Entdeckt: Das neue „Wir sind Oppenheim“-Selbstverständnis

Mar­cus Held hat ein biss­chen Rück­tritt ange­kün­digt. Sein Stell­ver­tre­ter Hans­jür­gen Bod­de­ras ist bereits zurück­ge­tre­ten. Die SPD-Frak­ti­on im Stadt­rat hat sich selbst zer­legt. Was für Nach­rich­ten! Und das alles an nur einem Tag! Mitt­woch, 28. Febru­ar 2018: Gedan­ken zum Ende eines auf­re­gen­den Tages, an dem sich für die Zukunft Oppen­heims end­lich eine neue Chan­ce abzeich­net. Wir haben etwas genau­er hin­ge­schaut, und das ist die vier­te gute Nach­richt des Tages: Ers­te zar­te Trie­be eines neu­en Selbst­ver­ständ­nis­ses kei­men schon!

Der Stadtbürgermeister tritt zurück – aber nur ein bisschen

Es ist vor­bei! Mar­cus Held ist zurück­ge­tre­ten – end­lich!

Das ist der ers­te Gedan­ke. Der zwei­te drängt gleich nach:

Es ist vor­bei? Das stimmt ja gar nicht!

Mar­cus Held will als Stadt­bür­ger­meis­ter zurück­tre­ten. Aber er will offen­bar eine gan­ze Rei­he von sei­nen vie­len Pos­ten und Pöst­chen behal­ten. Er ist nach Lage der Din­ge also nur ein biss­chen zurück­ge­tre­ten. Er könn­te nach aktu­el­ler Dar­stel­lung wei­ter­hin in vie­ler­lei Posi­tio­nen auch in Oppen­heim mit­mi­schen. Und vor allem: Sei­ne ihm treu erge­be­nen Pala­di­ne sit­zen noch immer an zen­tra­len Schalt­stel­len des städ­ti­schen Gesche­hens.

Mar­cus Held will die Ämter, die mit sei­nem Amt als Stadt­bür­ger­meis­ter ver­bun­den sind, abge­ben. Also sicher­lich den Vor­sitz der Kom­mis­si­on der Stif­tung Zivil­hos­pi­tal Oppen­heim, die das Alten­heim betreibt. Natür­lich den Vor­sitz in der Gemein­schaft Oppen­hei­mer Ver­ei­ne.

Aber was ist mit sei­nem SPD-Bun­des­tags­man­dat? Was ist mit sei­nem Vor­stands-Pos­ten bei der Gemein­nüt­zi­gen Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaft (GWG)? Was ist mit sei­nem Geschäfts­füh­rer-Pos­ten bei der Haus- und Grund­stücks­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft (HGO)? Es sind Tätig­kei­ten, für die er gut bezahlt wird: Macht er da ein­fach wei­ter wie bis­her?

Und was ist mit sei­nen zahl­rei­chen Man­da­ten? Held ist VG-Schwimm­bad­be­auf­trag­ter, sitzt im Ver­bands­ge­mein­de­rat Rhein-Selz und im Kreis­tag Mainz-Bin­gen. Kann er sich in die­sen Gre­mi­en, deren SPD-Frak­tio­nen sich inzwi­schen von ihm los­ge­sagt haben, über­haupt noch bli­cken las­sen?

Und was ist mit dem Vor­sitz der Oppen­hei­mer SPD und dem Vor­sitz der SPD Rhein-Selz? Wer­den ihm die ört­li­chen Genos­sen wie bis­her stets den Rücken stär­ken? Oder ist er für sie jetzt als nicht mehr wähl­bar gebrand­markt?

Fra­gen über Fra­gen, die in der nächs­ten Zeit nach Ant­wor­ten ver­lan­gen. So lan­ge gilt: Es ist noch längst nicht alles vor­bei!

Und schon wird die nächs­te ban­ge Fra­ge gestellt: Wie soll’s denn wei­ter­ge­hen in Oppen­heim? Kann die­se klei­ne rhein­hes­si­sche Stadt nicht end­lich ihren Frie­den fin­den ­– als gesun­des, der Zukunft zuge­wand­tes Gemein­we­sen, in dem die Men­schen wie andern­orts auch mit Respekt vor­ein­an­der leben, Respekt also auch vor der Mei­nung der ande­ren?

Helds Berliner Anwalt sagt nicht unbedingt die Wahrheit

Dass der Oppen­heim-Skan­dal auf einen Höhe­punkt zusteu­ern wür­de, deu­te­te sich an die­sem Mitt­woch, 28. Febru­ar 2018, bereits am frü­hen Vor­mit­tag an. Die SPD-Frak­ti­on im Stadt­rat, Helds lang­jäh­ri­ge Bas­ti­on für eine unein­ge­schränk­te Herr­schaft über die Stadt, implo­dier­te regel­recht. Die Mit­glie­der spal­te­ten sich auf in zwei Hälf­ten, eine völ­lig irrea­le Situa­ti­on für eine Kom­mu­ne: Soll es künf­tig wirk­lich zwei SPD-Frak­tio­nen in dem Stadt­par­la­ment geben – oder wie?

Unge­fähr zur glei­chen Zeit erklär­te Hans­jür­gen Bod­de­ras sei­nen Rück­tritt als ers­ter Bei­ge­ord­ne­ter. Damit war Held sein treu erge­be­ner Die­ner im Rat­haus abhan­den gekom­men.

In den Stun­den danach muss Held mit sei­nem Ber­li­ner Anwalt das Pro­ce­de­re sei­nes Rück­tritts und vor allem des­sen Ver­kün­dung bespro­chen haben. Beson­de­re Grö­ße bewies er dabei nicht: Mit kei­nem Wort räum­te er ein, dass er Feh­ler gemacht habe. Held konn­te sich nicht ein­mal zu dem Ein­ge­ständ­nis durch­rin­gen, dass er einen Feh­ler gemacht haben könn­te. Nein, schuld sind bei ihm die ande­ren: „Der zuneh­men­de Druck durch die öffent­li­che Bericht­erstat­tung“ muss­te als Grund her­hal­ten. Wir haben ver­stan­den: die bösen Medi­en…

Vor einem hal­ben Jahr hat­te Held dem Autor die­ser Web­sei­te öffent­lich „kri­mi­nel­le Ener­gie“ vor­ge­wor­fen. Sein Anwalt (es ist der­sel­be, der jetzt die Rück­tritts­mel­dung bekannt gab) hat­te sich damals, sor­ry, nicht ent­blö­det, von „ein­sei­ti­gen und par­tei­ischen Radau­jour­na­lis­mus“ zu kra­kee­len.

Und jetzt ver­kün­det eben die­ser Anwalt, Mar­cus Held wer­de „den zugrun­de­lie­gen­den Sach­ver­halt offen und trans­pa­rent auf­klä­ren“.

Da sind wir aber mal gespannt! Helds Erfolgs­ge­heim­nis – wenn man es denn so nen­nen will – war stets gewe­sen, mög­lichst wenig offen und trans­pa­rent zu sein. Hin­ter­rücks, ver­schla­gen, intrans­pa­rent, hin­ten­rum – so gestal­te­te er als Stadt­bür­ger­meis­ter sei­ne SPD-Poli­tik in Oppen­heim. So wird er in Erin­ne­rung blei­ben.

