Stephanie Kloos – ein Fall für den Staatsanwalt?

Unser bun­tes Auf­ma­cher­fo­to (oben) ent­stand am gest­ri­gen Sams­tag beim Fas­se­nachts­um­zug in Dien­heim, ein Leser hat’s uns geschickt – vie­len Dank dafür! Der Oppen­heim-Skan­dal mit Mar­cus Held und sei­nen Affä­ren sind natür­lich über­all das Top-The­ma für alle Kar­ne­va­lis­ten in der Regi­on (außer beim CVO, da sind Held-Wit­ze streng ver­bo­ten – Scherz!! 😂). In unse­rem Wochen­rück­blick kön­nen wir lei­der nichts zum Lachen bie­ten; das sind heu­te unse­re The­men:

✔︎ Mon­tags-Demo nicht am Rosen­mon­tag

✔︎ Straf­recht­ler bewer­tet Fall Ste­pha­nie Kloos

✔︎ Tors­ten Kram macht Druck in der SPD

✔︎ Kom­pe­tenz-Kud­del­mud­del im Kom­pe­tenz­team

✔︎ Deutsch­land schaut auf Oppen­heim

✔︎ Die Wahr­heit über Oppen­heims „Praw­da“

Montag wird nicht protestiert! Sondern gefeiert!

Man muss Prio­ri­tä­ten set­zen! Des­halb die wich­tigs­te Mel­dung zuerst: An die­sem Mon­tag wird gefei­ert! Es ist schließ­lich Rosen­mon­tag, wes­halb der Pro­test gegen die Will­kür­herr­schaft von Mar­cus Held Pau­se machen muss.

Also: An die­sem Mon­tag fin­det kei­ne Demons­tra­ti­on vorm Rat­haus statt!

Die nächs­te Mon­tags-Demo, so teil­te Initia­tor Axel Dah­lem mit, ist am 19. Febru­ar, wie gewohnt von 18 bis 19 Uhr. Dann will auch das „Lili Mar­le­en Kaf­fee­haus“ wie­der Glüh­wein aus­schen­ken: Bei der letz­ten Demo hieß es, der Aus­schank sei der jun­gen Kaf­fee­haus-Besit­ze­rin von der Stadt ver­bo­ten wor­den. Das Gerücht kam nicht von unge­fähr auf: Die „She­riffs“ der Ver­bands­ge­mein­de-Ver­wal­tung hat­ten dem Kaf­fee­haus bei der ers­ten Demo tat­säch­lich den Aus­schank ver­bo­ten. Oppen­hei­mer Stadt­recht – rei­ne Will­kür.

Und was war letz­ten Mon­tag los? „Ich war krank und konn­te somit an die­sem Tag nicht mei­ne Frau ste­hen“, schrieb Nata­scha Jano­vich auf Face­book. Inzwi­schen sei sie wie­der fit, des­halb schö­ne Grü­ße, „bis zur nächs­ten Demo, dann auch mit Glüh­wein“.

Kommt Frau Kloos wirklich ungeschoren davon?

Was Sie in die­sem Kapi­tel lesen kön­nen, wird Frau Ste­pha­nie Kloos nicht gefal­len. Aber das kommt eben dabei her­aus, wenn man sich aus der Stadt­kas­se bedient: Die SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de könn­te durch­aus noch ein Fall für die Staats­an­walt­schaft wer­den!

Wir hat­ten dar­über berich­tet: Frau Kloos hat Feri­en­woh­nun­gen in ihrem Haus an der Burg­stra­ße ein­ge­rich­tet, sie hät­te dafür drei Park­plät­ze anle­gen müs­sen, sie konn­te alter­na­tiv je 7.500 Euro als Stell­platz­ab­lö­se an die Stadt­kas­se zah­len.

Gemein­sam mit Mar­cus Held beschloss die Dame – klamm­heim­lich hin­term Rücken des Stadt­ra­tes! –, dass die Stadt das Geld nicht krie­gen soll. Die bei­den mach­ten eine Ver­ein­ba­rung, die eigent­lich geheim blei­ben soll­te. Aber dann wur­den sie doch erwischt: Frau Kloos hat­te sich vom Stadt­bür­ger­meis­ter die 22.500 Euro aus der Stadt­kas­se schen­ken las­sen. Gegen Held ermit­telt des­halb die Staats­an­walt­schaft – und zwar, wie es in einer Mit­tei­lung der Lei­ten­den Ober­staats­an­wäl­tin Andrea Kel­ler heißt, wegen

Untreue, indem er am 09. Dezem­ber 2016 mit einem stell­platz­pflich­ti­gen Bau­herrn eine Ver­ein­ba­rung über die Ablö­sung von drei Stell­plät­zen gemäß § 47 Absatz 4 Satz 3 Lan­des­bau­ord­nung in Höhe von ins­ge­samt 22.500 Euro und zugleich über den Erlass die­ser For­de­rung mit der Begrün­dung getrof­fen haben soll, der Bau­herr beab­sich­ti­ge in dem frag­li­chen Objekt eine tou­ris­tisch rele­van­te Nut­zung“.

Der Fall ist ein­deu­tig: Held ist als Stadt­bür­ger­meis­ter gegen­über der Stadt Oppen­heim ver­mö­gens­be­treu­ungs­pflich­tig. Wenn er städ­ti­sche For­de­run­gen am Stadt­rat vor­bei erlässt, miss­braucht er die ihm ein­ge­räum­te recht­li­che Befug­nis, über städ­ti­sches Ver­mö­gen zu ver­fü­gen. Das ist, so for­mu­lie­ren Juris­ten, laut Gesetz Untreue gemäß § 266 StGB in der Moda­li­tät des sog. Miss­brauchs­tat­be­stands.

Des­halb muss Held auch, so for­dert es der Lan­des­rech­nungs­hof, den Scha­den wie­der­gut­ma­chen. Die Prü­fer aus Spey­er schrei­ben in ihrem Bericht:

Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen den Stadt­bür­ger­meis­ter sind im Rah­men der recht­li­chen Mög­lich­kei­ten zu prü­fen.“

Und was ist jetzt mit Frau Kloos? Kommt sie etwa unge­scho­ren davon? Sie ist Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de im Stadt­rat, sie kennt die deso­la­te Finanz­la­ge der Stadt, sie wuss­te genau, dass der Stadt­bür­ger­meis­ter nicht ein­fach auf For­de­run­gen gegen sie ver­zich­ten darf: Kann sie ein­fach so Geld aus der Stadt­kas­se anneh­men – unge­straft?

Wir haben den Fall einem renom­mier­ten Straf­recht­ler geschil­dert und ihn um sei­ne fach­li­che Ein­schät­zung gebe­ten. Wir haben ihm alle erreich­ba­ren Unter­la­gen gege­ben: die ent­spre­chen­den Pas­sa­gen aus dem Bericht des Lan­des­rech­nungs­ho­fes, die Mit­tei­lung der Staats­an­walt­schaft zu den Ermitt­lun­gen gegen Held, die ent­spre­chen­den Stadt­rats­be­schlüs­se und auch die Ver­mie­tungs­an­ge­bo­te, die Frau Kloos für ihre Feri­en­woh­nun­gen über Inter­net ver­brei­tet. Der Anwalt ant­wor­te­te:

Kloos hat mit Held eine Ablö­se­ver­ein­ba­rung nebst (vom Rat nicht legi­ti­mier­ter) Erlass­klau­sel für drei Stell­plät­ze geschlos­sen. Ein zwei­sei­ti­ges Rechts­ge­schäft also unter der Mit­wir­kung von Kloos.

Kloos ist Stadt­rä­tin – wenn man so will: Teil­or­gan des Stadt­rats. 

Die Mit­wir­kung von Kloos beim For­de­rungs­er­lass kann straf­recht­lich rele­vant sein:

Kloos kommt als Mit­tä­te­rin (§ 25 Abs. 2 StGB) einer gemein­schaft­lich began­ge­nen Untreue zum Nach­teil der Stadt Oppen­heim in Betracht – bei ihr in der Moda­li­tät des sog. Treu­bruch­tat­be­stands. Das gilt jeden­falls dann – was zu prü­fen ist –, wenn auch sie (wie Held) als Stadt­rä­tin einer Ver­mö­gens­be­treu­ungs­pflicht gegen­über der Stadt Oppen­heim unter­liegt.

Dafür spricht:

Als Stadt­rä­tin ist Kloos dem Wohl der Stadt ver­pflich­tet. Sie kann­te die deso­la­te Finanz­la­ge der Stadt Oppen­heim, und sie kann­te die Beschluss­la­ge des Stadt­rats, der zwar dem Abschluss eines Ablö­se­ver­trags, aber nicht unter Ein­fü­gung einer Erlass­klau­sel zuge­stimmt hat­te. Ihr kol­lu­si­ves Zusam­men­wir­ken mit Held bei der Eli­mi­nie­rung der städ­ti­schen For­de­rung von € 22.500 lässt sich des­halb plau­si­bel als Treu­bruch­hand­lung im Sin­ne von § 266 StGB sub­su­mie­ren.

Selbst wenn Kloos (anders als Held) gegen­über der Stadt kei­ne Ver­mö­gens­be­treu­ungs­pflicht trä­fe: Held konn­te die Untreue zu Las­ten der Stadt Oppen­heim nur unter Mit­wir­kung von Kloos bege­hen (Abschluss eines zwei­sei­ti­gen Erlass­ver­trags). Dann wäre die Mit­wir­kung von Kloos straf­ba­re Bei­hil­fe zur Untreue (§§ 266, 27 StGB).

