Pastorin der Katharinenkirche: Held hat Grenze überschritten

Es war einer der bizarrs­ten Auf­trit­te des Oppen­hei­mer Stadt­bür­ger­meis­ters seit lan­gem: Am Tag vor Weih­nach­ten dreh­te Mar­cus Held in der Katha­ri­nen­kir­che ein Video von sich selbst und ver­öf­fent­lich­te es im Inter­net. Jetzt steht fest: Die Kir­chen­ge­mein­de hat davon nichts gewusst. Die Pas­to­rin spricht von einer Grenz­über­schrei­tung, sogar von Über­grif­fig­keit. Der Dekan hat Held ange­schrie­ben. Der Kir­chen­vor­stand will reagie­ren.

Es war an Hei­lig­abend, am frü­hen Nach­mit­tag, ein Fami­li­en­got­tes­dienst soll­te bald in Oppen­heims gro­ßer Kathe­dra­le begin­nen. Da wur­de Mar­cus Held gese­hen, wie er in Beglei­tung sei­ner Ehe­frau das noch men­schen­lee­re Got­tes­haus betrat.

Such­te das Ehe­paar am Ende der auf­re­gen­den Vor­weih­nachts­zeit ein paar Minu­ten der geis­ti­gen Ruhe? Ver­lang­te es den umtrie­bi­gen SPD-Poli­ti­ker am Vor­tag des Weih­nachts­fes­tes nach einer Gele­gen­heit zu inne­ren Ein­kehr?

Nein. Mar­cus Held ging schnur­stracks in Rich­tung Altar­raum, stell­te sich vor das Tauf­be­cken, befes­tig­te ein Mikro­fon an den lin­ken Kra­gen sei­nes Jacketts – und dann begann er, wäh­rend im Hin­ter­grund auf der erleuch­te­ten Empo­re eine Orga­nis­tin fei­er­li­che Musik into­nier­te, eine Rede zu hal­ten. Sei­ne Kame­ra zeich­ne­te alles auf: Er wol­le „Dan­ke sagen für die Beglei­tung in die­sem Jahr“, sag­te der Stadt­bür­ger­meis­ter, es sei kein ein­fa­ches gewe­sen, „auch für mich per­sön­lich kein ganz leich­tes“, wes­halb umso wich­ti­ger sei, dass man jetzt zusam­men­ste­he „und gera­de an Weih­nach­ten die Soli­da­ri­tät und den Zusam­men­halt in den Mit­tel­punkt stellt“… usw. usf.

Bild­se­quenz aus dem Kir­chen-Video von Mar­cus Held. Im Hin­ter­grund, auf der erleuch­te­ten Empo­re, übte die Orga­nis­tin. Sie war ahnungs­los.

Wenig spä­ter, exakt um 14.43 Uhr, ver­öf­fent­lich­te Held das Video im Inter­net auf sei­ner Face­book-Sei­te. Er lös­te damit blan­kes Ent­set­zen aus: Dass der umstrit­te­ne SPD-Mann das Got­tes­haus zu sei­ner eige­nen Selbst­dar­stel­lung miss­braucht hat­te, empör­te vie­le Oppen­hei­mer. Öffent­lich äußern sie seit­her ihr Unver­ständ­nis dar­über, dass die Kir­chen­ge­mein­de es zuge­las­sen habe, dass ein Stadt­bür­ger­meis­ter, gegen den seit Mona­ten die Staats­an­walt­schaft ermit­telt, jetzt auch noch „ihre Kathe­dra­le“ instru­men­ta­li­sie­ren kön­ne – für sei­ne Polit-Pro­pa­gan­da, auch wenn er sie dies­mal in sal­bungs­vol­le Wor­te ver­packt hat­te

In Kom­men­ta­ren im Inter­net – auch auf die­ser Web­sei­te – spie­gelt sich tie­fe Ver­är­ge­rung, ja auch Abscheu wider. Einer schrieb: „Helds neu­es­tes Face­book-Video macht bei­na­he sprach­los, ob sei­ner imper­ti­nen­ten Dreis­tig­keit, sei­ne poli­ti­schen ‚Bot­schaf­ten’ nun­mehr pseu­dochrist­lich zu ver­pa­cken. Sogar aus der Katha­ri­nen­kir­che zu Oppen­heim zu sen­den!“ 

Ein ande­rer schrieb: „Der ‚Gott Held’ kennt weder Demut, Beschei­den­heit oder gar Ein­sicht.“ 

Ein drit­ter: „Ein­fach nur erschre­ckend, dass die­ser Selbst­dar­stel­ler noch nicht ein­mal vor der Kir­che halt macht!“

Und noch ein Kom­men­tar: „Ich fra­ge mich, was die Kir­chen­obe­ren zu die­sem ‚Kir­chen­asyl’ sagen. Was sagt der Kir­chen­vor­stand zu die­sem Miss­brauch, was die Pfar­re­rin?“

Tat­säch­lich war genau das der Ver­dacht: Dass Mar­cus Held – natür­lich! – auch die Kir­chen­ge­mein­de im Griff habe, und dass die ihm eine Dreh-Erlaub­nis erteilt habe. Denn, so das all­ge­mein­gül­ti­ge Emp­fin­den und Takt­ge­fühl, kein Poli­ti­ker geht heim­lich in ein Got­tes­haus und zeich­net dort ohne eine Erlaub­nis eine Rede auf, auch noch ganz vor­ne, am Altar­raum. Die Kir­chen­lei­tung müs­se, so glaub­ten vie­le Oppen­hei­mer, dem wohl zuge­stimmt haben…

Wir haben mit Manue­la Rim­bach-Sator, Pfar­re­rin an St. Katha­ri­nen, dar­über gespro­chen. Wir woll­ten von ihr wis­sen, ob – und wenn ja: war­um – sie die­se pro­vo­kant-poli­ti­sche Selbst-Insze­nie­rung an einem Ort des Glau­bens und des Gebets gestat­tet habe.

Wir erleb­ten eine Frau, die von dem Oppen­hei­mer Stadt­bür­ger­meis­ter regel­recht ent­setzt ist. Die sogar sagt, sie füh­le sich durch das Ver­hal­ten von Mar­cus Held brüs­kiert und belei­digt, „weil er die Kir­che benutzt hat, weil er damit über­grif­fig gewor­den ist, auch weil jetzt vie­le Leu­te glau­ben, ich hät­te das zuge­las­sen, weil ich sein Par­tei­gän­ger sei“.

Held habe, sagt die Pas­to­rin, wider­recht­lich die offen ste­hen­den Kir­chen­tü­ren für einen nicht geneh­mig­ten pri­va­ten Video­dreh genutzt. Auch die Orga­nis­tin habe nicht gewusst, dass ihr Spie­len als Hin­ter­grund­mu­sik für den Face­book-Bei­trag eines Par­tei­po­li­ti­kers auf­ge­nom­men wor­den sei: Die Musi­ke­rin habe sich doch nur ein­spie­len wol­len für die anste­hen­den Weih­nachts­got­tes­diens­te.

Dass Held eine Gren­ze über­schrit­ten habe, dass er mit sei­nem Video­dreh – auch juris­tisch – das Haus­recht des Kir­chen­vor­stands ver­letzt habe, das sei übri­gens nicht allein ihre per­sön­li­che Mei­nung: „Wenn Herr Held gefragt hät­te, hät­te der Kir­chen­vor­stand einem sol­chen Film die Zustim­mung ver­wei­gert.“

Sie habe den Stadt­bür­ger­meis­ter unlängst getrof­fen und ihn ange­spro­chen, sagt Frau Rim­bach-Sator wei­ter. Sie habe ihm gesagt, dass es nicht kor­rekt gewe­sen sei, dass er die Oppen­hei­mer Kathe­dra­le auf die­se Wei­se „benutzt“ habe.

Die Pfar­re­rin sagt jetzt, in unse­rem Gespräch, mehr­mals das Wort „benutzt“, sie betont es in einer Wei­se, dass der tie­fe­re Sinn nicht zu über­hö­ren ist: Held dreh­te sein Video nur des­halb in der Oppen­hei­mer Kathe­dra­le, weil er sich selbst davon Vor­tei­le ver­sprach. Das ist Ego­is­mus auf Kos­ten einer Reli­gi­ons­ge­mein­schaft: Die Kir­che muss als Büh­nen­raum her­hal­ten, die Gläu­big­keit von Men­schen wird für Ver­fol­gung von ganz eigen­nüt­zi­gen Inter­es­sen aus­ge­schlach­tet.

Was mich noch mehr betrof­fen gemacht hat“, sagt Frau Rim­bach-Sator auch, „das ist, dass sich Herr Held völ­lig unein­sich­tig zeig­te“. Er habe ihr geant­wor­tet, dass er die Kri­tik an sei­nem Video in kei­ner Wei­se nach­voll­zie­hen kön­ne: Er sei ja schließ­lich Mit­glied der Gemein­de. Und dann habe er auch noch gesagt: Wenn er gewusst hät­te, dass er das Video in der Katha­ri­nen­kir­che nicht hät­te machen dür­fen, wäre er eben in eine ande­re Kir­che gegan­gen.

Als Jurist müs­se der Mann doch wis­sen, sagt Frau Rim­bach-Sator, dass es auch einem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten nicht erlaubt sei, das Haus­recht der Kir­che ein­fach zu miss­ach­ten. Doch der Mann sei wohl unbe­lehr­bar: Er habe ihr dann auch noch gesagt, wenn der Kir­chen­vor­stand sei­ne Kri­tik an dem Video­dreh öffent­lich äuße­re, dann sei das nicht mehr sei­ne Kir­che.

Auf die­sem Grund habe man sich bei der Rechts­ab­tei­lung der Lan­des­kir­che bera­ten las­sen, und die hät­te noch ein­mal bestä­tigt: Das Haus­recht lie­ge allein beim Kir­chen­vor­stand, Video­auf­nah­men ohne Geneh­mi­gun­gen sei­en grund­sätz­lich nicht zuläs­sig.

Der Dekan habe Herrn Held jetzt einen per­sön­li­chen Brief geschrie­ben, sagt die Pas­to­rin, zum Inhalt wol­le sie nichts sagen. Im Aus­hang und im Inter­net wol­le die Kir­chen­ge­mein­de jetzt dar­auf hin­wei­sen, dass Foto­gra­fie­ren und Fil­men in dem Got­tes­haus ohne Geneh­mi­gung nicht zuläs­sig sei. Man wer­de das ganz all­ge­mein for­mu­lie­ren, sagt die Pas­to­rin, ohne Bezug auf einen kon­kre­ten Fall zu neh­men.

95 Gedanken zu „Pastorin der Katharinenkirche: Held hat Grenze überschritten

  1. Dr. Volkhart Rudert

    Heu­te am Tag der zwei­ten Mon­tags-DEMO zu Oppen­heim fiel mir die­ses Zitat auf:

    ZITAT DES TAGES:

    Die Wür­de des Men­schen besteht in der Wahl.

    Max Frisch
    schwei­zer. Schrift­stel­ler

  2. AS

    Ich den­ke Herr Held und Kon­sor­ten soll­ten vor­sich­tig sein, wenn sie den einen oder ande­ren ein­schüch­tern wol­len. Auf jede Akti­on folgt viel­leicht eine Reak­ti­on

  3. Henriette Degünther

    Die Anfer­ti­gung eines Vide­os als eine der­ar­tig schlim­me Grenz­über­schrei­tung anzu­pran­gern, kommt mir über­trie­ben vor. Eigent­lich hät­ten wir Pro­tes­tan­ten schon lan­ge Poli­tik­schwä­chen und men­schen­ver­ach­ten­de Vor­ge­hens­wei­sen dis­ku­tie­ren müs­sen. Vie­le Men­schen sind davon betrof­fen. Ich war auch ent­täuscht, als im Okto­ber nie­mand vom Kir­chen­vor­stand zur Ver­an­stal­tung „Erst bau­en wir Räu­me, dann bau­en sie uns“ kam und auch der Dekan sich nicht wirk­lich zum The­ma äußer­te: Zu poli­tisch, zu kom­pli­ziert? Muti­ge Sprü­che gibt es nur an Kir­chen­ta­gen – weil abge­ho­ben? Die Anfer­ti­gung eines Vide­os scheint mir jeden­falls eine Äußer­lich­keit. Da müs­sen wir drü­ber­zu­ste­hen, wenn wir Lösun­gen fin­den wol­len. Mar­cus Held sieht übri­gens auf dem Bild lei­dend aus. Soll­ten wir Chris­ten ihm und damit viel­leicht auch der Gesamt­heit der Bür­ger nicht eine Brü­cke bau­en? Man sieht durch die Berich­te, dass der Bür­ger­meis­ter viel ver­schul­det und ein teil­wei­se unhalt­ba­res Ver­ständ­nis hat, aber er hat dies nicht allei­ne getan und hat dane­ben vie­le Leis­tun­gen, Gut-Taten erbracht. Die schwei­gen­de Mehr­zahl hat eher kei­nen Grund, sich nur als stra­fen­de Rich­ter zu erhe­ben. Vie­le waren indi­rekt betei­ligt. Allein das Schwei­gen in Oppen­heim hat dafür gesorgt, dass sich sol­che Miss­stän­de ein­ge­stellt haben. Wir soll­ten ver­su­chen, uns nun mit beson­ne­nen Bei­trä­gen „klein­laut“ ein­zu­brin­gen.

    • H. Ho.

      Nein, über dem Haus­recht von ande­ren soll­te man nicht drü­ber ste­hen, son­dern es ernst neh­men. Vor allem dann, wenn man dar­auf vom Haus­her­ren ange­spro­chen wird, der die Akti­on nicht gut fin­det.

      Was hat die Raum-Ver­an­stal­tung mit dem The­ma hier zu tun? Nichts.

      Ob Held was ver­schul­det hat, ist aus recht­li­cher Sicht zur Zeit eine Vor­ver­ur­tei­lung, obwohl der Bericht des LRH ja ein­deu­tig ist und nicht ein­fach mal so ermit­telt wird. Ansons­ten machen eini­ge Vor­gän­ge aus der Ver­gan­gen­heit eine gan­ze Men­ge Leu­te sau­er und sprach­los, sein Umgang damit noch mehr – lei­dend ist irgend­wie der fal­sche Aus­druck.

      4. Eine Brü­cke woll­te ihm die Pas­to­rin wohl bau­en, klapp­te wohl nicht so ganz.

      5. Gut-Taten. Wo? Als BM hat er ein paar Auf­ga­ben zu erle­di­gen, das woll­te er so. Und Gut-Taten machen even­tu­el­le Schlecht-Taten nicht unge­sche­hen oder sind eine Erlaub­nis dazu.

      6. Rich­tig, es gab offen­bar Mit­strei­ter., vie­le wuss­ten ja aber wohl nichts von dem, was da so ab und zu beschlos­sen wur­de (sie­he Bericht LRH). Und die Mit­strei­ter wie Bode­eras etc. ste­hen ja auch im Fokus. Also war­um klein­laut? Klein­laut klärt man nicht auf.

      Übri­gens toll, dass Sie sich für den natur­na­hen Spiel­raum so enga­gie­ren. Dan­ke.

