Neuer Webseiten-Rekord: über 700.000 Klicks!

Die­se Nach­richt wol­len wir Ihnen nicht vor­ent­hal­ten: Auf die­ser Web­sei­te mit der Doku­men­ta­ti­on des Oppen­heim-Skan­dals wur­den bereits mehr als 200.000 Besu­che regis­triert. Mit­te der letz­ten Woche wur­de zudem der 700.000 Sei­ten­auf­ruf gezählt.

Und die Zah­len stei­gen wei­ter, unauf­hör­lich. Seit Wochen wird jeden Tag, nahe­zu rund um die Uhr, sehr hoher Traf­fic auf www​.der​-oppen​heim​-skan​dal​.de regis­triert. Inzwi­schen – Stand an die­sem Sonn­tag, 13 Uhr – ist die Zahl der Besu­che auf über 211.300 geklet­tert, bei den Sei­ten­auf­ru­fen steu­ern wir auf die Drei­vier­tel Mil­li­on zu – der­zei­ti­ger Stand: 735.800.

Blick in das Ana­ly­se­tool die­ser Web­sei­te: Die wich­tigs­ten Zah­len sind rot mar­kiert; die Kur­ve gibt die Zahl der Sei­ten­auf­ru­fe seit dem 15. Juni 2017 an.

Damit ist die­se Web­sei­te das Leit­me­di­um zur Klä­rung und Auf­ar­bei­tung der Ver­feh­lun­gen des SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten und Stadt­bür­ger­meis­ters Mar­cus Held gewor­den. Aber es geht nicht mehr nur dar­um, dass ein Bür­ger­meis­ter mit einer Cli­que von Günst­lin­gen und Begüns­tig­ten die Kas­sen geplün­dert, den Stadt­rat hin­ter­gan­gen und belo­gen und eigen­mäch­tig und ohne Legi­ti­ma­ti­on Geschäf­te abge­schlos­sen hat, die der Stadt nach­weis­lich gro­ßen Scha­den zufü­gen…

Es geht inzwi­schen um Fra­gen, die auch nach vor­ne gerich­tet sind: Wie lan­ge müs­sen Men­schen ertra­gen, dass ihr Bür­ger­meis­ter rechts­wid­rig han­delt? Was kön­nen sie tun, wenn ein klei­nes Gemein­we­sen von sei­nem eige­nen Stadt­ober­haupt in den Ruin geführt wird? Wie kön­nen sich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger weh­ren, wenn ihr Bür­ger­meis­ter die Stadt­ge­sell­schaft mit aggres­si­ver Pole­mik spal­tet und zu zer­bre­chen droht?

Oppen­heim sucht Ant­wor­ten. Die Mon­tags-Demo ist eine, der alter­na­ti­ve Neu­jahrs-Emp­fang eine wei­te­re Ant­wort: Das Sys­tem Held konn­te schließ­lich nur funk­tio­nie­ren, weil die meis­ten Men­schen weg­sa­hen. Und schwie­gen. Weil die meis­ten von ihnen von den Miss­stän­den nichts ahn­ten, schon gar nichts wuss­ten. Und auch, weil sie schlicht­weg Angst hat­ten: Kri­tik zu äußern galt als gefähr­lich in Oppen­heim – Aus­gren­zung, pri­vat wie geschäft­lich, droh­te, erzäh­len vie­le.

Inzwi­schen geben sich immer mehr Men­schen zu erken­nen, die das Sys­tem Held ableh­nen, sie ducken nicht mehr weg, sie mel­den sich zu Wort. Die­se Web­sei­te ist eine ihrer Platt­for­men, und das Ana­ly­se­tool, das hier jeden Besuch regis­triert und zählt, nennt Zah­len, die unglaub­lich sind für eine Web­sei­te, deren zen­tra­les The­ma doch eigent­lich nur von sehr begrenz­ter loka­ler Bedeu­tung ist.

Der Monat mit dem bis­her größ­ten Traf­fic war der Dezem­ber. Vor allem der „Oppen­hei­mer Advents­ka­len­der“, in dem wir den Bericht des Lan­des­rech­nungs­hofs vor­ge­stellt und erklärt haben, fand außer­ge­wöhn­li­ches Inter­es­se. Nahe­zu 50.000 Besu­che (exakt: 49.083) wur­den in den letz­ten 31 Tagen des letz­ten Jah­res gezählt – und dabei wur­den 223.366 Sei­ten auf­ge­ru­fen. Jeder Besuch dau­er­te im Schnitt 6:17 Minu­ten: Die­se lan­gen Besuchs­zei­ten bewei­sen, dass die Arti­kel sehr inten­siv gele­sen wur­den.

