falsche Spur leiten.

  22. Matthias Kuon

    Wenn man denkt, dreister geht‘s nimmer, setzt die Oppenheimer SPD Fraktion noch einen drauf.
    Regressforderungen der Stadt an Herrn Held werden abgelehnt und gleichzeitig wird
    die Spaltung der Bevölkerung kritisiert. Dazu hat die Oppenheimer SPD ja offensichtlich nach deren Verständnis nix beigetragen. Zumindest gibt man zu, dass es so nicht weitergehen kann.
    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/oppenheim/oppenheim/spd-appell-an-parteien-und-buerger_18512048.htm

    • O.S.

      Danke Herr Kuon für diesen Link. Diese Meldung wäre mir ansonsten entgangen und sie ist wirklich mehr als bemerkenswert.

      Dann mal ein Helau auf die SPD-Stadtratsfraktion für diesen närrischen Beitrag, der jedoch einen sehr eigenwilligen Humor offenbart.
      Da ist man seit vier Jahren mit einer absoluten Mehrheit ausgestattet und damit im Stadtparlament für die massive Schuldenanhäufung der letzten Jahre maßgeblich verantwortlich und wagt es nun, an die beiden anderen Parteien CDU und AL einen Sparappell zu richten. Und die Oppenheimer Bürger müssen zukünftig den Gürtel eben enger schnallen (was auch niemanden wirklich überrascht), aber Herr Held hat damit nichts zu tun.
      Mehr kann man eine Opposition und eine Bürgerschaft kaum noch verspotten, aber es ist ja Fastnacht. Bei einem solchen Defizit an Selbstkritik würde mich mittlerweile nicht mehr verwundern, wenn Oppenheim bald das einzige Rathaus hätte, was außerhalb der närrischen Zeit gestürmt und besetzt werden würde.

      Wer schreibt denn eigentlich für diesen närrischen Zwölferrat namens SPD-Fraktion solche Erklärungen? Doch nicht etwa ausgerechnet deren Fraktionsvorsitzende Stephanie Kloos, also gerade die mit der erlassenen Stellplatzablöse?
      Das angemahnte “grundsätzliche Defizitproblem” ist wohl nicht nur im Haushalt, sondern auch in den Reihen dieser Fraktion zu suchen.

      Herr Kuon, Sie haben Recht: Ich hätte auch nicht gedacht, dass man das alles noch steigern kann.

    • Sven aus Oppenheim

      Bin auch über den Artikel gestolpert und fassungslos über so viel Dreistigkeit. Sparen? Ja gerne, aber bitte nur bei den anderen. Und dass Marcus Held zur Kasse gebeten wird, das geht nur gar nicht und da hat man Dank Mehrheit im Rat ja auch sein möglichstes getan, das zu verhindern.

      Im neuen Stadtrat hat hoffentlich keine Fraktion mehr die absolute Mehrheit. Aktuell wären wir sicher schon deutlich weiter in der Aufarbeitung eines Skandals wie diesem hier, wenn die SPD Fraktion nicht alles durch winken könnte.

      “Macht und Verantwortung sind untrennbar miteinander verbunden.” – Konrad Adenauer

    • J. Estermann

      Was für ein Filz!

      Als Außenstehender ist das Verhalten der SPD Oppenheim kaum noch nachvollziehbar. Da weist eine Aufsichtsbehörde auf jahrelanges Fehlverhalten einer Stadtverwaltung hin und mahnt zur Einhaltung von Rechtsvorschriften, da nimmt in Oppenheim nicht etwa die betroffene Behörde, sondern ein Ortsverein einer politischen Partei dazu Stellung.

      Abgesehen von dem dreisten Versuch, dies noch mit einer perfiden Drohung gegenüber den in Oppenheim lebenden Menschen zu verbinden, zeugt dieser Vorgang eindeutig davon, dass die politischen Relationen in Oppenheim auf den Kopf gestellt wurden und mit diesem Ortsbürgermeister und der Stadtverwaltung einiges aus dem Ruder gelaufen ist.

    • D. Mayer

      Vielen Dank für den Link.

      Erstklassige Realsatire der Genossen aus Oppenheim!

