Vom Oppenheim-Skandal-Blog zu den Rheinhessen-Storys: So geht’s weiter

Mit der Vertreibung des Skandalpolitikers Marcus Held aus Oppenheim begann in der kleinen rheinhessischen Stadt eine neue Ära: Wenige Monate später wählten die Bürger Walter Jertz zum neuen Stadtbürgermeister – der Oppenheim-Skandal-Blog hatte damit seine Schuldigkeit getan, er konnte beendet werden.

Angekündigt wurde das recht frühzeitig: „Der Blog ist aus. Wenden wir uns der Zukunft zu!“ – dieser Bericht hatte allerdings zur Folge, dass viele Menschen teils heftige Entzugserscheinungen beklagten. Weshalb wir zur Linderung noch eine Weile berichteten, eben bis zur Inthronisierung von Jertz.

Seither hat sich viel getan. Die Wohnungsbaugenossenschaft GWG schlingert, ihre Tochtergesellschaft HGO ist pleite, die lokale SPD wurde geschreddert, der Stadtrat erlebt in völlig neuer Zusammensetzung eine Art Wiederauferstehung. Das Wichtigste aber ist: Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Marcus Held erhoben. Der Bundestagsabgeordnete der SPD – ja, das Mandat hat er tatsächlich immer noch! –  wird sich demnächst vorm Landgericht Mainz verantworten müssen.

So ganz aus den Augen gelassen haben wir Oppenheim nicht, natürlich nicht. Neuere Berichte finden Sie seither und künftig auf der Webseite www.rheinhessen-storys.de. Hier eine kleine Auswahl:

 Das vermaledeite Erbe des Marcus Held (hier)

Schwerwiegende Straftaten! Anklage gegen Marcus Held erhoben (hier)

Der Fall Held und die Frage: Sind vor dem Gesetz wirklich alle gleich? (hier)

Der Held der SPD: Kassiert nur – und tut nix dafür (hier)

Schauen Sie ruhig ab und zu mal bei den Rheinhessen-Storys vorbei! Wir sind inzwischen auch in anderen Orten unterwegs gewesen:

In Guntersblum deckten wir das dubiose Treiben der Bürgermeisterin auf (hier, hier, hier und hier).

In Nierstein fanden wir die geheime China-Firma des Stadtbürgermeisters (das Amt hat er nicht mehr, er trat bei der letzten Wahl nicht mehr an) (hier und hier).

Aus Worms berichteten wir über einen ganz merkwürdigen Deal, von dem nur ein kleiner Kreis an der Stadtspitze wusste: Der CDU-Chef und die 1-Mio-Euro-Immobilie

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