      • Henriette Degünther

        Ein Haus­recht nicht zu wah­ren ist nicht in Ord­nung. Ein unde­mo­kra­ti­sches Ver­hal­ten, was zur Unter­drü­ckung von Men­schen und einer Ver­nach­läs­si­gung wich­ti­ger Auf­ga­ben führt ist für mich wesent­lich pro­ble­ma­ti­scher.
        Was Frei­räu­me mit dem The­ma Gesund­heits­vor­sor­ge für Bür­ger zu tun hat, wur­de bei der Ver­an­stal­tung der Inter­es­sen­ge­mein­schaft IMeNaS am 18.1.17 nach mona­te­lan­ger Vor­be­rei­tung detail­liert auf­ge­zeigt. Wenn die poli­ti­sche Spit­ze einer Kom­mu­ne die Aus­ein­an­der­set­zung mit den dar­aus erwach­sen­den Anfor­de­run­gen dau­er­haft ver­harm­lost oder sogar negiert, hat dies schwer­wie­gen­de und nach­hal­ti­ge Fol­gen. Es kommt zu teil­wei­se irrever­si­blen Fehl­ent­wick­lun­gen.
        Zum Aus­druck „lei­dend“: Die Ver­säum­nis­se und das Fehl­ver­hal­ten der poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen ist groß. Ich bin auch per­sön­lich betrof­fen, was ein Gefühl von Hilf­lo­sig­keit und auch Wut aus­löst. Den­noch bin ich gegen eine emo­tio­na­li­sier­te Hetz­jagd. Im Gegen­teil, wir müs­sen uns besin­nen und dann kon­se­quent vor­ge­hen. Bis­her haben die Kri­ti­ker des bestehen­den Ver­hält­nis­se und der bestehen­den Poli­tik kei­nen trag­fä­hi­gen Kon­sens gefun­den.

        Gut-Taten kön­nen kei­ne Schlecht-Taten auf­wie­gen. Stimmt. Aber man muss doch sehen, dass nie­mand nur schlecht ist. So ver­steht man auch die anhal­ten­de Befür­wor­tung vom Bür­ger­meis­ter. Mit Blick auf das Posi­ti­ve fin­det man viel­leicht eher einen Neu­an­fang mit sozia­ler Gerech­tig­keit, mit aus­rei­chen­der sozia­ler Acht­sam­keit.

        Klein­lau­tes Ver­hal­ten ist ange­sagt ange­sichts der eige­nen Schwä­chen, im Hin­blick auf Ver­säum­nis­se, Fehl­ein­schät­zun­gen, einem man­geln­dem Über­blick bei kom­ple­xen Auf­ga­ben. Wir müs­sen dar­über nach­den­ken, wel­che ande­ren Vor­ge­hens­wei­sen uns zur Ver­fü­gung ste­hen, was wir selbst leis­ten kön­nen. Blo­ße Schuld­zu­wei­sun­gen hel­fen nicht.

        • H. Ho.

          Frau Degün­ther: Sicher haben Sie in vie­len Punk­ten recht, aber Herr Held hat in Serie bewie­sen, dass er nicht fähig oder wil­lens ist, im Sin­ne der Stadt statt im eige­nen zu han­deln und hat unter Beweis gestellt, dass er unzu­ver­läs­sig ist (hart aus­ge­drückt: lügt) und im mensch­li­chen Umgang jeg­li­chen Anstand ver­mis­sen lässt. Inso­fern ist der Ruf nach einem Neu­an­fang ohne ihn voll­kom­men in Ord­nung bzw. zwangs­läu­fig, denn ihr Wunsch nach einem Neu­an­fang wie Sie ihn wün­schen wird mit Held nicht mög­lich sein. Und klein­laut muss nie­mand sein, eher selbst­kri­tisch. Wo aller­dings Ver­säum­nis­se lie­gen, wenn man kei­ne Kennt­nis von Vor­gän­gen, weil der Stadt­rat eben igno­riert wird, kann ich nicht erken­nen.

        • M

          Hal­lo Frau Degün­ther !

          Dan­ke für Ihren Kom­men­tar, den ich gut fin­de und den ich ger­ne auf­grei­fen möch­te. Selbst­kri­tisch ja, klein­laut nein. Hetz­jagd sicher auf kei­nen Fall.
          Nur was ist Hetz­jagd?

          Wir alle konn­ten in den Zei­ten vor die­ser, in denen die Medi­en sich noch sehr stark von Herrn Held lei­ten lie­ßen, lesen, sehen und hören, dass bereits die ers­te zar­te Kri­tik an sei­nem Han­deln von MH sinn­ge­mäß als Hetz­jagd gegen ihn bezeich­net wur­de. “ man will mich zer­stö­ren“.

          Das ist so eine Sache/alte Sup­pe ‚dass wenn jemand für jah­re­lan­ges, unge­brems­tes und rechts­wid­ri­ges Han­deln auf ein­mal doch zur Ver­ant­wor­tung gezo­gen wird, er sofort in Rich­tung Bericht­erstat­tung und Kri­ti­ker von emo­tio­na­li­sier­ter Hetz­jagd spricht. Er begibt sich, jeg­li­che Schuld ver­la­gernd, in die Opfer­rol­le. Kla­res Zei­chen: von Reue und Ein­sicht kei­ne Spur.

          Nein, da ist kei­ne Hetz­jagd in Oppen­heim! Hier müs­sen sich eini­ge ver­ant­wor­ten.

          Es ist die Zeit mit Chan­ce zur Ver­än­de­rung. Ich fin­de, die­ser Blog recher­chiert und infor­miert her­vor­ra­gend über das , was ist und war. Die Kom­men­ta­re sind kom­pe­tent und infor­ma­tiv und , gemes­sen an dem, was pas­siert ist, sach­lich. Eini­ge haben jetzt ein­fach den Mut gefasst, mit den lega­len Mit­teln der Demo­kra­tie auf­zu­ste­hen.

          Nur weil man nicht mehr so gemüt­lich und selbst­herr­lich schal­ten und wal­ten kann, son­dern aus­ge­bremst wird, ist das kei­ne Hetz­jagd, wie man­che glau­ben machen wol­len.

          Es ist zu hören, dass die Vor­komm­nis­se zwi­schen­zeit­lich auch in den Schu­len zu The­men unter den Kin­dern gewor­den sind. Ganz schlecht- die Kids müs­sen raus­ge­hal­ten werden.Eltern und Schu­le sind gefor­dert.

          .

    • S.

      Natür­lich gibt es grö­ße­re Pro­ble­me als eine poli­tisch moti­vier­te Gruß­bot­schaft in einer Kir­che zu dre­hen. Man hat bei dem Video jedoch das Gefühl, dass man sogar die Orgel extra für sein Video gespielt hät­te.
      Ihren Ver­weis auf christ­li­che Ver­söh­nung möch­te ich mit einem Blick in die Bibel ergän­zen. Dar­in wird Jesus im Zuge der Tem­pel­rei­ni­gung wie folgt zitiert: „Macht mei­nes Vaters Haus nicht zu Eurem Kauf­haus!“ (Joh. 2,16). Und Herr Held ver­kauft eben in sei­nen Video­bot­schaf­ten haupt­säch­lich sich.
      Inso­fern hät­te ihn Jesus selbst wohl aus der Kir­che gewor­fen. Und er wäre wohl auch nicht wie der Dekan „mit sei­ner Bot­schaft ganz ein­ver­stan­den gewe­sen“.

    • T-A-M-O

      Hal­lo Frau Degün­ther,

      ich weiß nicht von wel­chem Mar­cus Held Sie da schrei­ben?
      Den Mar­cus Held den ich ken­ne mani­pu­liert, lügt, betrügt, betreibt Miss­wirt­schaft und benutzt aus lau­ter Nächs­ten­lie­be für sei­ne Mis­se­ta­ten ande­re Per­so­nen, denen er die Schuld zuschiebt und das immer nur für sei­nen per­sön­li­chen Vor­teil. Dabei geht er sehr rück­sichts­los und nicht gera­de klein­laut vor. Das mit dem lei­den­den Gesichts­aus­druck, den Sie auf dem Bild sehen, ist pure Schau­spie­le­rei, denn die­sen Gesichts­aus­druck hat­te er auch schon bei sei­ner Auf­nah­me im April 2017 auf­ge­setzt, als er unter der Glas­kup­pel im Bun­des­tags­ge­bäu­de auf die Mit­leids­tour wegen des angeb­li­chen anony­men Briefs (?) berich­te­te. Danach wur­den ja auch angeb­lich 2 Rhein­hes­sen von sei­nem Anwalt ver­nom­men und das bevor die­se bei der Poli­zei vor­stel­lig wur­den. Sie müs­sen schon zuge­ben, dass dies einen bit­te­ren Bei­geschmack hat! Übri­gens wur­de die­se Woche das Ver­fah­ren in die­ser Ange­le­gen­heit ein­ge­stellt. Nun könn­te man schon sehr stark ver­mu­ten, dass die­se Geschich­te erfun­den war, um von sei­nen ande­ren Pro­ble­men, die er auf sich zukom­men sah, abzu­len­ken.
      Über die Gut-Taten des Voll­ju­ris­ten soll­ten Sie sich den Bericht vom Lan­des­rech­nungs­hof durch­le­sen und nicht die Oppen­hei­mer Bür­ger für die­se Miss­stän­de ver­ant­wort­lich machen.

    • S. X?.

      Einer der am meis­ten miss­ver­stan­de­nen und oft falsch ange­wand­ten Ver­se in der Bibel ist Mat­thä­us 7:1:
      „Rich­tet nicht, auf dass ihr nicht gerich­tet wer­det.“

      Aber zunächst zu den Fak­ten:
      Der unge­neh­mig­te Video­dreh Helds, direkt am Kir­chen­al­tar zu St. Katha­ri­nen, mit belie­big ver­kürz­ten, unge­nann­ten und kom­bi­nier­ten Bibel­ver­sen in der poli­ti­schen „Exege­se“ eines MdB Held, stellt in der Tat sowohl reli­gi­ös, als auch säku­lar, eine uner­hör­te Grenz­über­schrei­tung dar.

      Dies bemerk­ten Pas­to­rin Rim­bach-Sator und vie­le ande­re Stim­men kor­rekt.

      Die ers­te Ant­wort Helds lau­te­te wie immer, unein­sich­tig und Kon­se­quen­zen andro­hend, auch wenn dies dann tat­säch­lich kei­ner­lei juris­ti­sche Bedeu­tung hat.

      Dass Held wie­der ein­mal nicht gewusst haben will, dass Foto­gra­fie­ren und Fil­men außer­halb von Fami­li­en­fei­ern in Kir­chen nicht erlaubt sind, ist mehr als zwei­fel­haft.

      Schließ­lich gel­ten selbst im „Kel­ler­la­by­rinth“ die­sel­ben Auf­la­gen.

      Es gehört schlicht­weg zur All­ge­mein- und ethi­schen Bil­dung, kirch­li­che Ein­rich­tun­gen nicht für poli­ti­sche Eigen­zwe­cke zu miss­brau­chen.

      Erst Recht für einen Poli­ti­ker, der Jurist ist und der im Kreuz­feu­er der Staats­an­walt­schaft, der Bür­ger­schaft, der poli­ti­schen Oppo­si­ti­on sowie des Lan­des­rech­nungs­ho­fes steht.

      Hier drängt sich der Ver­dacht auf, dass sich der „Bock“ in einer christ­li­chen Kir­che zum Gärt­ner machen woll­te.

      Frau Degün­ther, – aus­ge­rech­net Sie wol­len Held noch ver­tei­di­gen?

      Sie befin­den sich hier auf einer Web­site,
      die dezi­diert Helds Ver­feh­lun­gen benennt,

      -man liest hier unter Ande­rem (!), dass vor ein paar Tagen offen­sicht­lich Spit­zel-Vide­os aus Häu­sern am Markt­platz bei der Anti-Held-Demons­tra­ti­on gedreht wur­den,
      -man liest hier häu­fig, dass Men­schen um ihren Arbeits­platz fürch­ten, wenn sie sich öffent­lich kri­tisch gegen­über Held äußern.

      Sie sehen über ein „kor­rup­tes Sys­tem“ groß­zü­gig hin­weg und erwar­ten posi­ti­ve Reso­nanz, nur weil Held sich auf­grund öffent­li­chen Dru­ckes ent­schul­digt hat?

      Selbst wenn Sie per­sön­lich von die­sem Sys­tem pro­fi­tiert haben dürf­ten? Sie­he Vor­stel­lung Ihres Natur­na­hen-Spiel­raum-kon­zepts in Ber­lin, dank Held.

      Ein ent­spre­chen­der Pro­pa­gan­da-Arti­kel erschien bei den unsäg­li­chen SPD-„Oppenheimer Stadt­nach­rich­ten“
      Link: http://​spd​-oppen​heim​.de/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​2​0​1​3​/​1​2​/​o​s​_​2​0​0​7​-​0​8​_​w​e​b​.​pdf

      Ent­schul­di­gung, aber das fin­de ich sehr wider­sprüch­lich, wenn Sie genau dann auch noch auf ande­re Pro­fi­teu­re und Helds angeb­li­che „Gut-Taten“ ver­wei­sen und die­se anpran­gern, als wären Sie außen vor!

      Sie miss­brau­chen auch wie­der­um christ­li­chen Glau­ben zu dem Zweck, dass Held doch zu ver­ge­ben (weil lei­dend) sei.
      Das basiert bestimmt nicht auf der Bibel, auch wenn Sie beteu­ern, Chris­tin zu sein!

      *Fra­ge 1:
      Hal­ten Sie Mar­cus Held wirk­lich für einen recht­gläu­bi­gen Chris­ten?

      Matthaeus 18
      21Da trat Petrus zu ihm und sprach: HERR, wie oft muß ich denn mei­nem BRUDER, der an mir sün­digt, ver­ge­ben? Ist’s genug sie­ben­mal? 22Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: Nicht sie­ben­mal, son­dern sieb­zig­mal sie­ben­mal.…

      Mat­thä­us 12, 50 „Denn wer den Wil­len tut mei­nes Vaters im Him­mel, der ist mir BRUDER und Schwes­ter und Mut­ter.“

      *Fra­ge 2: Glau­ben Sie, dass Held den Wil­len des gött­li­chen Vaters tut?

      Wer die­se Aus­sa­ge genau­er liest bemerkt, der HERR spricht nicht von „allen Men­schen“, son­dern von unse­rem Bru­der (Mt 12,50), also einem recht­gläu­bi­gen Chris­ten so wie wir, dem wir ver­ge­ben müs­sen.

      Und damit sind alle Gott­lo­sen und Göt­zen­die­ner die­ser Welt von die­sem Gebot aus­ge­schlos­sen!

      Im Gegen­teil:
      Wenn man rich­tig, nicht von falsch „rich­tet“ (Wort­kon­kor­danz: beur­teilt) reist man auf einem lodern­den Kurs Rich­tung Per­ver­si­on und Dege­ne­ra­ti­on, der einen schließ­lich im Feu­er­see lan­den lässt! (Offen­ba­rung 21:8)
      Die Bibel BEFIEHLT uns immer und immer wie­der, zu “rich­ten”.
       
      „Rich­tet nicht nach dem Schein, son­dern fällt ein gerech­tes Urteil.“ (Johan­nes 7:24)
       
      „Der geist­li­che Mensch aber rich­tet alles, er selbst jedoch wird von nie­mand gerich­tet.“ (1. Korin­ther 2:15)
       
      „Ich rede mit Ver­stän­di­gen; beur­teilt ihr, was ich sage.“ (1. Korin­ther 10:15)
       
      „Denn es ist Zeit, daß das Gericht anfan­ge am Hau­se Got­tes…“ (1. Petrus 4:17)
       
      Der Herr Jesus Chris­tus for­der­te uns auf, zu „rich­ten“.
       
      „Rich­tet nicht nach dem Schein, son­dern fällt ein gerech­tes Urteil.“ (Johan­nes 7:24)
       
      „War­um ent­schei­det ihr aber nicht von euch selbst aus, was recht ist?“ (Lukas 12:57).