  23. gerd

    man sollte dem Genossen Sittig mal klar machen, daß wir hier in Deutschland – nicht in Belarus oder Nordkorea leben und hier zu den demokratischen Werten stehen. Diese beinhalten auch, daß Menschen nicht wegen Ihrer Hautfarbe, Religion oder Ihrer politischen Orientierung diskriminiert werden dürfen!

    Er scheint auch vergessen zu haben, daß es sich bei der AFD um die derzeit dritt-stärkste Kraft in Deutschland handelt, Tendenz steigend!!!
    Die Sozis haben sich doch gerade zu einer neuen Koalition ‘prostituiert’ und damit viele Ihrer Genossen verkrault, belogen, hintergangen – aus lauter Angst, Ihre hochdotierten Pöstchen bei einer evtl. Neuwahl zu verlieren. Sollten die 460.000 SPD-Mitglieder gegen die Groko stimmen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß sie bei Neuwahlen von der AFD überholt werden!

    Schlimmer als der korrupte Filz in Oppenheim könnte es sicher bei der AFD auch nicht werden….

    • Almuth

      Na Gerd, an Fastnacht die Sachlichkeit abhanden gekommen?

      • gerd

        na ‘Almuth’, was ist denn so unsachlich?
        Bitte nicht einfach einen populistischen Spruch raushauen, sondern KONKRETE Kritik – nur SO funktioniert eine Demokratie!!!

        schönes Wochenende
        HELAU

  24. Angst vor Rache

    Mit wem auch immer wir uns gerade beschäftigen, ob Wellensittig, Weinkloos oder Bodderaas, man muß dahinter die persönliche Situation sehen. Wir beklagen oft, dass ihnen der klare Verstand abhanden gekommen ist, wenn sie sich gerade wieder der Selbstdemontage hingegeben haben. Doch jeder einzelne hat lediglich versucht, seinen eigenen Kopf über Wasser zu halten. Denn betrachtet man diese drei Persönlichkeiten, sind sie alle schwer abhängig von ihren Posten im System Held.

    Beginnen wir mit Herrn Wellensittig. Er ist einst von Held nach Oppenheim geholt worden und hatte mit der Stadt nichts zu tun. Er ist also das, was man einen Söldner nennt. Denn, wie wir ja alle nun wissen, kann der Mann nichts außer beißen. Beruflich ist er das Gegenteil eines Überfliegers, und so kann er sich in der Stadt Oppenheim profilieren und dank Held auch noch ungerechtfertigt Geld einstreichen. Er ist das Paradebeispiel eines Mitläufers. Die rote Oppenheimer Blase, in der er sich bewegt, kann er nicht verlassen oder gar platzen lassen. Es wäre gleichzusetzen mit dem Eingeständnis, im Leben versagt zu haben.

    Schauen wir auf Bodderaas. Wer ihn länger kennt, ich rede von Jahrzehnten, kennt ihn als einen netten und lebensfrohen Menschen. Doch wohin hat ihn seine Traumtänzerei zwischen den Religionen gebracht? Wirtschaftlich erfolgreich war er damit nicht. Erst sein Engagement im Rathaus und das Fahrwassersaufen im Schatten Held brachte ihm, gipfelnd in sattem Posten in der TourismusGmbH, einen Mercedes ein und dankt es den Oppenheimer Steuerzahlern, indem er sich die Buchstaben MZ-OP aufs Nummernschild pinselt. Sollte dies nun alles ein Ende finden, der dicke Benz wäre Geschichte, denn selbst der LRH bezeugte ihm bereits fehlende Befähigung zur Bekleidung eines führenden Posten. Dunkle Wolken, die auch ihn nach dem letzten Strohhalm greifen lassen, die seine wirtschaftliche Situation retten könnten.

