Marcus Held: Jetzt auch noch Strafanzeige wegen SPD-Spenden!

Wie lan­ge will er sich noch unbe­tei­ligt zei­gen? Mar­cus Held gerät immer mehr in Bedräng­nis: Ges­tern berich­te­ten wir exklu­siv auf die­ser Web­sei­te, dass die Staats­an­walt­schaft die Ermitt­lun­gen gegen den Oppen­hei­mer Stadt­bür­ger­meis­ter deut­lich aus­ge­wei­tet hat, erst­mals auch unter dem Blick­win­kel der Bestech­lich­keit. Doch es liegt noch eine wei­te­re Straf­an­zei­ge vor: Dar­in wird erst­mals detail­liert und mit Unter­la­gen unter­mau­ert ange­führt, dass der SPD-Poli­ti­ker im unmit­tel­ba­ren Zusam­men­hang mit Grund­stücks­ge­schäf­ten Spen­den an sei­ne Par­tei ent­ge­gen­ge­nom­men haben soll.

Es war im Jahr 2015: Mar­cus Held ver­such­te, unter­stützt von sei­nem Pla­ner und Mak­ler, dem Uel­vers­hei­mer SPD-Bür­ger­meis­ter Rudolf Baum­gar­ten, die städ­ti­schen Bau­grund­stü­cke in Krä­mer­eck-Süd zu ver­kau­fen.

Im dem in der Straf­an­zei­ge genann­ten Fall geht es kon­kret um das Grund­stück Cal­pe Stra­ße 3 (Grund­buch von Oppen­heim, Blatt 5426, Flur 7, Flur­stück 306). Mar­cus Held bezeich­ne­te es spä­ter ein­mal als „Filet­grund­stück“:

Als Inter­es­sent mel­de­te sich damals ein klei­ner Com­pu­ter-Spe­zia­list aus Oppen­heim. Am 5. Mai 2015 bekam der Mann von Rudolf Baum­gar­ten mit­ge­teilt, dass er unter meh­re­ren Bewer­bern von Stadt­bür­ger­meis­ter Held aus­er­wählt wor­den sei und den Zuschlag erhal­ten habe.

Am 17. Juli 2015 wur­de der Kauf­ver­trag bei einem Notar in Worms unter­zeich­net.

Drei Mona­te spä­ter, am 15. Okto­ber, ging auf dem Kon­to der SPD Oppen­heim eine Spen­de von dem IT-Unter­neh­men eben die­ses Grund­stücks­käu­fers ein. In der Straf­an­zei­ge wird jetzt ganz detail­liert beschrie­ben: „Die Emp­fän­ger­bank­ver­bin­dung lau­te­te: IBAN DE 55 5505 0120 0100 0109 74; dabei han­delt es sich offen­bar um ein Kon­to des SPD-Orts­ver­eins Oppen­heim“. Hin­ter Ver­wen­dungs­zweck habe ein Wort „Spen­de“ gestan­den.

In der Straf­an­zei­ge heißt es wei­ter: Schon zwei Tage spä­ter, am 17. Okto­ber 2015, erteil­te der SPD-Orts­ver­ein Oppen­heim „unter dem Akten­zei­chen EB 2013 016273 eine Spen­den­quit­tung über EUR 2.000“.

Was sol­len wir glau­ben: Han­del­te der klei­ne IT-Spe­zia­list als groß­zü­gi­ger För­de­rer, der selbst­los der Par­tei sei­nes Her­zens etwas Gutes antun woll­te? Oder lässt die zeit­li­che Nähe einen Zusam­men­hang zwi­schen Par­tei­spen­de und Grund­stücks­de­al ver­mu­ten?

Der Unter­neh­mer kann die­se Fra­ge nicht mehr beant­wor­ten: Er ver­starb ein Jahr spä­ter. Über sein klei­nes IT-Unter­neh­men muss­te am 21. Dezem­ber 2016 das Insol­venz­ver­fah­ren eröff­net wer­den (AG Mainz, 280 IN 198/16).