Soll­te es Kick-backs gege­ben haben, also soll­te Frau Kloos von den 22.500 Euro Rück­zah­lun­gen zum Bei­spiel an die Par­tei­kas­se geleis­tet haben, wären Held und Kloos dar­über hin­aus wegen Bestech­lich­keit resp. Bestechung straf­bar (§§ 332, 334 StGB).“

Soweit der Straf­recht­ler. Sei­ne Dar­stel­lung fußt natür­lich auf der Annah­me, dass Frau Kloos selbst den Ablö­se­ver­trag mit Erlass­klau­sel gezeich­net hat. Dazu muss sie (nicht ihr Mann) die Stell­platz­pflich­ti­ge gewe­sen sein. Dafür spricht, dass von ihr die Feri­en­woh­nun­gen im Inter­net ver­mark­tet wer­den.

Kram fordert Rücktritt der SPD-SPitze

Der Satz der Woche sind eigent­lich zwei Sät­ze, die wir hier wort­wört­lich wie­der­ge­ben wol­len:

Die Mit­glie­der­ver­samm­lung der SPD Oppen­heim for­dert die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on auf, dar­auf hin­zu­wir­ken, dass die an der Stadt­spit­ze Ver­ant­wort­li­chen dem Prüf­be­richt des Lan­des­rech­nungs­ho­fes vollumfänglich nach­kom­men. Zu die­sem Zweck müssen – wie vom Rech­nungs­hof gefor­dert – u.a. umge­hend Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der deso­la­ten Haus­halts­la­ge ergrif­fen und – auch in die­sem Zusam­men­hang – Schadensersatzansprüche gegen den Stadtbürgermeister geprüft wer­den.“

Die bei­den Sät­ze stam­men von Tors­ten Kram, er brach­te sie in die SPD-Mit­glie­der­ver­samm­lung ein und ließ dar­über abstim­men. Wir hät­ten ihm pro­phe­zei­en kön­nen: Ein sol­cher Antrag hat – der­zeit – kei­ne Chan­ce. Wir hät­ten aber kaum vor­her­sa­gen kön­nen, wie vie­le Unter­stüt­zer ein sol­cher Antrag in der Par­tei fin­den wird.

Jetzt wis­sen wir es: Von den 55 Anwe­sen­den waren 19 dafür. Damit war der Antrag zwar vom Tisch, weil 36 dage­gen waren. Gleich­wohl war die­se Abstim­mung ein ganz star­kes Signal: Die Held-Hörig­keit, das beweist sie, ist bereits viel stär­ker als erwar­tet ero­diert. Die SPD-Herr­schaft, die alles umfass­te in Oppen­heim, ist ins Wan­ken gera­ten.

Kram sag­te übri­gens noch ein paar star­ke Sät­ze, die man in der Oppen­hei­mer SPD garan­tiert seit Jah­ren nicht gehört hat – falls über­haupt jemals: Die Stadt sei tief gespal­ten, „dafür tra­gen der Bür­ger­meis­ter, aber auch vie­le Man­dats­trä­ger in der SPD-Frak­ti­on die Ver­ant­wor­tung“. Nament­lich for­der­te er die „Genos­sin­nen und Genos­sen Kloos, Sit­tig und Bod­de­ras auf, Kon­se­quen­zen zu zie­hen und aus der ers­ten Rei­he zurück­zu­tre­ten“. Krams Begrün­dung: „Sie sind nicht mehr geeig­net, in den kom­men­den Jah­ren in Oppen­heim in der Poli­tik eine bedeut­sa­me Rol­le zu spie­len.“

Das war’s erst ein­mal. Es wird in den Köp­fen nach­wir­ken, hof­fent­lich.

Doch halt, dann es pas­sier­te ja doch noch was:

Ein Antrag wur­de gestellt, vom net­ten Mar­co Mei­din­ger. Der ist tief in das Sys­tem ein­ge­bun­den, er sitzt im Held-Kom­pe­tenz­team, im SPD-Vor­stand Rhein-Selz, im AWO-Vor­stand, im GWG-Auf­sichts­rat, im Wahl­kreis­bü­ro usw. Ein bra­ver Par­tei­gän­ger, der eigent­lich nur tut, was man von ihm ver­langt – sagen selbst sei­ne Freun­de.

Der jun­ge Mann brach­te eine Reso­lu­ti­on ein, wonach man dem erkrank­ten Orts­par­tei­chef gute Gene­sung wün­schen wol­le. So brav und folg­sam mögen wir den SPD-Nach­wuchs! Kei­ner war gegen Mei­din­gers Vor­schlag, es gab nur ein paar Ent­hal­tun­gen, in die­sem Sin­ne: gute Bes­se­rung!

Schlamperei im Kompetenzteam. Oder Hochstapelei?

Die Oppen­hei­mer SPD tau­melt. Ist total kopf­los. Der Vor­sit­zen­de Mar­cus Held liegt am Boden: Sei­ne rechts­wid­ri­gen Geschäf­te sind offen­ge­legt, die Staats­an­walt­schaft ermit­telt gegen ihn, er hat sich krank­ge­mel­det.

Und Ste­pha­nie Kloos, die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de im Stadt­rat, wur­de beim Abkas­sie­ren erwischt, hat sich 22.500 Euro von Held aus der klam­men Stadt­kas­se schen­ken las­sen, hin­term Rücken des Stadt­ra­tes! Raff­gier muss sie sich seit­her vor­hal­ten las­sen! Was will eine sol­che Frau der Par­tei noch sagen? Wer glaubt ihr noch? Als Anfang der Woche die SPD-Mit­glie­der­ver­samm­lung tag­te, fehl­te auch sie: krank. Sie sei erkäl­tet, hieß es. Naja…

Die Home­page der Oppen­hei­mer SPD spie­gelt den Zustand der Par­tei wider. Frü­her wur­de sie regel­mä­ßig aktua­li­siert. Jetzt stammt der letz­te Arti­kel vom 30. August 2017, die Über­schrift lau­tet „Die ‚Skandal’-Seite – ein CDU Pro­dukt“. Gemeint ist die­se Web­sei­te: Mit dem Arti­kel ver­such­te Mar­cus Held ein­mal mehr, seriö­se jour­na­lis­ti­sche Arbeit zu dis­kre­di­tie­ren. Er fabu­liert dar­in von „übli­chen Angrif­fen unter­halb der Gür­tel­li­nie“; heu­te dür­fen wir ver­mu­ten, dass ihn beim Schrei­ben die blan­ke Ver­zweif­lung getrie­ben hat: Als Voll­ju­rist dürf­te er damals schon geahnt haben, dass ihm wegen sei­ner vie­len – gelin­de gesagt – dubio­sen Geschäf­te noch gewal­ti­ger Ärger mit der Jus­tiz dro­hen wür­de.

Blät­tern wir wei­ter auf der SPD-Inter­net­sei­te: Da fin­den wir, ver­steckt unter dem Sei­ten-Rei­ter „Stadt­nach­rich­ten“, das so genann­te Kom­pe­tenz­team, oben­an natür­lich Mar­cus Held, dar­un­ter vie­le, vie­le Namen von Leu­ten, die er mit Jobs und Pöst­chen an sich gebun­den hat. Wird höchs­te Zeit, dass auch dort mal wie­der auf­ge­räumt wird:

Gleich unter Held steht Hamid Aboul­za­had, der angibt, er sei „Pia­nist, Instru­ment­al­leh­rer“. Als Hob­bys nennt er: „Lite­ra­tur, Natur­for­schung“.

Ein klu­ger Mann, so scheint’s, der Mar­cus Held mit gro­ßer Kom­pe­tenz im Kom­pe­tenz­team bei­steht. Doch auch hier: Lug und Trug. Der Mann, der von sei­ne Bekann­ten nur „Aboul“ geru­fen wird, ist in Wahr­heit Mas­seur. Er betreibt am Gau­tor eine Sau­na. Also ein klei­ner Hoch­stap­ler? Oder war’s Schlam­pe­rei? Der Feh­ler muss doch bemerkt wor­den sein! Aber offen­bar war’s allen, die es gese­hen haben, egal…

Oppen­heims SPD tau­melt. Oder ist sie schon gestürzt?

Ganz Deutschland schaut auf dieses Oppenheim

Es ist noch gar nicht so lan­ge her: Da woll­te das Trio Held (als Chef über alle und alles), Kre­the (als bezahl­ter Tou­ris­mus-Bei­ge­ord­ne­ter) und Bod­de­ras (als haupt­be­ruf­li­cher Tou­ris­mus-Mana­ger) mit einer extra gegrün­de­ten Tou­ris­mus GmbH dafür sor­gen, dass die Stadt Oppen­heim weit­hin bekannt wird.

Eine gute Idee. Heu­te müs­sen wir fest­stel­len: Das Trio hat’s auch geschafft – lei­der ganz anders, als es sich das vor­ge­stellt hat:

Ganz Deutsch­land kennt inzwi­schen die rhein­hes­si­sche Stadt – wegen des Oppen­heim-Skan­dals, wegen eines Stadt­bür­ger­meis­ters mit vie­len Äffä­ren und nicht zuletzt wegen der Mon­tags-Demos, bei denen sich die Bür­ger der Stadt gegen ihren eige­nen Stadt­bür­ger­meis­ter erhe­ben. Das ist wirk­lich ein­zig­ar­tig! Und so bekommt Oppen­heim sei­ne Schlag­zei­len:

Wir fan­den in den letz­ten Tagen Berich­te über den Oppen­heim-Skan­dal in der „Welt“, in der Süd­deut­schen, im Nach­rich­ten­ma­ga­zin Focus, in der lin­ken Tages­zei­tung taz, im „Neu­en Deutsch­land“… Dazu berich­ten regel­mä­ßig die regio­na­len Blät­ter: Die Rhein­pfalz wie auch die Rhein­zei­tung sind mit gro­ßen Repor­ta­gen ein­ge­stie­gen.

