Eilmeldung: Marcus Held tritt zurück!

Mar­cus Held will zurück­tre­ten: Zum 5. März wol­le er das Amt als Stadt­bür­ger­meis­ter und alle damit ver­bun­de­nen Ämter in der Stadt Oppen­heim nie­der­le­gen, wur­de soeben mit­ge­teilt.

Als Grund für den Rück­tritt wird natür­lich nicht das eige­ne Fehl­ver­hal­ten ange­ge­ben. Son­dern, so mel­det die Lokal­zei­tung, „der zuneh­men­de Druck durch die öffent­li­che Bericht­erstat­tung und die Rück­tritts­for­de­run­gen sei­ner Par­tei“. Dem kön­ne Herr Held sich und sei­ne Fami­lie nicht län­ger aus­set­zen.

Held Ber­li­ner Medi­en­recht­ler teil­te fer­ner mit, dass mit dem Rück­tritt kei­nes­falls ein Schuld­ein­ge­ständ­nis ver­bun­den sei. Viel­mehr sei nun eine „sach­li­che Auf­klä­rung der Vor­wür­fe“ mög­lich. Held wer­de „den zugrun­de­lie­gen­den Sach­ver­halt offen und trans­pa­rent auf­klä­ren.“ So for­mu­liert ein Anwalt nun mal, was soll er auch sonst sagen…

Die Mit­tei­lung sagt nichts aus über Helds Bun­des­tags­man­dat: Offen­bar will der SPD-Poli­ti­ker, gegen den bereits mehr als ein Dut­zend Ermitt­lungs­ver­fah­ren bei der Staats­an­walt­schaft in Mainz lau­fen, im höchs­ten deut­schen Par­la­ment ver­blei­ben.

Und wenn er, wie mit­ge­teilt wur­de, nur von sei­nen städ­ti­schen Ämtern zurück­tritt, bedeu­tet das auch: Held will offen­bar als Chef der Gemein­nüt­zi­gen Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft GWG und der Haus- und Grund­stücks­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft HGO wei­ter­hin bei Immo­bi­li­en­ge­schäf­ten in Oppen­heim mit­mi­schen. Und er will sich natür­lich auch wei­ter­hin mit dem Titel „Beauf­trag­ter des Hal­len­ba­des der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz“ schmü­cken.

Was mit sei­nen Man­da­ten pas­siert – Held sitzt u.a. für die SPD im Rat der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz und im Kreis­tag Mainz Bin­gen –, ist nach Lage der Din­ge völ­lig offen. Und natür­lich wird die SPD Oppen­heim dar­über abstim­men müs­sen, mit wem sie in eine neue Zukunft gehen will: Noch ist Mar­cus Held ihr Vor­sit­zen­der.

83 Gedanken zu „Eilmeldung: Marcus Held tritt zurück!

  1. Rainer Koob

    Rück­tritt ist das Eine. Aber: War­um über­weist er nicht erst­mal die 400.000,- Euro zurück? Sind die viel­leicht schon druch­ge­bracht?

    • Andrea

      Er soll doch in Ber­lin was gekauft haben, mer was es net.…..

      • Andreas

        eben, mer weiß es net. Also ein­fach mal den Ball flach­hal­ten, die Jus­tiz wird sich das in Ruhe anschau­en

  2. Wilhelm Busch

    Früh im Dezem­ber 17 ist’s gewe­sen
    als Bür­ger­meis­ter Held in die­sem Blog konnt’ lesen:

    Als Zeit­punkt wär’ beso­ders gut
    für einen Abgang ohne Blut
    – his­to­risch pas­send auch für­wahr -
    des Mär­zen Iden nächs­tens Jahr“.

    Nun ist zu sei­nem eig­nen Nutz’ und From­men
    er die­ser Pro­phe­tie sogar zuvor­ge­kom­men
    und hofft, dass man das Pri­vi­leg ihm gön­ne:
    „nil de mor­tuis, nisi bene.“

    Poli­tisch ist jedoch trotz allen Nöten
    der mors herois erst zur Hälf­te ein­ge­tre­ten.
    Ist er als Bür­ger­meis­ter auch gestor­ben,
    so lebt doch das Man­dat, das er erwor­ben

    als Abge­ord­ne­ter im Deut­schen Bun­des­ta­ge,
    wo er zu aller bra­ven Bür­ger Pla­ge
    den Wahl­kreis wei­ter­hin reprä­sen­tieret
    und noch drei Jah­re nach Diä­ten gie­ret.

    Halb tot, halb mori­bund, das ist kein Leben!
    Wie kann man nur der­art am letz­ten Amte kle­ben!
    Ach wär’ er doch bis zu des Mär­zens Iden
    auch aus dem Bun­des­ta­ge aus­ge­schie­den!

    Dann könnt’ man den poli­tisch Toten rüh­men,
    erst dann würd’ es für alle sich gezie­men,
    zu würd’gen sei­ne einz’ge gute Tat,
    die er getan, als schnell zurück er trat.

  3. Frank

    Hel­dś neus­ter Schach­zug !!

    Momen­tan macht in SPD Krei­sen das Gerücht die Run­de, Held geht in eine Psych­ia­tri­sche Ein­rich­tung.
    Nun stellt sich die Fra­ge, soll­te dies so zutref­fen, aus der Erkennt­nis her­aus, all sei­ne Machen­schaf­ten konn­ten nur auf der Grund­la­ge einer erkrank­ten Psy­che erfol­gen ?
    Es könn­te aber auch dem Rat sei­ner Anwäl­te geschul­det sein, mil­dern­de Umstän­de wegen einer „Geis­ti­gen Stö­rung“.
    Wie auch immer, allein das Ver­hal­ten der „Sons­ti­gen Betei­lig­ten Genos­sen“, wirft vie­le Fra­gen über den Gesund­heits­zu­stand der Oppen­hei­mer Funk­ti­ons­trä­ger auf.

    • Ichmalwieder

      Gaa­anz ruhig. Er wird sicher in eine Psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Ein­rich­tung gehen, (Bur­nout usw.).
      Das ist weit ent­fernt von einer Psych­ia­tri­schen Ein­rich­tung.

      Dass ihn die Ereig­nis­se zutiefst tref­fen, kann man Ange­sichts sei­ner nar­ziss­ti­schen Ver­an­la­gung zumin­dest nach­voll­zie­hen.

      Es ist wahr­schein­lich, dass er nicht nur vor­gibt zu glau­ben, dass ihm Unrecht geschieht. Er ist der Über­zeu­gung. Das ist aber mit 3 Wochen Korb­flech­ten und Bäll­chen­schie­ben nicht zu „behan­deln“.

      Viel­leicht gute Gesprä­che mit Per­so­nen, die ähn­li­ches erlebt haben und nun zur bes­se­ren Erkennt­nis gelangt sind.

      Die Per­so­nen, die durch ihr Nich­ta­gie­ren genau so betei­ligt sind an den Gege­ben­hei­ten, die den Sturz des „Hel­den“ her­bei­führ­ten, soll­ten ihm jetzt hel­fen und nicht schein­hei­lig auf ihm her­um­tram­peln.
      Depres­si­ons­ge­fahr ist ja mut­maß­lich gege­ben.

    • Hans-Georg Keßler

      Ich fin­de die­sen Kom­men­tar geschmack­los.

      • Ichmalwieder

        Herr Kess­ler, mei­nen Sie mei­nen Kom­men­tar? Oder den Bei­trag von Frank?

        • Hans-Georg Keßler

          @ichmalwieder
          ich mein­te den Text von „Frank“. Auf sei­nen Kom­men­tar hat­te ich auch geant­wor­tet.