    Aller guten Dinge sind drei. Weinkloos. Sehen wir sie uns an. Sie kam aus der Ferne und hatte nichts mit Oppenheim am Hut. Lockte Held sie, wie einst den zugeflogenen Wellensittig? Keine Ahnung. Aber wer sie kennt, würde sie niemals in der SPD vermuten. Wirtschaftlich erfolgreich, wie ihr Ehemann. Viele werden jetzt die Augenbrauen hochziehen: sie ist gar nicht dumm. Erstmals trat sie in Erscheinung, indem sie dem Verkehrsverein beitrat und, (noch nicht behandeltes Thema) mit vielen anderen plötzlich dem Verein beigetretenen SPD-Mitgliedern, diesen mit Stimmübermacht einfach auflöste. Grund: reden wir an anderer Stelle drüber. Viele engagierte Mitglieder des Vereins waren entsetzt.

    Ihr Beitritt in die SPD, in der man sie nie vermutet hätte, war ein Akt der Machtgier. Keine andere Partei Oppenheims konnte sie direkt in den Stadtrat bringen, und das an der Seite eines Bundestagsabgeordneten! Frau Weinkloos gab Vollgas. Und sie scheiterte und scheiterte. Sie scheiterte in der VG Winnweiler, wo sie sich 2015 als Bürgermeisterkandidatin aufstellen ließ. 2017 scheiterte sie mit ihrem Versuch einen gut bezahlten Posten als Erste Beigeordnete des Landkreises Mainz Bingen zu erobern. Mentor: Marcus Held.

    Alles vergebens!

    Nun sitzt sie auf unterster Ebene in einer roten Blase und versucht seit Monaten mit den dümmlichsten Kommentaren und Aktionen wenigstens das letzte Quäntchen Macht zu erhalten.

    Drei Schergen, zwei abhängig von Helds finanziellen Zuwendungen (wenn auch auf des Bürgers Kosten), und eine, die nach Macht strebte. Drei Menschen mit Träumen und Zielen, die vom LHR und der Seite von Herrn Ruhmöller zerhackt werden. Sie leben in ihrer Blase und versuchen zu retten, was zu retten ist.

    Auf Eure Analysen roter Oppenheimer Vögel wäre ich gespannt.

    • O.S.

      Danke für die ausführliche und informative Aufklärung.
      Jetzt gibt es diese Seite also schon über ein halbes Jahr und Sie deuten also an, es gäbe noch immer Themen, die noch gar nicht zur Sprache gekommen wären. Da kann man ja gespannt sein, was da noch alles kommen mag.
      Verstehe ich das als Auswärtiger soweit richtig, dass es in Oppenheim bis vor einigen Jahren einen Verkehrsverein gegeben hat, in welchem vermutlich irgendwelche engagierte Bürger vermutlich uneigennützig irgendwas für ihre Stadt erreichen wollten? Und die SPD hat den Verein quasi überrannt und aufgelöst? Und jetzt sagen Sie bitte nicht, die hätten dann anschließend als Ersatz dafür diese seltsame Tourismus-GmbH gegründet mit dem Ersten Beigeordneten als Geschäftsführer und der vermarktet jetzt für 70.000 Euro p.a. Geschäftsführergehalt das Kellerlabyrinth, welches der Stadt Oppenheim keine Erträge mehr bringt, und fährt zum Zeichen dieses Erfolges mit einem Mercedes durch Stadt, was er vorher mangels finanziellen Möglichkeiten nicht getan hat? Verstehe ich das soweit richtig?
      Also deuten Sie an, dass die SPD einen funktionierenden Verein per “feindlicher Übernahme” auflösen ließ, damit der Held-Stellvertreter (wo ist der derzeit überhaupt, die können doch nicht alle plötzlich krank sein) viel und die Stadt nichts auf das Konto bekommt?

      Vielleicht kann ja auch Herr Ruhmöller der Sache mit dem Verkehrsverein noch etwas nachgehen, falls noch nicht geschehen (langsam wird’s hier leider thematisch etwas unübersichtlich).

      • D. Mayer

        Lieber O.S.,

        über den Verkehrsverein hat Thomas Ruhmöller sogar schon sehr kurz berichtet und zwar in seinem Artikel “Marcus-Held-Aktivistin soll Karriere machen” über Stephanie Kloos.