Zugleich gibt’s immer mehr TV-Bei­trä­ge zum Oppen­heim-Skan­dal: Der SWR sen­det mitt­ler­wei­le in Serie aus dem rhein­hes­si­schen Städt­chen. Auch „18:30“, das von einem pri­va­ten Unter­neh­men pro­du­zier­te SAT.1-Regionalmagazin für Rhein­land-Pfalz (bei dem Held-Kum­pel Mar­kus Appel­mann als Mode­ra­tor arbei­tet), berich­te­te zum wie­der­hol­ten Male. Und selbst das ZDF schick­te ein Kame­ra-Team und brach­te eine aus­führ­li­che Repor­ta­ge in der „Dreh­schei­be“.

Wie schnell sich doch manch­mal alles ändert! Mar­cus Held hat­te noch vor weni­gen Mona­ten dem Autor die­ser Web­sei­te „kri­mi­nel­le Ener­gie“ vor­ge­wor­fen: Weil er im Inter­net doku­men­tie­re, was ande­re Medi­en zu berich­ten sich wei­gern wür­de. Held tön­te Mit­te letz­ten Jah­res:

Aus Sicht der SPD han­delt es sich bei der bewusst her­bei­ge­führ­ten Kam­pa­gne gegen Mar­cus Held und alle SPD-Ver­ant­wort­li­chen um eine Ruf­mord­kam­pa­gne, da fast täg­lich mit bewuss­ten Unwahr­hei­ten ver­sucht wird, die Bür­ger unsi­cher zu machen und auf­zu­het­zen.“

In sei­ner Polit-Pos­til­le, die er an alle Haus­hal­te ver­tei­len ließ, schrieb er auch:

Mar­cus Held wur­de seit Febru­ar von unzäh­li­gen Radio­sen­dern, Zei­tun­gen, Maga­zi­nen und Ver­la­gen aus ganz Deutsch­land kon­tak­tiert. Er führ­te unzäh­li­ge Gesprä­che und erläu­ter­te den Jour­na­lis­ten die Sach­ver­hal­te. Die Jour­na­lis­ten konn­ten die­se Erläu­te­run­gen auch nach­voll­zie­hen…“

Das war vor exakt einem Jahr! Held woll­te damals wohl die Mär ver­brei­ten: Über­all hal­te man ihn für einen guten, recht­schaf­fe­nen Stadt­bür­ger­meis­ter. Nur dem Autor die­ser Web­sei­te gehe es dar­um, Mar­cus Held als Ver­tre­ter der SPD und als Stadt­bür­ger­meis­ter sowie in sei­ner Funk­ti­on als Mit­glied des Deut­schen Bun­des­ta­ges per­sön­lich wirk­sam zu schä­di­gen“.

So schrieb er – heu­te wis­sen wir: Es war einer sei­ner Ver­su­che, die Men­schen sei­ner Stadt zu täu­schen. Irgend­wie hat’s aller­dings nicht rich­tig funk­tio­niert:

Über Oppen­heim wird heu­te „dank“ Mar­cus Held längst deutsch­land­weit berich­tet – lei­der ganz anders, als sich das die Oppen­hei­mer wün­schen dürf­ten…

neue Wahrheits-Webseite zum Oppenheim-Skandal

Es gibt eine neue Web­sei­te zum Oppen­heim-Skan­dal: Sie nennt sich „Oppen­heim-die-Wahr­heit“ und wird von einem jun­gen Mann namens Cemal Göger­cin betrie­ben. Der hat sich auf Face­book schon mal als Held-Fan geou­tet hat, er hat die Domain am spä­ten Frei­tag­nach­mit­tag – es war kurz vor 18 Uhr – gekauft, dann hat er gleich die ers­ten zwei Tex­te geschrie­ben, inzwi­schen gibt’s auch einen drit­ten (Stand Sams­tag, 18 Uhr).

Screen­hot von der Oppen­hei­mer „Praw­da“.

Die Gan­ze erin­nert ein wenig, nicht nur wegen des Domain-Namens, an die „Praw­da“. Das war eine vor hun­dert Jah­ren gegrün­de­te rus­si­sche Tages­zei­tung – „Praw­da“ heißt über­setzt „Wahr­heit“ – und die Idee war, dass Arbei­ter für Arbei­ter schrei­ben. In der ers­ten Aus­ga­be hieß es in einem Leit­ar­ti­kel: „Man muss nur mutig ans Werk gehen: ein paar Mal wird man stol­pern, und dann lernt man schrei­ben.“

Und jetzt schau­en Sie sich mal die Oppen­hei­mer „Praw­da“ an: Fällt Ihnen was auf?

Spä­ter wur­de die rus­sisch-sowje­ti­sche „Praw­da“ zum Zen­tral­or­gan der kom­mu­nis­ti­schen Par­tei, ein rei­nes Ver­laut­ba­rungs­blatt der Regie­rung. Es pro­pa­gier­te zeit­wei­lig die Besei­ti­gung der Oppo­si­ti­on und auch der Pres­se.

Ähn­lich­kei­ten mit der Oppen­hei­mer „Praw­da“ sind wirk­lich nicht beab­sich­tigt oder nur rein zufäl­lig!

Wir wis­sen nicht, was den jun­gen Cemal treibt oder wer sich sei­ner bedient. So kön­nen wir nur erah­nen, was wir auf sei­ner Inter­net­sei­te zu erwar­ten haben:

Ein gewis­ser Meh­met Göger­cin – es wird Ver­wandt­schaft sein, Meh­met ist als SPD-Akti­vist in Nier­stein unter­wegs – ver­öf­fent­lich­te letz­tens in der „All­ge­mei­nen Zei­tung Lands­kro­ne“ einen Leser­brief. Er schrieb, für den ein Marc Sit­tig ihn her­zen wür­de:

Da ste­hen AL, CDU und Grü­ne jetzt sogar zusam­men mit AfD-Leu­ten aus Worms und Mainz Sei­te an Sei­te auf dem Markt­platz. Nur um einen Men­schen fer­tig zu machen. Sie soll­ten sich wirk­lich schä­men.“

Meh­met schrieb auch: Kri­tik sei sicher okay, aber „die­se Vor­ge­hens­wei­se ist unter aller Wür­de“. Er mein­te wohl: Kri­tik ist okay, natür­lich nicht an der SPD!

Weni­ge Tage spä­ter schick­te Web­sei­ten-Bast­ler Cemal Göger­cin einen Leser­brief an die Zei­tung, den die­se natür­lich auch abdruck­te. O-Ton Cemal:

Folgt man all den Berich­ten und Reden auf den Demons­tra­tio­nen, könn­te man den Ein­druck gewin­nen, Oppen­heim wäre ein fins­te­rer Ort, häss­lich und nicht lebens­wert.“

Mit die­ser Ein­schät­zung hat der jun­ge Mann – von außen betrach­tet – sicher nicht ganz Unrecht, sei­ne Schluss­fol­ge­rung aller­dings ist etwas spee­zi­ell. Die Bevor­mun­dung der Oppen­hei­mer Bür­ger müs­se ein Ende haben, meint er: „Nur wer hier lebt, kann beur­tei­len, wer was für die Stadt geleis­tet oder wer ihr gescha­det hat.“

Das ist für­wahr eine inter­es­san­te Mei­nung! Die­sen Satz wol­len wir hier ein­fach so wir­ken las­sen. Cemal kann ganz bestimmt beur­tei­len, wer was für die Stadt geleis­tet hat und wer ihr gescha­det hat: Und auf sei­ner „Oppenheim-die-Wahrheit“-Internetseite kann er ja jetzt sei­ne Wahr­hei­ten publi­zie­ren.

Dar­auf hat die Stadt gewar­tet!

44 Gedanken zu „Stephanie Kloos – ein Fall für den Staatsanwalt?

  1. G.K. Antworten

    Die Pro­pa­gan­da-Sei­te der Held-Jün­ger ist ver­däch­tig still.
    Sie ent­larvt sich jedoch in ihrem Dis­c­lai­mer und warnt vor sich selbst:

    § 1 Warn­hin­weis zu Inhal­ten
    Die kos­ten­lo­sen und frei zugäng­li­chen Inhal­te die­ser Web­sei­te wur­den mit größt­mög­li­cher Sorg­falt erstellt. Der Anbie­ter die­ser Web­sei­te ÜBERNIMMT JEDOCH KEINE GEWÄHR FÜR DIE RICHTIGKEIT und Aktua­li­tät der bereit­ge­stell­ten kos­ten­lo­sen und frei zugäng­li­chen jour­na­lis­ti­schen Rat­ge­ber und Nach­rich­ten.“

    Wenn das DIE Auf­klä­rung sein soll… Da lach ich mich schlapp. Sie neh­men „KEINE GEWÄHR FÜR DIE RICHTIGKEIT (…) [der] NACHRICHTEN“ .

    Da lach’ ich mich schlapp. Wenn man dazu mal sieht, wer das alles „lik­ed“.… Was müs­sen die Lem­min­ge doch ver­zwei­felt sein. 🙂

    • M Antworten

      Ich schau ja nicht mehr auf die Sei­ten der Wahr­heit, aber die offen­bar ein­tre­ten­de Stil­le, von der Sie berich­ten, ist nicht ver­wun­der­lich.
      Es erfor­dert Ener­gie, Ein­satz und Hintergrundwissen,diese so zu betrei­ben, dass etwas geschrie­ben steht, was auch ger­ne gele­sen wird.
      Phan­ta­sie allei­ne reicht eben nicht.

