Held-Vertreter Krethe will jetzt den Schuldeneintreiber machen

Schau­en wir auf die ver­gan­ge­ne Woche zurück, fal­len uns eini­ge Namen auf:

➜ die Abzock-Lady Ste­pha­nie Kloos, die bald ganz oben auf einem Trepp­chen ste­hen dürf­te;

➜ der heu­len­de Wolf Fried­helm Schmitt, der nur sei­nen Job macht und dafür Prü­gel bezieht;

➜ der kaf­ka­es­ke Polit-Kri­ti­ker Klaus Pen­zer, der die Rol­le der Ver­wal­tung noch immer nicht begrif­fen zu haben scheint;

➜ der gespal­te­ne Hel­mut Kre­the, der die Günst­lings­wirt­schaft sei­nes erkrank­ten Rat­haus-Chefs mit „übli­cher Pra­xis“ ent­schul­digt und sich zugleich als städ­ti­scher Schul­den­ein­trei­ber auf­spielt.

Dazu gibt’s auch in die­sem Wochen­rück­blick, wie gewohnt, eine Refle­xi­on auf das loka­le Medi­en­ge­sche­hen. 

Übliche Praxis“ soll aufhören: Krethe will kassieren

Wir müs­sen uns das viel­leicht so vor­stel­len: Regel­mä­ßig vor­mit­tags – sagen wir mal so gegen zehn, elf Uhr – ruft das Vor­zim­mer des Rat­haus-Chefs und manch­mal auch des VG-Bür­ger­meis­ters bei der Lokal­zei­tung an. Der anwe­sen­de Redak­teur resp. die anwe­sen­de Redak­teu­rin wird zum Dik­tat gebe­ten.

Das klingt abstrus, ist jedoch die ein­zi­ge Erklä­rung für eini­ge Berich­te, die wir in der „All­ge­mei­nen Zei­tung Lands­kro­ne“ zu lesen bekom­men. Aktu­el­les Bei­spiel: Auf die­ser Web­sei­te wur­de am ver­gan­ge­nen Mon­tag auf­ge­deckt, dass die Stadt Oppen­heim bei Grund­stücks­ver­käu­fen wie­der­holt bei säu­mi­gen Käu­fern auf Ver­zugs­zin­sen ver­zich­tet hat. Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held war eini­gen aus­ge­wähl­ten Bür­gern (und auch sich selbst als Chef der Woh­nungs­bau­fir­ma HGO) groß­zü­gig ent­ge­gen gekom­men; der Scha­den für die Stadt dürf­te sich im höhe­ren fünf­stel­li­gen Bereich bewe­gen, min­des­tens.

Auch die Lokal­zei­tung berich­te­te dar­über. Sie zitier­te Hel­mut Kre­the, der den erkrank­ten Stadt­bür­ger­meis­ter ver­tritt: Er tat den Ver­zicht auf die Ver­zugs­zin­sen als „übli­che Pra­xis“ ab – alter­na­tiv sei das Grund­buch­amt schul­dig.

Am Tag danach, so stel­len wir uns das vor, muss Kre­the bei der Zei­tung ange­ru­fen und den dienst­ha­ben­den Redak­teur zum Rap­port ein­be­stellt haben. Andern­tags lasen wir in der Zei­tung, dass der zwei­te Bei­ge­ord­ne­te nun zum obers­ten städ­ti­schen Schul­den­ein­trei­ber mutiert ist: „Wir wer­den alles zurück­for­dern – egal, von wem“, wird Kre­the zitiert. Und wei­ter: „Es darf dabei nicht der Ein­druck ent­ste­hen, dass wir zwei­er­lei Maß anle­gen.“

Wie bit­te? Erst war der Ver­zicht auf die Ver­zugs­zin­sen „übli­che Pra­xis“. Jetzt sol­len die Betrof­fe­nen nach­träg­lich zah­len!? Was ist denn nun rich­tig, was ist wahr?

Übli­cher­wei­se fra­gen Jour­na­lis­ten in einem sol­chen Fall nach. Aber Fra­gen zu stel­len ist beim Oppen­hei­mer Rat­haus-Rap­port ver­mut­lich nicht gestat­tet. Die Zei­tung als amt­li­ches Mit­tei­lungs­blatt: Sie publi­ziert brav, was das Rat­haus dik­tiert. Sicher­lich ein Armuts­zeug­nis, aber halt Oppen­hei­mer Pra­xis. Das The­ma geht also wei­ter, wir blei­ben dran.