Jetzt muss die Staats­an­walt­schaft in Mainz her­aus­fin­den, wie eine sol­che Spen­de kurz nach einem Grund­stücks­kauf zu bewer­ten ist. Es wird wohl zu einer gründ­li­chen Über­prü­fung des SPD-Finanz­ge­ba­rens kom­men müs­sen. Das scheint unum­gäng­lich, zumal der Ver­dacht der ille­ga­len Spen­den­wirt­schaft seit Mona­ten über dem Oppen­heim-Skan­dal liegt:

Erst­mals hat­ten die bis heu­te unbe­kann­ten Auto­ren des „Dos­sier“ davon geschrie­ben: Sie hat­ten zahl­rei­che (vom Rech­nungs­hof zwi­schen­zeit­lich bestä­tig­te) Ver­feh­lun­gen des Stadt­bür­ger­meis­ters auf­ge­deckt und geschluss­fol­gert, dass die dubio­sen Geschäf­te zum Nach­teil der Stadt (und zum Vor­teil von Genos­sen und befreun­de­ten Unter­neh­mern) aus Sicht des­sen, der sie ver­ant­wor­tet (also aus Sicht Helds), eigent­lich nur dann Sinn machen, wenn dadurch noch ande­re wirt­schaft­li­che Absich­ten ver­folgt wür­den: „Aus den nicht gerecht­fer­tig­ten Pro­vi­si­ons­zah­lun­gen könn­ten Rück­flüs­se (sog. Kick-backs) in Rich­tung der SPD Oppen­heim gespeist wor­den sein“, heißt es exem­pla­risch in dem Dos­sier.

Mar­cus Held hat die­sen Ver­dacht stets vehe­ment zurück­ge­wie­sen. Par­tei­spen­den, so wie­der­hol­te er bis­lang gebets­müh­len­ar­tig, sei­en schließ­lich nicht ver­bo­ten.

Die Bun­des-SPD hat angeb­lich alle Kon­ten kon­trol­liert: ImNo­vem­ber letz­ten Jah­res wur­de nach mona­te­lan­ger Prü­fung mit­ge­teilt, man habe „kei­ne Bele­ge für straf­ba­res Han­deln im SPD-Orts­ver­ein Oppen­heim gefun­den“. Die Kas­sen­un­ter­la­gen sei­en „ins­ge­samt ord­nungs­ge­mäß geführt und auf­be­wahrt“ wor­den, hieß es. Das klang, als sei nur das ordent­li­che Abhef­ten der Unter­la­gen gecheckt wor­den. Ob Spen­den im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit städ­ti­schen Grund­stücks­ge­schäf­ten oder Auf­trags­ver­ga­ben ein­ge­gan­gen waren, wur­de offen­bar nicht geprüft. Jeden­falls woll­te sich die SPD zu sol­chen Fra­gen bis­her nicht äußern.

35 Gedanken zu „Marcus Held: Jetzt auch noch Strafanzeige wegen SPD-Spenden!

  1. M.D.

    Mehr als 200 000 Euro wan­der­ten im Jahr 2014 von der Stadt­kas­se an den Mak­ler, es ging um den Ankauf der Stadt von Grund­stü­cken in einem Neu­bau­ge­biet. Erwies sich der Mak­ler für die guten Geschäfts­be­zie­hun­gen erkennt­lich? …Wie erst jetzt bekannt wur­de, haben die Main­zer Straf­er­mitt­ler auch eine Spen­de von 4000 Euro unter die Lupe genom­men, über­wie­sen am 7. Juli 2014 von besag­tem Mak­ler­bü­ro an die SPD Oppen­heim.

    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​r​h​e​i​n​l​a​n​d​-​p​f​a​l​z​/​a​f​f​a​e​r​e​-​h​e​l​d​-​a​u​c​h​-​m​a​k​l​e​r​-​s​p​e​n​d​e​t​e​-​a​n​-​s​p​d​-​i​n​-​o​p​p​e​n​h​e​i​m​_​1​8​4​9​5​9​5​2​.​htm

    2% Skon­to bei Bar­zah­lung sind doch üblich, passt somit 🙂

  2. T-A-M-O

    Komisch,

    ist das wie­der so ein böser Poli­ti­ker­schnup­fen?
    Den bekom­men die­se Damen und Her­ren aus der Poli­tik immer dann, wenn es so rich­tig eng wird. Es gibt aber dage­gen ein gutes, rezept­frei­es Mit­tel, was noch nicht ein­mal Geld kos­tet: „Ver­sucht es ein­fach mal mit der Wahr­heit und Ehr­lich­keit!“
    Und wer über­nimmt jetzt den Pos­ten als Schwimm­bad­be­auf­trag­ter?
    Hof­fen wir mal, dass unser „Opp­ti­ma­re“ jetzt nicht baden geht und wer macht denn jetzt dort die gan­ze Arbeit, natür­lich nur in Ver­tre­tung, solan­ge Herr Held krank ist?