    • Frieder Zimmermann Antworten

      Das ist schon im Febru­ar der Knal­ler des Jah­res 2018. Die Ent­mach­tung Micha­el Reit­zels kann den poli­ti­schen Wen­de­punkt in der VG Rhein-Selz dar­stel­len. Das Sys­tem Held, dem die­ser Blog im Wesent­li­chen gewid­met ist, war Bestand­teil des Sys­tems Reit­zel, genau so wie das Sys­tem Pen­zer. Aus­ge­rech­net am Valen­tins­tag ende­te eine 25 Jah­re alte Lie­be, die in Wirk­lich­keit ein Patri­ar­chat reins­ten Was­sers war.

      Nach­dem Reit­zels lan­des­po­li­ti­sche Kar­rie­re (Stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der SPD-Land­tags­frak­ti­on mit 36, Land­tags­vi­ze­prä­si­dent mit 44) 1990 von Rudolf Schar­ping kurz und schmerz­haft been­det wur­de, wand­te sich der Sel­zer der Kom­mu­nal­po­li­tik zu. Er errich­te­te, ohne selbst Bür­ger­meis­ter zu sein, eine Herr­schaft auf der Grund­la­ge von Druck, Abhän­gig­kei­ten, Begüns­ti­gung, Vet­tern­wirt­schaft, Kun­ge­lei und Klün­gel. Was die Hand­käs-Mafia in Mainz, das war das Sys­tem Reit­zel in der VG Nier­stein-Oppen­heim und spä­ter Rhein-Selz, die Rhein-Selz-Con­nec­tion.

      Teil die­ses Sys­tems waren auch ein­fluss­rei­che Akteu­re ohne SPD-Par­tei­buch. Das macht die Tat­sa­che, dass Reit­zel von der eige­nen Frak­ti­on gestürzt wur­de, wäh­rend ihm der Koali­ti­ons­part­ner CDU in der VG offen­bar uner­schüt­ter­lich die Treue hielt, beson­ders bemer­kens­wert. Weder die vom Lan­des­rech­nungs­hof gerüg­ten Unre­gel­mä­ßig­kei­ten auch in der VG, noch die Ermitt­lun­gen der Staats­an­walt­schaft, nicht ein­mal die eben­so unge­heu­er­li­chen wie halt­lo­sen öffent­lich aus­ge­spro­che­nen Ver­däch­ti­gun­gen gegen den Ers­ten Bei­ge­ord­ne­ten Stork (CDU) konn­ten die VG-CDU ver­an­las­sen, über die Gro­ße Koali­ti­on auch nur ein­mal ernst­haft nach­zu­den­ken. Die For­de­rung nach Auf­klä­rung und Trans­pa­renz hat die CDU in der VG ande­ren über­las­sen. Das ist beschä­mend.

      Der neue SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de betont, er wer­de auf Gemein­sam­keit und Koope­ra­ti­on set­zen. Er macht damit deut­lich, dass genau das von der bis­he­ri­gen Frak­ti­ons­füh­rung nicht prak­ti­ziert wur­de. Selbst­herr­li­che Allein­ent­schei­dung statt Gemein­sam­keit und rück­sichts­lo­se Macht­aus­übung statt Koope­ra­ti­on. Wie glaub­wür­dig die Ankün­di­gung von Herrn Dr. Mie­sen ist, wird sich zei­gen, denn zum Neu­an­fang in der VG muss zwin­gend das Sys­tem Reit­zel mit sei­nen Unter­ab­tei­lun­gen, Sys­tem Pen­zer und Sys­tem Held, zer­legt wer­den. Die­ses Geflecht, das aus­ge­hend vom Ver­wal­tungs­sitz im Ron­do und vom Rat­haus in Oppen­heim die gesam­te VG und die gesam­te Stadt durch­setzt, muss auf­ge­löst wer­den, sonst wird hier kei­ne kom­mu­nal­po­li­ti­sche Nor­ma­li­tät ein­keh­ren.

      • M Antworten

        Erstaunlich,dass vor­her nichts durch­ge­si­ckert ist.
        Time to say good bye kam sicher für Herrn Reit­zel sel­ber am meis­ten über­ra­schend. Das nennt man doku­men­tier­ten Wil­len zur Erneue­rung von innen her­aus.
        Da ist in jeder Hin­sicht eine star­ke Bot­schaft drin über die Mei­nungs­bil­dung inner­halb der ört­li­chen SPD, denn ja , eine maß­geb­li­che Ver­än­de­rung wird nur mit Ver­än­de­run­gen bei den aktu­ell ver­ant­wort­lich han­deln­den Per­so­nen ein­her­ge­hen kön­nen. Es könn­te erst ein Anfang sein, auch vor gro­ßen Namen nicht halt zu machen, und gilt nicht nur für die SPD.

        • Frank Antworten

          .…nichts durch­ge­si­ckert ist.….

          doch konn­te man es schon erah­nen, es nur eine Fra­ge der Zeit war, die Ent­mach­tung sich nicht nur hin­ter den Kulis­sen abzeich­ne­te.
          Offen­sicht­lich kam von „Oben grü­nes Licht“, wie lässt sich sonst der Auf­stand von Sei­ten eini­ger Genos­sen erklä­ren, plötz­lich und wohl­wis­send es Pro­ble­me für zukünf­ti­ge Ambi­tio­nen geben könn­te, nicht die Mut­ter­par­tei einen Frei­fahrt­schein aus­stell­te (und die Zusa­ge gege­ben wur­de – es wird sich nicht auf dei­ne Zukunfts­am­bi­tio­nen aus­wir­ken).
          Ich habe schon in der Ver­gan­gen­heit nur dar­auf gewar­tet, von Oben die Ampel auf „Grün“ geschal­tet wird.
          Nun haben die Genos­sen zwei gro­ße Pro­ble­me ! die über Jahr­zehn­te auf­ge­bau­ten Struk­tu­ren zer­fal­len, noch ist nicht abzu­se­hen wer am Ende vor­han­den ist, alt­her­ge­brach­te Vor­ge­hens­wei­sen bei Wah­len (von Oben wird vor­ge­ge­ben wer wel­ches Amt bekommt) klappt weder auf Orts­ver­eins-Ver­band-Kreis-Lan­des-Bun­des­ebe­ne) .….….…..schon bekom­men wir eine Situa­ti­on wie sie jede Par­tei hasst, es bekommt der ein Amt und Man­dat sich nicht inner­halb der Par­tei durch sei­ne Ver­bin­dun­gen behaup­tet, son­dern der von der Bevöl­ke­rung als bes­ter Kan­di­dat nach Oben gewählt wird.
          Inso­fern kann ich nur ein DANKE an Mar­cus Held schi­cken, ein DANKE an Reit­zel, ein DANKE an die Genos­sen so lan­ge das Sys­tem auf­recht erhiel­ten, nun ist eine Situa­ti­on ein­ge­trof­fen, der Demo­kra­tie mehr als dien­lich ist.
          Aber die CDU – die Grü­nen – die FDP.….….…sollten nicht zu sehr froh­lo­cken !!!!!!!!! SIE SIND IN DEN REGIONEN SIE LANGE AN DER MACHT WARENNICHT VIEL BESSER !!!!!

          • Anne C.

            @ Frank,

            die grü­ne Ampel aus Mainz ist sicher­lich nur der Ver­such einer Not­brem­sung. Tat­säch­lich muss sich die Lan­des­re­gie­rung auch die Fra­ge stel­len, wie­so es so weit kom­men konn­te? Das Sys­tem lief lan­ge aber nun ist der Krug zer­bro­chen.

            Erneue­rung bedeu­tet „Tabu­la rasa“ von Rhein­hes­sen bis zur Nahe.
            Es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns, wenn nur die Kin­der des Sys­tems ent­las­sen wer­den.

            Wal­ter Zuber: WER WEGSCHAUT MACHT MIT!

            Grü­ße nach Mainz.

          • Zeehr

            Bemer­kens­wert fin­de ich, dass lt. AZ Mar­cus Held an der Sit­zung teil­ge­nom­men hat. Das fin­de ich natür­lich klas­se: Als Arbeits­un­fä­hi­ger die Auf­wands­ent­schä­di­gung als Stadt­bür­ger­meis­ter ein­strei­chen, obwohl er aktu­ell gar kei­nen Auf­wand hat, aber an Ver­an­stal­tun­gen der Par­tei teil­neh­men.
            Naja, falls er bei sei­ner Teil­nah­me gemerkt haben soll­te, dass für ihn jetzt wirk­lich das Spiel aus ist, war es wenigs­tens für was gut.
            Schön auch, wie Reit­zel gegen Pen­zer nachtritt, das hat rich­tig Stil und Klas­se, so ganz ohne Samt­hand­schu­he…

    • R. Bürger Antworten

      Wie hieß damals noch das Buch von Wolf­gang Leon­hard: „Die Kor­rup­ti­on ent­lässt ihre Kin­der“ …oder so ähn­lich! (klei­ner Scherz nach Ascher­mitt­woch!
      Spaß bei­sei­te: Es scheint sie ja doch noch zu geben, die Selbst­rei­ni­gungs­kräf­te in der SPD. Jetzt muss sie die­sen Pro­zess aber auch durch­zie­hen bis zum Schluss. Es ste­hen noch eini­ge Namen auf der Pflicht-Abschuss­lis­te.

    • Hugo-S. Antworten

      Der Schock in der SPD sitzt zur Zeit sehr tief!