Bürgermeister außer Kontrolle: Penzer maßregelt Politik

Eine zwei­te Pres­se-Vor­la­dung kam aus dem Ron­do. Pen­zer war rich­tig zor­nig: Hat­te ihn doch die klei­ne FWG Rhein-Selz mit aller­lei Fra­gen und For­de­run­gen gepie­sackt. Und dann ver­lang­te Fried­helm Schmitt, der Chef der Mini-Frak­ti­on, auch noch allen Erns­tes früh­zei­ti­ger Ein­blick in Unter­la­gen, in denen die Kom­mu­nal­auf­sicht die VG-Ver­wal­tung kri­ti­siert!

Eini­ges wuss­ten die FWG­ler sogar schon und hat­ten es in ihrer Anfra­ge auch peni­bel auf­ge­führt: „Lücken und Feh­ler“, „Män­gel“, „unrea­lis­ti­sche Pla­nungs­da­ten“, „Miss­ach­tung von Bestim­mun­gen der Gemein­de­haus­halts­ver­ord­nung“ sowie „feh­len­de Unter­la­gen“ und „feh­len­de Stel­lung­nah­men“ – all das war Bür­ger­meis­ter Pen­zer von der Kom­mu­nal­auf­sicht vor­ge­hal­ten wor­den. Außer­dem ver­lang­te die Kreis­be­hör­de, auch das hat­te die FWG spitz gekriegt, dass die Pen­zer-Ver­wal­tung künf­tig Inves­ti­tio­nen hin­ter­fra­gen, dem Schul­den­ab­bau Vor­rang ein­räu­men, frei­wil­li­ge Auf­wen­dun­gen über­den­ken und geplan­te Inves­ti­tio­nen einer kri­ti­schen Prü­fung unter­zie­hen soll­te.

Muss man sich das als jahr­zehn­te­lan­ger SPD-Ver­wal­tungs­chef wirk­lich anhö­ren! Von einer mick­rig klei­nen Oppo­si­ti­ons­par­tei?

Wir kön­nen uns rich­tig gut vor­stel­len, wie sich Pen­zer echauf­fier­te: Aus­ge­rech­net der Schmitt von der FWG zeigt sich auf­müp­fig! Dem wer­de ich’s zei­gen! Und Pen­zer zitier­te den Redak­teur der Lokal­zei­tung her­bei…

Und so kam es zu einem wei­te­ren bemer­kens­wer­ten Arti­kel in der AZ: „Herr Schmitt soll nicht mei­nen, er müs­se jetzt mit den Wöl­fen heu­len“, wird Pen­zer zitiert. Und wei­ter: Es sei schon sehr son­der­bar, dass der Herr Schmitt „öffent­lich for­dert, der Ver­bands­ge­mein­de­rat müs­se bei Haus­halts­an­ge­le­gen­hei­ten frü­her ein­ge­bun­den wer­den“. Man habe der Poli­tik bereits so viel gege­ben (O-Ton Pen­zer, zum Mit­schrei­ben: „Die Fach­be­reichs­lei­ter neh­men an der Haupt- und Finanz­aus­schuss­sit­zung teil, den Frak­tio­nen bie­te ich jedes Jahr an, dass auf Wunsch der Fach­be­reich Finan­zen auch an Frak­ti­ons­sit­zun­gen teil­neh­men wür­de.“), da müs­se er sich Kri­tik von einem Herrn Schmitt bestimmt nicht anhö­ren!

Pen­zer, auch das beweist der AZ-Bericht, kann auch gro­be Trit­te unter die Gür­tel­li­nie: Sub­stan­zi­ell bedeu­ten­de Anträ­ge habe es in den letz­ten Jah­ren sei­tens der FWG nicht gege­ben, ließ er die Zei­tung schrei­ben.

Polit-Beob­ach­tern läuft’s ange­sichts die­ses Aus­falls eines Behör­den­chefs kalt den Rücken run­ter: Dass eine Ver­wal­tung, ver­tre­ten durch den Bür­ger­meis­ter, gewähl­te Bür­ger­ver­tre­ter der­art öffent­lich maß­re­gelt, lässt sich nur mit einem völ­lig destruk­ti­ven Demo­kra­tie- und einem ziem­lich kor­rup­ten Poli­tik­ver­ständ­nis erklä­ren.

Poli­tik soll die Ver­wal­tung kon­trol­lie­ren, auch wenn’s einem Herrn Pen­zer nicht gefällt. Inzwi­schen ist umfäng­lich bekannt, dass der VG-Bür­ger­meis­ter jah­re­lang tau­sen­de Euro zu Unrecht kas­siert hat, rechts­wid­rig mit sei­nem Dienst­wa­gen tau­sen­de Kilo­me­ter Pri­vat­fahr­ten auf Steu­er­zah­lers Kos­ten gemacht hat, dass auch „dank“ sei­ner Ver­wal­tung der Stadt Oppen­heim gro­ßer Scha­den zuge­fügt wer­den konn­te, wes­halb die Staats­an­walt­schaft meh­re­re Ermitt­lungs­ver­fah­ren gegen ihn ein­ge­lei­tet hat…

Eine inten­si­ve­re Kon­trol­le der Ver­wal­tung durch die Poli­tik wäre also durch­aus ange­ra­ten – gera­de in der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz, und vor allem bei Herrn Pen­zer!

