Der Blog ist aus. Wenden wir uns der Zukunft zu!

Es gibt diese wunderbare Miniatur-Erzählung von Søren Aabye Kierkegaard, einem dänischen Philosophen und Schriftsteller, der vor rund 150 Jahren lebte, sie lautet wie folgt:

In einem Theater brach hinter den Kulissen Feuer aus. Der Pierrot trat an die Rampe, um das Publikum davon zu unterrichten. Man glaubte, es sei ein Witz und applaudierte. Er wiederholte seine Mitteilung; man jubelte noch mehr. So, denke ich mir, wird die Welt eines Tages untergehen.

Nein, nein, die Welt wird natürlich nicht untergehen! Unser „Theater“ ist schließlich nur eine Internet-Webseite, und hinter deren Kulissen brennt es auch nicht (ein vor Wochen um eine Cyberattacke gebetener Kölner „Security Consultant“ hat einen entsprechenden Auftrag aus Oppenheim gar nicht erst angenommen…)

Dennoch wollen wir hier und heute in die Rolle des Pierrot schlüpfen, jener stets leicht melancholischen Bühnenfigur, die sich am liebsten weiß geschminkt und in wallenden weißen Gewändern gekleidet zeigt, und als solcher müssen wir Ihnen jetzt sagen:

Es ist aus. Es ist vorbei!

Nein, applaudieren Sie jetzt bitte nicht! Das ist kein Witz! Es ist uns ernst:

Dieser Blog ist hiermit beendet. Zeit zu gehen. Vorbei.

Dies ist heute unser letzter Blog-Beitrag auf der Webseite www.der-oppenheim-skandal.de.

* * * * *

Fast 300 Tage lang haben wir hier berichtet. Wir haben die Affären des SPD-Politikers Marcus Held öffentlich gemacht, wir haben den Oppenheim-Skandal in all seinen Facetten dokumentiert. Nun machen wir einen Stopp, ziehen uns zurück – aus hoffentlich nachvollziehbarem Grund:

Es ist, Stand heute, alles gesagt, was wir hatten sagen wollen. Unser erklärtes Ziel, mit dem wir diese Webseite Mitte Juni letzten Jahres gestartet hatten, wurde erreicht – und sogar noch viel mehr:

  • Die Marcus-Held-Affären sind (weitgehend) aufgedeckt. Gewiss nicht all ihren Einzelheiten und  Verästelungen, dafür aber sind sie auch in ihrer Struktur und Systematik klar erkennbar geworden. Die Protagonisten (nicht nur Held) sind bekannt. Keiner kann mehr sagen, er habe nichts von den rechtswidrigen, in weiten Teilen sogar strafrechtlich relevanten Amtsgeschäften im Oppenheimer Rathaus gewusst!
  • Die Mainzer Staatsanwaltschaft hat inzwischen umfangreiche Ermittlungen gegen Marcus Held eingeleitet – nicht nur wegen des Verdachts der Untreue, sondern auch der Vorteilsnahme, der Bestechlichkeit und Verstoßes gegen das Parteiengesetz. Darüber hinaus wurden auch Ermittlungen gegen den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, Klaus Penzer, eingeleitet.
  • Der Stadtrat hat mit den Aufräumarbeiten der Held-Trümmer begonnen. Er will Schadensersatzforderungen gegen das ehemalige Stadtoberhaupt in sechsstelliger Höhe verfolgen: Marcus Held soll nicht nur strafrechtlich, sondern auch finanziell für seine Machenschaften gerade stehen.
  • Die „Allgemeine Zeitung Landskrone“, die dem Stadtbürgermeister jahrelang als Plattform zur Selbstverherrlichung gedient hatte, die er auch noch nach Bekanntwerden substantiierter Vorwürfe zu seiner Verteidigung instrumentalisieren konnte, scheint aufgewacht. Sie bemüht sich zunehmend um journalistisch-engagierte Berichterstattung (zumindest in Oppenheim, in Nachbarorten ist noch viel Luft nach oben). Die Lokal- und Landesredaktion haben das Recherchieren angefangen, ihre Berichterstattung ist deutlich kritisch-distanzierter geworden. Und als sollte der Paradigmenwechsel manifestiert werden, meldete sich just an diesem Wochenende der Chefredakteur zu Wort – Friedrich Roeinghs Ratschlag: „Wer aber sein Amt für private Zwecke missbraucht, hat verspielt. In dieser Hinsicht lässt sich das Amt des Bürgermeisters nicht vom Mandat des Bundestagsabgeordneten trennen.“
  • Zu guter Letzt hat’s auch die SPD-Führung des Landes kapiert: Ihr Bundestagsabgeordneter Marcus Held hat die Ideen und Ideale der Sozialdemokratie für seine eigennützigen, zutiefst egoistischen Zwecke missbraucht. Monatelang hatte sich die Parteiführung in Mainz um ihren Vorsitzenden Roger Lewentz ihrer Verantwortung entzogen, sie ignorierte offensichtliche Fakten und versuchte sogar, die Öffentlichkeit mit einer vorgeblichen Spenden-Überprüfung („Die Kassen sind sauber“) zu täuschen. Vorbei: Marcus Held gilt jetzt als Outlaw, er ist ein Ausgestoßener – in eigenen Parteizirkeln. Er habe das Vertrauen der Menschen in die Kommunalpolitik beschädigt, befand die Landes-Partei letzte Woche, „er hat in dieser Landes-SPD keine Zukunft mehr.“

* * * * *

Seit Helds tiefem Sturz, seit er erst sein Amt als Stadtbürgermeister abgab und dann auch seine vielen Posten und Pöstchen in der Stadt, erleben wir ein ganz anderes Oppenheim: Kommunalpolitiker unterschiedlichster Couleur fanden zusammen, sie einigten sich auf den honorigen Walter Jertz als gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl, die am 3. Juni stattfinden soll. Sie verkünden damit zugleich eine neue Offenheit und Ehrlichkeit – frei von Scheuklappen – in der Oppenheimer Kommunalpolitik. Eine Energie geladene Aufbruchstimmung ist zu verspüren, ein Nie-wieder-so-wie-früher-Gefühl macht sich breit in der kleinen Stadt:

Vielleicht wird doch noch alles gut, sagen die Leute auf der Straße.

Der Umschwung zeichnete sich gegen Ende des vergangenen Jahres ab. Prüfer des Landesrechnungshofs in Speyer hatten sich einen Teil der Oppenheimer Amtsgeschäfte näher angesehen; sie legten einen mit rund 100 Seiten ungewöhnlich dicken Bericht vor. Wir veröffentlichten ihn in all seinen Einzelheiten in einer ausführlichen Serie („Oppenheimer Adventskalender„).

In der Folge trafen sich mit Beginn dieses Jahres jeden Montag ein paar hundert Menschen vorm Rathaus und demonstrierten gegen ihren Stadtbürgermeister und seine korrupte Politik. Tiefer Widerwillen gegen die gesinnungslose Heldsche SPD-Kumpanei verband die Menschen. Ihr gemeinsamer Protest machte sie zu Verbündeten – und damit erfolgreich:

„Entdeckt: Das neue ,Wir sind Oppenheim’-Selbstverständnis“ überschrieben wir unsere Beobachtungen am 1. März 2018.

In dieser Woche konstatierte auch die Lokalzeitung nach einer Sitzung des Stadtrates: „Ein Hauch von neu­em Geist weh­te durch das Gre­mi­um…“

„Wir sind Oppenheim“ – die Menschen haben es begriffen: Sie müssen es endlich leben! Und das wollen sie jetzt wohl auch.

Der Pierrot hat damit seine Schuldigkeit getan, das Publikum wird gleich begreifen:

Nun müssen die ehrlichen, die aufrechten Bürger übernehmen. Sie müssen das kleine rheinhessische Gemeinwesen wieder aufrichten und nach vorne bringen.

Unser Blog ist damit beendet. Der Vorhang fällt.

* * * * *

Nehmen wir uns noch kurz die Zeit für eine kleine Rückschau. Erinnern Sie sich noch, wie alles anfing?

Es war im Februar/März letzten Jahres, als ein knapp 50-seitiges Dossier auftauchte. Es enthielt zwei Dutzend vertraulicher Behörden-Dokumente, die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde (VG) Rhein-Selz aus dem „Rondo“ herausgeschmuggelt hatten. Die bis heute unbekannten Dossier-Autoren wollten damit beweisen, dass Stadtbürgermeister Marcus Held wiederholt rechtswidrig gehandelt hat – weithin auch mit Rückendeckung von VG-Bürgermeister Klaus Penzer. Die Vorwürfe klangen unglaublich, einige der Verdächtigungen gar unerhört: Das System Held diene SPD-Mitgliedern dazu, die Parteikasse oder vielleicht sogar auch die eigenen Taschen zu füllen, schrieben die Dossier-Autoren.

Ein Bundestagsabgeordneter, der rechtswidrig handelt? Der auf illegale Weise seine Parteikasse füllt? Der sich selbst Vorteile verschafft? Das erschien damals vielen unvorstellbar! Zumal Marcus Held sofort scharf zurückschoss: „Jemand will mich vernichten“, diktierte er dem AZ-Redakteur in den Block, was die Zeitung prompt in großen Schlagzeilen publizierte.

Unvergessen, wie Held und Penzer wenig später – so lang ist das noch gar nicht her! – Arm in Arm mit dem Lokalredakteur versuchten, die Aufdeckung der Heldschen Verfehlungen als kriminellen Akt zu brandmarken. Das war Politik in vollendeter Verkommenheit, und der lokale Journalismus zeigte sich in abstoßender Angepasstheit.

Heute wissen wir: Die Whistleblower hatten recht. In allen Punkten. Ganz sicher mit dem Vorwurf der rechtwidrigen Geschäftemacherei im Oppenheimer Rathaus. Vermutlich auch – das indiziert die jüngste Ausweitung der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft deutlich – mit dem Verdacht des Taschen-Füllens.

Ob die Polizei heute noch gegen die anonymen „Verräter“ ermittelt – Held, Penzer & AZ hatten seinerzeit zur Hatz aufgerufen, Penzer sogar Strafanzeige erstattet – wissen wir nicht. Richtig Sinn macht das nicht: Die unbekannten Whistleblower hätten eher ein Denkmal verdient…

Ihr Dossier ging damals an die Staatsanwaltschaft in Mainz und an den Landesrechnungshof in Speyer, außerdem an Zeitungen und Zeitschriften sowie ausgewählte Journalisten in ganz Deutschland. So bekamen auch wir es auf den Tisch.

Verschiedene Redaktionen fragten bei Held nach, was an den Vorwürfen dran sei. Sie ließen sich von dem redegewandten Bundestagsabgeordneten mit durchaus plausibel klingenden Erklärungen abwimmeln.

Wir recherchierten vor Ort: Befragten Bürger, die sich als Kritiker des Held-Systems zu erkennen gegeben hatten, konnten weitere vertrauliche Behördenunterlagen einsehen. Und erkennbar wurde alsbald:

Marcus Held hat sich Oppenheim mit einem System von Begünstigten und Günstlingen untertan gemacht. Nahezu Stasi-artig kontrollierte er „seine“ Stadt: Er war allgegenwärtig, er hielt alle entscheidenden Positionen besetzt, und wo er nicht präsent sein konnte, da hatte er Vertraute, manchmal auch Abhängige installiert. Der Stadtbürgermeister agierte wie ein Marionettenspieler: Er hielt alle Fäden fest in der Hand. Er lenkte, er steuerte, er bewegte die Menschen.

Held schaltete und waltete in Oppenheim nach Gutsherrenart: Nur sein Wort zählte, alle anderen mussten parieren. Den Stadtrat hatte er faktisch ausgeschaltet, die übergeordneten Behörden in der Verbandsgemeinde, im Kreis Mainz-Bingen, bei der ADD Trier und sogar in den Landesbehörden in Mainz duckten vor ihm, dem machtbewussten Bundestagsabgeordneten, weg.

