Marcus Held: Fette Gewinne bei zwei Immobilien-Deals

Mar­cus Held hat stets zum Wohl der Stadt gehan­delt. So sagt er jeden­falls sehr ger­ne und sehr oft. Jetzt schau­en wir etwas genau­er hin – und was sehen wir: Oppen­heims Stadt­bür­ger­meis­ter hat sein eige­nes Wohl nie aus den Augen ver­lo­ren! Er kauf­te zwei Immo­bi­li­en in Oppen­heim – und ver­kauf­te sie mit sat­ten Gewin­nen wei­ter. In einem Fall erziel­te er sogar einen exor­bi­tant hohen Erlös – den in die­sem Fall eine gemein­nüt­zi­ge Behin­der­ten­ein­rich­tung zah­len muss­te.

Fall 1: 400.000 Euro Gewinn bei nur einem Deal

Ende 2015 erwarb Oppen­heims Stadt­bür­ger­meis­ter als Pri­vat­mann das ehe­ma­li­ge Geschäfts­haus „Blu­men­zau­ber“ im Gewer­be­ge­biet Ket­te-Saar an der Stra­ße „Auf der Saar 2“. Das Grund­stück ist 1099 Qua­drat­me­ter groß, die Immo­bi­lie (zwei­stö­ckig, aus­ge­bau­tes Dach­ge­schoß, dun­kel­beige gestri­chen, mit grün abge­setz­ten Fens­ter­rah­men) stand seit einem Brand im August 2015 leer.

Mit dem Kauf und Wei­ter­ver­kauf die­ses Objekts erziel­te Mar­cus Held inner­halb weni­ger Mona­te 400.000 Euro Gewinn.

Am 19. Dezem­ber 2015 wur­de das Grund­stück bei einem Notar in Ost­ho­fen an Mar­cus Held ver­äu­ßert. Kauf­preis: 367.000 Euro. Der ent­schei­den­de Ein­trag auf sei­nen Namen fin­det sich in Blatt 2538 des Grund­buchs von Oppen­heim beim Grund­buch­amt in Mainz.

Natür­lich woll­te der viel­be­schäf­tig­te SPD-Poli­ti­ker – er ist neben­bei u.a. Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter sowie Vor­sit­zen­der der Gemein­nüt­zi­gen Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaft (GWG) und Geschäfts­füh­rer der Haus- und Grund­stücks­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft Oppen­heim (HGO) – das Objekt nicht für sich selbst nut­zen: Er woll­te es gewinn­brin­gend wei­ter­ver­kau­fen. Pro­blem: Das Objekt lag in einem rei­nen Gewer­be­ge­biet.

Aber der SPD-Poli­ti­ker fand einen Aus­weg: Über die Ver­wal­tung der Ver­bands­ge­mein­de ließ er einen Antrag in den Stadt­rat ein­brin­gen, das Gewer­be­ge­biet Ket­te-Saar als Misch­ge­biet aus­zu­wei­sen. Dann wären dort neben den Gewer­be­be­trie­ben auch Woh­nun­gen zuläs­sig.

Im Febru­ar und Juni 2016 dis­ku­tier­te der Stadt­rat dar­über. Die wenigs­ten dürf­ten gewusst haben, dass Mar­cus Held hier ganz eige­ne Inter­es­sen ver­folg­te. Ein Rats­herr sagt heu­te: „Wir hat­ten Bauch­schmer­zen: Der vie­le Last­wa­gen­ver­kehr in dem Gebiet, zudem liegt die Bahn­li­nie ganz in der Nähe… Zum Woh­nen eig­net sich die Ecke eigent­lich über­haupt nicht.“ Held habe an den Abstim­mun­gen nicht teil­ge­nom­men, erin­nert sich ein ande­res Rats­mit­glied, aber wohl mit­dis­ku­tiert: In dem ehe­ma­li­gen „Blumenzauber“-Gebäude könn­ten eines Tages Behin­der­te woh­nen, habe er mehr­mals mit Nach­druck in die Debat­te ein­ge­bracht, des­halb dür­fe man sich einer Plan­än­de­rung auf kei­nen Fall ver­schlie­ßen.

Die Ände­rung des Bebau­ungs­pla­nes war natür­lich Vor­aus­set­zung für den gewinn­brin­gen­den Ver­kauf. Als Inter­es­sent hat­te Mar­cus Held längst das Evan­ge­li­sche Dia­ko­nie­werk Zoar (Sitz: Rocken­hau­sen) an der Angel. Bereits seit Mit­te 2015 soll das cari­ta­ti­ve Unter­neh­men mit dem Stadt­bür­ger­meis­ter in Kon­takt gestan­den haben.

Kaum war die Plan­än­de­rung vom Stadt­rat abge­seg­net, mach­te Mar­cus Held das Geschäft per­fekt. Und damit rich­tig Kas­se: Am 24. August 2016 erfolg­te der Ver­kauf an Zoar; die Umschrei­bung des Eigen­tums im Grund­buch erfolg­te am 7. Dezem­ber 2016.

Zoar zahl­te im Gegen­zug an Held den von ihm ver­lang­ten Kauf­preis: 747.500 Euro. Natür­lich war dies­mal ein ande­rer – Oppen­hei­mer – Notar für die Beur­kun­dung gewählt wor­den: Der erst­be­ur­kun­den­de Ost­ho­fe­ner Notar hät­te ansons­ten hin­sicht­lich der wun­der­sa­men – und recht­lich frag­wür­di­gen – Preis­ver­dop­pe­lung in nur acht Mona­ten Nach­for­schun­gen anstel­len kön­nen.

Mit die­sem einen Immo­bi­li­en­deal mach­te Mar­cus Held also in nicht ein­mal einem Drei­vier­tel Jahr rund 400.000 Euro Gewinn! Davon geht natür­lich die Spe­ku­la­ti­onsteu­er ab. Aber einen schö­nen sechs­stel­li­gen Betrag dürf­te er sich net­to alle­mal ein­ge­steckt haben.

Die Lokal­zei­tung hat zu die­sem Geschäft von Held eine Stel­lung­nah­me erbe­ten und sie von einem Ber­li­ner Medi­en­recht­ler bekom­men. Sie lau­tet unge­fähr wie folgt: Da das Gebäu­de nach einem Brand schwer beschä­digt gewe­sen sei und der Ver­käu­fer unter erheb­li­chem wirt­schaft­li­chen Druck gestan­den habe, und weil weder die GWG noch die HGO Ver­wer­tungs­mög­lich­kei­ten gese­hen hät­ten, des­halb habe sich Held zum Kauf bereit erklärt: „kurz­fris­tig pri­vat zum gut­ach­ter­lich fest­ge­setz­ten Schätz­wert“. Anschlie­ßend habe er „erheb­li­che Inves­ti­tio­nen zur Besei­ti­gung der Brand­schä­den“ vor­ge­nom­men.

