Frau Kloos und das Ende der SPD-Glaubwürdigkeit

An die­sem Mon­tag wird vorm Oppen­hei­mer Rat­haus erneut gegen SPD-Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held demons­triert. Eben­falls an die­sem Mon­tag­abend fin­det eine Mit­glie­der­ver­samm­lung der loka­len SPD statt. Hier wird eine Frau, wenn sie denn noch erschei­nen soll­te, das gro­ße Wort schwin­gen wol­len, wie üblich. Was sie ger­ne ver­schweigt: Sie hat bei der unver­ant­wort­li­chen Plün­de­rung der Stadt­kas­se mit­ge­macht – zum urei­ge­nen Nut­zen, weil sie selbst davon pro­fi­tier­te. Damit trägt sie in her­vor­ste­chen­der Wei­se Mit­ver­ant­wor­tung für die inzwi­schen selbst­zer­stö­re­ri­sche Stim­mungs­la­ge in der Oppen­hei­mer SPD.

Der SPD-Poli­ti­ker Wolf­gang Thier­se, lan­ge Jah­re Prä­si­dent des Deut­schen Bun­des­tags, hat ein­mal einen Arti­kel zur Glaub­wür­dig­keit in der Poli­tik ver­öf­fent­licht. Dar­in lesen wir:

Wer das Ver­trau­en der Men­schen gewin­nen will, muss vor allem eines sein – glaubwürdig. Und das heißt: Sagen, was man tut, und tun, was man sagt. „Man muss von Poli­ti­kern erwar­ten können, dass Wort und Tat übereinstimmen“, so hat es Hans-Jochen Vogel auf den Punkt gebracht.

Klu­ge Gedan­ken von zeit­lo­ser Gül­tig­keit. Wir blen­den zurück nach Oppen­heim – und sehen: Ste­pha­nie Kloos, die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der SPD im Stadt­rat, die als enge Ver­trau­te von Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held gilt. Unlängst hat sie auf einer ihrer Face­book-Sei­ten (sie hat zwei) gepos­tet:

Die Auf­ar­bei­tung des Rech­nungs­hof­be­richts hat begon­nen. Alle Stadt­rats­frak­tio­nen neh­men sich der ver­schie­de­nen The­men an und dis­ku­tie­ren aus­gie­big und sach­lich. Zahl­rei­che ein­stim­mi­ge Beschlüs­se zei­gen, dass wir alle unse­re Auf­ga­be sehr ernst neh­men.

So viel Chuz­pe macht sprach­los! Ste­pha­nie Kloos will den Rech­nungs­hof­be­richt auf­ar­bei­ten? Und sie behaup­tet auch noch, sie neh­me die­se Auf­ga­be sehr ernst?

War da nicht noch etwas, was sie uns erst ein­mal erklä­ren soll­te? Hat sie ver­drängt, was drin­gend nach Auf­ar­bei­tung – kon­kret: nach Scha­dens­be­sei­ti­gung – ver­langt?

Ste­pha­nie Kloos hat sich von Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held ein Geschenk im Wert von 22.500 Euro machen las­sen! Das Geld stand der Stadt zu: Ste­pha­nie Kloos hät­te 22.500 Euro zah­len müs­sen, weil sie für die Feri­en­woh­nun­gen in ihrem Haus an der Burg­stra­ße kei­ne Park­plät­ze anle­gen woll­te.

Aber dann traf sie mit Mar­cus Held eine schrift­li­che Ver­ein­ba­rung. Und muss­te die soge­nann­te Stell­platz­ab­lö­se nicht mehr bezah­len. Mar­cus Held hat­te sie ihr erlas­sen, ein­fach so. Das ist umso unbe­greif­li­cher, als bei­de Kom­mu­nal­po­li­ti­ker genau wis­sen, wie es um die städ­ti­sche Finanz­si­tua­ti­on bestellt ist. Im Bericht des Lan­des­rech­nungs­ho­fes (den Frau Kloos jetzt angeb­lich auf­zu­ar­bei­ten begon­nen hat) war sie scho­nungs­los beschrie­ben wor­den:

Auf­grund per­ma­nen­ter Haus­halts­de­fi­zi­te erheb­li­chen Umfangs sowie einer hohen Ver­schul­dung (…) kann die Haus­halts­la­ge der Stadt nur als deso­lat bezeich­net wer­den. (…) Die dau­ern­de Leis­tungs­fä­hig­keit der Stadt ist nicht gewähr­leis­tet.

Und aus die­ser leer­ge­plün­der­ten Stadt­kas­se hat Frau Kloos 22.500 Euro bekom­men (und genom­men) – klamm­heim­lich, hin­term Rücken des Stadt­ra­tes. Das ist die zwei­te Unge­heu­er­lich­keit: Das Geld­ge­schenk, das ihr der Stadt­bür­ger­meis­ter hat zukom­men las­sen, wur­de ja nicht offen und für alle erkenn­bar über­ge­ben. Im Bericht des Lan­des­rech­nungs­ho­fes heißt es dazu: „Eine Zustim­mung zu der in die Ver­ein­ba­rung auf­ge­nom­me­nen Erlass­klau­sel ist nicht erkenn­bar.“ Die schrift­li­che Klau­sel, wonach Frau Kloos die 22.500 Euro erlas­sen wur­den, habe ohne die „erfor­der­li­che Legi­ti­ma­ti­on durch den Rat oder einen beauf­trag­ten Aus­schuss“ statt­ge­fun­den.

Mar­cus Held und Ste­pha­nie Kloos haben den rechts­wid­ri­gen Deal gemacht wie zwei gemei­ne Die­be, die sich auf lei­sen Soh­len anschlei­chen, sich die Tages­ein­nah­men in die Tasche ste­cken und schnell wie­der ver­schwin­den wol­len. Dumm gelau­fen: Sie wur­den erwischt!

Des­halb ermit­telt jetzt die Staats­an­walts­an­walt­schaft Mainz – gegen Mar­cus Held. In der Mit­tei­lung der Straf­ver­fol­gungs­be­hör­de liest sich das so:

Untreue, indem er am 09. Dezem­ber 2016 mit einem stell­platz­pflich­ti­gen Bau­herrn eine Ver­ein­ba­rung über die Ablö­sung von drei Stell­plät­zen gemäß § 47 Absatz 4 Satz 3 Lan­des­bau­ord­nung in Höhe von ins­ge­samt 22.500 Euro und zugleich über den Erlass die­ser For­de­rung mit der Begrün­dung getrof­fen haben soll, der Bau­herr beab­sich­ti­ge in dem frag­li­chen Objekt eine tou­ris­tisch rele­van­te Nut­zung.

Mar­cus Held wird sich also viel­leicht eines Tages vor Gericht ver­ant­wor­ten müs­sen – und wenn’s nach Recht und Gesetz zugeht, wird er auch den Scha­den wie­der­gut­ma­chen müs­sen: Der Lan­des­rech­nungs­hof hat in sei­nem Bericht fest­ge­stellt, dass „die Kom­pe­tenz­über­schrei­tung des Bür­ger­meis­ters an der Außen­wirk­sam­keit der Ver­zichts­klau­sel nichts ändert“, was auf gut deutsch heißt: Geschenkt ist geschenkt – die Stadt kann von Frau Kloos das Geld nach­träg­lich nicht mehr ein­for­dern.

Die Frau ist also fein raus. Der Stadt sei „ein Scha­den von 22.500 Euro ent­stan­den“, schrei­ben die Prü­fer der Kon­troll­be­hör­de. Und wei­ter:

Scha­dens­an­sprü­che gegen den Stadt­bür­ger­meis­ter sind im Rah­men der recht­li­chen Mög­lich­kei­ten gel­tend zu machen.

Die „All­ge­mei­ne Zei­tung Lands­kro­ne“, die ihren Lesern bis heu­te das dubio­se Geschäft des SPD-Stadt­bür­ger­meis­ters mit sei­ner SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den vor­ent­hält, hat­te vor eini­gen Tagen bei Ste­pha­nie Kloos eine Stel­lung­nah­me zu den neu­en Ermitt­lungs­ver­fah­ren gegen Held ein­ho­len wol­len. Die Frau woll­te sich dazu gegen­über der Pres­se nicht äußern, sie wird mit der Begrün­dung zitiert: „Mein Fokus liegt jetzt auf der Auf­ar­bei­tung des Rech­nungs­hof­be­richts in den städ­ti­schen Gre­mi­en.“

In die­sem Satz fin­det sich das gan­ze Dilem­ma der ver­fah­re­nen Oppen­hei­mer Kom­mu­nal­po­li­tik wie­der: Ste­pha­nie Kloos, die Vor­sit­zen­de der SPD-Mehr­heits­frak­ti­on, sagt, ihr Fokus lie­ge jetzt auf der Auf­ar­bei­tung des Rech­nungs­hof­be­richts – der ihre eige­nen unsau­be­ren Geld­ge­schäf­te mit Mar­cus Held auf­ge­deckt hat. Hier wird, um es mit einer bekann­ten Rede­wen­dung zu umschrei­ben, wahr­haf­tig der Bock zum Gärt­ner gemacht.

Wenn Frau Kloos die Auf­ar­bei­tung des Rech­nungs­hof­be­richts ernst mei­nen wür­de, dann müss­te sie als ers­tes dafür sor­gen, dass der Stadt­bür­ger­meis­ter den Scha­den ersetzt, von dem sie selbst unmit­tel­bar pro­fi­tiert hat. Ste­pha­nie Kloos müss­te von Held die 22.500 Euro ein­for­dern, die er aus der Stadt­kas­se genom­men hat und die er ihr geschenkt hat. Und die sie, im vol­len Wis­sen um die deso­la­te Finanz­la­ge der Stadt, ange­nom­men hat.