Das war die erste Erkenntnis. Die zweite:

Sehr viele Menschen in Oppenheim hatten regelrecht Angst vor diesem durchsetzungsstarken, auch schnell laut werdenden Politiker. Anfangs wollten sie zum „System Held“ nichts sagen, auf keinen Fall öffentlich. Einige redeten, aber nur nach Zusage absoluter Vertraulichkeit. Es gab diskrete Telefonate („Nennen Sie bitte nicht meinen Namen, niemals!“), es gab zahlreiche anonyme Briefe und Mails mit Informationen und Hinweisen, wiederholt kam es auch zu konspirativen Treffen, stets außerhalb von Oppenheim.

War die Angst begründet? Vermutlich ja: Es wurde berichtet, dass, wer Held oder die örtliche SPD zu kritisieren wagte, für sein Kind keinen Kindergartenplatz bekomme. Dass er keine Chance habe auf eine günstige Mietwohnung von der lokalen Wohnungsbaugesellschaft. Dass er für die alten Eltern keinen Platz im örtlichen Seniorenzentrum finden werde.

Es hieß auch, wer sich allzu laut gegen diesen Stadtbürgermeister stelle oder gegen seine Ortspartei, der finde seinen Wagen zerkratzt vor oder mit zerstochenen Reifen. Man müsse in Oppenheim mindestens Mitglied der SPD sein, besser noch die Partei mit Spenden bedienen – ansonsten werde man in Vereinen ausgegrenzt, finde als Geschäftsmann keine Kundschaft, bekomme als Unternehmer keine Aufträge…

Eine ältere Frau schickte uns ein Foto: Es zeigte ihr Gesicht, blau-rot geschwollen, ganz böse entstellt. Sie schrieb, sie habe Helds Baupläne in einer früheren Phase der Krämereck-Entwicklung zu kritisieren gewagt, bis ihr bei Dunkelheit ein Mann vor der eigenen Haustür auflauerte und sie brutal zusammengeschlagen hätte. Die Frau sagte auch, alles habe auf die Täterschaft eines einschlägig auffällig gewordenen Parteifreundes von Marcus Held hingedeutet. Aber sie hatte dafür keine Beweise, natürlich nicht, sie war ja allein gewesen…

Auffällig war nicht nur die Vielzahl gleich lautender Angst-Berichte. Sondern auch, dass sich Marcus Held nie dazu geäußert hat. Er hat sich nie von derlei Übergriffen distanziert. Er hat – wiewohl Stadtoberhaupt, also Repräsentant aller Bürger – die Aggressionen einiger und die daraus entstandenen Ängste vieler Oppenheimer einfach hingenommen. Sein Schweigen nährte den Verdacht, dass ihm die Stimmung der Angst ganz gelegen kam. Weil sie jede Kritik an ihm und seinen Mitmachern zum Verstummen brachte.

So konnte er weiter schalten und walten, jahrelang, völlig ungestört.

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Ein einziges Mal sind wir uns begegnet, es war im Mai letzten Jahres, in seinem Rathaus-Büro. Aus all dem Gelesenen und Gehörten hatten wir einen Fragenkatalog erstellt und ihm per Mail zukommen lassen. Marcus Held wollte nicht schriftlich-verbindlich antworten: „Ich habe gestern Abend kurz ihre Fragen überflogen und erkenne, dass sie bisher offenbar sehr einseitig informiert sind. Deshalb schlage ich vor, dass wir ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch klären“, schrieb er am 19. Mai 2017 zurück.

Tage später trafen wir uns in seinem Büro, der zweite Beigeordnete Helmut Krethe musste sich dazusetzen, und ja, Held wirkte überzeugend. Er kam durchaus sympathisch rüber, sehr eloquent, er wusste auf jede Frage eine ausführliche Antwort, er hatte für alle Geschehnisse Erklärungen parat. Er war schon eindrucksvoll, sein Auftritt, manchmal kamen seine Antworten ein wenig schnell, wirkten allzu glatt, aber was heißt das schon…

Am Ende des Gesprächs, das gut eine Stunde dauerte, ging er ins Vorzimmer und kam mit der Kopie eines Vertragswerks zurück: Die Unterlagen würden beweisen, sagte er, dass bei seinem Gradinger-Deal (Stadt kauft altes Möbellager, reißt es mit Landeszuschüssen ab und verkauft es weiter) alles mit rechten Dingen zugegangen sei: „Den Kaufvertrag gebe ich Ihnen mit“, sagte er, „daran sehen Sie, dass bei mir alles absolut offen und transparent ist“.

Erst hinterher fiel auf: Bei den Papieren handelte es sich um ein früheres, nie realisiertes notarielles Kaufangebot der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG; Vorstand: Marcus Held). Es war längst überholt: Der Stadtbürgermeister hatte den Immobiliendeal längst mit der (ebenfalls von ihm geführten) GWG-Tochter HGO gemacht – zu deutlich nachteiligeren Konditionen für die Stadt.

Die Übergabe veralteter Papiere, so steht zu vermuten, war ein gezielter Täuschungsversuch. Marcus Held wollte sich nicht in die Karten blicken lassen: Transparenz und Offenheit dienten ihm allenfalls als Schlagworte, nie als Handlungsanweisung.

Sein recht plumper Versuch, uns zu täuschen, war allerdings sein Fehler. Er hatte damit den Reporter-Instinkt alarmiert: In diesem Rathaus stimmt etwas nicht!

Die Domain „www.der-oppenheim-skandal.de“ war schnell registriert. Am 15. Juni erschien unser erster Bericht: „Eine Stadt sieht rot“. Es war der Auftakt einer sechsteiligen Folge, die mit dem Bericht „Fake News made in Oppenheim“ endete – vorläufig…

* * * * *

Aus der sechsteiligen Serie wurden, was niemals auch nur angedacht gewesen war, fast 300 Tage Dokumentation des Oppenheim-Skandals: Die Realisierung des Plans, die Erkenntnisse aus dem anonymen Dossier und den Vor-Ort-Recherchen in einer sechsteiligen Serie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, löste einen Tsunami von Reaktionen aus: Briefe, Mails, Telefonanrufe, sogar WhatsApp-Zuschriften – die Resonanz war derart überwältigend, dass der Beschluss zum Weitermachen unumgänglich schien.

So entstand der Blog zum Oppenheim-Skandal, eine Sammlung regelmäßiger Berichte über neue Erkenntnisse und aktuelle Neuigkeiten aus dem Affären-Sumpf des Marcus Held. Keiner hat damals erahnen können, welches Ausmaß die Berichterstattung – und damit auch: die Arbeit – annehmen würde: Woche für Woche deckten wir neue Verfehlungen dieses Bürgermeisters auf, wie er seine ureigenen Interessen bediente, wie er die Menschen in seiner Stadt belog und wohl auch betrogen hatte.

* * * * *

Mit jedem Tag, mit jedem Bericht wuchs das Interesse an dieser Webseite, Heute können wir konstatieren, durchaus mit ein bisschen Stolz:

Mehr als 1,1 Millionen Seitenaufrufe (exakter Stand am heutigen Sonntag, 15 Uhr: 1.154.630) zählte das auf unserer Webseite implementierte Analysetool in nur neun Monaten – bei fast 350.000 registrierten Website-Besuchen! Das sind im Schnitt rund 1000 Besuche mit 4000 Klicks pro Tag! Ein Erfolg, mit dem wirklich kein Mensch gerechnet hatte.

Die meisten Seitenaufrufe wurden am 28. Februar dieses Jahres registriert: Sagenhafte 21.448 Klicks in nur 24 Stunden – es war der Tag, an dem Marcus Held seinen Rücktritt als Stadtbürgermeister bekannt gegeben hat. Zuvor hatte der 29. Januar das Klick-Ranking mit 12.924 Seitenaufrufen angeführt: An jenem Tag hatten wir berichtet, dass bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen Held wegen illegaler Parteispenden erstattet worden war.

Erfolgreichster Monat? Ganz klar: Das war der Dezember des letzten Jahres, als wir an 24 Tagen in dem „Oppenheimer Adventskalender“ den Bericht des Landesrechnungshofes vorstellten. Insgesamt 223.366 Seitenaufrufe verzeichnete der letzte Monat des Jahres 2017.

Erfolgreichster Bericht? Das ist nach wie vor „Fake News made in Oppenheim“ – dieser Bericht führt die Hitliste der meistgelesenen Blogbeiträge mit 12.229 Seitenaufrufen.

Auf Platz 2: „Stephanie Kloos: auch ein Fall den Staatsanwalt“ – der Bericht über die (inzwischen entmachtete) SPD-Fraktionsvorsitzende fand mittlerweile 11.479 Leser.

Auf Platz 3: „Eine Stadt sieht rot“ – der Artikel wurde 11.152 Mal aufgerufen.

Als absoluter Shooting-Star hat sich ein Blogbeitrag aus jüngster Zeit erwiesen, das wollen wir Ihnen nicht verschweigen: Zweimal haben wir unseren Aktionsradius aufs Nachbarstädtchen Nierstein ausgeweitet, wo mit Thomas Günther ein Stadtbürgermeister regiert, der die Menschen seiner Stadt auf ähnliche Weise wie Marcus Held spaltet. Unsere Enthüllungen über seine zeitweilige Unternehmens-Beteiligung („Neuer Knall in Nierstein: Günthers private China-Firma entdeckt“) fand innerhalb von nur drei Tagen fast 9000 Leser (aktueller Stand: 8740). Richtig beeindruckend ist die durchschnittliche Lesedauer: Mehr als sechs Minuten – Tausende Leser haben den Bericht demnach von der ersten bis zur letzten Zeile gelesen!

Dem normalen Internet-User sagen diese Zahlen aus dem Analysetool vermutlich herzlich wenig, es fehlen Vergleichsdaten. Wir können versichern: Diese Zahlen sind absolut ungewöhnlich, sie sind extrem gut – zumal für einen Blog, der doch eigentlich nur über ein kleines, regionales Ereignis berichtet.

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Dank dieser Webseite, so lässt sich mit Daten aus dem Webseiten-Analysetool belegen, hat der Oppenheim-Skandal längst ein breites überregionales Interesse gefunden: Die Leser kommen nicht nur Oppenheim, aus Rhein-­Selz und Rheinhessen. Die Besucher der Webseite kommen aus ganz Rheinland-Pfalz, sehr viele auch aus Hessen, aus Nordrhein-Westfalen. Und auch aus Berlin, wo sich Marcus Held nach wie vor an sein Bundestagsmandat klammert.

Ein früherer Kommunalpolitiker, der heute Verwaltungsrecht an Fachhochschulen lehrt, meldete sich: Er lese jeden Blog-Beitrag zum Oppenheim-Skandal, „der Fall ist bundesweit einmalig, ich hätte mir in kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass in einer so kleinen Stadt sämtliche Spielregeln unserer Demokratie derart außer Kraft gesetzt werden konnten“, sagte er unlängst. Er werde die Webseite mit in seine Vorlesungen einbauen, versprach er: als Lehrstück für Politik- und Behördenversagen, aber auch – der Satz freute uns natürlich – „für die Wirkkraft eines engagierten Journalismus“.

Da wir gerade beim Bilanzieren sind: Mehr als 500 – exakter Stand heute: 557 – Leser haben unseren Newsletter abonniert. Sie wurden stets zuallererst über neue Blogbeiträge informiert.

Es war wirklich reiner Zufall, dass der Newsletter Nr. 100 zur Überschrift hatte: „Eilmeldung: Marcus Held tritt zurück“.

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Es ist Zeit zu gehen, aber nicht ohne Worte des aufrichtigen Dankes: Viele, sehr viele Menschen haben bei diesem Blog mitgewirkt. Es gab hoch engagierte Mitmacher, ohne deren Hilfe die Berichterstattung niemals möglich gewesen und schon gar nicht so erfolgreich geworden wäre.