          • Ichmalwieder

            Herz­li­chen Dank; ich bin Forums­neu­ling im Bezug auf Zuord­nun­gen von Kom­men­ta­ren. Inhalt­lich stim­me ich Ihnen ja zu, wie Sie mei­nem Kom­men­tar – oben – ent­neh­men konn­ten.

      • J.E.

        Was soll die­se Emp­find­lich­keit? Gemes­sen an den Ver­hal­ten von Held ist das doch wohl ein harm­lo­ser Kom­men­tar.

        • M

          Wer will sich denn an Held mes­sen? Kei­ne eige­nen Benimm-Maß­stä­be?

      • Zeehr

        Ich nicht. Gemes­sen an sei­nem unver­schäm­ten und ver­lo­ge­nen Auf­tre­ten ist der Umgang mit Held noch sehr zahm.

  4. Kurt Podesta

    Zitat: Advo­ka­ten, die Bra­ten­wen­der der Geset­ze, die so lan­ge die Geset­ze wen­den und anwen­den, bis ein Bra­ten für sie dabei abfällt! – Hein­rich Hei­ne –

    Noch eins: Aufs hohe Ross set­zen sich meis­tens die­je­ni­gen, die nicht rei­ten kön­nen! Ver­fas­ser unbe­kannt!

  5. Michael Fender

    Ein Volk hat immer den Herr­scher, den es ver­dient“. 14 Jah­re konn­te hier jemand tun und las­sen was er woll­te. Und wir dür­fen nicht ver­ges­sen, davor gab es die Men­ger Zeit. Also hat die­ses Volk schon seit einer hal­ben Ewig­keit, das was es ver­dient, oder nicht?
    Im Mit­tel­al­ter hat­ten die Bür­ger Oppen­heims aus Pro­test gegen ihre Obrig­keit, ihre eige­ne Stadt in Brand gesetzt, da sie sich nicht mehr zu hel­fen wuss­ten. Das brau­chen wir heu­te „Gott sei Dank“ nicht mehr.
    Unser gan­zes Land und nicht nur die Stadt ist durch­setzt von Auto­kra­ten, die neu­en Fürs­ten unse­rer Zeit. Den­ken wir nur an unse­ren letz­ten Land­rat, und wie lan­ge thront Fürst Pen­zer schon über den Dächern die­ser VG. Und auch in der Nach­bar­stadt scheint es nicht anders zu sein. Alles immer mit Unter­stüt­zung aller Par­tei­en und Hasar­deu­re.
    Aber mit dem Fin­ger auf ande­re zei­gen und laut­hals jetzt das Scha­fott zu for­dern, ist leicht. Jetzt kann es ja einem selbst nicht mehr scha­den. Ein Putsch in der unter­ge­hen­den Held­schen Ära scha­det ja jetzt nie­man­dem mehr, aber das erscheint mir mehr als fei­ge. Wir tun so, als hät­te hin­ter Held eine Poli­zei­macht gestan­den und jeder Wider­stand hät­te im KZ geen­det, nein, wir waren alle fei­ge und sind nicht vor­ge­gan­gen gegen den ganz offen­sicht­li­chen Miss­brauch, da wir stän­dig selbst wohl hoff­ten, Krü­mel abzu­be­kom­men. Wir kön­nen die Stadt nicht nur auf­tei­len in Opfer und Täter, wir sind alle Täter, weil wir zuge­se­hen haben, die gan­ze hal­be Ewig­keit.
    Und wol­len wir wirk­lich in Zukunft von einer alten ver­bit­ter­ten, ego­ma­ni­schen Frau, die durch ihren durch sie gelei­te­ten Sohn ihre Macht ein­spielt und die Stadt noch wei­ter tei­len wird, regiert wer­den? Die­se Stadt braucht mehr als neue Köp­fe, die­se Stadt braucht eine neue Aus­rich­tung. Wir müs­sen wie­der ler­nen die Schön­heit die­ser Stadt zu sehen und in Gemein­sam­keit und auf einem erho­be­ne­ren Niveau und unter Mit­nah­me aller Bür­ger die Geschi­cke der Stadt in Zukunft gestal­ten. Nie­man­den aus­schlie­ßen, auch denen, die glaub­ten in der Ver­gan­gen­heit das rich­ti­ge getan zu haben, müs­sen ein­ge­glie­dert wer­den, dass ist gefor­dert. Eine Stadt­po­li­tik muss außer­halb aller Par­tei­po­li­tik sein, nur dann funk­tio­niert es. Es funk­tio­niert nicht, wenn man sich hin­ter einem Par­tei­buch ver­ste­cken kann.
    Eine so wun­der­vol­le Stadt mit so viel Poten­zi­al muss doch behut­sam gestal­tet wer­den und zwar zum Woh­le aller Bür­ger.

    • Hans Leweling

      Mann Micha­el Fen­der, man könn­te fast mei­nen, du hast irgend ein komi­sches Zeug geraucht. Zwei Din­ge. Als jemand, der nur noch gele­gent­lich nach Oppen­heim kommt, bist du wohl nicht auf dem aktu­el­len Stand. Dass Hel­ga Dah­lem auf das BM-Amt aus ist, wäre neu. Oder weißt du mehr als wir (Quel­le?) ? Und dass Axel Dah­lem durch sei­ne Mut­ter gelei­tet wür­de kann nur jemand unter­stel­len, der nicht mit den Inter­na ver­traut ist.
      Die bei­den Din­ge mögen ja noch wegen dei­ner Unkennt­nis zu erklä­ren sein. Aber Frau Dah­lem als alt und ver­bit­tert dar­zu­stel­len ist eine Frech­heit und ist unter dem Niveau die­ses Blogs.
      Und noch was. Wenn du schon ein Zitat ver­wen­dest, dann bit­te rich­tig: „Jedes Volk hat die Regie­rung, die es ver­dient“ (Joseph Marie de Maist­re).

      • Ichmalwieder

        Her Lewe­ling:

        Ich fin­de Ihren Bei­trag sehr schön. Der Ein­gangs­satz bringt es auf den Punkt.

        Der von Ihnen ange­spro­che­ne Satz:

        Und wol­len wir wirk­lich in Zukunft von einer alten ver­bit­ter­ten, ego­ma­ni­schen Frau, die durch ihren durch sie gelei­te­ten Sohn ihre Macht ein­spielt und die Stadt noch wei­ter tei­len wird, regiert wer­den?“

        … zeigt lei­der auch auf, wie ver­bit­tert in Oppen­heim dis­ku­tiert wird.

        So schön ich die Idee der „Auf­rech­ten Acht“ o.ä. wie das Herr Ruhmöl­ler beschrie­ben hat fin­de, so schwer fällt mir der Glau­be, dass Oppen­heim dadurch ins Fahr­was­ser kommt.

        Ent­we­der gibt es einen Vor­schlag der zum Bür­ger­meis­te­rIn führt (par­tei­über­grei­fend) oder, was ich per­sön­lich den­ke, doch zumin­dest 18 Mona­te „Zwangs­ver­wal­tung“. Ich weiß, ein böses Wort, aber dann hat auch Oppen­heim die unde­ba­tier­te Chan­ce, sich neu auf­zu­stel­len.

        Und Oppen­heim ist so ein schö­ner Ort, der hat das ver­dient – und Poten­zi­al!

    • Frank

      Alle wuss­ten es, in der SPD genau­so wie in den ande­ren Par­tei­en.
      Alle wuss­ten es, doch die rich­tig „Üblen Sachen“ wer­den immer noch auch von der Pres­se ver­schwie­gen.
      Alle wuss­ten es, gera­de die „Ganz Oben“ in Rhein­land-Pfalz.
      Alle wuss­ten es, doch Held wur­de immer wie­der auf­ge­stellt.
      Alle wuss­ten es, doch Held bekam immer genug Stim­men.