Der Tag mit den meis­ten Klicks war übri­gens der 21. Dezem­ber: 12.101 Sei­ten­auf­ru­fe! An die­sem Tag berich­te­ten wir, dass SPD-Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held sei­ner SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Ste­pha­nie Kloos eigen­mäch­tig die Stell­platz­ab­lö­se erlas­sen und damit 22.500 Euro geschenkt hat­te – aus der Stadt­kas­se. Bereits 54 Kom­men­ta­re schrie­ben die Leser zu die­sem Bericht: Auch die­se Zahl lässt erken­nen, wie stark das The­ma die Men­schen bewegt. Ins­ge­samt wur­de der Kloos-Arti­kel mehr als 6.000 Mal auf­ge­ru­fen.

Über­trof­fen wur­de er ver­gan­ge­ne Woche: Der Bericht über Helds Video-Action in der Katha­ri­nen­kir­che fand schon mehr als 7.100 Leser – und das inner­halb von nur drei Tagen! Die Grenz­über­schrei­tung des Stadt­bür­ger­meis­ter, die mut­wil­li­ge Ver­let­zung reli­giö­ser Gefüh­le hat die Men­schen mehr als als ande­re auf­ge­bracht, empört und ent­setzt. Mit der­zeit 87 Leser-Bei­trä­gen kata­pul­tier­te sich der Bericht zudem in kür­zes­ter Zeit auf Platz 1 im Kom­men­tar-Ran­king.

16 Gedanken zu „Neuer Webseiten-Rekord: über 700.000 Klicks!

  1. Muckel

    Ich habe kürz­lich eine sehr inter­es­san­te Repor­ta­ge über Kim Jong-Un gese­hen. Abge­se­hen davon, dass Herr Held gut 6 Jah­re älter ist gibt es jedoch ver­blüf­fen­de Ähn­lich­kei­ten.
    Bei­de sind für ihren tota­li­tä­ren Füh­rungs­stil bekannt,
    haben stets das eige­ne Wohl im Auge und nicht das der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger,
    las­sen sich ger­ne wie ein Pop­star fei­ern,
    ver­fü­gen (noch) über abso­lu­te Mehr­hei­ten und erhe­ben den Anspruch dar­auf, dass sie der Quell des Guten und Wah­ren sind. Die Auf­lis­tung lie­ße sich sicher fort­set­zen.
    Aber war­um ist das mög­lich? Wie bereits auf die­ser Web­sei­te deut­lich her­aus­ge­ar­bei­tet wur­de funk­tio­niert das nur, wenn man vie­le Günst­lin­ge und Ja-Sager um sich schart und auf der ande­ren Sei­te Anders­den­ken­de unter Druck setzt.
    Klar fin­det er auch Unter­stüt­zer wie Herrn Schick, der nach der glei­chen Manier im Land­kreis geherrscht hat. Natür­lich trau­ert Herr Schick noch der Zeit nach, als die AZ vor Ver­öf­fent­li­chung von kri­ti­schen Leser­brie­fen nach­frag­te, ob die­se ver­öf­fent­licht wer­den dür­fen. Und Herr Held hat­te bei der Land­kro­ne eine ähn­li­che Stel­lung. Uner­hört, dass man aber nun jetzt anfängt bzw. ver­sucht objek­ti­ver zu berich­ten. Da wird die ver­ba­le Keu­le aus­ge­packt und von einer Pres­se gespro­chen, die unver­tret­ba­re und unver­ant­wort­li­che Het­ze vor­wirft. Lässt sich die AZ das wirk­lich bie­ten?
    Ja, es ist schon schlimm, wenn die Pres­se­frei­heit ange­grif­fen wird und man die Leu­te wei­ter für dumm ver­kau­fen möch­te…

    • O.S.

