Knall in Nierstein: Wo sind nur die China-Firmen?

Unse­re heu­ti­ge Geschich­te hat mit dem Oppen­heim-Skan­dal und den Affä­ren von Mar­cus Held nur bedingt zu tun: Sie spielt im Nach­bar­städt­chen Nier­stein, wo sich seit eini­ger Zeit eine auf­ge­heiz­te Auf­bruch­stim­mung breit gemacht hat. Wie in Oppen­heim wird ver­sucht, Asia­ten anzu­lo­cken – als Tou­ris­ten wie als Unter­neh­mer. Nier­stein ist angeb­lich schon einen Schritt wei­ter als Oppen­heim: Nach einer Chi­na-Rei­se ver­kün­de­te der dor­ti­ge Stadt­bür­ger­meis­ter (zugleich Beauf­trag­ter der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz für die „Ent­wick­lung Rhein-Selz-Park, Nier­stein“), zwei Fir­men aus dem Reich der Mit­te woll­ten sich in sei­ner Stadt ansie­deln, nota­ri­ell sei bereits alles unter Dach und Fach. Wir haben ver­sucht, uns das etwas genau­er anzu­schau­en. Pro­blem: Die Fir­men gibt’s nicht.

Das Büro mit der Num­mer 19 im Erd­ge­schoss des Amts­ge­richts Mainz sieht genau­so aus, wie man sich ein Archiv vor­stellt: Akten­ber­ge, wohin man schaut – in den Rega­len an den Wän­den, im Raum ver­teilt auf klei­nen Schrän­ken, auf den Schreib­ti­schen mit den Com­pu­ter-Bil­der­schir­men: Über­all lie­gen Ber­ge von Doku­men­ten-Sta­peln, ein­ge­fasst in blass-grau­grü­ne Papp­de­ckel.

Das Amts­ge­richt in Mainz: Hier müs­sen sich alle Fir­men, die sich in der Regi­on nie­der­las­sen wol­len, anmel­den.

Wir befin­den uns im Main­zer Regis­ter­ge­richt. Vor­ne, gleich hin­ter der Büro­tür, sitzt eine Frau, das Tür­schild weist sie als „Jus­tiz­be­schäf­tig­te“ aus, sie ist unge­mein nett und hilfs­be­reit, sie tippt uner­müd­lich die von uns genann­ten Fir­men­na­men in den Com­pu­ter ein, klickt dann auf „suchen“ – und wie­der: nichts.

Ne“, meint sie nach einem hal­ben Dut­zend erfolg­lo­ser Ver­su­che, „das wird nichts: Die Fir­men, die Sie suchen, die gibt’s gar nicht.“

Und damit haben wir jetzt ein Pro­blem: In der Zei­tung hat­ten wir gele­sen, dass chi­ne­si­sche Fir­men ante por­tas stün­den. „Das ist nota­ri­ell unter Dach und Fach“, hat­te sich der Stadt­bür­ger­meis­ter von der Lokal­zei­tung am 7. Novem­ber zitie­ren las­sen. Bereits am 28. Sep­tem­ber hat­te die Pres­se geschrie­ben: Nach Anga­ben von Tho­mas Gün­ther „han­delt es sich bei den am 22. Sep­tem­ber gegrün­de­ten Fir­men um Toch­ter­un­ter­neh­men chi­ne­si­scher Kon­zer­ne mit Sitz in Nier­stein“.

Das ist eigent­lich unmiss­ver­ständ­lich for­mu­liert. Doch dann krie­gen wir als Aus­kunft beim zustän­di­gen Amts­ge­richt von der net­ten Frau gesagt: nichts. Die Fir­men gibt’s gar nicht.

Wir ste­cken wie­der mit­ten­drin in einer die­ser rhein­hes­si­schen Geschich­ten, in denen mäch­tig laut auf­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter wie zu prall auf­ge­bla­se­ne Luft­bal­lons wir­ken: Sticht man rein, gibt’s ’nen Knall. Oppen­heim kennt das inzwi­schen zur Genü­ge, dort ist, um im Bild zu blei­ben, der Luft­bal­lon bereits geplatzt.

Und jetzt auch du, Nier­stein?

Passabler Kommunalpolitiker mit falschem Parteibuch

In dem 8000-See­len-Städt­chen regiert seit Jahr und Tag Stadt­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gün­ther. Er fun­giert zugleich – die­se „Pro­fes­si­on“ ken­nen wir ja auch aus dem Oppen­hei­mer Rat­haus – als Beauf­trag­ter der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz, in sei­nem Fall für die „Ent­wick­lung Rhein-Selz Park, Nier­stein“, dotiert mit 600 Euro monat­lich (steu­er­lich geschickt gesplit­tet in 150 Euro steu­er­freie Ehren­amts­pau­scha­le und 450 Euro, die der Pau­schal­be­steue­rung durch die Ver­bands­ge­mein­de unter­lie­gen).