      • Henriette Degünther

        Bemer­kens­wer­te Aus­füh­run­gen zu Bibel­stel­len. Bibel­aus­le­gun­gen die­ser Art schei­nen mir aber lei­der den­noch frag­wür­dig (Bin aber kein guter Bibel­ken­ner, son­dern bemü­he mich mehr um Lösun­gen im Hier und Jetzt).
        Mit Ihrer Annah­me, ich selbst hät­te von Held pro­fi­tiert, kom­men Sie mir ent­ge­gen. Ich mer­ke an vie­len Äuße­run­gen, dass bestimm­te Bür­ger von Oppen­heim anneh­men, ich hät­te durch den Bür­ger­meis­ter immer wie­der pro­fi­tiert! Aich weil ich eine kur­ze Zeit der SPD ange­hör­te.-
        End­lich kann ich das ein­mal rich­tig­stel­len! Das Gegen­teil ist der Fall. Herr Held kam durch mei­ne Ver­bin­dun­gen zu einem Mit­ar­bei­ter des Senats in Ber­lin zu der Mög­lich­keit, sich vor der Bezir­ken (ca 70 Ver­tre­ter) zu äußern. Ich habe die Rei­se selbst finan­ziert und mir dafür Urlaub genom­men. Dienst­lich hat­te ich nichts als Schwie­rig­kei­ten dadurch. So wie ich durch das Para­dies einen kon­ti­nu­ier­li­che Kar­rie­re­brem­se in mei­ner Dienst­stel­le „genoss“. Der Gewinn der gemein­sa­men Rei­se wäre für mich das Brie­fing des Bür­ger­meis­ters und Herrn Sit­tig auf der Bahn­fahrt gewe­sen. End­lich hät­te ich ihm etwas zur Wir­kung von Frei­räu­men erläu­tern kön­nen. Das ließ Held aber kurz­fris­tig aus­fal­len. Statt­des­sen kam der von Herrn Sit­tig zuge­schnit­te­ne Bericht (der so tat, als wäre alles von Held aus­ge­gan­gen) und ich erfuhr direkt nach der Rück­fahrt, dass die Dienst­stel­le in Oppen­heim nach Mainz ver­legt wür­de! Es folg­ten für mich und ande­re Schaf­fer zum Para­dies bit­te­re Zei­ten des Kamp­fes um das Para­dies! Den­noch hät­te ich des­halb die Ver­ant­wor­tung für wert­vol­le woh­nungs­na­he Frei­räu­me nicht in den Wind schrei­ben wol­len … bis heu­te! Denn der Bedarf ist sehr viel grö­ßer gewor­den. . Der Neid eini­ger Mit­bür­ger zu einer Begüns­ti­gung mei­ner Per­son ist jeden­falls fehl am Plat­ze!!! Ich wün­sche nie­mand der­ar­ti­ge Anstren­gun­gen! Ein kom­plet­tes Rich­ten von mei­ner Sei­te über Herrn Held scheint mir den­noch unan­ge­mes­sen. Mein Wis­sen ist begrenzt. Ich ken­ne sei­ne Grün­de nicht. Ein Abstel­len sei­ner Intri­gen und Regel­brü­che durch den Staat scheint mir aber drin­gend erfor­der­lich. Die Mühen um einen bes­se­ren Ersatz fürch­te ich.

        • J.

          Hal­lo Frau Degün­ther,

          las­sen Sie es mich so sagen – Respekt für Sie und Ihre Mis­si­on.
          Ich stim­me Ihnen nicht in jedem Punkt zu, den­noch stel­len Sie für mich einen Mensch dar, dem ich zutrau­en wür­de in Oppen­heim etwas zum Guten zu bewe­gen.
          Seit Jah­ren ver­fol­ge ich Ihren „Kampf“ um das Para­dis.

          Dan­ke, auch für Ihre Klar­stel­lung.
          Ich bin mir sicher, Sie sind für den Hel­den der Floh der immer wie­der zubeisst. Wei­ter so.

        • S. X?.

          Zunächst möch­te Ihnen für Ihre Offen­heit dan­ken!
          Obwohl ich es sehr scha­de fin­de, dass Sie sich als Chris­tin bezeich­nen, obwohl Sie die Bibel gar nicht ken­nen und ortho­do­xe Bibel­aus­le­gung als frag­wür­dig emp­fin­den.
          Denn die Bibel legt sich mit Par­al­lel­stel­len und gründ­li­chem Stu­di­en dem Gläu­bi­gen selbst aus. Sie wer­den bemerkt haben, dass auch die Logik des Hei­li­gen Geis­tes dar­in ent­hal­ten ist.

          So ist es halt mit dem Pseu­dochris­ten­tum und dem moder­nen „Jesus-liebt-alle-Para­do­xon“ ana­log der heu­ti­gen, poli­ti­sier­ten Staats­kir­chen.

          Die Bibel ist zudem ein Leit­fa­den für jeden Gläu­bi­gen und zwar im Jetzt und Hier. Nicht für das „Para­dies“, in das ja alle kom­men. Die Guten und die Bösen, die Scha­fe und die Böcke, -will man mei­nen, wenn man Ihre Kom­men­ta­re liest.

          Etwas unhöf­lich ist es zudem, mei­ne Fra­gen nicht zu beant­wor­ten.

          Der eigent­li­che Grund mei­nes Kom­men­tars ist gewiss nicht Neid auf irgend­wel­che Begüns­ti­gun­gen durch Held. Die Schat­ten­sei­ten haben Sie ja selbst erlebt und was ande­re Leu­te über Sie reden, ist mir nicht bekannt!
          Ich gön­ne Ihnen Ihre Erfol­ge um den Natur­na­hen Spiel­raum von Her­zen und erken­ne Ihre Arbeit bestimmt an!

          Grund für Kri­tik ist also die gezeig­te Ambi­va­lenz im Beur­tei­len der „Cau­sa Held“. Da ist alles Schlech­te auch ein biss­chen gut und umge­kehrt. Erin­nert an Eso­te­rik und Yin und Yan oder als ob man einen Yoga-Kurs buchen soll­te.
          Aller­dings beim Natur­na­hen Spiel­raum wol­len Sie, -wie ich fin­de zu Recht-, in Ihrem „Päd­ago­gi­schem Kon­zept“ kei­ne ver­weich­lich­ten Kin­der sehen.
          Geben sich gegen­über Held und sei­nen Man­nen in der Kon­se­quenz jedoch genau so!
          Er ist ja nicht ganz schlecht!
          Für Geg­ner des Sys­tems Held fin­den Sie dann, völ­lig unbe­grün­det, här­te­re Wor­te:
          „emo­tio­na­li­sier­te Hetz­jagd, man­geln­der Über­blick, Fehl­ein­schät­zun­gen, Ver­säum­nis­se und Schwä­chen“! Ach ja und jetzt auch noch „Mob“!

          Und man soll als Kri­ti­ker klein­laut sein? Klingt wie eine Anwei­sung zu Duck­mäu­ser­tum und schlech­tem Gewis­sen, die einem ein­ge­re­det wer­den soll! Cui bono?

          Viel­leicht möch­ten Sie Herrn Held ein­mal bit­ten (schließ­lich ken­nen Sie ihn per­sön­lich), doch ein­fach selbst ganz klein­laut zu sein und acht­sam zurück­zu­tre­ten?
          Das wäre die bes­te Lösung!

    • Muckel

      Frau Degün­ther ent­schul­di­gen Sie bit­te, aber das ist ja tota­ler Quatsch. Zuerst ein­mal hat das schon gute Grün­de, dass Staat und Kir­che getrennt und unab­hän­gig von ein­an­der sind. Obschon unser Staat auf christ­li­chen Wer­ten basiert und danach aus­ge­rich­tet wur­de. Unse­re Geset­ze sind an einem gedeih­li­chen Mit­ein­an­der aus­ge­rich­tet und auf gegen­sei­ti­gem Respekt. Die­sen Respekt gegen­über den Geset­zen und das Bestre­ben an einem gedeih­li­chen Mit­ein­an­der sind bei Herrn Held schon lan­ge nicht mehr zu erken­nen. Zur­zeit ist ledig­lich ein wil­des um sich schla­gen zum Erhalt der eige­nen Macht zu sehen. Wie kann man sich erdreis­ten im Hau­se Got­tes von besinn­li­chen Tagen und dem Fest der Fami­lie zu reden und kurz zuvor ein Lügen­blatt wie die Oppen­hei­mer SPD Stadt­nach­rich­ten an alle zu ver­tei­len. Ich könn­te Ihnen aus dem Steg­reif kei­nen ande­ren benen­nen, der so oft und vor­sätz­lich gegen das ach­te Gebot ver­sto­ßen hat und ver­stößt.
      Wenn Herr Held einen Fun­ken Ehre im Leib hät­te und unse­ren Rechts­staat mit sei­ner christ­li­chen Grund­ord­nung respek­tie­ren wür­de, dann wür­de er zurück­tre­ten und die vol­le Ver­ant­wor­tung für sei­ne Ver­feh­lun­gen über­neh­men. Da er das aber nicht tut, reißt er die SPD-Mit­glie­der die treu und blind an sei­ner Sei­te ste­hen mit in den Abgrund. In mei­nen Augen ein per­fi­des Ver­hal­ten!

      • Henriette Degünther

        Immer wenn jemand von „tota­lem Quatsch“ äußert, fra­ge ich mich, wie eine Per­son sich so selbst­ge­fäl­lig erhe­ben kann. Er hat offen­sicht­lich nicht den lei­ses­ten Zwei­fel, das er selbst etwas außer Acht lässt und dass er das Recht zu der­ar­ti­gen Äuße­run­gen hat.
        In Vie­lem stim­men mei­ne Ver­mu­tun­gen mit denen der Per­son „Muckel“ über­ein. Es blei­ben aber vor einer Ver­ur­tei­lung o.ä. Ver­mu­tun­gen, Sicht­wei­sen … Den­noch wün­sche auch ich ein schnellst­mög­li­ches Ein­stel­len sol­cher Geba­ren … Wir soll­ten uns auf die Instal­la­ti­on eines Ersat­zes (und einen Scha­dens­aus­gleich) kon­zen­trie­ren, denn wir sind schließ­lich kein Mob.

  4. Ein Bürger

    Mor­gen wird ein Arti­kel in der AZ erschei­nen (jetzt bereits online), in dem Herr Held sich für den unge­neh­mig­ten Video­dreh ent­schul­digt:

    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​u​n​g​e​n​e​h​m​i​g​t​e​r​-​v​i​d​e​o​d​r​e​h​-​i​n​-​o​p​p​e​n​h​e​i​m​e​r​-​k​a​t​h​a​r​i​n​e​n​k​i​r​c​h​e​-​s​t​a​d​t​b​u​e​r​g​e​r​m​e​i​s​t​e​r​-​h​e​l​d​-​e​n​t​s​c​h​u​l​d​i​g​t​-​s​i​c​h​_​1​8​4​4​7​8​2​5​.​htm

    Laut Held hat er bereits in den letz­ten Jah­ren sei­ne Video­bot­schaf­ten zu Weih­nach­ten von unter­schied­li­chen Kir­chen im Wahl­kreis gesen­det.…

    Ich habe mir gera­de die Mühe gemacht und mir in sei­nem Face­book-Pro­fil die Weih­nachts­vi­de­os der Jah­re 2016, 2015 und 2014 ange­schaut. 2015 ist VOR der Kir­che in Nacken­heim ent­stan­den, die bei­den ande­ren Jah­re wur­de vor Weih­nachts­bäu­men an ande­ren Loca­ti­ons (defi­ni­tiv kei­ne Kir­chen) auf­ge­nom­men.

    Kann es sein, dass der Bür­ger wie­der ein­mal belo­gen und für dumm ver­kauft wird?

    • A. M.

      So ist es, die ewi­gen Halb­wahr­hei­ten sind Held-Stan­dard.
      Des Wei­te­ren hät­te er das betref­fen­de Video von sei­ner FB-Sei­te löschen und auch dort einen ent­spre­chen­den Text sei­nes Bedau­erns ver­öf­fent­li­chen sol­len. Das ist bis jetzt nicht gesche­hen!

      Das wür­de jedoch ein Rest von Anstand erfor­dern, aber er erscheint mir wie ein Dieb, der die gestoh­le­ne Ware nicht zurück­ge­ben möch­te.

      Man sieht sich oben­drein ver­stört, wenn Dekan Gra­ebsch öffent­lich Mit­tei­lung macht, „inhalt­lich“ mit die­ser (lei­der?) unge­neh­mig­ten Dreh­bot­schaft ein­ver­stan­den zu sein.
      Also mit­hin eine poli­ti­sche Bot­schaft, der ohne­hin zuneh­mend poli­ti­sier­ten Staats­kir­chen.

      Ein Poli­ti­ker, der auf hei­lig macht und ein Hei­li­ger, der auf poli­tisch schwätzt.
      Pas­to­rin Rim­bach-Sator kommt mit dem psy­cho­lo­gi­sie­ren­den Media­to­ren­ge­ha­be und dem „Lager­den­ken“, das sie ent­deckt haben will, eben­falls
      sehr merk­wür­dig rüber.
      Viel­leicht sol­len wir uns jetzt wie­der alle ganz doll lieb­ha­ben, die Dis­kus­si­on „ver­sach­licht“ her­un­ter­schrau­ben, dass am Ende der nun inhalt­lich als hei­lig abge­seg­ne­te Held, so wei­ter­wursch­teln kann, wie bis­her.
      Mei­nen das Hoch­wür­den?

    • J.

      Hal­lo „Ein Bür­ger“

      was erwar­ten Sie denn von einem hel­den­haf­ten Held? Etwa Ehr­lich­keit, so rich­tig die Wahr­heit wie er das im Stu­di­um lern­te? Voll­um­fäng­lich, nichts ver­schwei­gen oder weg­las­sen – der Herr Held 🙂

      Zum einen sei auf den Zeit­punkt der Ent­schul­di­gung ver­wie­ßen, just in dem Moment wo durch Herrn Ruhmöl­ler klar wird, dass die Held’sche Dro­hung (wenn .….die ableh­nen­de Hal­tung öffent­lich wird, dann ist das nicht mehr mei­ne Kir­che) nicht gefruch­tet hat, zum ande­ren ist offen­sicht­lich auch der Inhalt bes­ten­falls als teil­rich­tig, kei­nes­wegs aber als AUFRICHTIG zu bezeich­nen.

  5. e4

    Mein SPD Mar­tin

    Lie­ber roter Mar­tin,
    nun sitz ich hier und schrei­be Dir.
    Möch­te sach­lich for­mu­lie­ren,
    damit es auch alle „Sozis“ noch kapie­ren.

    Am Vater Rhein und im Rhein­hes­sen­land,
    ist Dei­ne SPD doch bald vakant.

    Es wäre sicher scha­de um Dei­ne Par­tei,
    wenn der „Mag­gus“ noch län­ger dabei.

    Dein „roter Bub“ hat gezehrt an Bür­gers Nerv,
    der Groll in Stadt und Land
    ist bestimmt auch Dir bekannt.

    Selbst das Got­tes­haus ihm ist nicht hei­lig,
    dreht er dort Fil­me für sei­ne Pro­pa­gan­da sehr eilig.

    Lie­ber roter Mar­tin, nun sag Du,
    wann kommt Oppen­heim end­lich zur Ruh?

    Die Lands­kron ist sehr müd,
    sie hat schon viel erlebt,
    auch der Erich ist hier davon­ge­schwebt.
    Er nahm mit den Brief der Ehr,
    auch der teu­re Ring war ihm nicht zu schwer.

    Die Schufa hat­te es dem Erich ange­tan,
    konn­te er doch viel über die „CDU“ erfahr´n.