Von die­sen angeb­li­chen Bau­tä­tig­kei­ten hat man in der unmit­tel­ba­ren Nach­bar­schaft – im rück­wär­ti­gen Teil des Objekts lie­gen Wohn­häu­ser – nie etwas mit­be­kom­men. Unter den Anwoh­nern sorg­te ledig­lich für Auf­re­gung, dass eine ganz erheb­li­che Auf­sto­ckung der Gewer­be­im­mo­bi­lie vor­ge­se­hen war: Eine ursprüng­lich vor­ge­leg­te Plan­än­de­rung hät­te das erlaubt und wie­der­um dazu geführt, dass ihre Par­zel­len völ­lig ver­schat­tet wor­den wären. Nach Pro­tes­ten und Kla­ge­an­dro­hung wur­de die­ses Vor­ha­ben fal­len­ge­las­sen.

Offen ist jetzt noch, wie Zoar dar­auf regiert, dass es vom Oppen­hei­mer Stadt­bür­ger­meis­ter – als Pri­vat­mann – der­art zur Kas­se gebe­ten wur­de, der sei­nen Zwi­schen­er­werb über­dies als kari­ta­ti­ve Hel­den­tat zu ver­brä­men sucht. Das Dia­ko­nie­werk unter­hält an zwölf Stand­or­ten vor allem in der Nord- und West­pfalz sowie in Rhein­hes­sen Ein­rich­tun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe für behin­der­te Men­schen, der Alten-, Kin­der- und Jugend­hil­fe sowie ambu­lan­te Hilfs­an­ge­bo­te. 1200 Men­schen wer­den sta­tio­när und 700 ambu­lant betreut. 850 Men­schen arbei­ten in Behin­der­ten­werk­stät­ten.

Vor weni­gen Jah­ren erschüt­ter­te ein Finanz­skan­dal das Dia­ko­nie­werk: Ein frü­he­rer Direk­tor soll­te Gel­der ver­un­treut haben. Damals ging es „nur“ um rund 100.000 Euro…

Fall 2: Ein schnelles Schnäppchen in der Vorstadt

Unge­fähr zur glei­chen Zeit wie die „Blumenzauber“-Immobilie erwarb Mar­cus Held auch ein frü­he­res Laden­ge­schäft in der Vor­stadt und mach­te auch hier auf die Schnel­le ein gutes Geschäft. Die frü­he­re Eigen­tü­me­rin konn­te der Stadt­bür­ger­meis­ter schnell aus­quar­tie­ren: Er brach­te sie kur­zer­hand in einer „sei­ner“ GWG-Woh­nun­gen unter.

Auch die­ses Häus­chen in der Vor­stadt gehör­te kurz­zei­tig Mar­cus Held.

Es geht um ein Wohn- und Geschäfts­haus in der Vor­städ­ter Stra­ße: Es gehör­te Fami­lie D., die dort seit den 70er Jah­ren eine Metz­ge­rei betrieb. Die Ehe­leu­te hat­ten vier Kin­der, die jüngs­te Toch­ter – heu­te 37 Jah­re alt – bekam das klei­ne Anwe­sen ver­erbt: 270 Qua­drat­me­ter Grund und Boden, 115 Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che auf zwei Eta­gen, drei Stell­plät­ze vorm Haus.

Die Immo­bi­lie war zuletzt ziem­lich her­un­ter­ge­kom­men, die dort allein leben­de Frau sei angeb­lich nicht voll geschäfts­fä­hig, heißt es. Nach­barn sagen auch, ihr Haus sei total ver­müllt gewe­sen.

Für Mar­cus Held ein schö­nes schnel­les Schnäpp­chen: Für 135.000 Euro erwarb er das Objekt am 14. Dezem­ber 2016 beim Notar Münch (UR 1824/16). Die Eigen­tums­über­schrei­bung in Blatt 2538 des Grund­buchs für Oppen­heim erfolg­te dann am 27. Juni 2017.

Kurz nach dem Kauf, so erzäh­len Nach­barn, hät­ten Mit­ar­bei­ter des Bau­hofs tage­lang das Haus und Grund­stück auf­ge­räumt und last­wa­gen­wei­se den Müll abge­fah­ren. Held sei wie­der­holt vor Ort gewe­sen und habe die Arbei­ten beauf­sich­tigt.

Die Ver­käu­fe­rin wohnt heu­te in der Carl-Koch-Stra­ße in einer der begehr­ten Woh­nun­gen der GWG (Vor­stands­chef: Mar­cus Held). Ihr altes Häus­chen bot Mar­cus Held über einen Mak­ler im Inter­net zum Kauf an: Er ver­lang­te jetzt 159.000 Euro zzgl. 3,59 Pro­zent Mak­ler­pro­vi­si­on.

Laut Grund­buch­amt gehört das Objekt heu­te einem Ehe­paar aus Nier­stein. Es hat das Haus für 152.500 Euro bei Notar Dil­ling (UR 1807/17) gekauft. Gewinn für Held: 17.500 Euro – auch in die­sem Fall natür­lich abzüg­lich Spe­ku­la­ti­onsteu­er. Aber alle­mal ein guter Deal – bei einem per­sön­li­chen Ein­satz Helds, der sich, wenn man den Beob­ach­tun­gen aus der Nach­bar­schaft Glau­ben schen­ken darf, in der Beauf­sich­ti­gung des städ­ti­schen Bau­hofs erschöpf­te. Aber künf­tig – so ver­lau­te­te ja am ver­gan­ge­nen Frei­tag im Haupt- und Finanz­aus­schuss der Stadt – sol­len pri­va­te Nutz­nie­ßer des Bau­hofs ja zur Kas­se gebe­ten wer­den…

51 Gedanken zu „Marcus Held: Fette Gewinne bei zwei Immobilien-Deals

  1. W.H.

    Die Ver­bands­ge­mein­de­ver­wal­tung Rhein-Selz wird auch zu prü­fen haben, ob im Zusam­men­hang mit den bei­den pri­va­ten Grund­stücks­trans­ak­tio­nen (An- und kurz­fris­ti­ger Ver­kauf) eine Gewer­be­an­mel­dung erfor­der­lich war und evtl. ver­säumt wur­de.

    Inter­es­sant wäre auch zu erfah­ren, ob und wel­che Insti­tu­te die Trans­ak­tio­nen kre­di­tiert haben.

  2. Bernd Harth-Brinkmann

    Köst­lich Herr Zim­mer­mann,
    Ich bin gespannt auf ihr Buch „die Wind­rad­ma­fia“ habe ich bestellt und soll mor­gen gelie­fert wer­den.

  3. Markus Haase

    Weder GWG noch HGO konn­ten das Geschäft rea­li­sie­ren
    Aber die HGO kann sich das teu­ers­te Grund­stück (Gra­din­ger) Oppen­heims leis­ten.….…
    Herr Held wer soll ihnen noch irgend­was glau­ben?
    Die knapp 400.000€ für den Blu­men­zau­ber sind ein Witz gegen die jetzt schon mehr als 1.000.000€ für den Gra­din­ger­de­al.

    • HRE

      und die ca. 1,4 Mio €, mit der sie sich rd. 5.000qm Bau­grund­stücks­flä­chen im Neu­bau­ge­biet in 2015/16 gesi­chert hat…

  4. Frieder Zimmermann

    Bei Rein­hard Mey hat sich in die­sem Blog schon Man­cher bedient. Jetzt darf ich auch mal.

    Gute Nacht, Mag­gus! Es wird Zeit für dich zu gehn.
    Glaub mir, das war’s. Ich wet­te
    Mei­ne letz­te Ziga­ret­te.
    Jetzt ist es um dich gesche­hen.