      Wer­te oder wer­ter „Muckel“,
      bei aller Stim­mung vor Ort hal­te ich sol­che Ver­glei­che mit Nord­ko­rea für mehr als depla­ziert und für nie­man­den hilf­reich.
      Herr Held ist nicht der Enkel eines legen­dä­ren und ewi­gen Staats­grün­ders, son­dern er wur­de 2004 gewählt und in den Jah­ren 2009 und 2014 wie­der­ge­wählt. 2013 bewarb er sich als Stadt­bür­ger­meis­ter um das Direkt­man­dat des Wahl­krei­ses und erhielt zumin­dest in Oppen­heim ein her­vor­ra­gen­des Ergeb­nis. In die­ser Dop­pel­funk­ti­on wur­de er dann als Stadt­bür­ger­meis­ter 2014 wie­der­ge­wählt. Also man kann auch nicht sagen, nie­mand in Oppen­heim hät­te ihn je gewählt oder von der Dop­pel­be­las­tung als Abge­ord­ne­ter in Ber­lin und als Stadt­bür­ger­meis­ter vor Ort hät­te man nichts ahnen kön­nen. Da muss man zunächst ein­mal schon fair sein.
      Ges­tern gab es in der Stadt zwei zeit­glei­che Emp­fän­ge, an denen laut Medi­en­an­ga­ben ins­ge­samt 550 Per­so­nen alle­samt frei­wil­lig teil­nah­men, näm­lich rund 400 beim städ­ti­schen Emp­fang von Herrn Held und rund 150 bei dem alter­na­ti­ven Emp­fang der Oppo­si­ti­on. Macht ein gro­bes Ver­hält­nis von drei zu eins. Beim Emp­fang von Herrn Held las man von pro­mi­nen­ten Für­spre­chern aus der Regi­on, davon war über den Emp­fang der Oppo­si­ti­on zumin­dest nichts zu lesen.
      Es wür­de mich ange­sichts des­sen schon sehr wun­dern, was denn Herrn Held wirk­lich zu einem Rück­tritt bewe­gen soll­te. Ich wäre mir auch nicht so sicher, dass Herr Held 2019 nicht noch ein­mal als Stadt­bür­ger­meis­ter antritt und sogar schließ­lich, von Eini­gen aus Über­zeu­gung, von Ande­ren man­gels Alter­na­ti­ven, wie­der­ge­wählt wer­den wür­de.
      Im Gegen­satz zu Nord­ko­rea gibt es in Oppen­heim zumin­dest der­zeit neben der SPD auch die AL und die CDU als Alter­na­ti­ven. Die kön­nen aber nur eine sein, wenn sich mehr Bür­ger bereit­fin­den, dort auch wirk­lich mit­zu­ma­chen und sich dort ein­zu­brin­gen, z.B. durch eine Kan­di­da­tur bei der Kom­mu­nal­wahl 2019 oder eine akti­ve­re Unter­stüt­zung einer der bei­den Par­tei­en. Die Par­tei­en CDU und Grü­ne machen sich ja nicht zwin­gend in ihrer all­ge­mei­nen Welt­an­schau­ung die größ­te Kon­kur­renz, da ist ja eine Aus­wahl­mög­lich­keit vor­han­den.
      Damit sind die Chan­cen in Oppen­heim für eine wirk­li­che Ver­än­de­rung, sofern sie von einer Mehr­heit wirk­lich gewollt ist, vor­han­den. In Nord­ko­rea nicht.

      • Tom

        Wer­ter O.S.,

        Grün­de für den Rück­tritt fin­den sich im Bericht des LRH und den Ermitt­lungs­punk­ten der Staats­an­walt­schaft.

        Dass es auf dem städ­ti­schen Neu­jahrs­emp­fang für den Bür­ger­meis­ter eher Lob­hu­de­lei als Kri­tik gibt, ist wenig über­ra­schend – über­ra­schen­der ist die dort getä­tig­te AZ-Schel­te, die wenig Demo­kra­tie­ver­ständ­nis in Sachen Medi­en offen­bart.

        Und wenn man zurück­blickt, soll­te man ehr­lich sein. Aus einem tief­ro­ten Oppen­heim ist unter der Ära Held zart­ro­sa gewor­den – die Wahl­er­geb­nis­se der letz­ten bei­den Bun­des­tag­wah­len waren ernüch­ternd, gera­de die letz­te hier im Wahl­kreis.

        Aber er wird es wohl durch­zie­hen ohne Selbst­re­fle­xi­on. Span­nend wird es, wenn nächs­ten Mon­tag dann die Gegen­de­mo für Held statt­fin­den soll­te – da wird schon schön mobi­li­siert wer­den.

        • T-A-M-O

          Gegen­de­mons­tra­ti­on pro Held, wie geht das denn?