Lesen wir noch ein wenig wei­ter im Arti­kel von Wolf­gang Thier­se, der schrieb, als den­ke er dabei an die­ses Oppen­heim: 

Ver­trau­en und Glaub­wür­dig­keit sind kost­ba­re, gleich­wohl flüch­ti­ge Res­sour­cen im poli­ti­schen Wett­be­werb. Sie müs­sen müh­se­lig erar­bei­tet wer­den, gehen aber leicht ver­lo­ren. Dass der Ver­lust polit­scher Glaub­wür­dig­keit in Des­in­ter­es­se oder gar Miss­trau­en gegen­über staat­li­chen Insti­tu­tio­nen, Par­tei­en und der Demo­kra­tie ins­ge­samt umschla­gen kann, ist vie­ler­orts zu beob­ach­ten. Bür­ger, die ent­täuscht sind von der Par­tei­en­de­mo­kra­tie, deren Ver­trau­en in die reprä­sen­ta­ti­ve Demo­kra­tie geschwun­den ist, gehen auf die Stra­ße, set­zen Volks­ent­schei­de durch, geben ihren Zorn in Umfra­gen kund, wäh­len eine inhalt­lich noch gänz­lich unbe­stimm­te Par­tei. Ande­re zie­hen sich völ­lig zurück.

Bei der SPD-Mit­glie­der­ver­samm­lung an die­sem Mon­tag dürf­te es, wenn denn die sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Grund­wer­te in Oppen­heim noch Gül­tig­keit besit­zen, inter­es­sant wer­den: Wer­den die Genos­sin­nen und Genos­sen sich wei­ter­hin instru­men­ta­li­sie­ren las­sen als Hel­fer­hel­fer einer Füh­rungs­rie­ge, die das Par­tei­buch wie einen Tre­sor­schlüs­sel zur eige­nen Berei­che­rung nutzt? Oder wer­den sie Wege ver­su­chen zu fin­den, her­aus aus dem Elend­s­tal, in das Mar­cus Held und Ste­pha­nie Kloos die Stadt und die loka­le Par­tei geführt haben?

73 Gedanken zu „Frau Kloos und das Ende der SPD-Glaubwürdigkeit

  1. Matthias Kuon

    In der Stutt­gar­ter Zei­tung vom 10.2.18 erscheint ein Kom­men­tar zu Mar­tin Schulz und zur Lage der SPD. Den abschlie­ßen­den Absatz möch­te ich hier zum bes­ten geben, trifft er doch ganz beson­ders auf die Oppen­hei­mer SPD zu:

    Wie weit ist es mit die­ser Par­tei gekom­men, der die Demo­kra­tie in Deutsch­land mehr zu ver­dan­ken hat als allen ande­ren? Wie kön­nen Poli­ti­ker, die sie zu füh­ren bean­spru­chen, völ­lig ver­ges­sen, dass ihnen Ämter stets nur auf Zeit über­tra­gen wer­den und eine Repu­blik kein Selbst­be­die­nungs­la­den ist? Der Reno­vie­rungs­be­darf in der SPD über­steigt schlimms­te Erwar­tun­gen.“

    https://​www​.stutt​gar​ter​-zei​tung​.de/​i​n​h​a​l​t​.​s​c​h​u​l​z​-​v​e​r​z​i​c​h​t​e​t​-​a​u​f​-​a​u​s​s​e​n​m​i​n​i​s​t​e​r​-​a​m​t​-​d​i​e​-​l​a​n​g​e​-​l​e​i​t​u​n​g​-​d​e​s​-​h​e​r​r​n​-​s​c​h​u​l​z​.​4​b​e​1​1​4​7​b​-​0​e​8​7​-​4​8​c​5​-​9​5​9​b​-​f​c​4​9​e​7​2​d​4​3​1​b​.​h​tml

  2. Demokratin

    Nicht nur die Jusos, auch die JU hin­ter­fra­gen, for­dern Trans­pa­renz, bekla­gen pas­si­ves Ver­hal­ten und spre­chen deut­li­che Wor­te.

    >Aus AZ – Loka­les Ingel­heim, 06.02.2018
    Für Trans­pa­renz und Auf­klä­rung
    NEBENJOBS Jun­ge Uni­on for­dert Auf­klä­rung von den Bür­ger­meis­tern Ralph Spieg­ler und Klaus Pen­zer

    Letz­ter Absatz des Arti­kels:
    Aus Sicht der Jun­gen Uni­on erschüt­tert die­ses Ver­hal­ten mit­tel­fris­tig das Ver­trau­en in die Kom­mu­nal­po­li­tik. „Dar­an darf kei­ner der ehren­amt­lich und ehr­lich enga­gier­ten Kom­mu­nal­po­li­ti­ker vor Ort ein Inter­es­se haben. Und das Innen­mi­nis­te­ri­um als obers­te Kom­mu­nal­auf­sicht erst recht nicht“, ergänzt Süs­sen­ber­ger. Im Fal­le Spieg­lers kün­digt er an, zusam­men mit sei­nem JU-Rats­kol­le­gen Mar­tin Sen­ne auch im Nie­der-Olmer VG-Rat wei­ter die Auf­klä­rung ein­zu­for­dern. Seit Herbst beant­wor­te Spieg­ler Fra­gen zu sei­nen Neben­tä­tig­kei­ten und zu dafür erhal­te­ne Gel­der im VG-Rat nicht schlüs­sig. Eine von Spieg­ler ange­kün­dig­te, trans­pa­ren­te Dar­le­gung der Vor­gän­ge las­se immer noch auf sich war­ten. „Mitt­ler­wei­le fra­ge ich mich, ob die Genos­sen Pen­zer, Held und Spieg­ler gemein­sam im Kreis ein Sys­tem des gegen­sei­ti­gen Deckens und dar­über Schwei­gens ent­wi­ckelt haben“, so Süs­sen­ber­ger.<

  3. e4

    Das böse Spiel oder der Fall Sit­tig!

    Herr Dah­lem hat sich glas­klar von der AfD distan­ziert – mehr geht nicht!

    Was „Sit­tig“ beab­sich­tigt ist abso­lut durch­schau­bar und an Cha­rak­ter­schwä­che eigent­lich nicht zu über­bie­ten.
    Aber „Sit­tig“ beschert uns mit sei­nen abso­lut unqua­li­fi­zier­ten Äuße­run­gen auch einen tie­fen Ein­blick in die SPD, er zeigt uns das wah­re Gesicht sei­ner Par­tei – und das ist häss­lich.

    In Ber­lin nimmt die SPD bil­li­gend in Kauf, dass die „AfD“ als Oppo­si­ti­ons­füh­re­rin auf­tritt. Die SPD scha­chert nur um Pos­ten, damit ihre eige­nen Fett­re­ser­ven nicht abschmel­zen („Genos­sen der Bos­se“).
    Die tat­säch­li­chen Bür­ger­an­lie­gen wer­den zur Neben­sa­che. Für den arbei­ten­den Men­schen bleibt im Alter die Tafel und die Sup­pen­kü­che.
    Der SPD fehlt es an Mut und Kraft zur Erneue­rung. Bleibt zu hof­fen, dass Kevin Küh­nert von sei­nen eige­nen Leu­ten nicht mund­tot gemacht wird! – Unter­stützt Kevin Küh­nert!

  4. CWS

    Pfui Herr Sit­tig!! Neben­kriegs­schau­plät­ze zu eröff­nen, ist nur eine ganz bil­li­ge „Ablen­ke“ von den Oppen­hei­mer Pro­ble­men. Ich bin abso­lut kein Freund der Par­tei AFD. Aber schon ver­ges­sen, wir leben (auch hier in Oppen­heim, man glaubt es kaum) in einer Demo­kra­tie. Und offen­sich­ti­lich haben vie­le Leu­te ver­ges­sen, dass das Umfra­ge­er­geb­nis die­ser Par­tei schon bald an das der SPD her­an­reicht. Auch wenn wir die Mei­nun­gen nicht tei­len, soll­ten wir akzep­tie­ren, dass bei unse­ren Demons­tra­tio­nen gera­de die Über­par­tei­lich­keit unser beson­de­res Argu­ment ist. Wir pro­tes­tie­ren hier nicht in ers­ter Linie gegen eine Par­tei, son­dern gegen Men­schen, die mit ihren Machen­schaf­ten unse­rer Stadt gro­ßen Scha­den zuge­fügt haben. Und die Bür­ger, die sich für die AFD ent­schie­den haben, sind wahr­schein­lich genau so gute Oppen­hei­mer Bür­ger wie Sie und ich, die ihrer Stadt wie­der bes­se­re Zei­ten wün­schen und dafür bereit sind, sich jeden Mon­tag die Zeit zu neh­men und zu demons­trie­ren.

  5. Kurt Podesta

    Gerüch­te besa­gen, dass bei der Gro­Ko Pos­ten ver­teilt wer­den, und einer der Aus­ge­such­ten ist der MdB Held. Er soll das Finanz­mi­nis­te­ri­um über­neh­men, Frau Kloos wird dort Staats­se­kre­tä­rin! Büro­lei­ter soll Herr Bod­de­ras wer­den! Was für eine Visi­on!

    Natür­lich nur Spaß!!!