All diese Mitstreiter haben selbstlos und bescheiden eine Rolle im Hintergrund eingenommen, ihr Einsatz war überzeugter Dienst am kleinen Gemeinwesen Oppenheim, aber sicherlich auch an unserer Demokratie. Bisweilen konnten einem die Mitstreiter leid tun, vor allem, wenn Marcus Held öffentlich in übler denunziatorischer Weise gegen sie hetzte, ihnen in Hauswurfsendungen sogar kriminelle Energie vorwarf. Der feste Glaube, für eine gute Sache zu kämpfen, hat unsere Unterstützer gestärkt. Es war bewundernswert zu erleben, wie uneigennützig sie trotz mancherlei Widrigkeiten weitermachten.

Es gab etliche Menschen, die mit starken Informationen diesen Blog begleiteten. Es gab unzählige Telefonate, manchmal stundenlang, und unendlich viele Mails, manche seitenlang. Immer wieder kamen Briefe mit Informationen, Unterlagen, Dokumenten. Andere schickten fachliche Analysen, kluge Bewertungen, sachliche Argumente. Keinem ging es darum, sich ins Rampenlicht zu drängen. Allein das Interesse, im Oppenheim-Skandal für Aufklärung und Klarheit zu sorgen, verband alle – man könnte sagen: uns alle. Die Informationen wurden eingewoben in die Blogbeiträge, und wenn auch nur ein einzelner Name als Autor darüber stand, so war jeder Beitrag nie das Werk eines Einzelnen:

Es war eine gelungene Gemeinschaftsarbeit, die zu erleben ein großes Glück bedeutet. Die Arbeit hat wirklich einen Riesen-Spaß gemacht hat. Sie hat vor allem ein Gefühl der Dankbarkeit geweckt: Schön, dass es solche Menschen gibt!

Die Zusammenarbeit zeigte letztlich auch, dass es ein vitales Interesse gibt, den ganzen – sorry – Saustall gründlich auszumisten. Wir dürfen heute konstatieren: Das ist weitgehend gelungen. Ohne die vielen stillen Helfer – sie kamen übrigens nicht nur aus Oppenheim, sondern auch aus vielen Gemeinden in Rheinhessen – wäre das nie möglich gewesen. Von dieser Stelle:

Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön für die großartige Unterstützung!

Der Dank schließt ausdrücklich die vielen Kommentarschreiber ein, die unter den einzelnen Beiträgen ihre Meinung kundtaten, dort weitere Informationen hinterlegten oder auch nur miteinander diskutierten. Dank ihres Mittuns diente diese Webseite monatelang als einzigartige Diskussions-Plattform. Einige Berichte wurden mehr als 50 Mal kommentiert, andere sogar mehr als hundert Mal – insgesamt wurden mehr als 3000 Kommentare geschrieben. Auch das ein überraschender, ein toller Erfolg!

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Mit diesem Blog-Beitrag beenden wir unsere aktive Dokumentation des Oppenheim-Skandals. Diese Webseite bleibt natürlich bestehen: So können Sie „uns“ weiterhin jederzeit besuchen, Sie können die einzelnen Beiträge nachlesen, wann immer Sie wollen.

Die Kommentar-Funktion lassen wir noch für ein paar Tage geöffnet. Spätestens Ende März aber werden wir sie schließen. Bis dahin können Sie sich hier noch austauschen, jederzeit Ihre Meinung sagen…

Vielleicht, das lassen wir aber wirklich im Ungefähren, melden wir uns eines Tages noch einmal zu Wort. Geplant ist derzeit nichts, aber man soll bekanntlich nie nie sagen. Wenn’s denn passiert: Wir werden Sie via Newsletter informieren.

* * * * *

Wir sind angefangen mit einer kleinen Erzählung von Søren Aabye Kierkegaard, wir wollen dem klugen Mann auch das Schlusswort gönnen:

Die Philosophen haben recht, wenn sie sagen: Wenn du das Leben verstehen willst, blicke in die Vergangenheit. Sie vergessen aber, dass, wenn du leben willst, du dich der Zukunft zuwenden musst.

In diesem Sinne: Unsere Webseite www.der-oppenheim-skandal.de ist Vergangenheit. Wenden wir uns der Zukunft zu, auch in Oppenheim, gerade jetzt!

90 Kommentare zu „Der Blog ist aus. Wenden wir uns der Zukunft zu!“

  1. Vielen Dank, Herr Ruhmöller. Für alles.
    Ihre kritische Begleitung der Vorgänge in Rhein-Selz und besonders in der Stadt Oppenheim wird uns allen fehlen. Ihr gesamter Blog wird hoffentlich Bestandteil der Oppenheimer Stadtgeschichte werden.
    Für Ihr großes Engagement um die politische Landschaft hätten Sie sich einen Oppenheimer Ehrenring wirklich verdient.
    Ein Dankeschön auch an alle Mitdiskutanten der letzten Monate, ob anonym oder nicht, für die stets sprachlich wie inhaltlich niveauvollen Beiträge.
    Hoffen wir nun alle gemeinsam, dass das zukünftige Fehlen dieses Blogs nicht zur Rückkehr in alte Verhaltensmuster führt. Wir werden es bei der anstehenden Wahl des neuen Stadtbürgermeisters im Juni und dann nächstes Jahr bei der Kommunalwahl sehen.

  2. Sehr geehrter Herr Ruhmöller, ich mache es kurz: Ganz herzlichen Dank für jede einzelne Zeile, die Sie in diesem Blog – letztlich zum Wohle der Oppenheimer Bürger – geschrieben haben.
    Zwei Wünsche möchte ich noch äußern: Ich würde mir sehr wünschen, dass es unter den Journalisten viel mehr Schreiber mit Ihrer Bereitschaft, Skandale, Unregelmäßigkeiten oder Probleme aufzuzeigen, gäbe. So engagiert, präzise und wohlformuliert, wie Sie schreiben, stelle ich mir glaubhaften Journalismus vor.
    Mein zweiter Wunsch wäre, dass Sie hier bei uns in Worms weitermachen…..
    Danke für Ihre Arbeit !

  3. Vielen Dank Herr Ruhmöller. Das war großartig! Und ich werde den täglichen Blick in den Block vermissen. Machen Sie es gut.

  4. Das war für mich gnadenloser ehrlicher Journalismus und ich gestehe,ich war einer der vielen,die jeden Artikel mit Inbrunst zu Ende gelesen haben.Teilweise war es wie in einem Wirtschaftskrimi und ich danke für diese ehrliche Berichterstattung.Ich wünschte wir hätten noch viel mehr solcher fähiger Journalisten,denn wenn ich mir dieses Drama Tag täglich anschaue,beginne ich zu zweifeln.Ich wünsche Ihnen alles erdenklich gute und vielleicht senkt sich ihr Blick mal in Richtung Worms….

    Vielen Dank

  5. Danke und Chapeau für diese journalistische Leistung, Herr Ruhmöller!
    Ich habe mich als Leser ihres Blogs gut, umfassend und differenziert informiert gefühlt.
    Sie haben mit Transparenz die Saat zu Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und konstruktiven Gestaltungswillen wachsen lassen. Herzlichen Dank dafür!

  6. Oppenheimer Mädsche

    Ich habe nicht alles gelesen, aber die aufgeführten Top-Beiträge auf jeden Fall und auch immer bis zum Schluss. Vielen Dank, dass ich als normale Oppenheimer Bürgerin hier aufgeklärt wurde.
    Es war wirklich wie ein Krimi zu lesen und mit viel Kopfschütteln wusste mein Mann immer sofort was ich da gerade lese 😂
    Alles Gute für Sie

  7. Schade!
    Das primäre Ziel ist tatsächlich erreicht. Der Schurke ist weg. Auf die Schuld folgt hoffentlich die Sühne und der Regress. Sic semper tyrannis! So möge es Tyrannen immer ergehen! Und die, die noch auf ihrem Thron hocken, sollen um ihn bangen!
    Held ist Geschichte und nur noch ein Fall für die Justiz. Reitzel ist Geschichte. Penzer thront noch. Noch!
    Der Ruhmöller-Blog wird uns fehlen, denn wir können uns nicht darauf verlassen, dass die regionale/lokale Presse nun wirklich ihrer Verantwortung nachkommet, recherchiert, kritisch nachfragt, dokumentiert, aufdeckt und kommentiert.
    Wer passt jetzt auf, dass Held und alle, die begünstigt wurden oder Schaden verursacht haben, zur Rechenschaft gezogen werden?
    Wer passt jetzt auf, dass die Mittäter und Mitläufer nicht wieder hervor kommen, wenn Gras über die üblen Sachen gewachsen ist?
    Wer passt auf, dass ähnliche Strukturen aus Filz, Machtmissbrauch, Selbstbereicherung und ignorantem Eigeninteresse in unserer VG nicht unaufgedeckt bleibt?
    Wir müssen jetzt hoffen, dass die hiesige AZ-Redaktion geläutert aus den Vorgängen der letzten Monate heraus kommt, bei denen sie lange Zeit keine rühmliche Rolle gespielt hat. Die endlich klaren Worte der letzten Wochen machen das noch nicht vergessen.
    Da meines Wissens Axel Dahlem als Oppenheimer kein Weinritter werden kann, ist Thomas Ruhmöller für 2018 dafür der erste Kandidat. Ihr beider Verdienst ist es in erster Linie, dass Demokratie und Recht sich in Oppenheim gegen Ein-Mann-Diktatur, Selbstgerechtigkeit und Willkür letztlich wieder durchgesetzt haben. Dafür Respekt und Dank!
    Denen, die in der Stadtpolitik jetzt Verantwortung übernehmen und die Stadt wieder auf Kurs in Richtung Konsolidierung, Stabilität und Entwicklung bringen wollen, kann man nur dankbar sein und ihnen eine gute Hand, Kraft und Stehvermögen wünschen.
    Mein Dank geht schließlich an alle fairen Diskussionspartner in diesem Forum.
    Glück auf!

  8. Vielen Dank Herr Ruhmöller,

    das war einer der spannendsten Fortsetzungs“romane“ der letzten Jahre! Leider war dann doch vieles nicht fiktiv, sondern sehr real.

    Allerdings teile ich die Einschätzung vieler Leser und Kommentatoren nicht, dass es sich bei dem „Oppenheim-Skandal“ um einen extremen Einzelfall handele.

    Um es mit einem Alt-Bundespräsidenten zu sagen: Die Parteien – und zwar alle! – haben sich diesen Staat längst zur Beute gemacht. Wenn man andernorts entsprechend genau recherchieren würde, fände man ganz ähnliche Strukturen. Es gab/gibt ähnliche Fälle in Rheinland-Pfalz, in Hessen, in Nordrhein-Westfalen und sicher auch anderswo. Es gibt sie in der Kommunalpolitik, in der regionalen Politik, in der Landespolitik und auch in der Bundespolitik und nicht zuletzt auch in Europa.

    Und ihre Aufdeckung führt in der Regel nicht zu einem Systemwechsel, sondern lediglich zu einem Austausch der „Köpfe“. Vielleicht (und hoffentlich) ist das jetzt in Oppenheim einmal anders. Aber ich fürchte, dass sich Herr Jerz an den parteipolitisch geprägten übergeordneten Strukturen häufig eine „blutige Nase“ holen wird.

    Der Fisch stinkt leider vom Kopf her!

    Trotzdem vielen Dank Ihnen für die exemplarische Dokumentation! Der gesamte Blog inklusive aller Kommentare sollte als Lehrstoff in jeder Schule dienen!

    Und Sie sehen es ja in den Kommentaren: Sie können jederzeit weitermachen, in Nierstein, in Worms, in Bad Kreuznach, in Nieder-Olm, im Rheingau …………..

