Schon wieder: Autoreifen eines Held-Kritikers zerstochen

Es ist schon wie­der pas­siert: In der Nacht zum Sams­tag wur­de erneut ein Kri­ti­ker von SPD-Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held das Opfer einer Sach­be­schä­di­gung. Unbe­kann­te zer­sta­chen einen Rei­fen am Fahr­zeug des Rechts­an­walts und Notars Franz-Josef Kolb.

Der oder die Täter kamen in der Dun­kel­heit. Gut 30 Meter muss­ten sie über das Grund­stück der fünf­köp­fi­gen Fami­lie Kolb zurück­le­gen, um an das Auto zu gelan­gen – das barg ein gewis­ses Risi­ko, aber sie konn­ten davon aus­ge­hen, dass die Men­schen schlie­fen. Die Tat selbst dau­er­te nur Sekun­den:

Sie durch­sta­chen den lin­ken Vor­der­rei­fen – gezielt an der Stel­le, wo der Rei­fen am wenigs­ten ver­stärkt ist“, sag­te Kolb am Sams­tag­mor­gen. Die Werk­statt habe bestä­tigt: Die Täter müs­sen sich aus­ge­kannt haben, der Stich ist exakt plat­ziert am Über­gang von Pro­fil und Sei­te des Rei­fens. Die Poli­zei nahm eine Anzei­ge wegen Sach­be­schä­di­gung auf. Selbst­re­dend: Straf­an­zei­ge, Straf­an­trag. Was dabei her­aus­kommt? Schul­ter­zu­cken…

Sind das die Geis­ter, die Mar­cus Held rief? Immer wie­der wur­de in den letz­ten Mona­ten gemun­kelt: Wer in Oppen­heim laut Kri­tik an der SPD oder am Stadt­bür­ger­meis­ter übt, der muss mit har­ten Kon­se­quen­zen rech­nen: mit Aus­gren­zung, mit öffent­li­cher Nie­der­ma­chung und Ver­un­glimp­fung, schlimms­ten­falls mit tät­li­chen Über­grif­fen.

Mar­cus Held, der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Stadt­bür­ger­meis­ter, ist die­sen Ängs­ten nie ent­ge­gen­ge­tre­ten. Er hat sie eher geschürt: Wer nicht auf sei­ner Linie mit­macht, wird von ihm dis­kre­di­tiert. Auf üble, rüde Wei­se. Der Autor die­ser Web­sei­te hat’s selbst erlebt.

Lan­ge Zeit gras­sier­te Angst in der klei­nen Stadt, wes­halb die meis­ten Men­schen, mit denen der Autor die­ser Web­sei­te sprach, ihre Namen nicht ver­öf­fent­licht sehen woll­ten. Sie baten um Ver­trau­lich­keit und Dis­kre­ti­on. Erst in den letz­ten Wochen, nach­dem die Staats­an­walt­schaft die Vor­wür­fe gegen Held auf­ge­grif­fen hat­te (Ver­dacht der Untreue, Ver­dacht der Bestech­lich­keit), seit selbst in der SPD Wider­stand gegen die Will­kür­herr­schaft laut wird, trau­en sich immer mehr Men­schen, ihre Mei­nung offen zu sagen. Die Mon­tags-Demos mit zuletzt rund 300 Teil­neh­mern sind der letz­te Beweis: Die Angst weicht – Oppen­heim zeigt Offen­heit und Cou­ra­ge.

Kolb hat aus sei­ner Kri­tik an der städ­ti­schen Amts­füh­rung nie einen Hehl gemacht, nicht auf CDU-Ver­samm­lun­gen in Kreis, Ver­bands­ge­mein­de und Stadt und auch nicht bei den Oppen­hei­mer Mon­tags­de­mos. Dort tritt er regel­mä­ßig in Erschei­nung und ließ die Lokal­re­dak­teu­rin der „All­ge­mei­nen Zei­tung Lands­kro­ne“ bei einem Inter­view auf dem Markt­platz wis­sen: „Wir Oppen­hei­mer müs­sen Demo­kra­tie erst wie­der ler­nen“. Der Jurist Held wird im Umkehr­schluss ver­stan­den haben: Kolbs State­ment war zugleich eine ver­nich­ten­de Beschrei­bung des Ist-Zustands der städ­ti­schen Gesell­schaft.