  6. Lothar Krug

    Kon­ti­nui­tät!
    Auch wenn das The­ma nicht unbe­dingt zum Arti­kel passt, ein Blick auf die Home­page der Stadt Oppen­heim ist immer loh­nend:
    http://​www​.stadt​-oppen​heim​.de/​2​0​1​8​/​0​2​/​0​2​/​n​a​e​r​r​i​s​c​h​e​r​-​r​a​t​h​h​a​u​s​s​t​u​r​m​-​d​e​s​-​c​v​o​-​a​m​-​1​0​-​f​e​b​r​u​ar/
    Es geht wei­ter wie bis­her, incl. Ver­kös­ti­gung aller Betei­lig­ten auf Stadt­kos­ten!

  7. Jupp

    Zur AfD, ist gon Axel Dah­lem alles gesagt, ein­zig Herr Sit­zig scheint das nicht ver­stan­den zu haben. Geben wir ihm und sei­ner durschau­ba­ren Pole­mik doch nicht zuviel Auf­merk­sam­keit. Das lohnt sich nicht.

    • Markus Haase

      Wer in dem Alter immer noch Lehr­ling, ist braucht viel­leicht etwas län­ger.

  8. Markus Haase

    Sit­tig for­dert: Dah­lem soll sich von AfD distan­zie­ren.
    Die ein­zi­gen, die ein Recht, auf For­de­run­gen haben, sind wir Bür­ger.
    Wir for­dern Rück­tritt der gesam­ten Stadt­spit­ze, finan­zi­el­le Wie­der­gut­ma­chung, Ent­schul­di­gung für die (zum Teil rechts­wid­ri­gen) Ver­feh­lun­gen.
    Herr Sit­tig, das sind berech­tig­te For­de­run­gen, nicht die Ableh­nungs ver­su­che die sie da betrei­ben.

    • Demokratin

      Das scheint Pro­gramm bei Herrn Sit­tig zu sein. Die­se For­de­rung ging auch an die Grü­nen (sie­he FB Grü­ne). Trotz kla­rer Wor­te von Herrn Christ (Grü­ne) war ihm die öffent­li­che Distan­zie­rung der Grü­nen von AfD wich­tig.
      By the way, inter­es­sant auch sein State­ment bezüg­lich letz­ter öffent­li­cher Sit­zung, auf sei­ner FB Sei­te. 🙂

      @ Herrn Sit­tig: Was treibt Sie zu sol­chen Aktio­nen? Weil Herr Leh­mann meint, er müs­se mon­tags die kri­ti­schen Hin­ter­fra­ger in Oppen­heim unter­stüt­zen (was er wirk­lich nicht muss), sind die Anwe­sen­den nicht auto­ma­tisch AfD-ori­en­tiert. Zumin­dest das könn­ten Sie akzep­tie­ren.
      Ich kann Sie nicht wirk­lich erst neh­men, aber bevor Ihre Fan­ta­sie wie­der mit Ihnen durch­geht, ich bin mit kei­ner Par­tei ver­ban­delt – und – auch ich kann super gut auf die AfD ver­zich­ten.

  9. Schwarde Herbert

    Sit­tig ??? Wer ist Herr Sit­tig

    *Zitat*
    Gera­de die, die auf dem Holz­weg sind, beneh­men sich oft wie die Axt im Wal­de.

  10. Achim Schmitt

    Mit Frau Kloos spre­chen, na ja. Sie hat­te ja genau­so wie die meis­ten Stadt­rats­mit­glie­der noch nicht mal an der Par­tei­sit­zung am Mon­tag teil­ge­nom­men. Da hät­te sie auch spre­chen müs­sen.

    Der ein­zi­ge, der was gesagt hat ist Herr Sit­tig und das ist so kin­disch. Oh je, schaut nur es waren schon wie­der AFDler bei der Demo. Er for­dert Herrn Dah­lem auf, sich zu distan­zie­ren. Sor­ry, das hat Herr Dah­lem bereits aus­drück­lich getan. Also nur ablen­ken, damit nie­mand end­lich sein über­flüs­si­ges Amt abschafft, so wie es der Lan­des­rech­nungs­hof schon lan­ge for­dert.

    • Roland Bürger

      Ich fin­de die SPD in Oppen­heim und der VG Rhein-Selz der­zeit viel schlim­mer als die AFD. Im Übri­gen: Die Exis­tenz der AFD haben wir der Poli­tik von CDU, FDP und SPD zu ver­dan­ken. Sit­tig &Co soll­ten da mal den Ball flach hal­ten.

  11. Markus Haase

    Mor­gen in der AZ
    Da die Genos­sen hier ja auch mit­le­sen.
    Sit­tig for­dert: Dah­lem soll sich von AfD distan­zie­ren
    Herr Sit­tig, machen sie und die gesam­te Stadt­spit­ze den ers­ten Schritt, distan­zie­ren sie sich vom Rat­haus.
    Damit neh­men Sie der AfD den Nähr­bo­den in Oppen­heim. Sie und Ihre Genos­sen sind doch Schuld an der Situa­ti­on. Und wenn Sie so wei­ter machen, stel­len Sie sich schon mal dar­auf ein mit der AfD in einem Raum zu sit­zen (sie­he Wahl­er­geb­nis der AfD in Oppen­heim und VG Rhein-Selz). Fügen Sie uns nicht noch mehr Scha­den zu, neh­men Sie den Antrag Ihres Genos­sen Kram an und tre­ten mit der gesam­ten Stadt­spit­ze zurück.

    • J.

      Wow,
      habe mir auf Grund ihres Bei­trags mal die FB Sei­te von Marc Sit­tig, dem AZUBI ang­schaut.
      Mir scheint Herr Sit­tig wird spä­tes­tens bei der nächs­ten Kom­mu­nal­wahl ein Pro­blem haben – „sei­ne“ SPD wird dann am Rats­tisch gemein­sam mit einer AfD Frak­ti­on sit­zen. Die wer­den lei­der auch und gera­de auf Grund sei­ner Art zu agie­ren irgend­wen für die Kom­mu­nal­wahl auf­stel­len – blöd, dass die dann auch rein­kom­men.

      Herr Sit­tig, Sie sind ein für die Demo­kra­tie gefähr­li­cher Mensch, Sie wol­len qua­si Denk-, Sprech- und Demons­tra­ti­ons­ver­bo­te ver­hän­gen – Brand­stif­ter, Sie!

      Die­ser AZUBI ver­langt, dass der Ver­an­stal­ter qua­si eine Zugangs­kon­trol­le ein­rich­tet und Men­schen deren Mei­nung nicht genehm ist (am Ran­de ich fin­de die AFD wider­lich) von ihrem Demons­tra­ti­ons­recht abspricht.

      Das Schlim­me ist, dass die­ser Sit­tich nun schon zum zwei­ten Mal die AfD Kar­te spielt um vom eigent­li­chen Gesche­hen abzu­len­ken – und es scheint zu gelin­gen. Piep, piep

      • Hans Leweling

        Der Sit­tig, das ist doch der der sich in Stadt­rats­sit­zun­gen als Hoo­li­gan outet, mit grim­mi­ger Mie­ne auf den Tisch haut. Mit Mit­te 40 Azu­bi, alle Ach­tung, ein Spät­be­ru­fe­ner.
        Wenn sich Sit­tig die aktu­el­le Sitz­ver­tei­lung im Bun­des­tag anschaut, was sieht er da: neben 153 von der SPD sit­zen dort 94 Leu­te von der AfD. Ver­mut­lich wird Held den Ple­nar­saal ver­las­sen, wenn AfD Leu­te ihre Plät­ze ein­neh­men, oder, Herr Sit­tig? Das wäre doch in etwa die Kon­se­quenz aus Ihrer Argu­men­ta­ti­on. Oh man, Sit­tig, so jemand wie Sie sitzt in Oppen­heim im Stadt­rat – wie sind Sie da bloß rein­ge­kom­men ?! Aber das ist spä­tes­tens im Früh­jahr 2019 Geschich­te.

      • Uwe Gebhardt

        Ich glau­be nicht, dass das gelingt. Die Schall­plat­te-mit-Sprung-Tech­nik ist leicht zu durch­schau­en.

        Seit Beginn der Demons­tra­tio­nen gegen Held hat die Affä­re auch durch die TV-Berich­te zusätz­li­chen Schwung erhal­ten. In die­sem Zuge hat die AZ ihre bis­he­ri­ge Rol­le als Held-Sprach­rohr auf­ge­ge­ben, was zu begrü­ßen ist.

        Hart­nä­cki­ger sind da eini­ge Ultras in der SPD, die ent­we­der ganz oder über­wie­gend vom Sys­tem Held abhän­gig sind. Das wird für man­che Leu­te ganz bit­ter. Ein­sicht darf man des­halb nicht erwar­ten, eher schon eine wei­te­re Ver­schär­fung der Ton­la­ge. Zu groß ist die Ent­täu­schung über den Weg­fall der Pfrün­de und die Empö­rung über den Tabu­bruch, die­se Zustän­de öffent­lich gemacht zu haben.

        Den­noch glau­be ich, dass man davon aus­ge­hen kann, dass sich in Oppen­heim etwas ändern wird, auch wenn man­che immer noch an dem wan­ken­den Sys­tem Held fest­hal­ten wol­len.

        Inso­fern passt die Ein­lei­tung des Arti­kels von Frau Stras­ser und Herrn Gerecke: die­ser Weg wird kein leich­ter sein.