    Für jeden Tag, den du frü­her gehst, hab Dank.
    Nimm all dein Geld und geh, gesund oder krank.
    Schließ­lich ging es dir doch nur um Geld.
    Das war doch das wich­tigs­te dir auf der Welt.

    Gute Nacht, Mag­gus…

    Sag Dank für die Zeit, die ich mit dir ver­geu­det hab
    und für uns­re Geduld, von der es viel für dich gab.
    Komm nicht zurück aus der Kur, son­dern geh!
    Denn die Tür ist dann zu, in der ich dich schon stehn seh.

    Gute Nacht, Mag­gus…

    Wir haben viel zu lang nicht gefragt,
    was dir’s bringt, ob es lohnt.
    Viel­leicht liegt es dar­an, dass als Bür­ger man meint,
    dass ein SPD-Mann sozi­al nie nur scheint.

    Gute Nacht, Mag­gus …

  5. Karolinger

    Um im Jar­gon der vor­aus­sicht­li­chen neu­en Par­tei­vor­sit­zen­den der SPD zu blei­ben. Wenn man die Fr..se des Hel­den in der Pres­se erblickt, kann das nur noch Brech­reiz erzeu­gen. Ein soge­nann­ter Voll­ju­rist ohne Skru­pel und Moral, Cha­rak­ter und poli­ti­schen Anstand. Sor­ry, aber das muss­te ein­fach mal raus.

    Wären die bis­he­rig bekann­ten Ver­feh­lun­gen des Hel­den zum Nach­teil der Stadt Oppen­heim nicht schon aus­rei­chend, scheint nun auch der Beweis erbracht, dass er sich durch miss­bräuch­li­che Aus­nut­zung sei­ner poli­ti­schen Ämter (Stadt­bür­ger­meis­ter und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter) per­sön­lich berei­chert hat, wie sich bei Betrach­tung des zeit­li­chen Ablaufs des Kaufs/Verkaufs ein­deu­tig bele­gen lässt.

    Und die rhein­land-pfäl­zi­sche SPD-Spit­ze schweigt noch immer, wenn auch der ein oder ande­re Kreis­ver­band end­lich Kon­se­quen­zen for­dert. Bla­ma­bel für eine Par­tei, die sich die „sozia­le Gerech­tig­keit“ auf die Fah­ne geschrie­ben hat. Die Kon­se­quen­zen wird sie bei der nächs­ten Wahl wohl zumin­dest in Rhein­hes­sen spü­ren. Und dann wird wohl auch wie­der das gros­se Jam­mern kom­men, war­um sich die Bür­ger von den ehe­mals gros­sen Volks­par­tei lei­der hin zu Par­tei­en an den extre­men Rän­dern wen­den. Zumin­dest im Oppen­hei­mer Raum wird man aber wis­sen war­um.

    Im Rah­men die­ser Immo­bi­li­en-Affä­re ist aber auch das Ver­hal­ten des Oppen­hei­mer Stadt­ra­tes, ins­be­son­de­re der Ver­tre­ter der SPD wie auch der CDU zu hin­ter­fra­gen. Alle Rats­mit­glie­der müss­ten spä­tes­tens beim Ver­zicht von Held an der Teil­nah­me der Debat­te wegen Eigen­in­ter­es­se (nach­zu­le­sen im öffent­li­chen Pro­to­koll) erkannt haben, um was es denn geht, zeich­ne­te er als BM doch wahr­schein­lich auch für den Antrag zur Ände­rung des Bebau­ungs­pla­nes ver­ant­wort­lich. Auch bemer­kens­wert die heu­ti­ge Erin­ne­rung eines Rats­herrn zur dama­li­gen Sit­zung (sie­he im obi­gen Arti­kel von Herrn Ruhmöl­ler, Absatz 5). Durch­ge­zo­gen wur­de es laut öffent­li­chem Pro­to­koll vom der­zei­tig geschäfts­füh­ren­den BM Kre­the. Aus mei­ner Sicht hat nie­mand der dem Antrag zustim­men­den Ratsmitglieder/innen sei­ne Arbeit im Stadt­rat auch nur ansatz­wei­se rich­tig ver­stan­den und aus­ge­übt. Aber auch die­se Damen und Her­ren, anschei­nend alles Vasal­len des Hel­den wer­den die Quit­tung wohl spä­tes­tens bei der nächs­ten Stadt­rats­wahl erhal­ten. Um mit den Wor­ten eines ehe­ma­li­gen Ber­li­ner Ober­bür­ger­meis­ters zu enden: UND DAS IST GUT SO!

  6. W.H.

    Das zustän­di­ge Finanz­amt und die Ver­bands­ge­mein­de­ver­wal­tung Rhein-Selz wer­den zu prü­fen haben, ob etwai­ige Ein­nah­men aus gewerb­li­chem Grund­stücks­han­del der Ein­kom­men- und der Gewer­be­steu­er unter­lie­gen und abzu­füh­ren sind.
    – Gewerb­licher Grund­stücks­handel BMF 26.3.2004, IV A 6 – S 2240 – 46/04 -.

    Außer­dem dürf­te i.Z. mit Immo­bi­li­en­trans­ak­tio­nen die Mel­de­pflicht über Tätig­kei­ten und Ein­künf­te neben dem Bun­des­tags­man­dat zu prü­fen sein.

    Bzgl. des Immo­bi­li­en­gut­ach­tens wäre inter­es­sant zu eru­ie­ren, wel­che Bewer­tungs­ver­fah­ren (Boden­wert, Ertrags­wert, Sach­wert, Ver­gleichs­wert) nach Immo­WertV vom Immo­bi­li­en­gut­ach­ter ange­wandt wur­de. Zona­le Boden­richt­wer­te kön­nen beim Ver­mes­sungs- und Katas­ter­amt Rhein­hes­se-Nahe bzw. online kos­ten­los über geo­por­tal rlp / Boris RLP Basis­dienst abge­fragt wer­den: 200 €/m² MI, 100 €/m² GE.

  7. GEM

    Mir ist spei­übel. Das gan­ze poli­ti­sche Leben unse­res Hel­den ist auf Lug, Trug und Schwin­del auf­ge­baut.
    Wann reagiert end­lich die Staats­an­walt­schaft. Ich habe immer gehört: Vor dem Gesetz sind alle gleich!
    Bei uns gibt es aber wel­che, die glei­cher sind als gleich. Scha­de für eine Demo­kra­tie – ich hät­te mir mehr erhofft. Aber ich kann hier ver­si­chern, dass eine SPD-Regie­rung (egal ob im Land oder im Kreis) von mir nie mehr eine Stim­me bekom­men wird, so lang unser Oppen­hei­mer Held auch nur noch ein poli­ti­sches Amt inne hat.

    • D. Mayer

      Die Staats­an­walt­schaft hat wie­der­holt neue Ermitt­lungs­ver­fah­ren eröff­net. Soll die Staats­an­walt­schaft erst wäh­rend eines lau­fen­den Gerichts­ver­fah­rens ihre Bewei­se sam­meln und aus­wer­ten? Aber kei­ne Sor­ge: Wer als Staats­an­walt­schaft in so vie­len Fäl­len ermit­telt (sie­he Pres­se­mit­tei­lun­gen unter https://​stamz​.jus​tiz​.rlp​.de/​d​e​/​p​r​e​s​s​e​-​a​k​t​u​e​l​l​es/ ) wird kaum Lust haben, am Ende nur für den Papier­korb gear­bei­tet zu haben. Davon bin ich fel­sen­fest über­zeugt.