Vor mehr als einem hal­ben Jahr hat­te der Autor die­ser Web­sei­te Kolb ange­spro­chen, was ein ganz nor­ma­ler Vor­gang sein dürf­te: Ein Jour­na­list recher­chiert und spricht mit den ver­schie­dens­ten Men­schen. Der Jour­na­list hat­te sich auch mit Mar­cus Held und des­sen „rech­ter“ Hand Hel­mut Kre­the im Rat­haus getrof­fen. Er woll­te natür­lich auch – obwohl’s dem Stadt­bür­ger­meis­ter nicht gefiel – mit des­sen Kri­ti­kern spre­chen. Einer von ihnen: Kolb. Der Ur-Oppen­hei­mer nahm ihn mit in sei­nem Auto, stell­te ihm die Stadt vor. Er wur­de beob­ach­tet, offen­bar auch foto­gra­fiert. Und Mar­cus reagier­te in gewohnt rabia­ter Wei­se:

Der Jour­na­list, der die „Skan­dal­sei­te“ betreibt, so schrieb er, „wur­de mehr­fach in Oppen­heim mit Per­so­nen, auch in deren Fahr­zeu­gen gese­hen, die als Tat­ver­däch­ti­ge des Geheim­nis­ver­rats in der Ver­bands­ge­mein­de und dar­über hin­aus in Fra­ge kom­men“. Das war bewusst falsch, weil der Jour­na­list nach­weis­lich nur ein ein­zi­ges Mal in Oppen­heim in ein frem­des Fahr­zeug ein­ge­stie­gen war. Und das war infam, weil Mar­cus Held den – so wört­lich – “CDU-Akti­vis­ten“ Kolb in die Nähe von Straf­ta­ten zu rücken ver­such­te. Uni­so­no übri­gens mit den Her­ren Micha­el Reit­zel und Tho­mas Gün­ther, die sich am 21. Novem­ber 2017 im Haupt- und Finanz­aus­schuss der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz einen ähn­li­chen Aus­fall erlaub­ten.

So ist es nun mal in Oppen­heim. Und so ist er nun mal, der Oppen­hei­mer Stadt­bür­ger­meis­ter. Die Fake-News ver­brei­te­te er über eine SPD-Pos­til­le an alle Haus­hal­te der Stadt. Man darf es getrost Zün­deln nen­nen.

Und es brann­te schon öfter:

Im Juli letz­ten Jah­res wur­de Peter Pfau Opfer einer Sach­be­schä­di­gung: Er ist Vor­sit­zen­der der klei­nen Oppen­hei­mer CDU, auch er ist bekannt als Held-Kri­ti­ker. Unbe­kann­te steck­ten Nägel in die Rei­fen sei­nes Motor­rads und Autos, die Pfau nur durch Zufall und zum Glück recht­zei­tig ent­deck­te.

Mit­te Janu­ar wur­de der Bus des evan­ge­li­schen Deka­nats zer­kratzt. Unmit­tel­bar zuvor war auf die­ser Web­sei­te erst­mals dar­über berich­tet wor­den, dass Mar­cus Held heim­lich in der Katha­ri­nen­kir­che ein Face­book-Video gedreht hat­te, was die evan­ge­li­sche Pfar­re­rin mit deut­li­chen Wor­ten als Über­grif­fig­keit ver­ur­teil­te: Der Stadt­bür­ger­meis­ter habe die Kir­che für sei­ne Polit-Insze­nie­rung „benutzt“.

Dass wenig spä­ter der Lack des Bus­ses zer­kratzt wur­de: Nur ein zeit­li­cher Zufall? Oder soll­te die Kir­chen­ge­mein­de abge­straft wer­den, weil die Pas­to­rin sich erlaubt hat­te, öffent­lich Kri­tik am SPD-Stadt­bür­ger­meis­ter zu üben?

Mar­cus Held hat es bis heu­te unter­las­sen, deut­lich zu den Über­grif­fen Stel­lung zu neh­men. Er hat sich bis heu­te nicht von Sach­be­schä­di­gun­gen und Kör­per­ver­let­zun­gen – ja, auch die gab es! – distan­ziert. Er hat die­se kri­mi­nel­le Mach­art der poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung bis heu­te nicht mit kla­ren Wor­ten ver­ur­teilt.

Für sein Schwei­gen gibt es nur eine Erklä­rung: Er will den Ver­dacht, er bzw. sei­ne SPD stün­de dahin­ter, im Raum ste­hen las­sen. Weil die­ser Ver­dacht Angst macht. Weil auf die­se Wei­se Kri­ti­ker immer wie­der zum Schwei­gen gebracht wer­den konn­ten – in der Ver­gan­gen­heit.

27 Gedanken zu „Schon wieder: Autoreifen eines Held-Kritikers zerstochen

  1. M Antworten

    Ich kann mich nur wie­der­ho­len- auch wenn es kei­nen Zusam­men­hang geben soll­te- komisch ist es schon.
    Was heißt kein „signi­fi­kan­ter“ Anstieg,wie die Poli­zei sagt ? Ab wann geht denn die Signi­fi­kanz los?
    Ver­gleichs­zah­len, wie sie an sol­chen Stel­len üblich sind, wur­den nicht genannt. Das gehört bestimmt wie­der zu den unbe­que­men Fra­gen .