Gün­thers Stadt Nier­stein ist, das aber nur am Ran­de, eben­so wie die Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz mit einem Geschäfts­an­teil von nomi­nal 7.500 Euro an der Rhein-Selz Park Nier­stein GmbH betei­ligt. Die Gesell­schaft ist mit einem Stamm­ka­pi­tal von 30.000 Euro im Han­dels­re­gis­ter Mainz ein­ge­tra­gen (HRB 44521). Ihr Zweck ist pri­mär die „Ent­wick­lung und Ver­pach­tung des Gelän­des der ehe­ma­li­gen Kaser­ne Dex­heim, heu­ti­ger Rhein-Selz-Park Nier­stein“. Wes­halb sich die Fra­ge auf­drängt: Was kann Gün­thers Auf­ga­be als (bezahl­ter) Beauf­trag­ter für den Rhein-Selz Park sein – wo des­sen Zukunft doch sicher­lich bereits ori­gi­när im Auf­ga­ben­feld des Stadt­bür­ger­meis­ters von Nier­stein liegt? Aber naja: Der Krea­ti­vi­tät bei der Schöp­fung von Ämtern ist im Gebiet der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz bis­lang offen­bar kei­ne Gren­ze gesetzt.

Aus Sicht der roten Oppen­hei­mer ist Tho­mas Gün­ther jeden­falls ein ganz pas­sa­bler Kom­mu­nal­po­li­ti­ker mit dem fal­schen Par­tei­buch: Gün­ther ist Mit­glied der CDU. Unter den Christ­de­mo­kra­ten in der Regi­on wie­der­um gibt’s eine gan­ze Men­ge, die zwar zu einem ähn­li­chen Urteil hin­sicht­lich des Par­tei­buchs kom­men, frei­lich aus ande­rem Blick­win­kel: Gün­ther suche all­zu bemüht die Nähe zu regio­na­len SPD-Gran­den, sagen sie, und er agie­re oft­mals der­art unge­niert unter der Paten­schaft des infor­mel­len SPD-Ober­haupts Micha­el Reit­zel gegen sei­ne eige­nen Par­tei­freun­de, dass man ihn poli­tisch kaum noch bei der CDU ver­or­ten kön­ne.

Eines aller­dings beschei­ni­gen ihm selbst sei­ne hef­tigs­ten Kri­ti­ker: Als Stadt­bür­ger­meis­ter habe er für Nier­stein gut was geschafft. Die Gemein­de habe sich pro­per ent­wi­ckelt, wirt­schaft­lich und finan­zi­ell ste­he sie weit­aus bes­ser dar als das dar­ben­de Oppen­heim mit sei­nem SPD-Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held. Nier­stein, so heißt es, kön­ne mit gesun­dem Opti­mis­mus nach vor­ne schau­en.

Und jetzt die­ses Desas­ter: Zwei chi­ne­si­sche Fir­men sol­len laut dem Stadt­bür­ger­meis­ter bereits vor Wochen Nie­der­las­sun­gen in Nier­stein gegrün­det haben. Aber beim Amts­ge­richt in Mainz, wo das für Nier­stein zustän­di­ge Han­dels­re­gis­ter jede Fir­men-Neu­grün­dung und jede Errich­tung einer Nie­der­las­sung peni­bel in die­se grau­grü­nen Akten­de­ckel ein­sor­tiert, weiß man nichts davon.

Was läuft da schief? Plus­tert sich auch hier der Bür­ger­meis­ter eines klei­nen Städt­chens mit Dop­pel­funk­ti­on als Beauf­trag­ter der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz auf, um Ein­druck bei Bür­gern in der Stadt und Regi­on zu schin­den? War der Wunsch nach Beach­tung der Vater sei­ner fern­öst­li­chen Erzäh­lun­gen, mit denen ihn die Zei­tungs­re­dak­teu­re in gutes Licht rücken soll­ten?

Oder soll­ten wir, das wol­len wir nie­mals aus­schlie­ßen, bei unse­ren Recher­chen irgend­et­was über­se­hen haben?

Gehen wir der Rei­he nach alles noch ein­mal durch:

In Oppen­heim hat­te Hel­mut Kre­the, loka­ler Frem­den­ver­kehrs-Exper­te kraft Bei­geord­ne­ten-Amtes, bereits vor gut andert­halb Jah­ren ver­kün­det, er wol­le Chi­ne­sen nach Oppen­heim locken. „Unser Ziel ist es, einen Fuß in den asia­ti­schen Raum zu krie­gen“, sag­te Kre­the damals. Die Zei­tung schrieb’s, natür­lich; es blieb aller­dings bei der Ansa­ge: Von einem ver­mehr­ten Auf­kom­men von Tou­ris aus dem Land des Lächelns hat man nie was gehört.

