Marcus Held: Dankesworte aus dem Schreibautomat

An die­sem Sonn­tag fin­det der offi­zi­el­le Neu­jahrs­emp­fang der Stadt Oppen­heim statt. SPD-Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held lädt ein, er wird sich wie gewohnt spen­da­bel zei­gen (Kaf­fee und Kuchen für alle! Stadt zahlt alles!), und er will auch wie­der ehren­amt­li­che Mit­bür­ger ehren. Jetzt auf­ge­tauch­te Schrei­ben ver­ra­ten aller­dings, dass Dan­kes­wor­te und Glück­wün­sche die­ses Stadt­ober­haupts oft­mals nur Blend­werk sind.

Wenn Mar­cus Held sich bei den ehren­amt­lich Täti­gen in sei­ner Stadt bedankt, wäh­nen sich vie­le Betrof­fe­ne wie Zuschau­er in einer bur­les­ken Vor­stel­lung: Wis­sen sie doch inzwi­schen nur zu gut, dass sich der SPD-Bun­des­po­li­ti­ker (aktu­el­le Abge­ord­ne­ten­ent­schä­di­gung: monat­lich 9.327 Euro) jeden ehren­amt­li­chen Hand­schlag, den er tut, teu­er bezah­len ist. Wir haben schon mal auf­ge­zeigt: Als ehren­amt­li­cher Stadt­bür­ger­meis­ter kas­siert er 2.186 Euro pro Monat. Als Bade­an­stalts-Beauf­trag­ter kriegt er bis­lang 600 Euro oben­drauf. Als Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ter wei­te­re 200 Euro. Als Mit­glied im VG-Rat noch­mal 100 Euro…

Für die Voll­stän­dig­keit der Auf­zäh­lung wer­den wir kei­ne Garan­tie über­neh­men. Dass Mar­cus Held „neben­bei“ auch noch Chef der Bau­fir­men GWG und HGO ist und dafür jeden Monat zusätz­lich knapp 1000 Euro bekommt, run­det das Bild ab.

Da ist man ger­ne Ehren­amt­li­cher, zumal Mar­cus Held für das vie­le Geld ja nicht unbe­dingt etwas tun muss. Der Lan­des­rech­nungs­hof zum Bei­spiel stell­te fest, dass er als Hal­len­bad-Beauf­trag­ter eigent­lich null Leis­tung brin­ge. Mit ande­ren Wor­ten: dass er nur Steu­er­gel­der abgrei­fe. Ein schö­ner Job!

Aber gut reden kann er, das wer­den die ech­ten Ehren­amt­li­chen beim städ­ti­schen Neu­jahrs­emp­fang wie­der erle­ben, und viel schrei­ben tut er auch: Etli­che Men­schen in und um Oppen­heim haben bereits Post von dem SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten bekom­men. Sehr freund­lich im Ton, mit geschwun­ge­ner Hand­schrift und „Ihr Held“ unter­zeich­net.

Wer dach­te, ein sol­ches Schrei­ben las­se auf eine beson­de­re Auf­merk­sam­keit oder gar Wert­schät­zung durch den Bun­des­po­li­ti­ker schlie­ßen, den müs­sen wir lei­der ent­täu­schen. Es han­delt sich bei den Brie­fen um bil­li­ge Mas­sen­wa­re – nach­weis­lich, wie Sie gleich sehen wer­den, sehr lieb­lich aus Text­bau­stei­nen zusam­men­ge­setzt, die vor­geb­lich per Hand ein­ge­tra­ge­ne Unter­schrift wur­de am Com­pu­ter ein­ge­fügt.

Einer hat jetzt gegen die­se Art der nur schein­bar per­sön­li­chen Schrei­ben pro­tes­tiert: Hans Bürk­le, Betrei­ber des Hotels „Vil­la Spie­gel­berg“ in Nier­stein. Held hat­te den Mann vor einem Jahr nach dem Nier­stei­ner Neu­jahrs­emp­fang ange­schrie­ben – jetzt bit­tet Bürk­le den Oppen­hei­mer SPD-Poli­ti­ker, „Ihre wohl anste­hen­den Wer­be­ak­ti­vi­tä­ten für die kom­men­den Neu­jahrs­emp­fän­ge“ zu über­den­ken. Und er begrün­det das auch:

Held hat­te den Hote­lier über sein Abge­ord­ne­ten­bü­ro in der Bun­des­haupt­stadt anschrei­ben las­sen: Den Brief­kopf zier­te der Bun­des­ad­ler, als Adres­se war „Platz der Repu­blik“ in Ber­lin ange­ge­ben. So fing’s an:

Sehr geehr­te Damen und Her­ren, der All­ge­mei­nen Zei­tung Lands­kro­ne konn­te ich kürz­lich ent­neh­men, dass Ihr Hotel beim Neu­jahrs­emp­fang der Stadt Nier­stein als Beher­ber­gungs­be­trieb des Jah­res aus­ge­zeich­net wur­den. Dafür möch­te ich Ihnen recht herz­lich gra­tu­lie­ren und Ihnen mei­nen Dank und Aner­ken­nung aus­spre­chen.“

Mal abge­se­hen von dem pein­li­chen Tipp­feh­ler („wur­den“), und dass der Dank – wofür eigent­lich? – an die­ser Stel­le deplat­ziert und nur auf­dring­lich wirk­te:

Bürk­le moniert die anony­me Anre­de („Sehr geehr­te Damen und Her­ren“), die das Schrei­ben als Mas­sen­post ent­larvt:

So erstaun­te mich, dass Ihr Schrei­ben aus Ber­lin kommt; ei – den­ke ich – etwas bun­des­weit Wesent­li­ches, vor allem bei dem gewich­ti­gen Adler als Logo auf dem Brief­kopf. Bei wei­te­rem Lesen stel­le ich fest, dass das Schrei­ben anschei­nend ein Rund­brief an zig ande­re Preis­trä­ger ist, denn mein Name wird nicht in der Anre­de genannt. Allei­ne die­ser Punkt wer­tet den Brief ab.“

Auch der zwei­te Absatz des Held-Brie­fes beginnt etwas kon­fus, der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te schrieb an den Hote­lier, wir zitie­ren wort­wört­lich:

Es freut mich sehr, dass Sie Ihre Unter­kunft sehr gut in die Regi­on inte­griert ist.“

Sodann heißt es, er (Held) fin­de die Bar­rie­re­frei­heit des Hotels lobens­wert, „die es auch älte­ren oder kör­per­lich beein­träch­tig­ten Men­schen ermög­licht, Sie zu besu­chen“.

Bürk­le geht auf den sprach­li­chen Lap­sus erst gar nicht wei­ter ein. Er ent­geg­net kurz und knapp:

Nicht nett fand ich, dass Sie es beson­ders lobens­wert fan­den, wie behin­der­ten­ge­recht bzw. bar­rie­re­frei wir sei­en, denn das stimmt nicht.“

­­­Auf sol­che Schrei­ben kön­ne er ger­ne ver­zich­ten, schreibt Bürk­le wei­ter, also auf Schrei­ben, deren Inhalt nicht stim­me und die an vie­le Kol­le­gen gesandt wür­den, die sich wie er wun­der­ten, dass sol­che Brie­fe aus Ber­lin kämen statt aus Worms:

denn Ihr Bun­des­tags­man­dat in Ber­lin hat mit einem klei­nen Hotel in Nier­stein rein gar nicht zu tun, und die dor­ti­gen Mit­ar­bei­ter wer­den auf Steu­er­zah­ler­kos­ten zu Sam­mel­brief­ak­tio­nen genutzt, die in Ihrem hie­si­gen Wahl­kreis Ihr Image heben sol­len – muss das sein?“

Die freund­li­che Emp­feh­lung des Unter­neh­mers:

Ein ähn­li­cher Brief aus Worms mit sau­be­rem Inhalt, per­sön­lich adres­siert und ohne ange­be­ri­sches Ber­lin­pa­thos wäre ange­brach­ter.“

Jetzt wer­den sicher eini­ge Men­schen im Wahl­kreis noch ein­mal den Held-Brief etwas genau­er betrach­ten, den sie irgend­wann aus Ber­lin zuge­schickt bekom­men haben. Sie wer­den fest­stel­len: Sie haben tat­säch­lich nur Mas­sen­post bekom­men. So liegt uns ein Schrei­ben vor, das Held im Sep­tem­ber letz­ten Jah­res an die Orts­ver­wal­tung Pfed­ders­heim geschickt hat­te. Gleich der ers­te Satz klingt fast wie im Bürk­le-Brief:

Der Worm­ser Zei­tung habe ich ent­nom­men, dass Sie den Hel­fer­Her­zen Preis für Ihre Initia­ti­ve „Pfed­ders­heim heißt Will­kom­men“ bekom­men haben. Dazu möch­te ich Ihnen ganz herz­lich gra­tu­lie­ren.“

Im Jahr davor hat­te Mar­cus Held als SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter an Wil­mut Gehm als Vor­sit­zen­den des Kreis­feu­er­wehr­ver­ban­des Alzey-Worms geschrie­ben. Der ers­te Satz lau­te­te:

Der All­ge­mei­nen Zei­tung Alzey habe ich ent­nom­men, dass Ihr Kreis­feu­er­wehr­ver­band beim Feu­er­wehr-Fit­ness­ab­zei­chen (DFFA), wel­ches durch die Unfall­kas­se ins Leben geru­fen wur­de, vom 36 Teil­neh­mern den 2.Platz belegt hat. Dazu möch­te ich… “

Jeder Held-Brief umfasst genau drei Absät­ze. Ers­ter Absatz: Bezug auf einen Zei­tungs­ar­ti­kel und wahl­wei­se Dank, Gra­tu­la­ti­on oder Glück­wunsch, ger­ne auch eine Mischung von allem.

Der zwei­te Absatz geht auf den Grund des Schrei­bens ein, ziem­lich all­ge­mein und unper­sön­lich: Da steht zusam­men­ge­fasst drin, was man so an Infor­ma­tio­nen aus einem Zei­tungs­ar­ti­kel zusam­men­klau­ben kann.

Der drit­te Absatz, der letz­te, beweist spä­tes­tens dann, wenn man zwei Held-Brie­fe neben­ein­an­der legt, dass Text­bau­stei­ne lieb­los anein­an­der­ge­reiht wer­den. Bürk­le bekam zum Bei­spiel zu lesen:

Als Ver­tre­ter unse­rer Regi­on süd­li­ches Rhein­hes­sen im Bun­des­tag ste­he ich jeder­zeit für Ihre Fra­gen Pro­ble­me oder Kri­tik bereit. Egal was Ihnen auf dem Her­zen liegt … bit­te kon­tak­tie­ren Sie mich, wenn ich Ihnen wei­ter­hel­fen kann.“

An die Feu­er­wehr­män­ner des Kreis­feu­er­wehr­ver­ban­des Alzey-Worms schrieb Held die­sen Satz:

Als Ver­tre­ter unse­rer Regi­on süd­li­ches Rhein­hes­sen im Bun­des­tag ste­he ich jeder­zeit für Ihre Fra­gen Pro­ble­me oder Kri­tik bereit. Egal was Ihnen auf dem Her­zen liegt … bit­te kon­tak­tie­ren Sie mich, wenn ich Ihnen wei­ter­hel­fen kann.“

Wir sehen: Bei­den Sät­ze, zwi­schen denen immer­hin zwei Jah­re lie­gen, sind abso­lut iden­tisch. Wort für Wort. Wie oft wur­den sie wohl geschrie­ben? Copy & pas­te – mas­sen­haft, lieb­los, belie­big. Dar­un­ter „Ihr Held“, ein­deu­tig aus dem Unter­schrif­ten-Auto­mat. Geht ganz schnell: Rei­nes Blend­werk.

Enga­gier­tes Ehren­amt hät­te sicher­lich etwas mehr ehr­li­che Hin­wen­dung ver­dient, gera­de von einem Stadt­bür­ger­meis­ter. Auch wenn der dafür nicht extra bezahlt wird.

31 Gedanken zu „Marcus Held: Dankesworte aus dem Schreibautomat

  1. S.B.

    Liebe/r Herr/Frau Scher­ning, und ande­re „nicht ganz unbe­fan­ge­ne“ Kom­men­ta­to­ren. Wer immer noch nicht glaubt, dass die Aktio­nen von Herrn Held meist aus heis­ser Luft bestehen, der hat es ein­fach nicht begrif­fen! Ja, mor­gen am 14.01.2018 ist Neu­jahrs­emp­fang des Stadt­bür­ger­meis­ters von Oppen­heim, und ich kann von Glück sin­gen, dass ich mich nicht als Ehren­ämt­ler „mit dem Ring in der Nase durch die Mane­ge füh­ren las­se“! Jetzt wisst ihr bestimmt auch, wer hier immer „angst­er­füllt“ mit S.B. kom­men­tiert hat! Ist mir auch mitt­ler­wei­le egal, ob als S.B. oder Ste­fan Buch, ich bin durch die Bank von Herrn Mar­cus Held bit­ter ent­täuscht! Scha­de, einen Men­schen ken­nen­ge­lernt zu haben, der sich offen­sicht­lich an kei­ne Regeln und Moral hält!