    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​-​r​e​i​f​e​n​s​t​e​c​h​e​r​e​i​e​n​-​f​a​r​b​b​e​u​t​e​l​-​k​r​a​t​zer – alles-mit-politischem-hintergrund_18525973.htm

  2. rogale and community Antworten

    SPD – mit Angst regiert man das Land – oder dreht sich bei der SPD der Ver­stand nur noch um den eige­nen Kör­per?

    Du glaubst nicht über wel­che Ver­bin­dun­gen Held ver­fügt!“

    @ Frank and com­mu­ni­ty

    die Ängs­te, die Beden­ken, die Sie in Ihrem Bei­trag, vom 11.02.2018, auf die­sem Blog, schil­dern, sind NICHT rea­li­täts­fern sie kön­nen zutref­fen!

    Heu­te wis­sen wir, dass es nicht nur unse­ren „Held“ allei­ne betrifft, son­dern es sich um das Sys­tem der SPD han­delt.
    Wir konn­ten doch erst vor weni­gen Tagen erle­ben, wie Mar­tin Schulz (Mr. 100%) von sei­ner Par­tei eis­kalt vor die Tür gesetzt wur­de! Doris Harst spricht sogar von der „Schlan­gen­gru­be“ der SPD.
    Inter­ne SPD-Kri­ti­ker, wie Micha­el Simon, schrei­ben in der AZ, man hät­te ihn „kalt­ge­stellt“ – also abser­viert.
    Gestan­de­ne SPD-Poli­ti­ker, wie Dr. Joe Wein­gar­ten, fra­gen öffent­lich: Geht‘s nur noch um Pos­ten? – Dr. Wein­gar­ten hin­ter­fragt somit auch inten­siv die Arbeit von Malu Drey­er.

    Und Malu Drey­er = 100% für die Gro­Ko und 200% für Mar­tin Schulz (gewe­sen) – und nun steht sie ohne Klei­der vor uns!

    Und Malu Drey­er erkennt auch NICHT, wie Bür­ger ihres Lan­des an die Wand gestellt wer­den. Bür­ger die rekla­mie­ren, die das SPD-Sys­tem hin­ter­fra­gen, Men­schen die sich gegen die enor­me Unge­rech­tig­keit, auch ver­ur­sacht durch die SPD, weh­ren.

    Die­se Men­schen wer­den von der SPD dis­kre­di­tiert!

    Sie müs­sen mit har­ten Kon­se­quen­zen rech­nen.
    Sie wer­den öffent­lich nie­der­ge­macht.
    Sie wer­den aufs Übels­te ver­un­glimpft.
    Sie sind inten­si­vem Mob­bing aus­ge­setzt.
    Sie wer­den in sta­si­ähn­li­cher Manier beob­ach­tet.
    Sie wer­den genö­tigt, in dem man die Grund­stücks­zu­fahr­ten blo­ckiert.
    Sie müs­sen sogar mit mas­si­ven Über­grif­fen rech­nen.

    Und nun haben wir Malu Drey­er, die das alles NICHT erkennt und NICHT mit­be­kommt?
    Macht sich Frau Drey­er mit ihrer Mann­schaft zur „Dra­ma-Queen“?
    Wo ist der Mut von Frau Drey­er die­ses Sys­tem abzu­stel­len?

    Heu­te fra­gen wir uns, ist die SPD die Par­tei der „Maul­hel­den“, eine Par­tei der Belie­big­keit mit wenig Sub­stanz? Nun steht die SPD mit ihrer Trüm­mer­frau Nah­les vor einem rie­si­gen Scher­ben­hau­fen, die Men­schen wen­den sich von der einst gro­ßen Par­tei im Eil­tem­po ab.

    Im July 2017, lag unse­re Pro­gno­se für die SPD bei 20%, mit dem Hin­weis, dass die Boden­bil­dung noch nicht erreicht ist und dass die SPD-Poli­tik in jedem Rat­haus hin­ter­fragt wer­den muss.

    Hat die SPD noch Über­zeu­gungs­kraft oder wird sie zum Tur­bo­la­der der -> AfD?

    Was nun Frau Drey­er – Sie sind ein­ge­la­den.

    • Tim Antworten

      Oh bit­te, hier geht es um die Hel­den­rol­le in Oppen­heim und nicht um ihre Gene­ral­ab­rech­nung bun­des­weit oder um Drey­er etc. .

      In der Schu­le wäre das ne 6 wegen The­ma ver­fehlt …

      • Elke Antworten

        .….….…. Kri­tik an der SPD oder am Stadt­bür­ger­meis­ter übt, der muss mit har­ten Kon­se­quen­zen rech­nen: mit Aus­gren­zung, mit öffent­li­cher Nie­der­ma­chung und Ver­un­glimp­fung, schlimms­ten­falls mit tät­li­chen Über­grif­fe.“

        Hal­lo Tim, kön­nen Sie sich vor­stel­len, dass sol­che Aktio­nen, wie oben beschrie­ben, eine deut­li­che Dimen­si­on über Oppen­heim hin­aus haben und dass es sich um ein Sys­tem han­deln könn­te?