Vor gut sechs, sie­ben Wochen unter­nahm Kre­the einen neu­en Anlauf: Zusam­men mit sei­nem Rat­haus-Kol­le­gen Hans­jür­gen Bod­de­ras woll­te er nun­mehr Viet­na­me­sen in die Stadt lot­sen. Wir haben dar­über berich­tet: Zu nacht­schla­fen­der Stun­de waren die bei­den Bei­geord­ne­ten in einen Zug gestie­gen und nach Ber­lin gefah­ren, wo sie den zustän­di­gen Bot­schaf­ter auf­such­ten. Noch schnell ein Foto für Face­book – und abends ging’s schon wie­der heim. Hier ver­rie­ten die Rat­haus-Poli­ti­ker der loka­len Pres­se, dass der Spaß echt güns­tig gewe­sen sei, das Spar­ti­cket habe nur 224 Euro gekos­tet.

Auf der Home­page der Stadt Oppen­heim heißt es seit­dem: „Viet­nam meets Oppen­heim“.

So ist das in Oppen­heim.

Zeitung jubiliert: Höchstes Interesse in China an Nierstein

Vom Nach­bar­ort Nier­stein aus hat­te der auch als lis­tig beschrie­be­ne Gün­ther das alles ganz sti­ckum beob­ach­tet, um sodann sei­nen eige­nen Plan zu ver­fol­gen: Er ließ sich von einer Chi­ne­sin, die in sei­ner Stadt ein Restau­rant betreibt, eine Rei­se in die fer­ne Volks­re­pu­blik orga­ni­sie­ren. Und flog kur­zer­hand hin – mit der Chi­ne­sin „im Gepäck“, zwei Bei­geord­ne­ten aus sei­nem Rat­haus sowie, unter ande­rem, Ex-Land­rat Claus Schick, einem stram­men SPD-Mann, den Gün­ther kurz zuvor, da kennt er weder Scham noch Schmerz, zum Ehren­bür­ger von Nier­stein ernannt hat­te.

Nier­stein goes Chi­na“ titel­te die Lokal­zei­tung. Das dürf­te Gün­ther gefal­len haben, klang es doch irgend­wie nach Feld­zug, nach Erobe­rung. Zehn Tage tour­te die Trup­pe durch die Volks­re­pu­blik – und was Tho­mas Gün­ther dann erzäh­len konn­te, das stell­te die Spar­ti­cket-Zug­fah­rer aus Oppen­heim ganz tief in den Schat­ten:

Meh­re­re Unter­neh­men aus dem Reich der Mit­te haben höchs­tes Inter­es­se an Grund­stü­cken im Rhein-Selz-Park ange­mel­det oder sich schon Area­le gesi­chert“ So jubi­lier­te die Zei­tung auf der ers­ten Sei­te ihres Lokal­teils. Der für die Über­schrift vor­ge­se­he­ne Platz war zu klein, um alle guten News zu nen­nen: „Chi­ne­sen sichern sich Grund­stü­cke – Inves­tor aus dem Reich der Mit­te will in Nier­stein pri­va­te Fach­hoch­schu­le bau­en – Ers­te Ver­trä­ge“

Die pope­li­ge Viet­na­me­sen-Akqui­se der Oppen­hei­mer in der Bun­des­haupt­stadt wirk­te neben Gün­thers Zehn-Tage-Trip wie eine bra­ve Wun­der­ker­ze neben einem gran­dio­sen Feu­er­werk aus Chi­na-Böl­lern: Da besucht ein 61-jäh­ri­ger Bür­ger­meis­ter aus einem klei­nen rhein­hes­si­schen Städt­chens zum ers­ten Mal in sei­nem Leben das Reich der Mit­te – und kommt zurück mit tol­len Fir­men, groß­ar­ti­gen Inves­ti­tio­nen und neu­en Arbeits­plät­zen.

Gün­ther, daheim nun­mehr als aus­ge­wie­se­ner Chi­na-Ken­ner unum­strit­ten, erklär­te den Lokal­jour­na­lis­ten, wie er Lage und vor allem Zukunft von Chi­ne­sen und Nier­stei­nern sehe: „Die wol­len ver­stärkt in den euro­päi­schen, den deut­schen Markt.“ Nier­stein mit der Nähe zum Frank­fur­ter Flug­ha­fen sei für die asia­ti­schen Unter­neh­mer über­aus attrak­tiv. „Vor allem aber auch, weil wir Flä­che bie­ten kön­nen.“

Frau Großkopf managt alles

Jetzt, nach Tagen auf­ge­reg­ter Schnapp­at­mung ange­sichts die­ses Gün­ther-Coups, fan­gen wir lang­sam wie­der an, nor­mal zu den­ken. Und wür­den ger­ne mit dem Bür­ger­meis­ter per­sön­lich dar­über reden: Wie kon­kret und sicher sind die Fir­men-Zusa­gen, wer sind die Unter­neh­men eigent­lich genau, was pla­nen sie, wie vie­le Arbeits­plät­ze sol­len ent­ste­hen…

Als wir Gün­ter an sei­nem Han­dy errei­chen, reagiert er – nun, wie besag­ter Luft­bal­lon. Ein Knall – Gün­ther fängt sofort an zu schrei­en: Er wer­de nie­mals auch nur ein Wort mit dem Autor die­ser Web­sei­te reden! Er spre­che nicht mit „bezahl­ten Jour­na­lis­ten“! Nie­mals! Er rede nur mit den Redak­teu­ren von der Lokal­zei­tung!

