Held-Freund Appelmann berichtet im Fernsehen über Anti-Held-Demo

Oppen­heim in aller Mund: Bun­des­weit wird seit ges­tern Abend berich­tet, wie sich die Men­schen der rhein­hes­si­schen Stadt gegen ihren Bür­ger­meis­ter erhe­ben. Vor dem Rat­haus einer Klein­stadt fin­det eine Mon­tags-Demo gegen das gewähl­te Stadt­ober­haupt statt: Wo in Deutsch­land hat es das jemals gege­ben? Held-Kum­pel Appel­mann sorg­te für die Pein­lich­keit des Tages: Er berich­te­te als TV-Mode­ra­tor über die Anti-Held-Demo, und er tat dabei so, als wäre das ganz nor­mal. Dabei ist er doch einer der größ­ten Pro­fi­teu­re des Held-Sys­tems…

Noch im Som­mer letz­ten Jah­res – das Dos­sier hat­te den Oppen­heim-Skan­dal auf­ge­deckt, die­se Web­sei­te hat­te gera­de begon­nen, die Ver­feh­lun­gen des Stadt­bür­ger­meis­ters zu doku­men­tie­ren und öffent­lich zu machen – schrieb Mar­cus Held über sich selbst in sei­ner loka­len SPD-Pos­til­le:

Mar­cus Held wur­de seit Febru­ar von unzäh­li­gen Radio­sen­dern, Zei­tun­gen, Maga­zi­nen und Ver­la­gen aus ganz Deutsch­land kon­tak­tiert. Er führ­te unzäh­li­ge Gesprä­che und erläu­ter­te den Jour­na­lis­ten die Sach­ver­hal­te. Die Jour­na­lis­ten konn­ten die­se Erläu­te­run­gen auch nach­voll­zie­hen, ins­be­son­de­re weil der Groß­teil der The­men im Stadt­rat von Oppen­heim behan­delt wur­den und des­halb Pro- und Con­tra-Argu­men­te auch im Stadt­rat öffent­lich aus­ge­tauscht wor­den sind.

Das war in übli­cher Held-Manier dreist gelo­gen: Der SPD-Poli­ti­ker woll­te mit sei­nen for­schen Sprü­chen die jour­na­lis­ti­sche Auf­ar­bei­tung sei­ner Affä­ren auf die­ser Web­sei­te dis­kre­di­tie­ren. Rich­tig an sei­ner Dar­stel­lung war ledig­lich, dass er mit eini­gen Jour­na­lis­ten gespro­chen hat­te, die sich von sei­nen „Ich bin unschuldig“-Beteuerungen abspei­sen lie­ßen und nicht wei­ter recher­chier­ten. Heu­te wis­sen wir, dass Mar­cus Held als Stadt­bür­ger­meis­ter sei­nen eige­nen Stadt­rat immer wie­der hin­ter­gan­gen hat, dass er sehr viel Geld ohne Geneh­mi­gung der gewähl­ten Bür­ger­ver­tre­ter aus­ge­ge­ben hat, dass er sein Par­la­ment mit Unwahr­hei­ten abser­viert hat…

Bild­schirm­fo­to von der SWR-Über­tra­gung: Demo-Initia­tor Axel Dah­lem im Inter­view.

Und des­halb jetzt die Mon­tags-Demo: „Der Lan­des­rech­nungs­hof hat scho­nungs­los auf­ge­zeigt, dass Sie, Herr Held, eine eigen­mäch­ti­ge und selbst­herr­li­che Poli­tik betrie­ben haben auf Kos­ten der Stadt­kas­se, der Steu­er­zah­ler und zukünf­ti­ger Genera­tio­nen“, rief Demo-Initia­tor Axel Dah­lem ins Mikro­fon. Die Men­schen klatsch­ten, eini­ge buh­ten in Rich­tung Rat­haus.

Damit schlägt die Affä­re Mar­cus Held inzwi­schen Wel­len weit über Oppen­heim hin­aus. Jour­na­lis­ten aus ganz Deutsch­land sind auf das rhein­hes­si­sche Städt­chen auf­merk­sam gewor­den. Lan­des­weit ver­öf­fent­lich­te die „All­ge­mei­ne Zei­tung Mainz“ im Inter­net den Bericht „Win­zer ruft zu Demons­tra­ti­on gegen Bür­ger­meis­ter Held auf“. Es han­del­te sich um einen Text der Deut­schen Pres­se­agen­tur, der in ganz Deutsch­land ver­brei­tet wur­de und von über­re­gio­na­len Medi­en wie „Die Welt“ und gro­ßen Inter­net-Nach­rich­ten­por­ta­len wie „t-online“ über­nom­men wur­de.

Pro­test vorm Rat­haus: Trotz der Käl­te hiel­ten vie­le Teil­neh­mer stun­den­lang durch.

Kirs­ten Stras­ser ver­fass­te für den Lokal­teil der „All­ge­mei­nen Zei­tung Lands­kro­ne“ den Arti­kel „Kri­tik an Bür­ger­meis­ter wird lau­ter“: Die Redak­teu­rin, die schon mehr­mals mit wohl­tu­en­der Distanz das dubio­se Trei­ben des Stadt­ober­haupts ana­ly­siert hat, schreibt sach­lich-span­nend über die unge­wöhn­li­che Ver­an­stal­tung vor dem Rat­haus. Sie lässt vor allem etli­che Bür­ger zu Wort kom­men, was ein gutes Bild von der Stim­mung in der Stadt wie­der­gibt:

So berich­tet sie von Dr. Volk­hart Ruder, der mit sei­nen 79 Jah­ren zum ers­ten Mal in sei­nem Leben auf die Stra­ße gegan­gen sei: Der „unge­heu­re Filz“ habe ihn getrie­ben. Er habe nichts gegen die SPD, sagt der Mann zur Repor­te­rin, „wohl aber gegen Leu­te, die sich selbst bedie­nen und selbst berei­chern. Und dazu kommt, dass er unser Geld aus­gibt.“

Frau Stras­ser inter­view­te auch den Oppen­hei­mer Franz-Josef Kolb: „Ich glau­be, dass wir in Oppen­heim Demo­kra­tie wie­der ler­nen müs­sen“, sag­te der Mann. „Das beginnt hier im Klei­nen, es ist ein Anfang. Und ein Lehr­stück.“


Herr Held, Sie sind untragbar für diese Stadt!


Der Win­zer Axel Dah­lem (par­tei­los) orga­ni­sier­te die ers­te Oppen­hei­mer Mon­tags-Demo. Wir doku­men­tie­ren sei­ne Rede, die er vor dem Rat­haus hielt – und die von den Zuhö­rern mit viel Bei­fall bedacht wur­de:


In der Kri­se beweist sich der Cha­rak­ter“, hat Hel­mut Schmidt ein­mal gesagt.


Der Bericht des Lan­des­rech­nungs­hofs hat scho­nungs­los auf­ge­zeigt, dass Sie, Herr Held, eine eigen­mäch­ti­ge und selbst­herr­li­che Poli­tik betrie­ben haben – auf Kos­ten der Stadt­kas­se, der Steu­er­zah­ler und zukünf­ti­ger Genera­tio­nen, oft­mals am Stadt­rat oder ande­rer zustän­di­ger Gre­mi­en vor­bei.


Ein­zel­ne Punk­te dar­aus wären für Men­schen mit Cha­rak­ter aus­rei­chend Grund zum Zurück­tre­ten.

– Zah­lung unnö­ti­ger Mak­ler­cour­ta­gen in Höhe von über 200.000 Euro im Bau­ge­biet Krä­mer­eck-Süd.

– Zah­lung einer Pro­vi­si­on beim Kauf des Gra­din­ger-Objekts an Fami­lie Men­ger.

– Über­mä­ßi­ge Reprä­sen­ta­ti­ons­aus­ga­ben


Ins­ge­samt ist das eine Poli­tik, die dar­auf abge­stimmt ist, dass eige­ne Umfeld zu bevor­zu­gen und somit auch eine Spal­tung der Gesell­schaft zu errei­chen.


Das Gan­ze wur­de von der Ver­wal­tung der Ver­bands­ge­mein­de gedul­det, aber womög­lich hat Herr Held auch hier sei­ne Poli­tik des Täu­schens und Wohl­ta­ten-Ver­tei­lens ange­wandt. Es wur­de nicht aus­rei­chend hin­ge­schaut, son­dern weg­ge­schaut.


Lie­be Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger,


In der Kri­se beweist sich der Cha­rak­ter“, hat Hel­mut Schmidt ein­mal gesagt.


Herr Stadt­bür­ger­meis­ter Held, Sie haben die­ses Zitat von Hel­mut Schmidt laut Zei­tungs­be­richt auf dem SPD-Neu­jahrs­emp­fang ver­wen­det.