    Das mit des Erich‚s Pro­vi­si­on,
    das glaubst Du schon.
    Der Oppen­hei­mer Steu­er­zah­ler hat‚s ja auch kapiert,
    meist sind Dei­ne „roten Kin­der“ invol­viert?

    Nun sitzt der Erich dort im Nahe­land
    und hält des Günter‚s rote Hand.
    Er und sein Mau­rer­ge­sel­le
    schwin­gen hier aber kei­ne gro­ße Kel­le.
    Denn der Wolf­gang kennt die bei­den gut
    und nimmt ihnen geschwind allen Über­mut.

    Der Wolf­gang hier die Macht im Haus,
    ver­steht die „rote Hei­ke“ nur als klei­ne Maus.
    Er ist der Herr der Zah­len, er spricht das Wort
    und wirft nie den Rot­stift fort.

    Lie­ber roter Mar­tin,
    nun sag Du was soll ich tun,
    kann doch nachts vor Sor­ge kaum noch ruh‚n.

    Lie­ber roter Mar­tin, komm nach Hil­le­sheim
    und trink mit mir ein Gläs­chen Wein.
    Soll­te Dir der „rote Reben­saft“ nicht mehr schme­cken,
    gibt‚s auch Was­ser aus dem Sozi-Becken.

    Dann bericht ich Dir vom „roten Land­rat“ hier
    und auch vom Appel­bach wollt ich Dir erzäh­len,
    wie sich dort Dei­ne „roten Brü­der“ mit der Dop­pik quä­len.

    Bis bald und Hel­au.

    • Jürgen P.

      Hal­lo E4
      sehr schön!
      Ken­nen Sie vie­le SPD-Genos­sen?
      Gehö­ren Sie zu denen?

  6. B.K.

    Was ist er doch für ein „Pfif­fi­kuss“ unser Bürgermeister.Er kann‚s nicht las­sen und nicht‚s ist ihm heilig.Aber sei‚s wie es ist.Wünsche ich ihm und sei­ner Fami­lie für das neue Jahr alles Gute und Gesundheit,sowie einen
    bal­di­gen Abgang von der Oppen­hei­mer Büh­ne.

  7. G.K.

    Mir ging noch so nach der Ver­öf­fent­li­chung durch den Kopf:

    Wenn der Heils­ver­kün­der das Video aus einer MOSCHEE ver­öf­fent­licht hät­te, hät­te er wahr­schein­lich sofort den STAATSSCHUTZ am Hals.

    Als (Bundes)Politiker soll­te er schon vor dem Hin­ter­grund die­ser Dis­kus­sio­nen und Ängs­te der Bevöl­ke­rung mehr Sen­si­bi­li­tät zei­gen.

    Größ­te Hoch­ach­tung erwei­se ich (auch) der Pas­to­rin, den Ver­ant­wort­li­chen der Kir­chen­ge­mein­de und deren Mit­glie­dern, dass sie deut­lich Gren­zen auf­ge­zeigt haben. Aber auch aus­drück­lich dafür, dass sie ohne öffent­li­ches Tam­tam zu klä­ren ver­sucht haben. Jedoch, es gibt schein­bar Scha­fe, auf die die Mut­ter Kir­che ver­zich­ten (kön­nen) muss.

  8. E.G.

    Das mit der Demo zum Aus­druck der Soli­da­ri­tät für ihrem Gott Held wird in Erwä­gung gezo­gen.

    Das sag­te mir ein SPD Par­tei­sol­dat, als er mich auf dem Weg zur Demo am Mon­tag, eine Stra­ße vor dem Markt­platz anhielt und mich frag­te war­um ich jetzt da hin­ge­he.…

    • Uwe Gebhardt

      Das muss man sich auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen:

      Das sag­te mir ein SPD Par­tei­sol­dat, als er mich auf dem Weg zur Demo am Mon­tag, eine Stra­ße vor dem Markt­platz anhielt und mich frag­te war­um ich jetzt da hin­ge­he.…“

      Gedan­ken­po­li­zei in Oppen­heim. Was kommt als nächs­tes ?

  9. E.G.

    Es ist mit gro­ßer Sicher­heit davon aus dass die Auf­nah­men (mind.2) von der ers­ten Demo sehr fili­gran aus­ge­wer­tet wer­den.
    Um die Per­so­nen nament­lich zu iden­ti­fi­zie­ren wird Held und sei­ne Anbe­ter alle Regis­ter zie­hen.
    Das konn­ten wir ja bei der Art der „Auf­for­de­rung“ der Bür­ger, die eigent­lich nicht zur Wahl gehen wol­len, für die SPD zu stim­men, schon mehr­mals erlebt.

    Es stellt sich nun die Fra­ge, wer­den wir die “ „Schi­ka­nen“ und „Stra­fen“ mit einem blau­en Auge davon­kom­men oder sol­len wir am Mon­tag lie­ber ver­mummt und ver­schlei­ert kom­men?

    • Hans Leweling

      Was nützt es Held, wenn er weiß, wer bei der Demo dabei ist? Will er hun­der­te von Leu­ten schi­ka­nie­ren? Und die Leu­te bei der Demo sind ja nur ein Bruch­teil sei­ner Kri­ti­ker und Geg­ner, die außer­dem nicht nur in Oppen­heim zuhau­se sind. Bei Sank­tio­nen gegen Demo-Teil­neh­mer dürf­te sich die Spur zu Held zurück­ver­fol­gen las­sen. Den­ke eher, dass Held beab­sich­tigt, die Leu­te ein­zu­schüch­tern und zu ver­un­si­chern. Für die Ver­an­stal­tung am Sonn­tag im Meri­an hat er sicher­lich auch schon vor­ge­sorgt und ne Kame­ra im Kron­leuch­ter ver­steckt.

      Nur so am Ran­de: Held und Pen­zer haben ja alles ver­sucht, um den ‚whist­leb­lo­wer’ aus­fin­dig zu machen, der das Dos­sier aus der VG an die Öffent­lich­keit gebracht hat. Da bis­her aber nix raus­ge­kom­men ist – zumin­dest hat man dazu nix mehr gehört, könn­te man auf die Idee kom­men, die haben in der fal­schen Ecke gesucht. Was, wenn der whist­leb­lo­wer aus den eige­nen Rei­hen kommt? Wie man inzwi­schen weiß, hat Held ja in sei­ner eige­nen Par­tei nicht nur Freun­de; Pen­zer und Held sol­len auch nicht die bes­ten Freun­de sein. Man kommt da manch­mal schon auf komi­sche Gedan­ken…

      • R.O.

        Ihr Bei­trag: Will er hun­der­te von Leu­ten schi­ka­nie­ren? .….….…..

        Herr Lewe­ling,
        M. Held muss nicht hun­der­te Leu­te schi­ka­nie­ren, es reicht wenn er sich 1ne oder viel­leicht 2 Per­so­nen, die bei der Demo vor­ne ste­hen, her­aus­greift. Die wer­den im Sys­tem so bear­bei­tet, dass alle ande­ren sich dann ger­ne zurück­zie­hen.

        Dass die Men­schen hier auf die­ser Web­sei­te anonym agie­ren, zeigt eben­falls das Sys­tem.
        Ob der Whist­leb­lo­wer aus den eige­nen Rei­hen kommt – da könn­ten Sie rich­tig lie­gen.

        Wie­viel Freun­de Held tat­säch­lich hat, weis man nicht. Von der SPD hat sich noch kei­ner öffent­lich gegen M.H. aus­ge­spro­chen – war­um nicht?

        Es zeigt aber wie wich­tig die Web­sei­te von Tho­mas Ruhmöl­ler ist!

        • Hans Leweling

          Hal­lo R.O., da könn­ten sie recht haben, dass Held sich 1 oder 2 Per­so­nen her­aus pickt, um vie­le ein­zu­schüch­tern. Daher kann ich nur jeden Betrof­fe­nen bit­ten, etwai­ge gegen sich gerich­tet Aktio­nen sei­tens Held und sei­ner Cli­que öffent­lich zu machen. Man möch­te ja das Sys­tem Held in sei­nem vol­len Umfang durch­schau­en. Es ist zu befürch­ten, dass da noch eini­ges ans Tages­licht kommt.

  10. Sven aus Oppenheim

    „Wir sind bei Wei­tem noch nicht in dem Sta­di­um für eine wei­te­re Befas­sung, dafür sehe ich der­zeit kei­ne Ver­an­las­sung.““
    (Quel­le: http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​c​a​u​s​a​-​h​e​l​d​-​i​m​-​i​n​n​e​n​a​u​s​s​c​h​u​s​s​-​c​h​r​i​s​t​i​a​n​-​b​a​l​d​a​u​f​-​n​i​m​m​t​-​l​a​n​d​e​s​r​e​g​i​e​r​u​n​g​-​u​n​t​e​r​-​b​e​s​c​h​u​s​s​_​1​8​4​4​4​8​5​2​.​htm)

    Das war laut AZ Online Arti­kel die Ant­wort des Ver­tre­ters von SPD-Innen­mi­nis­ter Roger Lew­entz auf die Auf­for­de­rung, eine inhalt­li­che Stel­lung­nah­me zur Cau­sa Held im Inn­nen­aus­schuss abzu­ge­ben. Die Oppo­si­ti­on im Land­tag läuft also auch gegen eine Wand. Es wird ganz offen­sicht­lich auf Zeit gespielt, denn im glei­chen Arti­kel wird Herr Stich – der Lew­entz Ver­tre­ter – wei­ter zitiert:

    „Die not­wen­di­gen Fol­ge­run­gen oblie­gen zunächst den betrof­fe­nen Kom­mu­nen“, sag­te Stich, dazu haben die­se bis zum 15. März Zeit. Und danach sei die Kom­mu­nal­auf­sicht beim Kreis Mainz-Bin­gen zustän­dig. „Der will ich nicht vor­grei­fen.“ Erst dann kom­me die ADD und mit­hin das Land ins Spiel.“

    Auch auf Lan­des­ebe­ne kei­ne spür­ba­re Ein­sicht bei der SPD, ein Pro­blem mit dem Mit­glied Mar­cus Held und des­sen Trei­ben zu haben? Und irgend­wann ist 2019 und Held tritt ein­fach nicht mehr zur nächs­ten Bür­ger­meis­ter­wahl an, hat aber schon mal sei­nen Ehren­sold für die lang­jäh­ri­ge Arbeit als Bür­ger­meis­ter in der Tasche und macht in Ber­lin wei­ter, so lan­ge man ihn lässt. Aber gut, bis dahin gibt es noch vie­le Mon­ta­ge und ich habe in mei­ner Wut über das alles fest vor, an jeder ein­zel­nen Demo und Ver­an­stal­tung, in der ich mei­nen Pro­test öffent­lich zei­gen kann, teil­zu­neh­men.

    • c.f.

      Die Lan­des­re­gie­rung kann das nicht lau­fen las­sen.
      Auch ihre Glaub­wür­dig­keit steht mit dem „Fall Held“ enorm auf dem Spiel.

      Sprü­che:
      „Du bist mein (SPD) Bru­der, dafür dan­ke ich dir. Als (SPD) Bru­der bist du immer für mich da, daher sei dir sicher: Kom­me was wol­le, ich steh’ hin­ter dir!“

    • G.K.

      Man muss aller­dings unter­schei­den:

      Der Innen­staats­se­kre­tär RANDOLF STICH, übri­gens ein aus­ge­wie­se­ner und excel­len­ter Jurist, der sich NICHT über das Par­tei­buch in das Amt gemo­gelt hat. Er hat über Jah­re, ohne in der Par­tei zu sein, als Vor­sit­zen­der Rich­ter am Land­ge­richt, Refe­rent im Jus­tiz- und Innen­mi­nis­te­ri­um Ver­diens­te erwor­ben hat. Er hält sich schlicht­weg an die gesetz­li­chen Rege­lun­gen und die Eska­la­ti­ons­stu­fen.

      (Erin­nern Sie sich an den – mei­ner Mei­nung nach zu Recht – Auf­schrei, als im ver­gan­ge­nen Jahr die Minis­te­rin Spie­gel sich mal eben in eine Ent­schei­dung der Kreis­ver­wal­tung in einem rechts­staat­li­chen und durch die Jus­tiz abge­früh­stück­ten Blei­be­rechts­ver­fah­ren unau­to­ri­siert ein­ge­mischt hat­te? Das war ziem­lich dane­ben und so wäre es vor­lie­gend auch)

      Man­che ver­wech­seln ihn mit DANIEL STICH, den Gene­ral­se­kre­tär der SPD in Rhein­land-Pfalz.

      Ran­dolf Stich wird sich allein juris­tisch zu den Vor­gän­gen im Innen­aus­schuss äußern kön­nen und dür­fen. Die par­tei­po­li­ti­sche Dimen­si­on muss da schon vom Par­tei­vor­sit­zen­den Minis­ter Lew­entz abge­ar­bei­tet wer­den.

      Ver­zwickt wird die Sache, weil Minis­ter Lew­entz auch das Res­sort führt, dass sich AM ENDE mit der Ange­le­gen­heit fach­lich aus­ein­an­der set­zen muss.

      Ich hat­te bei ande­rer Gele­gen­heit hier mal deut­lich gemacht, wie der Son­nen­gott sei­ne eige­ne Par­tei (der ich NICHT ange­hö­re) per­ma­nent in Erklä­rungs­nö­te bringt und demon­tiert: So hat er aus mei­ner Sicht dem Par­tei­vor­sit­zen­den in der Funk­ti­on als Res­sort­chef gehö­rig die Pis­to­le auf die Brust gesetzt, als er den „Schwar­zen Peter“ an das Minis­te­ri­um mit der „For­de­rung“ reich­te, dass von da ja die Zuwen­dun­gen im Gar­din­ger-Fall ange­passt wer­den könn­ten.

      Ich mei­ne mich zu erin­nern, dass sich dazu auch RANDOLF STICH und nicht der Minister/Parteivorsitzende geäu­ßert hat­te, um auch ein deut­li­ches Zei­chen zur Tren­nung von Par­tei und Amt zu geben.

      Ich per­sön­lich hal­te es nach wie vor für rich­tig, dass zunächst ein­mal die an sich zustän­di­gen Auf­sichts­be­hör­den den A.… hoch bekom­men und tätig wer­den.

      Erstaunt hat­ten mich aber die Aus­füh­run­gen zum „Oppor­tu­ni­täts­prin­zip“ des Lei­ten­den Beam­ten der KV im Zusam­men­hang mit den bis dahin nicht ein­ge­lei­te­ten Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren. Ich möch­te nicht wis­sen, ob der Hori­zont auch bei den eige­nen Mit­ar­bei­tern in der KV so weit gesteckt ist, oder ob da bei Ver­feh­lun­gen schnel­ler durch­ge­grif­fen wird. Wäre even­tu­ell mal eine Anfra­ge wert.….

    • D. Mayer

      G.K. hat hier ja bereits sehr gründ­lich das zu berück­sich­ti­gen­de Ver­fah­renspro­ce­de­re der ein­zel­nen Ebe­nen erklärt.

      Was sich Mar­cus Held wünscht, sind hoch­ran­gi­ge Lan­des­po­li­ti­ker der Sozi­al­de­mo­kra­tie, die wie ein Mar­cus Held hin­ter Mar­cus Held ste­hen. Sie qua­si die Hand für ihn ins Feu­er legen.

      Aus guten Grün­den bleibt ihm dies weit­ge­hend ver­sagt (mit unrühm­li­chen Aus­nah­men wie Reit­zel, des­sen bes­te Zei­ten aber auch schon etwas län­ger zurück lie­gen). Im Gegen­satz zu Ange­la Mer­kel, wel­che Chris­ti­an Wulff, „Dr.“ Annet­te Scha­van oder „Dr.“ von und zu Gut­ten­berg immer ihr vollsts Ver­trau­en aus­sprach, ver­zich­ten die Minis­ter­prä­si­den­ten oder der Innen­mi­nis­ter bewusst dar­auf.