  12. J.

    Ein net­tes Hal­lo in die Run­de,

    gibt es denn jemand der ges­tern Abend bei der SPD Mit­glie­der Ver­samm­lung in Oppen­heim anwe­send war?
    Dann wür­de mich ein­fach inter­es­sie­ren, ob sich denn ein­zel­ne oder gar meh­re­re Mit­glie­der mit kri­ti­schen Fra­gen fan­den.
    So zum Bei­spiel die Fra­ge nach dem Kloos-Deal am Stadt­rat vor­bei.
    Neben­fra­ge, ob das The­ma vor­ab in der Frak­ti­on bespro­chen wur­de und man dort gemein­schaft­lich beschloss das € 22.500,- Geschenk aus der Rats­sit­zung her­aus zu hal­ten.

    Und falls es tatäsch­li­che kri­ti­sche Fra­gen gege­ben haben soll­te, inter­es­sier­te mich noch der Umgang damit.
    Ist ein Umden­ken bei der Wagen­burg zu erken­nen oder will man ein­fach wei­ter so machen?

    Noch eine Anmer­kung, da wir gelernt haben, dass der rechts­wid­ri­ge Erlass der Stell­platz­ab­ga­be durch den Hel­den in der Außen­wir­kung auf jeden Fall unum­kehr­bar Bestand hat, könn­te Frau Kloos den Betrag ja einem (wirk­lich) guten Zweck zu füh­ren 🙂

  13. Oliver Mildenberger

    Irgend­wie erin­nert mich die­se gan­ze Geschich­te mitt­ler­wei­le an die „Gut­ten­berg-Dok­tor­ti­tel-Affä­re“: es wird so lan­ge ver­zwei­felt am Amt geklam­mert und gelo­gen, bis der Druck durch die Öffent­lich­keit, Staats­an­walt­schaft, Lan­des­rech­nungs­hof, eige­ne Par­tei­mit­glie­der etc. so groß gewor­den ist, bis ein Rück­tritt samt Gefol­ge unaus­weich­lich ist. Scha­de, dass es soweit kom­men muss…

    • Hans Leweling

      Erschwin­del­te Dok­tor­ti­tel gab’s ja in der Poli­tik in den letz­ten Jah­ren eini­ge: Gut­ten­berg, Scha­wan, Koch-Mehrin, …).
      Bei den zahl­rei­chen Rechts­brü­chen (s. LRH Bericht) unse­res Hel­den, sei­nes Zei­chens Voll­ju­rist, könn­te man auf die Idee kom­men zu fra­gen, wie und bei wem (Prof) hat Herr Held sei­ne Examen abge­legt. Könn­te dabei der SPD-Filz eine Rol­le gespielt haben? Soviel man weiß ist Helds ‚Men­tor’ Reit­zel eben­falls Jurist, der seit Jahr­zehn­ten bes­tens ver­netzt ist.
      Even­tu­ell gibt’s ja ehe­ma­li­ge Kom­mi­li­to­nen, die uns ver­si­chern, dass Held im Jura­stu­di­um gera­de­zu ein Über­flie­ger war. Dann sind obi­ge Gedan­ken natür­lich gegen­stands­los.

      • Frank

        Ein 🙂 kann ich mir nicht ver­knei­fen. Ob „Er“ ein Über­flie­ger im Stu­di­um war kann ich nicht sagen, doch sehr unbe­liebt war „Er“ wohl, so ist aus dem Kom­mi­li­to­nen Umfeld zu ver­neh­men.
        Aber noch bes­ser ist wohl sein Auf­tre­ten am Gym­na­si­um gewe­sen, er wird als :„Unbe­liebt, über­heb­lich und immer bemüht ande­re ans Mes­ser zu lie­fern beschrie­ben“.
        „Er“ war wohl ein Schü­ler der ste­tig ver­such­te sich bei den Leh­rern ein­zu­schmei­cheln um sich auf Kos­ten der Ande­ren her­vor­zu­he­ben.
        Doch dies sind natür­lich nur üble Gerüch­te !!!!
        Jedoch, passt es zum bekann­ten Ver­hal­ten.

        • D. Mayer

          Ein Über­flie­ger im Jura-Stu­di­um wird Rich­ter, Staats­an­walt oder gut dotier­ter Rechts­an­walt in einer ange­se­hen Kanz­lei etc.

          Wer wird sich mit einem Prä­di­kats­ex­amen „voll­be­frie­di­gend“, „gut“ oder sogar „sehr gut“ mit der Rol­le des per­sön­li­chen Assis­ten­ten eines Land­ra­tes wie Mar­cus Held begnü­gen, wenn man höchs­te Jura-Wei­hen erhal­ten hat… Mich wür­de es wun­dern.

  14. az-mz

    Rück­blick: der Tag – der Mensch – der gut­gläu­bi­ge Bür­ger – und nun STEFANIE KLOOS (SPD).

    Die Pfle­ge­kraft, die Ver­käu­fe­rin, die Fri­seu­rin, die Rei­ni­gungs­kraft, der Hand­wer­ker und vie­le ande­re Berufs­grup­pen tra­gen täg­lich, mit har­ter Arbeit und vie­len Über­stun­den, zum Gelin­gen unse­rer Gesell­schaft bei!
    Vie­le die­ser Men­schen arbei­ten oft für nied­ri­ge Löh­ne, die gera­de ein­mal zum Lebens­er­halt rei­chen. Mitt­ler­wei­le müs­sen vie­le Mitbürger(innen) zur Tafel, zu Sup­pen­kü­chen, um sich zu ernäh­ren. Die Armut gras­siert beson­ders bei älte­ren Men­schen, allein­er­zie­hen­den Eltern­tei­len, bei Men­schen mit gerin­gem Ein­kom­men.

    Vie­le die­ser Men­schen haben lan­ge, viel­leicht zu lan­ge auf die SPD gesetzt, in der Hoff­nung, dass der Kuchen anstän­dig und ehr­lich auf­ge­teilt wird, so dass nie­mand durch das Netz fällt.

    Nun stel­len wir erschro­cken fest, dass es in der SPD (17%) Per­so­nen gibt, die sich an den größ­ten Stü­cken der Tor­te selbst bedie­nen und für den Bür­ger nur noch die Krü­mel auf der Plat­te lie­gen blei­ben.

    Das Pro­blem hat Namen und Zah­len: 22.500,00 €uro!

    • Uwe Gebhardt

      Der LRH hat fest­ge­stellt, dass Frau Kloos recht­lich nicht mehr zur Zah­lung der 22.500 EUR her­an­ge­zo­gen wer­den kann.

      Sie könn­te aber, als Zei­chen des guten Wil­lens, den Betrag frei­wil­lig an die Stadt zah­len. Das ist m. E. zuläs­sig.

      Wie man heu­te lesen konn­te, ist die Auf­ar­bei­tung des LRH-Berichts im Gan­ge und die GAJ hat auch die Cour­ta­ge von ca. 8.300 EUR zurück­ge­zahlt, wo doch laut MH und KP recht­lich alles in Ord­nung war.

      Beson­ders gespannt bin ich auf die Nut­zungs­ver­ein­ba­rung der GmbH mit der Stadt, da zeit­lich rück­wir­ken­de Ver­ein­ba­run­gen im Steu­er­recht grund­sätz­lich nicht aner­kannt wer­den.

  15. E.G.

    Wir haben auf die­sem Sei­ten gele­sen, dass eini­ge der Held’s Jün­ger außer dass Sie als Fah­rer für ihn fun­gie­ren und in der Juso Rhein-Selz in den ers­ten Rei­he ste­hen, auch sei­ne „offi­zi­el­len “ Wahl­kreis Mit­ar­bei­ter sind.
    Dar­über hin­aus sind sie zeit­gleich Ange­stell­te bei ande­ren Arbeit­ge­bern, wie VG Rhein-Selz, GWG/HGO und wei­te­re.
    Haben Ihre Arbeit­ge­ber der zwei­ten bzw. Drit­ten Beschäf­ti­gung zuge­stimmt?
    Ist sicher­ge­stellt, dass sie trotz die­ser Mehr­fach­be­las­tun­gen, Ihren Auf­ga­ben z.b. bei der VG ( Per­so­nal­rat, Kas­sen­prü­fer, Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ter usw.) noch aus­rei­chend nach­kom­men ?
    Auch wenn Sie für alle die­se Jobs jeweils mit unse­ren Steu­er­gel­der „ent­lohnt“ wer­den, so drängt sich doch die Fra­ge auf, ob das nicht unnö­tig den Per­so­nal­stand in der VG erhöht und ob die Auf­ga­ben­tren­nung sau­ber funk­tio­niert.

    Neh­men wir mal an, ich wäre VG Beauf­trag­ter für Inte­gra­ti­on und Wahl­kreis­mit­ar­bei­ter von Herr Held, wür­de dann noch stu­die­ren und auf­grund des Stu­di­ums mich über vie­le Mona­te in der USA auf­hal­ten.
    Wer ist für die Flücht­lin­ge in die­ser Zeit zustän­dig?
    Wer bekommt dann die monat­li­chen Beauf­trag­ten Gel­der dafür?
    Muss ich dafür unbe­zahl­ten Urlaub neh­men oder sieht Mar­cus als mein Vor­ge­setz­ter im Bezug auf mei­ne Tätig­keit im Wahl­kreis das nicht so eng und wird mir wei­ter­zah­len?

    • Tim

      Fra­gen an der fal­schen Stel­le gestellt. Zusam­men­fas­sen und ins Oppen­hei­mer Rat­haus, den LRH und an die Staats­an­walt­schaft schi­cken, wenn Sie Ant­wor­ten wol­len.

    • D. Mayer

      Zusätz­lich noch eine wei­te­re, viel span­nen­de­re Fra­ge ange­sichts des nach­träg­lich zulas­ten der GWG/HGO geän­der­ten Kauf­ver­tra­ges beim Gra­din­ger Grund­stück. Da hat Mar­cus Held gezeigt, wie er mit Inter­es­sens­kon­flik­ten und Auf­ga­ben­tei­lun­gen umgeht. Bau­ern­schlau wie ein wasch­ech­ter Schild­bür­ger!