Stephanie Kloos und der Blick in einen Polit-Abgrund

Oppen­heims SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de stürmt unauf­halt­sam wei­ter nach oben in der Hit­lis­te der meist­ge­klick­ten Berich­te auf die­ser Web­sei­te: Der Blog­bei­trag „Ste­pha­nie Kloos – auch ein Fall für den Staats­an­walt?“ hat letz­te Woche die 10.000-Klick-Hürde genom­men, ist mit aktu­ell 10.833 Sei­ten­auf­ru­fen auf Platz zwei vor­ge­rückt. „Eine Stadt sieht rot“ (der­zei­ti­ger Klick­stand: 10.533) wur­de damit auf Platz drei ver­drängt.

Noch hat der Bericht „Fake News made in Oppen­heim“, der im Juni letz­ten Jah­res ver­öf­fent­licht wur­de, einen deut­li­chen Vor­sprung (11.620 Mal auf­ge­ru­fen). Aber der wird von Tag zu Tag klei­ner, der Kloos-Bericht ist stark gefragt, drängt nach ganz oben…

Was uns das sagt?

Die Ent­hül­lungs­be­rich­te auf die­ser Web­sei­te über die dubio­sen Geschäf­te der Lokal­po­li­ti­ke­rin packen die Men­schen: Ermög­li­chen sie doch Ein­bli­cke in die Abgrün­de des Poli­tik-Betriebs, die schlimms­te Ahnun­gen bestä­ti­gen. Zugleich offen­ba­ren sie im Fall Ste­pha­nie Kloos ein mensch­li­ches Dra­ma: Vor zwei Jah­ren woll­te die SPD-Lokal­po­li­ti­ke­rin Bür­ger­meis­te­rin der Ver­bands­ge­mein­de Winn­wei­ler wer­den – und wur­de nicht gewählt. Dann woll­te sie Bei­ge­ord­ne­te der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz wer­den – und wur­de es nicht. Schließ­lich woll­te sie den gut bezahl­ten Pos­ten einer Kreis-Bei­ge­ord­ne­ten in Ingel­heim bekom­men – und auch dar­aus wur­de nichts.

Die SPD-Poli­ti­ke­rin mit den über­gro­ßen Ambi­tio­nen hat sich stets von Mar­cus Held pro­te­gie­ren las­sen. Viel­leicht war das ihr gro­ßer Feh­ler. Als er ihr dann noch Geld aus der Stadt­kas­se zusteck­te (und sie das „Geschenk“ annahm), glaub­ten bei­de, sie könn­ten den Deal geheim hal­ten. Das war ein Irr­tum: Im Oppen­heim-Skan­dal kommt alles her­aus!

Inzwi­schen wur­de der Kloos-Bericht fast 11.000 Mal auf­ge­ru­fen, wes­halb wir davon aus­ge­hen kön­nen: Die Men­schen in der Regi­on wis­sen Bescheid. Alle ken­nen die Wahr­heit über Frau Kloos.

Wel­che Zukunft kann die­se Frau als Poli­ti­ke­rin noch haben?

Und grinsend erzählt der Held die Mär von einer Verschwörung

Die Redak­ti­on des Worm­ser Stadt­ma­ga­zins „Wo!“ ver­bin­det sehr unschö­ne Erin­ne­run­gen mit dem SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­cus Held: Im letz­ten Jahr woll­te sie dar­über berich­ten, dass in einem anony­men „Dos­sier“ schwe­re Vor­wür­fe gegen den Oppen­hei­mer Stadt­bür­ger­meis­ter ver­öf­fent­licht wor­den waren. Held schal­te­te umge­hend einen Ber­li­ner Medi­en-Anwalt ein, und der schrieb an die Redak­ti­on, dass die geplan­te Ver­öf­fent­li­chung „mit der Durch­set­zung von Unter­las­sungs-, Gegen­dar­stel­lungs-, Rich­tig­stel­lungs- und auch Scha­den­er­satz­an­sprü­chen beant­wor­tet wer­den wür­de“. Ange­sichts der immensen Kos­ten, die bei einer sol­chen juris­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung dro­hen, ver­zich­te­te das Stadt­ma­ga­zin auf eine Ver­öf­fent­li­chung ihres Tex­tes.