Bewei­sen Sie Cha­rak­ter und tre­ten Sie zurück – als Stadt­bür­ger­meis­ter und am bes­ten auch von allen ande­ren poli­ti­schen Ämter – als Bun­des­tags­man­dat, als Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ter, als VG-Abge­ord­ne­ter, als Hal­len­bad­be­auf­trag­ter…


Soll­te ich etwas ver­ges­sen haben, sehen Sie es mir nach.


Ver­mut­lich wer­den Sie es nicht tun, denn dazu müss­ten Sie Cha­rak­ter bewei­sen. Aber wir wer­den uns dafür ein­set­zen, dass Sie von Ihren Ämtern zurück­tre­ten.


Uns Oppen­hei­mer Bür­ger wer­den Sie nicht mehr los!


Ihre Poli­tik des Täu­schens, des Bevor­zu­gens ein­zel­ner, des Spal­tens, des Lug und Trugs ist am Ende.


Tre­ten Sie zurück.


Sie sind unhalt­bar für die­se Stadt!

Der SWR berich­tet via Fern­se­hen und Inter­net lan­des­weit unter einen Über­schrift, die einen Pla­kat-Slo­gan auf­greift: „Demons­tran­ten: Bür­ger­meis­ter ist ‚un-held­bar’“. In sei­nem Büro hat­te Held zuvor erzäh­len dür­fen, er sei mit den Oppen­hei­mern immer im Gespräch und habe „sich auch bei kri­ti­schen The­men nie weg­ge­duckt“.

In der Wirk­lich­keit ist davon lei­der nichts bekannt, was auch der gest­ri­ge Abend zeig­te: Weder Held noch sei­ne Bei­geord­ne­ten lie­ßen sich bli­cken – zumin­dest nicht offen. Teil­neh­mer der Demons­tra­ti­on sagen, sie hät­ten die Stadt­obe­ren im Stadt­bür­ger­meis­ter-Büro im ers­ten Stock des Rat­hau­ses gese­hen, der Raum war abge­dun­kelt, die Fens­ter aber waren leicht geöff­net, man woll­te wohl alles mit­hö­ren…

Wer viel Fern­se­hen schaut, der konn­te ges­tern Abend noch eine ganz beson­de­re jour­na­lis­ti­sche „Glanz­tat“ des Fern­seh­sen­ders SAT.1 erle­ben:

Bild­schirm­fo­to von Mar­kus Appel­mann ges­tern Abend in der SAT.1-Sendung: Er mode­rier­te den Bericht über die Demo gegen sei­nen Freund Mar­cus Held an.

In der Nach­rich­ten­sen­dung „Heu­te um 17.30 Uhr“ mode­rier­te Mar­kus Appel­mann einen Bericht über die „Demons­tra­ti­on im rhein­hes­si­schen Oppen­heim“ an. Aus­ge­rech­net Appel­mann! Der Mann gilt als einer der größ­ten Pro­fi­teu­re der Held­schen Cli­quen­wirt­schaft. Wenn Mar­cus Held ges­tern gegen­über SWR-Jour­na­lis­ten sag­te, es gebe kei­ne Vet­tern­wirt­schaft in Oppen­heim, dann ist Appel­mann der Beweis dafür, dass der Stadt­bür­ger­meis­ter ein­mal mehr die Unwahr­heit gesagt hat:

Appel­mann lebt in Oppen­heim, und Mar­cus Held ist regel­mä­ßig Gast in des­sen Haus. Appel­manns Wer­be­agen­tur InMe­dia bekommt von Held regel­mä­ßig Auf­trä­ge zuge­schus­tert, die der mal bei der Stadt, mal bei der loka­len SPD oder auch bei den von Mar­cus Held geführ­ten Woh­nungs­bau-Unter­neh­men GWG/HGO abrech­nen kann. Meh­re­re hun­dert­tau­send Euro hat Appel­mann in den letz­ten Jah­ren allein aus der Oppen­hei­mer Stadt­kas­se bekom­men. Wobei Rats­mit­glie­der wie­der­holt kri­ti­siert haben, dass sie über Ein­zel­hei­ten die­ser Auf­trags­ver­ga­ben in der Regel nicht infor­miert wur­den.

Appel­mann steht auch hin­ter den loka­len Groß­ver­an­stal­tun­gen „Schlem­mer­wan­de­rung“ und „Rhein radeln“: Hier­für wer­den im gro­ßen Stil Steu­er­mit­tel und Spon­so­ren­gel­der ein­ge­sam­melt, ohne dass auch nur ansatz­wei­se Trans­pa­renz bei der Ver­wen­dung der Gel­der herrscht. Appel­mann war schließ­lich auch lan­ge Jah­re Vor­sit­zen­der eines omi­nö­sen Ver­eins namens „Oppen­heim bewegt“, mit dem die mitt­ler­wei­le ein­schlä­gig bekann­te Held-Cli­que viel Geld aus Steu­er­mit­teln ein­kas­sier­te. Was damit genau geschah? Woll­te Appel­mann nicht wei­ter ver­ra­ten…

Auf die­ser Web­sei­te hat­ten wir in dem Bericht „Wenn der Mar­cus dem Mar­kus ganz viel Geld über­weist“ das enge Bezie­hungs­ge­flecht zwi­schen den bei­den Män­nern ansatz­wei­se auf­ge­zeigt. Und zum Bei­spiel geschrie­ben:

Uns lie­gen zehn eng bedruck­te Sei­ten aus der Ver­wal­tung der Ver­bands­ge­mein­de vor, die bewei­sen: Appelmann/InMedia kas­siert seit Jah­ren monat­lich sehr, sehr viel Geld aus der Stadt­kas­se – manch­mal sind’s nur eini­ge hun­dert Euro, oft­mals vier­stel­li­ge Sum­men zwi­schen 2500 und 5000 Euro, bis­wei­len auch grö­ße­re Beträ­ge, bis zu 10.000 Euro (für nur eine Rech­nung). Web­sei­ten, Wer­bung für Fest­spie­le, Wer­bung für die Stadt, Wer­bung fürs Hal­len­bad Opp­ti­ma­re (das doch eigent­lich der Ver­band­ge­mein­de gehört): Das alles macht der Mar­kus. Für den Mar­cus. Und Mar­cus zahlt. Immer­fort. An den Mar­kus.

Dass die­ser Mar­kus in der Nach­rich­ten­sen­dung eines Fern­seh­sen­ders die Demo gegen sei­nen Freund Mar­cus ankün­digt und dabei so tut, als habe er mit der gan­zen Sache nichts zu tun, dürf­te ein Fall für den Deut­schen Pres­se­rat sein: Der ver­langt schließ­lich, dass ein Jour­na­list, der neben sei­ner publi­zis­ti­schen Tätig­keit eine Funk­ti­on zum Bei­spiel in einem Wirt­schafts­un­ter­neh­men aus­übt, auf die strik­te Tren­nung die­ser Funk­tio­nen ach­tet.

Dass Appel­mann als Nutz­nie­ßer des Held-Sys­tems über eine Demons­tra­ti­on gegen das Held-Sys­tem im SAT.1-Fernsehen berich­tet, ohne sei­ne Dop­pel­rol­le erkenn­bar zu machen, müss­te auch die Ver­ant­wort­li­chen im Sen­der inter­es­sie­ren. Die ProSiebenSat.1 Group hat schließ­lich extra publi­zis­ti­sche Grund­sät­ze auf­ge­stellt, um die jour­na­lis­ti­sche Unab­hän­gig­keit zu sichern. Appel­mann dürf­te vor­sätz­lich dage­gen ver­sto­ßen haben.

Es gibt, auch nach der Demo, noch viel Erklä­rungs­be­darf im Fall Mar­cus Held, drin­gend!

52 Gedanken zu „Held-Freund Appelmann berichtet im Fernsehen über Anti-Held-Demo

  1. m.m.

    Wenn ich an Herrn Held den­ke – dann an sei­nen unsäg­li­chen Wahl­kampf­auf­tritt 2013 in Alzey auf dem Park­deck der Tief­ga­ra­ge. Mit­samt einer Rent­ner­ka­pel­le, die ein dema­ßen „schlei­mi­ges“ und arran­gier­tes Lob­lied auf den guten Mann sang, das es einen schüt­tel­te.
    Ich wün­sche den Oppen­hei­mern einen bal­di­gen Abschluss die­ses lei­di­gen The­mas und das wie­der Ruhe in den Ort kommt.
    Herrn Held wün­sche ich die nöti­ge Ein­sicht und Kon­se­quenz für die Situa­ti­on.
    Sei­ner Fami­lie wün­sche ich viel Kraft und ich hof­fe, das gera­de sei­ne Kin­der nicht wegen der Feh­ler Ihres Vaters ange­fein­det wer­den.