      Das beharr­li­che Auf­tre­ten von auf­rich­ti­gen Bür­gern auf die­sem Blog ist eine neue und unge­wohn­te Situa­ti­on sowie eine enor­me Her­aus­for­de­rung für die SPD.
      Das Netz der SPD ist in Rhein­hes­sen bis zur Nahe beson­ders eng­ma­schig. Mit Micha­el Reit­zel und Mar­cus Held wur­de ein erheb­li­ches Loch hin­ein­ge­ris­sen. Aber nur vom „Sys­tem Held“ zu spre­chen, wäre sicher­lich zu kurz gesprun­gen. Unser Blick soll­te sich viel stär­ker nach Alzey aus­rich­ten. Hier könn­te die Ach­se des Sys­tems viel stär­ker ver­an­kert sein, als wir es uns vor­stel­len.
      Was zur Zeit beson­ders auf­fällt ist, dass sich die Held-Befür­wor­ter, wie Man­fred Brunn etc. (sozia­lis­ti­sches Kano­nen­fut­ter), nicht mehr in Erschei­nung tre­ten. Man spricht mitt­ler­wei­le von „Maul­kör­ben“. – Wenn die SPD die Demo­kra­tie so ver­steht und die Basis sich das gefal­len lässt, neh­men wir das zur Kennt­nis.

      Der Neu­an­fang in der SPD muss wei­ter­ge­hen, er muss tie­fer grei­fen. 16 % (fal­lend) sind kein Zustand und dann dem Bür­ger immer erklä­ren, mit ihm kön­ne man nicht kon­so­li­die­ren oder er wäre nicht beson­ders pri­vi­le­giert, zeigt die enor­me Schwä­che die­ser Par­tei – sol­che Äuße­run­gen scha­den der SPD mas­siv. Und der so schwa­che nai­ve Bür­ger wird sich für das beson­de­re Lob der Ober­bür­ger­meis­te­rin an der Wahl­ur­ne bedan­ken.

      • D. Mayer Antworten

        Zuerst zer­rei­ßen wir uns mords­mä­ßig das Maul über die Aus­sa­gen eines Held-Befür­wor­ters wie Man­fred Brunn, um uns dann dar­über zu beschwe­ren, dass er sich öffent­lich nicht mehr pro Mar­cus Held äußert? Ein biß­chen schi­zo­phren ist das aber schon…

        War­um ist es über­haupt ein „Maul­korb“, wenn inner­par­tei­lich dar­auf hin­ge­wie­sen wird, sich bit­te nur mit Bedacht in der Cau­sa Mar­cus Held zu äußern? Even­tu­ell ist Man­fred Brunn sogar so gut bera­ten wor­den, dass er erst jetzt auf Anra­ten den Prüf­be­richt oder die Pres­se­mit­tei­lun­gen der Staats­an­walt­schaft gele­sen hat – und dabei zu einer weni­gen nai­ven Ein­sicht gelangt ist. Oder viel­leicht hat er kri­ti­sche Bür­ger­stim­men als „Mob“ erlebt und wagt sich des­halb nicht mehr aus sei­ner schwa­chen Defen­si­ve?

        Zuletzt die Fra­ge, wer ist über­haupt „man“, die von „Maul­kör­ben“ spre­chen? Ver­mut­lich unzu­frie­de­ne Hel­dia­ner, die lie­ber alle Fak­ten igno­rie­ren und einen berech­tig­ten Tipp mit­tels „nega­ti­ve cam­pai­gning“ a la unter­stell­tem „Maul­korb“ dis­kre­di­tie­ren wol­len!

      • Stan Antworten

        Hal­lo Hugo, die 16 Pro­zent der SPD haben nichts mit Held zu tun, son­dern mit der Rumeie­rei von Schulz und Nah­les. Man soll­te Held da nicht über­be­wer­ten.

        Zeit wur­de es, dass Reit­zel aufs poli­ti­sche Alten­teil geschickt wird. Hof­fent­lich rasie­ren sie ihn gründ­lich, damit er kei­ne Unru­he aus der zwei­ten Rei­he raus stif­ten kann bzw. die Auf­klä­rung der Vor­wür­fe gegen Held wei­ter auf sei­ne unsäg­li­che Art behin­dern kann.

        U d war­um genau nimmt der krank geschrie­be­ne Held an der Sit­zung teil, auf der Reit­zel geschasst wur­de? Die Ver­zweif­lung muss groß sein.…aber es wird ihm nicht mehr hel­fen, Denn er scheint immer noch nicht kapiert zu haben, dass die Stein­la­wi­ne löngst rollt und sich die Jus­tiz nicht von Able­kungs­ma­nö­vern beein­dru­cken lässt.

  2. rogale. com Antworten

    D. May­er 8. Febru­ar 2018,
    „Wahr­schein­lich hofft die aktu­el­le SPD-Stadt­rats­frak­ti­on geblen­det von ihrer abso­lu­ten Mehr­heit bei den nächs­ten Kom­mu­nal­wah­len auf die Schlaf­müt­ze des deut­schen Michel…“

    @ d. may­er,

    ob der „Michel“ in Oppen­heim eine Schlaf­müt­ze ist, möch­ten wir an die­ser Stel­le nicht beur­tei­len. Zumin­dest ist er es in ande­ren Regio­nen des Lan­des nicht!

    Wer oder was scha­det der SPD?

    Es sind zum Bei­spiel Äuße­run­gen einer SPD-Frau, die mit ihrer Schel­te und dem groß­zü­gi­gen Her­ab­wür­di­gen des Bür­gers ordent­lich aus­teilt?
    Die SPD-Frau ist z.B. der Auf­fas­sung, mit dem Bür­ger kön­ne man nicht kon­so­li­die­ren, der inter­es­sie­re sich doch nur für die Hun­de­ka­cke auf dem Bür­ger­steig. Wei­te­re Sprü­che sind: „Die Men­schen in der Sied­lung müs­sen nicht den­ken, dass sie beson­ders pri­vi­le­giert wären“.

    Es geht durch die Pres­se, durch die Stadt, durchs Land und hat natür­lich sehr vie­le Men­schen ent­rüs­tet und auf­ge­schreckt.

    Betrach­ten wir uns das Ergeb­nis:
    Dr. Joe Wein­gar­ten (SPD) konn­te sich nicht plat­zie­ren.
    Dr. Sal­va­to­re Bar­ba­ro (SPD) konn­te sich nicht plat­zie­ren.
    Hans Dirk Nies (SPD) ist kläg­lich geschei­tert.

    Bei allen Kan­di­da­ten war Malu Drey­er teil­wei­se mehr­fach vor Ort, auch sie konn­te nicht in einem ein­zi­gen Punkt Akzen­te set­zen, was den Kan­di­da­ten gehol­fen hät­te. Hat da die ande­re SPD-Frau gan­ze Arbeit geleis­tet?

    Wir lesen, wir fas­sen zusam­men, wir dis­ku­tie­ren, Ant­wor­ten muss die SPD geben, sie liegt bei 16,5%.

    Kommt bei der SPD Hoch­mut vor dem Fall???

    • M Antworten

      @rogale.com
      Ihre Aus­füh­run­gen sind , zumin­dest für mich, stel­len­wei­se kryp­tisch.
      Wel­che ande­re SPD-Frau ist denn gemeint?
      Und noch­mals mei­ne Bit­te an Sie: gibt es einen Link oder eine sons­ti­ge Fund­stel­le zu Ihren Zusam­men­fas­sun­gen und Ana­ly­sen? Wäre nett, wenn Sie den nen­nen könn­ten. Dan­ke hier­für.

    • Tim Antworten

      Wie­der am eigent­li­chen The­ma vor­bei, es geht um Oppen­heim und um Held (was haben Sie dau­ernd mit Frau Drey­er, ist die Ihnen mal auf die Füße getre­ten?)

      Wer ist die SPD-Frau mut den frag­wür­di­gen Äuße­run­gen? Angst, das Kind beim Namen zu nen­nen. War­um schlie­ßen Sie jeden Bei­trag mit einer dahin­ge­raun­ten Fra­ge, ohne eine Ant­wort zu geben?

      Wo kann man sich in ihren News­let­ter ein­tra­gen? Und wer steht hin­ter den von Ihnen immer wie­der zitier­ten Pro­gno­sen zur SPD? Quel­le bit­te. Dan­ke.

    • D. Mayer Antworten

      Ich spre­che aber davon, dass die SPD Oppen­heim dar­auf hofft und nicht davon, dass es so sein wird. Da habe ich mehr Ver­trau­en in Oppen­heim.

      In der Wahl der neu­en Land­rä­tin Doro­thea Schä­fer, in wel­cher Dr. Sal­va­to­re Bar­ba­ro sich auch dank der Cau­sa Mar­cus Held und der man­geln­den Kom­mu­nal­auf­sicht des alten Land­rats Claus Schick nicht plat­zie­ren konn­te, hat Mainz-Bin­gen bereits ers­te Kon­se­quen­zen gezo­gen und even­tu­ell eine gute Wahl getrof­fen.

      Viel frag­wür­di­ger ist es, das „Sys­tem Held“ mit einem „Sys­tem SPD“ gleich­set­zen zu wol­len, wie von Ihnen hier ger­ne immer mal wie­der behaup­tet. So pau­schal und de fac­to belei­di­gend gegen­über aktu­ell exakt 463.723 zum SPD-Mit­glie­der­ent­scheid stimm­be­rech­tig­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu urtei­len, wür­de ich mich nie getrau­en. Gro­Ko Fans dür­fen von mir aus auch rund 24.000 Neu­mit­glie­der abzie­hen.