  9. Danke Herr Ruhmöller. Nur durch Ihre Berichterstattung konnten die Netzwerke offen gelegt werden. Diese Personen hätten bestimmt weiter uns Steuerzahler abgezockt. Der AZ-Landskrone spreche ich jedoch in Sachen Aufklärung in dieser Angelegenheit jegliche Qualifikation ab. Alles Gute. Wir rufen Sie um Hilfe, wenn es hier nicht klappen sollte.

  10. Sehr geehrter Herr Ruhmöller,
    Danke für alles, ich kann mich dem bisher geschriebenen nur anschließen. Für die Zukunft erhoffe ich mir weitere Aufklärung der Skandale & Skandälchen in jedweder Form.Ihnen Alles Gute und vielleicht schreiben Sie ja schneller als Gedacht an einem Neuen Blog, Aufzuklären gibt es genug 🙂

  11. Sehr schade, jetzt wo China-Günthers Puls jenseits der Werksgarantie arbeitet…

    Vielen Dank an den Autor für die konstruktive und tolle Berichterstattung. Dem Lob meiner Vorrednern ist nichts hinzuzufügen. Man hat täglich auf neue Berichte gewartet, es war auch sehr unterhaltsam und erstaunlich wie gut sie an verschiedensten Stellen recherchiert und gearbeitet haben. Hut ab.

    Es wird definitiv was fehlen ab heute. Alles gute für die Zukunft.

  12. Vielen Dank für die Arbeit und insbesondere für den Dienst an der Demokratie. Leidtragende sind nicht nur die Oppenheimer, sondern auch alle (Kommunal-)Politiker, die ehrenamtlich und ehrlich für das Gemeinwohl arbeiten. Held dient manchem Sofarevoluzzer als Beispiel, dass „Die Politiker“ alle schlecht, korrupt, auf jeden Fall selbstbezogen seien. Dabei zeigt das Oppenheimer Beispiel was anderes. Demokratie funktioniert, wenn es eine kritische Presse, aber vor allem auch engagierte Bürger gibt. Demokratie lebt vom Mitmachen. In dem Sinne noch mal Danke an Thomas Ruhmöller und die Unterstützer. Viel Erfolg den kritischen Oppenheimern beim Aufräumen.

    Günter Eisold, ein Kommunalpolitiker

  13. Oppenheim ist überall, überall dort und es gibt mit Sicherheit noch weitere Oppenheims , wo eine Partei (die Parteien sind dabei austauschbar) gleichzeitig mehrere aufsteigende Organisationsebenen besetz und wo statt echte, ernsthafte Opposition (ggf. Koalitions-) Kumpanei (Stichworte: Einigkeit, Geschlossenheit, Zielidentität, doch alles nur zum Wohl der Bürger usw.) vorherrscht. Hier eine Ortsgemeinde, eine Verbandsgemeinde, eine Kreisverwaltung, alles von der selben Partei regiert, und dazu eine leider eher servile Presse, die ihre Aufgabe wohl eher darin sieht, der Obrigkeit, ggf. nicht frei von deren kleineren oder auch größeren Incentives, gefällig zu sein, nicht anzuecken. Man weiß ja schließlich nie, wie dies oder das in Mainz (wo auch die gleiche Partei das Land regiert) gesehen wird. Anpassung, das richtige Pferd zu reiten scheint hier die Presse-Maxime zu sein, die sich jetzt plötzlich hier als vom Saulus zum Paulus mutiert präsentiert und wo dazu nicht zur Tagesordnung übergegangen werden sollte.

  14. Bernd Harth-Brinkmann

    Vielen Dank Herr Ruhmöller,
    Ich werde Ihren Blog vermissen.
    Vielleicht schauen Sie mal dem Herrn Günther ein bisschen mehr auf die Finger.

    Ein Buchtipp habe ich noch.
    Ich habe
    angefangen die Bücher von Frieder Zimmermann zu lesen.
    Sind großartig.
    Viele Grüße und weiter so.
    Solche Journalisten braucht das Land.

  15. Petra Münch (PM)

    Lieber Herr Ruhmöller,
    die Nachricht, dass der Blog „aus“ ist, hat in mir erst zwei Emotionen ausgelöst: Schreck und Bedauern. Schreck, weil ich sehr gehofft habe, dass sie sie wenigstens bis zur Wahl im Juni noch berichten, Bedauern, weil mir nun mein morgendliches Ritual fehlt. Seit vielen Monaten gehört die Lektüre Ihrer Webseite mit allen Kommentaren zu meinem Frühstück. Danach folgten Verständnis und Dankbarkeit. Verständnis, weil sie 300 Tage durchgehalten haben, und Dankbarkeit, weil sie unserer Kleinstadt so viel Zeit gewidmet haben. Ohne Sie und Ihre Recherchen, ohne die Veröffentlichung auf dieser Webseite wären die meisten Vorgänge im Dunkeln geblieben. Daran hätte auch der LRH-Bericht nichts geändert, weil wir „Normalbürger“ von den Ergebnissen vielleicht gar nichts erfahren hätten. Ich glaube wirklich, dass auch im Rathaus immer noch alles unverändert wäre. Deshalb danke ich Ihnen ganz herzlich für die tollen Informationen, die auch immer unterhaltsam präsentiert wurden. Mein Dank gilt auch denen, die so viel mit ihren Kommentaren beigesteuert haben, aber auch denen, die Sie als Journalisten auf unsere „Affäre“ aufmerksam gemacht und zur Mitarbeit wie auch immer ermutigt haben. Schade, dass das nun zu Ende ist! Und zurück bleibt ein wenig Bauchgrummeln – woher bekomme ich jetzt meine Infos?

  16. Henriette Degünther

    Danke, Herr Ruhmöller. Sie haben etwas geschafft, was ein Einzelner nicht unbeschadet hätten erreichen können. Es ist etwas wie ein Wunder, ein Lehrstück. So haben wir mehr Mut, es gemeinsam mit Schwächen unserer Demokratie, von uns Menschen aufzunehmen.

    Noch besteht Zweifel, ob wir es zu einer funktionierenden Gemeinschaft schaffen. Die Zweifel stelle ich nun zurück. Wir wollen/müssen überlegt handeln und optimistisch sein, wenn wir es schaffen wollen ….

  17. Merci beaucoup – danke. Die Berichte zu lesen hat nicht nur aufgeklärt, sondern auch Spaß gemacht.
    Weitere ähnliche Fälle könnten woanders auftauchen, dann bin ich gerne wieder ein regelmäßiger Leser oder Protestierer.

  18. Hallo Herr Ruhmöller, zunächst einmal vielen Dank für Ihr Engagement für Oppenheim und seine Bürger. Ohne Ihre Recherchen und Berichterstattung wären die Oppenheimer Bürger noch lange im Dornröschenschlaf. Danke dafür.
    Natürlich müssen Sie auch weiterhin Ihre Brötchen verdienen und an anderer Stelle weiter Ihrer Arbeit nachgehen.
    Schade ist jedoch, dass Sie den Blog schließen. Ich denke, dass viele Oppenheimer Bürger damit keine Chance mehr auf Informationen/Diskussionen zu den Machenschaften der noch verbliebenen Köpfe oder zu weiteren Vorhaben in Oppenheim haben werden.
    Stichwort: Verkaufsabsicht des Oppenheimer Wäldchens.

    Frage in die Runde: Wäre es denn von allgemeinem Interesse ein öffentliches Forum zu Oppenheimer Themen zu haben?

    Ich jedenfalls finde, ein solches Diskussionsmedium sollte unbedingt weitergeführt werden und nicht einschlafen…
    Ich bin zwar kein Journalist und habe mit Sicherheit – im Gegensatz zu Herrn Ruhmöller – keine großartigen Neuigkeiten zu verkünden – aber ich wäre bereit, die dafür notwendige Technik zu hinterlegen und zu pflegen.

    Wie sehen das denn die anderen Kommentatoren hier? Eine Domain „für die Tonne“ zu machen, habe ich natürlich auch keine Lust zumal ja auch Kosten damit verbunden sind.

    Bitte schreibt mal Eure Meinung dazu.

    Danke.
    Bernd

  19. Lieber Herr Ruhmöller,

    herzlichen Dank für Ihren Blog und das nette Telefonat im Januar.
    Wir würden uns über einen Besuch von Ihnen freuen.
    Bleiben Sie gesund, was ganz wichtig ist.

    Und bleiben Sie aufmerksam.

    Herzliche Grüße

  20. Ganz gleich in welcher Form,
    eine Möglichkeit sich weiter auszutauschen
    finde ich mehr als wünschenswert. Bin auch bereit mich an den Kosten zu beteiligen.

  21. Hallo Herr Ruhmöller,
    stellvertretend für die Oppenheimer CDU möchte ich vielen Dank sagen für die dauerhafte und informative Berichterstattung. Einiges hatte man geahnt, aber beweisen konnte man in Oppenheim nichts. Wie sich herausstellte, wurden die Stadträte nicht oder nur sehr oberflächlich informiert und mit Stimmenmehrheit übertönt. Aber selbst wenn jemand hier stichhaltige Punkte vorgebracht hätte, so wären er und seine Familie massiv angefeindet und gesellschaftlich unglaubwürdig gemacht worden. Wenn nicht gar Schlimmeres. Es liegt nun an uns Oppenheimern, die gesellschaftliche Aufarbeitung ohne Anfeindungen und Ausgrenzungen zu bewerkstelligen, an deren Ende eine Aussöhnung und ein Neuanfang stehen müssen. Das geht von der Stadtverwaltung, über die öffentlichen Einrichtungen, bis hin zu den Vereinen. Denn auch die Vereine müssen sich nun fragen lassen, wie SPD- dominiert deren Vorstände sind. Um diesem Filz beizukommen, dürfte die SPD zwei bis drei Wahlperoioden nicht mehr in die Führung kommen. Nur so erreicht man eine Durchmischung der Verwaltungen. Aber das entscheiden die Wähler.

    Mein Vorschlag zu Ihrem Blog; machen Sie ein Buch
    daraus. Der Grundstoff muss nur noch angereichert werden und könnte als Mahnung für alle Politiker dienen.

    Eines zum Schluss. Wir haben viel telefoniert, ja. Meine Einladung auf einen Kaffee steht seit Mai 2017 noch aus. Sollten Sie also noch einmal nach Oppenheim kommen….

    Mit besten Grüßen und herzlichen Dank
    Ihr Peter Pfau

  22. Markus Mahlerwein

    Lieber Herr Ruhmöller,

    auch von mir aufrichtigen Dank und meinen ehrlichen Respekt für das, was Sie für uns – die Oppenheimer Bürger – getan haben. Gleiches gilt auch für Herrn Dahlem.
    Sie haben uns quasi bei der Hand genommen und Möglichkeiten aufgezeigt, als mündige Bürger und aufrechte Demokraten das Laufen zu lernen und uns gegen die Heldsche Despotie, ihre Methoden und Mitwisser/Mittäter zu wehren.
    Jetzt ist es an uns, was Gescheites draus zu machen.

    Und auch wenn ich sonst die Ansichten des Herrn Frieder Zimmermann weitestgehend zu teilen vermag, so empfinde ich sein Ansinnen, Ihnen die „Ehre“ eines Weinritters von Oppenheim auch nur anzutragen, als doch eher zweifelhaft.
    Es mag sein, daß die Weinritterwürde ursprünglich und in grauer Vorzeit einmal etwas mit „Ehre“ und/oder „Ehrung“ zu tun hatte. Wenn man, so wie ich, die Person und die Machenschaften des Klaus Waldschmidt kennt, so müssen ganz erhebliche Zweifel daran gestattet sein, daß so jemand überhaupt eine „Ehrung“ verleihen kann. Sowas geht eigentlich nur im Dunstkreis der äußerst dubiosen und ehrlosen Heldschen Machenschaften.
    Mal ganz abgesehen davon, daß der Waldschmidt den Text nach zig Jahren immer noch nicht fehlerfrei und ohne zu Stammeln rausbringt.