        • Tim Antworten

          Es geht hier nicht dar­um, was ich mir vor­stel­len kann, son­dern darum,was kon­kret in Oppen­heim pas­siert ist bzw. im Raum steht. Roga­le ergeht sich wie­der­holt in nebu­lö­sen Andeu­tun­gen (erin­nert mich an den hie­si­gen SPD-Stil) und in Jam­mern ob des Poli­tik­ge­scha­chers der SDP-Grö­ßen auf den Ebe­nen über Oppen­heim ( mimi­mi)

          Wenn Sie oder roga­le Hin­wei­se oder Bele­ge für Rechts­wid­rig­kei­ten aus ande­ren Städ­ten haben: Ab damit zur Poli­zei oder zur Staats­an­walt­schaft. Ansons­ten ein­fach mal beim The­ma blei­ben. Dan­ke.

    • rogale. com Antworten

      @ Tim,

      wir wis­sen, dass für euch SPD-ler unse­re Pro­gno­se, vom July 2017, und auch unse­re Ent­wick­lungs­be­wer­tung, vom Sep­tem­ber 2017, äußerst bit­ter ist.
      Die Kom­men­ta­re und Rück­läu­fe haben wir erhal­ten – oft unsach­lich. Fakt ist aber, dass unse­re Pro­gno­sen aktu­el­ler sind, als sich das vie­le in der SPD vor­stel­len konn­ten.

      Übri­gens: Für unse­re Pro­gno­sen war Rhein­hes­sen mit aus­schlag­ge­bend.

      Und wenn Sie schrei­ben – „es gin­ge nur um die Hel­den­rol­le in Oppen­heim“, – haben Sie sicher­lich über­se­hen, dass M. Held auch eine deut­li­che Rol­le über Oppen­heim hin­aus bis nach Ber­lin spielt.

      Tim – nun wun­dern wir uns alle sehr, dass Sie nur von der „Hel­den­rol­le“ in Oppen­heim spre­chen. Viel­leicht fehlt Ihnen aber auch nur der Über­blick.

      Ist Held das Sys­tem oder ist er nur Teil des Sys­tems?

      • Tim Antworten

        Roga­le, wer ist denn „wir“ und „ euch SPD­ler“ (das erin­nert schon wie­der an den Stil der SPD in Oppen­heim)? Brau­chen Sie dif­fu­se Unter­stüt­zung für Ihre Mei­nung? Wem zu was der Durch­blick fehlt, las­se ich mal dahin­ge­stellt, nur soviel: Der Bericht des LRH und die Ermitt­lun­gen der Jus­tiz bezie­hen sich auf Vor­gän­ge­nin Oppen­heim und Helds Funk­ti­on als Stadt­bür­ger­meis­ter – ein­fach noch mal nach­le­sen.

        Und auch das scheint Ihnen noch nicht ganz klar: Zu dem Sumpf bzw. dem Sys­tem in Oppen­heim und ob es dar­über hin­aus Ver­flech­tun­gen gibt, ermit­telt gera­de die Jus­tiz, was soll da Ihre dahin­ge­raun­te und unbe­ant­wor­te­te Fra­ge? Hat ein biss­chen was von Aluhut-Frak­ti­on.

      • M Antworten

        @ rogale.com- wo kann an denn Ihre Pro­gno­se nach­le­sen? Habe roga­le geg­oog­let, aber nichts in die­ser Rich­tung gefun­den. Haben Sie einen Link für uns ?

    • T.S. Antworten

      Hal­lo Tim,
      fin­de den Bei­trag von Roga​le​.com hoch­in­ter­es­sant. Wenn die­se Leu­te, schon im Juli 2017, die SPD bei 20% sahen, müs­sen wir uns fra­gen, war­um uns das nicht auf­ge­fal­len ist.
      Was machen die anders, um so früh zu erken­nen, dass Schulz nur ein Stroh­feu­er war. Hier wird über vie­le Ebe­nen zusam­men­ge­tra­gen und gebün­delt vor­ge­stellt. Das kann man nicht igno­rie­ren, denn auch die Zah­len beschrei­ben den Zustand der SPD und der ist alles ande­re als gut! Nur über Oppen­heim zu dis­ku­tie­ren ist sicher­lich zu kurz gesprun­gen.

      • Tim Antworten

        Hal­lo T.S,

        Im Juli 2017 lag die SPD bei schlech­ter wer­den­der Stim­mung bei 24 Pro­zent. Ist natür­lich eine mords­mä­ßi­ge Leis­tung (vor allem, wenn man berück­sich­tigt, wel­che Tole­ran­zen Wäh­ler­um­fra­gen beinhal­ten) von roga­le, der irgend­was von 20 Pro­zent in den Raum stellt, ohne einen Beleg für die­se The­se zu lie­fern. Haben Sie denn eine Quel­le für roga­les Behaup­tun­gen?