      Wer garan­tiert, dass „sei­ne“ Mit­ar­bei­ter aus Stadt­ver­wal­tung, GWG/HGO & Co im Bun­des­tags­wahl­kampf ihre Stun­den, Auf­ga­ben und Leis­tun­gen jeweils exakt bei der rich­ti­gen Stel­le abge­rech­net haben?

      Oder dür­fen wir anneh­men, dass viel­leicht wer sowohl als auch für ihn arbei­tet, ger­ne auch in der Arbeits­zeit der Stadt, der Woh­nungs­bau & Co für den Wie­der­ein­zug des Bun­des­tags­kan­di­da­ten Mar­cus Held arbei­ten muss­te bzw. „durf­te“?

  16. Gerhard Stärk

    Ber­told Brecht hat unse­re Dis­kus­si­on ein­mal auf fol­gen­den Nen­ner gebracht: „Alle Macht geht vom Vol­ke aus – und kehrt nie wie­der zurück.“ Jawohl, wir müs­sen an vie­len klei­nen Orten (dar­un­ter auch Oppen­heim) die Welt ver­än­dern, damit sie nicht so bleibt wie sie ist. Den Mund zu spit­zen, wird da aber nicht rei­chen!

  17. Markus Haase

    Eine Fra­ge in die Run­de
    Sind die 22500€ als geld­wer­ter Vor­teil anzu­se­hen (so wie ein Dienst­wa­gen) und muss es auch so bei der Steu­er ange­ge­ben wer­den?

    • J.

      Wäre die Wein­händ­le­rin Ange­stell­te der Stadt Oppen­heim.….. dann, höchs­tens dann kann man M.E. über einen steu­er­pflich­ti­gen geld­wert­gen Vor­teil spe­ku­lie­ren. Wie sich der Erlass einer Abgabe/Gebühr steu­er­rele­vant aus­wir­ken soll­te, das kann ich beim bes­ten Wil­len nicht sehen. In die­ser Hin­sicht dürf­te Frau Kloos sau­ber sein.
      Von Ihrer Sei­te ist es da sie als Rats­mit­glied ver­pflich­tet ist zum Woh­le der Kom­mu­ne evtl. ein Ver­stoß gegen Treue­pflich­ten, da dürf­te aber auch nicht viel hän­gen blei­ben.

      Mora­lisch, ist es aller­dings eine Rie­sen­saue­rei wenn sie auf der SPD um € 22.500,- zum Nach­teil der Stadt berei­chert wird.

      • Markus Haase

        J.
        Dan­ke dach­te ich mir schon fast.
        Und über Moral, brau­chen wir, da oben im Rat­haus nicht unbe­dingt zu reden.

  18. az-mz

    Hal­lo Herr Podes­ta,

    natür­lich kann ich Ihren enor­men Frust über den „Hel­den“ und das Sys­tem der SPD voll­um­fäng­lich nach­voll­zie­hen! Bei die­sem The­ma steigt bei vie­len Bür­gern in Oppen­heim, in der Regi­on und auch dar­über hin­aus, das Baro­me­ter der Emo­tio­nen bis zum Anschlag.
    Das ist ver­ständ­lich und mensch­lich nach­voll­zieh­bar, den­noch soll­ten wir uns bemü­hen, die Stu­fen in den „SPD-Kel­ler“ NICHT hin­ab­zu­stei­gen.
    Was uns sicher­lich alle sehr berührt ist die gro­ße Unge­rech­tig­keit, die in Tei­len der SPD zu Tage tritt und auch dort gelebt wird (Fürs­ten­tum).
    Ein Arbeitnehmer(in) im Pfle­ge­be­ruf, im Ein­zel­han­del, Men­schen im Hand­werk etc. müs­sen sehr hart arbei­ten, um ihre Mie­te zu zah­len und die Fami­lie zu ernäh­ren. Und nun lesen wir, dass einer Frau Ste­fa­nie Kloos, SPD, gera­de mal 22.500,00 €uro in den Hin­tern gebla­sen wur­den. Das ist natür­lich für jeden Arbeitnehmer(in) ein schwe­rer Schlag, zumal auch irgend­wann die Oppen­hei­mer mit der Steu­er- und Abga­ben­lis­te belas­tet wer­den.

    Aber so ist die SPD, zuerst die Par­tei und der Klün­gel und dann.….…????

    Wie gesagt, Ihre Emo­tio­nen wer­de ich nicht über­be­wer­ten, da Sie in der Sache voll­kom­men rich­tig lie­gen.

  19. Markus Haase

    Na, da wer­den wohl heu­te Abend, eini­ge mit­strei­ter (SPD Mit­glie­der) auf dem Markt­platz feh­len. Hof­fen wir das sie gehör fin­den und kri­tisch hin­ter­fra­gen dür­fen. Es wird Zeit das in den eige­nen Rei­hen kri­ti­siert wird und die Ver­ant­wort­li­chen ihren Hut neh­men. Die per­sön­li­che Berei­che­rung auf Stadt­kos­ten muß auf­ge­klärt und been­det wer­den.

  20. k. Scherning

    Sehr geehr­ter Herr Podes­ta, genau so ist es. Aller­dings ist lei­der so die Stim­mung im gan­zen Land. Die Deut­schen las­sen nur noch alles über sich erge­hen, sind wir Deut­schen denn mitt­ler­wei­le alle ein Land der Duck­mäu­ser gewor­den? Das fängt hier im Klei­nen an, wie wir alle lei­der erle­ben dür­fen und zieht sich bis in die Bun­des­re­gie­rung. Für mich stellt sich das alles nur noch mit allen Mit­teln die Macht erhal­ten und rich­tig fet­te Gel­der kas­sie­ren dar.Auch wird Herrn Held und Genos­sen, selbst wenn sie vor Gericht müß­ten, für den Scha­den den sie ange­rich­tet haben, nicht viel pas­sie­ren.

  21. Kurt Podesta

    Die Auf­ar­bei­tung der Fest­stel­lun­gen muss zwin­gend von einer neu­tra­len Stel­le oder Per­son erfol­gen! Sonst ist das für die Füße! Auch einen Herrn Kre­the ein­zu­set­zen ist sehr frag­wür­dig, ist er doch, genau wie vie­le ande­re Per­so­nen bei der Stadt und bei der VG ein Teil des Sys­tems Held! Nur die dümms­ten Käl­ber wäh­len ihre Metz­ger selbst! Es ist auch sehr selt­sam, wie die SPD mit die­sem The­ma umgeht! Wie die drei Affen, nicht hören, nichts sehen, nichts sagen! Dabei geht es doch um die Zukunft die­ser Par­tei, und das nicht nur in Oppen­heim! Mir kommt das vor wie Ali Baba und die 40 Räu­ber, was da der­zeit abläuft! Der LRH-Bericht sagt doch ganz klar aus, dass das, was in Oppen­heim „gelau­fen“ ist straf­recht­lich rele­vant und mora­lisch frag­wür­dig; was gibt es da noch zu über­le­gen und zu dis­ku­tie­ren? Haben die in Oppen­heim wirk­lich alle Angst um ihre Pöst­chen und Zuwen­dun­gen? War­um haben die kei­ne Angst um ihr Anse­hen und ihre Glaub­wür­dig­keit als Poli­ti­ker und Men­schen? Aus die­ser Sache kom­men vie­le nicht unge­scho­ren her­aus, vie­le sind für poli­ti­sche Ämter ver­brannt, aber das inter­es­siert die­se Leu­te nicht, ver­mut­lich weil alt (Pen­zer) weil dumm (Kloos) weil gie­rig (Bod­de­ras und Held) weil ehr­gei­zig (Kre­the) weil ver­blen­det (Baum­gar­ten)! Held und sei­ne Jün­ger haben ver­brann­te Erde hin­ter­las­sen und die vie­len Spei­chel­le­cker irren nun ziel­los umher und ver­su­chen ihre Haut zu ret­ten! Ver­ste­hen die Leu­te wirk­lich nicht, was sie für ein Bild bei den Men­schen hin­ter­las­sen? Grau­sam, grau­sam!

    • PK

      Stich­wort Bild, dass man hin­ter­lässt: Trotz gerecht­fer­tig­ter Kri­tik ande­re Men­schen als alt, dumm und Spei­chel­le­cker zu bezeich­nen, ist alles ande­re als guter Stil. Schlech­ten hat­ten wir in der Ver­gan­gen­heit hier genug, da braucht es sol­chen nicht für jetzt oder die Zukunft.

      Der Rech­nungs­hof stellt fest, mehr nicht. Juris­tisch rele­vant wird das durch Aktio­nen und Urtei­le der Jus­tiz­be­hör­den. Über das Sta­di­um, Selbst­re­flek­ti­on oder gar Kon­se­quen­zen von Held & Co. zu erwar­ten, sind wir doch längst raus, da kommt nichts. Also abwar­ten und hof­fen, dass die Behör­den die rich­ti­gen Schrit­te ein­lei­ten.

      • AS

        Da haben Sie recht. Aber das wird hier nicht ger­ne gele­sen.