      UND NUN SAGEN ALLE .….….…ich habe es nicht gewusst.….….….……

    • Angst vor Rache

      Micha­el, was ein Quatsch. „Alle haben sich schul­dig gemacht“? Bei Dir wür­de mir ja eini­ges ein­fal­len, aber die, die Dreck am Ste­cken haben, ste­hen nicht mon­tags auf dem Markt­platz. Da ste­hen die, die nicht fei­ge sind, sich nicht zu schä­men haben und denen es nicht egal ist.

      • Hermann

        Naja so Unrecht hat Herr Fen­der in Tei­len nicht, er nimmt sich ja auch nicht aus. Als schon lan­ge Helds Art und sei­ne Skru­pel­lo­sig­keit bekannt und Mau­sche­lei­en The­ma waren, haben die Oppen­hei­mer ihn immer noch mit abso­lu­ter Mehr­heit gewählt.

        Und jetzt alle vom Hof jagen zu wol­len, die was mit der SPd zu tun haben, ist auch nicht zief­füh­rend. Sicher ist für die Sit­tigs und Kloos und Baum­gart­nes kein Platz mehr am Stadt­rats­stisch, aber man soll­te auch im Augen­blick des Tri­um­phes dif­fe­ren­zie­ren. Alo erst­mal durch­at­men und dann in Ruhe wei­ter­se­hen.

    • Zeehr

      Herr Fen­der, sie schrei­ben Mist. Sie ken­nen Axel Dah­lem nicht, schen­ken Sie sich Ihr Urteil. Er lässt sich vor kei­nen Kar­ren span­nen. Er hat­te den Mut, den kein Oppen­hei­mer sonst hat­te und hat die Demos ange­mel­det, auch aufs Risi­ko hin, dass er allein auf dem Markt­platz steht und ver­lacht wird. Frau Dah­lem ist streit­bar, das stimmt, aber mei­nes Wis­sens hat sie sich immer legal ver­hal­ten und dabei nie gekuscht.

  6. U.E.

    Der SWR hat aktual­li­siert:

    Held gibt kom­mu­na­le Ämter ab

    Wie die Anwäl­te der „All­ge­mei­nen Zei­tung“ am Don­ners­tag bestä­tig­ten, legt er auch sein Amt als Vor­sit­zen­der der SPD Oppen­heim nie­der und gibt sei­nen Sitz im Ver­bands­ge­mein­de­rat Rhein-Selz ab. Dadurch ver­liert er auch sei­nen Pos­ten als Beauf­trag­ter des Oppen­hei­mer Hal­len­bads. Auch die Ämter als Vor­stands­vor­sit­zen­der der Gemein­nüt­zi­gen Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaft (GWG) und als Geschäfts­füh­rer der Haus- und Grund­stücks­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft (HGO) übt er dem­nach künf­tig nicht mehr aus.

    • Tim

      Reicht immer noch nicht. Held hat nir­gend­wo in der Poli­tik was zu suchen, weder in Oppen­heim, erst recht nicht in Ber­lin.

    • Kurt Podesta

      End­lich, jetzt sind die Pos­ten, die ich ger­ne beset­zen wür­de frei! GWB, HGO, TAFELVORSITZ und Schwimm­bad­be­auf­trag­ter! Wenig Auf­wand, viel Ertrag! Bür­ger­meis­ter möch­te ich nicht wer­den, zu viel Ver­ant­wor­tung und zu vie Arbeit! Ich habe zwei Kin­der, zwei Enkel, eine Frau, die kön­nen dann alle“ fer umme“ ins Hal­le­bad, und ich bekom­me ca. 800 € mtl. dazu. Für den Tafel­vor­sitz hal­te ich auch ein Büro parat, gegen Mie­te natür­lich! Bei der Wohn­bau und der Toch­ter davon wären dann ins­ge­samt 1000 € aus­rei­chend, wenn es einen Dienst­wa­gen gibt und ich bei der HGO auch noch eine Woh­nung erhal­ten!

      So Spaß bei­sei­te! Jetzt kann in Ruhe die Nach­fol­ge­re­ge­lung für alle Hel­d­äm­ter begin­nen, ohne Zeit­not, ganz im Sin­ne der Ein­bin­dung der Oppen­hei­mer Bür­ger! Fasst wei­ße Beschlüs­se und sucht die rich­ti­gen Leu­te aus, so sie denn noch zu fin­den sind und nicht im Held­sys­tem ein­ge­bun­den waren. Viel Glück dabei!

  7. CWS

    Held ist weg…, aber das Sys­tem Held ist mit den han­deln­den Per­so­nen noch lan­ge nicht ver­schwun­den. Eine Spal­tung der SPD-Frak­ti­on?? Das bedeu­tet doch nicht, dass hier ein Umden­ken statt­fin­det. Die wol­len doch nur ihre Köp­fe ret­ten. Frau Kloos schleimt sich doch schon wie­der an die Frak­ti­on an (.…waren ja ein ein­ge­schwo­re­nes Team und der böse Mar­cus ist ja jetzt weg). Und der Rest der Frak­ti­on sind offen­sicht­lich sowie­so die unbe­lehr­ba­ren Held-Hard­li­ner. Was soll sich also ändern??
    Ich hof­fe, dass wir alle uns wei­ter­hin mon­tags tref­fen und für eine Erneue­rung der Poli­tik in unse­rem Oppen­heim demons­trie­ren. Viel­leicht stellt sich ja mal einer der nun „Ver­ant­wort­li­chen“ der Öffent­lich­keit und zeigt Kan­te für Ver­än­de­rung. Ein „wei­ter so“ darf es näm­lich nicht geben. Dafür ist die Zeit bis zur nächs­ten Kom­mu­nal­wahl ein­fach zu lan­ge.

  8. k. Scherning

    Das ist even­tu­ell der größ­te Schach­zug unse­res Hel­den. Held tritt als Bür­ger­meis­ter zurück, die Frak­ti­on tritt zurück, aller­dings nicht von ihren Ämtern. Was hin­dert jetzt unse­re lie­be Frau Kloos dar­an, ers­te Bei­ge­ord­ne­te zuwer­den und bei den nächs­ten Neu­wah­len den Bür­ger­meis­ter­stuhl an sich zureis­sen? Damit wären wir wie­der genau soweit wie jetzt. Ein Schelm der sich jetzt was böses denkt!
    Was Oppen­heim braucht in die­sem gan­zen Filz, ist zumin­dest bis zu den Wah­len einen unab­hän­gi­gen Staats­komm­mi­sar.

  9. J.M.

    Oh Mar­kus, was hast du nur aus dem „Erbe“ Hage­manns gemacht. Schnel­ler konn­te man das, was die­ser Mann auf­ge­baut hat, kann nicht ver­nich­ten.
    Auch du wirst eines Tages erken­nen, dass Geld nicht glück­lich macht und schon gar nicht das Geld was auf sol­chen Wegen erwor­ben wur­de.
    Arme Kin­der, die mit solch einer Geschich­te auf­wach­sen müs­sen. Auch sie wer­den eines Tages die Berich­te lesen -mit wel­chen Augen wer­den sie wohl dann ihren Vater anschau­en.
    Es bleibt zu hof­fen, dass muti­ge Män­ner und Frau­en dem weg kon­se­quent ver­fol­gen bis Herr Held kein eines Amt mehr inne hat. Sein täg­lich Brot soll er sich dann mit ehr­li­cher Arbeit ver­die­nen.