  3. Hans

    So und jetzt Hel­mut Kre­the die Amts­ge­schäf­te. Na super …

    • Hans Leweling

      Hat denn Herr Kre­the über­haupt Zeit, die Ver­tre­tung von Held zu über­neh­men? Kre­the woll­te doch eine Gegen-Demo (= pro Held Demo) orga­ni­sie­ren. Hat man nix mehr von gehört. Dabei könn­te er die 300 Teil­neh­mer der Held-raus Demo locker top­pen: er müss­te nur die Leu­te mobi­li­sie­ren, die vom Sys­tem Held pro­fi­tiert haben.
      Wenn sich aber all die durch Held Geschä­dig­ten und Benach­tei­lig­ten ver­sam­meln, müss­te man wohl aus Platz­grün­den auf den Tur­na­cker aus­wei­chen.

  4. gerd

    was heißt eigent­lich ‚krank GEMELDET’???
    muß man denn nicht ‚krank GESCHRIEBEN’ wer­den – von einem Arzt?

    Komisch daß unse­re Genos­sen alle ‚krank’ wer­den, wenns ihnen an den Kra­gen geht (z.B. Hart­mann, Beck usw)…
    naja, wenn ich soviel – auf Kos­ten der Steu­er­zah­ler – ver­bockt hät­te, wür­de ich sicher auch ‚krank’!

  5. home@home

    AZ-Oppen­heim: „CDU-Land­tags­frak­ti­on, Chris­ti­an Bald­auf, for­dert SPD-Innen­mi­nis­ter Roger Lew­entz zum Ein­grei­fen und Auf­klä­ren – auf …………….“

    Der Ruf nach Auf­klä­rung von Chris­ti­an Bald­auf (CDU) ist berech­tigt.

    Aber der Weg der Auf­klä­rung läuft doch schon seit eini­ger Zeit durch den Lan­des­rech­nungs­hof, durch die Staats­an­walt­schaft und die Ver­öf­fent­li­chun­gen auf die­sem Blog und wei­te­ren Medi­en.
    Eine inten­si­ve, tief­grei­fen­de Auf­klä­rung nimmt Zeit in Anspruch und wird viel­leicht wei­te­re Fak­ten an den Tag för­dern.
    Vor die­sem Hin­ter­grund ist ein Ein­grei­fen des Innen­mi­nis­ters nicht unbe­dingt erfor­der­lich.
    Wo letzt­end­lich dann die Per­so­na­lie, Mar­cus Held, ent­schie­den wird, ist noch offen.

    Was will Chris­ti­an Bald­auf tat­säch­lich, wenn er Roger Lew­entz zum Ein­grei­fen auf­for­dert?

    Ist es nur lau­tes Getö­se einer Par­tei, die schon seit Jahr­zehn­ten in der Oppo­si­ti­on fest­hängt?
    Oder kommt nun bei der CDU der Schreck der „Glas­haus-Theo­rie“ von Tho­mas Gün­ther (CDU) zum tra­gen?

    Das mit dem „Glas­haus“ könn­te man sich natür­lich auch gut vor­stel­len.
    Wer am lau­tes­ten ruft, hat auch meis­tens die größ­te Angst.

    Und mit dem Blog von Tho­mas Ruhmöl­ler, hat der Bür­ger eine längst über­fäl­li­ge Platt­form der demo­kra­ti­schen Teil­ha­be erhal­ten.

    • Alex

      Es ist wohl weni­ger das Ein­grei­fen des Innen­mi­nis­ters, son­der des Vor­sit­zen­den der SPD Rhein­land-Pfalz gemeint. Ist halt nicht immer von Vor­teil vie­le Pos­ten und Auf­ga­ben in einer Per­son zu kon­zen­trie­ren. Ken­nen wir ja aus Oppen­heim zu genü­ge.

    • Thomas S.

      An Home@Home,

      Das mit dem Glas­haus könn­te schon zutref­fend sein.
      In rhein­hes­si­schen Rat­häu­sern wäre zur Zeit viel in Bewe­gung. Das mit dem Blog von Tho­mas Ruhmöl­ler wür­de die Poli­tik enorm zum Schwin­gen brin­gen. Mit die­ser Arbeit von Ruhmöl­ler wird wie­der Basis­de­mo­kra­tie gelebt. Viel­leicht ist der Fall Mar­cus Held tat­säch­lich nur die Spit­ze des Eis­bergs in Rhein­hes­sen.
      In der VG-Wöll­stein hat man zum Bei­spiel fast zehn Jah­re kei­ne Dop­pik hin­be­kom­men. Nun fragt man sich, wel­cher intel­li­gen­te Mensch braucht zehn Jah­re um eine Dop­pik abzu­lie­fern? – Fra­gen über Fra­gen?