  2. Angelika

    Wie vie­le Oppen­hei­mer fürch­ten bei Mei­nungs­äu­ße­rung eben­falls um ihren Arbeits­platz?
    Das held­che Netz hat enge Maschen und eini­ge müs­sen tat­säch­lich für ihre Exis­tenz arbei­ten.
    Im guten Schnitt sind 200.000 € (Cour­ta­gen) min­des­tens 4 Jah­re ange­stell­te Arbeits­leis­tung. Damit wir unse­re uto­pi­schen Woh­nungs­mie­ten an die gut situ­ier­ten, held­lich aus­ge­such­ten Eigen­tü­mer der HGO Woh­nun­gen zah­len kön­nen.
    … Mir bleibt da nur … wei­ter­le­sen … Dah­lem … Dau­men drü­cken.

  3. J.

    Hier kann man gut und glück­lich leben!“

    Zitat von Mar­cus Held, oder eher von einem sei­ner Hel­dia­ner? –

    Auch wenn es schein­bar passt.

    Das Zitat ist aus einem eben lau­fen­den Bei­trag des ZDF (10.01.2018, 22:25) Das Leben in Nord-Korea.

    Lie­be Held-Pro­fi­teu­re, fangt doch bit­te ein­mal das eigen­stän­di­ge Den­ken an. Bit­te lest euch den kom­plet­ten LRH Bericht durch. Ver­sucht mit zu zäh­len wie oft das Wort „rechts­wid­rig“ gebraucht wird. Rechts­wid­rig heisst nicht der böse LRH hat etwas gegen die kom­mu­na­le Eigen­ver­wal­tung, son­dern dass gegen gel­ten­des Recht ver­stos­sen wur­de, nicht ein­mal, nein „X„mal. Die Jungs und Mädels dort sind trotz vie­ler Jahr­zehn­te SPD Füh­rung in RLP unab­hän­gig.

    Die bekom­men auch kei­nen Auf­trag. Der Held ist ein Blen­der der „Wohl­ta­ten“ an Wohl­mei­nen­de ver­teilt. Die Wohl­ta­ten sind übri­gens genau wie der Schul­den­dienst fremd­fi­nan­ziert. Die­se Stadt kann sich nicht mal sei­ne Schul­den leis­ten.
    Kon­sum auf PUMP, wie lan­ge geht das wohl in ihrem Pri­vat­le­ben gut?

  4. LHKG

    Inter­es­san­ter Bericht! Da schlug der Held von Oppen­heim noch um sich.
    Wohl­wis­send die AZ Lands­kro­ne im Rücken zu haben.
    Dann kam der böse Blogger…und die Leu­te erwach­ten…
    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​x​F​g​e​g​T​A​x​oAg
    Die größ­te Ent­täu­schung für mich, in der Cau­sa Held, ist unse­re Lan­des­re­gie­rung.
    Kein Wort, kei­ne Stel­lung­nah­me, von Trans­pa­renz ganz zu schwei­gen.
    Bleibt zu hof­fen, das Gerech­tig­keit siegt, und Oppen­heim den Glau­ben an die Demo­kra­tie zurück
    gewin­nen kann!
    In die­sem Sin­ne, wei­ter so Herr Dah­lem!
    Ich wün­sche ihnen für ihre zukünf­ti­gen Aktio­nen alles Gute und viel Kraft!
    Die Par­tei­sol­da­ten sind zäh, weil vie­le von die­sem Sys­tem abhän­gig sind.
    Die Gerech­tig­keit wird, hof­fent­lich, sie­gen!

  5. e4

    Mein Oppen­heim

    Oh du lieb Oppen­heim, was warst du einst so schön,
    dein Ruf ohne Tadel, man hat dich gern geseh´n.

    Umringt von Reben am Rhein,
    gab es auch für dich schon frü­her viel Son­nen­schein.

    Dei­ne Men­schen froh und mun­ter,
    bei Wein und Spiel, das beson­ders dem Sozi gut gefiel.
    Mit Gott­ver­trau­en soll­ten sie alle auf den „Mag­gus“ bau­en.

    Nun zieht sich der Him­mel zu,
    die Lands­kron kommt nicht zur Ruh.

    Der Herr „X“ der hat‚s erkannt und sei­ne Akten nicht ver­brannt,
    klug der Mann aus eig­nem Haus,
    wirft er nun den „Mag­gus“ raus?

    Du Bür­ger die­ser schö­nen Stadt,
    hast du die­sen Poli­ti­ker immer noch nicht satt?

    Der „Mag­gus“ der soll´s gewe­sen sein,
    der nahm der Stadt den Son­nen­schein – an unser´m Vater Rhein.

    Mein Onkel einst Chef der gro­ßen Zei­tung hier,
    heut würd es ihm rau­ben den Ver­stand und das Quar­tier,
    müss­te er berich­ten über des „Mag­gus“ unsäg­li­che Geschich­ten.

    Drum Vater Rhein spü­le fort den Kum­mer die­ser schö­nen Stadt,
    wir haben doch alle den „Mag­gus“ satt.

    Spü­le ihn nicht zur Nahe hin,
    denn dort sitzt schon der Erich drin!

    Nun trink ich noch ein Gläs­chen Wein und grü­ße euch aus Hil­le­sheim. Hel­au

  6. Axel Dahlem

    Auf­ruf zur Demons­tra­ti­on am Mon­tag 15.01.2018 – 18:00 – 19:00 Uhr

    Lie­be Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger,

    am kom­men­den Mon­tag, den 15.01.2018 fin­det von 18:00 – 19:00 Uhr unse­re zwei­te Demons­tra­ti­on für den Rück­tritt von Stadt­bür­ger­meis­ter Held auf dem Oppen­hei­mer Markt­platz statt.

    Zur Unter­stüt­zung kön­nen ger­ne Trans­pa­ren­te, Tril­ler­pfei­fen und Trom­meln mit­ge­bracht wer­den.

    Wir wol­len wie­der wie ver­gan­ge­nen Mon­tag gemein­sam unse­re Unzu­frie­den­heit mit der Stadt­füh­rung kund­tun und Herrn Held zum Rück­tritt auf­for­dern.

    Ich freue mich auf vie­le Demons­tran­ten.

    Axel Dah­lem

  7. Ruth

    Das Video auf you tube ist ein rei­ner „bauchselbst­be­pin­seln­der“ Bei­trag für MH. Die Zeit dafür zu ver­geu­den lohnt nicht. Noch weni­ger sinn­voll ist es die­ses Video durch zahl­rei­che Klicks auf­zu­wer­ten.

  8. C.S.

    Axel Dah­lem kann man zu sei­nem Mut nur sagen: Wei­ter so unter dem Mot­to der Mon­tags-Demos, auch in der ehe­ma­li­gen DDR ist nach vie­len Mon­tags-Demos die Mau­er gefal­len, war­um soll nicht auch der Oppen­hei­mer Bür­ger­meis­ter fal­len! Ich hof­fe dass alle wei­ter­ma­chen und einen lan­gen Atem bewei­sen -
    zum Woh­le der Stadt Oppen­heim und ihren Bür­gern.

    • PM

      PS: Beson­ders schön ist das exklu­si­ve Inter­view mit Herrn Held und die drei „fas­sungs­lo­sen“ Oppen­hei­mer Bür­ger am Ende. Das war ja offen­sicht­lich vor­her abge­spro­chen. Waren die drei bei der Demo?

    • Ewald

      wer ist denn die Dame, die seit vier Jah­ren hier wohnt und weiß, dass O vor­her tiefs­te Pro­vinz war? Im Ver­gleich zu damals ist die Alt­stadt heu­te tiefs­te Pro­vinz.

      Und die mimi­mi-Num­mer mit den per­sön­lci­hen Anfein­dun­gen ist SPD-Stil, jaja…

      • Markus Haase

        Bestimmt hat sie mit dem Zuzug nach Oppen­heim auch ein rotes Büch­lein bekom­men.