        Für mich klingt das nach Wich­tig­tue­rei und dem Ver­such der der Beglei­chung alter Rech­nun­gen mit de SPD – war­um und wie auch immer die aus­ge­stellt wur­den. Das ist weder hilf­reich in der Cau­sa Held noch hier irgend­wie span­nend.

      • D. Mayer Antworten

        In Sachen „unse­re Pro­gno­sen“ habe ich eben­falls kei­ne Ahnung, auf wel­che sich roga​le​.com kon­kret bezieht. Demo­sko­pi­sche Pro­gno­sen renom­mier­ter Insti­tu­tio­nen fin­den Sie aber zu Ihrer Ein­sicht (ohne Gewähr) unter

        http://​www​.wahl​recht​.de/​u​m​f​r​a​g​en/

        Im öffent­li­chen Pro­gno­se-Kor­ri­dor von damals in der Regel 22 bis 25 Pro­zent (mit einer Span­ne von drei Pro­zent­punk­ten) hat sicher­lich irgend­wann irgend­wer auf 20 Pro­zent für die SPD getippt, denn außer Allens­bach, Infra­test dimap oder z.B. der For­schungs­grup­pe Wah­len grei­fen Medi­en ger­ne auch auf die Mei­nun­gen ein­zel­ner Poli­tik­wis­sen­schaft­ler, Wahl­for­scher oder jour­na­lis­ti­scher Kol­le­gen zurück.

        Soll ich mei­ne lang­jäh­ri­ge Pro­gno­se zur Bun­des­tags­wahl 2017 nen­nen? Und mei­ne Grün­de dazu? Doch halt, ohne öffent­li­che Quel­le und nach dem Bei­trag von Tim: Wich­tig­tue­rei.

        War­um sind „uns“ im Juli 2017 die Pro­gno­sen von 20 Pro­zent für die SPD (von roga​le​.com?) nicht auf­ge­fal­len? Wäre es „uns“ aber auf­ge­fal­len, wel­che Kon­se­quen­zen hät­ten dar­aus für „uns“ oder für Sie per­sön­lich resul­tiert?

        Ent­we­der kann Ihnen doch der „alles ande­re als gute Zustand“ mei­ner Par­tei herz­lich egal sein. Oder, wenn Sie erwar­ten, dass ihre Inter­es­sen his­to­risch von der SPD ver­stan­den und ver­tre­ten wer­den müss­ten, … – war­um es frem­den Per­so­nen in einer von Ihnen schein- oder offen­bar völ­lig ent­frem­de­ten Par­tei über­las­sen? Demo­kra­tie und Sozi­al­de­mo­kra­tie leben vom Mit­ma­chen!

        Wer die Sozi­al­de­mo­kra­tie bes­ser auf­ge­stellt wis­sen möch­te, soll­te sich also even­tu­ell in ihr ein­brin­gen, bevor sie noch wie vor eini­gen weni­gen Jah­ren die FDP aus dem Bun­des­tag fliegt (oder in Oppen­heim viel­leicht aus dem Stadt­rat, was sehr viel weni­ger schlimm wäre).

        Wer­bung Ende.

        • Tim Antworten

          Wenn Sie die nen­nen und das ihre Mein7ng ist – wun­der­bar. Roga­le schwa­dro­niert aber von „uns“, „per News­let­ter ver­schickt“ und „euch“. Das kann man schon mal nach Quel­len fra­gen oder Wich­tig­tue­rei ver­mu­ten.

          Kei­ne Wer­bung 😉

    • O.S. Antworten

      Tim hat abso­lut recht. Es geht hier um Mar­cus Held, die Rol­le der SPD in Oppen­heim und eine schein­ba­re Ver­fil­zung inner­halb der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz sowie deren Aus­wir­kun­gen auf den Bun­des­tags­wahl­kreis von Held (Land­kreis Alzey-Worms und Stadt Worms) sowie im Land­kreis Mainz-Bin­gen, wo man ein „Sys­tem Held“ ver­mu­ten kann. Viel­leicht auch noch ein wenig über das betre­ten­de Schwei­gen eini­ger SPD-Lan­des­po­li­ti­ker.
      Das soll­ten wir nicht ver­men­gen mit der der­zei­ti­gen bun­des­po­li­ti­schen Lage der SPD. Ich sehe kei­ner­lei Schnitt­men­ge zwi­schen den Ereig­nis­sen in Ber­lin (Nah­les, Schulz, Gabri­el, Gro­ko-Dis­kus­si­on etc.) und den Vor­gän­gen in Oppen­heim, also zwi­schen einem angeb­lich gene­rel­len „Sys­tem SPD“ und einem „Sys­tem Held“.
      Blei­ben wir also hier bit­te auf der Ebe­ne der Kom­mu­nal­po­li­tik.