      Ohne Rück­tritt oder Urteil(e) bleibt Mar­cus Held lei­der als gewähl­ter Stadt­bür­ger­meis­ter und Abge­ord­ne­ter im Amt. Nor­ma­ler­wei­se wäre aber jeder Betrof­fe­ne bereits längst zurück­ge­tre­ten.

      Des­halb neh­me ich an, dass Mar­cus Held am Amt des Stadt­bür­ger­meis­ters klebt, um ein paar wei­te­re Lei­chen im Kel­ler bes­ser ver­schlei­ern zu kön­nen.

  8. Kurt Podesta

    Was kann schö­ner sein auf Erden, als Poli­ti­ker zu wer­den! Bör­sia­ner wer­den wegen Insi­der­ge­schäf­te zu lan­gen Haft­stra­fen ver­ur­teilt, ein Bür­ger­meis­ter wird dafür von sei­ner Frak­ti­on gelobt und mit Ehrun­gen über­schüt­tet – haben sie alle par­ti­zi­piert! Wer hat denn das „gute“ Gut­ach­ten geschrie­ben? Der rote Hengst, oder sonst ein Jün­ger von Held! Wenn das Haus umge­baut wer­den soll zu einer Ein­rich­tung, war­um soll dann noch eine Repa­ra­tur statt­fin­den nach einem klei­nen Brand von nicht ein­mal 10.000 € Scha­den? War­um arbei­ten Bau­hof­mit­ar­bei­ter an einer pri­va­ten Immo­bi­li­en, nut­zen den Fuhr­park usw.?

    Und dann kommt Gün­ther und for­dert den Rück­tritt! Was für ein Schlei­mer! Man muss sich das ein­mal vor­stel­len! Bei Geschäf­ten zum NACHTEIL DER BÜRGER und Steu­er­zah­ler gilt die Unschulds­ver­mu­tung, wird glo­ri­fi­ziert! Bei Geschäf­ten zum Vor­teil des gro­ßen Hel­den wird der Rück­tritt gefor­dert! Ist Gün­ther nei­dig, weil ihm so ein Deal nicht ein­ge­fal­len ist? Da berei­chert Held sich und alle schrei­en auf! Da bescheißt er die Bür­ger und man spricht vom „Wohl“ für Oppen­heim! Pfui Teu­fel Mag­gus! Da gibt es ja auch noch die Woh­nungs­ver­käu­fe von HGO und GW. Auch da mun­kelt man, dass da erheb­li­che Vor­tei­le für Ver­wandt­schaft (Mut­ter usw.) beim Kauf rekru­tiert wur­den. Hat das schon ein­mal jemand geprüft und wur­den die­se Din­ge ein­fach negiert? Wie kam Held denn an sein Anwe­sen in der Worm­ser Str.??? Und stimmt es, dass er sich eine Immo­bi­lie in Ber­lin gekauft hat, wie man mun­kelt?? Um was geht es da eigent­lich wirk­lich? Jetzt ist die arm Sau auch noch krank und muss zur Kur! Gute Bes­se­rung Mag­gust, Du hast es ver­dient, dass Du gesund wie­der kommst!

    Ein Spruch: Ein Schwein bleibt ein Schwein, auch wenn man ihm ein Schafs­fell umhängt!

    Oppen­heim, mir graut vor Dir! Jetzt führt ein Hand­lan­ger von Held die Geschäf­te und wird fern­ge­steu­ert von die­sem Hel­den!

    Es lebe der Wahn­sinn!

    • Demonstrant

      Mäßi­gen Sie sich doch mal i.m Ton, das ist ja unter­ir­disch.

      • Karolinger

        War­um so zim­per­lich? Herr Podes­ta bringt ange­sichts der weit­rei­chen­den Ver­feh­lun­gen des Hel­den ledig­lich sei­ne Wut und Frust, die wahr­schein­lich auch vie­le Bür­ger in Oppen­heim und Umge­bung emp­fin­den, zum Aus­druck. Und neben­bei bemerkt, bis­he­ri­ge Äus­se­run­gen von Helds Vasal­len waren ja auch nicht ohne.

        Man fragt sich doch unwill­kür­lich, was kommt denn noch an Ver­feh­lun­gen ans Tages­licht? Der ein­zi­ge, dem man Mäßi­gung, aber mehr noch Demut und zusätz­lich die Kraft zum Rück­tritt antra­gen soll­te ist doch HELD!

        • Demonstrant

          Ja und? Wenn Helds Vasal­len von der Brü­cke springen,springen Sie hin­ter­her?

          Man kann auch mit Anstand und Niveau Kri­tik üben.

      • Paulus

        Wir alle ken­nen doch Herrn Podes­ta, der schon kom­men­tier­te, als sich noch kei­ner trau­te. Trotz teil­wei­se unter­schied­li­cher Auf­fas­sun­gen, schät­ze ich ihn und weiß sei­ne „stlis­ti­schen Mit­tel“ ein­zu­ord­nen, wie wohl die meis­ten hier. Viel­leicht erspart das auch den eige­nen Wut­an­fall ange­sichts die­ser unfass­ba­ren Vor­gän­ge! Also nicht so zim­per­lich und etwa mehr Humor!

        • Demonstrant

          Humor und nicht zim­per­lich ger­ne, ohne jeg­li­che Kin­der­stu­be und niveau­los nicht, wo soll da denn enden im gesell­schaft­li­chen Mit­ein­an­der?

          • Hans Leweling

            Wer­ter Demons­trant, das ist Ihre per­sön­li­che Bewer­tung der Kom­men­ta­re von Herrn Podes­ta. Ich dage­gen fin­de, Herr Podes­ta bringt es auf den Punkt. Mit Rück­sicht­nah­me und Samt­hand­schu­hen wären die Held’schen Ver­feh­lun­gen wirk­lich nicht ange­mes­sen bewer­tet. Und im Übri­gen: Herr Podes­ta hat immer­hin den Mumm, hier mit Klar­na­men zu pos­ten. Und wie ist das bei Ihnen?

          • Demonstrant

            Rich­tig Herr Lewe­ling, mei­ne per­sön­li­che Mei­nung, bei der ich blei­be, auch wenn es Ihnen nicht passt.

    • Cora Navratil

      Ich mag Herrn Podes­tas Art sich zu äußern, bringt er es doch auf den Punkt. Blei­ben sie unbe­dingt bei uns Herr Podes­ta.

  9. Anonymous

    E.T.

    In die­sem Zusam­men­hang fra­ge ich mich:
    Wer hat die ent­spre­chen­den Gut­ach­ten erstellt und wer hat die­se wann in Auf­trag gege­ben ?
    Wenn so gehan­delt wur­de dann wird die Staats­an­walt­schaft garan­tiert auch bei GWG und HGO ent­spre­chen­de Vor­gän­ge aus­gra­ben.