Wenn sein Anwalt heu­te Voka­beln wie „offen“, „trans­pa­rent“ und „auf­klä­ren“ im Zusam­men­hang mit Mar­cus Held aus­spricht, wis­sen wir sei­ne Wor­te wohl ein­zu­ord­nen, heu­te wie übri­gens auch damals: als ein­sei­tig und par­tei­isch. Sie müs­sen kei­nes­falls wahr sein.

Ein runder Tisch sucht Wege für die Zukunft Oppenheims

Wir wer­den, ganz gewiss, noch oft genug zurück­schau­en (müs­sen): Held hin­ter­lässt ein kaput­tes Oppen­heim, zer­trüm­mer­te Struk­tu­ren, eine zutiefst gespal­te­ne Stadt. Auf­räum­ar­bei­ten müs­sen statt­fin­den.

Nur: Wer sind die Trüm­mer-Män­ner und -Frau­en von Oppen­heim? Gibt es sie über­haupt?

Am Diens­tag­abend tra­fen sich acht Oppen­hei­mer, die sich bei den Mon­tags-Demos gefun­den hat­ten. Und die sich – bei aller unter­schied­li­cher poli­ti­scher Cou­leur – geeint füh­len in einem neu­en „Wir sind Oppenheim“-Selbstverständnis. Aus den Begeg­nun­gen sei so etwas wie ein run­der Tisch ent­stan­den, heißt es, an dem offen und mei­nungs­stark über die Zukunft der Stadt nach­ge­dacht wer­de: Wie soll’s wei­ter­ge­hen in einem Oppen­heim ohne Mar­cus Held? Wer hat die Kraft, das unse­li­ge Erbe die­ses Stadt­bür­ger­meis­ters anzu­tre­ten?

Da saßen dann die­se Woche in der Run­de: Tors­ten Kram, der wort­star­ke SPD-Rebell. Axel Dah­lem, der par­tei­lo­se Demo-Initia­tor. Peter Pfau, der kämp­fen­de CDU-Vor­sit­zen­de, neben Rai­mund Darm­stadt, dem alt­ge­dien­ten AL-Vor­sit­zen­den. Chris­ti­na Bitz, die Frak­ti­ons­che­fin der Grü­nen in Rhein-Selz, war dabei und Ste­pha­nie Stei­che­le-Gun­trum, die Front­frau der wie­der­erwach­ten FDP. Schließ­lich noch der CDU-nahe Anwalt Franz-Josef Kolb, der sich als Ur-Oppen­hei­mer eben­so sei­ner Stadt ver­pflich­tet fühlt wie der par­tei­lo­se Wal­ter Jertz, ein hoch­de­ko­rier­ter Gene­ral­leut­nant der Luft­waf­fe a.D., den es im Ruhe­stand – er ist 72 – in sei­ne alte Hei­mat zurück­ge­zo­gen hat, wo er bei aller Nähe zur Sozi­al­de­mo­kra­tie, die ihm nach­ge­sagt wird, zuneh­mend mit der Herr­schaft des Mar­cus Held geha­dert hat.

Eine illus­tre Run­de. So rich­tig offen mit­tei­len will kei­ner, was gesagt wur­de und noch gesagt wer­den soll. Klar sei beim letz­ten Tref­fen nur gewe­sen: Wenn Held zurück­tre­ten soll­te (was zu dem Zeit­punkt noch nicht abseh­bar war), dann muss ein Inte­rims-Stadt­bür­ger­meis­ter gewählt wer­den, der nur bis zur Kom­mu­nal­wahl im nächs­ten Jahr im Amt blei­ben wür­de. Und die­se Per­son soll von einem mög­lichst brei­ten Spek­trum der städ­ti­schen Bür­ger­schaft getra­gen wer­den. Gemein­sam.

Die ers­te Fra­ge lau­tet natür­lich: Wer kann den Höl­len­job machen? Die zwei­te aber folgt sogleich: Wer will den Job machen?

Wer hat die Zeit, lau­te­te eine wei­te­re Fra­ge, und wer hat die Kraft, die das Amt sei­nem Inha­ber (oder natür­lich sei­ner Inha­be­rin) in die­ser pre­kä­ren Situa­ti­on abver­lan­gen wird? Wer hat die Erfah­rung und auch die Durch­set­zungs­kraft, sich gegen die alten, ver­krus­te­ten Struk­tu­ren im Rat­haus, aber auch in der Ver­wal­tung der Ver­bands­ge­mein­de durch­zu­set­zen? Und wer hat die dafür not­wen­di­ge Unab­hän­gig­keit – frei von Pöst­chen- und Kar­rie­restre­ben?

Es heißt, man habe an die­ser Run­de ganz offen mit­ein­an­der gespro­chen. Und man habe schon eine ziem­lich gute Idee…

Es war an die­sem Diens­tag­abend, da konn­te kei­ner in der Run­de ahnen, dass die Rück­tritts-Ent­schei­dung Helds unmit­tel­bar bevor­ste­hen soll­te. Und dass damit eine ande­re Ent­schei­dung schon sehr bald fäl­lig wer­den wird.…

Helds Hinterlassenschaft: eine total verkrachte SPD-Fraktion

Bis­lang war die SPD mit zwölf Man­da­ten im Stadt­rat die stärks­te Frak­ti­on. Sie konn­te schal­ten und wal­ten wie sie woll­te. Sie war die Platt­form, auf der Mar­cus Held sei­ne abso­lu­tis­ti­sche Herr­schaft grün­de­te: „Sei­ne“ SPD-Rats­mit­glie­der nick­ten stets gehor­sam ab, was er vor­schlug und ver­lang­te. Jetzt haben sechs Lokal­po­li­ti­ker die Frak­ti­on ver­las­sen, allen vor­an die Vor­sit­zen­de Ste­pha­nie Kloos. Die sechs haben, ent­ge­gen ers­ten Ver­laut­ba­run­gen, aber nicht ihr Man­dat abge­ge­ben: Sie haben also nicht den Stadt­rat ver­las­sen. Und damit haben sie für völ­li­ge Ver­wir­rung gesorgt:

Wol­len die sechs ehe­ma­li­gen Held-Getreu­en jetzt eine eige­ne Frak­ti­on bil­den? Sozu­sa­gen eine SPD-Frak­ti­on Nr. 2? Ist die­se neue Frak­ti­on dann etwa die gute, geläu­ter­te, die uns die Held-Ära ver­ges­sen machen soll? Und ist die alte Rest-Frak­ti­on zwar die Nr. 1, aber dafür die böse, die ver­dor­be­ne, eine Art Hel­den-Res­ter­am­pe?

Oder ist es genau umge­kehrt?

Es ist eine Situa­ti­on ent­stan­den, die äußerst unge­wöhn­lich ist und gera­de in Oppen­heim unvor­stell­bar schien. Jetzt spie­gelt sich plötz­lich in der SPD wider, wofür Mar­cus Held die gan­zen Jah­re gestan­den hat. Er ist, das hat man ihm oft vor­ge­wor­fen, ein Spal­ter. Auch die­se ver­krach­te SPD-Frak­ti­on zählt zu sei­nen Hin­ter­las­sen­schaf­ten. Was soll nur dar­aus ent­ste­hen?