Pikan­te­rie am Ran­de: Zur glei­chen Zeit trat Mar­cus Held an die Redak­ti­on „sei­ner“ Lokal­zei­tung her­an. Die „All­ge­mei­ne Zei­tung Lands­kro­ne“ berich­te­te dar­auf­hin über das Dos­sier, aller­dings ganz im Sin­ne Helds: „Jemand will mich zer­stö­ren“ lau­te­te die Über­schrift des Arti­kels. Mar­cus Held durf­te sich in der Zei­tung als Opfer insze­nie­ren – noch kein Jahr ist das her…

Längst hat sich her­aus­ge­stellt, dass die Vor­wür­fe in dem Dos­sier „sub­stan­ti­iert“ waren, wie der Lan­des­rech­nungs­hof schrieb, wes­halb auch die Staats­an­walt­schaft Mainz umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren gegen den Stadt­bür­ger­meis­ter ein­ge­lei­tet hat. Der Oppen­hei­mer Affä­ren-Held ist seit­her auch ein gro­ßes The­ma in Worms, und das Maga­zin „WO!“ setzt lust­voll immer wie­der klei­ne Nadel­sti­che, die jeden auf­rech­ten Sozi­al­de­mo­kra­ten rich­tig weh tun dürf­ten. In der Kolum­ne „Sagen Sie mal, Herr Bims“ glos­siert das Stadt­ma­ga­zin regel­mä­ßig loka­le Ereig­nis­se – Aus­zug aus der Febru­ar-Kolum­ne:

Und dann ist da noch der „Held von Oppen­heim“, dem selbst der Lan­des­rech­nungs­hof und die Staats­an­walt­schaft Mainz kei­ne Furcht ein­ja­gen. Während die­se längst die Aktenschränke im Rat­haus leer räumen, drau­ßen Hun­der­te Oppen­hei­mer für sei­nen Rücktritt demons­trie­ren und täglich neue Hiobs­bot­schaf­ten über Helds Schand­ta­ten den 7500-See­len-Ort erschüttern, sitzt der Herr Bürgermeister am Schreib­tisch und erzählt „sei­nen“ Jour­na­lis­ten grin­send die Mär von der Verschwörung gegen sei­ne Per­son. Von Schuldeingeständnis oder gar Reue kei­ne Spur.

Soll sich ein Bürgermeister, der seit 12 Jah­ren im Amt ist, tatsächlich noch an so bana­les Zeugs wie Geset­ze, Ver­ord­nun­gen, Dienst­an­wei­sun­gen oder gar Stadtratsbeschlüsse hal­ten? Ermächtigt der Wähler den Bürgermeister nicht auto­ma­tisch dazu, spätestens ab der drit­ten Amts­zeit über alles allei­ne ent­schei­den und sich hin­weg­set­zen zu dürfen? Jemand, der so viel für Oppen­heim getan hat. Zum Bei­spiel die Schul­den der Stadt mas­siv in die Höhe trei­ben. Oder Neu­bau­ge­bie­te aus­wei­sen (Stich­wort: „Der Held macht viel!“) und dabei Par­tei­freun­den oder ominösen Mak­lern Hun­dert­tau­sen­de aus der Stadt­kas­se zuschie­ben.

Die ein­zi­gen, die noch zu ihm hal­ten, sind die­je­ni­gen, die von Helds Vet­tern­wirt­schaft am meis­ten pro­fi­tiert haben. Ansons­ten herrscht seit gerau­mer Zeit in der Cau­sa Held das so genann­te „Schwei­gen der Sozis“. Bei Ministerpräsidentin Malu Drey­er, bei Innen­mi­nis­ter Roger Lew­entz. Ja, selbst unser OB in Worms woll­te nicht mehr mit unse­rem Maga­zin spre­chen, nach­dem wir den Mag­gus zu hart ange­gan­gen waren.

Das „Schwei­gen der Sozis“, wir ken­nen es aus Oppen­heim: Ent­we­der du schreibst, wie es uns gefällt – oder wir spre­chen nicht mehr mit dir! Das ist Pres­se­frei­heit, wie sie füh­ren­den Genos­sen in Rhein­land-Pfalz zu gefal­len scheint (eini­gen, wohl­ge­merkt, nicht allen). Die „WO!“-Redaktion lässt sich davon offen­sicht­lich eben­so wenig beein­dru­cken wie vom „Lie­bes­ent­zug“ durch den Worm­ser Ober­bür­ger­meis­ters. In der Febru­ar-Aus­ga­be fin­den sich noch mehr Oppen­heim-Kom­men­ta­re. Wei­te­re Infos auf der WO!-Webseite (oder bei Face­book).

