Gedicht Nr. 2 schrieb “Wilhelm Busch” zur Enthüllung des Landesrechnungshofs, dass Marcus Held jahrelang einen überteuerten Dienstwagen auf Kosten der Stadt auch für Privatfahrten benutzt hatte, nachzulesen im Blogbeitrag “Helds Dienstwagen – teurer als ein Minister-Auto in Mainz“.

Werden die Diäten knapp,
bringt den Vertreter man auf Trab.
Der konzediert dem Ortschef Held
privat zu fahren ohne Geld.
 
Das wollte man nur heimlich wagen,
ohne je den Rat zu fragen.
Denn niemals einer gerne hatte
zum Privileg die Neiddebatte.
 
Fliegt dann auf der krumme Deal,
spricht man "Ich zahlte Steuern viel!"
Und erklärt der tumben Welt:
"Die Steuern sind zugleich Entgelt."
 
Kritik am Allrad-BMW,
dem in Rheinhessen fehlt der Schnee,
weist man zurück, im Ton unwillig:
"Der BMW war super billig".
 
Verweist der Hof auf die Minister,
hält man die Prüfer für Philister,
die niemals werden es verstehen,
Herrn Held im rechten Licht zu sehen.