Das drit­te Gedicht von „Wil­helm Busch“ hat­te eben­falls ein Kapi­tel aus dem Lan­des­rech­nungs­hof­be­richt zum The­ma – nach­zu­le­sen im Blog­bei­trag „Stadt muss Ver­eins-Zuschüs­se auf Pump finan­zie­ren“.

In Oppenheim gibt’s nicht nur Wein,
gar mancher ist auch im Verein.
Und will zu dessen Nutz und Frommen
Gelder von der Stadt bekommen.
 
Dies wäre auch nicht zu beklagen,
denn eines muss man wirklich sagen:
Im Verein die Jugend hegen
nützt mehr als roten Filz zu pflegen.
 
Doch dank SPD und Held,
hat die Stadt schon lang kein Geld.
Wenn sie Vereine fördern will,
kommt sie nur durch Kredit zum Ziel.
 
Drum könnte sie durchaus mal wagen,
den Verein vorher zu fragen
ob er des Geldes auch bedürfe
und es nicht aus dem Fenster würfe.