      • Kurt Podesta

        wenn man 67 ist, ist man alt! Wenn man ohne Sach­kom­pe­tenz über 70.000 € pro Jahr erhält, ist man gie­rig, oder eben unzäh­li­ge gut dotier­te Pöst­chen hat, wie z.B. Held oder Baum­gar­ten! Dumm des­halb, weil man trotz kla­rer Fest­stel­lun­gen immer und immer wie­der all das negiert, was ver­brieft fest­ge­stellt ist. Natür­lich stellt der LRGH nur fest,. natür­lich kann er kei­ne Sank­tio­nen aus­spre­chen oder gar umset­zen, das macht die Staats­an­walt­schaft und dann das ange­ru­fe­ne Gericht, kei­ne Fra­ge, aber, man muss das was da jah­re­lang gelau­fen ist, doch zur Kennt­nis neh­men und nicht so dumm sein, dass das Geschenk von über 20.000 € ein­fach ver­si­ckert und nicht auf­fällt! Ich sehe dar­in kei­nen schlech­ten Stil, son­dern die Umset­zung von kla­ren Sach­ver­hal­ten, auch wenn es einen ver­meint­li­chen Gut­men­schen trifft und betrifft! Ich erlau­be mir das Urteil, weil ich die Sze­ne schon lan­ge beob­ach­te und auch lan­ge bei der TAFEL ehren­amt­lich mit­ge­ar­bei­tet habe, trotz Herrn Held, näm­lich für die Armen und Bedürf­ti­gen in unse­rer Regi­on! Ich habe auch in SACHEN Flücht­lin­ge so mei­ne Erfah­rung mit Herrn Pen­zer gemacht, ich weiß wie man da tickt! Blind durch die Welt zu lau­fen, ich mei­ne nicht med. Blin­de, son­dern die, die nichts sehen wol­len, es sei denn, es betrifft sie per­sön­lich, stump­fen und trif­ten ab. Her­aus kommt, dass man das, was man nicht hören und sehen will, als falsch und gelo­gen ansieht! Frau Kloos soll­te aus Held Gna­den Bür­ger­meis­te­rin wer­den, dann 1. Bei­geord­ne­te im Kreis! Sie ken­nen den Spruch: Apfel­wein, es bes­te, was en Appel wer­de kann! Bei uns aber kann jeder ein poli­ti­sches Amt über­neh­men, ganz gleich, ob er dazu in der Lage ist oder nicht, man muss nur zur rech­ten Zeit am rech­ten Ort in der rich­ti­gen Par­tei sein! Die der­zei­ti­ge poli­ti­sche Füh­rungs­rie­ge ist da ein gutes Bei­spiel für! Schau­en sie sich doch ein­mal die Beru­fe der Abge­ord­ne­ten und Minis­ter an! Poli­tik gelernt hat das, glau­be ich nie­mand! Und Lear­ning bei Doing ein Land oder eine Stadt zu füh­ren, sieht man ja an Oppen­heim! Gutes kommt da nicht raus! Wir haben eben nicht bei der Wahl unse­re Stim­men abge­ge­ben um dann für Jah­re stumm zu sein, nein, wir müs­sen das auf­de­cken was falsch läuft und dar­über spre­chen und das öffent­lich machen!

        • PK

          Dar­über reden: Rich­tig! Die Fra­ge ist nur wie. Ihre Urtei­le über ande­re Men­schen beinhal­ten plum­pe Belei­di­gun­gen und Anma­ßun­gen (Sie ent­schei­den also, was alt ist?). Mit die­sem Stil, der glück­li­cher­wei­se Mon­tags auf dem Markt­platz nicht Usus ist, kommt O kei­nen Schritt vor­an.

          Und da ja alle Poli­ti­ker ihrer Mei­nung nach offen­bar ent­we­der unfä­hig sind oder Gau­ner – gehen Sie doch in die Poli­tik.

          • Kurt Podesta

            PK, was glau­ben Sie, war­um ich nicht in die Poli­tik gehe? Da trifft man zu vie­le Held und Kon­sor­ten! Und, „alt“ ist man mit dem Ein­tritt in das Ren­ten­al­ter, ob Ihnen das passt oder nicht! Ich ent­schei­de das nicht, das geschieht per Defi­ni­ti­on!

        • D. Mayer

          Ein Auf­ruf, akti­ves Mit­glied einer Par­tei zu wer­den:

          Sie sind kein Mit­glied einer Par­tei wegen „zu vie­len Helds und Kon­sor­ten“. Zugleich bekla­gen Sie sich, dass jeder ein poli­ti­sches Amt über­neh­men kön­ne, ganz gleich, ob er dazu in der Lage sei oder nicht, man müs­se nur zur rech­ten Zeit am rech­ten Ort in der rich­ti­gen Par­tei sein!

          Wo besteht aller­dings noch ein­mal genau „zur rech­ten Zeit am rech­ten Ort in der rich­ti­gen Par­tei“ die Chan­ce, sol­che Typen zu ver­hin­dern? In einer Par­tei wie hier im Fal­le Mar­cus Held in der SPD. Statt­des­sen wird frei­wil­lig – und in Sachen „Kon­sor­ten“ sogar wider bes­se­ren Wis­sens – völ­lig pas­siv Drit­ten das Spiel­feld über­las­sen. Wasch mich, aber bit­te mach mich nicht nass… So geht Demo­kra­tie nicht oder eben nur grot­ten­schlecht.

          Und bit­te nie ver­ges­sen: „nur zur rech­ten Zeit am rech­ten Ort in der rich­ti­gen Par­tei sein“ reicht nie­mals aus, um zum Stadt­bür­ger­meis­ter gewählt zu wer­den. Am Ende hat­ten es doch immer die Wäh­ler in Oppen­heim in der Hand, wer ihr Stadt­ober­haupt sein sol­le. Oppen­heims Bür­ge­rin­nen und Bür­ger hat­ten die Wahl!

          Sehr, sehr streng­ge­nom­men müss­ten Sie spä­tes­tens jetzt auf Ihre „Mit­glied­schaft“ in Oppen­heim genau­so ver­zich­ten, wie Sie auf eine Mit­glied­schaft in der SPD (etc.) bewusst ver­zich­tet haben. Bei­des ist scha­de.

      • Wörrstädter

        Man muss aller­dings auch die Wut ver­ste­hen, die sich über Jah­re ange­staut hat. Die muss sich dann auch mal in der Spra­che nie­der­schla­gen dür­fen. Ich fin­de, Herr Podes­ta ist sprach­lich und sti­lis­tisch nicht ent­gleist. Mit all­zu vor­neh­mer Zurück­hal­tung ist bei der Mas­se an Ver­feh­lun­gen und der Unein­sich­tig­keit der Oppen­hei­mer Poli­tik-Ver­sa­ger die Aus­ein­an­der­set­zung nicht zu füh­ren.

        • SB

          Aber nicht so. Nicht mit Belei­di­gun­gen und Dis­kri­mi­ne­r­un­gen. Und meckern aber selbst nichts machen ist auch nicht der rich­ti­ge Weg.

    • Hans Leweling

      Da Sie Bod­de­ras erwäh­nen. Wie ist eigent­lich die Stel­len­aus­schrei­bung für den gut dotier­ten Geschäfts­füh­rer-Pos­ten der Tou­ris­mus GmbH gelau­fen – Stel­len­be­schrei­bung, Aus­schrei­bung, Bewer­ber­ge­sprä­che etc. ? Bei der kom­for­ta­blen Bezah­lung müss­te es doch eini­ge Bewer­ber gege­ben haben. Wie kam die Ent­schei­dung pro Bod­de­ras zustan­de? Man hat doch nicht etwa auf eine Aus­schrei­bung ver­zich­tet und den Pos­ten dem abge­bro­che­nen Theo­lo­gie­stu­den­ten zuge­schanzt, und als Qua­li­fi­ka­ti­on aus­schlag­ge­bend waren SPD-Par­tei­buch und Nähe zu Held. Aber sicher täu­sche ich mich da und es gab eine völ­lig trans­pa­ren­te Aus­schrei­bung.

      • e4

        Theo­lo­gie­stu­dent Bod­de­ras“

        Hal­lo Herr Lewe­ling,

        MdL Sip­pel (SPD) war vie­le Jah­re der Lai­en­pre­di­ger in der Alzey­er-Mis­si­on, die Ver­bin­dung zu Bod­de­ras ist, nach mei­nem vor­läu­fi­gen Kennt­nis­stand, über die­se Schie­ne gelau­fen.
        Eigent­lich ist es auch egal, da die SPD mitt­ler­wei­le mit ihrer Pre­digt sowie­so auf dem fal­schen Berg sitzt und die Genos­sen ihre Scha­fe nur noch zur Tafel und zur Sup­pen­kü­che füh­ren.

        Die SPD hat nach mei­ner Ein­schät­zung drei gro­ße Pro­ble­me, es fehlt ihr an eini­gen Stel­len an kom­pe­ten­dem Per­so­nal, sie hat kein gutes Regie­rungs­pro­gramm und der Mut für einen Neu­an­fang in der Oppo­si­ti­on ist ihr auch gänz­lich ver­lo­ren gegan­gen.

        So wird die SPD wei­ter­hin belie­big blei­ben, sich irgend­wie durch­la­vie­ren, den Bür­gern Sto­rys erzäh­len, dass sich die Bal­ken bie­gen und dann dar­auf hof­fen, dass nie­mand hin­ter­fragt.

        Und soll­te doch einer Mut haben und Fra­gen stel­len, wird er so lan­ge gemoppt bis er frei­wil­lig schweigt.

    • Demokratin

      Bei allem Ver­ständ­nis, Herr Podes­ta, für Ent­täu­schung, Ärger, Zorn und gerecht­fer­tig­ter Kri­tik, ich schlie­ße mich PK an wenn der gute Stil ange­spro­chen wird. Oder kon­kre­ter, ich distan­zie­re mich von der­ar­ti­gen Äuße­run­gen und posi­tio­nie­re mich.