        • AnonymusXI

          Das rote Büch­lein hat­te die Dame schon als sie von „de äpsch seit“ nach Oppen­heim kam.
          Die, nen­nen wir’s mal Oppen­heim Sto­ry, erin­nert mich sehr stark an die Ära Franz Josef Strauß in Bay­ern, mit dem Unter­schied, dass sich dort nicht nur die Ami­gos die Taschen voll­mach­ten, son­dern oft­mals das gan­ze Land pro­fi­tier­te und die Bevöl­ke­rung des­halb auch ger­ne mal bei­de Augen zudrück­te.
          Als juris­ti­scher Laie, wie ich einer bin, könn­te ich Herrn Held unter­stel­len, ein so bril­lan­ter Jurist zu sein dass er die Gesetz­te zwi­schen den Zei­len inter­pre­tiert hat und des­halb größ­ten­teils in einer Grau­zo­ne gewurs­telt hat. Das bedeu­tet, er wird ver­mut­lich für eine Viel­zahl der Anschul­di­gun­gen nie zur Rechen­schaft gezo­gen da ein der­ar­ti­ges agie­ren in kei­nem Gesetz vor­ge­se­hen ist und somit auch nicht gerich­tet wer­den kann.
          Nach­dem was über die Geschäfts­ge­ba­ren des Bür­ger­meis­ters inzwi­schen schwarz auf weiß belegt ist wür­de ein anstän­di­ger Poli­ti­ker (hmm, anstän­dig und Poli­tik, das passt lei­der nicht zusam­men) Reue zei­gen, Buße tun und wenn nötig auch zurück­tre­ten. Soll­te Herr Held nach der nächs­ten Wahl nicht mehr Bür­ger­meis­ter und dann auch viel­leicht irgend­wann mal kein MdB mehr sein, wird er sich in ein fei­nes, gut dotier­tes Nest in irgend­ei­nem Unter­neh­men set­zen und sich über die Oppen­hei­mer SPD kaputt­la­chen, weil die­se die Sup­pe über Jah­re hin­weg aus­löf­feln kön­nen.
          Ich bin ein auf­merk­sa­mer Leser des Blogs, betei­li­ge mich jedoch nicht öffent­lich an der Dis­kus­si­on, da ich auch Kon­se­quen­zen für mich und mei­ne Fami­lie fürch­te. Mei­ne Kin­der gehen in einen der städ­ti­schen Kin­der­gär­ten, und für den pein­li­chen Auf­tritt der Kin­der­gar­ten­lei­te­rin bei der Eröff­nung des Weih­nachts­mark­tes habe ich mich „fremd­ge­schämt“.

          • P.N.

            Ich bin ein auf­merk­sa­mer Leser des Blogs, betei­li­ge mich jedoch nicht öffent­lich an der Dis­kus­si­on, da ich auch Kon­se­quen­zen für mich und mei­ne Fami­lie fürch­te.“

            Hal­lo Herr Anony­mus XI

            mit Ihrer Ein­schät­zung lie­gen Sie abso­lut rich­tig.

    • Paul K.

      Per­fi­de Zen­sur und sek­ten­ar­ti­ge Struk­tu­ren!

      Die­se „Ost­ho­fe­ner Zei­tung“ ist ja ganz neu auf You­Tube mit gera­de zwei Videobei­trä­gen (Hoch­was­ser und Held!) und wird auch durch Anzei­gen gespon­sert.
      Inter­es­sant, dass dort Zen­sur der per­fi­des­ten Art betrie­ben wird.
      Das Video ist mei­ner Mei­nung nach eine Auf­trags­ar­beit. Held schwirrt wäh­rend der Demo (?), jeden­falls im Dun­keln vor sei­nem gro­ßen „Wurf“, dem neu­en Ein­kaufs­zen­trum, ganz staats­män­nisch her­um und gibt sein State­ment zur Demo gegen ihn ab.
      Wie das Dreh­team der „OZ“ Held dort auf­ge­stö­bert haben will, auf dem Park­platz weit abseits der Demo und ganz allein, spricht klar für einen Auf­trag Helds.
      Auch ist die gesam­te Cho­reo­gra­fie auf Dra­ma­tik getrimmt. Bei Helds State­ment könn­te der Ein­druck ent­ste­hen, wenn er auch von staats­an­walt­li­chen Ermitt­lun­gen spricht, dass sich die­se gegen alle ande­ren rich­ten, nur nicht gegen ihn selbst.
      Das Team der „OZ“ inter­viewt zuvor noch schnell einen Held-Unter­stüt­zungs­ver­ein um die Ecke, wäh­rend der Demo auf dem Markt­platz.

      Eine Dame kriegt sich vor Held­be­lo­bi­gung und Empö­rung über Kri­tik und Demo gar nicht mehr ein! Oppen­heim vor Held: ein Pro­vinz­loch! Es wirkt ein­fach nur lächer­lich, abge­spro­chen und geplant!
      Demons­tran­ten gegen Held wer­den erst gar nicht befragt, „nur“ Axel Dah­lem und Pla­ka­te, etwas Publi­kum aus mög­lichst schrä­gen Win­keln wäh­rend sei­ner Rede auf­ge­nom­men.
      Die Per­spek­ti­ve kommt u. A. von der Rat­haus­ter­ras­se, also psy­cho­lo­gisch „von oben“.
      Ja, der Held und sei­ne Ost­ho­fe­ner „Knip­ser“.
      Jeden­falls, um auf die per­fi­de Zen­sur zurück­zu­kom­men: Mein Kom­men­tar dort wur­de nicht gelöscht, dass kann man auch dar­an erken­nen, dass die Anzahl der­zeit auf „3“ steht, Zwei gestü­ckel­te Kom­men­ta­re des­sel­ben Users sind sicht­bar, der drit­te Kom­men­tar ist nur vom Kom­men­tie­ren­den, also mir selbst sicht­bar. So soll der sei­tens der Ost­ho­fe­ner Zei­tung mani­pu­lie­ren­de Ein­druck ent­ste­hen, der zen­sier­te Kom­men­tar sei noch öffent­lich sicht­bar.
      Tat­säch­lich befin­det der Kom­men­tie­ren­de jedoch in einer für ihn nicht erkenn­ba­ren Zen­sur, in sei­ner eige­nen Sei­fen­bla­se sozu­sa­gen, falls er dies nicht durch ein zwei­tes YT-Kon­to kon­trol­lie­ren kann!

      Da ich mich viel als Christ mit vie­len Irr­leh­rern teil­wei­ser gefähr­li­cher Sek­ten und ihren psy­cho­lo­gi­schen Metho­den aus­ein­an­der­set­ze, ist mir die­se Vor­ge­hens­wei­se bekannt!

      Vie­les in Oppen­heim erin­nert an sek­ten­ar­ti­ge Struk­tu­ren!

  9. e4

    Män­ner­freund­schaf­ten

    Der Hei­ko die­ser Sip­pel,
    rennt mit dem Mag­gus über alle Hip­pel.

    Die bei­den stets bekannt,
    mit dem roten Buch in ihrer Hand.

    Der Hei­ko lieb und schön
    kann auch den Pen­zer gut ver­stehn.

    Sein Schwa­ger, dort im „Ron­do“,
    der kennt doch jedes Kon­to.
    Olli ver­steht was von Finan­zen
    und viel­leicht auch von Bilan­zen?

    Der Män­ner­freund­schaft lieb und gut,
    nur dem Erich fehlt der Mut.

    Er zog ins Nahe­land,
    nun gibt er dem Gün­ter dort die Hand.
    Der Mau­rer­ge­sel­le ganz geschwind,
    des Erich´s bei­de Hän­de nimmt.

    Der Erich hat´s bemerkt, des Günter´s Hän­de nass voll Schweiß,
    denn der Wolf­gang der ist immer heiß.

  10. SG

    Was vie­le ahn­ten, aber nicht für mög­lich hiel­ten: mit einem opti­schen Gerät wur­de über 30 Minu­ten lang die Kund­ge­bung heim­lich gefilmt. Das klei­ne rote Auf­nah­me­licht war aus einem Fens­ter eines direkt gegen­über lie­gen­den Wohn­hau­ses zu erken­nen. Ob die­se Per­son wohl aus rei­nem Eigen­in­ter­es­se han­del­te?

    • Wut im Bauch

      Das erin­nert an die Sta­si und zeigt wel­ches Rechts- und Demo­kra­tie­ver­ständ­nis hier zugrun­de liegt. Wenn die­se Auf­nah­men im Auf­trag erstellt wur­den, stel­le ich mir die Fra­ge: Zu wel­chem Zweck? Auf jeden Fall wür­de der über die Lan­des­lis­te gewähl­te MdB das Grund­ge­setz, wel­chem er ver­pflich­tet ist, ganz offen­sicht­lich mit den Füßen tre­ten.
      An die Rechts­ex­per­ten hier im Blog: Ist es zuläs­sig, von einem pri­va­ten Grund­stück Per­so­nen, die sich im öffent­li­chen Raum bewe­gen, ohne deren Ein­ver­ständ­nis zu fil­men?
      Wird hier nicht mas­siv das Per­sön­lich­keits­recht ver­letzt? Wenn ja, wel­che recht­li­chen Möglick­ei­ten bestehen, dage­gen anzu­ge­hen? Ob ein Voll­ju­rist sich vor­her dar­über kun­dig macht? Erschre­cken­der als das gan­ze Aus­maß des “ Skan­da­les“ ist die Tat­sa­che, wie in Oppen­heim bewusst ein Kli­ma der Angst über die Jah­re von einem bestimm­ten Per­so­nen­kreis eta­bliert wur­de. Ich dach­te eigent­lich immer wir leben in einer frei­heit­li­chen Demo­kra­tie.

      • SG

        Nein, es darf nur mit Ein­wil­li­gung der Betrof­fe­nen gefilmt wer­den. Zumin­dest sind in die­sem Fall durch einen „Pri­vat­mann“, der offen­sicht­lich in kei­ner Wei­se mit der Kund­ge­bung etwas zu tun hat­te, Auf­nah­men erfolgt. Ein Ver­ge­hens­tat­be­stand, zumin­dest aber der Anfangs­ver­dacht einer Straf­tat liegt vor. Für mich stellt sich die Fra­ge, war­um hat er uns gefilmt?? Für sein pri­va­tes Foto­al­bum bestimmt nicht.