    • Hans Leweling

      Es wird doch nicht etwa ein Gefäl­lig­keits­gut­ach­ten gewe­sen sein. Viel­leicht sogar von Rudi B., ali­as dem ‚roten Hengst von Uel­vers­heim’? Und wer hat das Gut­ach­ten bezahlt?
      Das Gan­ze klingt für mich wie die wun­der­sa­me Geld­ver­meh­rung.

  10. Helmut

    Mal schau­en, was Lew­entz, Drey­er und die SPD-Spit­ze in Ber­lin dazu sagen – und wann. Aber das war es, poli­tisch erle­digt auf allen Ebe­nen.

  11. Anonymus Xs

    Zum einen erwar­ten wir mit Unge­duld auf die Ankla­ge durch die Staats­an­walt­schaft.
    Zum ande­ren wer­den Täg­lich ( zum Teil sogar Stünd­lich) immer wei­te­re Lei­chen aus­ge­gra­ben.
    Man ist aber noch lan­ge nicht in den eigent­li­chen Lei­chen­kel­ler vor­ge­drun­gen.
    Auch wenn es mehr wie einen Schlüs­sel zu die­ser Faci­li­ty gibt.
    Was bis­her ans Tages­licht gekom­men ist, das ist nur eine klei­ne Spit­ze des Eis­bergs.

    Da stellt sich die Fra­ge, wann und wie die Staats­an­walt­schaft über­haupt noch die Kur­ve krie­gen soll.

    Bei den For­de­run­gen soll­te man voll zulan­gen.
    Da die Stadt für die Fehl­be­trä­ge ja auch Zin­sen zah­len muss­te usw.
    Allein aus dem Ver­kaufs­er­lö­sen für die­se zwei Immo­bi­li­en sehen wir das genug Pul­ver da ist.
    Selbst wenn man die Lohn­kos­ten, Treib­stoff­kos­ten, Kos­ten der Müll­ent­sor­gung die durch die Ein­sät­ze des Bau­hofs ent­stan­den sind, ihm in Rech­nung stellt. Den­noch bleibt noch eini­ges über…

    Denn den pri­va­ten Zwi­schen­er­web hat er sicher­lich mit „eige­nen Mit­teln“ und nicht mit den Gel­dern der Stadt ( wie bei dem Gra­din­ger­de­al) und auch nicht mit den Gel­dern der HGO/GWG abge­wi­ckelt.…
    Da ist der Held clean und hat selbst bei der Prü­fung der Staats­an­walt­schaft nichts zu fürch­ten.

    Also, Geld hat der Held!
    Nur zu mit den Regress­for­de­run­gen

  12. Andreas Löffelholz

    U N V E R F R O R E N

    Auch wenn ich mich wie­der­ho­len soll­te: es frös­telt einen nicht so sehr wegen den fros­ti­gen , gest­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren , son­dern der „wind-chill-fac­tor“ wur­de mas­siv erhöht durch die nun­mehr auf­ge­deck­ten Geschäf­tel-Hube­rei­en eines so „ange­se­he­nen“ Bun­des­tags- Mit­glieds !!
    ( wie weit müs­sen Wer­te wie Anstän­dig­keit, sozia­les Gewis­sen, sozi­al­de­mo­kra­ti­sche(?) Tugen­den ent­fernt sein, um trotz­dem an dem „Ehren-“ Bür­ger­meis­ter Amt kle­ben­zu­blei­ben ?
    Es geht bei­lei­be nicht mehr nur um die Per­son des M.H.

  13. Hans Leweling

    Wer den Spruch geprägt hat ‚Gier frisst Hirn’, muss dabei wohl Held im Sinn gehabt haben.
    Wer halb­wegs bei kla­rem Ver­stand ist wüss­te, dass die jah­re­lan­gen Ver­feh­lun­gen irgend­wann auf­flie­gen wer­den.
    Held woll­te doch unbe­dingt her­aus­fin­den, wer der Kri­mi­nel­le ist, der ihn zer­stö­ren will (wir erin­nern uns an Helds Erklä­rung für den Skan­dal: ‚jemand will mich zer­stö­ren’). Die Suche kann er been­den: ein Blick in den Spie­gel ver­rät es ihm.

    • R. Sponheimer

      Lie­ber Hans Lewe­ling,
      der Spruch wur­de vor mehr als 20 Jah­ren von Instruk­to­ren von Ver­si­che­rungs-Struk­tur­ver­trie­ben den „Anzu­ler­nen­den (Ver­tre­ter-Kano­nen­fut­ter)“ ein­ge­trich­tert, ihren Kun­den den Erwerb von Poli­cen schnmack­haft zu machen. Soweit die His­to­rie. -
      Ich gra­tu­lie­re allen Kom­men­ta­to­ren, die sich kri­tisch zu den auf­ge­deck­ten Machen­schaf­ten geäu­ßert haben!
      Beson­ders dan­ke ich Herrn Ruhmöl­ler, der uns „Nor­ma­los“ uns mit sei­ner Platt­form eine Stim­me und die Mög­lich­keit gege­ben hat, sich mit vie­len ähn­lich den­ken­den Bür­gern ver­nehm­lich zu äußern. Hier­durch konn­ten die auf­ge­deck­ten Miß­stän­de nicht mehr unter der Decke gehal­ten wer­den.
      Die­se Häu­fung von unap­pett­li­chen Zustän­den war aber nur mög­lich, weil das hel­den­haf­te Trick­sen, Täu­schen, Berei­chern und so wei­ter von einem unglaub­lich weit ver­brei­te­ten Netz­werk an Seil­schaf­ten, Kum­pe­lei­en, Vor­teils­nah­men und Abhän­gig­kei­ten gedeckt und geschützt wur­de.
      Für die meis­ten Kom­men­ta­to­ren dürf­te sich wie für mich eine grund­sätz­li­che Fra­ge stel­len:
      Ein Jahr gibt es zu dem „Oppen­heim-Skan­dal“ Berich­te, wo blei­ben von den ver­ant­wort­li­chen Spit­zen der SPD kla­re Distan­zie­rung, Ver­ur­tei­lung die­ser Machen­schaf­ten und per­so­nel­le Kon­se­quen­zen in die­ser unap­pe­tit­li­chen Ange­le­gen­heit? Ich las­se die fau­le Aus­re­de nicht gel­ten, das sich Amts­trä­ger, wie z.B. MP, Minis­ter, Staats­se­kre­tä­re, und Par­tei­vor­stän­de (sofern SPD zuge­hö­rig) angeb­lich nicht zu lau­fen­den Ver­fah­ren äußern könn­ten. Nein, – das ist Feig­heit, – eine Par­tei wie die SPD, die so stolz auf ihre Ver­gan­gen­heit ist! Hier zeigt sich kein sozia­les Gewis­sen, kein Rechts­be­wußt­sein, hier herrscht Klün­gel und Bezie­hungs­ge­flecht der übels­ten Art.
      Also SPD, macht Euch sau­ber wenn Ihr es noch könnt! Ich kann es nicht glau­ben, dass die Mehr­zahl der SPD die­se Machen­schaf­ten gut fin­det. Kom­men Sie uns bit­te nicht damit, dass man das Nest nicht beschmut­zen wol­le, wer sich jetzt nicht distan­ziert, macht sich mit schul­dig!