      Dass man sich den­noch mehr wie „zwi­schen den Zei­len“ wünscht, kann ich sehr gut nach­voll­zie­hen.

      Wer beach­tet z.B. schon die Fein­heit, dass die Prü­fer der Bun­des-SPD mit den ihnen „zur Ver­fü­gung ste­hen­den Erkennt­nis­in­stru­men­ten“ (!) kei­ne Bele­ge für straf­ba­res Han­deln im SPD-Orts­ver­ein Oppen­heim gefun­den haben. Mit bes­se­ren Erkennt­nis­in­stru­men­ten (wie eine Staats­an­walt­schaft mit Haus­durch­su­chun­gen) aber viel­leicht…

      • Jürgen P.

        Herr D. May­er, wie sit das eigent­lich mit Hei­ko Sip­pel und M.H.?

        • D. Mayer

          Sehr gute Fra­ge.

          Da ich hier kei­ne bis wenig Ahnung habe, habe ich Hei­ko Sip­pels Home­page und sei­ne Bei­trä­ge auf einem bekann­ten US-Mikro­blog­ging­dienst besucht: Zwar habe ich dort nix nach­tei­li­ges ent­de­cken kön­nen, aller­dings war sein Unter­be­zirk in der Ver­gan­gen­heit lei­der sehr, sehr stark pro Mar­cus Held ori­en­tiert.

          Wie er sich aktu­ell intern posi­tio­niert, weiß ich nicht.

          Ich hof­fe, dass Hei­ko Sip­pel sich von Mar­cus Held (und des­sen blin­den Ja-Sagern) abset­zen wird.

  11. Hedwig

    Das hat mit der “ „alten SPD “ nix zu tun !“

    Es ver­wun­dert doch sehr, wie eini­ge Schrei­ber dar­auf hin­wei­sen, dass die „Held Sto­ry“ nichts mit der SPD zu tun hät­te. Mit regel­mä­ßi­ger Into­nie­rung spricht man vom „Sys­tem Held“ und evtl. der klei­nen Oppen­heim- SPD. Wer­den die­se Per­so­nen von der SPD für ihre Tex­te bezahlt?
    Held ist auch MdB! Für die­sen Weg ist die Oppen­hei­mer Basis viel zu klein, viel zu kurz!
    Da brauch­te der „Macher Held“ mas­si­ve Unter­stüt­zung auch weit über Oppen­heim hin­aus.

    Nun stellt sich die Fra­ge, waren Held‚s Unter­stüt­zer alle blind, wur­de ihnen durch die Eupho­rie der Ver­stand geraubt, wel­che Grün­de gab es nicht zu hin­ter­fra­gen?
    Dass die SPD sich um Scha­dens­be­gren­zung bemüht ist nach­voll­zieh­bar, aber so tut als wäre es nur der „Fall Held“ ist auch unglaub­wür­dig.
    Soll­ten alle tat­säch­lich blind in der SPD gewe­sen sein, sagt das natür­lich auch etwas über die einst gro­ße Par­tei aus!
    Die­ses Thea­ter­stück fin­det nicht nur auf der Oppen­hei­mer-Büh­ne statt.

    • C.F.

      AZ; 2018-01-11 Nach­rich­ten Oppen­heim

      Pia Schell­ham­mer: Die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin aus Oppen­heim berich­te­te, .….

      Schön was Frau Schell­ham­mer sagt, was soll­te sie auch sonst von sich geben?
      Auf­klä­rung in den Vor­der­grund stel­len ist viel wich­ti­ger als die Din­ge per­ma­nent zu redu­zie­ren und zu beschö­ni­gen.

    • D. Mayer

      Ganz ein­fach:

      Fast immer hat es soweit ich weiß Gegen­kan­di­da­ten auf dem Weg zu sei­ner Ernen­nung als SPD-Kan­di­dat für den Bun­des­tag gege­ben. Fast immer haben die Gegen­kan­di­da­ten aus Worms gegen ihn ver­lo­ren, weil…

      … die Spit­zen­po­li­ti­ker aus Mainz-Bin­gen wie Land­rat Claus Schick oder aus Alzey-Worms ihn immer in höchs­ten Tönen gelobt haben.

      … er und sei­ne SPD in Oppen­heim immer gewählt wor­den sind. Sogar mit der abso­lu­ten Mehr­heit der Rats­sit­ze!

      Soll­ten alle tat­säch­lich blind in Oppen­heim gewe­sen sein, sagt das auch etwas über Oppen­heim aus! Wel­che Grün­de gab es, ihn als Wäh­ler nicht zu hin­ter­fra­gen? War­um aber soll jetzt irgend­ein zur Ernen­nung eines SPD-Bun­des­tags­kan­di­da­ten dele­gier­ter Sozi aus z.B. Mons­heim mehr über Mar­cus Held „Wir­ken“ in Oppen­heim wis­sen, wie Bür­ger und Genos­sen rund um Oppen­heim? Jeden­falls sind sei­ne Wahl­er­fol­ge eben­falls nicht gera­de ein Argu­ment gegen den ehe­mals jüngs­ten Stadt­bür­ger­meis­ter in Rhein­land-Pfalz gewe­sen.

      So hat er über sei­ne gespon­ne­nen Netz­wer­ke eine kom­for­ta­ble Mehr­heit der Stim­men für sei­ne Par­la­men­ta­rier­kar­rie­re erzielt.

      P.S.: Die­ses Thea­ter­stück fin­det über­wie­gend auf Oppen­hei­mer Büh­ne statt! Auch die VG Rhein-Selz hat hier ihren Ver­wal­tungs­sitz. Die nächs­te ver­sa­gen­de Instanz ist die Kom­mu­nal­auf­sicht des Land­kreis Mainz-Bin­gen mit Sitz in Ingel­heim am Rhein unter dem ehe­ma­li­gen Land­rat Claus Schick.

      Die Par­tei­de­le­gier­ten aus dem Wahl­kreis Worms-Alzey-Oppen­heim, die Mar­cus Held als Kan­di­da­ten für den Bun­des­tag nomi­niert hat, haben weder Ein­fluss auf noch Auf­sicht über die Amts­ge­schäf­te des in Oppen­heim gewähl­ten Stadt­bür­ger­meis­ters. Das oblag und obliegt ganz allein Wäh­lern, Genos­sen und sons­ti­gen Ver­ant­wort­li­chen (z.B. im Stadt­rat, in der VG oder im LK).

      P.P.S.: Wer in der SPD um Mar­cus Held „Plei­ten, Pech und Pan­nen“ wuss­te und ihn als regio­na­ler Spit­zen­po­li­ti­ker trotz­dem auf Par­tei­ta­gen bewarb, ist sich hof­fent­lich bewusst, wie sehr er oder sie die Par­tei geschä­digt hat. Für Rück­trit­te ist es nie zu spät!

      • Ps.S.

        Herr D. May­er, könn­te Ihr Name auch Oli­ver R. sein?
        Im Ron­do gibt es vie­le Infos.

        • D. Mayer

          Nein. Weder lebe noch arbei­te ich in Oppen­heim. (Ein­mal abge­se­hen davon, wür­de ich wohl kaum ja sagen).

          Oli­ver R. habe ich etwas wei­ter­füh­rend recher­chiert. Aber ohne Arti­kel auf des­sen SPD Orts­ver­ein­sei­te etc. zu lesen.

          Ist Ihre Ver­mu­tung, wer ich hät­te sein kön­nen, für mich sozu­sa­gen Lob oder Tadel?

  12. Muckel

    Unfass­bar die­se stän­di­gen Grenz­über­schrei­tun­gen des Herrn Held. Aber immer han­delt er nach dem glei­chen Mus­ter. Recht bre­chen, wenn er damit kon­fron­tiert wird, alter­na­ti­ve Wahr­hei­ten prä­sen­tie­ren und sofort auf ande­re ver­bal ein­schla­gen, dro­hen und ein­schüch­tern.
    Das ken­nen wir ja schon aus den vor­an­ge­gan­ge­nen Ver­öf­fent­li­chun­gen als er erst ohne ent­spre­chen­de Legi­ti­mie­rung Rechts­ge­schäf­te im Namen der Stadt Oppen­heim abschloss (zu deren Nach­teil und zu Guns­ten Drit­ter) und sich dann als ihm die Rechts­wid­rig­keit nach­ge­wie­sen wur­de, sich Beschlüs­se (durch ver­schwei­gen von bereits ihm bekann­ten Fak­ten) besorg­te und gleich­zei­tig die beschul­dig­te, die ihm die Ver­ge­hen nach­wie­sen (z. B. Lan­des­rech­nungs­hof).
    Genau so jetzt auch wie­der. Erst rechts­wid­rig in der Katha­ri­nen­kir­che dre­hen, dann völ­lig unein­sich­tig sein und danach noch dreist dro­hen. Wenn dies nicht mehr die Kir­che des Herrn Held ist, dann soll er doch gleich aus der Kir­che aus­tre­ten, da spart er wenigs­tens noch die Kir­chen­steu­er.
    Auch die Aus­sa­ge, dass er in eine ande­re Kir­che gegan­gen wäre, wenn er gewusst hät­te, dass er kei­ne Erlaub­nis in der Katha­ri­nen­kir­che erhal­te ist unfass­bar. Das ist ja unge­fähr so, wie wenn ich bei ALDI beim Laden­dieb­stahl erwischt wer­de und als Ent­schul­di­gung sage, „tut mir leid, dass bei Ihnen Laden­dieb­stahl nicht erlaubt ist. Hät­te ich das gewusst wäre ich zu LIDL zum steh­len gegan­gen“.
    Kei­ne Kir­che kann einem Poli­ti­ker eine Dreh­ge­neh­mi­gung für rein per­sön­lich-poli­ti­sche Pro­pa­gan­da gestat­ten.
    Ich kann alle nur ermun­tern stand­haft wei­ter zu demons­trie­ren und sich solan­ge jeden Mon­tag zu ver­sam­meln, bis Herr Held zurück­ge­tre­ten ist. Natür­lich ver­ste­he ich, dass vie­le Angst vor Repres­sa­li­en haben. Nicht umsonst wur­de aus dem Rat­haus her­aus die Demons­tra­ti­on gefilmt. Da wird sicher­lich genau aus­ge­wer­tet, wer sich gegen die „Obrig­keit“ auf­lehnt. Und den­noch hat uns Deut­sche doch auch die Geschich­te gelehrt, dass weg­schau­en nicht die Lösung sein kann. Bleibt stand­haft, wenn ihr beim letz­ten Mal demons­triert habt und seid mutig genug für eine gute und gerech­te Sache auf­zu­ste­hen!!!

    • D. Mayer

      Dan­ke Muckel.

      Ihr Ver­gleich „tut mir leid, dass bei Ihnen im ALDI Laden­dieb­stahl nicht erlaubt ist. Hät­te ich das gewusst, wäre ich zu LIDL zum Steh­len gegan­gen“ ist bril­li­ant!

  13. CHE

    Bit­te Hol­ger und Karl , noch­mal lesen . Bit­te ! Ich bin Licht­jah­re weg von der SPD ! Ihr habt da was falsch ver­stan­den ! Bis Mon­tag !
    PS : Mag­gus plant nächs­ten Mon­tag eine Gegen­de­mo 😎

    • Zeehr

      Echt? Nur dage­gen oder auch für was?
      Z. B. „Oppen­hei­mer, steht auf für Günst­lings­wirt­schaft und Ver­schwen­dung!“

    • Hermann

      Gegen­de­mons­tra­ti­on von Held geplant? Also das kann ich jetzt nicht glau­ben, dass er das sel­ber offi­zi­ell plant. Wäre ja an Kin­der­gar­ten nicht zu über­bie­ten.

      Woher ist die Info?

  14. K.Scherning

    Was mich hier sehr trau­rig macht, ist die Tat­sa­che das vie­le ein­fach ihren vol­len Namen nicht nen­nen. Es wird auch unter­grün­dig Angst vorm Regime Held geschürt.
    Es ist doch wohl unse­rer aller ers­te Bür­ger­pflicht, in einer Demo­kra­tie, gegen sol­che gra­vie­ren­de Miss­stän­de mit Fug und Recht auzu­be­geh­ren.
    Lei­der muß­te erst ein Herr Ruhmöl­ler kom­men, um auf unse­re eige­nen Zustän­de in unse­rer Stadt über­haupt auf­merk­sam zu wer­den. Jetzt aller­dings soll­ten wir hell­wach sein und ohne Angst und Panik­ma­che die herr­schen­de Zustän­de abstel­len. Ansons­ten ist das zumin­dest für mich, wie baden ohne nass zu wer­den.

    • S.

      Herr Scher­ning, grund­sätz­lich stim­me ich Ihnen zu. Auf­be­geh­ren ist Bür­ger­pflicht, aber las­sen Sie die Leu­te selbst bestim­men, wie weit sie dabei gehen möch­ten. Eine gewis­se Anony­mi­tät ist kei­ne Feig­heit, son­dern ein lei­der not­wen­di­ger Schutz. Auch ich habe lei­der schon selbst erle­ben müs­sen, wie die SPD mit tat­säch­li­chen oder ver­meint­li­chen Geg­nern und Kri­ti­kern umgeht bis hin zur Dif­fa­mie­rung am Arbeits­platz und möch­te das mir und mei­ner Fami­lie zukünf­tig erspa­ren.
      Viel­leicht haben Sie mal erlebt, wie mas­siv, omni­prä­sent und fast schon bedroh­lich Herr Held und sei­ne Unter­stüt­zer bei den Wahl­kämp­fen 2013 und 2017 in sei­nem Bun­des­tags­wahl­kreis auf­ge­tre­ten sind. Ich lebe nicht in Oppen­heim, aber in sei­nem Bun­des­tags­wahl­kreis und da gibt es eben noch mehr SPD-Hoch­bur­gen. Viel­leicht sind Ihnen die vie­len Groß­pla­ka­te auf­ge­fal­len, die noch vor vier Mona­ten über­all im Wahl­kreis zu fin­den waren. Auf die­sen waren loka­le SPD-Grö­ßen mit dem Slo­gan „Wir mit Mar­cus Held“ abge­bil­det, obwohl die wesent­li­chen Vor­wür­fe gegen ihn da schon mona­te­lang bekannt waren. Haben Sie bis­lang auch nur von einer der abge­bil­de­ten Per­so­nen bis­lang ver­nom­men, dass Sie auf Distanz zu Herrn Held gegan­gen wären? Hat von denen über­haupt jemand ver­stan­den, dass der Wäh­ler Herrn Held gar nicht woll­te? Im Gegen­teil. Ich höre von den Genos­sen im Wahl­kreis bis heu­te immer nur „Ruf­mord­kam­pa­gne“, „nichts bewie­sen“, „tol­ler Poli­ti­ker“ etc., also ähn­li­che Töne wie beim Bericht über den Neu­jahrs­emp­fang der SPD Oppen­heim. Bei die­sem trat ja bekann­ter­ma­ßen Herr Kre­the auf (bei der letz­ten Wahl noch CDU-Gegen­kan­di­dat zu Herrn Held in Oppen­heim), der sich nun schüt­zend vor sei­nem Bür­ger­meis­ter stellt und bei einer Gegen­de­mons­tra­ti­on sogar in der ers­ten Rei­he ste­hen will.
      Und so ken­ne ich lei­der zu vie­le, die sich im Wahl­kreis von Herrn Held schüt­zend vor ihn stel­len und ihn „bis zur letz­ten Patro­ne“ ver­tei­di­gen wür­den. Und gemein­sam mit vie­len ande­ren Kom­men­ta­to­ren hier bit­te ich um Ver­ständ­nis, dass ich nicht im Kugel­ha­gel ste­hen möch­te.
      Mei­nen größ­ten Respekt haben jedoch alle, die mit offe­nem Visier antre­ten: Herr Ruhmöl­ler, Herr Dah­lem, Herr Pfau, Herr Darm­stadt und vie­le ande­re, – auf die­ser Home­page, in Oppen­heim oder in die­sem Wahl­kreis. Dazu gehö­ren auch Sie, Herr Scher­ning.