      Ich bin kei­ne Geg­ne­rin bestimm­ter Per­so­nen.
      Ich bin eine Kri­ti­ke­rin der geleb­ten Amtshandlungen/ -geschäf­te durch die Bür­ger-Ver­tre­ter. Sie sind frag­wür­dig und im Zwei­fel mehr als grenz­wer­tig. In man­chen Punk­ten ern­tet auch die Oppo­si­ti­on mei­ne Kri­tik.
      Im Rat­haus trägt der Stadt­bür­ger­meis­ter die Ver­ant­wor­tung.
      Grund, war­um ich mein demo­kra­ti­sches Recht auf Demons­tra­ti­on wahr­neh­me und der Auf­for­de­rung von Herrn Dah­lem fol­ge.

      Bezüg­lich Ihrer Gedan­ken
      „Die Auf­ar­bei­tung der Fest­stel­lun­gen muss zwin­gend von einer neu­tra­len Stel­le oder Per­son erfol­gen“
      bin ich bei Ihnen.

      Mehr noch, ich wei­te sie aus. Wert­neu­tra­le Men­schen mit Fach­kom­pe­tenz in Berei­chen wie z.B. Ver­wal­tung, Recht, Finanzen/Steuern braucht Oppen­heim und Jene, die die ver­zwick­ten Ver­flech­tun­gen der kom­mu­na­len Ver­tre­ter des Sou­ve­räns genau ken­nen – weil – ich kei­ne Sekun­de dar­an glau­be, dass der stell­ver­tre­ten­de Stadt­bür­ger­meis­ter, die SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de oder der stell­ver­tre­ten­de VG OB den Lan­des­rech­nungs­hof­be­recht objek­tiv bewer­ten und bear­bei­ten. Das hät­ten die Ver­ant­wort­li­chen schon längs­tens tun kön­nen.
      So müs­sen die gewähl­ten Bür­ger-Ver­tre­ter akzep­tie­ren, dass sie an Glaub­wür­dig­keit ver­lo­ren, ihre Auf­rich­tig­keit ange­zwei­felt wird und sie jetzt einen enor­men Ver­trau­ens­ver­lust in ihren Ruck­sä­cken haben und wir, die kri­ti­schen Hin­ter­fra­ger, müs­sen wach­sam blei­ben.

      Die Demo­kra­tie unse­res Lan­des räumt uns u.a. die Frei­heit auf eige­ne Mei­nung ein. Wir soll­ten zeilori­en­tiert und sorg­sam damit umge­hen.

      Petra Kuon

    • e4

      weil alt (Pen­zer) weil dumm (Kloos).….….….

      Hal­lo Herr Podes­ta,
      Ihr Bei­trag ist sehr gut und in der Rhe­to­rik eigent­lich den Oppen­hei­mer SPD-Ver­hält­nis­sen ange­passt.

      Den­noch mein Rat­schlag an Sie, schrei­ben Sie beim nächs­ten Mal bit­te nicht „dumm“ son­dern „intel­li­genz­fern“. Sicher­lich wird es dann eini­ge Genos­sen geben, die es als Belo­bi­gung auf­fas­sen, aber die gro­ße Mehr­heit hat den­noch ver­stan­den was Sie zum Aus­druck brin­gen möch­ten.

      Was macht eigent­lich Man­fred Brunn (auch Ehren­bür­ger wie Men­ger), ist in Gau-Odern­heim immer noch SPD-Kar­ne­val oder hat Brunn mitt­ler­wei­le den Ernst der Lage begrif­fen?

      • Karin

        Brunn: „Fall ist rie­si­ge Schmutz­kam­pa­gne“

        @e4,

        man hört, dass in der SPD nur noch geflüs­tert wird und Man­fred Brunn hät­te sogar einen Maul­korb bekom­men.
        Macht die SPD nun alle Schot­ten dicht, damit der „rote Tan­ker“ nicht gänz­lich absäuft?

  22. Helga Dahlem

    Die Stell­platz­ab­lö­se­sat­zung hät­te Frau Kloos beach­ten müs­sen. Die­se wird, aber wie ande­re Sat­zun­gen, in Oppen­heim nicht ange­passt und es wur­de auch ver­säumt die­se nach­ge­tra­gen. Genau­so ist es mit der Sanie­rungs­sat­zung. Die Aus­nah­me, wie bei Frau Kloos, sind Sat­zungs­wid­rig und Ange­le­gen­heit für die Ver­wal­tung der VG und für die Kom­mu­nal­auf­sicht, die in der Ver­gan­gen­heit weg­ge­schaut haben. Es wird erzählt, dass die Feri­en­woh­nun­gen von Frau Kloos es gar nicht geben soll son­dern es wür­de dort dau­er­ver­mie­tet.
    Das Dum­me ist nur, dass so vie­le Per­so­nen in Oppen­heim die Ablö­se für Park­plät­ze bezah­len muss­ten und eben man­che wie Frau Kloos nicht. Hängt sicher mit dem Par­tei­buch zusam­men !!

    • KS

      Hm, wenn dau­er­ver­mie­tet, ist es ja ne nor­ma­le Woh­nung und kei­ne Ferienwohnung.Und somit fie­len dann auch kei­ne Stell­platz-Gebüh­ren an?

      • Zeehr

        Da dürf­te es dar­auf ankom­men, ob neu­er Wohn­raum geschaf­fen wur­de und ob dann hier­für Stell­plät­ze nach­ge­wie­sen wer­den müs­sen. Das ist, glau­be ich, in einer Ver­wal­tungs­vor­schrift des Minis­te­ri­ums der Finan­zen gere­gelt.

        • GK

          Wenn man sich aller­dings die Bewer­tun­gen auf boo​king​.com anschaut, sind das in kur­zem Zeit­raum meh­re­re von unter­schied­li­chen Leu­ten. Also eher Feri­en­woh­nung statt dau­er­ver­mie­tet.

  23. Tomas de Torquemada

    Im Bericht des Rech­nungs­hofs wird im ers­ten Sach­ver­halt unter Nr. 4.12 über einen Erlass von Stell­platz­ab­lö­se­be­trä­gen (67.500 €) durch hand­schrift­li­chen Ukas des Bür­ger­meis­ters berich­tet. Weiß man, wer der Bau­herr war und ob die Staats­an­walt­schaft auch wegen die­sem Fall ermit­telt? Wenn man den Text so liest, war es in die­sem Fall nicht bes­ser als im nach­fol­gend berich­te­ten Fall mit den 22.500 €. Gibt es einen Unter­schied zwi­schen den bei­den Fäl­len und wor­in soll der bestehen?

    • Hans Leweling

      Wenn ich mich recht erin­ne­re, ging es bei der ande­ren ‚geschenk­ten’ Stell­platz­ab­lö­se um 6 Stell­plät­ze für die Katha­ri­nen­schu­le. Herr Fen­der (Eigen­tü­mer Meri­an Hotel) hat­te die Katha­ri­nen­schu­le samt Meri­an­haus der Stadt abge­kauft und bas­telt seit fast 10 Jah­ren dar­an, die Katha­ri­nen­schu­le in einen Gas­tro­no­mie­be­trieb umzu­wan­deln. Details zu die­sem ‚Deal’ wie Kauf­preis, Mak­ler etc. wären sicher inter­es­sant. Die AZ hat­te Ende 2017 einen Leser­brief von Frau Hel­ga Dah­lem zu dem The­ma ver­öf­fent­licht. Viel­leicht kann Frau Dah­lem hier noch­mal die Fak­ten schil­dern.

      • Thomas Ruhmöller Autor des Beitrages

        Viel­leicht kön­nen die­se Infos zur Auf­klä­rung bei­tra­gen:

        Fall 1: In Mai 2009 ent­schied Mar­cus Held im Allein­gang, dass die Stadt auf 67.500 Euro ver­zich­tet – es ging um Main­zer Stra­ße 1. Das müss­te das dama­li­ge Hotel Zum Stor­chen sein, oder? Neun Stell­plät­ze hät­ten ange­legt wer­den müs­sen. Der Lan­des­rech­nungs­hof schreibt, das Han­deln des Stadt­bür­ger­meis­ters sei damals for­mell wie mate­ri­ell rechts­wid­rig gewe­sen; aber lei­der: ver­jährt.

        Der zwei­te Fall aus März 2016 betrifft Amts­ge­richts­platz 1: Für das Hotel Altes Amts­ge­richt hät­te der Main­zer Bau­un­ter­neh­men Weis­rock 15 Stell­plät­ze ange­le­gen müs­sen, alter­na­tiv wären als Ablö­se 112.500 Euro fäl­lig gewor­den. Die SPD-Stadt­rä­te ent­schie­den mit ihrer Mehr­heit, dass man auf das Geld ver­zich­ten wol­le (AL und CDU lehn­ten ab bzw. ent­hiel­ten sich). Der Lan­des­rech­nungs­hof: Auch wenn der Stadt­rat zuge­stimmt hat­te – die Ver­ein­ba­rung war wegen eines for­ma­len Feh­lers rechts­wid­rig. Dazu ver­sto­ße sie gegen haus­halts­recht­li­che Vor­schrif­ten: Ange­sichts ihrer deso­la­ten Finanz­si­tua­ti­on sei die Stadt ver­pflich­tet, alle Ein­nah­me­quel­len aus­zu­schöp­fen.