Stephanie Kloos: Ihre Chuzpe macht nur noch sprachlos

Ste­pha­nie Kloos spielt eine Son­der­rol­le. Sie war die SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de. Sie war Helds rech­te Hand, sie war sei­ne ganz enge Ver­trau­te. Sie galt als sei­ne bis zur Selbst­auf­ga­be loya­le, treu erge­be­ne Gefolgs­frau. Unver­ges­sen, wie sie die Genos­sen der Regi­on zu einer Sel­fie-Akti­on auf­rief, als neue Ent­hül­lun­gen auf die­ser Web­sei­te immer mehr Kri­tik an Mar­cus Held laut wer­den ließ: „Mar­cus, wir ste­hen hin­ter dir“ – dazu soll­ten sich die SPD-Mit­glie­der mit ihrem Kon­ter­fei beken­nen. Das war ihr Plan: Aus den Sel­fies woll­te sie ein rie­sen­gro­ßes Pos­ter machen und zum Bei­spiel am Rat­haus auf­hän­gen. Nach­dem wir dar­über berich­tet hat­ten, wur­de das Vor­ha­ben schnell gecan­celt.

Held pro­te­gier­te die Frau, er ver­such­te sie in Ämter zu hie­ven, woll­te sie zuletzt sogar als (sehr gut bezahl­te) Kreis­bei­ge­ord­ne­te durch­drü­cken. Da aber war sei­ne Macht bereits am zer­brö­seln, er konn­te nicht sich und schon gar sie durch­set­zen.

Und dann haben wir kurz vor Weih­nach­ten ent­hüllt, dass Held der Frau ganz viel Geld aus der Stadt­kas­se geschenkt hat­te: Sie hät­te Stell­plät­ze für ihre Feri­en­woh­nun­gen bau­en müs­sen, woll­te aber lie­ber als Ablö­se 22.500 Euro zah­len – und Held erließ ihr das Geld. Es war kein offe­nes, vom Stadt­rat geneh­mig­tes Geschäft. Die bei­den haben die­sen Deal klamm­heim­lich aus­bal­do­wert, hin­term Rücken des Stadt­ra­tes. Ste­pha­nie Kloos ist heu­te fein raus, von ihr kann die Stadt das Geld nicht mehr ver­lan­gen. Des­halb müs­se Mar­cus Held für die­sen Scha­den, den er der Stadt zuge­fügt habe, gera­de­ste­hen, schrieb der Lan­des­rech­nungs­hof in sei­nem Bericht.

Die­se Frau, die sich der­art dreist aus der Stadt­kas­se bedient hat (oder rich­ti­ger: bedie­nen ließ), setz­te sich am Diens­tag als ers­te von Held ab – mit einer aber­wit­zi­gen Begrün­dung: Held habe ein Grund­stück mit einem exor­bi­tan­ten Gewinn an ein gemein­nüt­zi­ges Werk wei­ter­ver­kauft. Frau Kloos wört­lich: „Die wirt­schaft­li­chen Vor­tei­le, die sich Mar­cus Held durch inter­nen Wis­sens­vor­sprung ver­schafft hat, hät­te er auf­grund sei­nes Amtes nicht für sich aus­nut­zen dür­fen.“

Sie sei geschockt, als sie von Helds Immo­bi­li­en­ge­schäft gehört habe, wird sie auch zitiert.

Das sagt aus­ge­rech­net Ste­pha­nie Kloos! Die Frau hat offen­bar nichts kapiert. Ihre Chuz­pe macht nur noch sprach­los.

Die Abtrünnigen: Warum haben sie so lange geschwiegen?

Wer sind die ande­ren Abtrün­ni­gen? Wir lesen den Namen von Franz Kram: Held hat­te ihn zu sei­nem Stell­ver­tre­ter im Vor­stand der GWG gemacht. Der Mann ist deut­lich über 70, gilt als Schön­geist, er hat mit dem Bau­ge­schäft eigent­lich nichts am Hut. Unbe­kannt ist, wie er sich sei­ne GWG-Diens­te bezah­len lässt. Liegt hier der Grund dafür, dass er für Held stets eine treue Stüt­ze im Stadt­rat war?

Wir lesen den Namen von Bernd Weiß: Er ist einer der Beauf­trag­ten in Oppen­heim, über die der Lan­des­rech­nungs­hof geschrie­ben hat, dass es zu vie­le davon gebe, die zu wenig leis­te­ten. 450 Euro kas­sier­te Weiß. Ist sei­ne lang­jäh­ri­ge Held-Treue sein Dank für die­sen Neben­job? Hat er sich kau­fen las­sen?

Wir lesen den Namen von Bär­bel Trost, sie geht auf die 70 zu, ist längst Rent­ne­rin, Held hol­te sie in den Auf­sichts­rat der GWG. Hat sie auch sie sich kau­fen las­sen?

Auch Jens Gehin­dy hat die Frak­ti­on ver­las­sen, auch Jörg Stein­hei­mer. All die letz­ten Mona­te, als mit immer neue Details bekannt wur­de, wie Held die Stadt­kas­se über Jah­re hin­weg geplün­dert und damit die klei­ne Kom­mu­ne an den Rand des Ruins geführt hat: Da haben sie geschwie­gen! Alle!

Jetzt, da er ein paar hun­dert­tau­send Euro in die eige­ne Tasche gewirt­schaf­tet hat – was mora­lisch höchst ver­werf­lich ist, aber das waren vie­le ande­re sei­ner längst auf­ge­deck­ten Geschäf­te eben­so –, da wol­len sie mit ihm nicht mehr zu tun haben.

Das ist bigott. Das ist heuch­le­risch. Wol­len die­se SPD-Rats­mit­glie­der ernst­haft für sich bean­spru­chen, für eine Wen­de im Stadt­rat zu ste­hen?

Laienprediger Bodderas hat ein großes Glaubwürdigkeitsproblem

Hans­jür­gen Bod­de­ras tritt als Bei­ge­ord­ne­ter zurück. Damit begann der Rei­gen der Top-Nach­rich­ten des gest­ri­gen Vor­mit­tags. Der Mann war jah­re­lang ers­ter Stell­ver­tre­ter des Stadt­bür­ger­meis­ters, er hät­te eigent­lich, als Held sich krank­mel­de­te, die Amts­ge­schäf­te über­neh­men müs­sen. Aber Bod­de­ras über­ließ dem 2. Bei­ge­ord­ne­ten Hel­mut Kre­the den Vor­tritt. Auch er gab an, erkrankt zu sein. Glaub­haf­ter klin­gen Ver­sio­nen, dass dem eher zart­be­sai­te­ten Mann erst das Held-Regime im Rat­haus und dann die immer neu­en Ent­hül­lun­gen auf die­ser Web­sei­te zu schaf­fen gemacht hat­ten. Er soll sich seit län­ge­rer Zeit total aus­ge­brannt gefühlt haben, erzäh­len sei­ne Bekann­ten.

Mit Bod­de­ras, der erst unlängst bereits sein Rats­man­dat nie­der­ge­legt hat­te (Begrün­dung: eine even­tu­ell bevor­ste­hen­de Ope­ra­ti­on) ver­schwin­det ein Mann aus der Lokal­po­li­tik, der Stolz und Anstand auf dem Altar des Mam­mons geop­fert hat – zu Ehren sei­nes Polit-Got­tes Held. Held hat­te ihn für 70.000 Sil­ber­lin­ge gekauft: Ein solch üppi­ges Gehalt kas­siert Bod­de­ras als Chef der dubio­sen Oppen­heim Tou­ris­mus GmbH. Längst steht fest, dass die­ses Unter­neh­men eine eben­so über­flüs­si­ge wie viel zu teu­re Kon­struk­ti­on ist. Der Lan­des­rech­nungs­hof hat emp­foh­len, die GmbH auf­zu­lö­sen. Für Bod­de­ras wäre das eine per­sön­li­che Kata­stro­phe: Auch die 800 Euro, die er bis­lang als Bei­ge­ord­ne­ter kas­sier­te, sind weg. Was bleibt ihm dann noch? Wo soll er nur hin?