Als er wegen Luft­ho­lens kurz inne­hal­ten muss, kön­nen wir ihm zuru­fen: Genau dar­um gehe es doch, eben um das, was in den Zei­tun­gen stand, das hät­te uns ein wenig irri­tiert…

Unklar, ob Gün­ther das noch mit­be­kom­men hat. Er hat ein­fach auf­ge­legt.

Scha­de! Dann müs­sen wir lei­der ohne sei­ne Stel­lung­nah­me schrei­ben, was wir her­aus­ge­fun­den haben:

Die ers­te Fest­stel­lung ist nur eine Klei­nig­keit: Die Chi­ne­sin, die als „Tür­öff­ne­rin“ an Gün­thers Sei­te mit­reis­te, betreibt als „Geschäfts­füh­re­rin“ in der Gro­ßen Fischer­gas­se in Nier­stein das alte Restau­rant „Alter Vater Rhein“. Im Jahr 2015 lau­te­te eine Über­schrift in der Zei­tung: „Xin Ru Fang über­nimmt Nier­stei­ner Tra­di­ti­ons­gast­haus“.

In den aktu­el­len Berich­ten hin­ge­gen (zum Bei­spiel hier) schreibt die Zei­tung, Gün­thers Rei­se sei von Xin­ru Fang mit­or­ga­ni­siert wor­den. Xin­ru in einem Wort – jetzt end­lich kor­rekt!

Nun ist ein falsch geschrie­be­ner Vor­na­me in der Zei­tung, in der Über­schrift zumal, sicher pein­lich, aber ansons­ten natür­lich nicht wei­ter dra­ma­tisch. Uns plagt auch etwas ganz ande­res:

Im Impres­sum von der Web­sei­te ihres Restau­rants heißt Frau Fang kor­rekt Frau Groß­kopf.

Frau Fang heißt gar nicht Fang. Sie heißt Frau Groß­kopf. Xin­ru Groß­kopf – so steht’s ganz hin­ten auf der Web­sei­te ihres Restau­rants. Den Namen Xin­ru Groß­kopf fin­den wir auch im Han­dels­re­gis­ter, wo sie als Geschäfts­füh­re­rin der Fir­ma Asap Glo­bal GmbH aus­ge­wie­sen ist, die Bau­ma­schi­nen und Bau­stof­fe ver­treibt. Als Geschäfts­adres­se die­ses Unter­neh­mens ist die Gro­ße Fischer­gas­se in Nier­stein ange­ge­ben, die Haus­num­mer ist iden­tisch mit der des Restau­rants „Alter Vater Rhein“.

Und dann gibt’s unter eben die­ser Adres­se noch eine wei­te­re Fir­ma, die nennt sich BBG Ger­ma­ny GmbH und han­delt laut Han­dels­re­gis­ter mit Nah­rungs­mit­teln. Auch hier wird die Geschäfts­füh­re­rin mit Xin­ru Groß­kopf ange­ge­ben.

Das hät­ten wir Gün­ther schon ger­ne gefragt: War­um nennt er Frau Groß­kopf immer­zu Frau Fang? Sagt er Frau Fang, weil die das von ihm so ver­langt? Oder weil Fang so schön chi­ne­sisch klingt und mehr Ein­druck macht? Oder gibt’s ande­re Grün­de?

Großes Durcheinander bei den Firmennamen

Ähn­lich unklar und mit­hin ver­wir­rend ver­hält es sich bei den Fir­men, deren Grün­dung nota­ri­ell längst unter Dach und Fach und deren Nier­stein-Invest nach Gün­thers Dar­stel­lung längst ver­trag­lich besie­gelt sein soll:

Die „All­ge­mei­ne Zei­tung Lands­kro­ne“ gab den Namen der ers­ten Fir­ma am 28. Sep­tem­ber 2017 mit „Ger­ma­ny Hong GmbH“ an; am 7. Novem­ber 2017 dage­gen schreibt sie von einem Unter­neh­men namens „Ger­man Hong GmbH“.