    Apropos: Unter Held ist diese gesamte Veranstaltung doch ohnehin völlig verkommen, nämlich zu einer reinen PR-Veranstaltung des (hoffentlich demnächst bald Ex-)Bundestagsabgeordneten. Der Held, der Gernegroß, hat sich in den Vordergrund gespielt und sich profiliert und uns obendrein noch die Kosten an die Backe gemalt, auch wenn er nicht müde wurde, wider besseres Wissen zu behaupten, der Unsinn koste die Stadt nix (da sind meiner Erinnerung nach doch jüngst erst 5000 € aufgetaucht – und zwar im Haushalt der Stadt).

    Ich denke, bevor man als Stadt Oppenheim diese Weinritterwürde wieder guten Gewissens verleihen kann, muß auch insoweit zunächst personell wie inhaltlich tabula rasa gemacht werden.

    Außerdem hielte ich die Weinritterwürde für Herrn Ruhmöller für deutlich zu banal, um seinen Verdiensten um die Stadt und ihre Bürger gerecht zu werden. Wie wäre es mit ein wenig Abstand denn mit der Ehrenbürgerwürde. Wenn sich in letzter Zeit wirklich jemand um die Stadt Oppenheim und ihre Bürger verdient gemacht hat, dann doch wohl er!!

  23. Sehr geehrter Herr Ruhmöller,

    RESPEKT!

    Sie haben nicht nur den Oppenheim Skandal aufgedeckt und sich deswegen um die Stadt Oppenheim und die Demokratie verdient gemacht, Sie haben noch etwas sehr Wichtiges getan, sie haben den Journalismus auf eine andere Ebene gehoben. Leider gibt es in Deutschland nicht mehr allzu viele Ihres Schlages, Sie sind ein Vorbild für andere -und angehende Journalisten.

    Durch Ihren unermüdlichen und beharrlichen Einsatz in der Causa Held erwachten viele Oppenheimer ( und nicht nur Oppenheimer) und wurden, vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben, zu kritischen Hinterfragern die ab jetzt mit offenen Augen und Ohren ihr politisches Umfeld wahrnehmen.

    Dieser Blog war eine Bereicherung, Sie sind für mich die Nummer Eins für den 1. Preis des deutschen Journalistenverbandes in der Sparte “ Investigativer Journalismus „.

    Vielen Dank für die herausragende Arbeit

    Jutta Summers

  24. Dr. Volkhart Rudert

    Sehr geehrter Herr Ruhmöller,
    Ihnen gebührt nicht nur der vielfach ausgesprochene Dank, sondern auch ein besonderes Lob dafür, dass Sie gekonnt einen dicken Schlusspunkt gesetzt haben.

    Im Goethe-Museum zu Weimar findet sich eine Bemerkung des großen Dichters:
    „Getretener Quark wird breit, nicht stark.“

    Ihr Blog war schlicht stark.

  25. Sonja Siracusa-Tannhoff

    „In der Dankbarkeit gewinne ich das rechte Verhältnis zu meiner Vergangenheit. In ihr wird das Vergangene fruchtbar für die Gegenwart.“ (Dietrich Bonhoeffer)

    Danke Herr Ruhmöller!

  26. Sehr geehrter Herr Rühmöller,
    Bis vor 13 Jahren lebte ich in Nierstein, mehr als 28 Jahre! Viele Jahre war ich politisch und als stellvertretende Fremdenverkehrsleiterin aktiv. Der Blick hinter die Kulissen war unabdingbar! Auch wenn ich nicht mehr in RLP lebe, habe ich ihre ungeschminkte Berichterstattung mit großem Interesse verfolgt! Ich habe nicht nur ihre klare und hinterfragende Berichterstattung bewundert, sondern auch Ihre Hartnäckigkeit sowie Ihren detektivischen Spürsinn. Dazu bedarf es nicht nur richtiger Quellen, sondern auch ganz viel Mut, Wissen und unglaublich starke Nerven! Die Wirkkraft Ihres engagierten Journalismus hat den Stein ins Rollen gebracht. Der „selbsternannte König von Oppenheim“ ist geteert und gefedert und wird ganz sicher nie mehr Politik machen dürfen!
    Das Buch „der Oppenheim – Skandal“ ist vollgeschrieben! Der Prolog des neuen Buches:“Der Nierstein – Skandal“ ist geschrieben!

    Journalisten wie Sie sind vorbildlich! Vornehmlich deshalb, weil sie sich als Sprachrohr des Volkes verstehen! Meine Bitte an Sie formuliere ich daher nur mit einem Satz:“Recherieren Sie in Nierstein mutig weiter!“

  27. Für weiterhin interessierte Bürger Oppenheim´s und Umgebung gibt es auf FB diesen neuen Blog seit Tagen:
    https://www.facebook.com/groups/229344624296000/permalink/230569584173504/?comment_id=230859740811155&notif_id=1521396135147347&notif_t=group_comment_reply&ref=notif
    Hier wird weiterhin darüber diskutiert, wie man unser Oppenheim und vor allem die Bürgerschaft wieder zusammen bringen kann.
    Diese Seite soll auch vor allem überparteilich die Wahl des Herrn Walter Jertz unterstützen.
    Das Thema Oppenheimer Wäldchen wird hier schon gut diskutiert.
    Am kommenden Donnerstag haben Herr Dr. Rudert und ich im Rathaus mit Herrn Krethe, einen Termin zur Erörterung deshalb.
    Gerne können Sie sich auf der verlinkten Seite anmelden, wir können jede Hilfe und Unterstützung gebrauchen.
    Als Slogan haben wir sinniger Weise „mein Oppenheim“ gewählt.

  28. Was wir alle im Oppenheim-Skandal hautnah erfahren haben ist:
    „Pressefreiheit nützt nur, wenn es unbequeme Journalisten gibt.“
    (Gerhard Kocher, Schweizer Politologe)

    Was wir aber auch erfahren haben:
    „Das Problem sind nicht die kritischen Journalisten, sondern die netten.“ (Kocher)

    Sehr geehrter Herr Ruhmöller,
    ich schließe mich den lobenden Worten aller Kommentatoren hier an. Sie haben einen phantastischen Job gemacht. Ohne Sie wäre der Sumpf noch immer nicht weitgehend trocken gelegt.
    Es ist, als verlasse der Lotse das Schiff. Denn ohne Sie hätte die AZ nicht irgendwann die Kurve gekriegt – Held wäre noch immer da, wo er nicht hingehört hat. Und es stellt sich die sorgenvolle Frage, ob sie nun wieder in ihren Dornröschenschlaf verfällt.
    Die Berichterstattung über die (beinahe-) China-Geschäfte des Herrn Günther in der AZ war schon wieder von gewohnter AZ-Qualität: Günther wurde ellenlang die Gelegenheit gegeben sich zu erklären – über die angesiedelten chinesischen Schmuddel-Briefkastenfirmen in Nierstein kein Wort. Das Problem bleibt: es sind nicht die kritischen, es sind die braven und netten Journalisten.

    Danke für Ihren unglaublichen Einsatz, für Ihre spannende Lektüre – und für den Mut, so lange einsam die Aufklärung in dem Skandal voranzutreiben. Vorbildlich!

    Vielleicht wäre das ein Vorschlag, der aus Oppenheim gemacht werden könnte – ein Brief an die Initiatoren des Journalistenpreises http://www.anstageslicht.de/waechterpreis/waechterpreis-tagespresse/
    Als Argument für Herrn Ruhmöller könnte angeführt werden, dass er a) Zeitungsjournalist ist und b) in diesem Fall ein anderes Medium quasi die Zeitung ersetzen musste.

    Ihnen , Herr Ruhmöller alles erdenklich Gute!
    Und allen Oppenheimern einen guten Start in die neue Zeit.

  29. Dr. Volkhart Rudert

    Wäre das nicht ein Thema für das neue Bürgerforum am 09.04.2018 im Casino-Saal des Merianhotels?

  30. Unabhängiger Journalismus gepaart mit hartnäckiger Recherche, hervorragender Schreibe, dem richtigen Verständnis von Demokratie und einem heftigen Ekel vor Korruption und Filz – das war für mich von Beginn an Ihr Blog „Der Oppenheim-Skandal“.
    Im Gegensatz zu manchen ihrer Kollegen haben Sie bei der Arbeit an dem Thema den Satz von Carl von Ossietzky beherzigt:
    „Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz.“

    Danke, Herr Ruhmöller!

  31. Herr Ruhmöller, herzlichen Glückwunsch!
    Ihre Webseite „Der Oppenheim-Skandal“ ist ein Musterbeispiel für modernen, kritischen Journalismus, der in dieser Form neu ist und aufzeigt, wie es gelingen kann, Demokratie über die sie zerstörenden Elemente obsiegen zu lassen.
    Sie haben respektlos ans Licht gebracht, wie negativ antidemokratische Kräfte aus der Mitte der Gesellschaft wirken und was sie bewirken können.
    Ihnen ein großes Kompliment!
    Ein solches gebührt auch den Verfassern des Dossiers, Axel Dahlem und den Oppenheimer Demonstranten!

  32. Wenn die AZ einen A…ch in der Hose hätte, würde sie Herrn Ruhmöller mal interviewen und über das bedauerliche (aber verständliche) Ende seines Blogs berichten. Der Mann hat Oppenheimer Geschichte geschrieben – und ist selbst ein Teil davon geworden. Da kann man doch nicht einfach drüber weggehen!!!
    Ich werde die tägliche Lektüre seiner Artikel und der Leserbriefe vermissen!
    Alles Gute, Herr Ruhmöller!

  33. Sag zum Abschied leise servus und ein ganz lautes DANKE !!!

    Herr Ruhmöller, Sie haben ein bisher beispielloses und Vorbild gebendes Werk für uns geleistet und uns echte Hilfe zu Selbsthilfe gegeben. Und wir werden das, was in Gang gesetzt wurde weiter betreiben. Ein zurück wird es nicht geben.

    Leider wird es aber mit Ansage passieren, dass einige, allen voran der laute Niersteiner und der leise P aus dem Rondo, jubeln, aufatmen und die Törtchen in gewohnter Manier weiter rollen. Und es steht zu befürchten, dass AZ, sowie die Berichterstattung Radio und TV ( SWR) sich in gewohnt gemütlicher Manier zurücknehmen werden. Der Spuk durch die Wahrheit getrieben zu werden, ist ja erst einmal vorbei.
    Umso mehr freut uns Ihr Hinweis, dass Sie sich doch wieder bemerkbar machen könnten. Wir werten dies als eine Art „Schutzschild“, aber natürlich liegt die erste Verantwortung bei uns.

    Ich persönlich werde Ihre Wege durch die spannenden Themen, die Sie aufgreifen, über Ihre Homepage weiter verfolgen und mich auch so noch einmal bei Ihnen bemerkbar machen.
    Ich weiß nicht, ob Ihnen bewusst ist, WELCHEN großen Dienst Sie geleistet haben. Ich bin , wie viele hier, tatsächlich über Ihren Entschluss zum Rückzug erschrocken, so nachvollziehbar er vielleicht auch ist.
    Die Routine, regelmäßig zu schauen, was Sie herausgefunden und für uns strukturiert aufbereitet haben,war tatsächlich fester Bestandteil des Tages.Und Luft machen konnte man sich auch , wenn die News mal schwer auszuhalten waren. Die Namen und Diskussionspartner im Blog waren zwischenzeitlich auch bekannt und vertraut. Es wird tatsächlich was fehlen.

    Herr Zimmermann hat recht- wer wird aufpassen? Schwere Kiste.

    Nun, wir auf uns- und vielleicht schielt Herr Ruhmöller in alter Verbundenheit ja doch auch immer mal rüber und behält sein Interesse – auch aus journalistischer Neugier.