  14. Matthias Kuon

    Es wird der Tag kom­men, an dem den Sit­tigs, Kre­thes, Kloo­ses und Kon­sor­ten die Augen auf­ge­hen wer­den und die bit­te­re Erkennt­nis so lang­sam im Hirn ankommt: „Ich bin von Mar­cus Held ver­arscht wor­den.“

    Er erklär­te, Ziel des Zwi­schen­er­werbs sei es, einem künf­ti­gen Trä­ger aus dem Spek­trum der Wohl­fahrts­pfle­ge die Mög­lich­keit zu geben, eine Behin­der­ten­ein­rich­tung zu rea­li­sie­ren. Dabei wies Held auf den „poli­ti­schen Auf­trag“ hin, behin­der­ten Men­schen zu ermög­li­chen, „mög­lichst dezen­tral und selbst­be­stimmt leben zu kön­nen“.“

    Und so einer dik­tiert dem Sit­tig in die Feder, unter­halb des Min­dest­lohns im Ehren­amt zu arbei­ten.

    • Ichmalwieder

      Klar, und der Sama­ri­ter geht per­sön­lich die­ses genann­te Risi­ko ein. Das ist doch der Beweis, dass er sich küm­mert.

  15. Paulus

    Hat sich Held spä­ter kei­nen pri­va­ten Ver­mö­gens-Vor­teil ver­schafft, als er als Poli­ti­ker durch einen Mit­ar­bei­ter des Behin­der­ten­wer­kes „Zoar“ (in Ber­lin!) auf das Kauf­in­ter­es­se einer geeig­ne­ten Oppen­hei­mer Immo­bi­lie ange­spro­chen wur­de?
    Wäre er ein sozia­ler Poli­ti­ker, hät­te er den
    direk­ten Ankauf zwi­schen der Ver­käu­fe­rin des ehe­ma­li­gen Gebäu­des „Blu­men­zau­ber“ und dem Inter­es­sen­ten „Zoar“ kos­ten­los geför­dert und ver­mit­telt. Unter Offen­le­gung der Sach­la­ge wäre die Umwid­mung durch den Stadt­rat in ein Misch­ge­biet ver­an­lasst wor­den und alles wäre kor­rekt über die Büh­ne gegan­gen.
    Für einen Zwi­schenkauf sehe ich kei­nen sach­li­chen Grund, außer dem, den Kauf­preis in die Höhe zu trei­ben, um davon pri­vat und per­sön­lich zu pro­fi­tie­ren. Die Reno­vie­rung der Brand­schä­den für eini­ge Zehn­tau­sen­de hät­te „Zoar“ pro­blem­los selbst ver­an­las­sen kön­nen und sehr viel Geld gespart.
    Helds „gran­dio­ser Deal“, der ihm in weni­gen Mona­ten einen Gewinn ein­brach­te, für den Otto Nor­mal­ver­brau­cher ein Leben lang spa­ren muss, stellt mei­ner Mei­nung nach, annä­hernd kor­rup­ti­ves Ver­hal­ten dar, auch wenn es letzt­lich viel­leicht kei­ne recht­li­chen Kon­se­quen­zen hat.
    Hier wird Eigen­wohl vor All­ge­mein­wohl gestellt und das auch noch in Bezug auf behin­der­te Men­schen. Das ist Miss­brauch einer Vertrauens­stellung, um für sich einen mate­ri­el­len Vor­teil zu erlan­gen.
    Aber in der Gemein­de Mons­heim (Hei­mat­ort von Kath­rin Anklam-Trapp, SPD-MdL und Held-Ver­trau­te) wird nach bekannt lang­jäh­ri­gen, zähen Ver­hand­lun­gen mit einem Unter­neh­mer, ein grö­ße­res Gewer­be­ge­biet gekauft und eben­falls in ein Wohn­ge­biet umge­wid­met wer­den, auf dem ab 2020 Bau­plät­ze für 15 Häu­ser über die Gemein­de ent­ste­hen sol­len. Der Gewinn des Unter­neh­mers dürf­te im 6-stel­li­gen Bereich lie­gen.
    Ob Held durch die­se Vor­gän­ge inspi­riert wur­de?
    https://​www​.vg​-mons​heim​.de/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​2​0​1​8​/​1​-​q​u​a​r​t​a​l​/​o​r​t​s​g​e​m​e​i​n​d​e​-​m​o​n​s​h​e​i​m​-​e​r​w​i​r​b​t​-​g​e​w​e​r​b​e​g​e​l​a​e​n​d​e​-​a​n​-​d​e​r​-​w​o​r​m​s​e​r​-​s​t​r​a​s​se/

  16. Ichmalwieder

    Der ers­te Deal ist doch auch kei­ner, wenn man nur die Hälf­te des Gel­des nimmt, dass im (eige­nen neu erstell­ten Gut­ach­ten) aus­ge­wie­sen ist.

    Der zwei­te Deal ist auch kei­ner, wenn man sich die Zah­len ansieht.

    Wie heißt es so schön: fol­ge dem Geld, dann ist das wohl nicht das „Ende“ der Cau­sa. Not­falls robbt es sogar alle Betei­lig­ten.

    Kurz gesagt: die erziel­ten, offen genann­ten Kauf­prei­se ste­hen in kei­nem Ver­hält­nis zu den Aktio­nen:

    Deal 1: Gut­ach­ten ca. 380, da wird gekauft zum Gut­ach­ten­preis. Nach Kauf und Her­rich­tung gibt es ein Gut­ach­ten von Mio 1,3, ver­kauft wird VK ca.750. Gewin­selt, d.h. Pro­fit wird durch Argu­ment Spe­ku­la­ti­ons­steu­er klein­ge­re­det. Vom wirk­li­chen Kauf­preis redet erst ein­mal kei­ner.

    Deal 2: Kauf für irgend­was 130, Auf­räu­mung durch Bau­hof, Ver­kauf für 150, die Ver­käu­fer leben jetzt bei AWG.

    Das ergibt über­haupt kei­nen Sinn!

    Deal 1: nie im Leben ver­kauft man ein Ding für 770 Tau­send, wenn das Gut­ach­ten 1,3 Mio aus­sagt. (Gut­ach­ten sind zwar sehr fle­xi­bel, aber der Boden­richt­wert gibt schon ein­mal einen Hin­weis, das ergibt den Unter­schied).

    Deal 2 ist gar kein Deal, es sei denn, der VK hat sich mit irgend­wel­chem Geld irgend­wie eine Woh­nung gekauft und die ande­ren wie­der­um güns­tig War­um aber soll­te irgend jemand so etwas kau­fen, Notar usw, Ent­rüm­peln so etwas machen? Und als Käu­fer kau­fe ich dann auch „güns­tig“ mit irgend­wel­chem Geld. Und das fällt dann nicht auf, weil EK und VK mit einer Mar­ge von 10% abso­lut nor­mal erschei­nen … für einen Pro­fi, aber nicht als Pri­vat­per­son, die für sol­che Spä­ße eigent­lich kei­ne Zeit haben soll­te.

    Bin mal gespannt, ob jetzt nicht irgend­wel­che Schleu­sen auf­ge­hen, da so hef­tig am Stell­rad gedreht wird.