      Und Johan­nes Brü­chert geht dann lie­ber zum Angeln. Beim Neu­jahrs­emp­fang 2014 sah das alles noch anders aus, da übten Mar­cus Held und Johan­nes Brü­chert noch den Schul­ter­schluss.

  6. MB

    Laut AZ Update ges­tern 22:54 h hat sich unser Held gemäß Lan­des SPD auf unbe­stimm­te Teit krank gemel­det.
    Scha­de, scha­de, aber so blei­ben uns die pein­li­chen Auf­trit­te in die­ser Kam­pa­gne im TV und auf der Stra­ße bei den Umzü­gen wenigs­tens erspart. Man­che sind halt doch kei­ne Hel­den, auch wenn sie so hei­ßen. Genau­so hab ich ihn ein­ge­schätzt: wenn es brenz­lig wird, wird geknif­fen. Pfui!

    • BM

      Bei aller berech­tig­ten Kri­tik: Muss das sein? Die­se Art von Drauf­hau­en ist unnö­tig und auch nicht zweck­dien­lich.

    • Sonja X?

      Um (nicht nur) an die tref­fen­den Ver­se „Wil­helm Buschs“ und sein Bibel­zi­tat anzu­knüp­fen:

      MENE MENE TEKEL UPHARSIN
      gezählt gezählt gewo­gen zer­teilt

      Das König­reich war „gezählt“ und been­det, eben­so wie wir auch von einem Men­schen sagen, dass „sei­ne Tage gezählt sind“. Der König ist auf die Waa­ge gewor­fen und zu leicht befun­den wor­den.
      Selbst wenn durch Helds Krank­heit wei­te­re finan­zi­el­le Schä­den ent­ste­hen, gibt es eine bemer­kens­wer­te Ana­lo­gie zu sei­nen „Opfern“!
      Gera­de, weil unse­re Gesell­schaft meist nur den offen­sicht­li­chen finan­zi­el­len Schä­den Auf­merk­sam­keit schenkt, soll­te man hier kurz inne hal­ten!
      Wie vie­le Men­schen mag Held samt sei­ner Sys­tem­leu­te, viel­leicht auch in der Ver­nach­läs­si­gung der Obhuts­pflicht als Dienst­herr, förm­lich krank gemacht haben?
      Wie vie­le mag er auch dann noch womög­lich durch ggf. sogar behörd­li­che Hel­fers­hel­fer „ver­folgt“ haben?

      Wohl­ge­merkt, wahr­schein­lich ohne dass die­se „Klei­nen“ die­sel­ben finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten besa­ßen, sich über hoch­qua­li­fi­zier­te Rechts­an­wäl­te zu weh­ren!

      Das dürf­te auch noch lan­ge nicht der Schluss­punkt sein in der „Cau­sa Held“. Die­se Geschich­te wird auch zukünf­tig noch sehr erstaun­li­che und schmerz­haf­te Facet­ten zei­gen, die­ser „Schre­cken ohne Ende“, wie man zunächst mei­nen möch­te.

      Im Übri­gen ist jetzt der Ers­te Bei­ge­ord­ne­te dran mit den Regie­rungs­ge­schäf­ten des baby­lo­ni­schen König­rei­ches, das frei­lich im Hin­ter­grund vor­erst wei­ter­hin vom König regiert wird.
      Ich bin gespannt auf Got­tes Wege!

  7. J. Estermann

    Unglaub­lich!
    Für das soge­nann­te „Filet­stück“ gab es doch sicher­lich meh­re­re Inter­es­sen­ten. Und wenn ja, nach wel­chen Kri­te­ri­en wer­den denn in Oppen­heim gemeind­li­che Bau­grund­stü­cke ver­kauft? Gibt es eine vom Stadt­rat beschlos­se­ne Vor­auswahl oder ein Aus­wahl­ver­fah­ren, das jedem Kauf­in­ter­es­sen­ten die glei­chen Erwerbs­chan­cen ein­räumt? Oder erfolgt der Ver­kauf nach Guts­her­ren­art oder Gut­dün­ken eines Stadt­bür­ger­meis­ters?

  8. Ichmalwieder

    Lie­ber Wil­helm Busch,

    wun­der­bar haben Sie das zusam­men­ge­fasst.
    Ein Ver­gnü­gen im Lei­den.