        Ich zitiere:

        “Unvergessen ist dort immer noch, wie Stephanie Kloos vor sechs Jahren bei der Zerschlagung des (ausnahmsweise nicht von der SPD gesteuerten) Verkehrsvereins mitwirkte: Der wurde erst handstreichartig von neuen Mitgliedern überrannt und anschließend mit deren Stimmenmehrheit aufgelöst. Freiwillig als Liquidatorin im Einsatz: Stephanie Kloos. „Das war das erste Mal, dass Frau Kloos als SPD-Aktivistin in Erscheinung trat“, sagt ein Oppenheimer.

        Mit der Liquidierung des Vereins hatte sie zugleich den Weg für ein neues Projekt ihres Stadtbürgermeisters frei gemacht: Marcus Held gründete später mit ausgesuchten Parteifreunden und ihm nahe stehenden Unternehmern als Nachfolge-Organisation des Verkehrsvereins die „Oppenheim Tourismus GmbH“. Diese mehrheitlich privat geführte Firma behält sie die gelder aus den Kellerführungen ein. Die GmbH beutet städtische Geldquellen aus, ohne dass entsprechende Nutzungsverträge abgeschlossen wurden […].”

        Quelle: http://der-oppenheim-skandal.de/marcus-held-aktivistin-soll-karriere-machen/

    • Matthias Kuon

      Na super. Keine Kommentare möglich wegen der inhaltlichen Verantwortlichkeit.
      Ihr macht da weiter, wo Euer Held aufgehört hat.

      • Sven aus Oppenheim

        Komisch, dass Jemand der die “Wahrheit” verbreitet keine Kommentare zulässt, während in diesem Lügenforum hier jeder etwas beisteuern darf *Sarkasmus Ende*. Damit kann jeder auch anderslautende FAKTEN auf den Tisch legen kann, wenn er/sie denn welche hat. Und bitte relevante Fakten, denn die Zahl der Teilnehmer einer Demo und deren Herkunft genau ermitteln zu wollen ist nicht relevant und ändert nichts an der Sache. Wer als Oppenheimer nicht zur Demo geht hat seine Gründe und die sind nicht gleichzusetzen mit Zustimmung zu einem Verbleib von Marcus Held. Montags sehen wir nur die Spitze des Eisbergs.

        • Ichmalwieder

          Bitte keine Fake-News. Ich habe auf diesem Wahrheitsportal gerade einen Kommentar von Gabi gelesen, (also sie konnte posten) die hier in Oppenheim bisher große und günstige und gute Discounter vermisst hat.

          Das ging mir auch so, als ich nach Oppenheim zog; ich hatte Angst, nach Mainz oder Worms zu müssen, wöllte ich ein Tiefkühlbackbrötchen. Doch was fand ich hier?

          Scheißendreck aber auch, dieses 6.500-Seelen Kaff hatte in der Tat noch einen Bäcker, halt falsch, vier!

          Ein Supermarkt? Einen?! ”

          “Machen Sie sich nicht lächerlich, im INDEX Bevölkerung qm Lebensmittelmarkt ist Oppenheim in Deutschland führend!”

          In der Tat fand ich – nur für Lebensmittel:
          SBK
          REWE
          ALDI
          Lidl (?)
          Netto
          und für die ganz hungrigen Mitbürger (Fundgrube, und wer zu faul zum Aufwärmen ist: McDonald).

          Ein-Euro-Markt, Matratzenstudio, 4 Apotheken, Deichmann, NKD … die Liste ist natürlich unvollständig. Billig haben wir. Apotheken und Sanitätshaus sind mal aussen vor mit billig..

          In der Alt-Stadt noch jede Menge Kaffées und zum Glück zahlreiche Restaurants. Mal auf, mal zu, mal Schnitzelstube, mal dies und das. Für die Jugend gibt es auch Spielotheken oder die Eisenbahn-Ober- und Unterführung, und, natürlich auch das Jugendhaus. Die 2 Top-Points Landskrone und Strandrestaurant (Rheinrestaurant) sind als herausragende Highlights nicht zu vergessen. Ehemals gab es auch einen Fischhändler, ein Schlüsselfachgeschäft ..öhm…, eine Post, einen Schlecker, zwei bis drei Kruschtellädchen, eine Wolle in der Villa und dann hatten wir noch zwei Tankstellen. Fitness- und Sonnenstudio gibt es auch.

          Und wir haben fast alle Schulformen (mit über 2000 Schülern) und ein Hallenbad.