Zumal in der Kir­chen­ge­mein­de, wo er sich als Lai­en­pre­di­ger enga­giert und einen guten Ruf genoss, sein Anse­hen inzwi­schen schwer ram­po­niert ist: Mar­cus Held hat­te kurz vor Weih­nach­ten die Katha­ri­nen-Kir­che als Dreh­ort für ein pri­va­tes Face­book-Video miss­braucht. Die Pfar­re­rin zeig­te sich dar­über zutiefst empört. Und Bod­de­ras? Er schwieg. Stand in unver­brüch­li­cher Treue zum Stadt­bür­ger­meis­ter. Was soll­te er auch gegen sei­nen Chef und Gön­ner sagen?

Jetzt fra­gen sich aller­dings die Gläu­bi­gen, denen er sich in der Kir­che ver­stärkt zuwen­den will: Wie glaub­wür­dig ist die­ser Mann eigent­lich noch?

Im März soll neuer Beigeordneter gewählt werden. Oder nicht mehr?

Der Abgang Bod­de­ras birgt des­halb beson­de­re Bri­sanz, weil ein neu­er Bei­ge­ord­ne­ter gewählt wer­den soll – laut Hel­mut Kre­the in der nächs­ten Stadt­rat­sit­zung im März. Natür­lich kann bis dahin noch viel pas­sie­ren.

Zum Bei­spiel könn­te sich im Stadt­rat mit der gespal­te­nen SPD-Frak­ti­on mehr­heit­lich die Auf­fas­sung durch­set­zen, dass nun, da alles anders ist, man den Vor­schlag des Rech­nungs­ho­fes beher­zi­gen und auf einen der drei Bei­ge­ord­ne­ten schlicht­weg ver­zich­ten könn­te.

Womög­lich aber gibt es neue Begehr­lich­kei­ten: SPD-Mann Marc Sit­tig, als „Ket­ten­hund“ von Mar­cus Held zu zwei­fel­haf­tem Ruhm in Oppen­heim gekom­men, wird sich bestimmt ger­ne anbie­ten. Aber der Mann spal­tet die Stadt min­des­tens eben­so wie bis­her Mar­cus Held.

Erinnern Sie sich? „…immer versucht, für die Stadt Bestes zu tun“

Wie hat das alles nur ange­fan­gen? Am Ende des auf­re­gen­den Tages wer­den die Erin­ne­run­gen wach: Erst gab es ein Dos­sier von muti­gen – lei­der bis heu­te unbe­kann­ten – Whist­leb­lo­wern in der Ver­wal­tung der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Selz. Dann gab es die­se Web­sei­te, die den Oppen­heim-Skan­dal doku­men­tier­te und immer mehr Ver­feh­lun­gen des Stadt­bür­ger­meis­ters auf­deck­te.

Und dann gab es wie­der mal ein neu­es Held-Video im Inter­net:

Es ist uner­träg­lich, wenn von inter­es­sier­ter Sei­te ver­sucht wird, stän­dig schlech­te und teil­wei­se aggres­si­ve Stim­mung in Oppen­heim und der VG zu ver­brei­ten, und dies auf Basis von bewuss­ten Fal­sch­nach­rich­ten und der Ver­dre­hung von Tat­sa­chen.

Wis­sen Sie noch, wann und wo Mar­cus Held das gesagt hat? Es ist gera­de mal ein gutes hal­bes Jahr her: Da ging er staats­tra­gend in die Kup­pel des Ber­li­ner Reichs­ta­ges, beglei­tet von einem Video­fil­mer, stell­te sich unter die glä­ser­ne Kup­pel und sprach in die Kame­ra, drei­ein­halb Minu­ten lang, ohne Punkt und Kom­ma:

…und inso­fern ist es natür­lich ja ganz schlim­me Ent­wick­lung auch für mich in den letz­ten Mona­ten gewe­sen, dass ich per­sön­lich hier so ange­grif­fen wor­den bin. Aber dass auch ver­sucht wur­de Ver­bin­dung her­zu­stel­len zwi­schen mir als Per­son und der Kor­rup­ti­on, das ist für mich eigent­lich das Erschre­ckends­te dabei.

Mar­cus Held hat immer wie­der ver­sucht, sich als den Gut­men­schen dar­zu­stel­len, als den Gerech­ten, der rast- und vor allem selbst­los im Ein­satz für die Men­schen in sei­ner Stadt ist. Das Video in der Reichs­tags-Kup­pel, dass er auf Face­book ver­öf­fent­lich­te, ist nur ein Bei­spiel. Wer Kri­tik zu üben wag­te, wur­de nie­der­ge­macht; da kann­te er kein Maß, der Autor die­ser Web­sei­te hat’s erlebt:

Aus Sicht der SPD han­delt es sich bei der bewusst her­bei­ge­führ­ten Kam­pa­gne gegen Mar­cus Held und alle SPD-Ver­ant­wort­li­chen um eine Ruf­mord­kam­pa­gne, da fast täg­lich mit bewuss­ten Unwahr­hei­ten ver­sucht wird, die Bür­ger unsi­cher zu machen und auf­zu­het­zen.

Heu­te klingt das Ges­tern nur noch unwirk­lich, ja sur­re­al: 

Ich bin seit mitt­ler­wei­le über 14 Jah­ren Stadt­bür­ger­meis­ter, ehren­amt­li­cher, in Oppen­heim und hab immer ver­sucht, für die Stadt Bes­tes zu tun, für die Ent­wick­lung der Stadt Bes­tes zu tun…

35 Gedanken zu „Entdeckt: Das neue „Wir sind Oppenheim“-Selbstverständnis

  1. F.E.

    Ist es nicht erstaun­lich wie schnell eine Frau Kloos und ein Herr Stein­hei­mer die Fron­ten wech­seln, wenn Sie mei­nen als Wen­de­häl­se ihre Köp­fe ret­ten zu kön­nen? Bei Frau Kloos ste­hen immer noch die fast 23000€ erlas­se­ne Stell­platz­ab­lö­se­ge­bühr aus, bit­te mit Zin­sen, die Stadt kann jeden Cent gebrau­chen. Jah­re lang wür­de sie von Held in lukra­ti­ve und wich­ti­ge Pöst­chen geho­ben. In den Stadt­rat, den VG Rst, den Kreis­tag hat er sie geho­ben. Immer lukra­tiv mit Geld aus­ge­stat­te­te Funk­tio­nen, da sie so auch in den Auf­sichts­rat der WAs­ser­ver­sor­gung Rhein­hes­sen (WVR) kam. Mit Fleiß oder Freund­lich­keit fiel sie nie auf. Und Herrn Stein­hei­mer mach­te Held erst zu sei­nem 1. Bei­ge­ord­ne­ten, dann zum 650€ Beauf­trag­ten in der Ver­bands­ge­mein­de für Demo­gra­fie. Doch zum The­ma Demo­gra­fie hört man nichts von ihm, dafür ver­teilt er lie­ber umwelt­schäd­li­che Weis­blech­do­sen mit wider­li­cher Plör­re dar­in, voll­kom­men über­zu­ckert und gesund­heits­schäd­lich. Ekel­haft die­se Wen­de­häl­se!