  15. Markus Haase

    Hal­lo Herr Held, Held­an­hän­ger und die ande­ren übri­gen SPD (Oppen­heim) Mit­glie­der, ich bin mir sicher ihr ver­folgt auch die­se Sei­te, Berich­te und Leser­mei­nun­gen, viel­leicht auch mei­ne.
    Es ist schon auf­fäl­lig, wie­viel Leu­te, „aus Angst“ vor Repres­sa­li­en, sich nicht trau­en ihre Mei­nung mit ihrem Namen kund zu tun.
    Ich füh­le mich in eine Zeit (3. Reich) / Land (DDR) ver­setzt, obwohl ich sie zum Glück nie erle­ben muss­te.
    Laut Leser­brie­fe in der AZ, sind ja eini­ge bei der SPD dabei, die zumin­dest die DDR mit­er­lebt haben, und die­se ja nicht mehr erle­ben möch­ten.
    Aber genau die­sen Punkt müs­sen wir ja schon erreicht haben, Bür­ger haben Angst um ihre Per­son, Hab und Gut, per­sön­li­che und beruf­li­che Aus­gren­zung.
    Ich selbst kann nicht sagen, das irgend­et­was an mei­nem pri­va­ten Eigen­tum, beschä­digt oder zer­stört wur­de, weder ich noch mei­ne Fami­lie sind in irgend­ei­ner Wei­se bedroht oder zurecht gewie­sen wor­den.
    Trotz­dem stel­le ich der SPD Oppen­heim und Herrn Held die Fra­ge:
    VERSTEHT IHR DAS UNTER DEMOKRATIE ?
    Es wird Zeit, für jeden ein­zel­nen in sich zu gehen, sei­ne Ent­schei­dung zu tref­fen und dazu ste­hen.
    Ost­deutsch­land und West­deutsch­land sind ver­eint und Oppen­heim wird (ist viel­leicht schon) geteilt.
    Kommt am Mon­tag auf den Markt­platz, zusam­men sind wir stark.

  16. Henning Biedert

    Dem Mann ist nichts hei­lig, wenn es um den eige­nen Vor­teil geht!

  17. Frank

    Die Dame sich so über die Angrif­fe gegen ihren Hel­den auf­regt ist auch schon hier – http://​spd​-oppen​heim​.de/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​2​0​1​5​/​1​2​/15 – 11-Stadtnachrichten-Ausgabe-Dezember-2015.pdf – zu fin­den. Der „Abni­cker“ steht auf Sei­te 7 der Oppen­hei­mer Stadt­nach­rich­ten eben­so neben ihr. Ich kann nur emp­feh­len die „Alten Aus­ga­ben“ durch­zu­le­sen, vie­le schö­ne Bil­der und Berich­te ver­lan­gen gera­de­zu danach auf­ge­grif­fen zu wer­den.

  18. e4

    Hal­lo Herr D. May­er,

    wer einen „Hel­den“ auf die Lauf­bahn setzt,
    wer ihn auf­baut, moti­viert damit er nicht ver­liert,
    wer ihn an die Spit­ze setzt und nach vor­ne hetzt,
    wer ihm schüt­telt per­ma­nent die Hand,
    wer ihn grüßt vom Rhein bis nach Ber­lin,
    wer ihn poli­tisch über vie­le Jah­re unter­stützt und dem er nützt,
    wer die Sys­te­me nicht hin­ter­fragt – ist ein armer Par­tei­sol­dat.

    Wer nun ver­sucht NUR auf dem „Hel­den“ die Schuld allei­ne abzu­gel­ten,
    ist auch kein star­ker Sozi­al­de­mo­krat!

    • D. Mayer

      Anläss­lich Ihres Dop­pel­pos­tes ver­wei­se ich wei­test­ge­hend auf mei­ne Ant­wort zu Ihrem gleich­lau­ten­den ers­ten Bei­trag wei­ter unten.

      Übri­gens ist das Ver­hal­ten des Ortver­eins der SPD Oppen­heim mehr als beschä­mend, pein­lich und par­tei­schä­di­gend. Es ist auch so dumm wie mein Recht­schreib­feh­ler über um sich „gescharr­te“ Ja-Sager, denn irgend­wann fällt die Idio­tie der Ja-Sage­rei auf die betrof­fe­nen Genos­sen selbst zurück. Wie kann man Mar­cus Held so eisern die Treue hal­ten? Muss so eine Art Hel­sin­ki-Syn­drom (o.ä.) sein…

      Wer rich­tig schrei­ben und lesen kann, ist über Oppen­heim hin­aus klar im Vor­teil – spä­tes­tens mit dem Bericht des Lan­des­rech­nungs­ho­fes soll­te sich kein Genos­se mehr guten Gewis­sens vor Mar­cus Held stel­len.

      Im Fall des Video­drehs in der Katha­ri­nen­kir­che ist Mar­cus Held aber schon wirk­lich allei­ne Schuld!

  19. MELM

    Zu mei­nem größ­ten Bedau­ern muß ich fest­stel­len, daß die Ver­derbt­heit des Herrn Held noch um eini­ges grö­ßer ist, als zu befürch­ten stand.
    Wir wis­sen mitt­ler­wei­le, daß Mar­cus Held bestehen­des Recht und gel­ten­de Geset­ze mit Won­ne mit Füßen tritt, miß­braucht, schän­det, ver­ge­wal­tigt, weil er im Rah­men sei­ner Aus­bil­dung zum Voll­ju­ris­ten nicht rich­tig auf­ge­passt und de fac­to nichts gelernt hat.
    Sinn und Zweck der Juris­te­rei ist im posi­ti­ven Sin­ne zwar die Aus­le­gung von Recht und Gesetz (vul­go: Rechts­fort­bil­dung), aber immer auf der Grund­la­ge von Recht und Gesetz, nicht unter vor­sätz­li­chem Ver­stoß dage­gen.
    Die gera­de­zu per­ver­se Maxi­me des Herrn Held, sei­ner Büt­tel und Hel­fers­hel­fer ist dage­gen, bestehen­des Recht nach Belie­ben und aus­schließ­lich zu eigen­nüt­zi­gen, ins­be­son­de­re Held´schen Zwe­cken zu bre­chen.
    Das ist rei­ne Des­po­tie, der Helds ger­ne wie­der­hol­ten Hin­wei­se auf „demo­kra­ti­sche Spiel­re­geln“ stets nur dann als Fei­gen­blatt oder wahl­wei­se Tot­schlag­ar­gu­ment die­nen, wenn mal wie­der eine sei­ner Saue­rei­en ans Licht kommt. Und derer sind vie­le.
    Mar­cus Held hält sich in sei­ner eige­nen abstru­sen, gro­tes­ken und per­ver­sen Welt­sicht offen­bar tat­säch­lich für den „Son­nen­kö­nig“ von Oppen­heim.
    Wes­halb soll­ten wir uns dann dar­über wun­dern, daß er sich auch für den ein­zig wah­ren reli­gi­ons­stif­ten­den „Heils­brin­ger“ hält, den „Ver­tei­di­ger des ein­zig wah­ren Glau­bens“ (= des Glau­bens an ihn)?
    Nun, die Ant­wort ist recht ein­fach:
    Weil wir – im Gegen­satz zu Mar­cus Held – noch eini­ger­ma­ßen bei Ver­stand sind, das Gespür für rich­tig und falsch, gut und böse … noch nicht gänz­lich ver­lo­ren haben.
    Die Schän­dung und Per­ver­tie­rung reli­giö­ser Bekennt­nis­se u.a. durch sei­nen Auf­tritt in der Katha­ri­nen­kir­che, ist da doch eigent­lich nur die nächs­te Eska­la­ti­ons­stu­fe sei­nes gras­sie­ren­den Grö­ßen­wahns.

    Es hat nach sämt­li­chen faschis­ti­schen Dik­ta­tu­ren auf deut­schem Boden – egal, ob braun oder rot – zumin­dest ansatz­wei­se so etwas wie eine Auf­ar­bei­tung gege­ben.
    Wenn das nach dem Held´schen Regime in Oppen­heim auch geschieht, selbst wie­der nur ansatz­wei­se, wer­den die Ver­käu­fe­rin­nen afri­ka­ni­schen Weins, die Bet­brü­der, die wei­te­ren Bei­geord­ne­ten-Clowns, die Abni­cker der SPD Stadt­rats­frak­ti­on (also alle deren Mit­glie­der), die Häus­le­bau­er, Grund­stücks­käu­fer, Mak­ler, „Roten Hengs­te“, Stell­platz­ab­lö­se­spa­rer, Par­tei­buch-Mie­ter, Wer­be­frit­zen und sons­ti­gen Dank­bar­keits­lem­min­ge all­über­all dann auch wie­der sagen: „Wir muß­ten ja in der Par­tei sein und gehor­chen, weil wir sonst Repres­sa­li­en, Ter­ror und Ver­fol­gung aus­ge­setzt gewe­sen wären. Wir sind die eigent­li­chen Opfer, nicht die­je­ni­gen, denen unter dem von uns geför­der­ten und bis zum Unter­gang beju­bel­ten und aus rein ego­is­ti­schen Zwe­cken unter­stütz­ten Regime Scha­den zuge­fügt wur­de.“
    Die zukünf­tig „Aus­sät­zi­gen“ kön­nen sich dann ja bei Herrn Held daheim in der Nähe des alt­ehr­wür­di­gen Gut­leut­hau­ses von ihm pfle­gen las­sen.

    Nach der augen­fäl­li­gen Lebens­phi­lo­so­phie des Herrn Held „Über­all das Maul auf­reis­sen, nichts als lau­war­me Luft abson­dern und im Bedarfs­fal­le auf dumm und unwis­send machen“, haben schon ande­re Empor­kömm­lin­ge ver­sucht, sich selbst zu erhö­hen, gar zu über­hö­hen. Sind aber alle geschei­tert. Und so gehts dem Mag­gus am Ende auch.

    • Zeehr

      Star­ker Bei­trag. Soll­te am Mon­tag auf der Demo ein­fach mal ver­le­sen wer­den.

  20. AnonymusXXL

    Das gan­ze Dra­ma erin­nert an Becken­bau­ers Aus­spruch zur dama­li­gen Trai­ner­ent­las­sung:
    „Reh­ha­gel hat nicht damit gerech­net, was hier in Mün­chen los ist – und wir haben nicht damit gerech­net, dass er sich nicht hel­fen las­sen woll­te.“
    Spä­tes­tens mit die­ser Weih­nachts­ak­ti­on hät­ten die SPD-Mit­glie­der im Land erken­nen müs­sen, dass Herr Held Hil­fe braucht. In sei­nem ver­zwei­fel­ten Bemü­hen, die alte -sei­ne- Nor­ma­li­tät wie­der her­zu­stel­len macht er alles nur noch schlim­mer. Und wer dach­te, dass inzwi­schen alles über sei­ne schil­lern­de Per­sön­lich­keit gesagt oder geschrie­ben wur­de, ist erneut über­rascht, denn Erpres­sung war bis­her noch nicht dabei.
    Die Ver­un­glimp­fung des LRH kann man viel­leicht noch als emo­tio­na­le Ent­glei­sung betrach­ten, jedoch darf man von einem MdB hier einen sach­li­che­ren Umgang mit Kon­troll-/Auf­sichts­be­hör­den erwar­ten.
    Es ist unvor­stell­bar, dass die SPD-Füh­rung im Kreis/Bezirk oder Land dem Trei­ben Mar­cus Helds untä­tig zusieht. Natür­lich wer­den die nicht mit der Glo­cke her­um­ge­hen oder trom­meln und kund­tun, dass sie ver­su­chen, den Stadt­bür­ger­meis­ter wie­der ein­zu­n­or­den. Nur, wenn dem so ist, sind die Bemü­hun­gen bis­her ziem­lich erfolg­los. Denk­bar wäre aber auch, dass man ihn ein­fach gewäh­ren lässt, dem Ver­neh­men nach hat er ja nicht nur Freun­de im Land.
    Viel­leicht ändert sich jetzt etwas, wenn er noch nicht mal vor der Kir­che Halt macht, um sei­ne Haut zu ret­ten.

  21. Che

    Soll im Text INDOLENT heis­sen ! Sor­ry – Auto­kor­rek­tur .….

  22. Che

    Das was MH in Oppen­heim abzieht ist gro­tesk ! Das hat mit der “ alten SPD “ nix zu tun ! Hat sich ver­selb­stän­digt ! Wahr­schein­lich sehen die Obe­ren genüss­lich zu , wie sich die Cli­que um MH selbst zer­legt ! Wer­den aber dem Trei­ben nicht mehr lan­ge zuse­hen kön­nen .…die nächs­te Wahl kommt bestimmt ! MH wird auf der Wahl­lis­te der SPD nie mehr auf­tau­chen , dafür has­sen ihn die Main­zer Genos­sen zu sehr .… fragt mal dort nach ! Der rote Pup­pen­spie­ler vom Selz­tal hat sei­ne schüt­zen­de Hand offen­sicht­lich vom Mag­gus auch schön zurück­ge­zo­gen .Der muss jetzt allei­ne lau­fen . Der tau­melt jetzt schon durch die Katha­ri­nen­kir­che ! Unfass­bar ! Selbst Kitik aus den eige­nen Rei­hen schenkt die­ser Super­mann kein Gehöhr , er ist halt insol­vent! Völ­lig schmerz­frei ! Könn­te auch schön patho­lo­gisch sein und er kann gar nichts dafür ! Aber das ist dann etwas für Spe­zia­lis­ten !
    PS : und am Mon­tag , alle auf den Markt­platz 👍

    • Karl

      Hal­lo CHE,
      wer war die „alte SPD“ ???????????????????????

      - Nür­burg­ring?
      – Flug­platz Frank­furt-Hahn?
      – Hotel in Bad Berg­zabern?
      – „Ab mor­gen krie­gen sie in die Fres­se“?
      – u.s.w. – u.s.w.

      man soll­te sich sei­nen Blick durch Wunsch­den­ken nicht ver­stel­len.

    • Holger

      Der rote Pup­pen­spie­ler vom Selz­tal .…..

      CHE, Ihre Mei­nung zur SPD ist der größ­te Lacher den ich heu­te lesen muss­te.
      Wie dick ist Ihr rotes Par­tei­buch?
      Wie­viel Pup­pen­spie­ler hat denn die SPD?
      Mit wie­viel Men­schen spielt die SPD?
      Wie gut ken­nen Sie sich aus bei der SPD = Ihr Hin­weis nach Mainz?

      Axel Dah­lem braucht Mit­kämp­fer und kei­ne Mit­läu­fer (schon gar nicht mit SPD-Par­tei­buch)!