          Lebe- und Einkaufsparadies Oppenheim – einkaufen halt da, wo es nicht schön ist.

          Daher war es ja zwingend notwendig, die Landskrongalerie zu erstellen, mit Tankstelle und Post, die man allerdings suchen muss.

          Und jetzt gehen alle dahin, wo os noch nicht schöner ist. Aber nur, weil der Baumarkt ja gefordert hat, und da hast Du gepunktet, liebe Gabi – ein großer guter und günstiger Lebensmittelmarkt Seit an Seit die Parkplätze teilt. Das Kaufland.

          SBK und REWE muckten damals. Egal. Die Galerie muss her. Und schwups, allein es fehlt der Baumarkt. Die Mainzer Sparkasse ist noch zum Ring (im Projektplanerhemdchen würde ich nicht gerne stecken – hätte er doch in der Galerie geplant) und so fehlt den Touristen der letzte Altstadtautomat.

          Macht aber nix. Die leeren Deichmann und Tackko-Lodges können ja zum Wohnungsbau genutzt werden, wie weiland beim Gradliniger.

          Wie aktivieren? Vielleicht am Postplatzbrunnen ein Bänkchen und einen Kiosk, zum Anfang? Ich meine, so für die Bürgerinnen und Bürger von Oppenheim.

          In großer Hoffnung verbleibe ich.

    • O.S.

      Danke für die Information.
      Kann da mal jemand zur Einordnung kurz aufklären, wer denn der Betreiber dieses zweitgrößten und zweitbesten Blogs über die Vorgänge in Oppenheim ist? Bei so viel Information (vorsichtig mal “alternative Wahrheit” genannt) über die Familie Dahlem oder die Zusammensetzung der montäglichen Demonstranten muss doch Herr Cemal Göcergin irgendeinen näheren Bezug zur Thematik haben.

    • G.K.

      *********
      Impressum

      Cemal Gögercin
      Am Daubhaus 1
      55276 Oppenheim

      Telefon: 4917631367559
      E-Mail: cemalgogercin@yahoo.de
      *******

      Da wird das Kerlchen aber ordentlich mit “News” und “Enthüllungen” gefüttert. Der ist doch nur Kanonenfutter und Nebelkerzenwerfer im Auftrag des Herrn.
      Toll ist auch die gespielte Achtung vor Meinungs- und Demonstrationsfreiheit, dann aber nur ausgewählte Kommentare zulassen.

      • PM

        Bei der Suche nach Cemal bin ich auch auf der FB-Seite von Helin Kebap in Oppenheim gelandet. Da gibt es ein Foto „unser bester Kunde“. Der junge Mann auf dem Foto war dort zusammen mit Cemal Gögercin und Denny Stang, ein treuer Held-Jünger, über den Herr Ruhmöller schon am 16. Dezember berichtet hat.

  25. K. Scherning

    “Oppenheim-die-Wahrheit steckt offensichtlich diese Frau Seif mit Sonnenstudio in Nierstein mit drin.
    Stammt angeblich aus Frankfurt, wohnt jetzt in Alsheim und zu unserer Freude wird sie in nächster Zeit zu uns ins schöne Oppenheim ziehen.
    In FB findet man sie überall , wo es etwas gegen SPD oder respektive gegen Herrn Held oder seine Jünger zu lesen gibt. Sie verteitigt bis aufs Blut dort die Machenschaften, in einer Art, als wenn wir hier nur Betrüger wären und total ungerechtfertigter Weise gegen das System Held vorgingen.
    Nach Frau Seif eigener Aussage , hat sie eine Schreibschwäche, die man leider kaum überlesen kann. Augenfällig dabei ist, das seit etwa zwei Tagen, keine Schreibfehler mehr vorkommen und auch die Grammatik stimmt. Es kann eigentlich nur so sein, daß eventuell ein Parteisoldat, ihr hilfreich zur Seite steht.

    • M.S.