Fake News made in Oppen­heim wer­den immer schlech­ter

Es gibt seit kur­zem eine Sei­te im Inter­net, die ein gewis­ser Cemal Göger­cin betreibt: Es ver­öf­fent­licht dort „die Wahr­heit“ zum Oppen­heim-Skan­dal. In ers­ter Linie ver­herr­licht der jun­ge Mann die Poli­tik des Mar­cus Held, beklagt des­sen Nie­der­gang und lässt sich gegen alle aus, die den Stadt­bür­ger­meis­ter zu kri­ti­sie­ren wagen. Hart­nä­ckig hält sich das Gerücht, dass Cemal Göger­cin zu län­ge­ren Auf­sät­zen gar nicht fähig sei und sich ande­re Schrei­ber hin­ter sei­nem Namen ver­ste­cken – das klingt durch­aus plau­si­bel, lässt auch Rück­schlüs­se auf den Wahr­heits­ge­halt der Wahr­heits­sei­te zu.

Ist aber alles auch nicht so bedeut­sam, die Berich­te sind von der eher sehr schlich­ten Art, man muss ihnen wirk­lich nicht wei­ter Beach­tung schen­ken.

Wes­halb wir die Sei­te trotz­dem erwäh­nen: Was wir heu­te dort fan­den, ist ein ech­ter Brül­ler! Das wol­len wir Ihnen nicht vor­ent­hal­ten! Wir zitie­ren wört­lich:

Wie jetzt bekannt wur­de, erfolg­te durch einen bis­lang unbe­kann­ten Anony­mus eine Kon­takt­auf­nah­me zu einem Ver­trau­ten von Mar­cus Held. Vor dem Hin­ter­grund eines, so wört­lich „finan­zi­el­len Ent­ge­gen­kom­mens“ wur­de in Aus­sicht gestellt, die Namen der Hin­ter­män­ner der sog. „Anti-Held-Kam­pa­gne“ zu benen­nen. Auch die Wei­ter­ga­be von Infor­ma­tio­nen über eine Rei­he „ande­rer Per­so­nen“ wäre rei­ne Ver­hand­lungs­sa­che. Dies zeigt auf bru­ta­le Art und Wei­se, wel­che Machen­schaf­ten hin­ter dem soge­nann­ten Bür­ger­pro­test ste­hen. Dass Mar­cus Held nicht dar­auf ein­geht, erscheint selbst­ver­ständ­lich.

Sor­ry, dass der Text etwas wirr klingt. In der schnel­len Über­set­zung will uns der Autor fol­gen­des sagen:

Ein Unbe­kann­ter will Mar­cus Held Infor­ma­tio­nen über die Hin­ter­män­ner einer Anti-Held-Kam­pa­gne ver­kau­fen. Gegen noch mehr Geld will er auch Infor­ma­tio­nen über noch mehr Men­schen ver­ra­ten. Bru­tal! Machen­schaf­ten! Bür­ger­pro­tes­te! Mar­cus Held macht da nicht mit, selbst­ver­ständ­lich nicht!

Was soll das? Der Text erin­nert uns stark dar­an, was wir vor Mona­ten zu lesen beka­men: Damals war das „Dos­sier“ erschie­nen, das die ers­ten Vor­wür­fe gegen Held publik gemacht hat­te. Die Auto­ren blie­ben unbe­kannt, bis heu­te. Der Stadt­bür­ger­meis­ter tour­te damals durch die Lokal­re­dak­tio­nen und erzähl­te all­über­all: Die gegen ihn erho­be­nen Vor­wür­fe sei­en samt und son­ders total unwahr! Er wer­de gegen die Auto­ren vor­ge­hen, mit aller Kraft, mit Poli­zei, Staats­an­walt­schaft usw.

In der Redak­ti­on des Worm­ser „Nibe­lun­gen Kurier“ setz­te sich Mar­cus Held neben dem Redak­teur aufs Sofa, schau­te sehr ernst in eine Kame­ra und erzähl­te eine Geschich­te, die von dem Anzei­gen­blatt sofort unzen­siert wei­ter­ge­ge­ben wur­de:

Der Abge­ord­ne­te erstat­tet Anzei­ge, wegen Ver­leum­dung, übler Nach­re­de und Geheim­nis­ver­rat. Kei­nes­wegs gegen „unbe­kannt”, denn der Anony­mus ist laut Mar­cus Held „ent­tarnt”.

Der Dos­sier-Autor ent­tarnt! Eine Sen­sa­ti­on! Tage spä­ter leg­te die „All­ge­mei­ne Zei­tung Lands­kro­ne“ nach:

Unan­ge­neh­me Post dürf­ten in den kom­men­den Tagen zwei Rhein­hes­sen erhal­ten. Sie könn­ten hin­ter den anony­men Vor­wür­fen gegen den SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­cus Held ste­cken. Held, der auch Oppen­hei­mer Bür­ger­meis­ter ist, hat­te bereits mit Straf­an­zei­ge wegen Ver­leum­dung gedroht, nun will er Ernst machen. Doch zunächst sol­len die zwei Per­so­nen von Helds Anwalt ange­hört wer­den.