  2. AD

    Bit­te eines nicht ver­ges­sen: der Laden muss lau­fen. Held weg, Bod­de­ras weg, Kre­the da, Mohr da. Mohr arbei­tet aus­wärts. Kre­the ist hier in Oppen­heim. Er ist nicht gera­de mein Freund, aber aner­ken­nen muss man schon, dass er sich bemüht, den Laden am Lau­fen zu hal­ten. Offen­sicht­lich macht er sei­ne Ankün­di­gung wahr, Ver­zugs­zin­sen ein­zu­trei­ben. Ges­tern abend hat er im Aus­schuss gesagt, dass er sich 48 Kauf­ver­trä­ge anse­hen und die Ver­zugs­zin­sen ein­for­dern will. Wenigs­tens etwas. Er wird hof­fent­lich nicht zum Bür­ger­meis­ter kan­di­die­ren. Er soll ger­ne die Wahl lei­ten und bis zur Ein­set­zung des neu­en Bür­ger­meis­ters wei­ter im Guten wir­ken. Also soll­ten wir ihn arbei­ten las­sen und ihn auch auf die Fin­ger schau­en.

  3. Gert Frisch

    Habe gera­de bei Mar­kus Lanz ein paar State­ments von Herrn Edzard Reu­ther, 90 jäh­ri­gem ehe­ma­li­ger Vor­stands­chef von Daim­ler Benz und SPD Mit­glied gehört. Emp­feh­le ich den Oppen­hei­mer SPD Gran­den sich in der Media­thek noch­mals anzu­hö­ren / anzu­se­hen. Er sprach von einem, in Oppen­heim offen­bar im Rat­haus gänz­lich abhan­den gekom­me­nen Begriff: Anstand.

  4. Matthias Kuon

    Mir macht die ange­kün­dig­te sta­tio­nä­re Behand­lung von Herrn Held Gedan­ken.
    Sei­ne Ber­li­ner Anwalts­kanz­lei Raue LLP ist ganz sicher eine der bes­ten im Land. Wenn da mal nicht eine Stra­te­gie dahin­ter steckt und der Mar­kus sich nach einer umfang­rei­chen Unter­su­chung sich am Ende als schuld­un­fä­hig her­aus­stel­len soll­te.

  5. Karolinger

    Die AZ ver­mel­det, das die Neu­wahl für den Oppen­hei­mer BM wahr­schein­lich auf den 3.6. ter­mi­niert wird.

    AZ: http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​n​a​c​h​-​r​u​e​c​k​t​r​i​t​t​-​b​u​e​r​g​e​r​m​e​i​s​t​e​r​-​n​e​u​w​a​h​l​e​n​-​i​n​-​o​p​p​e​n​h​e​i​m​-​k​o​e​n​n​t​e​n​-​a​m​-​3​-​j​u​n​i​-​s​t​a​t​t​f​i​n​d​e​n​_​1​8​5​5​9​6​9​9​.​htm

    Wenn ich mir den Kom­men­tar des Nier­stei­ner BM’s Tho­mas Gün­ther anschaue, wird mir schon wie­der übel. Scheint er doch der Auf­fas­sung zu sein, dass die Affä­re mit dem Rück­tritt von Held wei­test­ge­hend durch­ge­stan­den und auf Oppen­heim begrenzt ist. Er über­sieht dabei völ­lig, dass Ruhe erst mit der voll­stän­di­gen und trans­pa­ren­ten Auf­ar­bei­tung der Fest­stel­lun­gen des LRH-Berich­tes, und zwar sowohl für die Stadt Oppen­heim als auch die VG Rhein-Selz ein­tre­ten wird. Alles ande­re wäre ein „wei­ter so“.

  6. GS

    End­lich hat er es kapiert.
    Ich wün­sche ihm – ohne jeg­li­che Häme – alles Gute für sei­ne Gesund­heit,
    vor Gericht ein fai­res Ver­fah­ren und eine gerech­te Stra­fe.

    • M

      Dan­ke für die­sen Bei­trag und ja, so kann man es sehen, gera­de was sei­ne Gesund­heit betrifft und ich möch­te ger­ne ergän­zen: auch den Umgang mit sei­ner Fami­lie und mit den Fami­li­en der ande­ren aus dem „inner Cir­cle“.
      Wobei den­je­ni­gen, die unter ihm und sei­nem Umfeld gelit­ten haben schon eini­ges abver­langt wird, wenn man anregt, auf Häme zu ver­zich­ten.

      Jeder Mensch hat ein Recht auf Genug­tu­ung und das wäre tat­säch­lich die gerech­te Stra­fe in einem gerech­ten Ver­fah­ren – und die Feh­ler zuge­ben und zurück bezah­len, was ein­ge­heimst wur­de.
      Dazu soll­ten er und die­je­ni­gen, die wuss­ten, was sie tun, aber Ver­ant­wor­tung für ihr Han­deln und Weg­gu­cken über­neh­men und damit auch die schüt­zen, die ihm tat­säch­lich geglaubt haben und dach­ten, rich­tig zu han­deln. Man mag es schwer/nicht glau­ben, aber die gibt es tat­säch­lich auch. Für ein paar ist gera­de eine Welt zer­bro­chen.
      Nur die eige­ne Ver­ant­wor­tung zu neh­men, DAS scheint noch nicht in Erwä­gung gezo­gen zu wer­den. Des­we­gen muss der Druck wie bis­her mit Demo, Bericht­erstat­tung etc. hoch gehal­ten wer­den, um zu Refle­xi­on des Han­delns und Schuld­ein­ge­ständ­nis­sen und wei­te­ren Rück­trit­ten zu moti­vie­ren. Es sind ja noch ein paar offen.

      Und es muss auch mit den ande­ren Akteu­ren gespro­chen wer­den!
      Nicht mit MH- des­sen Zuhö­rer soll­ten von der Auf­sichts­be­hör­de und der Jus­tiz kom­men.…
      Das bedeu­tet kei­nes­falls, dass alle Hel­den­an­hän­ger wei­ter in Amt und Wür­den blei­ben dür­fen und hat mit dem von Frau Kloos vor­ge­schla­ge­nen Zusam­men­rü­cken nichts zu tun. Biss­chen sehr durch­sich­tig das.

      Nur auf Dau­er muss ein Kli­ma geschaf­fen wer­den, indem jeder, nach­dem er Ver­ant­wor­tung über­nom­men hat, sein Gesicht zurück erhal­ten darf. Ein Neu­an­fang muss auch bedeu­ten, dass jeder eines Tages wie­der ger­ne in Oppen­heim auf die Stra­ße und unter die Leu­te gehen kann. Sonst bleibt es näm­lich bei gut und böse, nur dies­mal anders rum und Oppen­heim bleibt ent­zweit. Und da ist nix gutes drin.