      Wer­fen wir alter­na­tiv einen ver­glei­chen­den Blick aufs „Sys­tem Bür­ger“:

      Putz­frau­en oder Hand­wer­ker, die für irgend­wen schwarz am Fis­kus vor­bei arbei­ten, sind uns völ­lig unbe­kannt? Kud­del­mud­del, Klün­gel oder ver­un­treu­tes Ver­eins­ver­mö­gen im ein­ge­tra­ge­nen Ver­ein? Unmög­lich. Vor­stra­fen oder Frei­heits­stra­fen auf Basis der im Straf­ge­setz­buch & Co auf­ge­zähl­ten Para­gra­phen? Nie gehört. Betrifft ganz bestimmt kei­ne Bür­ger…

      Sind wir (!) Mil­lio­nen Bür­ger jetzt also alle fau­le Äpfel und schwar­ze Schar­fe? Nein, aber es gibt sie. Fol­ge­rich­tig und reprä­sen­ta­tiv auch in unse­ren Par­tei­en wie der SPD.

      Wer sich dafür zu inter­es­sie­ren beginnt, wie sich unse­re Par­tei­en bzgl. ihrer Mit­glie­der sozi­al zusam­men­set­zen:

      https://​www​.bpb​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​g​r​u​n​d​f​r​a​g​e​n​/​p​a​r​t​e​i​e​n​-​i​n​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​z​a​h​l​e​n​-​u​n​d​-​f​a​k​t​e​n​/​1​4​0​3​5​8​/​s​o​z​i​a​l​e​-​z​u​s​a​m​m​e​n​s​e​t​z​ung

  3. E.G. Antworten

    Hal­lo Herr Ruhmöl­ler,

    Wenn man in der Oppen­hei­mer Praw­da nicht kom­men­tie­ren darf, dann könn­te man über­le­gen ob es mög­lich ist, den jewei­li­gen Bericht der Praw­da auf die­ser Sei­te zu kom­men­tie­ren bzw. eine Kom­men­tar­platt­form ein­zu­rich­ten.

    Nun folgt mein Kom­men­tar mit der bit­te um Ver­öf­fent­li­chung
    — — — — — —

    Jedem ist klar, dass ein Held­jün­ger, für den Mar­cus auch noch Arbeit­ge­ber ist, immer nur par­tei­isch berich­ten bzw. schrei­ben kann.
    Evtl. muss er aber ledig­lich mit sei­nem Namen her­hal­ten und ande­re schrei­ben die Tex­te.…
    Bei einem Rich­ter wür­de man sagen, er ist Befan­gen und wür­de in aus­tau­schen.

    Die Home­page der SPD Oppen­heim ist in einen Dorn­rös­chen­schlaf ver­fal­len.
    Dort gibt es ja die Rubrik News. Aktu­ell passt dort eher die Bezeich­nung Archiv/Historisches.
    Dort wäre der Senf von Cemal, den er meint dazu geben zu müs­sen, rich­tig ange­sie­delt.

  4. Wörrstädter Antworten

    Nur mal so: der saar­län­di­sche Land­tags­prä­si­dent tritt zurück. Wegen Ermitt­lun­gen wg. des Anfangs­ver­dachts der Untreue und der Vor­teils­ge­wäh­rung. Er hat­te als Sport­bund­vor­sit­zen­der dem Innen­mi­nis­ter ange­bo­ten, die Fei­er sei­nes 70.Geburtstags mit zu finan­zie­ren. Der Innen­mi­nis­ter hat­te das abge­lehnt. Die Kos­ten hät­ten sich auf 6500 Euro belau­fen. – So geht es halt auch, wenn man einen Rest von Anstand hat.

  5. E.G. Antworten

    Wir hat­ten auf die­sen Sei­ten bereits von den rein zufäl­lig glei­chen Far­ben an den Fas­sa­den der Gebäu­den der HGO/GWG und dem Pri­vat­haus von Mar­cus Robert Held gele­sen.

    Nach dem ich von der 11.000er Spen­de erfah­ren habe den­ke ich erst recht dass das Haus eines Geschäfts­füh­rers der H.G.Oswald, das vor kur­zem Grund­sa­niert und erwei­tert wur­de, wirk­lich auch rein Zufäl­lig die glei­chen Far­ben hat.

    Da ist bestimmt nix ver­werf­li­ches dran.
    Bestimmt war er bei den letz­ten vie­len gro­ßen Pro­jek­ten der GWG/HGO auch öfters selbst vor Ort.
    Und da ist er auf den (Farb-) Geschmack gekom­men.
    Was soll’s…

    • Stefan Buch Antworten

      Die­se Bau­ten mit der spe­zi­el­len Bema­lung

      …damit man sieht, dass das die Denk­mä­ler des Herrn Held sind.

  6. Frank Antworten

    Aber es ist nicht nur Oppen­heim !

    2015 Karl-Wil­helm Faber (Alzey) 20 000 €
    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​a​l​z​e​y​/​a​l​z​e​y​/​a​u​f​-​d​i​e​-​u​n​t​e​r​s​c​h​r​i​f​t​-​f​o​l​g​t​-​d​e​r​-​b​a​u​_​1​6​3​5​0​2​4​0​.​htm

    2015 Jochen Bey­er Sör­gen­loch 25 800 €
    http://​www​.hage​bau​-bey​er​.de/​p​u​b​l​i​s​h​/​6​2​7​a​d​6​b​e​_​e​0​d​8​_​3​7​1​4​_​d​8​1​1​5​a​c​d​e​1​0​3​9​2​7​6​.​cfm
    —> hier kann ich kei­ne 100 % geben da wegen der Nar­ren­ta­ge es nicht mög­lich ist eine Veri­fi­zie­rung zu bekom­men.
    Daher rufe ich zum fröh­li­chen ÜBERPRÜFEN AUF !!! ist Jochen Bey­er aus Sör­gen­loch der Joa­chim Bey­er vom Bau­stoff­han­del Bey­er, des­sen Toch­ter­ge­sell­schaft die „Finan­zie­rungs- und Woh­nungs­bau GmbH & Co. KG“ ist und wel­che Pro­jek­te beim Land oder der Stadt Mainz oder in der VG Nie­der-Olm 🙂 wur­den durch­ge­führt ?

    Ich möch­te – soll­te Jemand in Betracht zie­hen eine Kla­ge wegen ÜBLER NACHREDE ODER VERLEUMDUNG IN BETRACHT ZIEHEN – klar machen ! ich will nichts unter­stel­len und jede Quel­le die ich ver­wen­de stammt aus öffent­lich zugäng­li­chen Quel­len. Alles an Infor­ma­tio­nen über die­se Quel­len hin­aus geht stammt aus eige­nen Erleb­nis­sen oder von Siche­ren Quel­len.

    Und nun ! fröh­lich die Rechen­schafts­be­rich­te über­prü­fen !!!

    Doch bit­te nicht ver­ges­sen !!! hier tau­chen nur Spen­den über einer bestimm­ten Sum­me auf !!! schlaue Men­schen die etwas zu ver­ber­gen haben stü­ckeln ihre Spen­den.….…

  7. E.G. Antworten

    Wenn Fa. H.G.Oswald auch sonst die SPD Oppen­heim immer mit einer Spen­de bedacht hat­ten, sei es auch klei­ne­re Sum­men, dann wäre dies kein Pro­blem.
    Wenn aber die 11.000,- im Zeit­li­chen Zusam­men­hang mit den Auf­trä­gen der GWG/HGO ste­hen, dann hät­te ich als Staats­an­walt oder als Auf­sichts­rat der Gesell­schaft damit evtl. Bauch­weh

  8. Frank Antworten

    Als ich mir so die Zeit ver­trieb und im Netz stö­ber­te, fand ich einen schö­nen Arti­kel in der AZ von 4/17 http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​r​h​e​i​n​l​a​n​d​-​p​f​a​l​z​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​e​r​-​b​u​e​r​g​e​r​m​e​i​s​t​e​r​-​m​a​r​c​u​s​-​h​e​l​d​-​k​a​e​m​p​f​t​-​g​e​g​e​n​-​a​n​o​n​y​m​e​-​a​n​s​c​h​u​l​d​i​g​u​n​g​e​n​_​1​7​8​0​5​9​5​3​.​htm dar­in steht :„Laut Rechen­schafts­be­richt der Bun­des SPD wur­den von Baum­gar­ten 2013 – 14 000 € an die SPD gespen­det“.

    Beim durch­se­hen des Berich­tes viel mir die Spen­de von 11 000 € eines Gimbs­hei­mer Unter­neh­mens auf:

    H.G. Oswald Sani­tär Hei­zung GmbH Neu­stra­ße 24 67578 Gimbs­heim auf.

    Als Refe­renz­pro­jekt wur­de ange­führt :„Eines der größ­ten Pro­jek­te in den letz­ten Jah­ren ist die kom­plet­te Neu­in­stal­la­ti­on der Sani­tär- und Hei­zungs­tech­nik von zehn Gebäu­de­kom­ple­xen für die „Haus- und Grund­stücks­ge­sell­schaft der gemein­nüt­zi­gen Wohn­bau“. Das Pro­jekt umfasst Eigen­tums- und Miet­wohn­ein­hei­ten in Oppen­heim“.

    http://​www​.sani​ta​er​-hei​zung​-oswald​.de/​r​e​f​e​r​e​n​z​p​r​o​j​e​kt/

    Ein wei­te­res durch­se­hen der Rechen­schafts­be­rich­te de ver­gan­ge­nen Jah­re dürf­te sich sicher loh­nen !!! zu fin­den hier: https://​www​.spd​.de/​p​a​r​t​e​i​/​o​r​g​a​n​i​s​a​t​i​o​n​/​f​i​n​a​n​z​e​n​/​d​o​w​n​l​o​a​d​s​-​f​i​n​a​n​z​en/
    Ein Schelm der böses dabei denkt !!!!!