  10. Anonymous

    Das Unglaub­li­che : die­ser Mensch (Jurist !) hat immer noch kei­ner­lei Unrechts­be­wusst­sein
    JH

  11. Kurt Podesta

    Was ist pas­siert, ges­tern, 18.00 Uhr? NICHTS! Es ist eine Absichts­er­klä­rung, war­um auch immer, hat wohl was mit Pen­si­ons­an­sprü­chen zu tun! Von was ist er jetzt eigent­lich zurück­ge­tre­ten? Bei der Stadt war er doch wohl nur Bür­ger­meis­ter! SPD-Vor­sitz, im VG-Rat, usw.. was ist damit? Führt wer denn jetzt die Tafel, wer die Wohn­bau und die­se HGO? Was ist mit Bun­des­tags­man­dat? Hat er ja nicht direkt gewon­nen, son­dern nur über einen Lis­ten­platz erreicht! Reicht das, was da ange­kün­digt wur­de? Was ist mit den Hel­fern und Mit­läu­fern, den Mario­net­ten, den Ja-Sagern? Es reicht nicht, dass nur Held irgend­wel­che Absich­ten erklä­ren lässt und die, die das Sys­tem Held stütz­ten, mun­ter wei­ter­ma­chen! Oppen­heim braucht einen Neu­an­fang, mit neu­en Köp­fen, nicht fremd­be­stimmt, nicht an der lan­gen, oder kur­zen Lei­ne geführt! Oppen­heim braucht eine poli­ti­sche und mensch­li­che Erneue­rung! Kei­ne Umfal­ler, kei­ne, die ihre Fah­nen in den Wind hän­gen und jetzt erklä­ren, sie hät­ten alles schon geahnt! Die Grä­ben müs­sen ver­schwin­den, es muss eine demo­kra­ti­sche Erneue­rung her, und das ohne Kre­the, Kloos, Sit­tig usw. Aber auch ohne die, die
    Demo­kra­tie nur „gere­det“ nicht aber gelebt haben! Pen­zer muss sei­nen Hut neh­men, eben­so Baum­gar­ten, der ja stark am und im Sys­tem gewirkt hat. Die SPD-Frak­ti­on darf so nicht mehr zusam­men­ge­setzt sein, da müs­sen ande­re Köp­fe hin und ver­su­chen, den Sym­pa­thie­ver­lust der SPD wie­der zu mini­mie­ren! Ver­trau­en schaf­fen, Trans­pa­renz her­stel­len, offen sein, die Bür­ger mit ein­be­zie­hen und, was ganz wich­tig ist, Ehr­lich­keit muss wie­der in die Poli­tik Ein­zug hal­ten! Das alles war abhan­den gekom­men und teil­wei­se mit Füßen getre­ten. Held hat­te Hel­fer und Hel­fers­hel­fer, ohne die hät­te das Sys­tem nicht funk­tio­niert! Lesen Sie das Buch FARM DER TIERE! Tru­de Herr hat­te ein Lied: Nie­mals geht man so ganz, ein Stück von mir bleibt hier..! Das darf für Held und sei­nen Vasal­len aber nicht gel­ten! Es wird lan­ge dau­ern, bis die ver­brann­te Erde, die in Oppen­heim ent­stan­den ist, wie­der zu beackern sein wird. Da müs­sen alle mit­hel­fen und dar­an arbei­ten; ohne Plan vom Rudi, ohne fal­sches Gut­ach­ten und ohne mit dem Gedan­ken, was bringt mir das per­sön­lich! Ich wün­sche Oppen­heim viel Glück und ein gutes Händ­chen bei der Aus­wahl der Prot­ago­nis­ten, die die­se Auf­ga­be stem­men müs­sen! Dazu gehört auch, kei­nen süd­afri­ka­ni­schen Wein mehr bei Emp­fän­gen, stüt­zen der ein­hei­mi­sche Wirt­schaft usw.

  12. Henriette Degünther

    Wun­der­bar- kaum zu glau­ben –fast ein Mär­chen!

    Aber es ist noch nicht vor­bei!

    Nun brau­chen wir ein klu­ges Auf­räu­men, Berei­ni­gen, einen klu­gen Neu­an­fang, neue Zusam­men­schlüs­se, Bewer­tun­gen.

    also: Kräf­te und Gedan­ken sam­meln, sor­tie­ren, über­le­gen … damit mög­lichst nichts Ungu­tes zurück­bleibt, damit der Neu­an­fang mög­lichst leicht wird und anhal­tend gute Wir­kung hat …

  13. Frank Becker

    Zum 100. am Tag danach. Sicher ein Damm­bruch-aber auch eine Göt­ter­däm­me­rung? Wir wer­den nun hier im Stadt­rat vier Par­tei­en haben -eine gespal­te­ne SPD mit einem Teil, der genau­so über­am­bi­tio­niert wei­ter­macht und dem zwei­ten, der dumpf und stumpf­sin­nig trau­ert ‚aber nichts ande­res kennt als „ei, des mache mir schon immer so…“ Ich glau­be ein­fach nicht, dass SK oder MS lie­ber den Schir­lings­be­cher der Selbst­auf­ga­be trin­ken, als die lieb­ge­won­ne­ne Pöst­chen­jagt auf­zu­ge­ben. Sicher war die­se Frak­ti­on nie nobel­preis­ver­däch­tig mit guten Ide­en geseg­net-aber dafür umso treu­er dem erge­ben, der sie bes­tens ver­sorgt hat für ihren blin­den Gehor­sam. Wer weiß, was da noch aus­ge­kocht wur­de? Nicht zu früh freu­en! Denn der Selbst­er­hal­tungs­trieb steht in umge­kehr­tem Ver­hält­nis zur vor­han­de­nen oder gar erar­bei­te­ten Kompetenz.Sehen wir lie­ber sehr genau und kri­tisch, aber nicht zu opti­mis­tisch hin.
    Den­noch, ein wich­ti­ger Etap­pen­sieg ist erreicht: Ein gro­ßer Dank an Tho­mas Ruhmöl­ler für sei­ne uner­müd­li­che und zurecht erfolg­rei­che Arbeit! Ein Bra­vo an Axel Dah­lem für sei­nen Mut und sein Durch­hal­te­ver­mö­gen-eine tol­le Initia­ti­ve die uns alle stau­nen ließ ! Er hat Stadt­ge­schich­te geschrie­ben! Aber ver­ges­sen wir nicht unse­re zwei Lands­kron-Redak­teu­re, die zwei­fel­los die­sen Weg und die­sen Kurs nicht ohne Risi­ko durch­ge­hal­ten haben. Ihr alle habt poe­tisch gespro­chen die Stadt vom Tyran­nen befreit !
    Aber wir sind noch mit­ten in der Etap­pe. Da ist eine VG, die kei­ner­lei Kon­troll­funk­ti­on wahr­ge­nom­men hat , da ist eine Kom­mu­nal­auf­sicht , die den Namen nicht ver­dient, eine ADD soll‚s auch geben-aber wo? Und ganz da oben ein Innen­mi­nis­ter und SPD-Lan­des­vor­sit­zen­der ‚der nicht von die­ser Welt ist. Gibt‚s den über­haupt in Wirk­lich­keit? Wenn ja, war­um eigent­lich?
    Es bleibt noch viel zu tun-Aber immer­hin: Wir wer­den wahr­ge­nom­men..!

  14. O.S.

    Was ein Tag!
    Der Stadt­bür­ger­meis­ter – wird zurück­tre­ten.
    Der Ers­te Bei­ge­ord­ne­te – ist zurück­ge­tre­ten.
    Der Zwei­te Bei­ge­ord­ne­te – nun for­mal die Nr. 1 der Stadt­ver­wal­tung.
    Der Drit­te Bei­ge­ord­ne­te – hat wahr­schein­lich noch gar nichts davon mit­be­kom­men.
    Die SPD-Frak­ti­on – plötz­lich nur noch halb so groß und ohne Mehr­heit.
    SPD-Frak­ti­ons­spre­che­rin – nun auf eige­nen Wunsch frak­ti­ons­los.