      • G.K.

        Das ist nicht erlaubt. Mög­lich ist ledig­lich das „zufäl­li­ge“ Auf­neh­men von Per­so­nen, zB wenn ich am Strand die Wel­len fil­me und da schwimmt plötz­lich jemand durch das Bild.

        Grund­sätz­lich sind Über­sichts­auf­nah­men zuläs­sig, z.B. als Erin­ne­rung an ein wich­ti­ges Ereig­nis in Oppen­heim.

        Das geziel­te Auf­neh­men von Per­so­nen, wenn es dann tat­säch­lich erfolgt ist, wäre rechts­wid­rig.
        (vgl. auch die aktu­el­le Dis­kus­si­on zu „Gaf­fer“, Recht am eige­nen Bild)

        Da gab es auch unlängst eine inter­es­san­te Ent­schei­dung aus der VG, wo ein Anwoh­ner die Rüben­trans­por­ter in sei­ner Stra­ße film­te um etwai­ge Ver­stö­ße doku­men­tie­ren zu kön­nen.

        So etwas ahn­det der Lan­des­be­auf­trag­te für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit (LfDI).

        Soll­te mit dem Film­ma­te­ri­al oder der Hand­lung das Ver­samm­lungs­recht beschnit­ten wer­den, dann wäre dies sehr ver­werf­lich. Die Ver­samm­lungs­frei­heit wird seit dem Brock­dorf­be­schluss des BVerfG als eines der höchs­ten Grund­rech­te und Rechts­gü­ter in einer demo­kra­ti­schen Gesel­schaft gese­hen. Jede Stö­run­gen und Behin­de­run­gen (durch Pri­va­te, Gegen­de­mons­tran­ten, staat­li­chen Orga­nen) sind grund­sätz­lich ver­bo­ten. Die Ver­samm­lung ist ent­spre­chend zu schüt­zen.

        Die Ver­samm­li­ungs­be­hör­de hat das Recht auf Ver­samm­li­ung­bs­frei­heit zu garan­tie­ren. Sicher­lich wäre sie ein­ge­schrit­ten, wenn sie von dem Ereig­nis vor Ort infor­miert wor­den wäre.

        Ist denn irgend­wo schon so ein Film ver­öf­fent­licht wor­den?

      • jpg2

        Sta­si – das kann schon sein – oder?

        Wir bau­ten ein Haus,
        wuss­ten aber nicht, dass gegen­über eine Freun­din von Ex-MdL Pörk­sen (SPD) wohn­te.
        Unse­re Lie­fe­ran­ten wur­den regel­mä­ßig doku­men­tiert und foto­gra­fiert.

        Die Nach­ba­rin gibt uns heu­te noch regel­mä­ßig zu ver­ste­hen, dass sie mit Pörk­sen und der OB (bei­de SPD) befreun­det wäre – ist das eine Dro­hung?

        • Ewald

          Nein, das ist kei­ne Dro­hung, das ist ein Min­der­wer­tig­keits­kom­plex.

  11. Roland Bürger

    Um 17.20 Uhr habe ich 118 Leu­te gezählt – nicht mit­ge­rech­net die außer­halb des Mark­plat­zes Ste­hen­den .
    Es ist in der Geschich­te von Rhein­land-Pfalz das ers­te Mal, dass es in einer Stadt eine Demons­tra­ti­on gegen ihren Bür­ger­meis­ter gab mit dem Ziel, ihn aus dem Amt zu ent­fer­nen. Über hun­dert Leu­te auf der ers­ten dies­ar­ti­gen Ver­an­stal­tung zu ver­sam­meln – und alle Teil­neh­mer kamen dabei aus dem „stink­nor­ma­len“ Bür­ger­tum! – das ist gar nicht genug zu wür­di­gen. (Da es ein Kom­men und Gehen war, wer­den es ins­ge­samt gut 200 gewe­sen sein) Mün­di­ge Bür­ger! Wie soll­te der Beweis für deren poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Mün­dig­keit bes­ser erbracht wer­den als auf die­se Wei­se.

    (Vor­schlag fürs nächs­te Mal: Die Demons­tra­ti­on nicht über 4 Stun­den anmel­den son­dern über zwei – ab 18 Uhr. Dann haben vie­le Fei­er­abend und die Leu­te kom­men nicht so ver­teilt – son­dern eher geschlos­sen.)

    • Herbert II.

      Hat SPD-Boss fer­tig?“

      Hal­lo Eugen,
      bei genau­er Betrach­tung sehen wir doch, dass nicht nur Dr. Bar­ba­ro (SPD) sei­ne Wahl zum Land­rat ver­lo­ren hat. Der sehr früh hoch­ge­lob­te Hans-Dirk Nies (SPD), aus dem Kreis Bad Kreuz­nach (Hei­mat des Erich Men­ger), hat eben­falls eine enor­me Bauch­lan­dung hin­ge­legt.

      H.-D. Nies holp­ri­ges und arro­gan­tes Auf­tre­ten, das Her­ab­wür­di­gen der CDU-Kan­di­da­tin, sei­ne Kri­tik an Haus­be­sit­zern wur­de den intel­li­gen­ten Men­schen ein­fach zu viel.
      Bei der Bun­des­tags­wahl konn­te „Schni­PoS“ (SPD) eben­falls kei­nen Platz in Ber­lin holen.
      Andrea Nah­les: # “Ab mor­gen krie­gen sie in die Fres­se“- Aus­sa­ge, zeigt doch eine bei­spiel­lo­se Ver­ro­hung – ist das AfD-Jar­gon (Slang)?
      Ein Depo­nie­be­trei­ber, der 12 Jah­re lang vor Gericht um sein Recht kämp­fen muss, da fragt man sich, setz­te der SPD-Land­rat auf Zer­mür­bung?

      Die Pörk­sen-Kin­der fal­len mitt­ler­wei­le rei­hen­wei­se beim Bür­ger durch. War der Zieh­va­ter denn der Rich­ti­ge?

      Es gibt nur noch drei SPD-Land­rä­te in RLP. Die Fra­ge ist – war­um? Vie­le Men­schen haben mitt­ler­wei­le doch erheb­li­che Beden­ken wenn sie SPD wäh­len, dass sie einen „Hel­den“ oder ähn­li­ches bekom­men. – Braucht man das? – Sicher­lich nicht!

      Die einst gro­ße Volks­par­tei SPD, düm­pelt nun mit 20% Wäh­ler­stim­men im Unter­ge­schoss der Poli­tik. Ist Oppen­heim über­all in der SPD-BRD?
      Mar­tin Schulz muss unbe­dingt über sein Front­per­so­nal in jeder Stadt, in jedem Ort nach­den­ken – SPD = 20 % und noch kei­ne Boden­bil­dung erreicht!

      • D. Mayer

        Ist Oppen­heim über­all in der SPD-BRD?“ wird wohl kaum mit Bauch­lan­dun­gen bei Wah­len ange­mes­sen zu beant­wor­ten sein. Es ist der Oppen­heim-Skan­dal. Nicht mehr. Nicht weni­ger.

        Ers­tens sind Kom­mu­nal-, Land­rats- oder Land­tags­wah­len kei­ne Bun­des­tags­wah­len. Da kön­nen Wäh­ler durch­aus unter­schei­den. Ich behaup­te: Solan­ge zur nächs­ten Bun­des­tags­wahl kein Genos­se aus dem Oppen­hei­mer Dunst­kreis antritt, wird die SPD und ihr Kan­di­dat (am bes­ten aus dem ent­ge­gen­setz­ten Wahl­krei­sen­de) pro­zen­tu­al bestimmt bes­ser abschnei­den wie das Sys­tem Held bei der nächs­ten Kom­mu­nal­wahl.

        Zwei­tens ist Mar­cus Held – trotz für mich seit Jah­ren offen­sicht­li­chen Cha­rak­ter­schwä­chen – im Gegen­satz zu den von Ihnen genann­ten SPD-Poli­ti­kern lei­der wie­der­holt inner­par­tei­lich auf­ge­stellt und danach immer wie­der gewählt wor­den.

        Drit­tens haben noch ein­mal wie­vie­le Bür­ger­meis­ter bun­des­weit – oben­drein ganz gleich in wel­cher Par­tei – ihre Kom­mu­ne so unter ihre Kon­trol­le gebracht wie Mar­cus Held in Oppen­heim?

        Dabei möch­te ich es blei­ben las­sen. Schließ­lich will man hier ja statt belehrt zu wer­den viel lie­ber Dampf und Frust über das Sys­tem Held ablas­sen – inklu­si­ve mei­ner Per­son!