  3. M Antworten

    Es mag ja sein, dass kein Zusam­men­hang mit den lau­fen­den Ereig­nis­sen besteht, aber ich fin­de das schon die gan­ze Zeit komisch.
    Unten ste­hend nur ein paar Mel­dun­gen aus der letz­ten Zeit, die ich gefun­den habe, oder die die AZ her­aus gege­ben hat. Man weiß ja nicht, ob es noch mehr Fäl­le gibt, die nicht ver­öf­fent­licht wur­den oder ob sich man­che Geschä­dig­te gar nicht erst an die Poli­zei gewen­det haben.
    Es sind alles Ereig­nis­se in oder um Oppen­heim her­um.

    Viel­leicht ist man zu sehr sen­si­bi­li­siert, aber da fragt man sich lang­sam schon, ob es sich aus­schließ­lich um dumpf­ba­cki­gen Spaß am Van­da­lis­mus han­delt, oder ob hier viel­leicht gezielt Leu­te ein­ge­schüch­tert wer­den sol­len? ( oder bei­des in Kom­bi­na­ti­on mit gegen­sei­ti­ger Recht­fer­ti­gung)

    Soll­te tat­säch­lich ein Zusam­men­hang mit der Cau­sa Held bestehen und die Rächer des MH sich bis jetzt noch an der Bericht­erstat­tung erfreu­en- schnell ein Erin­ne­rungs­sel­fi vom Grin­sen machen. Das wird ihnen näm­lich eines Tages ver­ge­hen, denn so etwas fliegt immer frü­her oder spä­ter auf – und dann auch noch die Fäl­le aus der wei­te­ren Ver­gan­gen­heit gleich mit . Blö­de Zufäl­le, ver­pfif­fen wer­den, um den eige­nen Hals zu ret­ten etc , das sind oft bewehr­te Ermitt­lungs­hel­fer.

    Ob die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den dann eine Opfer­rol­le „weschem arme Mag­gus“ als mil­dern­de Umstän­de akzep­tie­ren wür­den?
    Die­ser wür­de sich übri­gens sofort distan­zie­ren und jeg­li­che Gewalt ver­ur­tei­len.

    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​-​o​p​e​l​-​c​o​r​s​a​-​i​n​-​e​n​g​e​l​b​e​r​t​s​t​r​a​s​s​e​-​z​e​r​k​r​a​t​z​t​_​1​8​5​0​1​9​0​6​.​htm

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    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​-​a​u​s​s​e​n​s​p​i​e​g​e​l​-​a​b​g​e​t​r​e​t​e​n​-​r​o​l​l​e​r​-​u​m​g​e​t​r​e​t​e​n​_​1​8​4​3​2​8​7​3​.​htm

    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​u​n​b​e​k​a​n​n​t​e​r​-​z​e​r​k​r​a​t​z​t​-​i​n​-​o​p​p​e​n​h​e​i​m​-​t​u​e​r​-​a​n​-​s​c​h​w​a​r​z​e​m​-​m​i​n​i​_​1​8​4​1​6​2​7​1​.​htm

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  4. Ichmalwieder Antworten

    Naja, ich will auch mal die Unschulds­ver­mu­tung gel­ten las­sen.

    Und beim Spa­zier­gang am Rhein­strand kam der Kom­men­tar einer (alt­ein­ge­ses­se­nen Oppen­hei­me­rin), die wir tra­fen – ohne Not war das The­ma Mon­tags­de­mo … Da trau­en Sie sich hin?!

    Ohne Witz, bin ich heu­te mor­gen auch mal um das Auto her­um gelau­fen, bevor ich weg­fuhr. Das ist nur ein Gefühl.

  5. gerd Antworten

    den­ke die­ser face­book-post zu dem AZ-Arti­kel: ‚Spar­da-Auto­mat in Oppen­heim gesprengt’
    von Kre­the passt da auch irgend­wie dazu:

    Zitat:
    Hel­mut Kre­the:
    ‚Auch wenn unse­re Stadt­kas­se total leer ist, kann ich ver­si­chern, dass ich das nicht gewe­sen bin.’

    ich hal­te so eine Aus­sa­ge vom aktu­el­len Stadt­bür­ger­meis­ter für abso­lut unak­zep­ta­bel! Er hat dies übri­gens mit ‚Fast­nacht’ begrün­det und beschwert sich, die Leu­te hät­ten kei­nen Humor mehr…

    • G.K. Antworten

      Immer­hin macht sich der JURIST über ein VERBRECHEN lus­tig:

      § 308 Her­bei­füh­ren einer Spreng­stoff­ex­plo­si­on
      (1) Wer anders als durch Frei­set­zen von Kern­ener­gie, nament­lich durch Spreng­stoff, eine Explo­si­on her­bei­führt und dadurch Leib oder Leben eines ande­ren Men­schen oder frem­de Sachen von bedeu­ten­dem Wert gefähr­det, wird mit Frei­heits­stra­fe nicht unter einem Jahr bestraft.