    • Wörrstädter

      Mensch, bei den vie­len Pos­ten die der hat(te), braucht der ja Wochen, um von allen zurück­zu­tre­ten.…
      (klei­ner Scherz in der Fas­ten­zeit)

  7. BMS

    Herr Zim­mer­mann, ich kann Ihnen nur in vol­lem Umfang zustim­men. Die Mon­tags-Demos soll­ten unter dem Mot­to „Das gesam­te Sys­tem Held muss weg! Oppen­heim hat einen kom­plet­ten Neu­an­fang ver­dient!“ wei­ter­ge­hen. Auch des­halb, weil M.H. zwar als Stadt­bür­ger­meis­ter und den damit ver­bun­de­nen Ämtern zurück­ge­tre­ten ist, jedoch alle ande­ren Pos­ten mit Ein­fluss und guter Bezah­lung behält. Das äußerst lukra­ti­ve Bun­des­tags­man­dat mit all sei­nen Pen­si­ons­an­sprü­chen behält er eben­so. Wo bleibt da der Respekt vor die­sem poli­ti­schen Amt? Alles, wofür die SPD steht, wird hier in Fra­ge gestellt. Wann wer­den hier end­lich Kon­se­quen­zen gezo­gen, bevor die gesam­te poli­ti­sche Glaub­wür­dig­keit zunich­te gemacht wird?

  8. anonymus

    Die Akti­on von Frau Kloos ist nichts wei­ter als heu­che­lei. Die „Poli­ti­ke­rin“, die jah­re­lang sehr von dem Sys­tem Held pro­fi­tiert hat und – so hört man – in der Par­tei sehr unbe­liebt ist, zieht sich jetzt aus der Ver­ant­wor­tung zurück, sodass Sie wei­ter­hin ver­su­chen kann wenigs­tens einen lukra­ti­ven Pos­ten zu erha­schen.
    Nicht zu ver­ges­sen, dass Sie von sich selbst aus­geht das Zeug zur VG-Bür­ger­meis­te­rin zu haben.
    Da dies nicht geklappt hat, dann halt eben Kreis­bei­ge­ord­ne­te… Wie das aus­ging konn­ten wir ja bereits hier lesen. Ihr jet­zi­ger „Rück­tritt“ aus der Frak­ti­on lässt nur auf die Pla­nung ihrer nächs­ten Schrit­te schlie­ßen. Dass Sie poli­tisch nicht mehr zu gebrau­chen ist, hat sie wahr­schein­lich noch nicht kapiert. Vor allem jetzt nicht, wo doch so vie­le Pos­ten in Oppen­heim frei wer­den.

    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​s​t​e​p​h​a​n​i​e​-​k​l​o​o​s​-​i​s​t​-​t​r​o​t​z​-​n​i​e​d​e​r​l​a​g​e​-​g​e​g​e​n​-​a​m​t​s​i​n​h​a​b​e​r​-​m​i​t​-​i​h​r​e​m​-​e​r​g​e​b​n​i​s​-​b​e​i​-​d​e​r​-​b​u​e​r​g​e​r​m​e​i​s​t​e​r​w​a​h​l​-​i​n​-​d​e​r​-​v​g​-​w​i​n​n​w​e​i​l​e​r​-​z​u​f​r​i​e​d​e​n​_​1​5​5​9​1​1​2​5​.​htm

  9. F.E.

    Jah­re lang hat Frau Kloos Herrn Held immer die Stan­ge gehal­ten. Aber das war eben, als er ihr noch gut genug schien sie auf Pöst­chen zu heben. Jetzt, wo er selbst­ver­schul­det kaputt ist, jetzt fällt sie ihm in den Rücken um ihren Kopf zu ret­ten. Genau wie Tho­mas Gün­ther, Jörg Stein­hei­mer (den hat Held zum sinn­frei­en VG Beauf­trag­ten gemacht), aber auch Jens Gehin­dy ( dem sein Fit­ness­stu­dio mit Roten gefüt­tert wur­de), oder auch der selbst­ver­lieb­te Bernd Weiß. Bis zu sei­ner hel­den­haf­ten Beru­fung zum Beauf­trag­ten der Stadt war er Vor­sit­zen­der der Schif­fer­ste­cher, da hat er sich immer wie­der bei Held und des­sen Hil­fe bedient. Kur­ze Zeit nach­dem er Beauf­trag­ter wur­de sprang er bei den Schif­fer­ste­chern als Vor­sit­zen­der ab, Arbeits­über­las­tung…
    Und die­se alle wol­len uns jetzt etwas über Moral und „rote Lini­en“ erzäh­len? Wo sie jah­re­lan­ge alles mit­ge­macht haben für ihr Pöst­chen? Lächer­lich! Genau wie Frau Bär­bel Trost. Macht auf mora­lisch, dabei hat sie sich von Held auf einen aus­sichts­rei­chen Lis­ten­platz heben las­sen um auch wei­ter­hin ihr Sit­zungs­geld zu bekom­men zu ihrer klei­nen Ren­te, da sie nicht ein­ge­zahlt hat. Herr Held und die SPD haben sie so über den Stadt­rat und die Aus­schüs­sen finan­zi­ell über Was­ser gehal­ten. Respek­ta­bel wäre es gewe­sen, wenn die­se alle aus dem Stadt­rat und sei­nen Aus­schüs­sen zurück­ge­tre­ten wären. Aber so sind es nur Tritt­brett­fah­rer, die ihre Haut bzw. Kopf ret­ten wol­len. Da sind mir alle ehr­li­chen Demons­tran­ten lie­ber wie die.

    • E F

      Jens Gehin­dy, dem sein Fit­ness­stu­dio mit Roten gefüt­tert würde…das ist ja jetzt echt an Däm­lich­keit nicht zu über­bie­ten. Der Mann ist als nicht SPD-Mit­glied für nen paar Euro in die Stadt­rats­sit­zung gelatscht und hat es auf­grund der Mono­pol­stel­lung sei­nes Stu­di­os in Oppen­heim und Dien­heim eher nicht nötig, sich MH anzu­die­nen.

      So nen biss­chen sach­lich darf die Kri­tik schon sein. Gera­de wenn man über­legt, dass es ja auch irgend­wann wie­der kon­struk­tiv wer­den muss

      • Hans Leweling

        E F, viel­leicht doch noch mal über Ihren eige­nen Kom­men­tar nach­den­ken. Jens Gehin­dy ‚nicht SPD-Mit­glied’. Laut Home­page der Stadt Oppen­heim gehört er zur SPD-Frak­ti­on im Stadt­rat, hier nach­zu­le­sen: http://​www​.stadt​-oppen​heim​.de/​s​t​a​d​t​r​at/ . Und wie­so hat er denn die Mono­pol­stel­lung mit sei­nem Fit­ness­stu­dio? Könn­te es sein, dass er die Mono­pol­stel­lung der Nähe zu Held zu ver­dan­ken hat und Held zu ver­hin­dern wuss­te, dass sich ande­re Stu­di­os hier ansie­deln. Und könn­te es außer­dem sein, dass J.Gehindy genau aus die­sem Grund sich für den Stadt­rat hat auf­stel­len las­sen?
        Nen­nen Sie auch nur eine Per­son in der SPD Stadt­rats­frak­ti­on, die nicht von Held pro­fi­tiert hat. Genau: das ist/war das Sys­tem Held.

        • B. H.

          Hans. Mein Respekt. Dei­ne Ant­wor­ten lese ich hier am Liebs­ten.

        • E F

          Herr Lewe­ling, viel­leicht fan­gen Sie mal mit dem Nach­drn­ken an und über­le­gen, wie vie­le Stu­di­os es neben dem von Herrn Gehin­dy gab, bevor er in den Stadt­rat gewählt wur­de und war­um man etwas mit jemand füt­tern müss­te, wenn es eh nur einen Trog gibt.