Mal mit, mal ohne „y“: Das ist natür­lich kei­ne gro­ße Sache. Das Pro­blem, das sich auf­tut: Die net­te Dame beim Han­dels­re­gis­ter hat bei­de Namen gecheckt – eine Fir­ma mit einem die­ser Namen ist nicht exis­tent.

Die zwei­te Fir­ma wird in der „All­ge­mei­nen Zei­tung Lands­kro­ne“ zuerst „Ger­ma­ny Emo­ti­on Techo­no­lo­gy GmbH“ genannt. Dann – glei­che Zei­tung, neu­er Tag, ande­rer Arti­kel – heißt das Unter­neh­men plötz­lich „Ger­man Moti­on Elec­tro­nic GmbH“. Die Unter­schie­de sind jetzt gra­vie­rend, die net­te Dame im Regis­ter­ge­richt tippt jeden Namen ein, kann am Ende aber auch nicht wei­ter­hel­fen: Auf kei­nem die­ser Namen lässt sich eine Fir­ma zuord­nen.

Voll­ends ver­wir­rend wird es, wenn wir in die „Loka­le Zei­tung“ schau­en, die in der Medi­en Ver­lag Rei­ser GmbH in Mainz-Gon­sen­heim erscheint: Die berich­tet von zwei Fir­men, „die vor acht Wochen eine Zweit­nie­der­las­sung in Nier­stein gegrün­det haben“ – hier hei­ßen sie „Ger­man Moti­on Elec­tro­nic Group“ und der „Ger­man Hong Group“. „Group“ klingt natür­lich ein wenig welt­läu­fi­ger als „Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung“, hilft uns bei der Wahr­heits­su­che aber auch nicht rich­tig wei­ter.

Und nun? In der Zei­tung konn­ten wir am 28. Sep­tem­ber lesen: „Wie Nier­steins Stadt­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gün­ther berich­te­te, han­delt es sich bei den am 22. Sep­tem­ber gegrün­de­ten Fir­men um Toch­ter­un­ter­neh­men chi­ne­si­scher Kon­zer­ne mit Sitz in Nier­stein.“ Da kann was nicht stim­men: Fir­men (zumal GmbHs) wer­den bei einem Notar gegrün­det – und der schickt die Daten umge­hend übers Inter­net ans Han­dels­re­gis­ter. Wenn die Fir­men in Nier­stein ansäs­sig sein soll­ten (selbst wenn dort nur Nie­der­las­sun­gen errich­tet wären und der jewei­li­ge Fir­men­sitz andern­orts wäre), müss­ten ihre Daten beim Amts­ge­richt in Mainz lie­gen. Das tun sie nicht.

Die net­te Dame im Regis­ter­ge­richt hat übri­gens in ihrem Com­pu­ter auch deutsch­land­weit nach den Fir­men gefahn­det: Fehl­an­zei­ge aller­or­ten!

Da nimmt sich kaum ver­wun­der­lich aus, was uns zuletzt an die­sem 15. Novem­ber aus dem Bau­amt der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz zuge­tra­gen wird: Irgend­wel­che Grund­stücks­kauf­ver­trä­ge mit chi­ne­si­schen Inves­to­ren im Rhein-Selz Park sind der Ver­bands­ge­mein­de bis dato nicht vor­ge­legt wor­den. Das müss­ten sie aber, weil dort zwin­gend über die Aus­übung gemeind­li­cher Vor­kaufs­rech­te zu ent­schei­den wäre.

Was hat uns der Tho­mas Gün­ther da nur erzählt?

Viel­leicht wird alles ein biss­chen viel für ihn. Ange­sichts sei­ner voll­mun­di­gen Ver­spre­chun­gen blü­hen­der Land­schaf­ten in der trist-öden Wala­chei des frü­he­ren Army-Are­als am Ran­de Nier­steins wird dem einen und ande­ren Bür­ger des Städt­chens längst schwin­de­lig:

Beein­dru­ckend, was im Rhein-Selz-Park alles ange­sie­delt wer­den soll­te und soll. Chi­ne­si­sche Ver­triebs­or­ga­ni­sa­tio­nen, eine pri­va­te chi­ne­si­sche Fach­hoch­schu­le, eine Sau­na­land­schaft mit Hotel, ein Trai­nings­ge­län­de für Sicher­heits­kräf­te, ein Auto­hof, Gewer­be, ein Grün­der­zen­trum…“

So schrieb die­ser Tage ein Leser­brief­schrei­ber, es klang bang und besorgt:

Gibt es, außer Ide­en und Hoff­nun­gen, Wunsch­vor­stel­lun­gen und Zufäl­lig­kei­ten, auch sub­stan­zi­el­le Stra­te­gi­en und kon­kre­te Plä­ne für die Ent­wick­lung des Rhein-Selz-Parks? Ganz zu schwei­gen von Trans­pa­renz und Bür­ger­be­tei­li­gung.“

Mit die­sem Film wird im Inter­net für einen Feri­en­park gewor­ben, der auf dem Gelän­de der frü­he­ren US-Kaser­ne in Nier­stein ent­ste­hen soll – für Kuwai­tis.