      Die Frau Seif heißt in Wahrheit Carmen Seifert. Unter diesem Namen liegt sie oft und lange, was einiges erklärt, auf der Sonnenbank in Nierstein. Als Frau Seif rüpelt sie sich durch Facebook. Ein Name kann manchmal sehr viel über den Charakter eines Menschen verraten. In diesem Fall muss man den Facebook-Namen nur rückwärts lesen 😉

  26. PM

    Der Autor der „Wahrheit“ Seite Cemal Gökercin hat diese Woche auch einen Leserbrief in der AZ Landskrone geschrieben. Außerdem ist er in Facebook auf Fotos von Sittig verlinkt. Welch erstaunlicher Zufall. Und passend zum neuesten Beitrag der Seite, der heute eingestellt wurde, bzgl. der Stellplatzablösen in der Altstadt gab es heute morgen einen dazu passenden Leserbrief von einem Markus Bien mit sehr ähnlichem Wortlaut.

  27. E.G.

    Habe mich heute mit einem Ehrenamtlichem Fahrer von der Tafel unterhalten.
    Er sagte dass immer weniger Leute in der Tafel helfen.
    Aufgrund dessen dass fast alle die hinwerfen, sich mit Marcus Robert Held überworfen haben.
    Ein anderer Teil sieht es nicht ein, die Arbeit zu machen, damit M.R. Held sich die Lohrbeeren einheimst.

    Und die Tafelkunden wollen nun den Herrn Held dazu ermuntern, auch mal als Kassierer, Sortierer oder Fahrer anzupacken.
    Ich glaube dass derjenige, der so eine Frechheit an den Tag legt, in Zukunft hungern muss, weil Marcus veranlassen wird, dass man ihm die Zugangsberechtigung entzieht…

    Aber sie haben recht, nicht dass seine Tätigkeit bei der Tafel sich lediglich auf “zum Ablichten zur Verfügung zu stehen” begrenzt.

    • Angst vor Rache

      Das kann ich nur unterstreichen. Ich habe berufsbedingt öfters sehr wichtige Dinge abzugeben, die für die Tafel wichtig wären. Jedoch ertrage ich es nicht, wenn Held sein feistes Grinsen in die Kamera hält, wenn er wieder vom großen Erfolg der Tafel sinniert.
      Es sind die, die spenden und die, die ehrenamtliche Arbeit erbringen. Jedoch die Lorbeeren heimst sich, wie bei jedem Fototermin, unser großer Held ein.

  28. E.G.

    Werte(r) O.S.

    Das Thema Verkehrsverein wurde auf dieser Seite bereits beschrieben.
    Am 20. August 2017 unter dem Titel: “Held-Aktivistin soll Karriere machen”.

    Einfach unten in der Suchfunktion eingeben und den vollen Artikel lesen.

    Auszug:
    “Unvergessen ist dort immer noch, wie Stephanie Kloos vor sechs Jahren bei der Zerschlagung des (ausnahmsweise nicht von der SPD gesteuerten) Verkehrsvereins mitwirkte: Der wurde erst handstreichartig von neuen Mitgliedern überrannt und anschließend mit deren Stimmenmehrheit aufgelöst. Freiwillig als Liquidatorin im Einsatz: Stephanie Kloos. „Das war das erste Mal, dass Frau Kloos als SPD-Aktivistin in Erscheinung trat“, sagt ein Oppenheimer.”

    Diese so erfolgreiche Ausführung eines Befehls bzw. dieser Zerschlagungsoperation zum wohle der Stadt, sollte man mit mindestens 22.500,- Euro honorieren. Natürlich aus der Stadtkasse.

  29. G.K.

    Jetzt hält es der fleißige Herr Sittig angebracht zu veröffentlichen:

    “In keiner Kommune wird über die Kosten eines Rathaussturms diskutiert. Als einer der Sponsoren des diesjährigen Rathaussturms danke ich dem CVO für die Durchführung dieses traditionellen Fastnachtsbrauches.”

    Dazu muss ich antworten: es gibt auch keine Kommune, die innerhalb weniger Jahre so dermaßen an die Wand gefahren wurde wie Oppenheim.

    Aber es gibt auch noch Karnevalsvereine, die anders damit umgehen.
    In Homburg wurde der Rathaussturm von der Karnevalsgesellschaft in diesem Jahr ganz abgesagt. Und jetzt werden Sie staunen warum?!