          Zudem dis­kre­di­tiert FE gera­de mal jeden, der in die Sport­are­na geht.

          Und klei­ne, aber fei­ne Unter­schie­de dür­fen in der Beur­tei­lung ger­ne eine Rol­le spie­len, denn wir ich schrieb: Er saß par­tei­los für die SPD im Stadt­rat – am Ende ein Hin­weis auf etwas Distanz zu Held und vor­ran­gig an Sach­po­li­tik inter­es­siert, hm?

          • F.E.

            Es gibt auch noch das The­ra­pie­zen­trum, das im glei­chen Markt­seg­men­te unter­wegs ist wie Gehin­dy und einen gehö­ri­gen Markt­druck auf ihn aus­übt, durch Kom­pe­tenz. Es ist schon sehr ver­lo­gen, wenn man Held erst alles durch­ge­hen lässt um dann, wenn man sei­nen Kopf ret­ten will, den mora­lisch Ent­rüs­te­ten mimt. Als pri­va­ter Unter­neh­mer gibt Herr Gehin­dy auch kei­ne Sozi­al­ra­bat­te an Bedürf­ti­ge, die kas­siert er auch voll ab. Genau­so macht es auch die Wein­frau Kloos und der DRK-Boy Stein­hei­mer. Kloos gibt auch ihre Brü­he nur gegen sat­te Gewin­ne ab und der lie­be Jör­gy­boy Stein­hei­mer hält sein DRK in der Mono­pol­stel­lung. Jeder Ver­ein mit einer Groß­ver­an­stal­tung muss zu ihm und wird dann abkas­siert, egal wie­viel die Ver­an­stal­tung ein­brach­te oder wie wenig der Ver­ein hat. Bei der Jugend­för­de­rung der Stadt­bhat er auch immer abkas­siert. Und der Weiß hat beim Held geschleimt, solan­ge er ihn für die Schif­fer­ste­cher brauch­te. Als er denen von der Stan­ge ging hat er sich um die auch nicht mehr geküm­mert. Die haben es ihrem Herrn immer nach­ge­macht, abkas­siert bis zum Schluss und jetzt wol­len sie das doch nur ret­ten und ihren schä­bi­gen Kopf.

          • E F

            FR, wenn Sie die unter­schied­li­chen Ziel­grup­pen von The­ra­pie­zen­trum und Fit­ness­stu­dio nicht erken­nen, ist eine Dis­kus­si­on echt sinn­los.

            Machen Sie mal wei­ter mit ihrem ver­all­ge­mei­nern­dem Drauf­ge­haue, ernst neh­men muss man das ja nicht

  10. Cora Navratil

    Das habe ich gera­de im Inter­net gefun­den.

    Ein ers­ter Schritt, doch aus Demo­kra­tie­per­spek­ti­ve wäre uns der Rück­tritt von sei­nem Bun­des­tags­man­dat noch viel wich­ti­ger. Und da sich ja sonst Nichts ändert, freu­en wir uns über jeden wei­te­ren Unter­zeich­ner / Unter­stüt­zer: https://​www​.face​book​.com/​w​e​r​e​n​o​l​i​/​p​o​s​t​s​/​1​8​5​4​3​5​3​0​8​7​9​6​8​378

  11. Frieder Zimmermann

    Einen Tag nach dem Erde­ben prä­sen­tiert sich das poli­ti­sche Oppen­heim als Toll­haus. Bei man­chem Beob­ach­ter, der ges­tern Abend kräf­tig auf den Rück­tritt von Mar­cus Held ange­sto­ßen hat, macht sich heu­te ein böser Kater bemerk­bar.
    Denn wir erken­nen: Mar­cus Held ist nur als Bür­ger­meis­ter und von allen mit der Stadt­füh­rung ver­bun­de­nen Pos­ten zurück getre­ten. Alle ande­ren Pos­ten, die mit Ein­fluss ver­bun­den und die vor allem sehr gur dotiert sind, besetzt er wei­ter.
    Und was noch viel ernüch­tern­der ist: Das Sys­tem Held besteht fort, jeden­falls in Oppen­heim. Die Freu­de über den Rück­tritt des Bür­ger­meis­ters und des Ers­ten Bei­ge­ord­ne­ten schlug des­halb beim Lesen der Mor­gen­zei­tung in blan­kes Ent­set­zen um. Die engs­ten Mit­strei­ter von Mar­cus Held, die treu­es­ten Ver­bün­de­ten, die größ­ten Pro­fi­teu­re sei­nes rechts­wid­ri­gen Han­delns, die aggres­sivs­ten Zuschlä­ger gegen­über Kri­ti­kern und die am Ende feigs­ten Verä­ter ihres Gön­ners und Pro­te­gés glau­ben ernst­haft, sich for­mie­ren und die poli­ti­sche Füh­rung der Stadt über­neh­men zu kön­nen.
    Ste­pha­nie Kloos, die Frau, die Held mas­siv finan­zi­ell begüns­tig­te und die er mehr­fach in lukra­ti­ve poli­ti­sche Ämter heben woll­te und die ihm das bis zuletzt mit uner­schüt­ter­li­cher Loya­li­tät und bis­si­gem Bei­stand dank­te, voll­zieht in dem Moment, da das Ende unaus­weich­lich bevor­steht, den poli­ti­schen Dolch­stoß. Sie ver­lässt mit fünf wei­te­ren Fah­nen­flüch­ti­gen die SPD-Frak­ti­on mit einem melo­dra­ma­ti­schen Auf­tritt des Empö­rens und Ent­set­zens, um weni­ge Stun­den spä­ter zu ver­kün­den, man kön­ne ja wie­der zusam­men rücken. Unfass­bar! Aber lei­der wahr. Die­se Frau glaubt tat­säch­lich, in Oppen­heim noch eine poli­ti­sche Zukunft zu haben. Am Ende träumt sie sogar vom Bür­ger­meis­ter­amt. Man darf ihr das zutrau­en. Das Träu­men, nicht das Amt.
    Jörg Stein­hei­mer, der so nett ist und immer so freund­lich lächelt, Bernd Weiß, der Mann mit dem offe­nen Ohr für Rat suchen­de Bür­ger, und die Frak­ti­ons­ge­nos­sen, die sich von Held jetzt abge­wandt und auf die Sei­te von Frau Kloss gestellt haben, mei­nen im Ernst, sich um das Ver­trau­en und das Man­dat der Bür­ger für poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen in Oppen­heim noch ein­mal bewer­ben zu kön­nen. Die­se Damen und Her­ren waren und sind Teil des Sys­tems Held und all die ande­ren Per­so­nen, die für Held arbei­ten, ihm ihren Job ver­dan­ken, die von ihm mate­ri­ell oder ide­ell pro­fi­tie­ren, die sich von ihm dele­gie­ren und steu­ern las­sen, sind es auch.
    HGO, GWG, Stif­tung Zivil­hos­pi­tal bestehen wei­ter, wer­den wei­ter von Held geführt und sind mit Gefolgs­leu­ten besetzt. Die Tou­ris­mus GmbH besteht fort und zahlt ihrem Geschäfts­füh­rer ein Spit­zen­ge­halt. Plan­gUT und MAP Con­sult sit­zen wei­ter im Rat­haus.
    Held ist weg (ein biss­chen, zunächst ein­mal, auf unbe­stimm­te Zeit …), aber das Sys­tem steht. Herr Stein­hei­mer sagt, es sei „fol­ge­rich­tig, dass Held gegan­gen wur­de“. „Gegan­gen wur­de“? Von wem denn bit­te? Von Stein­hei­mer, Kloos, Sit­tig, Kre­the, Bod­de­ras und Co. doch ganz sicher nicht. Die waren doch all die Jah­re betei­ligt und bei den Gewin­nern. Fol­ge­rich­tig wäre, dass sie Held beim Abgang fol­gen. Aber, so wie es aus­sieht, sind sie bereits dabei sich wie­der zu aus­zu­rich­ten und sich an den Schalt­he­beln der Mcht zu posi­tio­nie­ren.
    Dage­gen wird auch der ehren­wer­te Kreis der acht auf­rech­ten Dis­si­den­ten nicht ankom­men. Wenn die SPD-Frak­ti­on sich wie­der zusam­men­fin­det, und sie wird es, dann hat sie die abso­lu­ten Mehr­heit im Stadt­rat, wird Jörg Stein­hei­mer zum Bür­ger­meis­ter wäh­len, weil Frau Kloos nun wirk­lich nicht ver­mit­tel­bar ist. Herr Sit­tig, Herr Weiß oder ein ande­rer wird Ers­ter Bei­ge­ord­ne­ter. Die bei­den ande­ren blei­ben natür­lich. Und dann wer­den sie ein­fach wei­ter machen. Alles bleibt beim Alten.
    Des­halb muss es mon­tags auf dem Markt­platz wei­ter gehen. Die Paro­le muss dann hei­ßen: Das Sys­tem Held muss weg! Per­so­nen, die jah­re­lang Held blind hin­ter­her gelau­fen sind und von ihm pro­fi­tiert haben, sind nicht geeig­net poli­ti­sche Füh­rungs­auf­ga­ben in Oppen­heim zu über­neh­men! Per­sil­schei­ne darf es nicht geben! Frau Kloos, Herr Stein­hei­mer, Herr Sit­tig, Herr Kre­the usw beken­nen Sie sich zu Ihrer Mit­ver­ant­wor­tung!
    Und Frau Kloos, bit­te, bezeich­nen Sie das Han­deln ande­rer nicht als „uneh­ren­haft“. Das ist so als wür­de Dol­ly Bus­ter einen Auf­tritt von Madon­na „scham­los“ nen­nen. Bit­te tun sie uns das nicht noch­mal an.