Die Zei­tungs­be­rich­te waren, wie wir heu­te wis­sen, erfun­den und erlo­gen. Mar­cus Held hat­te die Redak­tio­nen und damit auch die Öffent­lich­keit ein­mal mehr vor­sätz­lich getäuscht. Die Dos­sier-Auto­ren sind, wie gesagt, bis heu­te unbe­kannt. Die Zei­tung hat übri­gens ihre Falsch-Bericht­erstat­tung bis heu­te nicht kor­ri­giert…

Aber wie kom­men wir da jetzt dar­auf? Ach ja:

Jetzt lesen wir im Inter­net von bru­ta­len Machen­schaf­ten bei den Bür­ger­pro­tes­ten. Unbe­kann­te wol­len die Hin­ter­män­nern einer Anti-Held-Kam­pa­gne ver­ra­ten – an Mar­cus Held. Gegen Geld!

Es klingt ver­dammt ver­däch­tig nach einer die­ser wir­ren Held-Erzäh­lun­gen, was sich Cemal Göger­cin da aus­ge­dacht hat. Oder hat er’s gar nicht selbst geschrie­ben?

Ist egal: Das ist Trash pur. Das sind die neu­es­ten Fake News made in Oppen­heim, inzwi­schen aller­dings der rich­tig dumpf­ba­cki­gen Art.

14 Gedanken zu „Held-Vertreter Krethe will jetzt den Schuldeneintreiber machen

  1. Demokratin

    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​s​i​t​t​i​g​-​s​t​e​l​l​t​-​s​i​c​h​-​h​i​n​t​e​r​-​k​r​e​t​h​e​_​1​8​5​9​4​0​9​9​.​htm

    Herr Kre­the möch­te das Oppen­hei­mer Wäld­chen an den Staats­forst RLP ver­kau­fen.
    Herr Sit­tig stellt sich hin­ter ihn und zieht die Kar­te SPARMAßNAHMEN

    Zitat von Herrn Sit­tig, AZ vom 16.04.2018):
    Auch wer beim Wein­fest nicht ent­spre­chend spa­ren wol­le, sei nicht in der Rea­li­tät ange­kom­men, wen­det sich Sit­tig an CDU-Frank­ti­ons­chef Dr. Becker. (Zitat Ende)

    Herr Sit­tig, so berich­ten Sie doch bit­te, wel­che Spar­maß­nah­men in den letz­ten SPD regier­ten Jah­ren vor­ge­nom­men wur­den und wel­che (Zwischen-)Erfolge erzielt wur­den.
    Ana­log dazu wäre hilf­rei­che zu erfah­ren, durch wel­che Maßnahmen/Ereignisse die­ser immense Schul­den­berg auf­ge­baut wur­de.
    Sie, ein enger Held-Ver­trau­ter, wer­den ganz sicher aus­rei­chend Infor­ma­ti­on dar­über geben kön­nen.

    Herr Kre­the sagt es gibt eine Ein­mal­ein­nah­me und jähr­li­che Ein­spa­run­gen von
    43.000,00 € – und – die Bevöl­ke­rung kön­ne das Wäld­chen wie bis­her nut­zen.
    – Wie hoch ist die Ein­mal­ein­nah­me?
    – Auf wel­cher Grund­la­ge wer­den die aktu­ell 43.000,00 € Ein­spa­rung bezif­fert?
    – Wie ver­hält sich das mit dem Wald-Öko­kon­to, in das Oppen­heim inves­tiert hat und nun ver­fügt?

    Zitat: Für Oppen­heim bedeu­tet es, dass der künf­ti­ge Aus­gleichs­be­darf der Stadt ab sofort aus dem Wald-Öko­kon­to abge­bucht wer­den kann. Zudem kann die Stadt Flä­chen an Kom­mu­nen ver­kau­fen, die Aus­gleichs­flä­che nach­wei­sen müs­sen.

    Frei wie­der gege­ben:
    Das Wäld­chen dient zum Nach­weis von Aus­gleichs­flä­che, die wich­tig ist wenn Bau­ge­bie­te erschlos­sen werden/wurden wegen der Flä­chen­ver­sie­ge­lung. Vor­ge­schrie­ben ist, mög­lichst orts­na­hen Aus­gleich zuguns­ten der Natur zu schaf­fen.

    Quel­le: Stadt­nach­rich­ten Oppen­heim SPD 08/2007

  2. Bernd Harth-Brinkmann

    Von dem Kre­the kommt doch auch nur hei­ße Luft.
    Eher fällt Weih­nach­ten und Ostern auf einen Tag, der Mond wird vier­eckig und die Son­ne geht im Nor­den auf bevor die­se Abzo­cker etwas ändern.