  2. Gerhard Stärk

    Bezüg­lich des Kom­men­tars von R. Bür­ger „.… die AZ ist längst ein Teil des Pro­blems Held …“ sei auch auf den heu­ti­gen Kom­men­tar des Redak­ti­ons­lei­ters Ulrich Gerecke von der AZ – Lands­kro­ne ver­wie­sen, der ganz wesent­lich für den rei­bungs­lau­fen Lauf der Held­schen Pro­pa­gan­da­ma­schi­ne bei der Ver­lags­grup­pe Rhein Main (VRM) ver­ant­wort­lich ist und in sei­ner stän­di­gen, unsäg­li­chen Rela­ti­vie­rung der Held­schen Ver­feh­lun­gen nicht ein­mal davor zurück­schreckt, die AL und die CDU als Pro­fi­teu­re des „Sys­tems Held“ anzu­schwär­zen. Man glaubt es nicht. Der AL, die als ein­zi­ge Frak­ti­on im Oppen­hei­mer Stadt­rat seit Jah­ren mas­siv die Amts­füh­rung des Stadt­bür­ger­meis­ters und sei­ner Vasal­len kri­ti­siert und ange­grif­fen hat und der CDU, die sich inzwi­schen zumin­dest von ihrem lang­jäh­ri­gen SPD Koali­ti­ons­part­ner abge­setzt hat, vor­zu­hal­ten, sie hät­ten „über Jah­re eben­falls am Sys­tem Held par­ti­zi­piert oder dar­in mit­ge­mischt“, ist schon ein star­kes Stück. Die Kri­tik an der SPD – Mehr­heit im Stadt­rat, die “ viel nickt und viel schweigt“ fällt dage­gen wie immer sehr mode­rat aus und beschränkt sich auf Atmo­sphä­ri­sches, obwohl doch inzwi­schen klar belegt (!) ist, dass die wirk­li­chen Pro­fi­teu­re und auch Unter­stüt­zer des „Sys­tems Held“ (nahe­zu) aus­schließ­lich Ver­tre­ter der SPD sind.
    Ger­hard Stärk

  3. Herbert II

    AZ-KH; Land­kreis Bad Kreuz­nach, vom 13.01.2018

    Bür­ger­meis­ter im Land­kreis Bad Kreuz­nach hal­ten sich offen­bar an die Geset­ze“

    Im Gegen­satz zu den Vor­gän­gen in „rhein­hes­si­schen“ Rat­häu­sern.…..

    Im Gegen­satz zu den Vor­gän­gen in rhein­hes­si­schen Rat­häu­sern bewe­gen sich also die Bür­ger­meis­ter im Land­kreis offen­bar auf juris­tisch ein­wand­frei­em Boden. Die lau­fen­de Debat­te um die Neben­ein­künf­te, sagt Land­rä­tin Dickes gleich­wohl, zei­ge, wie dünn das Eis sein kann. Die Christ­de­mo­kra­tin for­dert das Land denn auch auf, „end­lich eine kla­re Struk­tur in die The­ma­tik zu brin­gen, um Rechts­si­cher­heit zu schaf­fen“.

  4. R. Bürger

    Die AZ hat wie­der eine Meis­ter­leis­tung voll­bracht.
    Sie berich­tet heu­te auf ihrer Rhein­land-Pfalz-Sei­te unter der Über­schrift „Held ent­schul­digt sich für Dreh“ vor allem dar­über, dass sich Held ent­schul­digt.