Und dabei hat der Mann noch gar nicht alles genannt. Es ist ja auch noch ein Feri­en­park für Kuwai­tis geplant – mit hun­der­ten Appar­te­ments, mit Schwimm­bä­dern, Spiel- und Sport­stät­ten, Shops und Restau­rants… Die leuch­ten­de Zukunft Nier­steins ist in einem You­tube-Film, der Anle­ger locken soll, längst vor­ge­zeich­net.

Schö­nes Woh­nen am Ran­de von Nier­stein, vie­le neue Fir­men, Mil­lio­nen-Inves­ti­tio­nen, alles angeb­lich in Pla­nung, und oben­drein soll’s noch eine gigan­ti­sche Off­road-Bahn geben, die das beschau­li­che Wein­bau­ge­biet, glaubt man den Befürch­tun­gen der Anwoh­nern, in eine lär­men­de Höl­le ver­wan­deln wird…

Glaubt man Tho­mas Gün­ther: Alles kein Pro­blem in die­sem klei­nen 8000-See­len-Städt­chen.

Wirk­lich nicht?

20 Gedanken zu „Knall in Nierstein: Wo sind nur die China-Firmen?

  1. NoName

    Es war ja nur eine Fra­ge der Zeit, bis die Cau­sa Held ihre Krei­se zieht und man auch auf Machen­schaf­ten im Nach­bar­städt­chen auf­merk­sam wir. Helds Dutz­freund Gün­ther regiert hier auf ähn­li­che Wei­se, man ver­steht sich über die Par­tei­gren­zen hin­weg. Gleich und Gleich gesellt sich gern. Auch hier gibt es eini­ges zu recher­chie­ren, den Betrei­bern die­ser Sei­te dürf­te der Stoff nicht aus­ge­hen. Beson­ders soll­te man sich mal den Inves­tor Wolf­ram Rich­ter anschau­en, auch da könn­te es für Nier­stein und die Regi­on noch eini­ge Über­ra­schun­gen geben. Fra­gen Sie mal bei Herrn Beh­rin­ger von der Main­zer SPD nach, da ist Herr Rich­ter bes­tens bekannt.

  2. B.M.

    Ich frag mich was mit die­ser Rhein-Selz-Park GmbH nicht stimmt. Ich war dar­an inter­es­siert ein Gebäu­de in der ehe­ma­li­gen Kaser­ne zu kau­fen. Also habe ich mit Herrn Gün­ther Kon­takt auf­ge­nom­men. Von einem Mit­ar­bei­ter aus dem Rat­haus wür­de ich an einen Pro­jekt­pla­ner ver­wie­sen, die­ser schick­te einen Mit­ar­bei­ter um mir Objek­te zu zei­gen. Mir wur­den meh­re­re Rui­nen vor Ort vor­ge­führt , man woll­te mir ein Ange­bot zukom­men las­sen. Drei Wochen lang müss­te ich einem Kauf­preis hin­ter­her tele­fo­nie­ren um mir einen abso­lut unrea­lis­ti­schen Preis nen­nen zu las­sen. In die­sen drei Wochen habe ich mir von einem Zeich­ner einen Grund­riss­plan erstel­len las­sen, Prei­se ein­ge­holt, Kos­ten­auf­stel­lun­gen erstellt, Ter­mi­ne mit Bank, Bau­amt und diver­sen Hand­wer­kern ver­ein­bart und wahr­ge­nom­men. Ich unter­brei­te­te ein Gegen­an­ge­bot mit Dar­le­gung der Inves­ti­tio­nen um das Gebäu­de eini­ger­ma­ßen wie­der benutz­bar zu machen, es kam dar­auf kei­ne Reak­ti­on. Ich wand mich dann mit der Sache an Frau Rich­ter per­sön­lich, auch hier kei­ner­lei Inter­es­se an Ver­hand­lun­gen. Lie­ber las­sen Sie das Gebäu­de wei­ter zer­fal­len und ver­wit­tern bis es letzt­end­lich abge­ris­sen wer­den muss.
    Auf der Web­sei­te der GmbH kann man seit fast zwei Jah­ren lesen das eine Inter­net­prä­senz ent­steht. Das sieht für mich nicht nach einem Zukunfts­stand­ort aus, zumal sich auch nicht wirk­lich was tut auf dem Gelän­de. Scha­de das man sich lie­ber im Käu­fer aus Chi­na küm­mert…

    • Echtsauer

      Was sagt denn der „Beauf­trag­te für den Rhein-Selz-Park“ dazu?
      Er müss­te doch eigent­lich ein hohes Inter­es­se dar­an haben, dass das ver­mark­tet wird und außer­dem erhält er ja eine Auf­wands­ent­schä­di­gung dafür. Aber es wird abge­wälzt auf Drit­te, „für die paar Flo­cken monat­lich geb ich nur mei­nen Namen“, das glei­che Sys­tem wie die Hel­den aus Oppen­heim.
      Alles in Allem eine schwa­che Vor­stel­lung des Herrn G.
      Es geht ja auch nur sehr lang­sam vor­an dort im Park.
      Wer weiß, wann sich Ihre Inves­ti­ti­on dort gelohnt hät­te.….