    Herz­li­chen Dank für Ihre Mühe, und für Oppen­heim gilt:
    Blos nich ein­sei­fen las­sen.

  9. Hans-Georg Keßler

    Wil­helm Busch“ – ich habe Sie ver­misst !! Schön dass Sie wie­der „zur Feder“ grei­fen.
    Ihre Ver­se sind vom Feins­ten – geschlif­fe­nes Flo­rett statt dump­fer Keu­le.
    Ihre his­to­ri­schen Aus­flü­ge -hier oben ins Alte Tes­ta­ment und die grie­chi­schen Mytho­lo­gie, in frü­he­ren Bei­trä­gen ins Alte Rom- sind nicht nur bril­lant im Geist, Sie ani­mie­ren mich auch zum „for­schen­den Lesen“, um den tie­fe­ren Sinn zu ver­ste­hen. Bit­te machen Sie wei­ter.

  10. Frank

    Jeder SPD Orts­ver­ein, des­sen Füh­rung nicht als­bald ÖFFENTLICH SICH VON HELD LÖSTDIE VERFEHLUNGEN AUSSPRICHTSICH FÜR DAS VERHALTEN VON HELD UND DESSEN SPD MITGLIEDSCHAFT ENTSCHULDIGTIST MITVERBRANNT.….….….…. Da will die SPD ihre Unter­la­gen über die Spen­den­prü­fung an die Staats­an­walt­schaft über­ge­ben. Wie aus der AZ zu ent­neh­men sind die Oppen­hei­mer Finan­zen ja sau­ber. Bes­ser wür­de es lau­ten :„Den Ord­nungs­ge­mä­ßen Spen­den­ein­gang, deren Buchung sowie den Vor­schrif­ten ent­spre­chen­de Spen­den­quit­tungs­aus­stel­lung, kön­nen wir bestä­ti­gen“. Ver­ges­sen wur­de zu schrei­ben :„Dem Spen­den­ein­gang vor­aus­ge­gan­ge­ne Leis­tungs­er­brin­gun­gen durch die Stadt Oppen­heim oder ihr nahe­ste­hen­der Per­so­nen, wur­den von Uns auf Grund der mög­li­chen straf­recht­lich rele­van­ten Anhaltspunktfindung.….…..nicht wei­ter nach­ge­gan­gen“.
    Doch die Ber­li­ner Genos­sen mögen etwas ver­ges­sen haben 🙂 es tau­chen in der Lis­te die Spen­den Ein­gän­ge auf, Datum, Betrag, Spender.….…..da muss die Staats­an­walt­schaft (bzw. deren Kri­mi­na­lis­ten) nur deren Namen unter den Oppen­hei­mer Sozi­al­de­mo­kra­ten, Fir­men­in­ha­bern, Wirt­schafts­bos­sen .….….suchen und Bin­go !!!!!! Die Staats­an­walt­schaft könn­te aber auch noch etwas zurück gehen.….….…in die Zeit als die Oppen­hei­mer Park­plät­ze an den Grün­der von ATU gin­gen und ein gewis­ser Harald Christ in Oppen­heim ins Ram­pen­licht geriet.

    wei­ne kännd ich wei­ne.…..

    • O.S.

      Was war denn jetzt schon wie­der mit den Oppen­hei­mer Park­plät­zen los?
      Und was deu­ten Sie denn mit der Nen­nung des Unter­neh­mer Harald Christ an?

      Also ich den­ke hier jeden Tag: So, der Blog ist dann fer­tig, noch mehr kann ja da gar nicht mehr kom­men.
      Und fast täg­lich lie­ge ich in mei­ner Ein­schät­zung falsch.

      • D. Mayer

        Ja.

        Aller­dings habe ich genau­so wie O.S. kei­ne Ahnung, wor­auf Frank ange­spielt hat. Da feh­len mir die Orts­kennt­nis­se.

        • Frank

          Ja dies ist Herr Christ ! ganz ein­fach .…… die Park­platz GmbH (damals zumin­dest Eigen­tü­mer : der Grün­der von ATU) ist ein Freund von Christ. Laut Aus­sa­ge in der Zei­tung „damals“ – wur­de die Park­platz GmbH von Christ nach Oppen­heim geholt.

          Christ wur­de zum Oppen­hei­mer Wein­rit­ter geschla­gen (2012) und spen­de­te für die Oppen­hei­mer Orgel, SPD.….. (auch auf der CDU Sei­te zu fin­den).