        Und ja, die SPD Oppen­heim wird even­tu­ell die 20 Pro­zent unter­schrei­ten, denn das Ver­trau­en ist auf Jah­re ver­spielt. Selbst ohne Mar­cus Held. Und dar­an sind die „Ja-Sager“ im Orts­ver­ein der SPD Oppen­heim wider jeg­li­cher Ver­nunft und wis­sent­li­cher Fak­ten­la­ge aus­schließ­lich selbst Schuld.

      • Walter

        Hal­lo Her­bert II
        Ihre Ein­schät­zun­gen fin­de ich sehr inter­es­sant!
        Das mit den 20% ist rich­tig und bringt mich sehr zum Nach­den­ken.
        Wie vie­le Genos­sen vom For­mat „Held“ braucht man, um eine einst gro­ße Volks­par­tei wie die SPD so her­un­ter­zu­re­du­zie­ren?

      • Holger

        Hal­lo Her­bert,

        die SPD ist aber nur noch bei 17 % und die Pörk­sen-Kin­der gewin­nen kei­nen Blu­men­topf mehr!
        Andre­as Hen­schel (SPD) bewirbt sich nun für den Stadt­vor­stand in Bad Kreuz­nach, er hat aber auch den Erich Men­ger am Bein -> Schufa, Ehren­ring, Mak­ler­ge­büh­ren <- und so. Wie das mit den vie­len Fett­ab­schei­dern in KH wei­ter­geht, wer­den wir sicher­lich auch noch erle­ben.

        Ist Oppen­heim über­all in der SPD-BRD?“

  12. c.o.

    Ich bin eine Bür­ge­rin die Angst hat, Angst vor dem Held-Sys­tem und war ges­tern nur am Ran­de dabei. Ist es nicht schreck­lich, dass man Angst haben muss gegen die­ses Sys­tem auf­zu­be­geh­ren ? Wo leben wir ? Wenn ich in mei­nem Beruf so han­deln wür­de, wäre ich längst arbeits­los und vor­be­straft. Held ist aber cle­ver, hat ein Ohr für den klei­nen Mann, damit er rich­tig groß abzo­cken kann. Es ging ja lan­ge gut. Jetzt leben wir in einer total ver­schul­de­ten Stadt und hat auch noch Angst sei­ne Mei­nung zu sagen. Man soll­te alle Fes­te und Ver­an­stal­tun­gen boy­kot­tie­ren nur so kön­nen wir Bür­ger zei­gen, was wir von die­sem Sys­tem hal­ten. Ich war stolz eine Oppen­hei­me­rin zu sein, aber das war ein­mal. Wann wird end­lich offi­zi­ell etwas dage­gen unter­nom­men. Mir tun die armen Kin­der und die Frau leid.

    • Herbert

      Lie­be Oppen­hei­me­rin C.O.,

      ist es wirk­lich nur das Held-Sys­tem?
      Oder ist es viel­leicht auch ein Sys­tem der SPD????

      Ken­ne vie­le Leu­te mit gro­ßem Unmut aber auch Angst.

      Andrea Nah­les: # Ab mor­gen krie­gen sie in die Fres­se #

      • D. Mayer

        Defi­ni­tiv nur Sys­tem Mar­cus Held!
        Viel­leicht auch noch Reit­zel.

        Aber egal in wel­cher Par­tei, wer treibt es so weit wie Mar­cus Held?
        Wirk­lich nur sehr, sehr weni­ge.

        • e4

          Lie­ber D. May­er,

          wo Lie­be, Glau­be, Hoff­nung hängt, wird die Demo­kra­tie leicht ver­schenkt.
          Die SPD gibt es auch noch außer­halb von Oppen­heim.
          Augen auf beim Links­ver­kehr.

          • D. Mayer

            Aber nur wer flei­ßig Zäh­ne putzt, ver­hin­dert Zahn­fäu­le.

            Die Demo­kra­tie ver­schen­ken näm­lich auch Mie­se­pe­ter, die zu faul oder sich zu scha­de sind, in einer Par­tei zu enga­gie­ren. Wer Par­tei­en lieb­los links lie­gen lässt, soll­te beach­ten, dass ohne aus­rei­chen­des Enga­ge­ment aus Par­tei­en schnell zahn­lo­se Tiger wer­den kön­nen. So gesche­hen in der SPD Oppen­heim unter ihrem Meis­ter­domp­teur Mar­cus Held, der selbst Hel­mut Kre­the als ein Spit­zel­op­fer der Oppen­hei­mer Schufa-Affä­re unter Hyp­no­se zu hal­ten weiß.

            Da auch die SPD Oppen­heim nur so gut wie ihre Mit­glie­der sein kann, könn­te – wer Mar­cus Held ganz beson­ders ärgern möch­te – in ihr aktiv wer­den! Ist aber nur was für wahn­wit­zi­ge Maso… äh, Idea­lis­ten mit Sym­pa­thi­en für die Sozi­al­de­mo­kra­tie.

            Zäh­ne­put­zen reicht in Oppen­heim natür­lich nicht mehr aus. Da muss sehr tief gebohrt wer­den und bei der Wur­zel allen Übels namens Mar­cus Held reden wir über eine umfas­sen­de Wur­zel­be­hand­lung…

          • e4

            Hal­lo Herr D. May­er,
            haben Sie den heu­ti­gen Bei­trag von Her­bert II gele­sen?
            Den­ke das ist sehr auf­schluss­reich und wider­legt Ihre Vor­stel­lun­gen.

          • D. Mayer

            Sehr geehr­te® E4,

            habe ich. Aller­dings emp­fin­de ich es ein biß­chen wie Äpfel mit Bir­nen ver­glei­chen.

            Des­halb erlau­be ich mir König Fuß­ball ein­mal zweck­zu­ent­frem­den – und bin dabei in bes­ter Gesell­schaft: So beschließt der Bun­des­tag ein­schnei­den­de Geset­ze sehr, sehr ger­ne, wäh­rend wir uns von der WM ablen­ken las­sen. Fra­gen Sie nicht, wel­che Geset­ze. Ich bin zur WM immer abge­lenkt…)

            Der DFB ist die SPD des Fuß­balls.

            Der DFB ist der größ­te deut­sche Sport-Fach­ver­band (und der Welt).
            Die SPD ist tra­di­tio­nell an Mit­glie­dern die größ­te deut­sche Par­tei.

            Unse­re DFB-Mann­schaft hat vier­mal die WM gewin­nen kön­nen.
            Bra­si­li­en ist die CDU: Klei­ne­rer Ver­band. Mehr WM-Titel.

            Den­noch ver­dan­ken wir unse­re Sie­ge der Aus­wahl­mög­lich­kei­ten unter aber­tau­sen­den sich abra­ckern­den und hoch­ar­bei­ten­den Kickern vom FSV Oppen­heim 1945 e.V. über den 1. FC Köln bis hin zum 1. FC Bay­ern.

            Und es ist ganz nor­mal, in einem Ver­ein gespielt zu haben oder sei­ne Kin­der zum Trai­ning zu fah­ren. Aber in den Par­tei­en über­las­sen wir das Spiel­feld leicht­fer­tig Drit­ten ohne uns jemals selbst ein­zu­brin­gen, obwohl ihre Ent­schei­dun­gen in den Par­la­men­ten unser Leben stär­ker wie der Volks­sport Nr. 1 beein­flus­sen.

            Auch wenn es so schwer ist, wie ein Fan des 1. FC Köln zu sein, bin ich akti­ves Mit­glied einer Par­tei und tre­te Spie­ler­trai­ner Mar­cus Held und sei­ner Mann­schaft ohne ech­te Ker­le a la Bas­ler oder Effen­berg ger­ne vors Schien­bein!

            Dabei möch­te ich es hier belas­sen. Man muss ja nicht bei allem einer Mei­nung sein.

    • O.S.