      • Zeehr

        Ich den­ke, wenn eine Par­tei zu lan­ge an der Macht ist, egal wel­che, kommt es zu Filz und den beschrie­be­nen Aus­wüch­sen (Nür­burg­ring etc.). Und manch­mal reicht auch schon ein biss­chen Macht, es muss kei­ne lang­jäh­ri­ge sein: Ich habe beruf­lich erlebt, wie eine, sagen wir mal, als Umwelt­par­tei gestar­te­te Par­tei nach Errin­gung eines Zip­fels der Macht alles, was in der Par­tei nicht bei 3 auf dem Baum war, in Ämter und Wür­den gehievt hat. Und da waren wirk­lich skur­ri­le Gestal­ten mit aben­teu­er­li­chen Lebens­läu­fen dabei, die unter Umschif­fung gesetz­li­cher Vor­ga­ben in Lohn und Brot gebracht wur­den. Das gibt es über­all, ob Rot, Schwarz oder sonst was. In Oppen­heim wird das halt von einem roten Rat­ten­fän­ger, der auf der Flö­te der mil­den Gaben (Schü­ler­lot­sen, Zuschüs­se an Ver­ei­ne, Weih­nachts­es­sen für die städ­ti­sche Beleg­schaft) spielt und einem offen­bar will­fäh­ri­gen Orts­ver­ein ohne intel­lek­tu­el­les und mora­li­sches Gegen­ge­wicht zum Gro­ßen Vor­sit­zen­den auf die Spit­ze getrie­ben.

        • Karl

          Zutref­fen­der und star­ker Bei­trag – aber so ist eben die Wirk­lich­keit!
          Der Steu­er­zah­ler haf­tet dann!

  23. Ein Bürger

    Die Büh­ne Katha­ri­nen­kir­che war für Herrn ? Held viel zu beschei­den, er hät­te sei­ne engs­ten Par­tei­ge­nos­sen
    noch als Engel mit­spie­len las­sen sol­len.
    Aber viel­leicht ein ander­mal, (wenn es das noch­mals geben wird) aber dann bit­te im Vati­kan.
    Ich fin­de es eine Unver­schämt­heit und boden­lo­se Frech­heit und Arro­ganz, sich so zur Schau zu stel­len,
    ich wür­de mich schä­men.
    Ich ver­fol­ge seit län­ge­rer Zeit den Wer­de­gang von Herrn ? Held, und hof­fe, das die­ser Mensch bald zur
    Rechen­schaft gezo­gen wird.
    Herr ? Held hat mir vor Jah­ren gro­ßes Unrecht ange­tan, dem ich mich nur durch einen Anwalt schüt­zen
    konn­te, da es mich ansons­ten mei­nen Arbeits­platz gekos­tet hät­te.
    Wenn Herr ? Held noch einen Fun­ken Anstand hat wür­de er sich für sei­ne Feh­ler ent­schul­di­gen, und alle
    sei­ne Ämter nie­der­le­gen.
    Ein Bür­ger

    • D.B.

      Held hat mir vor Jah­ren gro­ßes Unrecht ange­tan, dem ich mich nur durch einen Anwalt schüt­zen
      konn­te, da es mich ansons­ten mei­nen Arbeits­platz gekos­tet hät­te.“

      Ich war ein erfolg­rei­che Betriebs­lei­ter im Hal­len­bad Oppen­heim. Wur­de vom Herr Held weg gemmobt.
      Ich und ande­re Mit­ar­bei­ter haben ihre Job ver­lo­ren.

      • q2

        Sol­che oder ähn­li­che SPD-Sto­rys ken­nen wir.
        Anwalts­kos­ten, Gut­ach­ten, Gerichts­kos­ten ca. 40.000,00 €uro.
        Haus dann doch 100.000,00 €uro unter Wert ver­kauft.
        Zwei Schlag­an­fäl­le – heu­te EU-Rent­ner.

        Unser Wohn­ge­biet war Gewer­be­in­ves­to­ren im Weg.
        Der rote Land­rat und sei­ne SPD-Bür­ger­meis­ter sahen nur die Euros, der Bür­ger ist dann nur ein Que­ru­lant und wird weg­ge­mobbt!

  24. Wörrstädter

    Der Mann ist völ­lig unbe­lehr­bar. Ich schä­me mich, im Wahl­kreis eines sol­chen Abge­ord­ne­ten zu leben – und füh­le eine ent­setz­li­che Ohn­macht.

    Ich hal­te mal fest:
    Zitat aus dem Bericht oben: „Was mich noch mehr betrof­fen gemacht hat“, sagt Frau Rim­bach-Sator auch, „das ist, dass sich Herr Held völ­lig unein­sich­tig zeig­te“. Er habe ihr geant­wor­tet, dass er die Kri­tik an sei­nem Video in kei­ner Wei­se nach­voll­zie­hen kön­ne.
    Und: „Er habe ihr dann auch noch gesagt, wenn der Kir­chen­vor­stand sei­ne Kri­tik an dem Video­dreh öffent­lich äuße­re, dann sei das nicht mehr sei­ne Kir­che.“

    Noch ein Zitat, dies­mal vom bun­des­weit bekann­ten und all­seits geschätz­ten Poli­to­lo­gen Prof. Jür­gen Fal­ter in einem Inter­view Ende Sep­tem­ber:

    AZ:Eine kra­chen­de Nie­der­la­ge hat Mar­cus Held erlit­ten. Was hät­te er anders machen kön­nen?
    FALTER: Das Ergeb­nis war zu erwar­ten … er hät­te als reui­ger Sün­der auf­tre­ten kön­nen. Wenn er gesagt hät­te „Ja, ich habe Feh­ler gemacht – in dem fes­ten Glau­ben, mei­ner Stadt Gutes zu tun“, wäre ihm wohl eher ver­zie­hen wor­den“.

    Prof. Fal­ter am 26.9.2017: „Er hät­te als reui­ger Sün­der auf­tre­ten kön­nen“.
    „Er kann die Kri­tik in kei­ner Wei­se nach­voll­zie­hen“. Held zeigt sich „völ­lig unein­sich­tig“ – sagt die Pfar­re­rin am 11.1.2018.

    Der Mann ist offen­bar von Sin­nen!
    Das alte deut­sche Sprich­wort: „Der Krug geht so lan­ge zum Brun­nen , bis er bricht „, ist da nur ein schwa­cher Trost.

  25. Anonymous

    Lie­ber Herr Held,

    da es sich nun nicht mehr um „Ihre Kir­che“ han­delt, ver­scho­nen Sie uns bit­te in Zukunft auch kon­se­quent vor Ihren Kir­chen­be­su­chen zu Weih­nach­ten etc.

    DANKE

  26. P.N.

    Anony­musXI

    Hal­lo Anony­mus XI,

    zu Ihrer Anmer­kung:

    Ich bin ein auf­merk­sa­mer Leser des Blogs, betei­li­ge mich jedoch nicht öffent­lich an der Dis­kus­si­on, da ich auch Kon­se­quen­zen für mich und mei­ne Fami­lie fürch­te.“

    Möch­te ich etwas aus­führ­li­cher ein­ge­hen.

    Rekla­miert man das „Rote Rat­haus“, gibt es immer drei Mög­lich­kei­ten. Der Beschwer­de­füh­rer unter­liegt einem Dreh­tür­ver­fah­ren, das ist die ein­fa­che Vari­an­te.

    Ist der Beschwer­de­füh­rer aber beharr­lich, wer­den ihn die poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen, vor­über­ge­hend, noch freund­li­cher Grü­ßen. Hin­ter sei­nem Rücken wird man aber über ihn spre­chen, Gerüch­te machen die Run­de, ohne Wahr­heits­in­halt!
    Ist der Beschwer­de­füh­rer nun immer noch nicht auf der „roten Linie“, könn­te auch sei­ne Papier­müll­ton­ne, die zur Abfuhr bereit­steht, plötz­lich bren­nen. Oder man kommt mor­gens in sei­ne Wein­ber­ge und stellt fest, dass die Reb­stö­cke nur noch halb so groß sind (die Nacht ist dun­kel).

    Man fin­det sich dann in vie­len Neben­schau­plät­zen wie­der und fragt – war­um?
    Man hat­te doch nur Rück­grat gezeigt und The­men auf­ge­grif­fen die total aus dem Ruder lie­fen.
    Nach so viel Stress zieht man nun in die nächs­te Stadt. Das Ers­te was dir die „rote Che­fin“ dort ent­ge­gen­wirft: Hal­lo Herr P.N. es gibt Zeu­gen gegen sie. – In RLP hast du immer den „roten Joker“.

    Lie­be Oppen­hei­mer, schützt Axel Dah­lem!

  27. D. Mayer

    Wie­der ein­mal han­delt Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held völ­lig selbst­ge­recht: Erst schie­ßen, dann fra­gen – oder letz­te­res nach sei­nem schä­bi­gen Video­dreh gleich lie­ber blei­ben las­sen. Er weiß schon war­um…

    Schließ­lich dürf­te Mar­cus Held als Voll­ju­rist und ehe­ma­li­ger Frei­er Mit­ar­bei­ter der Worm­ser und der All­ge­mei­nen Zei­tung (von 1995 bis 2003) neben den Rege­lun­gen der soge­nann­ten Stra­ßen­bild­frei­heit auch um das Eigen­tums­recht sowie das Haus­recht der Kir­che wis­sen. Außer­dem even­tu­ell auch um das Recht am eige­nen Bild im Fal­le der auf­spie­len­den Orga­nis­tin oder ggfs. um die Urhe­ber­rech­te des Kom­po­nis­ten bzw. des­sen Erben. Stich­wort GEMA, wel­che jeder Jurist, Bür­ger­meis­ter und Ver­eins­vor­sit­zen­der als Gesell­schaft für musi­ka­li­sche Auf­füh­rungs- und mecha­ni­sche Ver­viel­fäl­ti­gungs­rech­te kennt.

    Und die Stra­ßen­bild­frei­heit betrifft trotz ihres Öffent­lich­keits­ri­te­ri­ums unter Auf­la­gen aus­schließ­lich Außen- und kei­ner­lei (!) Innen­auf­nah­men. Sie­he bei­spiels­wei­se…

    Für Innen­auf­nah­men gibt es eine der­ar­ti­ge gesetz­li­che Erlaub­nis nicht. [.…] Dies gilt auch für Gebäu­de, die bestim­mungs­ge­mäß der Öffent­lich­keit zugäng­lich sind, wie etwa Muse­en, Kir­chen, Schlös­ser, Kon­zert­hal­len etc.“ (https://​www​.foto​recht​-sei​ler​.eu/​p​a​n​o​r​a​m​a​f​r​e​i​h​e​i​t​-​f​o​t​o​g​r​a​f​i​e​-​g​e​b​a​e​u​d​en/).

    oder

    Bei allen Innen­auf­nah­men von Gebäu­den benö­ti­gen Sie für die Ver­wer­tung der Fotos die Zustim­mung des Eigen­tü­mers. Die­ses „Pro­per­ty-Relee­se“ (PR) benö­ti­gen Sie übri­gens auch bei Auf­nah­men von öffent­lich frei zugäng­li­chen Bau­ten wie Bahn­hö­fen, Kir­chen oder Rat­häu­sern“ (http://​www​.blen​de32​.de/​b​l​o​g​/​8​1​-​a​c​h​t​u​n​g​-​f​o​t​o​r​e​cht)

    Wie­der ein­mal beweist Mar­cus Held, dass er nur ein Recht kennt – sein Recht…

    • e4

      Hal­lo Herr D. May­er,

      wer einen „Hel­den“ auf die Lauf­bahn setzt,
      wer ihn auf­baut, moti­viert damit er nicht ver­liert,
      wer ihn an die Spit­ze setzt und nach vor­ne hetzt,
      wer ihm schüt­telt per­ma­nent die Hand,
      wer ihn grüßt vom Rhein bis nach Ber­lin,
      wer ihn poli­tisch über vie­le Jah­re unter­stützt und dem er nützt,
      wer die Sys­te­me nicht hin­ter­fragt – ist ein armer Par­tei­sol­dat.

      Wer nun ver­sucht NUR auf dem „Hel­den“ die Schuld allei­ne abzu­gel­ten,
      ist auch kein star­ker Sozi­al­de­mo­krat!

      • D. Mayer

        Kei­ne Sor­ge. Ich stim­me mit Ihnen 100 Pro­zent über­ein, denn beson­ders sei­ne um sich gescharr­ten Ja-Sager in Oppen­heim (und dar­über hin­aus) tra­gen eben­falls Schuld an der Mise­re bzw., dass es über­haupt erst soweit gekom­men ist.

        Wer zum Bei­spiel als Genos­se von ihm finan­zi­ell abhän­gig ist, und sich den­noch im Auf­sichts­rat der GWG rich­tig auf­ge­ho­ben fühlt, ist nun ein­mal völ­lig deplat­ziert. Die Inter­es­sens­kon­flik­te sind für die Betrof­fe­nen so offen­sicht­lich, dass sie das Amt im Auf­sichts­rat nie hät­ten anneh­men müs­sen.

        Wer als Genos­se den LRH-Bericht & Co kri­ti­siert und Ver­schwö­rungs­theo­ri­en (da wer­de auf Held eine Hexen­jagd voll­führt) ist eben­falls plemp­lem.

        Wenn der ein­fa­che Bür­ger Angst hat, den Mund gegen Held auf­zu­ma­chen (was hier schon oft genug dar­ge­legt wor­den ist), müs­sen Sie es ein­fa­chen Genos­sen (auch mit Par­tei­buch blei­ben die meis­ten nur ein­fa­cher Bür­ger… jeden­falls außer­halb von Oppen­heim…) eben­so zubil­li­gen.

        Was ich gemein­sam mit Ihnen kei­nem Genos­se zubil­li­ge ist, sich wei­ter­hin öffent­lich hin­ter Mar­cus Held zu stel­len. Das ist mehr als par­tei­schä­di­gend: Es ist pein­lich und beschä­mend.

        Alles von mir wie­der­holt kri­ti­siert.

      • Holger

        Hal­lo E4,
        trifft abso­lut zu.
        Der MH hat­te 100%tig eine star­ke Basis über Oppen­heim hin­aus.

        • D. Mayer

          Falsch oder nur halb rich­tig:

          Sei­nen Ernen­nun­gen als soge­nann­ter B-Kan­di­dat sowie sei­nen zwei Ernen­nun­gen als Kan­di­dat für den Bun­des­tag gin­gen fast immer jeweils mit einer Gegen­kan­di­da­tur ein­her.

          Über Oppen­heim hin­aus hat­te MH also nie eine 100 pro­zen­ti­ge Zustim­mung. Weni­ger wie 50 Pro­zent waren es aber lei­der auch nie…

  28. Diydmus Oscher

    Ich habe mich bereits am 27.12.2017 an Herrn Dekan Gräbsch mit nach­fol­gen­dem Inhalt gewandt. Ich bin froh, dass die Ver­ant­wort­li­chen der Kir­che unge­hend und unmiss­ver­ständ­lich gegen­über Herrn Held gehan­delt haben. Eine Dan­ke­schön dafür.

    Aus­zug aus mei­ner Email:

    Sehr geehr­ter Herr Dekan Gräbsch,

    ihr Kol­le­ge … hat sich nun­mit­tel­bar vor Weih­nach­ten bei mir gemel­det und mir eini­ge wohl­tu­en­de Wor­te zu mei­nen Ein­las­sun­gen zur Per­soe­nen von Herrn Held aus Oppen­heim zukom­men las­sen. Ich bin ihm dank­bar hier­für, habe aber auch Ver­ständ­nis für ihre Hal­tung, auf mei­ne (arka­nen) Emails nicht zu ant­wor­ten. Ich kann bis auf Wei­te­res nicht mit mei­nem Klar­na­men ihnen mei­ne Beden­ken mit­tei­len.