    Soll­te ich mich irren, bin ich ger­ne bereit, um Ent­schul­di­gung für mei­ne bösen Gedan­ken zu bit­ten.

  17. Anonymus

    Was schreibt den Hr. Göger­cin dazu wie es wirk­lich abge­lau­fen ist 🙂 ??

  18. T-A-M-O

    Sau­ber !
    Man soll­te ein­mal über­prü­fen, ob dafür eine Finan­zie­rung von Herrn Held erfor­der­lich war oder ob das Geld für die als Pri­vat­per­son Held gekauf­ten Immo­bi­li­en evtl. aus der Stadt­kas­se bzw. der HGO/GWG, natür­lich zins­frei ver­steht sich, finan­ziert oder vor­ge­legt wur­den? Also wun­dern wür­de mich das nicht!
    Eigent­lich müß­ten von die­sem geld­gie­ri­gen Herrn bis zur Klä­rung sei­ner Unschuld/Schuld, alle Immo­bi­li­en die er besitzt und die­se, die von sei­nen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen über die HGO bis­her erwor­be­nen wur­den sowie sei­ne Ein­nah­men, die er als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter, Bür­ger­meis­ter, Schwimm­bad­be­auf­trag­ter usw., ein­nimmt, zur Sicher­heit auf Eis gelegt wer­den, bis alles geklärt ist. Solan­ge könn­te er z. B. Hartz IV bezie­hen. Soll­te er unschul­dig sein, könn­te er doch alles wie­der zurück erhal­ten. Soll­te sich jedoch bestä­ti­gen, dass er Dreck am Ste­cken hat, wäre alles, was unrecht­mä­ßig gewe­sen ist weg und ent­stan­de­ne Schä­den könn­ten hier­aus bedient wer­den. Das wür­de auch das gan­ze Pro­ce­de­re stark ver­kür­zen. Die­ses Schma­rot­zer­ver­hal­ten von die­sem Geld­held ist ein Schlag ins Gesicht für alle die Jeni­gen, die hart für Ihr Geld arbei­ten oder im Alter lee­re Pfand­fla­schen aus den Müll­ei­mern die­ser Stadt sam­meln müs­sen, um etwas ess­ba­res im Kühl­schrank zu haben.

  19. Markus Haase

    Moral hat unse­ren erkrank­tem BM noch nie inter­es­siert. Für mich ist es nicht nur mora­lisch ein Fehl­ver­hal­ten. Er kauf­te das Gebäu­de, hat­te einen Inter­es­sen­ten, bean­trag­te die Nut­zungs­än­de­rung, zog sich zwar als befan­gen zurück, betei­lig­te sich aber an der Dis­kus­si­on und sei­ne „getreu­en“ wür­den nie, gegen etwas stim­men was ihr Held vor­schlägt.
    Aus­nut­zen von Insi­der­wis­sen und Beein­flus­sung zur Wert­stei­ge­rung im eige­nen Inter­es­se nen­ne ich das.

  20. Wörrstädter

    Heu­te auf der Web­sei­te der SPD Alzey-Worms und Worms (Ob die da von dem neu­es­ten Fall mit dem Haus Zoar wuss­ten, ist mir nicht bekannt)

    Pres­se­er­klä­rung der SPD Alzey- Worms und Worms zum Fall Mar­cus Held

    Der SPD- Unter­be­zirks­vor­stand Alzey- Worms mit den Vor­sit­zen­den der SPD- Ver­bän­de und der sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Arbeits­ge­mein­schaf­ten im Land­kreis, eben­so wie der Unter­be­zirks­vor­stand Worms haben sich in ihren jüngs­ten Sit­zung mit der Ent­wick­lung um Mar­cus Held beschäf­tigt.

    Die vom Lan­des­rech­nungs­hof in zahl­rei­chen Punk­ten gerüg­ten Ver­feh­lun­gen in der Amts­füh­rung als Stadt­bür­ger­meis­ter von Oppen­heim, vor allem aber die dar­aus resul­tie­ren­den Ermitt­lun­gen der Staats­an­walt­schaft, haben das Ver­trau­en in Mar­cus Held nach­hal­tig beschä­digt. Und die­ser Ver­trau­ens­ver­lust geht weit über Oppen­heim hin­aus. ln der SPD des Land­krei­ses Alzey- Worms und Worms, eben­so in der Bevöl­ke­rung des Bun­des­tags­wahl­krei­ses wach­sen Unver­ständ­nis und Distan­zie­rung gegen­über Mar­cus Held auch in des­sen Funk­ti­on als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter.

    Wir erwar­ten, dass sich Mar­cus Held sei­ner poli­ti­schen Ver­ant­wor­tung mit der gebo­te­nen Kon­se­quenz stellt. Der Ver­lust an öffent­li­cher Repu­ta­ti­on, an Ver­trau­en und Anse­hen betrifft inzwi­schen nicht mehr nur ihn als Per­son. Die Poli­tik im All­ge­mei­nen, die Kom­mu­nal­po­li­tik im Beson­de­ren und eben­so das Anse­hen der SPD lei­den mas­siv unter den Oppen­hei­mer Vor­gän­gen.

    Wir respek­tie­ren, dass Mar­cus Held sich arbeits­un­fä­hig krank gemel­det hat. Wir wün­schen ihm, dass er die Zeit nutzt, um sich selbst­kri­tisch über sei­ne Situa­ti­on im Kla­ren zu wer­den, um die rich­ti­gen Schluss­fol­ge­run­gen und poli­ti­schen Kon­se­quen­zen zu zie­hen.

    • Peter Bemmann

      Das ist doch schön und höf­lich umschrie­ben, was die SPD vom Par­tei­ge­nos­sen erwar­tet.

      Ich den­ke, die Bür­ger und Demo-Teil­neh­mer haben eine viel ein­fa­che­re For­mu­lie­rung: Rück­tritt!

      Ich kann nicht ver­ste­hen, war­um sich das alles so lan­ge hin­zieht. Einer Super­markt-Kas­sie­rin wur­de wegen Ver­un­treu­ung von ein paar Euro Fla­schen­pfand sofort gekün­digt. Einem Bun­des­prä­si­den­ten warf man Vor­teils­nah­me im Amt vor, dar­aus wur­de eine Staats­af­fä­re, bei der der Bun­des­prä­si­dent ziem­lich bald vom Amt zurück­ge­tre­ten ist (oder muss­te). Aber hier scheint sich nicht viel bzw. alles nur sehr sehr lang­sam zu bewe­gen.

  21. Jutta

    Ich glau­be mitt­ler­wei­le Hr Held wäre bes­ser Immo­bi­li­en­mark­ler gewor­den !
    Soll­te viel­leicht Bera­ter wer­den für unmo­ra­li­sche Ange­bo­te !
    Sozi­al ist was ande­res !

    • Bürgerin

      Hat man nicht mal gehört, Vere­na Held sei frü­her als Immo­bi­li­en­mak­le­rin tätig gewe­sen???

      • Paulus

        Nein, sie war bei der Kreis­ver­wal­tung in Alzey Sach­be­ar­bei­te­rin bei Land­rat Görisch, des­sen Per­sön­li­cher Refe­rent Held war bevor er die HGO grün­de­te.