          Ich stel­le mir gera­de die Tex­te auf den Trans­pa­ren­ten vor, was soll da bit­te­schön drauf­ste­hen?
          „Mar­cus wei­ter so, dann sind wir bald plei­te!“ oder „Das geht den Lan­des­rech­nungs­hof gar nichts an, was der Mag­gus mit unse­rem Geld macht!“ oder “ Der Herr Men­ger muss auch von was leben!“ oder „Der Held kann Park­plät­ze ver­schen­ken, an wen er will!“
          Eine Gegen­de­mo kann ich mir nicht vor­stel­len, denn so etwas kann doch kei­nem sei­ner Genos­sen gefal­len, was er da so macht. Soll­te das doch wirk­lich so sein, sieht man auch die Gesich­ter von den jeni­gen, die von Held pro­fi­tie­ren.

      • D. Mayer

        Oh Gott. Wer hat sich denn als pro­mi­nen­ter Für­spre­cher aus der Regi­on beim Emp­fang für Mar­cus Held her­ge­ge­ben?

      • Zeehr

        Naja, die Her­ren Gün­ther und Schick sind sicher­lich pro­mi­nent, aller­dings auch aus glei­chem Holz geschnitzt wie Herr Held und poli­tisch nicht mehr in der ers­ten Rei­he (a. D. bzw. Bür­ger­meis­ter einer Klein­stadt). Die wirk­lich gro­ßen Kali­ber machen um Held einen Bogen. Die Zahl der Teil­neh­mer am offi­zi­el­len Neu­jahrs­emp­fang resul­tiert auch dar­aus, dass die SPD in vie­len Ver­ei­nen ver­wur­zelt ist und die­se mobi­li­sie­ren kann. Das liegt zum einen dar­an, das die SPD- Mit­glie­der in den Ver­ei­nen viel leis­ten, zum ande­ren aber auch, dass sich dar­aus ein sich selbst ver­stär­ken­des Sys­tem erge­ben hat, bei dem in den Ver­ei­nen mehr oder min­der ver­deckt agi­tiert wird. Neh­men wir doch ein­fach mal an, es gäbe in Oppen­heim einen Ver­ein, der für sei­ne Ver­eins­räu­me an die Stadt eine lächer­lich gerin­ge Mie­te zahlt, die nicht mal die Betriebs­kos­ten deckt, und der dar­über hin­aus von einer städ­ti­schen Gesell­schaft gespons­ort wird. Nun, wer­den die­se gegen Held Stel­lung bezie­hen? Ich bei­ße nicht die
        Hand, die mich füt­tert, oder: Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing’. Das dürf­te auch auf vie­le städ­ti­sche Bediens­te­te zutref­fen, die mit Weih­nachts­ge­schen­ken und Betriebs­aus­flü­gen gewo­gen gemacht wer­den. Falls Held 2019 wie­der­ge­wählt wer­den wür­de, müs­ten sich des­sen Wäh­ler aber doch fra­gen las­sen, wel­ches Rechts­emp­fin­den und -ver­ständ­nis sie bei einem Bür­ger­meis­ter erwar­ten. Unab­hän­gig davon, ob die bis­her para­ly­sier­te Oppo­si­ti­on in die Gän­ge kommt oder nicht.

      • T-A-M-O

        Sehr geehrte/r O.S.,

        bei dem Neu­jahrs­emp­fang (Alter­na­tiv­ver­an­stal­tung) von AL und CDU waren es aus dem Stand her­aus laut AZ v. 15.1.2018 (Lands­kro­ne) über 150 Per­so­nen, die sich im Casi­no-Saal des Meri­an-Hotels getrof­fen haben. Hier­zu waren kei­ne Ehrun­gen not­wen­dig, es wur­den kei­ne pro­mi­nen­te Für­spre­cher ein­ge­la­den, nein das waren Leu­te aus Oppen­heim, die gegen die Machen­schaf­ten von Herrn Held und Kon­sor­ten sind.
        Wür­de man von den ca. 400 Per­so­nen die ein­ge­la­de­nen pro­mi­nen­ten Für­spre­cher, die 28 Per­so­nen, zuzüg­lich 5 – 6 Per­so­nen pro geehr­te Per­son als Gäs­te, aus deren Umfeld wie Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge, Freun­de und z. T. Ver­eins­vor­stän­de und Mit­glie­der abzie­hen, waren es bei dem Neu­jahrs­emp­fang von Herrn Held auch nicht so viel mehr, aber viel teu­rer.
        Die Ehrun­gen sind völ­lig in Ord­nung, das haben sich die­se Leu­te ver­dient.

  2. az-mz

    @R.G.
    Was hier auf die­sem Blog in rei­ße­ri­scher Form statt­fin­det……..