    Daher tra­ge ich Ihnen heu­te mei­ne Irri­ta­tio­nen zu einer Video­bot­schaft von Herrn Held am Hei­li­gen Abend aus der Katha­ri­nen­kir­che vor dem Altar vor. Ich habe kei­ner­lei Ver­ständ­nis zu dem Ver­hal­ten von Herrn Held, die schöns­te Kir­che in Rhein­hes­sen für sei­ne poli­ti­sche Bot­schaft zu miss­brau­chen.

    Ich den­ke, hier ist ihre Auto­ri­tät als Dekan gefragt, zukünf­tig sol­che Din­ge zu unter­sa­gen.

    Ich den­ke, in einem sakra­len Raum hat das Pro­fa­ne nichts ver­lo­ren. Es weckt bei dem Betrach­ter die Erwar­tung, dass der Spre­cher, hier: Mar­cus Held das Wort Got­tes ver­kün­det, es aber miss­braucht zur Ver­kün­di­gung sei­ner eig­nen poli­ti­schen Bot­schaft. Ich schä­me mich für die­ses Ver­hal­ten.

    Ich ver­blei­be auch wei­ter­hin um das Ver­ständ­nis, dass ich mich z.Z. nicht per­sön­lich auten kann, es wird aber die offent­lich bald die Gele­gen­heit kom­men, dass wir im per­sön­li­chen Gespräch hier­über reden wer­den

    mit den bes­ten Grü­ßen
    Ihr Didy­mus Oscher

    PS.: Ich erlau­be mir, Frau Pfar­re­rin Rim­bach-Sator in „cc“ zu set­zen.

  29. Eugen

    Die Über­schrift Held hat Gren­ze über­schrit­ten ist offen­sicht­lich falsch, weil Mar­cus Held kei­ne Gren­zen kennt und somit, juris­tisch schlüs­sig, auch kei­ne Gren­zen über­schrei­ten kann.

  30. Peter Pfau

    Es ist ja nun bekannt, dass nur Freund ist, wer auch von Nut­zen ist. Dass Herr Held aber so rigo­ros die Mas­ke fal­len lässt und sich eben eine ande­re Kir­che gesucht hät­te, wenn er nicht in der Katha­ri­nen­kir­che dre­hen dürf­te, dass zeigt die hem­mungs­lo­se Poli­ti­sie­rung der Kir­che und Aus­nut­zung der weih­nacht­li­chen Stim­mung zum per­sön­li­chen Vor­teil. Beson­ders betrof­fen macht die Aus­sa­ge, dass die Evan­ge­li­sche Kir­che dann eben nicht mehr SEINE Kir­che ist. Ist ihm denn nichts mehr hei­lig?
    Wer hier fragt, was denn dar­an falsch ist, kann nur aus dem direk­ten Umfeld des Herrn Held kom­men.

  31. Lothar Krug

    Bereits 2013 nutz­te Herr Held das Are­al der Kir­che (hier: Luther­haus) für sei­nen Auf­tritt: im Rah­men des Gemein­de­fes­tes am 01.September 2013 erschien er mit einer Grup­pe Jugend­li­cher, die alle ein rotes Shirt mit gros­sem SPD-Auf­druck tru­gen, schliess­lich war am 22. Sep­tem­ber 2013 Bun­des­tags­wahl…

    Zur Nut­zung von öffent­lich zugäng­li­chen Pri­vat­an­la­gen gibt es bereits unter dem Stich­wort „Preus­si­sche Schloss­an­la­gen“ ein Urteil des LG Pots­dam, Urteil v. 21.11.2008, Az. 1 O 161/08, dass das gewerb­li­che Foto­gra­fie­ren der Geneh­mi­gung des Eigen­tü­mers bedarf bzw. gene­rell unter­sagt wer­den kann.
    Das trifft auch auf das Fil­men zu.

  32. A.S.

    An Herrn Jupp Lan­gen,

    Was genau wol­len Sie uns sagen? Herr Held bricht wie­der ein­mal das Recht und Sie sagen, das ist doch nicht so schlimm. Ich gehe ja auch nicht ein­fach in Ihr Haus ohne zu fra­gen.

  33. Hans Leweling

    Es ist zu befürch­ten, dass selbst Jesus inzwi­schen einen Bogen um Oppen­heim macht, denn Jesus hät­te den Held unsanft aus der Kir­che beför­dert, s. ‚Tem­pel­rei­ni­gung’ (Wikipedia):„Als Tem­pel­rei­ni­gung bezeich­net man eine Geschich­te aus dem Leben Jesu, der zufol­ge er Händ­ler und Geld­wechs­ler aus dem Jeru­sa­le­mer Tem­pel ver­trieb und dabei pre­dig­te, dass der Tem­pel als „Haus des Gebets“ dem Got­tes­dienst vor­be­hal­ten blei­ben sol­le.“
    Aber viel­leicht tun wir Herrn Held ja unrecht und er hat die­sen Kirch­gang als Buß­gang genutzt und eine gro­ße Spen­de in den Opfer­stock ein­ge­wor­fen.

  34. G.K.

    Heu­te beschäf­tigt sich der INNENAUSSCHUSS im LANDTAG mit der Prü­fung durch den LRH und den dort fest­ge­stell­ten TATSACHEN (TOP 16).

    http://​www​.land​tag​.rlp​.de/​g​l​o​s​s​a​r​/​b​r​o​k​e​r​.​c​a​l​?​u​M​e​n​=​4​b​9​1​1​4​f​2​-​b​9​2​5​-​5​1​3​2​-​a​1​c​4​-​e​7​8​6​d​3​5​f​8​f​4​6​&​u​C​o​n​=​8​c​6​b​2​2​2​1​-​0​6​c​c​-​5​1​3​8​-​a​4​c​2​-​8​3​8​6​d​3​5​f​8​f​4​6​&​u​T​e​m​=​a​a​a​a​a​a​a​a​-​a​a​a​a​-​a​a​a​a​-​b​b​b​b​-​0​0​0​0​0​0​0​0​0​0​4​7​&​c​a​l​_​m​o​n​t​h​T​o​D​i​s​p​l​a​y​=​1​.​2​0​1​8​&​c​a​l​_​s​t​a​r​t​D​a​t​e​=​1​1​.​1​.​2​0​1​8​&​c​a​l​_​e​n​d​D​a​t​e​=​1​1​.​1​.​2​018

    Kön­nen sich die Jupps von Oppen­heim, ähn­lich negie­ren­de Lem­min­ge und sons­ti­gen Wohl­fahrts­emp­fän­ger noch ein­mal ein Bild machen. Dafür muss man nicht lesen kön­nen, ein­fach nur zuhö­ren.

    (Die ers­ten „Durch­bli­cker“ und Unter­stüt­zer haben es übri­gens offen­bar jetzt schon geschafft, den ers­ten Bei­trag die­ser Web­site zu lesen und ver­sucht dort einen Kom­men­tar zu plat­zie­ren.)

    Und wenn noch jemand ernst­haft behaup­tet, dass das von Drit­ten gesteu­ert sei kann er sich die übri­gen TOPs mal anschau­en. Da wer­den auch „Machen­schaf­ten“ ande­rer Par­tei­en vor­ge­tra­gen.

  35. G.G

    Held soll­te sich ein­fach nur schä­men. Ist aber nicht zu erwar­ten.

  36. Thomas Gerster

    Viel­leicht wäre eine Straf­an­zei­ge wegen Haus­frie­dens­bruchs hilf­reich?

  37. Jupp Langen

    Jetzt dreht ihr doch wohl total am Rad, oder? Was ist dann an die­sem Vidio­clip aus­zu­setz­ten ? Ruhi­ge Wor­te an die Oppen­hei­mer Bür­ger. Man hät­te das Vidio ja wohl auch direkt im obi­gen Text ver­lin­ken kön­nen, dass man sich über die­se wie­der­mal wahnsins Tat sich direkt ein Bild machen kann, doch genau die­se Art von Bericht­erstat­tung weit unter Bild­zei­tungs­ni­veau konn­te ich ja schon das gan­ze Jahr beob­ach­ten.
    … und immer wie­der rein in die Wun­de. Er ist noch nicht am Boden, also wei­ter so. Schämt Euch! Der Schrei­ber hat sicher­lich noch nie eine Kir­che von innen gese­hen.

    Jupp Lan­gen, Oppen­heim

    • Zeehr

      An dem Clip ist all das aus­zu­set­zen, was im obi­gen Text ein­ge­hend geschil­dert ist. Lesen Sie ihn ein­fach noch­mal in Ruhe durch, viel­leicht hilft das.
      Herr Held bringt sich mit genau sol­chen Aktio­nen selbst zu Boden. Er merkt es nur nicht.
      Bin mal gespannt, ob er auch die Pas­si­ons- und öster­li­che Zeit nutzt. Er könn­te sich mit Jesus ver­glei­chen, bei­de unschul­dig für ande­re geop­fert usw.
      Ihm wird da schon was ein­fal­len.

    • Josef

      Jupp, Tren­nung von Poli­tik und Reli­gi­on – ist das ein Begriff? Und wenn ich unge­fragt in ihr Wohn­zim­mer kom­me und mal nen biss­chen fil­me, ist das auch ok oder voll­kom­men respekt­los?

      Aus­zu­set­zen an dem Video­clip ist unter ande­rem die offen­sicht­li­che Schein­hei­lig­keit, zu ruhi­gen Zei­ten habe ich so eine Bot­schaft nicht gese­hen.

      Und manier­li­che Umgangs­for­men sind auch im Netz nicht ver­bo­ten. Was nen Ton und was für unsach­li­che Vor­wür­fe…

      • PM

        Wenn er Mak­ler­ge­büh­ren bezahlt hat, wer­den die ihm jetzt nach­träg­lich erlas­sen 😉

    • Sonja S.

      Wenn man Ihren Kom­men­tar liest, fragt man sich, ob Sie viel­leicht nur zur einer Besich­ti­gung in einer Kir­che waren?
      Grund­sätz­lich set­ze ich nicht vor­aus, dass Sie auch die Bibel gele­sen haben (müs­sen).
      Nichts­des­to­trotz soll­ten auch Nicht­chris­ten den nöti­gen Respekt auf­brin­gen, das gefor­der­te ehr­fürch­ti­ge Ver­hal­ten in einem „Got­tes­haus“ anzu­er­ken­nen.

      Dazu gehört es spe­zi­ell für einen Gläu­bi­gen, als der Held offi­zi­ell gel­ten woll­te, sich vor dem Altar zu bekreu­zi­gen oder eine Ver­beu­gung anzu­deu­ten.

      Selbst wenn wir nicht wis­sen, ob er die­sen christ­li­chen Ver­hal­tens­co­dex bei sei­nem Kame­ra­auf­bau fer­tig brach­te, so hät­te er sich nicht unmit­tel­bar und völ­lig unbe­fugt vor dem Altar auf­hal­ten, geschwei­ge denn, dort eine poli­ti­sche Rede hal­ten dür­fen.

      Der Altar gibt als das Hei­ligs­te in der Kir­che.
      Was tat Held jedoch?
      Wer die Per­spek­ti­ve anhand der Räum­lich­kei­ten (Tauf­be­cken) der Katha­ri­nen­kir­che ver­gleicht, dem wird schnell klar, dass Helds wackel­freie Kame­ra auf dem ALTAR instal­liert wor­den sein muss­te und er in Rich­tung Altar und Kreuz spricht, dem Anbe­tungs­raum, der aus­schließ­lich der Got­tes­an­spra­che dient!

      Hier wird über­deut­lich, wel­ches Got­tes- bzw. Göt­zen­bild Held tat­säch­lich anbe­tet:

      Sich selbst und sein Publi­kum als Spie­gel sei­ner selbst!
      Nichts ande­res ist ihm in Wahr­heit hei­lig!

      Wem ver­kün­de­te er dort sein fal­sches Evan­ge­li­um: Oppen­hei­mer Bür­gern!

      Wie wäre es, wenn die Bun­des­kanz­le­rin dem­nächst ihre Anspra­chen aus dem Altar­raum des Köl­ner Domes hiel­te, selbst­ver­ständ­lich OHNE zuvor eine Dreh­erlaub­nis ein­zu­ho­len und in Rich­tung Altar?

      Held sand­te aus der Katha­ri­nen­kir­che also poli­ti­sche Bot­schaf­ten, als wäre die­ser für Chris­ten hei­li­ge Ort ein säku­la­rer poli­ti­scher All­ge­mein­raum!
      Getarnt durch eini­ge fröm­meln­de
      Bibel­ver­se, die er nach sei­nem Gut­dün­ken und sei­ne urei­ge­ne, völ­lig unor­tho­do­xe „Exege­se“ aus dem Kon­text riss, ver­kürz­te und mit ande­ren (unge­nann­ten) Ver­sen kom­bi­nier­te, damit der poli­ti­sche Sinn ent­steht, der ihm zu Pas­se kommt.

      Das nen­ne ich eine Beu­gung des Wor­tes Got­tes ana­log der juris­ti­schen Beu­gung von Geset­zen im säku­la­rem Bereich!

      Frau Pas­to­rin Rim­bach-Sator ver­hielt sich chrust­lich kor­rekt, Mar­cus Held zunächst bloß unter vier Augen zu rügen.

      Mattä­us 18
      „15Sündigt aber dein Bru­der an dir, so gehe hin und stra­fe ihn zwi­schen dir und ihm allein. Hört er dich, so hast du dei­nen Bru­der gewon­nen. 16Hört er dich nicht, so nimm noch einen oder zwei zu dir, auf daß alle Sache bestehe auf zwei­er oder drei­er Zeu­gen Mund
      .17Hört er die nicht, so sage es der Gemein­de.

      Hört er die Gemein­de nicht, so halt ihn als einen Zöll­ner oder Hei­den.“

      Das hat Held jetzt bereits für sich selbst ent­schie­den, indem er äußer­te, das sei nicht mehr „sei­ne Kir­che“, wenn sein Ver­hal­ten öffent­lich gemacht wür­de!

      Hof­fent­lich hält sich Frau Rim­bach-Sator auch dar­an und hört jetzt die Gemein­de!

      Altar­raum Katha­ri­nen­kir­che: https://​goo​.gl/​i​m​a​g​e​s​/​q​L​j​D3y

  38. e4

    Genos­se „Held“

    Du Genos­se Held,
    lebst Du mitt­ler­wei­le in einer ande­ren Welt?
    Du bist uns weit ent­rückt,
    da ist kein Oppen­hei­mer mehr ent­zückt.

    Du gehörst zu den gro­ßen Ver­ba­len,
    und jon­glierst nur mit den Zah­len,
    selbst das hei­li­ge Haus muss die­nen Dei­nes mit­tels Zweck,
    als Chris­ten mögen wir Dir alles ver­ge­ben,
    aber tret uns doch bit­te nicht wei­ter in den Dreck.

    Der Mar­tin möge nun füh­ren das Gespräch mit Dir,
    und wei­sen Dir dann die weit offe­ne Tür.

  39. Rheinhesse

    Hof­fent­lich gibt sich auch kei­ne ande­re Kir­chen­ge­mein­de dazu her, Herrn Held eine sol­che Büh­ne zu bie­ten.
    Ein solch ego­is­ti­sches und got­tes­läs­ter­li­ches Ver­hal­ten ist ein­fach nur absto­ßend.
    Wenn er es mit dem christ­li­chen Glau­ben ehr­lich mei­nen wür­de, wür­de man von ihm nur eines erwar­ten: tie­fe Demut.

  40. Markus Haase

    Wenn er gewusst hät­te, dass er das Video in der Katha­ri­nen­kir­che nicht hät­te machen dür­fen, wäre er eben in eine ande­re Kir­che gegan­gen.
    Viel­leicht funk­tio­niert das auch mit Oppen­heim.….… 😂

Die Kommentare sind geschlossen.