    Gegen den Bürgermeister läuft ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen UNTREUE …
    Der Sturm wurde nicht etwas von der Stadt abgesagt, nein: “Aufgrund der aktuellen politischen Lage in Homburg, hat sich die Homburger Narrenzunft e.V. dazu entschlossen, von dem diesjährigen Rathaussturm abzusehen.” Ist doch was!?

    https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/homburg/rathaussturm-in-homburg-abgesagt_aid-7213846
    https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland/narrenzunft-in-homburg-sagt-rathaussturm-ab_aid-7222277

    Wohl gemerkt: ich gönne jedem seinen Spaß und auch den Straßenkarneval, ohne wenn und aber.
    Hier werden jedoch wieder einmal gesellschaftliche Gruppen (wie z.B. um Weihnachten die Gläubigen) mit ihrem Tun oder Unterlassen allein und, ich behaupte einmal UNGEFRAGT, für die (Verteidigungs)Interessen der Heldgefolgschaft instrumentalisiert.

    Herr Sittig hatte übrigens ganz kurz nach der ersten Veröffentlichung der WAHREN-Website 🙂 diese “geliked”. Das kann kein Zufall sein.
    In Konsequenz zu den noch immer im www zu findenden Vorhaltungen der SPD-Oppenheim vom 30.08.2017, dieser Blog hier sei “von der CDU eingesetzt” usw, könnte die “SPD” ja jetzt mal aufklären, wer denn hinter dem WAHREN-Blog steht und die Artikel dort veröffentlicht. http://spd-oppenheim.de/die-skandal-seite-ein-cdu-produkt/

    (Bei der Gelegenheit könnten man auch mal die völlig sinnfreien Belehrungen und Verbraucherhinweise auf die tatsächlichen Gegebenheiten anpassen.
    Und es könnte “närrisch” werden, wenn jetzt so 500-1000 Menschen schriftlich Auskunft darüber haben wollen, welche Daten von ihnen dort gespeichert werden. Das dürfte die Portokasse des Betreibers ordentlich belasten 🙂 )

  30. Klaus

    Der Sittig hat einfach nur einen an der Klatsche.
    Vielleicht muss er ja demnächst seinen AZUBI-Job wieder aufnehmen…

  31. walther von der vogelweide

    Es schweigt der schrägen Vögel Schar,
    denn dieses Jahr, das ist doch klar
    ist eine lust’ge Vogeljagd
    in Oppenheim schon angesagt.

    Der Geier ruht in seinem Nest,
    er ist erkrankt und unterlässt,
    sich öffentlich zu zeigen:
    will Jagderfolg vorbeugen.

    Der Dompfaff, der ihn sonst vertritt,
    entschloss sich zu dem gleichen Schritt,
    nachdem er vorher unverzagt
    von toten Kindern hatt’ geklagt.

    Nur noch der Sittich(g) unentwegt
    sich vor der Jäger Augen regt.
    Fliegt montags über’n Rathausplatz
    zu visitier’n die Vogelhatz.

    Mit trübem Blick macht er, welch Graus!
    ein paar braun-blaue Jäger aus.
    Mit viel Gekrächz er sich beklagt:
    “Das ist doch illegale Jagd!”

    Sein Vogelhirn ist allzu klein,
    drum sieht er keinesfalls es ein,
    dass bei bestimmten Vogelplagen
    alle Jäger dürfen jagen.

    Mag auch manch schräger Vogel fluchen,
    er hat kein Recht, sich auszusuchen
    wer ihm zu des Gemeinwohls Nutzen
    darf bei der Jagd die Flügel stutzen.

    Drum ist dem Sittich(g) zu empfehlen,
    sich in sein Vogelnest zu stehlen
    und gleich den andern stillzuschweigen,
    damit die Jäger ihm nicht zeigen:

    “Die Sittich(g)-Schonzeit ist vorbei,
    der Sittich(g) ist jetzt vogelfrei!”
    Der Geier wird in diesen Zeiten
    nicht über ihn die Flügel breiten.

    So könnt’s dem Sittich(g) leicht passieren,
    die roten Federn zu verlieren
    und – gerupft im Handumdrehn –
    solider Arbeit nachzugeh`n.

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