    Und nochmal ein herzliches Danke an den/die Whistleblower. Ihr hättet den Ritterschlag verdient!! Wenn ich denke, welche Ängste euch zeitweilig begleitet haben mussten vor den Folgen aufzufliegen, dann weiß ich, wer hier die ganz Großen sind. Dennoch solltet ihr niemals Farbe bekennen. ( Man liebt in gewissen Kreisen den Verrat, aber nicht den Verräter) .

    Alla dann, ich schalte dann vorerst auch ab- und hoffe, meinen Beitrag zum Ganzen geleistet zu haben.

    Herr Ruhmöller- ich bin mir sicher, Sie entscheiden nie ins Blaue- aber ich versuch’s einfach doch-:
    Wie wäre es-könnten Sie sich vorstellen, einen Monatsrückblick oder Quartalsrückblick zu schalten ???? Lassen wir uns überraschen. Stoff wird es genug geben, wenn erst mal die STA sich bemerkbar macht. Fragt sich nur, ob es nicht nur dünn drüber veröffentlicht wird, sollten die Berichterstatter rückfällig werden…. Fragt sich eigentlich mehr, warum denn berichtet werden sollte, wenn die Konkurrenz Ruhmöller sich zurück gezogen hat.

    Alle Gute für Sie und Euch Alle- und Glück auf für alle jene, die das Schiff Oppenheim und VG Rhein-Selz wieder auf Kurs bringen wollen.

  34. Sehr geehrter Herr Ruhmöller,
    vielen Dank für ihren unermüdlichen Einsatz für uns Oppenheimer.
    Ohne Sie und ihr Team, wären wir hier in unserem Dornröschenschlaf, nicht aufgewacht.
    Persönlich werde ich Sie wohl nie vergessen, obwohl wir uns nie gesehen haben, allerdings so jemanden kann man nicht vergessen.
    Alles erdenklich Gute für ihre weitere Zukunft und besuchen Sie uns doch mal auf einem unserer Feste, auch wenn die jetzt etwas kleiner, aber auch hoffentlich herzlicher ausfallen.

  35. Vielen Dank für all ihre journalistischen Mühen rund um Oppenheim.

    Vielen Dank auch an jene mutige Maulwürfe, welche mit ihrem Dossier über unsagbare Verwaltungsinterna den Stein überhaupt erst ins Rollen gebracht haben.

    Vielen Dank an alle Demonstranten in Oppenheim – ich hoffe, dass ganz Oppenheim bei den kommenden Kommunalwahlen ein glückliches Händchen beweisen wird und ein ordentlicher Stadtrat unter Walter Jertz dann zusammen mit der Kommunalaufsicht in Sachen LRH-Bericht aufräumt – gerne auch mit einem gescheiten Aufsichtrat und neuem Prokuristen in GWG und HGO…

  36. Nachruf

    Es schließt der Blog, der Nebel hat gelichtet,
    die drohend lagen über Oppenheim.
    Nachdem der Bürgermeister ist gerichtet,
    wird’s, wie es war, in Zukunft nie mehr sein.

    Doch fraget mancher sich mit leichtem Bangen:
    Was wird gescheh’n, wenn diese Seite schweigt
    und niemand mehr den roten Mafiosi
    die Grenzen ihrer dunklen Macht aufzeigt?

    Wenn nach der Wahl im Frühjahr nächsten Jahres
    wie Phönix aus der Asche sich erneut
    die Mehrheit der „sozialen“ Demokraten
    worüber sich dann Sittig diebisch freut?

    Wenn, spekulierend auf das schwindende Gedächtnis
    des Volkes, das sich wählte solchen Rat,
    die Kommunalaufsicht versäumet durchzusetzen,
    was einst der Rechnungshof monieret hat?

    Was ist, wenn Lehrling Sittig wird ersetzen
    den lang studierten frommen Kneipenwirt
    und künftig zu des braven Manns Entsetzen
    für viel Gehalt den Ortstourismus führt?

    Auch ist bisher kein Euro eingegangen
    im leeren Oppenheimer Stadtärar!
    Ersatz des Heldenschadens zu verlangen
    sehr wohl vom Rechnungshof gefordert war!

    So bleibt im Rückblick zweifellos zu danken
    Herrn Ruhmöller für seine viele Müh‘,
    mit der im Blog er Held wies in die Schranken,
    allein ich fürcht‘: Er schließt zu früh.

    Sollt sich daher zukünftig wieder zeigen,
    dass Oppenheim benötigt Rat und Tat,
    wär es verdienstvoll, wieder einzusteigen,
    mit Mitteln, die ein Journalist nur hat.

    Gratias agimus tibi propter magnum eloquentiam et audaciam tuam!!

  37. Sehr geehrter Herr Ruhmöller,
    jetzt (22.00 Uhr) ist bereits alles gesagt. Aus ganzem Herzen möchte ich Ihnen für Ihre außergewöhnliche Journalistische Leistung (letzter Höhepunkt die Superrecherche zu Günthers universaler Chinapolitik), die kaum zu überbieten ist danken. Wie kann man Ihnen überhaupt danken? Weinritter ? ist durch Held dermaßen abgewertet – es wäre eine zweifelhafte Ehre. Ehrenbürger schon eher, aber in einer Reihe mit Erich Menger? Er ist einer der Ziehväter von Held! Er müsste verschwinden, dann Ja! Sie haben sich tatsächlich um Oppenheim verdient gemacht. Ein Verdienstorden der Landesregierung ? Auch hier hätte man ein sehr ungutes Gefühl. Die Zuwendung aller aufrechter Oppenheimer ist ehrlich und wird in der Geschichte der Stadt überdauern.
    Sie haben deutlich gemacht, dass in unserer Demokratie die offiziellen Kontrollorgane
    ab einer bestimmten Regierungszeit ihre Funktion verlieren und Auswüchse wie bei Held möglich werden, Kritiker werden platt gemacht.
    An dieser Stelle möchte ich auf den Begriff der Dienstverschwiegenheit hinweisen. Er dient primär dazu (VG), die Sauereien der Großkopferten zu decken. Die kleinen Mitarbeiter halten sich daran, werden an den Widersprüchen und dem ständigen Druck krank. Sie, lieber Herr Ruhmvoller haben diesen Menschen Hoffnung gegeben. Die SPD selbst hatte ja irgendwann über die Straffreiheit bei Whistleblowern nachgedacht.

    Müsste nicht eine Institution, wie die Ihre nicht dauerhaft institutionalisiert werden ? Sie haben die Dinge beim Namen genannt. Juristisch konnte Ihnen keiner am Zeug flicken. Dies ist der Journalismus, den mehr als nur die Nachbargemeinden benötigen. Sie haben
    maßgeblich mit Hern Dahlem zur Veränderung beigetragen !

    Können Sie wirklich aufhören ? Penzer, Günther und Konsorten atmen jetzt auf und wollen sich durchmogeln. Die Kindergärten, das Hallenbad, die VG Verwaltung auf der Mitarbeiterebene hoffen auf baldige Veränderung (Sie wollen keinen Personalratsvorsitzenden, der den Kinderwagen von Marcus Held schiebt). Natürlich sind diese Institutionen auch durchsetzt mit SPD Familienmitgliedern bis in die dritte Generation – sicherer als die Rente!. Dies muss ein Ende haben, bei zukünftiger Personalauswahl sollte auch Sachlichkeit eine Rolle spielen.
    Ich verstehe Ihre Entscheidung sehr gut. Darf Sie aber inständig bitten, wenigstens bis zur Bürgermeisterwahl durchzuhalten. Bin gern bereit mich an den Kosten zu beteiligen.
    JH

  38. Jetzt versuche ich mich auch mal, nachdem ich so viel Interessantes auf Ihrem Blog gelesen habe und alle Dichter auch genossen habe mit einem Wilhelm Busch:

    Da merkt man ups, ganz unverdrossen,
    Die Chausse ist jetzt nun vergossen?

    Der Held ist weg und nun –
    ist es mal Zeit, etwas zu tun.

    Der Ruhmöller zur Ruhe geht
    der Stadtrat jetzt um Gnade fleht.

    Oh Graus, es stehen nun zur Wahl,
    Hypnostiseur und General.

    Jetzt steht nun an – so ist was Wesen
    Den Stadtrat auszukehren mit dem Besen.

    Wem tut das überhaupt noch weh?
    Der Bundes – Landes – SPD.

    Der Oppenummer schüttelt sich.
    Den Held – den Maggus, kenn ich nich.

    Nun wend’ man sich , ruck –zuck,
    ans angesagte Phasen-Book.

    Kann kann dort –kann man es wagen
    sich äußern dort mit allen Fragen?

    Problem, der Name wird verlautet
    Oh jeh’, wenn dort der Nachbar schautet.

    Droht dem, wer tapfer sich dort melde,
    als Dank auch eines Maulen Schelle?

    Huppsdudidei, so wird das nicht,
    zeigt Fatzenbuch das Hund-Gesicht.

    Doch Ruhmöller, ganz generös,
    gibt ab die Diskussion . Dann Tschöß!

    Vielen Dank Wilhelm Busch und Herr Ruhmöller. Das war eine spannende und sehr, sehr aufschlussreiche Zeit.

    Eventuell treffen wir uns wieder auf Facebook, Gruppe: „Mein Oppenheim“.

  39. Sie haben Oppenheimer Geschichte geschrieben – nichts weniger als das.
    Die Tyrannis ist zu Ende nach fast 30 Jahren, denn es fing schon unter Menger an , sein Zögling Held machte nur alles noch viel gründlicher…
    Doch täuschen wir uns nicht- Unverbesserliche sind immer noch unter uns und greifen unverdrossen nach den Hebeln der Macht. Und werden vom Landesvorsitzenden und Innenminister noch nicht einmal daran erinnert, was sie mitgetragen und durchgewunken haben – und schon gar nicht gebremst! Deshalb: Bei allem Dank Ihnen gegenüber -bleiben Sie am Ball. Es geht nicht um Rache, sondern darum, dass nie vergessen wird, wie ungebremst sich jahrzehntelang Reitzel und Held ausleben durften. Ohne Sie wäre es genauso weitergegangen, deshalb schon müssen Sie unvergessen bleiben. Früher hätte man Ihnen ein Denkmal gesetzt – es gibt da ein, zwei Kommentatoren, die es ihnen vielleicht schreiben.

  40. Vielen Dank für 300 Tage sachlicher, lesenswerter und immer lockerer Berichterstattung sowie Ihren Mut, schier unglaubliche und verheerende Tatsachen aufzudecken! Ich werde Ihren Blog vermissen, denn Sie haben Oppenheimer Geschichte geschrieben!
    Es ist völlig verständlich, dass Sie nach diesem Hindernislauf nun nach Erreichen der Ziellinie erst einmal Atem holen wollen und müssen – aber ist es nicht so, dass da in gar nicht allzu weiter Entfernung noch ein zweites und wesentliche wichtigeres Ziel zu erreichen ist, das Bundestagsmandat?
    Nehmen Sie sich dieses Ziel doch mal ins Auge, bleiben Sie wachsam mit einem kritischen Blick auf die Lokalpresse und melden sich, wenn notwendig, unaufgefordert wieder zu Wort. Denn es gibt nach wie vor Unverbesserliche, der Name Sittig wurde schon mehrfach in den Kommentaren genannt.
    In diesem Sinne hoffe ich, dass dies dann doch kein endgültiger Abschied war.

  41. Vielen Dank Herr Ruhmöller, es ist alles gesagt und geschrieben worden, was sie für Oppenheim getan haben. Sie haben es geschafft das Oppenheimer zusammen stehen und gemeinsam ihre Meinung äußern, öffentlich dazu stehen auch mit ihren Namen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und weitere interessante Themen (Städte und Kommunen).

  42. Hans-Joachim Meth

    Vielen Dank Herr Ruhmöller,
    Ich möchte Ihnen ein schlichtes „Danke“ hinterlassen. Bin erst vor drei Tagen auf diese Seite gestoßen und habe mittlerweile jede Zeile gelesen. Ein Thriller.