  9. Jochen Lehr Antworten

    Die straf­recht­li­che Schlin­ge um Herrn Helds Hals scheint sich wei­ter zuzu­zie­hen, was er selbst voll umfäng­lich zu ver­ant­wor­ten hat. Aller­dings ist er noch nicht ver­ur­teilt, inso­fern gilt noch die Unschulds­ver­mu­tung. Was ich nicht nach­voll­zie­hen kann, dass ein Voll­ju­rist nach­hal­tig geset­zes­wid­rig sei­ner Ver­ant­wor­tung als Stadt­bü­ger­meis­ter nach­ge­kom­men zu sein scheint und dass die Kon­troll­or­ga­ne in Oppen­heim ver­sagt zu haben schei­nen. Auf der ande­ren Sei­te steht der Mensch Held, der seit 1 Jahr wie die „Sau durchs Dorf getrie­ben wird“. Er ist 40 und scheint sein beruf­li­ches Leben, sofern er ver­ur­teilt wird – wovon man zur­zeit stark aus­ge­hen kann – gelebt zu haben. Der Super-Gau wäre, wenn er bei einer Ver­ur­tei­lung trotz­dem sein Bun­des­tags­man­dat wei­ter behal­ten wür­de. Ich glau­be nicht, dass Herr Held – bei einer Ver­ur­tei­lung – frei­wil­lig von sei­nem Bun­des­tags­man­dat und als Bür­ger­meis­ter von Oppen­heim zurück tre­ten wür­de.

    • Tim Antworten

      Sau durchs Dorf getrie­ben? Amü­san­te For­mu­lie­rung für Berich­te über Unre­gel­mä­ßig­kei­ten und Kri­tik vom LRH.

      Die Schlüs­se, die der Bericht des LRH zulässt, haben mit Schuld oder Unschuld nichts zu tun, son­dern mit der Fest­stel­lung von gro­ben hand­werk­li­chen Feh­lern und der Offen­le­gung von Miss­ach­tung von Regeln.

    • Matthias Kuon Antworten

      Nicht jeder Jurist ist ein guter. Man neh­me sich beson­ders vor denen in Acht, die in jedem zwei­ten Halb­satz dar­auf hin­wei­sen, dass sie Jurist sind. Nach dem Mot­to : Wie­der­sprich mir nicht, ich habe Jura stu­diert. Hans Fil­bin­ger war auch Jurist.

      • KM Antworten

        Las­sen Sie mal die Kir­che im Dorf von wegen Fil­bin­ger, das ist geschmack­los und hat mit Helds Ver­feh­lun­gen nichts zu tun. Man kann es auch über­trei­ben.

        • Matthias Kuon Antworten

          Liebe/r KM,

          es war nicht mei­ne Absicht, die Ver­feh­lun­gen von Hans Fil­bin­ger mit denen von Mar­cus Held gleich zuset­zen. Ich woll­te ledig­lich dar­auf hin­wei­sen, dass nicht jeder Voll­ju­rist ein guter ist. Dann neh­men Sie eben einen ande­ren Ex-Minis­ter­prä­si­den­ten der sein Jura Stu­di­um erfolg­reich ange­schlos­sen hat. Uwe Bar­schel.

          • KM

            Es gibt in kei­ner Berufs­grup­pe nur Vor­zei­ge­ex­em­pla­re. Helds Unfä­hig­keit erkennt man auch ohne sol­che Ver­glei­che, die kei­ne Rück­schlüs­se auf irgend­was zulas­sen.

    • Angst vor Rache Antworten

      Machen Sie es sich mit die­ser Ein­schät­zung nicht zu leicht. Held hat Freun­de und Unter­stüt­zer. Sei­ne Fähig­keit, sein Gegen­über mund­tot zu reden, ist geschätzt, gera­de im Bereich Lob­by­is­mus. Den­ken Sie dar­an, dass es mehr Lob­by­is­ten in Ber­lin gibt, als Abge­ord­ne­te. Und alle­samt sind bes­ser bezahlt und kom­men oft selbst aus der Poliy­ik. Soll­te Held nicht tat­säch­lich eine Haft­stra­fe bekom­men, was ich nicht glau­be, sitzt er umge­hend auf Pos­ten, von denen unser­eins nur träumt; Oppen­heim in Schutt und Asche.

      • Frank Antworten

        Ja ! ich kann nur zustim­men !!! Selbst in der SPD wird immer wie­der gesagt :„Du glaubst nicht über wel­che Ver­bin­dun­gen Held ver­fügt ! Der kann dir einen Job besor­gen in der xxxxxx.…. dies ist eine der Ängs­te vie­le Genos­sen haben. Der Held ver­fügt über Ver­bin­dun­gen“.
        Es drängt sich mir der Ver­dacht auf – selbst gestan­de­ne Genos­sen Angst vor ihm und sei­nen Ver­bin­dun­gen haben. Ich wür­de nie mei­nen ech­ten Namen schrei­ben, nicht wegen mir – son­dern wegen mei­ner Fami­lie. Ja ich muss es lei­der so schrei­ben, ich weiß zu viel über die Machen­schaf­ten von Held und den Men­schen im Dunst­kreis um Held.
        Der geht wei­ter als es selbst ein Don aus Sel­zen je getan hät­te.
        Doch wür­de man mei­nen Namen her­aus bekom­men und Held (ich wur­de in der Ver­gan­gen­heit schon gewarnt) los­le­gen.….….….….
        Ich habe erheb­li­che Zwei­fel an den zustän­di­gen Behör­den, war­um schrit­ten sie in der Ver­gan­gen­heit nicht ein ?
        Ich glau­be er wird maxi­mal zu 12 Mona­ten auf Bewäh­rung ver­ur­teilt und behält sein Man­dat !
        Ich glau­be sei­ne Hand­lan­ger wer­den gegen die vor­ge­hen – gegen ihn agier­ten ! (selbst sie 1 – 2 Jah­re war­ten wer­den).
        Ich glau­be die eige­ne Par­tei oder Freun­de – wer­den ihn absi­chern.
        Er weiß zu viel.….….….….….……
        Doch wehe vor den Men­schen denen er Scha­den zufüg­te !!!! sie wer­den sich fin­den, sie wer­den sich zusam­men tun und sie wer­den zusam­men agie­ren.….….….….….….….….…
        AN ANGST VOR RACHE !!!!! : ich kann sie ver­ste­hen !!!!!!!!!!

      • Frank Antworten

        Noch etwas ! es macht mich ab und an wütend ! ich als Ant­wort auf manch Bei­trag lesen muss :„So etwas kann man nicht schrei­ben, dies geht zu weit, sol­che Ver­bin­dun­gen her­zu­stel­len zu Held und sei­nen Freun­den spiel der Gegen­sei­te in die Arme“. Wür­den die hier lesen – alles schrei­ben sie erleb­ten .….….……es könn­te ein ganz übler Film wer­den ! und ich glau­be den Ande­ren hier von den übels­ten Erleb­nis­sen schrei­ben. Es wun­dert mich schon lan­ge .….…Held noch ohne Schutz durch Oppen­heim geht, bei den vie­len Men­schen er und sei­ne Genos­sen aufs übels­te .….….….….….….

      • Zeehr Antworten

        Also, da sie­deln Sie Herrn Held mei­ner Mei­nung nach ein paar Stock­wer­ke zu hoch an. Ich glau­be nicht, dass er wirk­lich wirk­mäch­ti­ge Für­spre­cher hat. Da dürf­te Herr Reit­zel schon das Ende der Fah­nen­stan­ge sein. Held hat sich hier im Umkreis eine gewis­se Basis geschaf­fen, die aber nie das Fun­da­ment hat­te wie zum Bei­spiel die alt­her­ge­brach­te Herr­schaft der Gut­ten­bergs in Fran­ken. Schon immer wur­de er arg­wöh­nig beäugt, auch inner­halb der Par­tei.
        Ein Empor­kömm­ling mit geschmack­lo­sen Kra­wat­ten zum Kurz­arm­hemd. Im Bun­des­tag ist er über die hin­te­ren Rei­hen nie her­aus gekom­men. Man weiß zwar nie, aber es wür­de mich schon sehr wun­dern, wenn er „Chef­lob­by­ist“ wer­den wür­de.

        • D. Mayer Antworten

          Sehe ich exakt genau­so.

          Wer mit Geld um sich wirft und Spen­den ein­treibt, hat schnell vie­le Freun­de – und ohne Geld sind genau­so vie­le auch schnell wie­der weg. Soll­te er ver­ur­teilt wer­den, sogar umso­mehr.

          Eine beruf­li­che Zukunft im Lob­by­is­mus ist eben­falls schwie­rig, denn ers­tens gibt es genü­gend ehe­ma­li­ge Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te, Bran­chen­ex­per­ten etc. und zwei­tens auch noch ganz ohne Gerichts­pro­zes­se oder -urtei­le…

    • O.S. Antworten

      Wer­ter Herr Lehr,

      ich weiß natür­lich auch nicht, was Mar­cus Held gera­de macht oder wie er sich fühlt.
      Für mich stellt sei­ne “Krank­schrei­bung auf unbe­stimm­te Zeit” jedoch eine abge­mil­der­te Form eines Rück­tritts dar. So kann ich mir kaum vor­stel­len, dass er mor­gen, nächs­te Woche oder in den nächs­ten Mona­ten wie­der auf sei­nem Bür­ger­meis­ter­ses­sel Platz neh­men wird, so unter dem Mot­to: “Mir geht es wie­der gut, da bin ich wie­der, wei­ter geht’s!”. Die Ursa­chen sei­ner Krank­heit sind ja unver­än­dert.
      Und vor­her kann er auch sei­ne Arbeit als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter und sei­ne vie­len wei­te­ren Tätig­kei­ten nicht wie­der auf­neh­men. Ich kann mir auch nicht vor­stel­len, wie er wei­ter unbe­schwert in sei­nem gro­ßen Wahl­kreis Prä­senz zei­gen kann, wo man viel­leicht doch nicht so ganz fana­tisch fei­ert wie in der SPD Oppen­heim. Und zumin­dest außer­halb sei­nes Wahl­krei­ses wer­den die Genos­sen auf allen poli­ti­schen Ebe­nen ihn wohl auf kein Schild mehr heben.