    Die Leser im Wahl­kreis 206 außer­halb des Ein­zugs­be­reichs der „Lands­kro­ne“ wer­den nicht erst über die pro­vo­zie­ren­de Akti­on des Bür­ger­meis­ters infor­miert – son­dern ihnen wird zuerst die demü­ti­ge Ges­te Helds mit­ge­teilt und dann unter fer­ner lie­fen der Casus Bel­li. Die Leser neh­men zuerst eine demü­ti­ge Ges­te wahr – nach der deren Ursa­che in ihrer eigent­li­chen Bedeu­tung ver­liert. So geht Mani­pu­la­ti­on!

    Das war bei der Bericht­erstat­tung über den Rech­nungs­hof­be­richt im Prin­zip ganz ähn­lich. Anstatt erst ein­mal ganz nüch­tern und sach­lich allei­ne über den Bericht des LRH zu schrei­ben, wur­den die Ent­schul­di­gun­gen (und damit die sub­jek­ti­ven Abschwä­chun­gen) des Bür­ger­meis­ters ohne wei­te­re Kom­men­tie­rung mit­ge­lie­fert und auch das Urhe­ber­recht des LHR im Inter­es­se Helds miss­ach­tet.
    Der AZ ist der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te/­Stadt­bür­ger­meis­ter/­Schwimm­bad­be­auf­trag­te/H­GO-Geschäfts­füh­rer/et­c/etc mit sei­ner Ent­schul­di­gung wich­ti­ger als deren Ursa­che. Das ist mise­ra­bler, par­tei­ischer Jour­na­lis­mus.

    Für mich bleibt fest­zu­stel­len: Die AZ ist für die Bür­ger längst ein Teil des Pro­blems Held gewor­den!

    P.S. :Ich dan­ke der Pfar­re­rin für ihre deut­li­che und nüch­ter­ne Kri­tik („Uneinsichtig“/„Hätte den Dreh nicht genehmigt“/„Hat nicht um Geneh­mi­gung gefragt“ usw) an der Tat­sa­che, dass der MdB die Kir­che zu per­sön­li­chen Pro­pa­gan­da­zwe­cken miß­braucht hat.

  5. Daniel Byczkowski

    Jeder anstän­di­ge Bür­ger wird sich nicht von dem Man ehren las­sen.

  6. e4

    Das Papier

    Der Dank an den bra­ven Bür­ger von unse­rem „Held“,
    spie­gelt nun eine ganz ande­re Welt.

    Kämpft und ringt er um die Macht,
    ver­schickt der „Held“ Papier mit Adler‚s Kraft.

    Er denkt der gro­ße Vogel auf dem Papier,
    ver­schlei­ert die Zustän­de vor sei­ner Tür.

    Doch in Rhein­hes­sen hängt fast an jeder zwei­ten Wand,
    die Ehrung aus sozia­lis­ti­scher Hand.
    Nun fragt der bra­ve Bür­ger, hat die Ehrung ein Sys­tem?
    Das wird sicher nur der „Mag­gus“ ver­ste­hen.

    Drum Bür­ger sei wach und hell,
    schau drauf was steht drin
    und du erkennst, das Papier macht wenig Sinn!

    Nun sitz ich hier in Hil­le­sheim und trink mit dem Carl ein Gläs­chen Wein.
    Er sagt: „ Was inter­es­siert mich der MdL in Mainz,
    my son-in-law is ever­y­whe­re, die „CDU“ muss wie­der her.“

      • Holger

        Hal­lo Herr Jupp L.,

        auch in schwie­ri­gen Zei­ten soll­te man den Humor nicht ver­lie­ren!

        AZ Nach­rich­ten Oppen­heim: 15.03.2017
        Leser­te­le­fon: Mei­nun­gen zu Krä­mer­eck Süd und Lands­kron­ga­le­rie gehen weit aus­ein­an­der

        • Jupp

          Hal­lo Hol­ger, ist ein ande­rer Jupp. Für dau­ern­de Rei­me­rei ist das The­ma vile zu ernst, Fast­nacht hin oder her…

          Im übrgen soll­te man nie­man­den dif­fa­mie­ren, weil er sich posi­tiv zum neu­en Krä­mer­eck äußert, die­ser Stil soll­te bei den hie­si­gen SPD- Krei­sen blei­ben.

          • M.T.

            Hal­lo Jupp,

            gibt es außer den „SPD-Krei­sen“ auch noch ande­re Par­tei­en in Oppen­heim?

      • J.

        @ Jupp – Sie sind aus einem ande­ren Thread noch eini­ge Ant­wor­ten schul­dig.