  22. R. Bürger

    Die AZ schreibt dazu: „Ein Rats­mit­glied und ein Beob­ach­ter erin­nern sich aber: Jeder sei ganz selbst­ver­ständ­lich davon aus­ge­gan­gen, dass Held als Vor­sit­zen­der der GWG nicht an der Abstim­mung teil­ge­nom­men habe. Es sei stets sug­ge­riert wor­den, dass die Gemein­nüt­zi­ge Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaft (GWG) das Gebäu­de gekauft habe. Auch auf tele­fo­ni­sche Nach­fra­ge einer AZ-Jour­na­lis­tin, die sich an ihn als Stadt­bür­ger­meis­ter und GWG-Vor­sit­zen­den wand­te, stell­te Held die tat­säch­li­chen Eigen­tums­ver­hält­nis­se nicht klar. Er erklär­te, Ziel des Zwi­schen­er­werbs sei es, einem künf­ti­gen Trä­ger aus dem Spek­trum der Wohl­fahrts­pfle­ge die Mög­lich­keit zu geben, eine Behin­der­ten­ein­rich­tung zu rea­li­sie­ren. Dabei wies Held auf den „poli­ti­schen Auf­trag“ hin, behin­der­ten Men­schen zu ermög­li­chen, „mög­lichst dezen­tral und selbst­be­stimmt leben zu kön­nen“. “
    Das muss man sich rein­zie­hen: der Typ ver­arscht den Stadt­rat, ver­heim­licht Stadt­rat und Öffent­lich­keit , dass er pri­vat den gol­de­nen Deal macht – freut sich schon auf 400 000 Euro pri­va­ten Gewinn und schwa­dro­niert auch noch vom „poli­ti­schen Auf­trag“, Behin­der­ten sonst­was zu ermög­li­chen.
    Das ist nicht mehr Rafi­nes­se und Durch­trie­ben­heit – das ist kri­mi­nel­le Ener­gie!

  23. Klaus

    Mora­lisch viel­leicht nicht so sau­ber… Aber recht­lich dürf­te nichts zu bean­stan­den sein.
    Als Bür­ger­meis­ter kommt man sicher frü­her an Infor­ma­tio­nen, dass ein sol­ches Gebäu­de ver­kauft wird. Er hat es halt genutzt und den Bun­ker gekauft.
    Nicht falsch ver­ste­hen. Für alles was im LRH-Bericht steht muss er gera­de ste­hen und am bes­ten sofort sei­ne Ämter nie­de­le­gen. Aber ich glau­be mit dem Ding kann man ihm nichts…
    Wenn er aber so um die 300.000 PLUS gemacht hat, kann er ja die Koh­le als Scha­den­er­satz gleich an die Stadt ein­zah­len.

    • Tim

      In der frei­en Wirt­schaft nennt man sowas Ver­wen­dung von Insi­der-Infor­ma­tio­nen und hat die Staats­an­walt­schaft am Hacken.

      Das dürf­te es aber gewe­sen sein, denn das ver­zeiht der klei­ne Mann nicht. Und zwar zu Recht. Als SPD­ler mit sozia­len Kom­po­nen­ten pri­vat Rei­bach machen, weil man nicht alle Fak­ten auf den Tisch legt …

    • J.

      Wer­ter Klaus,

      an der Bör­se nennt man das Insi­der­han­del.
      Dar­über hin­aus hat er ja nicht „ein­fach“ nur die frü­he Infor­ma­ti­on zum Kauf des Objekts im Gewer­be­ge­biet genutzt. Er war dienst­lich in Ber­lin, hat dort dienstlich/privat Kon­takt zu dem Käu­fer auf­ge­nom­men.
      Dann ver­an­lasst er, dass eine Umwid­mung des Gewer­be- in ein Misch­ge­biet mit SPD Mehr­heit auf den Weg gebracht wird. Erst die­se Hand­lung hat zum erheb­li­chen Wert­zu­wachs geführt. Er hat unter Ver­schwei­gen sei­ner tat­säch­li­chen Moti­ve erneut den Stadt­rat mani­pu­liert, dies­mal ein­deu­tig nur im Eigen­in­ter­es­se.
      Die­se Hand­lung wäre ohne sei­ne „ehren­amt­li­che Tätig­keit“ als Stadt­bür­ger­meis­ter und ohne sei­ne treu­en Vasal­len nicht mög­lich gewe­sen.
      Wür­de ihm das Wohl sei­ner Stadt am Her­zen lie­gen und er tat­säch­lich immer für die­ses agie­ren, dann hät­te er das Geschäft unter Ein­be­zie­hung des Stadt­ra­tes machen kön­nen.

      Ein Wider­ling, sonst nichts.

    • HRE

      Selbst wenn es recht­lich nicht zu bean­stan­den wäre …
      Das stinkt doch zum Him­mel und zeigt über welch aus­ge­präg­ten mora­li­schen Grund­sät­ze unser aller Held ver­fügt – näm­lich kei­ne.
      Auf der ande­ren Sei­te müss­te jetzt auch dem treus­ten Held-Anhän­ger klar gewor­den sein, dass der Spruch “Habe alles zum Woh­le von Oppen­heim getan“ Lug und Trug ist und er damit – wie auch der Stadt­rat – gehö­rig “ver­arscht“ wor­den ist.

    • D. Mayer

      Für mich klingt es nach Vor­teil­nah­me im Amt oder im Bör­sen­sprech: Insi­der­han­del.

      Ich bezweif­le, dass die Jungs vom Bau­hof beim Ent­rüm­peln sei­ner als Pri­vat­per­son erwor­be­nen Immo­bi­lie von ihm per­sön­lich ent­lohnt wor­den sind. Wahr­schein­lich haben auch Mit­ar­bei­ter der Ver­wal­tung oder der GWG/HGO in sei­nen Wahl­kämp­fen für den Platz an der Ber­li­ner Son­ne anpa­cken müs­sen. Dreist genug ist Mar­cus Held.

      Was kommt denn aus dem Oppen­hei­mer Unter­grund noch alles ans Tages­licht? Unglaub­lich.

  24. Hobbyjurist

    ..wenn ihm das Grund­stück gehört hat, hät­te er an der Bera­tung nach GemO nicht teil­neh­men dür­fen, was steht hier­zu in der Nie­der­schrift? Hat er teil­ge­nom­men oder hat er sei­ne Befan­gen­heit offen­ge­legt?

    Wenn er nach Nie­der­schrift „abge­rückt“ war, dann ist dem Rat nicht mehr zu hel­fen, dann wuss­ten der kom­plet­te Rat bei Beschluss­fas­sung ganz genau, wem sie hier einen finan­zi­el­len Vor­teil ver­schafft haben.

    Wenn er nicht abge­rückt war und an der Bera­tung teil­ge­nom­men und das Ergeb­nis somit beein­flusst hat, dann war das ganz kla­re Vor­teils­nah­me im Amt und dürf­te straf­recht­lich von Belang sein…

  25. Bernd Harth-Brinkmann

    Mir wird schlecht.
    Der Kerl muss ver­ur­teilt wer­den.

  26. M.D.

    Ein wahr­lich ech­ter „Sozia­ler“ Demo­krat, Cha­peau !

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