    Naja, mor­gen ist auch noch ein Tag und hof­fent­lich wer­den wir hier auch wei­ter­hin so gut infor­miert.
    Vie­len Dank dafür!

    Noch eine Fra­ge: Die offi­zi­el­le Ver­ab­schie­dungs­fei­er für den schei­den­den Stadt­bür­ger­meis­ter mit übli­cher Ver­lei­hung von Ehren­ring und Ehren­bür­ger­schaft sowie Umbe­nen­nung von Stra­ßen, Ver­lei­hung eines ablö­se­frei­en Ehren­stell­plat­zes auf Lebens­zeit in der Alt­stadt und einer groß­zü­gi­gen Abfin­dung zuzüg­lich zum Ehren­sold fin­det dann wohl um Ostern her­um in der Lands­kron­hal­le bei Kaf­fee und Kuchen für alle direkt nach dem Gro­ßen Zap­fen­streich durch die Main­zer Füsi­lier­gar­de statt, oder?

    • Hans Leweling

      Liebe/r O.S., die Details Ihrer Ver­ab­schie­dungs­fei­er gefal­len mir, möch­te aller­dings noch etwas ergän­zen: die über­le­bens­gro­ße Held­sta­tue (ca. 5m hoch, aus purem Gold), auf­zu­stel­len mit­ten auf dem Markt­platz, unmit­tel­bar vor dem Rat­haus. Zur Sta­tue gehö­ren Bod­de­ras und Kre­the, kni­end vor dem Hel­den, und ihm die Füße küs­send. Inschrift auf dem Sockel der Sta­tue: Mag­gus, der Grö­BaZ von Oppen­heim.
      Eif­ri­ge Blog-Leser sind mit der Abkür­zung ver­traut: Grö­BaZ – der „Größ­te Bür­ger­meis­ter aller Zei­ten“.

  15. Wörrstädter

    Held spielt auf Zeit. Ein biss­chen Rück­tritt, viel­leicht ist der Pöbel dann ruhig gestellt. Mit jedem Monat den er wei­ter MdB bleibt, kas­siert er einen Hau­fen Geld. Er ist noch immer da, wo er nicht hin­ge­hört. Für die Demons­tran­ten gibt es noch kei­nen Grund auf­zu­hö­ren – oder?

    • Jupp

      Nein das geht hof­fent­lich wei­ter, bis er kein Amt mehr hat

  16. Oppenau

    Das wur­de höchs­te Zeit. Tritt nun auch sein Spe­zi und Kum­pa­ne Mar­kus Appel­mann zurück? Oder ver­kün­det er die­sen Rück­tritt sei­nes Freun­des mor­gen in der sei­ner Sen­dung 1730 auf SAT1? Unab­hän­gi­ger Jour­na­lis­mus sieht anders aus.

    • M.M.

      Wo hat Herr Appel­mann denn kon­kret als Jour­na­list Herrn Held bevor­zugt? Haben Sie einen Link zu der Sen­dung?

  17. M

    Der muti­ge „Auf­stand der Anstän­di­gen“ mit der Unter­stüt­zung von Herrn Ruhmöl­ler, dem ein GROßES DANKE gebührt, war erfolg­reich. Es ist ein wich­ti­ger Etap­pen­sieg, an dem vie­le mit­ge­ar­bei­tet haben, allen vor­an vor allem die Whist­leb­lo­wer und Men­schen wie Herr Dah­lem und Herr Zim­mer­mann.
    Ich freue mich für Oppen­heim und für uns alle genie­ße das heu­te Abend ein­fach ein­mal und feie­re ein biss­chen.
    Auch wenn die Über­ra­schun­gen der unschö­nen Art wahr­schein­lich noch wei­ter­ge­hen wer­den, das hier war jetzt erst mal eine wirk­lich gute Nach­richt !

  18. Peter Pfau

    Die­se Home­page ist und war ein Geschenk für uns. Ohne Medi­en­prä­sens wäre dies nicht mög­lich gewe­sen. Und mit Arti­keln auf einer CDU-Home­page hät­ten wir kaum jeman­den erreicht. Und vie­le Din­ge haben wir erst hier gele­sen. Z.B. Eil­ent­schei­de.… Des­halb auch unse­ren Dank an Sie, Herr Ruhmöl­ler, für Ihre Bemü­hun­gen und Ihr Durch­hal­te­ver­mö­gen. Unser Dank gilt auch den ent­schlos­se­nen VG-Mit­ar­bei­tern, die mit ihrem Memo­ran­dum den Stein ins Rol­len gebracht haben.

    Wir haben unse­re Haus­auf­ga­ben gemacht und eine unbe­las­te­te Füh­rung gewählt. Nun ste­hen wir bereit für einen Neu­an­fang mit ALLEN auf­rech­ten Men­schen in Oppen­heim.

    • Paul

      Das ist natür­lich inter­es­sant, dass ich ein CDU‘ler hier für gekauf­ten wir sind um Gesin­nungs-Jour­na­lis­mus bedankt. Jetzt wird Kla­vier die­se Sei­te finan­ziert.

        • Hans Leweling

          Aber Jupp, war­um so kri­tisch? Da hat doch nur grad ein Hel­dia­ner sei­ne Gedan­ken zu Papier gebracht. Muss wohl für Paul und sei­ne Gesin­nungs­ge­nos­sen hart gewe­sen sein der gest­ri­ge Tag.

      • Paul

        Das ist natür­lich inter­es­sant, dass sich ein CDU‘ler hier für den gekauf­ten Gesin­nungs-Jour­na­lis­mus bedankt. Jetzt wird viel­leicht klar, wer die­se Sei­te finan­ziert.

        • Zeehr

          Ist doch scheiß­egal, ob jemand Herrn Ruhmöl­ler bezahlt und wer das ist. Wenn sons­ti­ge Kon­troll­or­ga­ne (Stadt­rat, VG, KV, ADD, Innen­mi­nis­te­ri­um) und die Lokal­pres­se ver­sa­gen (deren größ­te Sor­ge bei Bekannt­wer­den des Skan­dals war, dass der nor­ma­le Bür­ger jetzt nicht mehr dar­auf ver­trau­en kann, dass sei­ne Daten bei der VG sicher sind.… Pah! Viel­mehr ist das Steu­er­geld bei der VG unsi­cher: Beauf­trag­te, zu Unrecht frei­ge­stell­ter Per­so­nal­rats­vor­sit­zen­der mit rotem Par­tei­buch, sich selbst von ihren Pflich­ten befrei­en­de Sach­be­ar­bei­ter in der Haus­halts­ab­tei­lung.…), dann war das offen­bar der rich­ti­ge Weg, um die Schei­ße auf­zu­quir­len, auf der der Klün­gel sitzt.
          (Oh, zwei Mal das Wort Schei­ße, ui, jetzt sogar drei Mal, oh nein.…).

        • Hans Leweling

          Paul, Ihnen ist doch hof­fent­lich klar, dass weder der Whist­leb­lo­wer in der VG Ver­wal­tung noch der Jour­na­list Ruhmöl­ler sich der Ver­ge­hen schul­dig gemacht haben, son­dern allein euer Mes­si­as und Gön­ner Held. Und ehr­lich, ich bin ger­ne bereit, für einen Qua­li­täts-Jour­na­lis­mus a la Herrn Ruhmöl­ler zu bezah­len.