      Wenn ihn jemand jedoch mirt sei­nen Reak­tio­nen andeu­tungs­wei­se hilf­los oder über­rascht beschreibt, was ihm nicht gefällt, ja dann ist Schluß mit lus­tig und Kar­ne­val spielt auch kei­ne Rol­le mehr.
      Ich stel­le (mal wie­der) fest, dass bestimm­te Leu­te stän­dig ver­ges­sen ihr Hirn ein­zu­schal­ten, wenn sie in der Öffent­lich­keit beson­ders „cool“ und sou­ve­rän rüber kom­men wol­len.

      Er soll­te sich mal Gedan­ken dar­über machen, dass
      a) die Poli­zei schein­bar erst so spät alar­miert wur­de und wor­an das wohl gele­gen haben könn­te
      b) beson­ders in kal­ten Jah­res­zei­ten Men­schen in den Vor­räu­men näch­ti­gen um sich auf­zu­wär­men (und das nicht nur Obdach­lo­se son­dern auch Kar­ne­va­lis­ten, die es nicht mehr wei­ter geschafft haben) und die­se Men­schen zumin­dest erheb­lich ver­letzt hät­ten wer­den kön­nen ( das gilt auch für Nacht­schwär­mer und gera­de in der Kar­nev­sals­zeit, die an dem Tat­ob­jekt vor­bei gehen)
      c) ein enor­mer Sach­scha­den ent­stan­den ist, der letzt­end­lich von der All­ge­mein­heit zu tra­gen ist
      d) das SIcher­heits­ge­fühl der Bewoh­ner emp­find­lich gestört wird (und das nicht nur bei feh­len­den Schü­ler­lot­sen)

      Da macht er lie­ber Panik wegen Schü­ler­lot­sen und baut ein Droh­sze­na­rio gewürzt mit „schlech­tem Gewis­sen“ auf.

      Ganz schön pein­lich und ganz und gar nicht eines Stadt­ober­haup­tes wür­dig.

    • O.S. Antworten

      Also ich habe durch die Pres­se der letz­ten Wochen vom Inte­rim-Stadt­bür­ger­meis­ter Kre­the das Bild eines sehr humor­vol­len Men­schen gewin­nen kön­nen.
      Man möge nur an sei­ne mit viel Applaus bedach­te Büt­ten­re­de als Gast beim SPD-Neu­jahrs­emp­fang den­ken, als er sich in die ers­te Rei­he einer Gegen­de­mons­tra­ti­on stel­len woll­te und damit für ein wah­res Feu­er­werk der guten Lau­ne im Saal gesorgt hat. Und unver­ges­sen auch sein Kalau­er, nun als neu­er Sit­zungs­prä­si­dent von Oppen­heim auf „Kon­ti­nui­tät“ set­zen zu wol­len. Herr­lich. Und wie die­se Froh­na­tur die Land­rä­tin poin­tiert dazu auf­rief, sie möge „den Ball flach­hal­ten“. Köst­lich. Da jagt ein Gag den ande­ren.

  6. gerd Antworten

    O.M.G. Das sind ja beängs­ti­gen­de Zustän­de!
    Hat­te denn Herr Kolb kei­ne Kame­ras auf sei­nem Anwe­sen?

  7. Dr. Volkhart Rudert Antworten

    Wis­sen die Men­schen, die Sicher­heits­ele­men­te an Fahr­zeu­gen zer­stö­ren, denn nicht, dass sol­che Hand­lun­gen auch als Tötungs­ab­sicht gewer­tet wer­den kann? So ver­blen­det kann man doch nicht sein, dass man sich durch Zünd­ler zu sol­chen Hand­lun­gen hin­rei­ßen lässt – das sind doch kei­ne Argu­men­te in einem demo­kra­ti­schen Pro­zess.

    • O.S. Antworten

      Wer­ter Dr. Rudert,

      natür­lich sind das kei­ne Argu­men­te.
      Las­sen Sie mich das bit­te um das eigent­li­che Haupt­pro­blem ergän­zen: Hät­te man mal in den letz­ten Mona­ten über­haupt irgend­wel­che Argu­men­te sei­tens der Genos­sen zu den gan­zen Vor­komm­nis­sen gehört, könn­te man sich ja mal damit aus­ein­an­der­set­zen. Seit Mona­ten hört man sei­tens der Ver­ant­wort­li­chen der Stadt­spit­ze und deren Unter­stüt­zer nur, Held habe das stets das Bes­te für die Stadt gewollt (eigent­lich das Mini­mum an Erwar­tun­gen), man war­te erst ein­mal die Ergeb­nis­se der Ermitt­lun­gen ab (wird ja hof­fent­lich so lan­ge dau­ern, bis alle ver­ges­sen haben, um was es über­haupt ging) und die rest­li­chen Äuße­run­gen tan­gie­ren irgend­wo auf dem Niveau „Volks­ver­rä­ter“ (Whistleblower/Demonstranten) und „Lügen­pres­se“ (die­ser Blog).