    • Hans Leweling

      Der Kre­the ist doch der­je­ni­ge, der sich bei einer Pro-Held Demo in die vor­ders­te Rei­he stel­len woll­te. Hat ja bis­her nicht geklappt mit der Pro-Held Demo. Ich ver­mu­te, man hat noch nicht das rich­ti­ge Mot­to gefun­den.
      Ich hät­te da nen Vor­schlag. Wie wärs mit ‚Make Mag­gus gre­at again’ ? Oder, in Anleh­nung an den Son­nen­kö­nig, ‚Oppen­heim, das bin ich!’.

    • G.K.

      Wenn die CDU in der Sit­zung mit „Nein“ gestimmt hat wäre es aus mei­ner Sicht nur kon­se­quent, den Beauf­trag­ten­pos­ten sofort auf­zu­ge­ben (hät­te man eig­hent­lich auch schon mit der Bekannt­ga­be des LRH-Berich­tes machen kön­nen).
      Das Geschwa­fel von MIn­dest­lohn ist in die­sem Zusam­men­hang ja kaum aus­zu­hal­ten: einer­seits wird das EHRENAMT stets betont, ande­rer­seits wird im sel­ben Zusam­men­hang von MINDESTLOHN schwa­dro­niert.
      Ent­schul­di­gung: bekom­men die EHRENAMTLICHEN von Feu­er­wehr, Tafel, Sport­ver­ei­nen, DLRG, Sani­täts­diens­ten, Hos­piz, Kin­der- und Senio­ren­bettreu­ung, Besuchs­diens­ten, Bür­ger­bus usw usw usw einen Taler oder Min­dest­lohn? Im Gegen­teil: die set­zen noch neben ihrer Zeit, Kraft und Kön­nen viel­fach eige­nes Geld in ihr Enga­ge­ment. Durch die­ses dum­me Argu­men­tie­ren wer­den die wirk­lich Ehren­amt­li­chen gera­de­zu ver­höhnt.

      Ich ver­gass: die wer­den ja am Ende des Jah­res von den Poli­ti­kern ein­ge­la­den, dür­fen sie bewir­ten und bekös­ti­gen und zu schau­en, wie sie sich in der Pres­se abbil­den und fei­ern las­sen.….

  3. Markus Mahlerwein

    So, so.

    Der Herr Kre­the will also als Schul­den­ein­trei­ber auf­tre­ten und deut­lich machen, daß ALLES bei­ge­trie­ben und kei­nes­falls mit zwei­er­lei Maß gemes­sen wird. Da lachen ja die Hüh­ner!!

    Zwei­fel­los hat er die­sen hohen Anspruch aus­schließ­lich, solan­ge es sich um Ansprü­che der Stadt gegen Drit­te, ins­be­son­de­re Nor­mal­bür­ger, han­delt.

    Bis­lang ist kei­ne Rede davon, daß er, der selbst­er­nann­te „Rächer der Ent­erb­ten, der Beschüt­zer von Wit­wen und Wai­sen“ (frei nach OTTO), sich in glei­cher Wei­se im Hin­blick auf die vom LRH bereits nach­ge­wie­se­nen Ansprü­che der Stadt Oppen­heim gegen den Held zu enga­gie­ren gedenkt. Oder hab ich da was ver­passt?

    Der Mumm des Herrn Halb­ju­ris­ten Kre­the reicht mit Sicher­heit bei wei­tem nicht aus, gegen sei­nen Herrn und Meis­ter direkt vor­zu­ge­hen.

    Und nicht täu­schen las­sen: Der Held ist zwar der Ober­ma­cker der HGO, scheut sich in die­ser Funk­ti­on aber bekannt­lich nicht, sel­bi­ger Hun­dert­tau­sen­de von EURO zusätz­lich ans Bein zu bin­den (Gra­din­ger­ab­riß), nur damit er sich als BGM ein biß­chen bes­ser dar­stel­len kann.
    Da ging es aber nicht auf SEINE Kos­ten, son­dern auf die der HGO.

    Rund 600.000 € hat der LRH an Ansprü­chen der Stadt gegen den Held her­aus­ge­ar­bei­tet und zwar gegen den Held als Per­son, nicht als BGM, HGO-GF oder sonst­was.
    Die­se Sum­me mag der Herr Kre­the im Namen der Stadt Oppen­heim doch mal gegen den Held gel­tend machen. Aber drauf kön­nen wir lan­ge war­ten. Das hat er nicht drauf. Dazu fehlt ihm schlicht alles.

  4. E.G

    Herr Kreh­te treibt die ent­gan­ge­nen Ein­nah­men ein.
    „So wie es die KV und der LRH for­dern“ so Herr Kreh­te.