  43. Herzlichen Dank Herr Ruhmöller, wenn Sie als Katalysator nicht gewesen wären ( inkl. natürlich der whistleblower), dann würde Oppenheim einer trübseligen Entwicklung entgegengehen, so sind mittlerweile die Weichen gestellt für eine erwachende „Schwarm-Intelligenz“, Bürgersinn und Rückkehr zu realistischen, ehrlichen und erreichbaren Zielen in dieser liebenswerten Stadt !
    Merci beaucoup !!

  44. Sehr geehrter Herr Ruhmöller,

    vielen Dank für Ihre tolle Arbeit, die Sie für uns Bürger aus Oppenheim und die der VG geleistet haben. Nicht zu vergessen auch einen riesen großen Dank an den/die Whistleblower, ohne deren Mut das alles nicht möglich gewesen wäre.

    Ich wünsche Ihnen Herr Ruhmöller, Ihrem Team und allen, die hier mitgeholfen haben, Licht ins Dunkle zu bringen, alles Gute!

  45. E.T.

    Sehr geehrter Herr Ruhmöller,

    ich bedaure das Ende Ihres Blogs sehr. Ihre Lektüre wird mir fehlen.
    Wer soll uns jetzt unabhängig über die Vorgänge in Oppenheim informieren ?
    Ich denke jemand sollte die Vorgänge innerhalb der GWG und HGO unter die Lupe nehmen, um eventuell fehl geleitete Geldflüsse aufzudecken.
    Ich befürchte, dass die bisherigen Enthüllungen nur Peanuts sind im Vergleich zu dem was man dort finden könnte.

    Ich danke Ihnen für Ihre hervorragende Arbeit in der Vergangenheit.

  46. Vielen Dank, Herr Ruhmöller.
    Ohne ihren Blog hätten wir keine Oppenheimer Montags-Demonstrationen initiiert.
    Ein großes Dankeschön aber auch noch einmal an den unbekannten Mitarbeiter aus der VG. Ohne Sie wäre der Stein nie ins Rollen gekommen.
    Herr Ruhmöller, bitte schauen Sie auch in Zukunft noch hin und wieder nach Oppenheim, gerne auch ganz real und nicht nur virtuell.
    Mit herzlichsten Grüßen
    Axel Dahlem

  47. Sehr gehrter Herr Ruhmöller,

    dank ihrer unermüdlichen Arbeit, konnte ein „System“ zu Fall gebracht werden. Jetzt heißt es für uns Bürger der „Politik“ auf die Finger zu schauen.

    Herzlichen Dank.

  48. schade, daß sie jetzt aufhören, denn ich bin überzeugt, daß Penzer, Günther, Schick etc. noch viele Leichen im Keller haben.
    Vielleicht findet sich noch jemand, der auch bei der Aufdeckung deren Machenschaften aktiv mitwirkt, sonst fürchte ich, daß diese Skandale nie aufgedeckt werden und diese Leute mit Ihren kriminellen Methoden ungestraft davon kommen!
    Ich bin sicher, daß all die Betroffenen nun aufatmen und genau so weiter-wurschteln können, da keine vernünftige Kontrolle er Behörden stattzufinden scheint?
    Trotzdem, vielen Dank für IHR Engagement !!!

  49. Chapeau Herr Ruhmöller!
    Sie und ihr Team waren die richtigen Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
    So etwas nenne ich BASISDEMOKRATIE. Danke für die Einblicke, die ich durch ihren Blog gewonnen habe.

  50. Herr Dahlem, Sie sollten sich überlegen, ob das zu gründende Forum die Homepage im Sinne des Herrn Ruhmöller fortführt. Er ist Ihnen dabei bestimmt behilflich. Und außerdem: das Netzwerk des MH besteht immer noch.

  51. Endlich hat Oppenheim richtige „Helden“, denen unser aller Dank gebührt.
    Danke Herr Ruhmöller für die Art von Journalismus, den wir uns in Deutschland öfter wünschen würden. Für Ihren Mut und Ihre Offenheit. Für Ihre Hilfe, uns Bürgern die Augen zu öffnen über die Vorgänge in unserer Stadt.
    Danke Herr Dahlem, dass Sie ungeachtet der möglichen Folgen die Demonstrationen ermöglicht haben, bei denen ich immer dabei war. Es war toll zu sehen, dass die Solidarität der Demonstranten für Oppenheim über die berechtigte Angst vor Entdeckung gesiegt hat.
    Danke an den oder die Whistleblower. Durch Sie wurde endlich der Stein ins Rollen gebracht, der Markus Held und hoffentlich auch bald alle seine Vasallen zu Falll gebracht hat bzw. bringen wird.
    Danke an Sie alle!!
    Ich hoffe, dass es trotz des Rückzugs von Herrn Ruhmöller und dem Ende der Demonstrationen nicht vorbei ist. Es gibt noch so viel zu tun und aufzuarbeiten. Lasst uns weitermachen für ein besseres Oppenheim. Am 9.4. sollte jeder, der bereit ist, sich dafür einzusetzen, beim Forum dabei sein. Unterstützen wir Walter Jertz und jeden, der sich für ein faires und lebenswertes Oppenheim ohne „Heldenverehrung“ engagiert.
    In diesem Sinne:
    -WIR SEHEN UNS-

  52. Besorgter Bürger

    Das haben sie gut gemacht! Es wurde Zeit das diesen korrupten Politkern das Handwerk gelegt wird. Ich hoffe sie nehmen sich auch Nierstein an.

  53. Hallo Herr Ruhmöller,
    dank Ihrer intensiven, hervorragenden journalistischen Arbeit, darf Oppenheim wieder demokratisch atmen, – das war schon sehr lange überfällig – DANKE!
    Sie und Ihre Mitstreiter haben uns gezeigt, dass es sich lohnt aufzustehen, um den sozialistischen Weinberg neu zu bestellen. In Oppenheim ist dies dank der Mutigen mit Ihrer Hilfe gelungen. Wir sind uns aber auch darüber im Klaren, dass vorerst nur vereinzelt kranke Rebstöcke aus dem Wingert entfernt wurden und evtl. weitere Rodungen in der Fläche vielleicht noch notwendig werden. Die Demokratie, die in Oppenheim nun wieder aufblühen darf, verdient unser aller Unterstützung und sollte auf das gesamte Land Rheinland-Pfalz ausstrahlen. Denn Oppenheim ist ein Leuchtturmprojekt für den Neuanfang, einer gelungenen charakterstarken Basisdemokratie! Und diese Errungenschaft, sollte man sich NICHT mehr von der SPD nehmen lassen.
    Auch die vielen Anfeindungen, Angriffe und Übergriffe, das gesteuerte Mobbing, die Sachbeschädigungen, all das, was viele von uns aushalten mussten, die das System hinterfragten, hatte mit diesem „Blog“ plötzlich eine öffentliche Plattform und wir stellten dabei fest, wir sind KEINE Einzelfälle!
    Bleibt nun zu hoffen, dass auch Malu Dreyer und Roger Lewentz den „Blog“ intensiv gelesen haben und es ihnen gelingt, die SPD zu verändern.

  54. Sehr geehrter Herr Ruhmöller,

    ich wünsche mir sehr, dass Ihre Leistung i.S. Oppenheim zumindest auch bei anderen rheinhessischen Gemeinden und Verbandsgemeindeverwaltungen bekannt wird und Wirkung zeigt.

    Meiner Ortsgemeinde und der Verbandsgemeindeverwaltung (nicht an der Rheinfront gelegen) wurde kürzlich vom Gemeindeprüfungsamt des Landkreises AZ-WO im Zusammenhang mit rechtsfehlerhaften und vom Verwaltungsgericht Mainz kassatorisch aufgehobenen Bescheiden aufgegeben, die Ordnungsmäßigkeit der Verwaltung künftig sicherzustellen.
    Klarer kann man nicht auf personelle Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung und Kompetenzwahrnehmung auch zur Vermeidung von Gerichtskosten – im 5-stelligen Bereich – z.L. der Ortsgemeinde hinweisen.

    Diesen Betrag hätte die Verwaltung sicherlich profitabler in die Personalauswahl- und -entwicklung gesteckt. Ein Anfang wäre gemacht, wenn die Ausführungen des Kommunalbreviers im Zusammenhang mit einschlägigen Gesetzen und Verwaltungsvorschriften zur Kenntnis genommen und angewandt würden.

  55. Danke Herr Ruhmöller, Dank dem oder den Wistleblowern. Genau ihr seid die Leute, die sich um die Stadt und die VG in allerhöchstem Maße verdient gemacht haben.
    Jetzt liegt es an uns die unheilvollen alten Seilschaften vollständig aufzulösen.
    Unterstützen wir jetzt unseren Bürgermeisterkandidaten Walter Jertz zur Wahl und erst Recht im Amt !

  56. Sehr geehrter Herr Ruhmöller, herzlichen Dank!
    Durch Ihre akribischen Recherchen konnte Oppenheim vom Tyrannen Held befreit werden.
    Sie haben sich den Versuchen des Held-Lagers widersetzt, die Sie diffamieren, sabotieren und mundtot machen wollten. Das verdient aller größten Respekt.
    Durch Sie hat Oppenheim die Chance auf eine seriöse Politik im Rathaus erhalten. Natürlich gibt es immer noch die Held-Anhänger, die in einem Jahr Oppenheim Skandal nichts kapiert haben. Aber diese
    Unbelehrbaren würde es auch nach 2 oder 3 Jahren Ruhmöller Blog noch geben.
    Wenn jemand das goldene Ehrensiegel der Stadt verdient hat, dann sind Sie das.
    Mein Dank und Respekt gilt auch dem Mitarbeiter der VG, der den Stein überhaupt erst ins Rollen gebracht hat. Ich hoffe, er liest hier mit.
    Dank auch an Axel Dahlem, den Organisator der Demo. Es ist gut zu wissen, dass es viele Oppenheimer gibt, die sich für das Wohl ihrer Stadt einsetzen.
    Dank auch an die Menschen aus den Nachbargemeinden, die sich mit uns solidarisiert haben.

  57. Der Blog ist aus, der Oppenheim-Skandal aber noch lange nicht. Heute erfährt der AZ-Leser, dass die Stadt Oppenheim mit 13 Prozent Anteilseigner der GWG ist. Huch! Niemand hat’s gewusst. Wir schauen auf die Website der GWG. Dort wird die Genossenschaft immer noch durch den 1. Vorsitzenden Marcus Held vertreten. 17 Mitarbeiter agieren in 4 Kompetenzteams. Will man sich ein Kompetenzteam anschauen, landet man auf einer komischen Seite von inmedia. Inmedia? Da war doch was… Schauen wir nach bei http://www.inmedia.info. was finden wir? Die Seite ist im Umbau. So wie aktuell andere Seiten auch.

  58. Herr Krethe behauptet, er hab sich bei seiner Erklärung, die Stadt besitze keine Anteile, auf die Aussagen Helds verlassen. Ja, wie lächerlich ist das denn. Herr Krethe, der Herrn Held wohl besser kennt als jeder andere, verlässt sich auf die Aussagen Helds! Herr Krethe, bevor Sie falsche Antworten geben, sollten Sie sich erst mal informieren. Oder haben Sie geglaubt, das jahrelang praktizierte Tarnen und Täuschen funktioniert auch weiterhin? Gehen Sie davon aus, dass hiermit Ihre Glaubwürdigkeit – so denn überhaupt noch etwas davon übrig war, jetzt völlig im Eimer ist. Und über Ihre politische Zukunft in Oppenheim müssen sie sich ohnehin keine Gedanken mehr machen, die existiert nämlich nicht.