  3. Anonymous

    Frau Fang hat einen Dop­pel­na­men. Sie heißt Fang-Groß­kopf. Somit dürf­te die­ser Punkt erle­digt sein.

    • Anonym-Muss

      Frau Fang-Groß­kopf hat tat­säch­lich einen Dop­pel­na­men, der genau so öffent­lich zitiert wer­den muss! Auch die inkor­rek­te Anga­be von amt­li­chen Dop­pel­na­men gehört wohl zu den Spiel­chen. Hier han­delt es sich nicht um einen unwich­ti­gen Zweit­VOR­na­men. Wird ein wich­ti­ges Ver­trags-Doku­ment z. B. nicht mit vol­lem Vor- und Zuna­men (wie er im Pass steht) unter­schrie­ben, ist das so etwas wie Urkun­den­fäl­schung oder zumin­des­tens unwirk­sam. Somit ist auch die­ser Punkt bemer­kens­wert uner­le­digt.

    • Frieder Zimmermann

      Man muss sich schon hin­ter einem „Anony­mus“ ver­ste­cken, um die­sem fan­tas­ti­schen Gemen­ge aus Nai­vi­tä­tät, Ahnungs­lo­sig­keit und Däm­lich­keit über­haupt irgend etwas Posi­ti­ves abzu­ge­win­nen. Wie Chi­ne­sen im Aus­land in Wirt­schafts­sek­to­ren ein­si­ckern, sie durch­drin­gen und beset­zen, um sie aus­zu­sau­gen und sich anschlie­ßend den Mund abzu­wi­schen und den nächs­ten Sek­tor suchen, kann man nach­le­sen. Dazu muss man sich aber aus sei­ner treu­doo­fen Welt­sicht ver­ab­schie­den und muss mehr lesen als die AZ-Lands­kro­ne, in der ein Dien­hei­mer im deutsch-chi­ne­si­schen Han­del Regie führt wie wei­land ein Bern­stein­händ­ler aus Idar-Ober­stein.

  4. Andreas Maeter

    War­ten wir erst mal ab. Viel­leicht hat er sich ja falsch aus­ge­drückt und die Nie­der­las­sun­gen sind noch in Grün­dung. Poli­ti­ker ver­kün­den ja ger­ne Erfol­ge und wenn man bedenkt, dass am 24.9. Bun­des­tags­wah­len waren woll­te Gün­ther viel­leicht mit der über­eil­ten Ver­kün­gung noch ein paar Wäh­ler­stim­men für die CDU gewin­nen. Ich habe jetzt nicht den Ein­druck, dass Gün­ther Nier­stein wäh­rend sei­ner Zeit als Bür­ger­meis­ter gescha­det hat.

  5. E.G.

    @ Mar­kus Haa­se

    Ich habe es nicht rich­tig ver­stan­den…

    Was mei­nen Sie mit: “ gegen die Bür­ger und ehe­ma­li­gen Nach­bar ent­schei­det“
    Ist Herr Gün­ther etwa aus Nier­stein weg­ge­zo­gen?

    • Markus Haase

      Aus dem Orts­teil Schwabs­burg.….
      Da hat er doch mal gewohnt wie ich mein­te gele­sen zu haben.

  6. Motocrossbraut in spe

    War­um wol­len Sie anonym bleiben?Das ist mir immer suspekt. Ich kann mei­ne Mei­nung öffent­lich sagen und dabei den Men­schen noch in die Augen schauen.Was Frie­der Zim­mer­mann in sei­nen Büchern beschreibt ist längst nicht mehr Fik­ti­on ‚son­dern Rea­li­tät… war wahr­schein­lich sei­ne Motivation…Kinderbücher gibt es sehr viel bes­se­re zu Genü­ge.

    • G.K.

      Ich habe die­sen Bericht ü ber Herrn Mül­ler mit größ­tem Respekt vor den aus­dau­ern­den Leis­tun­gen, Enga­ge­ment, dem „Biss“, dem per­sön­li­chen Ein­satz und der Risi­ko­be­reit­schaft gele­sen und mir dabei gedacht:

      Tja, da fäh­ren ein Rasier­klin­gen­hau­sie­rer, eine Anstrei­cher und ein Ex-Land­rat mit einer Chi­ne­sin in das Land der auf­ge­hen­den Son­ne, pos­ten ein paar Buf­fet­bil­der und sol­len inner­halb von ein paar Tagen sol­che Erfol­ge vor­wei­sen kön­nen????? Allein nach dem chi­ne­si­schen und auch deut­schen Recht ist das vom Zeitt­trahl her sehr unge­wöhn­lich.