      Sehr geehr­te Frau C.O.,
      Ihre Zei­len machen mich sehr nach­denk­lich. Ich habe eine Zeit­lang in ihrer Stadt gelebt (noch vor der Regie­rungs­zeit von Herrn Held) und mich dort immer im his­to­ri­schen Ambi­en­te wohl­ge­fühlt. Zahl­rei­chen Bekann­ten habe ich damals die Schön­hei­ten der Alt­stadt näher­ge­bracht, bis zuletzt. Und oft hat­te ich gesagt: „Wenn ich ört­lich ganz unge­bun­den wäre, wür­de ich wie­der nach Oppen­heim zie­hen und irgend­wo in der Alt­stadt leben wol­len“.
      Heut­zu­ta­ge führt mich mein Weg auch gele­gent­lich an Oppen­heim vor­bei, doch ich hal­te nicht mehr wie frü­her an, son­dern fah­re meis­tens ein­fach wei­ter. Ich bin froh, nicht das durch­ma­chen zu müs­sen, was Sie dort erle­ben und von dem ich frü­her nichts ahnen konn­te.
      Herr Held hat mir nichts getan, aber es ist mitt­ler­wei­le die Gesamt­sum­me der, sagen wir mal, Auf­fäl­lig­kei­ten in und bei der Ver­wal­tung die­ser Stadt, die man nicht ein­fach aus­sit­zen kann. Hin­zu kommt das stän­di­gen Feh­len jedes Schuld­be­wusst­seins und von jeder Reue sei­tens des Stadt­bür­ger­meis­ters plus die­ser stän­di­gen Ver­tei­di­gung durch sei­ne Anhän­ger­schaft, was ich – gelin­de gesagt – mitt­ler­wei­le sehr befremd­lich fin­de.
      Von allen der zahl­rei­chen hier dar­ge­stell­ten Punk­ten haben mich als mitt­ler­wei­le Außen­ste­hen­den übri­gens beson­ders die Vor­gän­ge um das ein­zig­ar­ti­ge Kel­ler­la­by­rinth am meis­ten geär­gert. Da haben Genera­tio­nen von Oppen­hei­mern im Lau­fe der Jahr­hun­der­te etwas geschaf­fen, was ein­ma­lig ist und die Stadt Oppen­heim völ­lig zurecht auch an sich gut ver­mark­tet. Und dann machen sich mit die­ser his­to­ri­schen Errun­gen­schaft nur eini­ge Aus­er­wähl­te die Taschen voll und die Stadt selbst hat davon qua­si nichts. Da kann man ja mit einem Fun­ken Pole­mik nur froh sein, dass die wun­der­vol­le Katha­ri­nen­kir­che im Besitz der Kir­che und nicht der Stadt ist, sonst gäbe es da wahr­schein­lich auch Ein­tritts­gel­der, die aus­schließ­lich in den Taschen Weni­ger wohl mit ent­spre­chen­dem Par­tei­buch lan­den wür­den.
      An Ihrer Stel­le hät­te ich also der­zeit ähn­li­che Gedan­ken wie mit Ihrem erwähn­ten Boy­kott aller Fes­te und Ver­an­stal­tun­gen, die die Stadt durch­führt, wenn am Ende aus­schließ­lich nur der Bür­ger­meis­ter der Gewin­ner ist, direkt oder indi­rekt. Aber ich bin froh, im Gegen­satz zu Ihnen der­zeit einen Bogen um die­se Stadt machen zu kön­nen.
      Sei­en Sie zumin­dest ver­si­chert, dass die Rufe aus Oppen­heim auch außer­halb gehört wer­den. Ich bewun­de­re jeden Oppen­hei­mer, der den Mut auf­ge­bracht hat, zu die­ser Demons­tra­ti­on zu gehen! Und falls ich irgend­wann mal wie­der doch nach Oppen­heim kom­men soll­te, weiß ich schon jetzt, bei wem ich mal Wein kau­fen wer­de …

  13. Wormser

    Wir sind ges­tern von Worms aus zur Demo ange­reist und waren um 16 Uhr vor Ort. Ein wenig erstaunt waren wir schon, dass bis gegen 17 Uhr max. 60 Demons­tran­ten vor Ort waren. Herr Dah­lem hat zwar sei­ne Sache sehr gut gemacht – ich hät­te ihm aber emp­foh­len, die Demo nicht auf vier, son­dern auf etwa eine Stun­de zu beschrän­ken, denn dann wäre die Gesamt­zahl der Demons­tran­ten deut­li­cher erkenn­bar gewe­sen und hät­te sich nicht durch stän­di­ges Kom­men und Gehen über vier Stun­den ver­teilt.
    Auch wenn wir als Worm­ser von den unglaub­li­chen Ver­feh­lun­gen die­ses Herrn Held nicht unmit­tel­bar betrof­fen sind, so emp­fin­den wir sie doch in einem unglaub­li­chen Maße als absto­ßend und man fragt sich zwangs­läu­fig, wie konn­te die­ser „Herr“ über so vie­le Jah­re hin sein cha­rak­ter­lo­ses und für Oppen­heim und sei­ne Bür­ger schäd­li­ches Trei­ben ver­an­stal­ten.
    Hät­te Herr Held nur einen win­zig klei­nen Fun­ken von Anstand gehabt, dann hät­te er sich ges­tern in die­sen vier Stun­den nicht fei­ge ver­kro­chen, son­dern wäre – wenn auch nur kurz – auf den Platz vor dem Rat­haus gekom­men, um mal aus­nahms­wei­se die eine oder ande­re ver­nünf­ti­ge und nach­voll­zieh­ba­re Erklä­rung abzu­ge­ben.

  14. PM

    Wir kamen kurz nach vier und da waren es noch eher weni­ge Men­schen, aber dann kamen immer mehr. Trotz­dem hät­te ich mir eine grö­ße­re Reso­nanz gewünscht. Bekann­te, die ich dort getrof­fen habe, erzähl­ten dann von all den Bezie­hun­gen und Ver­flech­tun­gen, die es hier schon so lan­ge gibt. Des­halb trau­en sich wohl vie­le Oppen­hei­mer nicht, den Mund auf­zu­ma­chen.

    Die Demo war eine tol­le und muti­ge Idee von Herrn Dah­lem und sie hat defi­ni­tiv für Auf­merk­sam­keit gesorgt. Und wenn es tat­säch­lich nicht mög­lich sein soll­te, MH abzu­wäh­len (und ich bezweif­le, dass er frei­wil­lig gehen wird), dann ist es umso wich­ti­ger, am Ball zu blei­ben. Denn bis zur regu­lä­ren Wahl im Früh­jahr 2019 ist es noch eine lan­ge Zeit und das mensch­li­che Gehirn ver­gisst so leicht, an was es sich nicht erin­nern will.

  15. E.G.

    @ GERD

    sie haben bestimmt recht.

    Als ich gegen 18:30 Uhr dazu kam, sah ich einen SPD Par­tei­sol­dat am Rand der Demons­tra­ti­on ste­hen, er hat alles beob­ach­tet, lei­der konn­te ich das digi­ta­le Gerät in sei­ner Hand nicht genau erken­nen mit dem er rum­han­tier­te…

    Es war also bestimmt wie bei einem ande­ren mal als er einen Spit­zel­auf­tag vom Mag­gus bekam.
    Damals hat er sein „Opfer“ beob­ach­tet und im Minu­ten­takt dem Auf­trag­ge­ber Held über what­t­sapp berich­tet wie die Lage ist usw.
    Also ist Mag­gus bes­tens über alle Details infor­miert.…

    Daher kann man auch vie­le Men­schen ver­ste­hen die sich nicht trau­en, in der Öffent­lich­keit gegen Mar­cus Held zu spre­chen.
    Das Netz­werk ist ein­fach schon zu dicht als dass Mann aus des­sen Bann sich so schnell befrei­en könn­te.
    Hier muss man wirk­lich Mut und Geduld haben und unbe­dingt den Schutz durch die Öffent­lich Machung suchen.

    Der Herr ist kein unbe­schrie­be­nes Blatt.
    Ein möch­te­gern Poli­zist, der bei Bedarf sich als Ordungs­amt der Stadt Oppen­heim aus­gibt und die Leu­te zur Errei­chung eige­ner Inter­es­sen ( oder die des Auf­trag­ge­bers) bei Not­wen­dig­keit ein­schüch­tert.
    Ist er wirk­lich bei der Stadt Oppen­heim ange­stellt?
    Oder macht er dies alles Ehren­amt­lich?

    Ich weis nur das er SPD Mit­glied und im Auf­sichts­rat der GWG ist.
    Und dass er an sei­nem Auto einen Auf­kle­ber hat, der geeig­net ist, vor zu täu­schen, dass er bei der Poli­zei arbei­tet…

    ( Zumin­dest war das so als ich noch bis vor einem Jahr bei ihm in der Nach­bar­schaft, in der Nähe des Jack­ob-Ste­pahn Platz wohn­te)

    • D. Mayer

      Big Bro­ther Held is watching you!

      Ein Fall für den Daten­schutz­be­auf­trag­ten, die Poli­zei und die Gerich­te – denn selbst die Poli­zei darf Demons­trie­ren­de gemäß eines Urteils des Ver­wal­tungs­ge­rich­tes Ber­lin nicht ohne einen kon­kre­ten Ver­dacht fil­men: Da Bür­ger davon abge­schreckt wer­den könn­ten, ihr Demons­tra­ti­ons­recht wahr­zu­neh­men, hand­le es sich um einen Grund­rechts­ein­griff.

      Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin, VG 1K 905.09 in einem Urteil vom 5. Juli 2010.

      Inter­es­sant dürf­te also sein, wie sich der rhein­land-pfäl­zi­sche Daten­schutz­be­auf­trag­ter Prof. Dr. Die­ter Kugel­mann hier bei einer Anfra­ge Ihnen gegen­über als Zeu­gen posi­tio­niert und wel­che recht­li­che Hand­ha­be even­tu­ell zuguns­ten der Demons­trie­ren­den besteht, wenn sie ein­schüch­ternd gefilmt wer­den.