          • Jupp

            Ich glau­be, Paul ist nichts klar. Gesin­nungs­jour­na­lis­mus 😀😀😀😀

        • Kurt Podesta

          Paul, was immer Sie genom­men haben oder neh­men, neh­men Sie deut­lich weni­ger davon, das weicht das Hirn auf! War­um soll jemand Herrn Ruhmöl­ler kau­fen? Für was auch, hat er die Bür­ger betro­gen und steht im Focus der Staats­an­walt­schaft? Was zahlt Held Ihnen für sol­che Ein­las­sun­gen??? Alko­hol ver­ne­belt das Bewusst­sein, eben­so wie Dro­gen­kon­sum! Und, wer so eine Stadt führt, der ist krank!

        • Jens Nissen

          Paul, Ver­zei­hung, aber das ist Quatsch. Gesin­nungs­jour­na­lis­mus ist Jour­na­lis­mus, hin­ter dem eine ganz bestimm­te ideo­lo­gi­sche oder welt­an­schau­li­che Gesi­nung steckt, die sich in den Arti­keln des Jour­na­lis­ten zumeist wie­der­fin­det und mehr oder weni­ger erkenn­bar ist. Bei Herrn Ruhmöl­ler und sei­nem Blog han­delt es sich um eine recht neue Form des Jour­na­lis­mus, die als Blog-Jour­ba­lis­mus bezeich­net wird. Man könn­te es in die­sem Fall auch Bür­ger­jour­na­lis­mus nen­nen.
          Denn
          1. hat Herr Ruhmöl­ler für alle Bür­ger kos­ten­los unend­lich vie­le Infor­ma­tio­nen gelie­fert.
          2. hat Herr Ruhmöl­ler das Infor­ma­ti­ons­mo­no­pol der All­ge­mei­nen Zei­tung durch­bro­chen und damit den Bür­gern der Stadt Oppen­heim und weit dar­über hin­aus Infor­ma­tio­nen gelie­fert, die bis heu­te noch nicht ansatz­wei­se in der Mono­pol­zei­tung ste­hen oder gestan­den haben
          3. hat Herr Ruhmöl­ler stets sehr schnell, sehr umfang­reich – und für alle Bür­ger auch sehr gut und span­nend zu lesen – über die unzäh­li­gen Facet­ten des Oppen­heim-Skan­dals berich­tet.
          4. Herr Ruhmöl­ler war/ist in sei­ner Bericht­erstat­tung – und die­sen Vor­teil hat er gegen­über der Mono­pol­zei­tung – völ­lig unab­hän­gig. Kein Chef­re­dak­teur , kein Kol­le­ge rede­te ihm da hin­ein, er war/ist das, was man sich von einem und für einen Jour­na­lis­ten wünscht: völ­lig unab­hän­gig und frei!

          Was unge­wohnt ist an der Bericht­erstat­tung – und das ist das Neue an die­ser durch das Inter­net mög­lich gewor­de­nen Form des Blog-Jour­na­lis­mus:
          1.Herr Ruhmöl­ler kann, wenn er das will, in sei­nen infor­ma­ti­ven Berich­ten Mei­nung ein­flie­ßen las­sen. Er muss also der alten Zei­tungs­re­gel von Tren­nung von Infor­ma­ti­on und Mei­nung nicht nach­kom­men.
          2. Herr Ruhmöl­ler kann, muss aber nicht muss State­ments der am Skan­dal haupt­säch­lich betei­lig­ten Par­tei nicht abdru­cken oder erwäh­nen wie etwa die All­ge­mei­ne Zei­tung.
          3. Herr Ruhmöl­ler muss, anders als Redak­teu­re der AZ, sei­nem Unmut als Bür­ger die­ses Lan­des über Zustän­de wie die in Oppen­heim in der Bericht­erstat­tung nicht für sich behal­ten.

          Mit Gesin­nungs­jour­na­lis­mus hat dies alles nichts zu tun. Der Vor­wurf des Gesin­nungs­jour­na­lis­mus wird immer wie­der von jenen erho­ben, denen die Ziel­rich­tung von Arti­keln nicht passt. Der Vor­wurf wird auch AZ-Redak­teu­ren oft gemacht – zu unrecht. SPD-Leu­te hal­ten die AZ für ein schwar­zes Blatt, CDU-Leu­te hal­ten sie für ein rotes Blatt.

          Auch wenn ich den einen oder ande­ren Satz viel­leicht mal anders geschrie­ben hät­te (ich habe noch nie einen Blog geschrie­ben): Ich kann Herr Ruhmöl­ler nur gra­tu­lie­ren für sei­ne außer­or­dent­lich gute Arbeit, sei­nen Fleiß, die her­vor­ra­gen­de Recher­che und die gesam­te Dar­stel­lung des The­mas.
          Ich fin­de, er hat nicht nur ein Fleiß­kärt­chen ( 🙂 ) son­dern hohe Aner­ken­nung ver­dient. Ohne ihn wäre der Skan­dal heu­te nicht da, wo er ist: so ziem­lich gegen Ende.

          • Ichmalwieder

            Her­vor­ra­gen­de Ant­wort.
            Genau­so ist es.

            Natür­lich darf die Deko­die­rungs­ex­ten­si­tät des Rezi­pi­en­ten nicht über­be­wer­tet wer­den.

          • HRE

            Bes­ser kann man eine Ant­wort zu die­sem The­ma nicht auf den Punkt brin­gen.
            Kom­pli­ment!

        • M

          Paul, so einen Blöd­sinn hab’ ich schon lan­ge nicht mehr gele­sen.

  19. Didymus Oscher

    Ange­sichts der mas­si­ven Vor­wür­fe der Ver­feh­lun­gen von Mar­cus Held kann der Rück­tritt von sei­nen Ämtern bei der Stadt Oppen­heim nur der ers­te Schritt sein. Mar­cus Held ver­tritt für die Sozi­al­de­mo­kra­tie nicht nur die Stadt Oppen­heim, son­dern auch die Ver­bands­ge­mein­de Rehin-Selz als Vor­sit­zen­der der dor­ti­gen SPD und als stellv. Vor­sit­zen­der der SPD den Land­krei­se Mainz-Bin­gen. Letzt­end­lich auch als ein­zi­ger Sozi­al­de­mo­krat ganz Rhein­hes­sen in Ber­lin. Des­halb erwar­te ich als Sozi­al­de­mo­krat mit 46 Jah­ren Mit­glied­schaft, dass er die Ver­ant­wor­tung für sei­ne Ver­feh­lun­gen über­nimmt und alle Man­da­te, wel­che ihm die Sozi­al­de­mo­kra­tie anver­traut hat, zurück gibt und umge­hend von allen Man­da­ten und Ämtern zurück­tritt.

    Nur der Stand­haf­te ist in der Lage sei­ne Feh­ler ein­zu­ge­sche­hen und die Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Der Feig­ling scheut die­sen Weg.

  20. CHE

    Dan­ke , dan­ke an Alle , die sich enga­giert haben und damit ein Lehr­stück für die Demo­kra­tie geschrie­ben haben ! Dan­ke Herr Dah­lem , dan­ke Herr Ruhmöl­ler und an die Mon­tags­de­mons­tran­ten ! Es tut gut zu sehen , dass wir gemein­sam etwas für unser Gemein­we­sen erreicht
    haben wor­auf vor einem Jahr nie­mand einen Euro gewet­tet hät­te ! Wei­ter so Oppen­heim !! M.E. wäre über­gangs­wei­se eine “ Zwangs­ver­wal­tung “ ganz hilf­teich , um den gan­zen uner­träg­li­chen Polit­filz auf­zu­reis­sen und danach mit einem über­par­tei­li­chen Kon­sens einen Neu­an­fang anzu­ge­hen , viel­leicht unter dem Titel : “ Pro Oppen­heim “ !
    Bis Mon­tag …

  21. Markus Haase

    Die Wahr­heit von Oppen­heim Web­site ist auch abge­schal­tet.
    Komisch.….…. 😂

    • Ichmalwieder

      Dass das Inter­net ab und zu in Oppen­heim etwas mala­de ist, gehört zu den Brea­king News;-) (Sor­ry, das muss­te jetzt mal sein).