      Herr Held wird das alles wohl sehr genau wis­sen, auch wenn er viel­leicht bis heu­te nicht ver­steht, wie es dazu gekom­men ist. Er wird wohl auch wis­sen, dass das Ergeb­nis staats­an­walt­li­cher Ermitt­lun­gen für sei­ne poli­ti­sche Zukunft eigent­lich mitt­ler­wei­le egal ist. Was ihm da der­zeit am Schuh klebt, bekommt er nicht mehr los.
      Das ist in der Tat mensch­lich tra­gisch für einen enga­gier­ten Poli­ti­ker wie ihn (man­geln­des Enga­ge­ment kann man ihm ja nun wirk­lich nicht vor­wer­fen). Es ist aber nicht das Ergeb­nis einer “Sau­jagd”, son­dern die Anhäu­fung von Skan­da­len und sein unkri­ti­scher Umgang damit. Und die völ­li­ge Unter­schät­zung der moder­nen Schwar­min­tel­li­genz wie in die­sem Blog und anders­wo. Noch vor zehn Jah­ren hät­te eine ihm wohl­wol­len­de Zei­tung als ein­zi­ge Infor­ma­ti­ons­quel­le der Bür­ger­schaft mal kurz über Anschul­di­gun­gen berich­tet und es wäre in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung bei “Jemand will mich zer­stö­ren” geblie­ben.

      Herr Held hat wohl aus sei­ner Sicht und der sei­ner Anhän­ger stets das Rich­ti­ge getan oder tun wol­len, aber in einer fal­schen Zeit. Das Inter­net bie­tet heu­te ande­re Mög­lich­kei­ten als frü­her. Tau­sen­de suchen in Dok­tor­ar­bei­ten von Poli­ti­kern nach Pla­gia­ten und Tau­sen­de dis­ku­tie­ren in sozia­len Medi­en mit Men­schen, die sie über­haupt nicht ken­nen, über The­men, die sie vor­her gar nicht inter­es­siert haben.
      Herr Ruhmöl­ler wird wahr­schein­lich bald den ein­mil­li­ons­ten Sei­ten­auf­ruf ver­kün­den kön­nen, eine rie­si­ge Zahl im Ver­gleich zu der Hand­voll Leu­te, die sich all die Jah­re zuvor mal als Zuschau­er in eine Rats­sit­zung bege­ben haben.
      Vor dem Hin­ter­grund die­ser vir­tu­el­len Öffent­lich­keit wird es zukünf­tig schwe­rer, sol­che Sys­te­me wie in Oppen­heim irgend­wo instal­lie­ren oder auf­recht hal­ten zu kön­nen.
      Und eigent­lich ist das nichts Nega­ti­ves. Eine “Sau­jagd” sehe ich dar­in nicht.

  10. SG Antworten

    Die Staats­an­walt­schaft wird Kennt­nis über die schrift­li­chen Aus­füh­run­gen in Sachen Kloos erhal­ten und ent­schei­den kön­nen, ob ein straf­recht­li­ches Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet wird.

  11. Der Ur-Oppenheimer Antworten

    Viel­leicht soll­te man mal mehr zu Cemal Göger­cin sagen. Er ist zu 100% abhän­gig von Mar­cus Held, qua­si ein Mäd­chen für alles und beschäf­tigt bei der Städt. Mal hilft er beim
    Bau­hof, mal bei der HGO/GWG. Er ist bei den Jusos. Ein klas­si­scher Held-Jün­ger also.

    Die größ­te Schwei­ne­rei ist aber, dass auf die­ser “Wahrheits”-Seite die Kom­men­tar­funk­ti­on aus­ge­schal­tet ist, bzw. dort extra ange­ben ist, dass die Kom­men­ta­re nach Sich­tung durch den Betrei­ber, also Göger­cin, Ggf. auf die Sei­te gestellt wer­den. Das ist Zen­sur und Selek­ti­on. Die­se gan­ze “Wahrheits”-Seite ist Pro­pa­gan­da, ohne Quel­le und ohne Sub­stanz!

    • Paulus Antworten

      Genau so ist es und Meh­met ist wohl der Vater, selbst SPD-ler und Held-Unter­stüt­zer.
      Na so ein Zufall, dass eine Anstel­lung im Oppen­hei­mer Rat­haus über Jah­re zustan­de kam, nach­dem man zunächst Maler&Tapezierer gelernt hat­te!
      Aller­dings tei­le ich nicht die Mei­nung, dass Cemal Göger­cin, wie es das neu­lich hin­zu­ge­füg­te Impres­sum aus­weist, dort selbst­stän­dig die Bei­trä­ge ver­fasst!
      Dazu reicht es ganz ein­fach nicht, auch wenn die Ortho­gra­fie man­gel­haft ist!
      Alles ande­re wäre auch augen­schein­lich unplau­si­bel, schließ­lich kennt man sich unter den Held-Jün­gern.
      Wes­halb hat sich der Betrei­ber eigent­lich noch nicht die Mühe gemacht, auf der eige­nen FB-Sei­te einen ent­spre­chen­den Link zum neu­en „Praw­da-Blog“ zu set­zen?
      Ein Blog, der für öffent­li­che Kom­men­ta­re gesperrt ist, ist wie ein Haus ohne Türen!
      Müss­te man die Wahr­heit nicht scheu­en …

      • R Antworten

        Inzwi­schen wur­de nach­ge­ar­bei­tet, der Sup­pen-Bei­trag ist deut­lich flüs­si­ger zu lesen und die ande­ren Bei­trä­ge wur­den über­ar­bei­tet.

        Der Blog ist süß – ob das Held hilft oder scha­det? Gehe von letz­te­rem aus

  12. Peter Pfau Antworten

    Oppen­heim ist nicht häss­lich. Es ist etwas trist und leer auf den neu­en Stra­ßen – viel­leicht? Feh­len­de Geschäf­te ver­mie­sen den Tou­ris­ten den Auf­ent­halt. Aber fins­ter ist es in Oppen­heim nicht, wenn man nur auf der Son­nen­sei­te der SPD steht. Aber lang­sam geht die Son­ne auch für alle ande­ren auf und Oppen­heim kann ein schö­ner, hel­ler Ort für alle wer­den, wenn die­ses dunk­le Kapi­tel ein­mal hin­ter uns liegt. Viel ver­lacht wur­de ich um mei­nen ste­ten Opti­mis­mus, man kön­ne die Alt­stadt wie­der bele­ben. Aber ich hal­te dar­an fest und wer­de mich 2019 auch dafür ein­brin­gen, wenn es gewünscht ist. Ers­te Ide­en ( Leser­brief 31.12.2015 in der AZ) und auf der Home­page der CDU wur­den stets ver­lacht, sind aber ein Anfang ohne gro­ße Inves­ti­tio­nen, wie das Krö­ten-Mar­ke­ting vor eini­gen Jah­ren.

    • Henriette Degünther Antworten

      Oppen­heim hat vie­le beson­de­ren Qua­li­tä­ten, wie bei der Ver­an­stal­tung der Inter­es­sen­ge­mein­schaft Mensch-Natur-Sied­lungs­raum am 18.10.18 im Mar­tin Luther Haus breit her­aus­ge­stellt wur­de. Beson­ders die land­schaft­li­chen und kul­tu­rel­len, aber auch bau­li­chen Qua­li­tä­ten. Nur neh­men die Defi­zi­te, in einem erschre­cken­den Aus­maß zu und min­dern die Qua­li­tä­ten unwie­der­bring­lich. Des­halb kur­siert eine Unter­schrif­ten­lis­te für eine aus­rei­chen­de Siche­rung und ange­mes­se­ne Pfle­ge der „Schät­ze“ von Oppen­heim, in der bis­her hun­dert Bür­ger unter­schrie­ben haben.
      Für das „gebun­de­ne“ Oppen­heim ist das schon viel. Man käme wahr­schein­lich heu­te auf 500 und mehr, wenn man von Tür zu Tür gin­ge.

      Bevor die nächs­ten Fest­le­gun­gen im lau­fen­den Flä­chen­nut­zungs­plan­ver­fah­ren von der ein­sei­tig ori­en­tier­ten SPD-Poli­tik und SPD-Ver­wal­tung der OG und VG durch­ge­setzt wer­den, muss etwas gesche­hen. Zur Zeit ste­hen sol­che Arbeit weit zurück. Das Gan­ze ist außer­dem für Außen­ste­hen­de noch mehr Arbeit, als für die poli­ti­schen Ver­tre­ter. Ich hof­fe, wir wer­den unse­rer Ver­ant­wor­tung gerecht und schaf­fen recht­zei­ti­ge qua­li­fi­zier­te Ein­ga­ben. Ein Hoff­nungs­schim­mer ist das wach­sen­de Demo­kra­tie­be­wusst­sein.

  13. S. Achlichkeit Antworten

    Da haben die Infor­man­ten des neu­tra­len Berich­ters (Ach­tung, ver­gleich­ba­re Iro­nie: Scherz 😂) wohl nicht genau auf­ge­passt! Mei­nes Wis­sens nach gab es zumin­dest einen Red­ner­bei­trag, der das The­ma Held auf­ge­grif­fen hat. Soll jetzt aber kei­ne Pole­mik in die sach­li­che Bericht­erstat­tung brin­gen (Scherz 😂)

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