        Wenn Sie sich äußern, müs­sen Sie auch Reak­tio­nen erwar­ten. Der höf­li­che Mensch beant­wor­tet Fra­gen, es sei denn er hat kei­ne Ant­wor­ten oder Argu­men­te. Dann soll­te man auch das ein­räu­men. Wann ver­ste­hen Sie und ande­re Hel­den Ver­eh­rer, dass durch die beleg­ten fort­ge­setz­ten Rechts­brü­che (sie­he Bericht des LRH), Halb­wahr­hei­ten und Lügen immer mehr Men­schen kei­ne Lsut mehr haben sich blen­den zu las­sen.

        Mir drängt sich der Gedan­ke auf, dass die ver­blie­be­nen MH Fans schlicht Men­schen sind die kon­kret und per­sön­lich vom Sys­tem Held, sei es direkt oder indi­rekt pro­fi­tie­ren.
        Ver­gleich­bar zum Bei­spiel auch mit Sys­te­men wie in der DDR – auch dort gab es vie­le Sys­tem Por­fi­teu­re die bis zum Ende hin nicht sehen woll­ten, oder konn­ten was die Stun­de geschla­gen hat.

      • Hans Leweling

        Jupp, mit Ihrer Mei­nung ste­hen Sie aber ziem­lich allei­ne. Wäre schön, wenn Sie auch einen geist­rei­chen Reim bei­tra­gen wür­den.
        Ich ver­mis­se hier die Rei­me von ‚Wil­helm Busch’, lei­der hat man lan­ge nichts von ihm gehört.
        An alle Rei­mer hier: macht bit­te wei­ter und lasst euch durch Leu­te wie Jupp nicht ent­mu­ti­gen!

      • A. B.

        Jupp, Sie ste­hen nicht allei­ne. Noch nicht ein­mal hier und in Oppen­heim schon gar nicht.

        • J.

          Hal­lo A.B.

          ich mache es mir mal ein­fach und kopie­re einen Teil mei­nes Komen­tars an Jupp für Sie.
          „Wann ver­ste­hen Sie und ande­re Hel­den Ver­eh­rer, dass durch die beleg­ten fort­ge­setz­ten Rechts­brü­che (sie­he Bericht des LRH), Halb­wahr­hei­ten und Lügen immer mehr Men­schen kei­ne Lust mehr haben sich blen­den zu las­sen.

          Mir drängt sich der Gedan­ke auf, dass die ver­blie­be­nen MH Fans schlicht Men­schen sind die kon­kret und per­sön­lich vom Sys­tem Held, sei es direkt oder indi­rekt pro­fi­tie­ren.
          Ver­gleich­bar zum Bei­spiel auch mit Sys­te­men wie in der DDR – auch dort gab es vie­le Sys­tem Por­fi­teu­re die bis zum Ende hin nicht sehen woll­ten, oder konn­ten was die Stun­de geschla­gen hat.“

          Nun A.B. wo darf man Sie denn ein­ord­nen? Direkt oder indi­rekt?

        • Jupp

          Es geht nur um die Rei­me, nicht um den Inhalt des Blogs. Das Geba­ren von Held & Co fin­de ich zum Kot­zen.

          • Karl

            @ Jupp,

            auch Rei­me trans­por­tie­ren Inhal­te (auch humo­ris­ti­sche).
            Und wer mit dem „Blog“ über­for­dert ist, hat die Mög­lich­keit sei­nen PC aus­zu­schal­ten.

            Fazit: Immer locker blei­ben, nur in einer Dik­ta­tur gibts Denk­ver­bo­te.

          • Jupp

            @Karl. Echt jetzt? Ich glau­be, Sie haben ein Ver­ständ­nis­pro­blem. Und goog­len Sie mal Dik­ta­tur.

          • Anne C.

            Hal­lo Jupp,

            die Rei­me von „E4“ emp­fin­de ich als abwech­selnd erfri­schend und ein­prä­gend. Der Inhalt ist umfäng­lich gege­ben. Vie­le Bei­trä­ge liest man, einen Reim spürt man.
            Jupp, schrei­ben Sie doch auch einen Reim!
            Ansons­ten kann ich Ihr durch­sich­ti­ges Begeh­ren nur als Zen­sur bewer­ten. Und das hat viel­leicht schon zu lan­ge in Oppen­heim und Umge­bung statt­ge­fun­den?
            Wür­den Sie auch die Demos von Axel Dah­lem ver­hin­dern wol­len?