          Die Park­platz GmbH ist auch an Grund­stücks wie Immo­bi­li­en­ge­schäf­ten betei­ligt.
          War­um soll­te die Park­platz GmbH nach Oppen­heim kom­men?

          Womit will die Stadt am Lauf­zeit­ende den Dif­fe­renz­be­trag zwi­schen Ein­nah­men und Aus­ga­ben (Park­platz­bau) bezah­len.
          Könn­te schon geplant sein ein Oppen­hei­mer Filet­stück anstel­le von Geld zu geben. ?
          Oder sind schon Grund­stü­cke an oder über die Park­platz GmbH gegan­gen ?

          Mei­ner Mei­nung nach sind die Häm­mer noch gar nicht zur Spra­che gekom­men und beson­ders in der Anfangs­zeit von Held wur­de mit über­mä­ßi­ger Här­te gegen jeden Geg­ner vor­ge­gan­gen.

          Dort wer­den die Übels­ten Sachen zu fin­den sein.

          Ich glau­be nicht, der Scha­den bei 500 000 oder etwas mehr Euro liegt, es dürf­te wohl in die Mil­lio­nen gehen.

          - Unnö­ti­ge Gehäl­ter (Beauf­trag­te.…)
          – Namens­än­de­rung Opti­ma­re
          – Wer­bung im nicht Ein­zugs­be­reich des Hal­len­ba­des mit Held Bild
          – Sinn­lo­se Anzei­gen in der AZ
          – Sinn­lo­se Wer­bung durch Agen­tur
          – Wein­rit­ter
          – Frei­stel­lung um für Held tätig zu sein
          DAS HELDSCHE ANWESEN !!!!

          Aber bit­te nicht die Wohn­bau Sache ver­klei­nern !! deren Auf­bau ist wohl nur geschaf­fen wor­den um Grund­stü­cke wie Gebäu­de zu ver­scha­chern und gewis­sen Per­so­nen Pos­ten, Ein­künf­te und Rei­bach zu zuschus­tern.

  11. k.Scherning

    Oh Frau Seif, sie trau­en sich in die gehei­lig­ten Hal­len. Aller­dings lei­der wie­der in alter Manier. Jetzt wis­sen Sie, wo man aktu­ell die Machen­schaf­ten unse­res Bür­ger­meis­ters nach­le­sen kann. Nur zu, es ist hier Stoff für Stun­den der Wei­ter­bil­dung.

  12. Wilhelm Busch

    Es drän­get mich nach lan­gem Schwei­gen
    erneut in die­sem Blog zu zei­gen,
    dass der Skan­dal von Oppen­heim
    auch wei­ter­hin ver­lockt zum Reim.

    Zur Weih­nacht las mit See­len­qual
    im Blog ich den Skan­dal­cho­ral,
    der leicht den Leser konnt’ ver­füh­ren,
    in Sachen Held zu resi­gnie­ren.

    Auch war Herr Held in sei­nen Nöten
    ganz frech vor den Altar getre­ten,
    um dort – zu allen sei­nen Sün­den -
    im Got­tes­hau­se zu ver­kün­den:

    Erhebt das Haupt! Erlö­sung naht!“
    Er mein­te sich!! und nicht die Stadt,
    die auf den harrt, der sie vom bösen
    Stadt­bür­ger­meis­ter wird erlö­sen.

    Doch zeigt das jun­ge neue Jahr:
    Held’s Pro­phe­zei­hung ist nicht wahr.
    Statt der Erlö­sung steht – oh Graus -
    ihm neu­es Unge­mach ins Haus.

    Ein Win­zer – Bür­ger sei­ner Stadt -,
    ein David gegen Goli­ath,
    er wagt’s, die Bür­ger zu ver­füh­ren,
    gegen Herrn Held zu demons­trie­ren!

    So sieht der rote Auto­krat,
    was er noch nie gese­hen hat:
    Die Men­ge auf dem Platz ver­bin­det,
    der Wunsch, dass er ganz schnell ver­schwin­det.

    Bei die­ser Lage bringt kein Glück
    die Unter­stüt­zung von Claus Schick,
    der – wie gewöhn­lich geis­tig seicht -
    Pro­test schnell mit Pogrom ver­gleicht.

    Drum waren Held und Schick nicht froh,
    als Herr Pro­fes­sor Bar­ba­ro
    sie zügig mit Kri­tik beehr­te,
    gar in der Zei­tung sie belehr­te,

    dass der Ver­gleich unmög­lich sei
    von Volks­pro­test und Bar­ba­rei
    und mit der Ford’rung sie erschreckt:
    „Dem Rech­nungs­hof gebührt Respekt“.