      Was solls. Viel­leich­gt schrei­ben wir unse­re Kin­der dem­nächst in eine Chi­na-FH ein…

      Herr Mül­ler: noch ein­mal aus­dück­lich mei­nen aller­höchs­ten Respekt!

      Die Bun­des­re­gie­rung mit hoch­ran­gi­gen Wirt­schafts­ver­tre­tern schafft das jeden­falls nicht. Das gilt auch für die Lan­des­re­gie­rung, die ja die bekann­ten Pro­ble­me rund um den Flug­ha­fen Hahn hat­te.

      Herr Mül­ler wird nicht umsonst jah­re­lang Kon­tak­te auf­ge­baut und ver­tieft haben. Denn wenn es so leicht und schnell gin­ge wäre er sicher­lich von der Bun­des­re­gie­rung und derfin­ter­na­tio­na­len Han­dels­kam­mer etc ent­spre­chend bera­ten wor­den.

  7. Markus Haase

    Auch in der Nach­bar­stadt ist nicht alles Gold was der Bür­ger­meis­ter anmalt.…..
    Auch da gibt es nur einen der sagt wo alle hin zu mar­schie­ren haben.
    Und die VG hält sich raus aus den bei­den (möch­te­gern) Königs­häu­sern.
    Wer weiß was da noch alles ans Tages­licht kommt, wenn der Bür­ger­meis­ter in Sachen Off­road Stre­cke gegen sei­ne Bür­ger und ehe­ma­li­gen Nach­barn ent­schei­det.

  8. Anonymous

    Herr Zim­mer­mann macht mal wie­der Wer­bung für sei­ne Bücher.

    • Frieder Zimmermann

      Nein, macht er nicht. Hat er nicht nötig. Es war ein­fach nur so wit­zig fest­zu­stel­len, wie Dich­tung und Wahr­heit sich manch­mal ein­an­der annä­hern. Ich bin Gott sei Dank frei von kom­mer­zi­el­len Inter­es­sen, auch wenn sich das ein „Anony­mus“ nicht vor­stel­len kann. ;o)

  9. Anonymous

    Es dau­ert nun mal in Deutsch­land eine lan­ge Zeit bis die Ver­trä­ge der Frank­fur­ter Nota­rin von Frank­furt in Mainz beim Amts­ge­richt ange­kom­men sein wer­den.

    • Kurt Podesta

      das geht Online! Nicht mit der Bahn und nicht mit der Post!

  10. Frieder Zimmermann

    Der Fir­men­sitz der Shang­hai Yiki­an Tra­ding Com­pa­ny (SYT), die 2016 fast den Flug­ha­fen Hahn gekauft hät­te, war zwar nur ein lee­res Büro­zim­mer über einem Rei­fen­händ­ler. Die SYT war aber wenigs­tens im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen. Immer­hin. Das von der Lan­des­re­gie­rung in die­ser Ange­le­gen­heit prak­ti­zier­te Maß an Dilet­tan­tis­mus schien lan­ge Zeit unüber­treff­lich. Doch kein Rekord hält ewig. Nach­dem in Oppen­heim die Rea­li­tät die in mei­nem Roman WEINBERGSFALLEN erzähl­te Fik­ti­on längst ein­ge­holt hat, pas­siert das­sel­be jetzt in Nier­stein. Hier nähert sich die Rea­li­tät jetzt besorg­nis­er­re­gend der Fik­ti­on in mei­nem Roman KASERNENMORD an. Irgend­wie beängs­ti­gend. Ich soll­te Kin­der­bü­cher schrei­ben …

  11. J.

    Asap Glo­bal GmbH – ich füge noch ein paar Punk­te hin­zu A.s.a.p
    Aha, die „Sobald wie mög­lich Welt Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung“

    Lei­der bestä­tigt sich, dass der Nier­stei­ner „Macher“ so man­che Eigen­art mit dem Hed­len aus Oppen­heim gemein hat.

    Man erin­ne­re sich nur an den Umgang mit der Cau­sa Stork.
    Übri­gens auch gera­de aktu­ell wie­der zu erle­ben, die Nier­stei­ner CDU scheint unter TG näher an den Oppen­hei­mer SPD Hel­den, als an der eige­nen Par­tei.

    Wie sonst ist zu erklä­ren, dass ver­sucht wird(wurde) Herr Stork eine mög­li­che Kan­di­da­tur als VG Bür­ger­meis­ter zu ver­stel­len.
    Ob Stork als 1. Bei­geord­ne­ter der VG zuviel gese­hen was TG „unan­ge­nehm“ war?

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