      • Hedwig

        @ Jupp
        sie­he Bei­trag gesen­det von Her­bert

        AZ-KH; Land­kreis Bad Kreuz­nach, vom 13.01.2018
        „Bür­ger­meis­ter im Land­kreis Bad Kreuz­nach hal­ten sich offen­bar an die Geset­ze“

        —- Im Gegen­satz zu den Vor­gän­gen in „rhein­hes­si­schen“ Rat­häu­sern.….. —-

        Doch ein Pro­blem in Rhein­hes­sen?
        Und Tex­te sind Tex­te und Rei­me sind auch Tex­te!
        Ich ver­ste­he den Inhalt und die Aus­sa­ge.

        • Jupp

          Glück­wunsch, Hed­wig. Für mich den­noch ein unge­eig­ne­tes Stil­mit­tel bei den Dimen­sio­nen der Vor­wür­fe. Und irgend­wann sind Schüt­tel­rei­me laaaaa­ang­wei­lig …

  7. C.o.

    Die­ser Mensch ist nur noch pein­lich. Der Gott von Oppen­heim hat jeg­li­che Rea­li­tät und Cha­rak­ter ver­lo­ren. Eigent­lich kann er uns nur noch leid tun. Unser schö­nes Oppen­heim so in den Dreck zu zie­hen mit die­sen arro­gan­ten über­heb­li­chen Machen­schaf­ten. Die­se Selbst­dar­stel­lung ist wider­lich. Bin echt sau­er.

  8. Henriette Degünther

    Es ist eine Unsit­te vie­ler Poli­ti­ker, sich mit per­sön­li­chen Wor­ten, Kom­pe­ten­zen und Taten dar­zu­stel­len, die sie von Per­so­nal erle­di­gen las­sen. Das täuscht man­chen Bür­ger und ent­wer­tet mög­li­cher­wei­se sogar ech­ten Dank, ech­te Taten, die nicht mehr als sol­che erkannt wer­den.

    Man mag sich nicht vor­stel­len, wel­che Gefäl­lig­kei­ten für die Ange­schrie­be­nen auf dem Weg erfolgt sind.

    Der­ar­ti­ge Gepflo­gen­hei­ten sind üblich gewor­den, blei­ben aber für mich aber demo­kra­tie­feind­lich und „unanständig“(als Anre­gung das Buch „Über den Anstand in schwie­ri­gen Zei­ten …“ von Axel Hacke) . Sie müs­sen auf­hö­ren. Die Web­sei­te trägt dazu bei. Dank an den Jour­na­lis­ten Ruhmöl­ler.

  9. A. B.

    Wie alle ande­ren Poli­ti­ker auch. Die sel­ben Schrei­ben setzt auch Helds Kol­le­gen der CDU, FDP, der Grü­nen und der Lin­ken und sicher­lich auch bald die der AFD genau­so ab. Auch nicht mit weni­ger Recht­schreib­feh­ler. Man kann es auch wirk­lich über­trei­ben. Dass man sich über sei­nen „Auf­tritt“ in der Kir­che auf­regt kann ich ja noch ver­ste­hen, dass man jetzt aber die Brie­fe benutzt um ihn und sei­ne Mit­ar­bei­ter lächer­lich zu machen ist doch eher unte­res Stra­ßen­ni­veau. Und dass die Schrei­ben aus Ber­lin kom­men ist doch logisch, immer­hin schreibt bzw. lässt er als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter anschrei­ben und die Brie­fe des Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­cus Held dürf­ten ja schon rein recht­lich nicht aus dem Rat­haus der Stadt Oppen­heim kom­men. Und ob die Brie­fe nun aus sei­nem Ber­li­ner Büro oder aus sei­nem Wahl­kreis­bü­ro in Worms kom­men macht am Por­to nichts. Es wird nicht teu­rer. Die­se künst­li­che Auf­re­gung ver­ste­he ich nun wirk­lich nicht.

    • R.O.