    Viel­leicht meint er es tat­säch­lich ernst…
    Dann soll­ten die Bür­ger ihm Hin­wei­se geben, wo noch was (nach-) zu holen ist.

    Ers­ter Vor­schlag:
    Wie ist das, wenn z.B. ein Abbruch­un­ter­neh­men, ein städ­ti­sches Gewer­be­grund­stück als Bau­schutt­la­ger bzw. als Betriebs­stät­te über ein hal­bes Jahr benutzt.
    Da könn­te man der Fir­ma ja auch etwas in Rech­nung stel­len, oder?
    Der Schul­den­stand der Stadt ist ja enorm, da soll­te man wirk­lich jede Ein­nah­me­quel­le aus­schöp­fen.

    Viel­leicht hat jemand auch eine inter­es­san­te Idee.
    Solan­ge Herr Kreh­te dabei ist, wird er sich bestimmt über jeden Tipp oder Vor­schlag freu­en.
    Wie haben ja gese­hen dass er nicht nur hier mit liebst son­dern sogar mit Kom­men­tiert.

    Alle Vor­schlä­ge sind will­kom­men, gemein­sam schaf­fen wir es.

  5. E.G

    Mar­cus ist kräf­tig am Spa­ren.
    Denn der Betrag, den er erstat­ten muss, steigt stän­dig wei­ter in die Höhe.
    Da hat er kei­nen frei­en Euro, selbst wenn er doch so gern wüss­te, wer die Hin­ter­män­ner der Anti-Held-Kam­pa­gne sind.

    Die Hin­ter­män­ner kom­men güns­ti­ger davon…
    Ohne Wan­zen im Ron­do oder im A3.…
    In direk­ten Umfeld von Mar­cus gibt es Per­so­nen, die sich nicht trau­en, mit Mar­cus auf­zu­kün­di­gen.
    Um jedoch ihr Gewis­sen zu beru­hi­gen, ste­cken sie mit den Hin­ter­män­nern oder die von den Hin­ter­män­nern ein­ge­schal­te­ten Dop­pel­agen­ten unter einer Decke und füt­tern sie mit brand­neu­en Infor­ma­tio­nen und Ent­wick­lun­gen aus dem ver­trau­lichs­ten Held-Zir­keln…
    Mar­cus, man­che dei­ner Freun­de trau­en sich nicht sich von dir los­zu­sa­gen, sie hal­ten aber nicht mehr dicht.
    Die wah­ren Dop­pel­agen­ten ste­hen Dir näher als Du denkst.

  6. Ichmalwieder

    Nen­nung des Anony­mus!

    Sau­ban­de! Hab ich’s doch gewusst. Herr­gotts­blitz! Will da einer mein Herr­schafts­wis­sen ver­kau­fen.

    Ich nen­ne jetzt mal die Namen derer, die hin­ter der gan­zen Saue­rei ste­hen – und zwar ohne, dass sich mein Anwalt die­se vor­her ver­hört hat. Pro Name €1.000,-

    Der Ein­fach­heit hal­ber habe ich die­se von oben her­aus­ko­piert:
    Fried­helm Schmitt, Hel­mut Kre­the, Klaus Pen­zer, Mar­cus Held, Ste­pha­nie Kloos

    Und natür­lich die­ser omi­nö­se Per­so­nen­has­ser Ruhmöl­ler (noch mal € 1.000,-)

    Viel­leicht noch Mer­ger und Kon­sor­ten (noch­mal € 3.000).

    Für die­je­ni­gen, die nur mit Kür­zeln auf­tre­ten pau­schal (€13.500).

    Sehr inter­es­san­ter Bei­trag, der in der Praw­da zu lesen ist.

    Schö­nen Sonn­tag noch.

    PS: So, die Stell­plät­ze sind dann abbe­zahlt und Ruhe ist.

  7. Markus Haase

    Herr Kre­the, wird sicher­lich sei­nen Spaß haben, beim Schul­den ein­trei­ben, hof­fent­lich, hat er die Rech­nung nicht ohne sei­nen Hel­den (HERREN) gemacht.

  8. M

    @ Cemal Göger­cin, falls er mit­liest : Was krieg ich, wenn ich ver­ra­te, dass Herr Dah­lem die Mon­tags­de­mos lei­tet und Herr Ruhmöl­ler der Betrei­ber der bösen, bösen Sei­te ist? Ganz schlim­me Hin­ter­män­ner.
    Und haben Sie schon mon­tags mal auf dem Markt­platz in Oppen­heim nach Wan­zen gesucht? Herr Pen­zer könn­te viel­leicht hilf­reich sein- der kennt sich da aus.

    Wie will man denn da noch ernst­haft sein ?!

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