    Doch soll­te es noch schlim­mer kom­men:
    Des Unheils Gip­fel ward erklom­men,
    als auch die Jusos die­ser Tage
    brief­lich stell­ten Held in Fra­ge.

    Und nicht genug, im Brie­fe stan­den
    die Unter­schrif­ten roter Gran­den,
    sodass die Schrift für Held erschien
    als „Mene­te­kel uphar­sin“.

    In Babel ward einst in der Nacht
    ein gro­ßer König umge­bracht,
    als eine unsicht­ba­re Hand
    dies Wort schrieb an des Saa­les Wand.

    Zum Glück ist Oppen­heim ein Ort,
    wo nie­mals droht Tyran­nen­mord,
    weil die stets freund­li­chen Rhein­hes­sen
    beim Pro­tes­tie­ren nicht ver­ges­sen:

    Mag auch der Zorn das Ant­litz röten,
    man darf den Geg­ner nie­mals töten!“
    Doch darf man ruhig gemein­sam wagen,
    den GRÖBAZ schnells­tens zu ver­ja­gen.

    Dass dies gelin­get all­zu bald,
    wird unter­stützt vom Staats­an­walt.
    Denn seit heut’ scheint es gewiss:
    In Mainz, da wal­tet Neme­sis.

    So scheint zu nah’n als Hel­den­pla­ge,
    statt der Erlö­sung die Ankla­ge,
    die Held viel­leicht wird über­zeu­gen
    vom Bür­ger­meis­ter­stuhl zu stei­gen.

    Wenn dies geschieht, wird Freu­de sein
    nicht nur, doch auch in Oppen­heim.
    Im gan­zen Land wird deut­lich wer­den,
    dass Frech­heit Gren­zen hat auf Erden.

    • M

      Gro­ßen Dank, Herr Busch, für die­sen Hoch­ge­nuss !

    • Hans Leweling

      Hal­lo Wil­helm Busch, lan­ge nichts von Ihnen gehört, aber das hier ist vom Feins­ten! Nur einen Bruch­teil Ihres Intel­lekts wür­de man dem Hel­den wün­schen, und sei­nen Bei­ge­ord­ne­ten auch. Aber die haben jah­re­lang bewie­sen, dass sie außer Filz, Vet­tern­wirt­schaft und sich die Taschen voll­ma­chen nix drauf­ha­ben.

  13. Sven aus Oppenheim

    Falsch gedacht (Frau?) Seif, hier darf zunächst mal jeder kom­men­tie­ren, egal wie inhalts­be­freit der Bei­trag ist. Pro­bie­ren Sie das doch mal auf ande­ren Sei­ten, z.B. der von Mar­cus Held. Mer­ken Sie was?

  14. Karolinger

    Herr/Frau Seif, was Sie als „läs­ti­gen Kin­der­gar­ten“ bezeich­nen sind mün­di­ge Bür­ger, die auf­grund der Vor­gän­ge in Oppen­heim und der VG Rhein-Selz mehr denn je gebraucht wer­den.

    Mehr ist zu ihrem Kom­men­tar nicht zu sagen.

  15. Seif

    Hal­tet alle mal den Ball flach. War­tet doch mal mit Ruhe ab was ermit­telt wird, lang­sam wird der Kin­der­gar­ten läs­tig.
    Mein Kom­men­tar lasst Ihr nicht zu.

    • J.

      Na, haben wir jetzt Herrn Seif aus Kön­gern­heim der am liebs­ten möch­te, dass nicht über die vie­len, teil­wei­se erheb­li­chen Rechts­ver­sö­ße des Oppen­hei­mer Hel­den berich­tet wird, oder doch die C.Seif mit ihrem Son­nen­stu­dio?
      Auf Grund der Aus­drucks­wei­se neh­me ich an, dass es sich um den Herrn han­delt.

      Also Herr Seif noch­mals für Sie – die Vor­wür­fe des LRH sind sind bestä­tigt. Es gab einen Ent­wurf den man an die VG und die Stadt Oppen­heim zur Stel­lung­nah­me geschickt hat. Die­se Stel­lung­nah­men hat der LRH geprüft und ein paar unwe­sent­li­che oder bereits abge­stell­te Ver­stö­ße aus dem end­gül­ti­gen Bericht her­aus gelas­sen.

      Die ande­ren Pos­tio­nen wur­den mit den Stel­lungs­nah­men abge­gli­chen und teils ver­schärft.
      Da ist nichts mehr zu ermit­teln. Das ist doku­men­tiert.