      Auch nicht mit weni­ger Recht­schreib­feh­ler…………

      A.B.
      Sie soll­ten erken­nen, dass das KEIN unte­res Stra­ßen­ni­veau ist!
      Es wird auf­ge­zeigt wie sich ein Sozi­al­de­mo­krat (mit vor­ge­fer­tig­ten Tex­ten & Adler) beim Bür­ger ein­schleicht und prä­sen­tiert so, dass das Sys­tem der Belo­bi­gun­gen hin­ter­fragt wer­den muss.

      In der Ex-DDR wur­den für bestimm­te Zwe­cke Rosen ver­teilt.

    • Zeehr

      Sie lie­gen sicher­lich nicht falsch.
      Aber auch hier schießt Herr Held halt lei­der den Vogel ab: Mei­ne Nich­te wohnt in einem Nach­bar­ort von Oppen­heim und hat anläss­lich ihrer Erst­kom­mu­ni­on ein Glück­wunsch­schrei­ben von Herrn Held in sei­ner Eigen­schaft als Stadt­bür­ger­meis­ter erhal­ten.
      Gut, net­ter Mann, möch­te man mei­nen. Er hat ja auch mal gesagt, wenn er Jubi­la­ren kei­nen Blu­men­strauß mehr schen­ken könnte/dürfte, könn­te man das Buch zu machen.
      Aber was geht ihn eine Fei­er im Nach­bar­ort an? Gar nix. Klas­si­sches Ein­schlei­men bei den Eltern für die BT-Wah­len auf Kos­ten der Stadt­kas­se (Klein­vieh macht auch Mist und der läp­pert sich).
      Und wie auch jüngst bei der Ein­la­dung für die vor Jah­ren ver­stor­be­ne Zahn­ärz­tin und bei den von Herrn Ruhmöl­ler genann­ten Bei­spie­len, liegt auch hier der Feh­ler im Detail: Er hat mei­ner Nich­te zur Kon­fir­ma­ti­on gra­tu­liert, nicht zur Erst­kom­mu­ni­on.

  10. Muckel

    Herr Held nutzt jede Mög­lich­keit sich mit Gewalt in Sze­ne zu set­zen und die Pro­pa­gan­da-Maschi­ne rol­len zu las­sen, auch wenn er abso­lut gar nichts damit zu tun hat.
    Auch sein Face­book-Post anläss­lich des Hoch­was­sers am Rhein fällt in die­se Kate­go­rie. Da wer­den 3 getreue Feu­er­wehr­ka­me­ra­den an sei­ner Sei­te plat­ziert und müs­sen sei­ne Wich­tig­tue­rei unter­stüt­zen. Dabei ist Herr Held als Stadt­bür­ger­meis­ter nicht für die Feu­er­wehr zustän­dig. Aber egal, Haupt­sa­che mal wie­der Mit­ge­fühl geheu­chelt und sich wich­tig gemacht. Eigent­lich hät­te Bür­ger­meis­ter Pen­zer als „Lei­ter der Feu­er­wehr“ ein­schrei­ten müs­sen, denn außer, dass er die Kame­ra­den von der Arbeit abge­hal­ten, sie für sei­ne Zwe­cke miss­braucht hat, war kei­ne ande­re Absicht vor­han­den.
    An die­ser Stel­le mein ernst gemein­ter Respekt für die Hel­fer der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren, die ihre Frei­zeit zum Woh­le Aller opfern!!!

  11. PLS

    Hat der Held wirk­lich stu­diert, oder hat­te er auch einen Stell­ver­tre­ter dort sit­zen ?
    Der Mann braucht asap einen Micro­soft Word Kurs. ha.ha.ha…

  12. Markus Haase

    Als Ver­tre­ter unse­rer Regi­on süd­li­ches Rhein­hes­sen im Bun­des­tag???
    Ist er da nicht nur rein gerutscht?
    Als Ver­tre­ter der Regi­on wur­de doch ein gewis­ser Jan gewählt!
    Und das nicht nur 2017 son­dern auch die Wahl davor.

  13. K.Scherning

    Der Tag hat bekannt­lich nur 24 Stun­den, bei der Fül­le von Ehren­äm­tern und Ver­pflich­tun­gen, kann der arme Herr Held nicht alles in Per­son erle­di­gen.
    Dadurch das die Post von wem auch immer in Ber­lin geschrie­ben wur­de, hat er wie immer an Oppen­heim gedacht, da die Mit­ar­bei­ter, Papier und Por­to wohl von Ber­lin bezahlt wer­den.

Die Kommentare sind geschlossen.