    Hal­lo R.G.,
    ich den­ke der Blog von Tho­mas Ruhmöl­ler ist nun das Ven­til für vie­le Men­schen, bei denen sich Frust über Jah­re hin­weg auf MH und die SPD ange­staut hat. Emo­tio­nen sind mensch­lich, das sehen Sie auch an Ihrem Bei­trag.
    Rich­tig ist, wir dür­fen die Fak­ten nicht aus den Augen ver­lie­ren, aber gera­de die­se spre­chen GEGEN Mar­cus Held (Prüf­be­rich­te) und bei genau­er Betrach­tung evtl. auch für ein Sys­tem der SPD.
    Hier­zu zählt auch die Arbeit im „Ron­do“, das wur­de auf dem „Blog“ schon umfäng­lich the­ma­ti­siert, so dass eine Wie­der­ho­lung nicht erfor­der­lich ist.
    Was inter­es­sant ist, ist die Ver­knüp­fun­gen von ein­zel­nen Per­so­nen bis in die Ver­wal­tung. – So der Freund von MH, der MdL aus Alzey, des­sen Schwa­ger im „Ron­do“ arbei­tet – . Wenn ich auf die­sem „Blog“ dann lese, Rech­nun­gen wur­den auf Zuruf begli­chen, macht das doch sehr nach­denk­lich!

    Wenn in der AZ-KH steht: „Im GEGENSATZ zu den Vor­gän­gen in rhein­hes­si­schen Rat­häu­sern bewe­gen sich also die Bür­ger­meis­ter im Land­kreis offen­bar auf juris­tisch ein­wand­frei­em Boden.“
    Wenn wir in der AZ-AZ lesen: In der SPD geführ­ten VG-Wöll­stein, war man über Jah­re hin­weg nicht in der Lage eine Dop­pik zu erstel­len – war­um nicht? Man stel­le sich vor ein Gewer­be­be­trieb wür­de über Jah­re hin­weg kei­ne Steu­er­erklä­rung abge­ben – was dann?
    Blei­ben da offe­ne Fra­gen?
    Bei engen Par­tei­freund­schaf­ten über fami­liä­re Ver­hält­nis­se, von der Par­tei bis in die Ver­wal­tung, ent­steht viel­leicht eine Ver­trau­ens­ba­sis (even­tu­ell gewollt), die den Bür­ger­wil­len nicht mehr spie­gelt und nur noch bestimm­te Krei­se bedient?

    Was pri­mär auf­fällt ist eine nicht aus­rei­chend erkenn­ba­re Oppo­si­ti­ons­ar­beit, bis auf weni­ge Aus­nah­men in rhein­hes­si­schen Rat­häu­sern. Man fragt sich: War­um sich die CDU im Wein­la­by­rinth ver­steckt. Ist sie mit ihrer Rol­le als Dritt­pla­zier­te wirk­lich zufrie­den? Oppo­si­ti­on bedeu­tet nicht nur abni­cken son­dern auf­grei­fen, hin­ter­fra­gen und Trans­pa­renz her­stel­len.

    Funk­tio­niert die Demo­kra­tie auf die­ser Basis, wer­den des „Hel­den-Wel­ten“ sehr über­schau­bar!

    AZ-MZ, vom 11.01.2018, Pia Schell­ham­mer: „Die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin aus Oppen­heim berich­te­te, das Papier habe in ihrer Hei­mat­stadt „wie eine Bom­be ein­ge­schla­gen“. Der Fall hat eine erheb­li­che Dimen­si­on, aber eine loka­le.“
    Wie Frau Schell­ham­mer zu der Auf­fas­sung gelangt, es wäre nur eine loka­le Dimen­si­on, soll­te sie doch näher begrün­den.
    Bei einer SPD im Abflug unter die 20%-Marke , trägt das Loka­le bestimmt dazu bei – aber nicht nur. Betriebs­blind soll­te nie­mand argu­men­tie­ren.

    Fazit: Poli­tik muss gestal­ten, darf aber nicht mani­pu­lie­ren. Wer dies nicht unter­schei­den kann, för­dert Braun­koh­le und die AfD.

    Übri­gens: Aus begründ­ba­ren Beden­ken möch­te ich mei­nen Namen auch nicht nen­nen.

    • R.O

      @ az-mz

      Hal­lo,
      sicher­lich lie­gen Sie mit Ihrer Ein­schät­zung sehr nah an den Fak­ten. Fin­det ein kol­lek­ti­ves Ver­sa­gen statt, dann haben Per­so­nen wie Mar­cus Held Nar­ren­frei­heit.