      Da wird jetzt debat­tiert, was das Zeug hält. Der nächs­te Arti­kel der „Praw­da Oppen­heim“ wäre übri­gens ein her­vor­ra­gen­des fik­ti­ves The­ma für die nächs­te Deutsch­ar­beit an allen Oppen­hei­mer Schu­len.

      Aller­dings ist Eile ange­sagt, bevor nächs­ten Monat eine Neu-Oppen­hei­me­rin als Tutor ver­pflich­tet wird.

      • Paulus

        Klar, die Wahr­heits­sei­te wird/wurde ja defi­ni­tiv in Oppen­heim gehos­tet. 👎🏻
        Ich hin­ge­gen fin­de es sehr inter­es­sant, dass die Sei­te ganz klar vom Netz genom­men wur­de.
        Der nächs­te Arti­kel muss also Fik­ti­on blei­ben.

    • O.S.

      Ich war auch ganz trau­rig.
      Jetzt wer­den wir die Wahr­heit wohl nie erfah­ren …

    • M

      Und das zu einem Zeit­punkt, an dem die Uhr zur Stun­de der Wahr­heit 12 geschla­gen hat.

  22. Ichmalwieder

    Die Anwäl­te des Abge­ord­ne­ten erklär­ten, der Rück­tritt sei kein Schuld­ein­ge­ständ­nis und wie­sen dar­auf hin, dass auch für Held die Unschulds­ver­mu­tung gel­te“.

    Die Unschulds­ver­mu­tung gilt natür­lich auch für Mar­kus Held.
    Ver­mu­ten kann man aber auch das Gegen­teil. Auch das gilt für Herrn Held.

    Rück­tritt war ein „MUSS“. (Übri­gens spä­tes­tens nach der Auf­he­bung der Immu­ni­tät, da ist sogar ein Bun­des­prä­si­dent zurück­ge­tre­ten, obwohl hin­ter­her nichts war).

    Das sieht hier völ­lig anders aus, sogar deut­lich anders.

    Hat 05.03. irgend­et­was mit Fris­ten und Zah­lun­gen zu tun? Wahr­schein­lich schon. Auch hier gilt aber die Unschulds­ver­mu­tung.

    Lei­der, lei­der hat es so lan­ge gedau­ert. Jetzt ist Sand im Getrie­be und ich ver­mu­te, eine Neu­auf­stel­lung des Stadt­rats wird sehr schwer. Noch mal eine Ver­mu­tung: sehr schwer.

    Das Gefol­ge wen­det sich ab, aber nur halb.
    Für die gesam­ten Miss­stän­de gibt es: genau, einen Schul­di­gen.

    Wenn in 2 Mona­ten Wah­len wären, ver­mu­te ich, wäre es ein­fa­cher. Aber man kann hier, an die­sem Bei­spiel einer kom­mu­nal­po­li­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung sehen, wie schwer es ist, einen Neu­an­fang zu gestal­ten.

    Soll­ten sich jetzt Per­so­nen anbie­ten, die sagen, ich mache das …
    … dann wer­den Sie auf den Prüf­stand gestellt, die kein Oppen­hei­mer jemals zuvor gese­hen hat.

    Am Bes­ten wären jetzt wirk­lich 1,5 Jah­re „Zwangs­ver­wal­tung“. Dann wird ohne Hick­hack auf­ge­räumt, geord­net und dann, zack, über Los.

    Auf, zu einem tol­len Oppen­heim, das die Stadt auch ver­dient hat.

    • Muckel

      Ja klar hat das mit Geld zu tun. Mit dem Rück­tritt zum 05.03. kas­siert er noch­mal die Auf­wands­ent­schä­di­gung für den Monat März. Wäre er heu­te direkt zurück­ge­tre­ten, hät­te er für März kein Geld mehr erhal­ten. Mit der Auf­wands­ent­schä­di­gung kann er ja schon mal sei­ne Anwäl­te für die­se offi­zi­el­le Erklä­rung und einen Teil der kom­men­den Rechts­strei­tig­kei­ten bezah­len.

  23. Sven aus Oppenheim

    Der ers­te Schritt ist getan! Natür­lich bleibt sich Held treu: kei­ne Schuld­ein­ge­ständ­nis­se, Opfer­rol­le ein­neh­men und sach­li­che Auf­klä­rung ankün­di­gen. Mal sehen, was mit den ande­ren Ämtern/Pöstchen so pas­siert, das Bun­des­tags­man­dat lässt Held ja zumin­dest erst mal ruhen:

    https://​www​.swr​.de/​s​w​r​a​k​t​u​e​l​l​/​r​p​/​s​e​b​a​s​t​i​a​n​-​g​r​o​m​-​s​t​u​d​i​o​-​m​a​i​n​z​-​z​u​r​-​c​a​u​s​a​-​h​e​l​d​-​z​u​-​g​r​o​s​s​e​r​-​o​e​f​f​e​n​t​l​i​c​h​e​r​-​d​r​u​c​k​/​-​/​i​d​=​1​6​8​2​/​d​i​d​=​2​1​2​5​5​2​5​0​/​n​i​d​=​1​6​8​2​/​1​j​x​y​0​3​7​/​i​n​d​e​x​.​h​tml

    Ich freue mich für unser Oppen­heim! Dan­ke an die Her­ren Ruhmöl­ler und Dah­lem und an alle, die sich hier auf die­sen Sei­ten und mon­tags auf dem Markt­platz betei­ligt haben. Und nicht zu ver­ges­sen: den/die muti­gen Whist­leb­lo­wer!

  24. Anonymous

    Erfol­ge müs­sen gefei­ert wer­den. Der 5. ist ein Mon­tag! Da könn­te man auf dem Markt­platz einen Frei­heits­baum errich­ten, den Whist­leb­lo­wern, Herrn Ruhmöl­ler und Herrn Dah­lem öffent­lich für ihre Leis­tung dan­ken.
    JH

  25. Dahlem Helga

    100 ist doch eine Glücks­zahl und heu­te ein Glücks­tag.
    Herz­li­chen Glück­wunsch.
    Ich habe einen Traum.
    Held geht weg wie der Rat­ten­fän­ger von Hameln und ward nie mehr gese­hen.
    In sei­nem Schlepp­tau sind sei­ne Mit­tä­ter und Mit­läu­fer wie Kre­the, Sit­tig, Kloos, Mohr, auch Pen­zer, Gün­ter, usw. … und auch sie waren nie mehr gese­hen.
    Jetzt erst mal ein biss­chen freu­en und dann den Neu­an­fang pla­nen.

  26. K.Scherning

    Gutes Timing anfang der Woche 1 Mil­li­on Klicks und jetzt zur 100 Mel­dung der Aus­stieg. Eben in den SWR Nach­rich­ten wur­de aller­dings ver­brei­tet Herr Held wür­de alle Ämter able­gen, aus­ser sein Bun­des­tags­man­dat.
    Egal wie auch immer, der Kampf für Oppen­heim muß wei­ter­ge­hen, bis der Filz nach Mög­lich­keit kom­plett auf­ge­löst ist. Wir sind jetzt lan­ge genug an der Nase her­um geführt wor­den, und so ein Herr­Kre­the, Sit­tig, Pen­zer und Gün­ter haben auch mehr als unse­ren Zorn ver­dient.