      Bit­te wen­den Sie sich an https://​www​.daten​schutz​.rlp​.de und stel­len Sie Fra­gen, um Ihre Rech­te als Demons­trant ken­nen­zu­ler­nen und ggfs. zur nächs­ten Demo ein­for­dern zu kön­nen.

  16. Anonymous

    Viel­leicht soll­ten die Initia­to­ren mal über eine ande­re zeit­li­che Gestal­tung nach­den­ken.
    17 – 19 Uhr wäre viel arbeit­neh­mer- und fami­li­en­freund­li­cher.
    Nach­dem der Anfang gemacht ist, wird die Teil­neh­mer­zahl bestimmt wach­sen.

  17. gerd

    als ich gegen 19 Uhr am Markt­platz ein­traf war ich doch sehr ent­täuscht:
    nur etwa 50 Leu­te waren vor­ort, Herr Dah­lem hat­te gera­de sei­ne Rede been­det und es herrsch­te Auf­bruchs­stim­mung.
    Bei einer Stadt von etwa 7000 EW hat­te ich doch mit einer höhe­ren Betei­li­gung gerech­net!
    Habe zwei Bekann­te getrof­fen und mich mit Ihnen über die Grün­de unter­hal­ten:
    – ver­mut­lich haben etwa die Hälf­te der EW (ca. 3500) in den letz­ten 25 Jah­ren von den Menger/Held’chen Machen­schaf­ten direkt oder indi­rekt pro­fi­tiert und wer­den sich nun hüten auf die­ser DEMO auf­zu­tau­chen.
    – die rest­li­chen 50% sind wohl poli­tisch wenig inter­es­siert oder haben Angst sich öffent­lich zu outen, da sie ‚Sank­tio­nen’ fürch­ten…?
    Alle Ach­tung vor dem Initia­tor Herrn Dah­lem, der Mut zeigt und viel mehr Sup­port ver­dient hät­te!

    Ich hof­fe und bete, daß er und sei­ne Fami­lie sei­ne Initia­ti­ve unbe­scha­det über­ste­hen wird!

    • Zeehr

      Hal­lo, Gerd!

      Ich den­ke, die zeit­li­che Stre­ckung auf vier Stun­den hat den Ein­druck der Demo geschwächt. Für das nächs­te Mal wird wohl der Beginn etwas spä­ter ange­setzt und die Dau­er auf 1 oder 2 h gekürzt. Bit­te beden­ken sie, dass Axel Dah­lem kein erfah­re­ner Demo-Orga­ni­sa­tor ist und aus Erfah­rung ler­nen muss. Er hat kei­nen Appa­rat im Rücken, wie ihn Gewerk­schaf­ten, NGOs oder Par­tei­en auf­fah­ren kön­nen (Mobi­li­sa­ti­ons­struk­tur, Tril­ler­pfei­fen, Plas­tik­wes­ten, Fah­nen etc.). Dafür war das ges­tern alles sehr gut.
      Bei 7000 Ew. ist sicher­lich noch Luft nach oben, aber es ist Janu­ar, kalt und dun­kel, es sind Feri­en und es war das ers­te Mal und man muss sich erst noch fin­den. Es wur­de erreicht, dass die­je­ni­gen, die die Zustän­de als untrag­bar emp­fin­den, gese­hen haben, dass sie alles ande­re als allein sind und dass man Öffent­lich­keit her­stel­len kann. Und man darf nicht ver­ges­sen, dass Oppen­heim bei der letz­ten Kom­mu­nal­wahl der SPD eine abso­lu­te Mehr­heit beschert hat und die SPD in Oppen­heim etli­che Bas­tio­nen hält/held (AWO, vie­le Ver­ei­ne). Und wenn man den direk­ten Ver­gleich zieht: Zum Neu­jahrs­emp­fang der SPD kamen ins­ge­samt weni­ger Leu­te, obwohl die­ser an einem Frei­tag­abend im War­men bei frei­er Kost statt­fand (der Fair­ness hal­ber sei ange­merkt: Die SPD hat in Oppen­heim, glau­be ich, ca. 500 Mit­glie­der und obwohl jeder Bür­ger ein­ge­la­den war, ist die Grund­mas­se natür­lich doch klei­ner.).

      Axel Dah­lem wird das alles aus­hal­ten. Mut wird belohnt wer­den, nicht Dreis­tig­keit.

  18. Cora Navratil

    Die Demo war gut! Wir sind gegen 18 Uhr ein­ge­trof­fen, da war die Teil­neh­mer­zahl über hun­dert Per­so­nen. Es sind immer wie­der Leu­te gegan­gen und neue dazu gekom­men. Es wäre schön gewe­se­nen, es hät­ten mehr Oppen­hei­mer ein Herz gehabt. Aber eini­ge fürch­ten wohl tat­säch­lich Nach­tei­le wenn sie sich gegen das Sys­tem Held stel­len. Viel­leicht schaf­fen es die Ängst­li­chen über ihren Schat­ten zu sprin­gen und kom­men bei einer wei­te­ren Ver­an­stal­tung doch noch.

    Dan­ke Herr Dah­lem

  19. D. Mayer

    Um sich in Sachen Pres­se­ko­dex im Fall Appel­mann zu beschwe­ren, hier der Link zum zustän­di­gen Bür­ger­por­tal der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten (inklu­si­ve des pri­va­ten Rund­funks): http://​www​.pro​gramm​be​schwer​de​.de/​b​e​s​c​h​w​e​r​de/

    Auch eine direk­te Mail an Sat1 kann bestimmt nicht scha­den: https://​www​.sat1​.de/​s​e​r​v​i​c​e​/​i​m​p​r​e​s​sum

    Und weil der Fall so „schreck­lich schön“ ist, hat irgend­wer schon https://​www​.rtl​.de/​c​m​s​/​s​e​n​d​u​n​g​e​n​/​c​o​m​e​d​y​/​m​a​r​i​o​-​b​a​r​t​h​-​d​e​c​k​t​-​a​u​f​.​h​tml zur Recher­che und zu einem Bericht ein­ge­la­den?

  20. E.P.

    Demo-Initia­tor Axel Dah­lem

    Herr Dah­lem braucht nun viel Öffent­lich­keit zu sei­nem Schutz.

    Gera­de als Selbst­stän­di­ger, gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten sei­ne Exis­tenz anzu­grei­fen.

    Bei­spiel: Ein Betrei­ber einer Müll­de­po­nie, in Rhein­hes­sen, klag­te gegen die Schlie­ßung der Anla­ge, Scha­den­er­satz­for­de­run­gen gegen den Kreis wegen nicht Erfül­lung des Ver­tra­ges, vie­le Mil­lio­nen Euro.
    Genau am 60. Geburts­tag der Gat­tin hat­te der Depo­nie­be­trei­ber dann die Steu­er­fahn­der im Haus. Alle Akten wur­den beschlag­nahmt, somit konn­te er die Kla­ge auch über meh­re­re Jah­re nicht fort­füh­ren.

    Sicher­lich alles nur Zufall.

    • Thomas Stark

      Den Fall des Depo­nie­be­trei­bers ken­ne ich – man muss jetzt aller­dings sagen, dass das lan­ge Kla­ge­ver­fah­ren nicht mit dem Fall der Steu­er­fahn­dung zu tun hat.

      Dies hat­te nicht die Ursa­che in den Unter­la­gen die bei der Steu­er­fahn­dung lie­gen.

      Mitt­ler­wei­le steht das Ver­fah­ren kurz vor Abschluss und dies nicht zum Nach­teil des Depo­nie­be­trei­bers.

    • Hans Leweling

      Die Situa­ti­on hier ist ne ganz ande­re, denn Axel Dah­lem ist ja ‚nur’ der Initia­tor der Demo, hin­ter ihm ste­hen aber Hun­der­te von Oppen­hei­mern, die das Sys­tem Held nicht mehr län­ger ertra­gen wol­len. Dürf­te schwer wer­den, die alle ein­zu­schüch­tern. Und außer­dem, bei jed­we­der Akti­on gegen Herrn Dah­lem wird doch jeder sofort auf Herrn Held deu­ten, und die Zahl der Held-Geg­ner wür­de wei­ter anstei­gen. Und bei allem, was Herr Held an der Backe hat, wird er wohl kei­ne neue ‚Bau­stel­le’ eröff­nen. Soweit mei­ne per­sön­li­che Ein­schät­zung.
      Ein Dan­ke­schön an Axel Dah­lem! Er hat bewie­sen, dass es in Oppen­heim Leu­te mit Rück­grat gibt, ech­te Oppen­hei­mer, denen die Stadt am Her­zen liegt, nicht sol­che, die aus der Pfalz zu uns kom­men, um Oppen­heim zu rui­nie­ren.

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