      Etwas ande­res sind die straf­recht­li­chen The­men die zusätz­lich von der Staats­an­walt­schaft geprüft wer­den und gege­be­nen­falls zur Ankla­ge füh­ren. HEu­te wur­den die bis­he­ri­gen Vor­wür­fe der Staats­an­walt­schaft von 9 auf 15 Vor­wür­fe der Untreue und einen Vor­wurf der Bescht­lcih­keit aus­ge­wei­tet. Dazu war es mitt­ler­wei­le 4 x not­wen­dig den Bun­des­tags­prä­si­den­ten zu befas­sen. Ein­fach gespro­chen hat die­ser nun 4x die Immu­ni­tät auf­ge­ho­ben.
      Ein seriö­ser Mensch mit Cha­rak­ter wür­de bei sol­chen Vor­wür­fen zumin­dest die Ämter alle­samt ruhen las­sen bis ein (wahr­schein­li­ches) Ver­fah­ren abeg­schlos­sen ist.
      Aber nicht unser Held.
      Ich hof­fe ich konn­te Ihnen hel­fen.

    • H. Kr.

      Ähm, wie bit­te? Ist das jetzt Sati­re, Frau Sei­fert?

    • t

      Herr/Frau Seif,

      es gehrt auch um Ihre Steu­er­gel­der, die ver­bra­ten wer­den!
      Das ist so als wür­de man bei Ihnen in die Kas­se grei­fen und Sie fin­den das auch noch nor­mal.

      Gruß vom Kin­der­gar­ten, der auch für Sie den Ball oben hält!

    • O.S.

      Herr/Frau Seif, neh­men wir nur mal einen Moment an, bei den staats­an­walt­li­chen Ermitt­lun­gen käme nichts her­aus oder Herr Held wür­de spä­ter von einem Gericht von den Vor­wür­fen frei­ge­spro­chen wer­den. Könn­te ja alles sein und wir ver­trau­en da ein­fach mal der unab­hän­gi­gen Jus­tiz.

      Wäre denn dann in Oppen­heim wie­der alles in Ord­nung (das setzt natür­lich vor­aus, dass zuvor alles in Ord­nung gewe­sen ist)?

      Falls ja: Wei­ter so? Wie­der­wahl von Held 2019 und erneut abso­lu­te Mehr­heit für die Oppen­hei­mer SPD?
      Und falls nicht: Läge das dann aus­schließ­lich an die­sem Blog hier oder an oppo­si­tio­nel­len Demons­tran­ten vor dem Rat­haus? Oder hät­te Herr Held mit sei­nem vor und wäh­rend der gan­zen „Affä­re“ gezeig­ten Ver­hal­ten nicht auch einen gewis­sen Eigen­an­teil dar­an?

    • Hans Leweling

      Herr oder Frau Seif oder Sei­fert, hört sich so an als wären Sie die letz­ten Mona­te off­line gewe­sen und hät­ten noch nix von Lan­des­rech­nungs­hof und Staats­an­walt­schaft mit­ge­kriegt. Gehö­ren Sie auch zu dem erbärm­li­chen Häuf­lein, das immer noch alles für eine Intri­ge gegen den ehren­wer­ten Herrn Held hält? Dann träu­men Sie mal wei­ter.

    • M

      Och — - Sie,Seif, kom­men doch zu Wort?!

      Die auf­op­fern­den Seif’schen Kom­men­tar­stre­cken andern­orts sind durch­aus bekannt. Nur wegen des zu beob­ach­ten­den ver­läss­lich gleich oder ähn­lich lau­ten­den Inhalts, muss man sie nicht zwin­gend kon­su­mie­ren.

      Lesen bil­det, Seif!

      Hier ein Vor­schlag: Sie lesen hier mehr ( und kön­nen rich­tig viel über Ihren Hel­den erfah­ren ) und tip­pen weni­ger- und danach schau­en Sie mal, ob sich an Ihrer Hal­tung was geän­dert hat. Wenn (noch) nicht, nicht gleich los­tip­pen, son­dern ein­fach noch­mal lesen. Ist schon recht viel und man­ches nicht so leicht zu ver­ste­hen. Wenn Sie Fra­gen haben, dann fra­gen Sie ger­ne.
      Ach ja, es ist ein frei­es Land .Sie müs­sen sich nicht im läs­ti­gen Kin­der­gar­ten auf­hal­ten und Bäl­le fan­gen.

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