  59. Danke an Herrn Dahlem für die Montagsdemos, danke an Herrn Ruhmöller für die geleistete Arbeit und danke an den Anonymous für die Kopien aus der VG, die den Skandal erst aufgedeckt haben. Nun sind wir Oppenheimer gefragt, uns zu engagieren. Und das werden wir tun. Sehr sicher! Die Oppenheimer Gemeinschaft wird dadurch erstarken – sehr sicher.

  60. Sicher haben Sie einen besseren Vorschlag, nur leider vergessen diesen kund zu tun. Jede Plattform ist besser, als keine.

  61. Hallo Horst, ich teile Ihre Bedenken. Aber – haben sie eine Alternative ? Dass wir weiterhin eine Plattform brauchen steht außer Frage. Die beste Lösung wäre, wenn Herr Ruhmöller diesen Blog hier weiter führen würde. Selbstverständlich müssten wir Herrn Ruhmöller bezahlen. Wie wäre es mit Crowdfunding? Bin mir sicher, es gibt genügend Leute, die ihren Obolus beitragen würden.
    Also, wer hat direkten Kontakt zu Herrn Ruhmöller und fragt mal vorsichtig an. Voraussetzung ist natürlich, Herr Ruhmöller hat überhaupt Zeit und Interesse.

  62. E.T.

    @Herrn Zimmermann
    Welchen link für die GWG haben Sie da benutzt ?
    Können Sie den bitte veröffentlichen.

    Danke

  63. Der Vorschlag, Herr Berger, ist so einfach, dass ich davon ausgegangen bin, dass da jeder selber drauf kommt.

    Selber in der Politik aktiv werden, sich zum Beispiel für den neu zu formierenden Stadtrat bewerben und die Arbeit selbst gut machen.

    Ich kann mir kaum vorstellne, das irgendjemand Lust hat, sich als gewähltes Stadtratsmitglied von selbsternannten Facebook-Sheriffs permanent reinreden lassen zu wollen – dann sollen es die Facebook-Besserwisser doch lieber gleich selbst machen.

    Wenn wir in O so weitermachen, wird das nie was mit Aufbau von Vertrauen. Und zur Erinnerung: Held ist weg und seine Seilschaften bald Geschichte, da habe großes Vertrauen in Herrn Jertz.

  64. Hallo Herr Leweling,

    ich glaube nicht, dass wir das in Zukunft brauchen. Held ist Geschichte und die AZ hat darauf hoffentlich auch gelernt. Wir wählen einen guten Stadtrat und dann sollte es doch klappen.

  65. Sehr geehrte Frau Lerch,

    sollten Sie DIE Helga Lerch sein, dann stellt man sich die Frage, warum eine Person, wie Sie, die ja auch politisch in der Öffentlichkeit steht, sich erst meldet, wenn der Fisch geputzt ist.
    Danke für Ihre Unterstützung, NICHT.

  66. @Klaus, wenn Sie meinen, dass der nächste Bürgermeister genauso gestrickt ist wie Held und alle Fraktionen im Stadtrat ihren Job somschlecht machen wie unter Held, dann können Sie natürlich die Facebook-Polizei spielen -oder besser noch selber in den Stadtrat gehen …

  67. Andreas Löffelholz

    Hallo Bernd,

    in der Tat das Medium INTERNET für Austausch der Bürger untereinander zu nutzen ist großartig – hingegen die Infrastruktur von facebook zu nutzen nur im ersten Ansatz praktisch, jedoch…… was aber ist mit jenen, die zwar sich beteiligen würden, jedoch aus gewissen ( auch verständlichen ) Gründen diese Datenkrake von Google , Zuckerberg und Spezies ablehnen ?

    Ein Blog zu eröffnen & pflegen, das würde ich auch gerne ( auch finanziell ) unterstützen, jedoch von meinen EDV-mäßigen „Fähigkeiten“ in der Technik kann ich es leider nicht. Ja, gerne beim ersten Forum’s meeting im Merian Hotel auf die Agenda bringen !

  68. Da ich immer davon ausgegangen bin, dass die Stadt Oppenheim ein wesentlicher Anteilseigner der GWG ist (für mich sind nur so die ganzen „Super“-SPDler im Aufsichtrat zu erklären gewesen, welche ich den städtischen Anteilseigner nach der Kommunalwahl ersetzt wissen wollte), bin ich umso überraschter, dass von den städtischen Anteilen niemand gewusst haben will…

    Entweder muss es unter Held doch einen Beschluss zum Anteilserwerb gegeben haben oder – und wahrscheinlicher – ist die Stadt Oppenheim seit Jahrzehnten Anteilseigner, oder? Aber sehen wir das Positive: Jetzt ist die Stadt Oppenheim auch hier in der Pflicht, Regressansprüche prüfen zu lassen und aufzuräumen.

    P.S.: Bei uns ist das Berichtswesen der Verwaltung (z.B. Beteiligungsberichte) und die dadurch informiertere Opposition mehr auf Zack!

  69. Zwar ist es schöner, sich im Stadtrat einbringen zu wollen, statt sich nur auszutauschen. Aber es ist auch besser, sich auszutauschen statt gar nichts zu tun – denn wieviele Stadträte gibt es schon und nicht jeder hat Lust, sich das anzutun.

    Ein bestehendes Forum wie z.B. http://politik-forum.eu/ zu „kapern“, dürfte am einfachsten sein und es böte sich die Rubrik „Sonstiges“ an.

    Zwar muss man sich mit irgendeiner Mailadresse anmelden, aber der eingetragene Verein zur Förderung der politischen Diskussion wirkt vertrauenswürdiger wie andere „Politikforen“. Außerdem geht ja auch eine Wegwerfmail.

    Alternative Vorschläge sind sicher willkommen!

  70. Hallo Herr Ruhmöller,
    vielen Dank für Ihre aufschlussreichen Recherchen, die spannend wie ein Krimi sind, nur leider die Wahrheit. Das war unsere Frühstückslektüre, die wir vermissen werden. Hochachtung haben wir vor der geleisteten Arbeit – es gibt viel zu wenige Journalisten Ihrer Art. Aber: Es gehört wohl auch eine Menge Mut dazu, die Wahrheit so zu präsentieren, denn auch ehrliche Journalisten leben gefährlich. Früher war ich Dienheimerin und war ein „kleines Licht“ in der VG, heute wohne ich in NRW, wo die Zustände auch nicht besser sind. Wenn man dann so einige Namen liest…
    Ohne den Whistleblower wäre es noch lange Zeit so weitergelaufen. Großer Dank gebührt diesem mutigen Menschen. Er hat den Stein ins Rollen gebracht.
    Wir wünschen Ihnen und Ihren Mitstreitern alles Gute und hoffentlich wählt man den Bürgermeister, den Oppenheim endlich verdient.

  71. Man glaubt es nicht! Krethe, als Teil des Systems Held, unterschreibt in der Hochphase des Oppenheim-Skandals einen Arbeitsvertrag mit einer Held-Verehrerinals Sekretärin im Vorzimmer der Bürgermeisters. Müsste dann auch der nächste Bürgermeister – hoffentlich Herr Jertz – mit dieser Dame im Vorzimmer leben?? Kann doch wohl nicht wahr sein! Wie verludert ist das denn?

  72. @ D Mayer: Das Problem bei Facebook&Co ist, dass da jeder irgendeinen Mist loslassen kann, so kann man keine Politik machen. Denn wo sowas hinführt, sieht man an den anonymen Briefen, die irgendein charaktfreies Subjekt in Oppenheim in diverse Briefkästen geworfen hat.

    Dass man aber immer noch genau hinschauen muss, zeigt die GWG-Personalie mit Herrn Meidinger. Jetzt haben wir das gleiche Konstrukt bei GWG und HGo wie unter Held. Unfassbar, dass Krethe&Co das zulassen.

  73. Ich vermute mal, dass diese Dame eine Probezeit hat?

    Was ist eigentlich an der Geschichte dran, dass ein Held-Freund am Tiergehege mehrere Grundstücke gekauft haben soll, wird da wohl spekuliert, hat Held da auch die Finger im Spiel?

    Wie man hört, hat dieser peinliche Typ „Marcus Held“ in der HGO und GWG immer noch seine Finger im Spiel. Man könnte den Verdacht bekommen, dass hier eine riesen große Sauerei im Gange ist, die unbedingt vertuscht werden soll. Am Gradingergrundstück tut sich wohl auch nichts.

    Schade, dass Herr Ruhmöller da nicht mehr helfen kann!

  74. R.Bürger, es hat sich nicht viel verändert. Held hat nur seine Front-Position durch eine versteckte, rückwärtige Position vertauscht, zieht aber nach wie vor die Fäden. Zu der Vorzimmerdame: Held hat sie zwar von der GWG zur Stadt umplatziert, aber es steht wohl kaum im Vertrag, dass sie ausschließlich im BM Vorzimmer arbeiten muss. Eine Probezeit wird Held wohl im Arbeitsvertrag ‚vergessen‘ haben. Zur Not gibt es sowas wie eine Freistellung. Herr Jertz wird da schon die richtige Entscheidung treffen.
    Einsicht in den Arbeitsvertrag wird man wohl nicht erhalten.

  75. Die Antwort muss doch lauten: Weder diese Dame, noch Herr Jertz als künftiger Bürgermeister werden Freude aneinander haben!
    Auch steht die Frage im Raum, weshalb eine Stelle aufgegeben (?) wird, um in ein unsicheres Arbeitsverhältnis zu wechseln. Beide Jobs werden gleichzeitig dauerhaft kaum zu halten sein und ist wohl auch nicht beabsichtigt!
    Fazit: Es geht nicht um Informationsfluss, sondern es kann womöglich nur um städtische finanzielle Ressourcen gehen, die in der Übergangszeit anzuzapfen noch gelingt.
    Was verdient so eine Vorzimmersekretärin in Halbzeit in der Altersstufe und Qualifikation? Mehr als ein Beauftragter mit Sicherheit! Und der hat ja bald fertig!

  76. Der Blog von Thomas Ruhmöller entfaltet starke Wirkung über Oppenheim hinaus.
    In Bad Kreuznach – neue Heimat des Erich Menger – haben wir regelmäßig auf diesen Blog hingewiesen und die Menschen aufgefordert sich auch mit der Kreuznacher SPD intensiv zu beschäftigen.
    Gestern Abend konnte sich der SPD-Kandidat (Freund von E. Menger) für den vakanten Sitz im Stadtvorstand NICHT platzieren!
    Wir arbeiten an der Demokratie weiter.

  77. Hat einer das gesehen?? Ruhmöller hatte am 18. Februar berichtet, dass Helds SPD-Stellvertreter Peter Ammann über sein Mainzer Immobiliencenter alle geplanten Gradinger-Eigentumswohnungen anbietet. Und schwupps – weg sind sie aus dem Internet!!! Kennt jemand die Gründe? Wirklich alle verkauft?? Oder hat Ammann eingesehen, dass ein solches Geschäft ganz schlecht fürs Image ist? Und werden die Wohnungen jetzt woanders angeboten? Oder war der Kaufpreis mit über 3000 Euro/qm zu hoch angesetzt?? Oder soll das ganze Objekt umgeplant werden – Sozialwohnungen, die Held hier versprochen hatte, wird man sich bei der HGO kaum noch leisten können. Fragen über Fragen

  78. Sind seit 21.02.2018 laut ImmoScout nicht mehr verfügbar. 🙂 Als Schnäppchen bestimmt schon an den Mann/Frau gebracht……

  79. Danke an Herrn Ruhmöller und alle Hinweisgeber!
    Vorschlag, wie die Bürger sich mit Hinweisen und Anregungen weiter einbringen könnten:
    Ich halte es sinnvoll, auf der Homepage der Stadt Oppenheim ein Diskussionsforum einzurichten. Auch für anonyme Beiträge.
    Zu prüfen wäre, wie eine neutrale Moderation zur Verhinderung von groben Beleidigungen und Hetze bewerkstelligt werden kann.

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