    • Markus Haase

      So sehe ich das auch, die Num­mer 1. ist weg jetzt muss der rest­li­che Filz (Jasa­ger und Kopf­ni­cker) das Rat­haus ver­las­sen.
      Nur so kann es einen NEUANFANG geben.

  27. Vegetarier

    Hal­lo Herr Ruhmöl­ler,

    dan­ke für Ihren wich­ti­gen Bei­trag zur Auf­ar­bei­tung der Ver­hält­nis­se in Oppen­heim. Auch wenn hier sicher noch viel zu tuen ist .… falls Sie wei­te­re Fel­der inves­ti­ga­ti­ven Han­delns suchen, darf ich Ihnen mit Prio­ri­tät Worms vor­schla­gen.

    Glei­che poli­ti­sche Ver­hält­nis­se (Gro­Ko seit Jahr­zehn­ten), ähn­li­ches SPD Schmie­ren­thea­ter (OB als altern­der Lieb­ha­ber einer bekann­ten SPD Abge­ord­ne­ten, der sih im Herbst noch­mals bewei­sen will), glei­che Finanz­mi­se­re … 25 Mio Hau­halts­de­fi­zit aber den­noch 4.3 Mio Etat für die Nibe­lun­gen­fest­spie­le.

    Ruhmöl­ler … über­neh­men Sie! 😉

    • the real mf

      Nein! Nicht Worms! Erst Nier­stein bit­te!! Wir haben den wich­ti­ge­ren Son­nen­kö­nig! Ries­ling City soll sau­ber wer­den!!

  28. Cora Navratil

    Herr Ruhmöller.……das ist der 100 Bei­trag von Ihnen!

    Und genau in die­sem Bei­trag lesen wir, das Herr Held von all sei­nen Ämtern in Oppen­heim zurück getre­ten ist.
    Dan­ke Herr Ruhmöl­ler für Ihre beharr­li­che Recher­che ! Auch möch­te ich Herrn Dah­lem dan­ken. Er hat mutig den Schritt nach vor­ne gewagt, Demons­tra­tio­nen ver­an­stal­tet und den Bür­gern eine Plat­form für ihren Pro­test gege­ben.
    Es hat uns allen gezeigt.…gemeinsam kann man etwas bewe­gen!

  29. TT

    Natür­lich erst zum 05.03. und nicht sofort, was eigent­lich nahe­lie­gend wäre, da steht ihm wenigs­tens noch für den März die gan­ze Auf­wands­ent­schä­di­gung zu, passt irgend­wie, oder?? (s. § 9 Abs. 2 der Lan­des­ver­ord­nung über die Auf­wands­ent­schä­di­gung für kom­mu­na­le Ehren­äm­ter)

  30. Kph

    Das ist aber erst der Anfang. Wenn mit jedem neu­en News­let­ter einer/eine aus den Seil­schaf­ten zurück tritt, könn­ten wir beim 150. News­let­ter evtl. von einem Neu­an­fang spre­chen. Bis Ostern könn­ten alle fau­len Eier dann aus dem Nest sein.

  31. Gert Frisch

    Es war höchs­te Zeit. Vie­len Dank Herr Ruhmöl­ler, ohne Ihre uner­müd­li­chen inves­ti­ga­ti­ven Recher­chen ver­bun­den mit den vie­len Anfein­dun­gen, denen Sie und die vie­len Ande­ren aus­ge­setzt waren, wäre unse­re Stadt noch wei­ter abge­wirt­schaf­tet wor­den. Mal gespannt bin ich, wie denn die Unter­stüt­zung zur Auf­klä­rung der Sach­ver­hal­te, wie Mar­cus Held ange­kün­digt hat, aus­se­hen soll. Laut SWR tritt er nur von allen sei­nen Ämtern nicht von den Geschäfts­füh­rer­pos­ten zurück, mal sehen wie der Auf­sichts­rat ?! der GWG sich hier ver­hält. Um das Bun­des­tags­man­dat sol­len sich die Genos­sen sei­nes Wahl­krei­ses bzw. die im Wil­ly-Brandt-Haus küm­mern. Das wird sicher auch noch span­nend.
    Wich­ti­ge Fra­ge ist: wie geht es hier im Oppen­hei­mer Rat­haus wei­ter, macht Herr Kre­the so wei­ter, wie kön­nen sich die Kräf­te, die wöchent­lich bei Käl­te auf dem Markt­platz zusam­men gekom­men sind und den Rück­tritt des Bür­ger­meis­ters gefor­dert haben, bün­deln. Fin­den sich wil­li­ge und vor allem geeig­ne­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die bereit sind künf­tig Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men um die Stadt wie­der in die Spur zu brin­gen.
    Ein ers­ter Schritt ist gemacht, die­ser 28. Febru­ar 2018 wird in die Geschich­te Oppen­heims ein­ge­hen. Es wird ein span­nen­der Früh­ling.

  32. Waldemar Beck

    was ist ist nun mit dem Hel­den­tum. Alles vor­bei, ist halt pas­siert? machen wir wei­ter so!!!!! oder soll­te das end­lich mal Fol­gen haben??? mea maxi­ma Cul­pa. In Got­tes Namen A..n

  33. Peter Bemmann

    Den Tag bit­te nicht vor dem Abend loben. Erst mal bis zum 5.3. abwar­ten. Und wie oben beschrie­ben steht – von den Ämtern zurück­tre­ten heisst nicht, dass alle Pöst­chen auf­ge­ge­ben sind.
    Und er war ja nicht allei­ne für alles ver­ant­wort­lich. Frü­her sag­te man: mit­ge­gan­gen, mit­ge­gan­gen.

  34. Gerhard Stärk

    Wie schön: Die 100. Mel­dung bringt die ersehn­te Nach­richt: die Stadt Oppen­heim ist vom größ­ten Hel­den aller Zei­ten befreit.

    • Thomas Ruhmöller Autor des Beitrages

      Sehr auf­merk­sam regis­triert: Exakt unser 100. News­let­ter ver­kün­det das Ende der Ära Mar­cus Held. Und das ist wirk­lich rei­ner Zufall, da wur­de – gro­ßes Ehren­wort – kein biss­chen dran gedreht!

    • Andrea

      Da gebührt ihm ja noch der wel­ke Lor­beer­kranz *gg*

      • G.K.

        Er wird 2018 Wein­rit­ter und von den Haupt­ak­teu­ren betreut. 😀
        Tol­ler Job und auch mei­ne Hoch­ach­tung an alle die kri­ti­schen und respekt­vol­len Kom­men­ta­rIn­nen.
        Ich bin auf die nächs­ten 100 News­let­ter gespannt!

        • MEMO

          Au ja,
          Rit­ter­schlag ist eine super Idee.
          Darf ich aus­nahms­wei­se?
          Ich ver­spre­che auch, ich wer­de mit dem Schwert den direk­ten, kür­ze­ren Weg neh­men und nicht den lang­wei­li­gen Umweg über den Kopf hin­weg!
          Nur dann kön­nen wir Oppen­hei­mer sicher sein, ihn wirk­lich los gewor­den zu sein und er kann nicht wei­ter­hin die Fäden aus dem Hin­ter­halt raus zie­hen. Nur so wird ein Neu­an­fang mög­lich sein.
          Vie­len Dank an Herrn Ruhmöl­ler und sein Team, eben­so an Axel Dah­lem, der uns Demons­tran­ten den Weg gezeigt hat.

          • G.K.

            Oje! Nein, ich woll­te Herrn Ruhmöl­ler zum Wein­rit­ter vor­schla­gen. Aber wenn das bedeu­tet „Rübe ab“ war das eine schlech­te Idee von mir 😢

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