        Und dann kam Fall 3 – Dezem­ber 2016: Die SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Ste­pha­nie Kloos hielt die Hand auf – und ihr Stadt­bür­ger­meis­ter Mar­cus Held tat 22.500 Euro rein. Das Abzo­cker-Pär­chen woll­te das Geschäft (3 Park­plät­ze hät­te die Frau anle­gen müs­sen) eigent­lich geheim hal­ten, klapp­te aber nicht: Der unsau­be­re Deal flog auf, die Staats­an­walt­schaft ermit­telt gegen Held auch hier wegen des Ver­dachts der Untreue. Außer­dem müss­te er für den Scha­den auf­kom­men; jetzt heißt es, man wol­le noch ein­mal mit Frau Kloos spre­chen: Viel­leicht rückt die das Geld ja doch noch raus…

        • Hans Leweling

          Herr Ruhmöl­ler, bes­ten Dank. Das macht dann zusam­men 202.500 Euro, die Held dank sei­ner gro­ßen Spen­dier­ho­se ver­schenkt hat. Nor­ma­ler­wei­se gibt es für der­lei Geschen­ke auch Gegen­ge­schen­ke. Die Staats­an­walt­schaft wird’s raus­fin­den, und alles Held auf die Rech­nung schrei­ben.
          Dass Held die ihm anver­trau­ten Steu­er­gel­der ver­schenkt hat, ist inzwi­schen bekannt. Dass aber die SPD-Stadt­rä­te dies auch noch abseg­nen (Fall 2) ist unge­heu­er­lich. Ich hof­fe, dass die­se Damen und Her­ren eben­falls ihre Rech­nung von der Staats­an­walt­schaft prä­sen­tiert bekom­men! Damit man weiß, wer denn zu den selbst­lo­sen Gön­nern gehört, hier die aktu­el­le Lis­te von der home­page der Stadt http://​www​.stadt​-oppen​heim​.de/​s​t​a​d​t​r​at/ .
          Bei der Lis­tung der Beauf­trag­ten fehlt der Hal­len­bad­be­auf­trag­te. Held hat sich doch nicht etwa von die­sem Pos­ten zurück gezo­gen, oder wur­de der Pos­ten nur ‚ver­ges­sen’ auf­zu­lis­ten.

          • Thomas Ruhmöller Autor des Beitrages

            Das Hal­len­bad gehört zur Ver­bands­ge­mein­de, der Hal­len­bad-Beauf­trag­te wird des­halb aus der Kas­se der Ver­bands­ge­mein­de bezahlt (damit natür­lich auch von der Stadt Oppen­heim). Er wird des­halb nicht bei der Stadt, son­dern auf der Inter­net­sei­te der Ver­bands­ge­mein­de genannt.

  24. "T-J", Oppenheimer Bürgerin

    Ich hat­te Frau Kloos in einem ande­ren Zusam­men­hang als eine intel­li­gent und sach­lich argu­men­tie­ren­de Frau ken­nen­ge­lernt.

    Die Auf­de­ckung die­ses Skan­dals hat ihre Glaub­wür­dig­keit zer­stört und erzeugt bei mir nur noch ungläu­bi­ges Kopf­schüt­teln.

    An die brei­te SPD Basis: „Leu­te, ist denn das alles unwahr? Es geht um die Glaub­wür­dig­keit der Par­tei! (frei zitiert aus Mada­gas­kar: https://​you​tu​.be/​U​D​t​k​4​F​x​8​mz8) reicht da nicht mehr!“ Akti­ve Scha­dens­be­gren­zung, auf allen Ebe­nen, ist doch jetzt ange­sagt.

    Denn: „Recht muss Recht blei­ben.“ (frei nach Psalm 94) – nur so funk­tio­niert Demo­kra­tie. Was ist das alles so schmut­zig, pein­lich und ent­wür­di­gend für unse­re schö­ne klei­ne Stadt.

    Die Men­schen auf dem Markt­platz mon­tags möch­ten ins Gespräch kom­men und suchen Ansprech­part­ner. Auch, wenn es weht tut, wir müs­sen die Zukunft Oppen­heims gestal­ten.

    • M

      Dan­ke, „T-J“ für Mada­gas­kar. „Stur lächeln und win­ken“, egal, ob hin­ten alles zusam­men­kracht oder schon lan­ge kein Sprit mehr da ist.
      Nur nix zuge­ben und hof­fen, dass die kom­for­ta­ble Kut­sche „der Wäh­ler und sein Steu­er­geld“, schön für „uns“ wei­ter­fährt.
      Kehrt­wen­de! Hier geht es nicht um Par­tei­en, Wäh­ler­pro­zen­te oder dgl, hier geht es um die VG und um Oppen­heim. Aber ich glau­be, eher könn­te man Och­sen ins Horn pet­zen, als bei man­chen han­deln­den Per­so­nen Ein­sicht zu erzie­len. Jaja, das schö­ne (eige­ne) Geld.

  25. Vegetarier

    Die Fra­ge ist doch, ob sich Frau Kloos durch den vom Bür­ger­meis­ter aus­ge­lös­ten Ver­zicht der Stell­platz­ab­lö­se, wel­cher einer (rechts­wid­ri­gen) Annah­me von städ­ti­schen Gel­dern gleich kommt, eben­falls straf­bar gemacht hat?

    • SG

      Die­se Fra­ge ist durch­aus berech­tigt. Man soll­te die­sen Sach­ver­halt an die Staats­an­walt­schaft wei­ter­lei­ten.

  26. Frieder Zimmermann

    Ste­fa­nie singt:

    Das Bes­te

    Ich hat­te zwei Stell­plätz’ gefun­den
    Und sie tru­gen mei­nen Namen
    So wun­der­schön und wert­voll
    Und mit kei­nem Geld der Welt zu bezah­len
    Du parkst vor mir ein
    Ich könnt’ dich die gan­ze Nacht betrach­ten
    Sehen wie du star­test, hören wie du Gas gibst
    Bis wir am Mor­gen erwa­chen
    Hast es wie­der ein­mal geschafft
    Mir einen Stell­platz zu zau­bern
    Wenn du bei mir ein­parkst
    Dann kann ich es kaum glau­ben
    Dass jemand wie ich, sowas Schlau­es wie dich, ver­dient hat

    Du bist das Bes­te was mir je pas­siert ist
    Es tut so gut wie du bei mir parkst
    Ver­gess’ den Rest der Welt
    Wenn du bei mir bist
    Du bist das Bes­te was mir je pas­siert ist
    Es tut so gut wie du bei mir parkst
    Ich sag’s dir viel zu sel­ten
    Es ist schön, dass es dich gibt

    Dein Gebüh­ren­er­las­sen macht süch­tig
    Fast so als wär’ es nicht von die­ser Erde
    Auch wenn dei­ne Nähe Gift wär’
    Ich würd’ bei dir sein
    Solan­ge bis ich ster­be
    Eine Stell­platz­ab­lö­se wür­de mein Ver­mö­gen zer­stö­ren
    Doch dar­an will ich nicht den­ken
    Viel zu schön ist es mit dir
    Wenn wir uns gegen­sei­tig Pino­ta­ge ein­schen­ken
    Betank’ mich mit Euros
    Nimm mir Zwei­fel von den Augen
    Erzähl’ mir tau­send Lügen, ich würd’ sie dir alle glau­ben
    Doch ein Zwei­fel bleibt
    Dass ich, jemand wie dich, ver­dient hab’

    Du bist das Bes­te …

    Wenn sich mein Auto über­schlägt
    Bist du die Ruhe und die Zuflucht
    Weil alles was du mir gibst
    Ein­fach so unend­lich gut tut
    Wenn ich rast­los bin, bist du die Rei­se ohne Ende
    Des­halb lege ich mei­ne klei­ne, gro­ße Wein­welt in dei­ne schüt­zen­den Hän­de

    Du bist das Bes­te …

    Der Text ist leicht abge­wan­delt, ganz leicht.
    Ste­fa­nie Kloss ist Sän­ge­rin der Grup­pe SILBERMOND.
    Die Sän­ge­rin von WIR SIND HELDEN heißt dage­gen Judith Holo­fer­nes.

  27. Peter Bemmann

    Spä­tes­tens wenn es um die eige­ne Haut, ist sich jeder selbst der Nächs­te. Es soll doch kei­ner glau­ben, dass hier die Rede­wen­dung „mit­ge­gan­gen, mit­ge­fan­gen, mit­ge­han­gen“ zutref­fen wird.

  28. R. Bürger

    Hel­fer­hel­fer einer Füh­rungs­rie­ge, die das Par­tei­buch wie einen Tre­sor­schlüs­sel zur eige­nen Berei­che­rung nutzt“ – schö­ne For­mu­lie­rung, Herr Ruhmöl­ler.
    Der „Fall Kloos“ ist in der Tat einer der pla­ka­tivs­ten Skan­da­le im Skan­dal!
    Für Frau Kloos kann es nur einen Aus­weg geben: Die frei­wil­li­ge Zah­lung von 22 500 Euro an die Stadt­kas­se und den Rück­tritt aus der SPD-Stadt­rats­frak­ti­on. Solan­ge sie die­se bei­den Schrit­te nicht geht, wird der Makel an ihr haf­ten blei­ben: „Poli­tisch unhy­gie­nisch“ oder gar „kor­rupt“.
    (Kor­rup­ti­on (von latei­nisch cor­rup­tio‚ Ver­derb­nis, Ver­dor­ben­heit, Bestech­lich­keit‘) bezeich­net Bestech­lich­keit, Bestechung, Vor­teils­an­nah­me und Vor­teils­ge­wäh­rung.)
    Wir wer­den sehen, was die Staats­an­walt­schaft und womög­lich ein Gericht dar­aus macht.

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