      • Dr. Volkhart Rudert Antworten

        ja O.S., da stim­me ich gern zu und ich grei­fe nur mal eine Pas­sa­ge aus Ihrem Bei­trag her­aus:
        .…man war­te erst ein­mal die Ergeb­nis­se der Ermitt­lun­gen ab (wird ja hof­fent­lich so lan­ge dau­ern, bis alle ver­ges­sen haben, um was es über­haupt ging).…..
        Auch Herr Held äußers­te sich in einem vom SWR über­tra­ge­nen Inter­view dahin­ge­hend, dass jetzt erst ein­mal alles gründ­lich gepüft wer­de.
        Sol­che Äuße­run­gen von einem Juris­ten machen mich stut­zig, denn die vom Lan­des­rech­nungs­hof nach­ge­wie­se­nen Ver­feh­lun­gen und Rechts­ver­stö­ße waren das Ergeb­nis einer gründ­li­chen Prü­fung, es muss also nicht erst ein­mal alles gründ­lich geprüft wer­den.
        Dass sich dar­über­hin­aus die Staats­an­walt­schaft nach Vor­lie­gen eines begrün­de­ten Anfangs­ver­dachts nun zusätz­lich ermit­telnd damit befasst, ist eine wei­te­re Ebe­ne, näm­lich die der Straf­ver­fol­gung. Soll­te es nach den Ermitt­lun­gen der Staats­an­walt­schaft weder zu einer Ankla­ge noch zu einer Ver­ur­tei­lung kom­men, blei­ben die ver­feh­lun­gen im Amt gegen­über der Oppen­hei­mer Bür­ger­schaft den­noch bestehen. So zumin­dest ver­ste­he ich das als ein nicht juris­tisch aus­ge­bil­de­ter Bür­ger.
        Soll­te ich da völ­lig dane­ben lie­gen, ler­ne ich gern dazu.

  8. BERND HARTH-BRINKMANN Antworten

    Ich bin da eher vor­sich­tig mit sol­chen Gedan­ken die nicht bewie­sen sind.
    Das spielt doch der Held Pla­ge nur in die Hän­de.
    Die Sit­tigs Kre­thes Kloo­ses Bode­ra­ses sehen sich doch egal in der Opfe­rol­le und der Chef der Opfer ist Held.

  9. A.S. Antworten

    Wie arm ist das denn, wenn ich den­ke dass ein zer­sto­che­ner Rei­fen jetzt noch was ändern kann. Wenn es sich her­aus­stel­len soll­te, dass es Hel­dia­ner waren, zeigt es ein­deu­tig die Ver­zweif­lung in dem sich das Sys­tem Held befin­det.

  10. Anonymous Antworten

    Herr Ruhmöl­ler, die­se Nach­richt ist nicht seri­ös. Scha­de. Auch ich bin ein Held-Kri­ti­ker, aber unter­schwel­li­ge, unbe­wie­se­ne Vor­wür­fe brin­gen nie­mand wei­ter. Wenn unbe­kann­te Kri­mi­nel­le Auto­rei­fen zer­ste­chen, sind die­se dafür ver­ant­wort­lich. Es ist nicht bekannt, dass Held der Täter oder Anstif­ter war. Des­halb bit­te in Zukunft wie­der seri­ös recher­chie­ren und berich­ten.

    • H. Kr. Antworten

      Wo hat Herr Ruhmöl­ler behaup­tet, dass Held Anstif­ter o.ä. war? Sei­ne so unge­wohn­te ver­ba­le Zurück­hal­tung in den diver­sen Sach­schä­den bei Held-Geg­nern hat er erwähnt, aber das ist ja nun mal so.

      Sau­ber den­ken und schluss­fol­gern bit­te

  11. rogale. com Antworten

    Wer in Oppen­heim laut Kri­tik an der SPD oder am Stadt­bür­ger­meis­ter übt, der muss mit har­ten Kon­se­quen­zen rech­nen: mit Aus­gren­zung, mit öffent­li­cher Nie­der­ma­chung und Ver­un­glimp­fung, schlimms­ten­falls mit tät­li­chen Über­grif­fen.“

    Das pas­siert nicht nur in Oppen­heim, das ist das Sys­tem der SPD, die sich mitt­ler­wei­le im tie­fen Absturz befin­det!
    Nach­rich­ten: Schulz-Schwes­ter gei­ßelt SPD als „Schlan­gen­gru­be“

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