    • az-mz

      @ R.O.
      Hal­lo R.O., in einem gut geführ­ten Unter­neh­men durch­lau­fen Mit­ar­bei­ter, die für her­aus­ra­gen­de Arbeits­be­rei­che ein­ge­setzt wer­den, einen Assess­ment-Cen­ter. Man soll­te drin­gend dar­auf­hin arbei­ten, dass auch in der Poli­tik sol­che oder ähn­li­che Maß­stä­be für Per­so­nen, die sich um ein Man­dat bewer­ben, ange­legt wer­den. Aus­leg­ba­res Fach­wis­sen reicht nicht, wenn sozia­le und cha­rak­ter­li­che Eigen­schaft ent­spre­chend unter­ent­wi­ckelt sind.

      Wal­ter Zuber: Wer weg­schaut macht mit.“
      Nun muss sich auch die SPD in Mainz über­le­gen, ob sie wei­ter weg­schaut?

    • az-mz

      Was nun?“

      Arbeit: C. Bald­auf „CDU
      Quel­le: AZ-MZ, vom 11.01.2018, Chris­ti­an Bald­auf: stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der CDU-Oppo­si­ti­ons­frak­ti­on im rhein­land-pfäl­zi­schen Land­tag, hat das SPD-geführ­te Innen­mi­nis­te­ri­um mas­siv unter Beschuss genom­men.

      Arbeit: T. Gün­ther „CDU
      Quel­le: AZ-Oppen­heim, vom 15.01.2018, „Die Alter­na­ti­ve Was­ser und Brot ist nichts für mich.“ – Lan­des­rech­nungs­hof („kei­ne gött­li­che Instanz“) – „Wir sit­zen alle im Glas­haus.“

      Chris­ti­an Bald­auf steht für den Weg der Auf­klä­rung, wofür steht Tho­mas Gün­ther?
      Viel­leicht war Herrn Bald­auf nicht bewusst, dass das „Sys­tem Rhein­hes­sen“ in ande­ren Bah­nen läuft. Es ist doch schon lan­ge mehr als auf­fäl­lig, dass die Oppo­si­ti­on (Wein­la­by­rinth) nicht funk­tio­niert – und die Fra­ge ist doch, war­um?

      AZ-MZ, vom 11.01.2018, Pia Schell­ham­mer: „Wie eine Bom­be ein­ge­schla­gen.“
      Mei­ne Emp­feh­lung an Frau Schell­ham­mer, genau hin­hö­ren. Was T. Gün­ther sagt beschreibt evtl. einen viel grö­ße­ren pre­kä­ren Zustand.

      Wenn der Ex-Land­rat Claus Schick (SPD) der AZ „unver­tret­ba­re und unver­ant­wort­li­che Het­ze“ und „Pogrom­stim­mung“ vor­wirft, stellt sich zwangs­läu­fig die Fra­ge der Zen­sur – soll das gewollt sein?

      FAZIT: 150 auf­rich­ti­ge Bür­ger bei „Was­ser und Brot“, die sich nicht mani­pu­lie­ren las­sen, wer­den lang­fris­tig 400 gela­de­ne Gäs­te, zusam­men­ge­wür­felt über Rhein­hes­sen hin­aus, weit über­strah­len.

      • Zeehr

        Das habe ich mich auch gefragt: Wen meint T. Gün­ther, der wie Mar­cus Held ger­ne die Kra­wat­te zum Kurz­arm­hemd wählt bzw. umge­kehrt, mit „wir“? Alle Kom­mu­nal­po­li­ti­ker, alle Bür­ger­meis­ter, alle Bür­ger oder ein­fach alle, die er so ein­schätzt, wie sich selbst (das könn­ten sein: Reit­zel, Held, Schick…, also eine Art „Patri­ar­chen­kas­te“)?

  3. D.B.

    Albert Ein­stein: „Die reins­te Form des Wahn­sinns ist es, alles beim Alten zu las­sen und gleich­zei­tig zu hof­fen, dass sich etwas ändert.“

  4. G.K.

    Herz­li­chen Glück­wunsch und DANKE dafür!

    Das zeigt ein­mal mehr, wie wich­tig, eine UNABHÄNGIGE Pres­se als vier­te Gewalt für eine freie Gesell­schaft und die Demo­kra­tie ist.

Die Kommentare sind geschlossen.