    • Gert Frisch

      Dem ist nichts hin­zu­zu­fü­gen – außer viel­leicht: seid wach­sam, es ist noch lan­ge nicht vor­bei, Macht­gier scheint unheil­bar !!

    • Karolinger

      Lie­ber Herr Zim­mer­mann, wie immer glän­zend for­mu­liert und auf den Punkt gebracht.

      Sie spre­chen (schrei­ben) mir aus der See­le, da zu befürch­ten ist, dass es kei­ne Bes­se­rung mit den genann­ten Akteu­ren im Rat geben wird. Einen rich­ti­gen Neu­an­fang und objek­ti­ve wie auch trans­pa­ren­te Auf­ar­bei­tung der vom LRH fest­ge­stell­ten Män­gel wird es nur mit einer Neu­wahl geben. Die gest­ri­gen Ereig­nis­se sehen mir etwas zu geplant, sprich abge­spro­chen aus um sich wei­ter­hin Pos­ten und Pfrün­de zu sichern. Soll­te einer der oben Genann­ten zum BM oder 1. Bei­ge­ord­ne­ten vom Rat gewählt wer­den oder gar Kre­the wei­ter­hin als BM fun­gie­ren, wird in Oppen­heim wohl kei­ne Ruhe ein­keh­ren.

    • Markus Haase

      Genau­so ist es,
      Wir brau­chen von Bür­gern neu gewähl­te Ver­tre­ter.
      Und nicht eine SPD Mehr­heit 2.0, die kon­ti­nu­ier­lich so wei­ter machen.
      Ver­gleich zu Dol­ly Bus­ter passt 😂😂

    • M.D.

      Es läuft ! Mar­cus Held tritt als Vor­sit­zen­der der SPD Oppen­heim zurück !
      Zudem gibt der unter ande­rem wegen eines zwei­fel­haf­ten Grund­stücks­ge­schäfts mas­siv in die Kri­tik gera­te­ne SPD-Poli­ti­ker sei­nen Sitz im Ver­bands­ge­mein­de­rat Rhein-Selz ab und ver­liert damit auch sei­nen Pos­ten als Beauf­trag­ter des Oppen­hei­mer Hal­len­bads. Eben­so tritt Held als Vor­stands­vor­sit­zen­der der Gemein­nüt­zi­gen Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaft (GWG) und als Geschäfts­füh­rer der Haus- und Grund­stücks­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft (HGO) zurück.

      http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​o​p​p​e​n​h​e​i​m​/​m​a​r​c​u​s​-​h​e​l​d​-​t​r​i​t​t​-​a​l​s​-​v​o​r​s​i​t​z​e​n​d​e​r​-​d​e​r​-​s​p​d​-​o​p​p​e​n​h​e​i​m​-​z​u​r​u​e​c​k​_​1​8​5​5​9​1​6​8​.​htm

      p.s kaum in der Stadt was erle­digt, gibt es Neue News 🙂

      • Zeehr

        Wo kann ich mich als Hal­len­bad­be­auf­trag­ter bewer­ben?
        Qua­li­fi­ka­ti­on kann ich nach­wei­sen: ich habe ges­tern daheim Bade­was­ser in die Wan­ne gelas­sen, sie ist dabei nicht über­ge­lau­fen und spä­ter habe ich das Was­ser unfall­frei ablau­fen las­sen. Den Ablauf habe ich mit­tels einer funk­tio­nie­ren­den HUB­vor­rich­tung geschlos­sen und spä­ter geöff­net.
        Herr Pen­zer, habe ich den Job????????
        Bit­te ant­wor­ten Sie an: Badeentchen@​Wasserrattenclub.​de

        • Rupert

          Oh, jemand der denkt wie Held, nicht gut.

          Der Hal­len­bad­be­auf­trag­te ist raus­ge­wor­fe­nes Geld und wird hof­fent­lich nicht wie­der besetzt.

          • Zeehr

            Frech­heit!
            Ich wür­de den Pos­ten so beklei­den, dass es wei­ter­hin zu ordent­li­chen ABFLÜSSEN von Mit­teln käme und wäre inso­fern ein wür­di­ger Nach­fol­ger!

    • Leser

      Die­se Frau glaubt tat­säch­lich, in Oppen­heim noch eine poli­ti­sche Zukunft zu haben. Am Ende träumt sie sogar vom Bür­ger­meis­ter­amt.“

      … jeden­falls durf­te sie um 17 Uhr in den SWR4-Nach­rich­ten im Radio schon den Ter­min 03.06.2018, für die Neu­wahl des Orts­bür­ger­meis­ters ver­kün­den. Frau Kloos scheint eine gesuch­te Gesprächs­part­ne­rin zu sein, wird offen­sicht­lich vom SWR als sol­che ange­se­hen. Wer / Was hat­te sie denn eigent­lich dazu auto­ri­siert, den Wahl­ter­min öffent­lich bei SWR4 bekannt­zu­ge­ben? Wer­den die städ­ti­schen Ver­wal­tungs­ge­schäf­te nicht mehr und offi­zi­ell von Herrn Bei­ge­ord­ne­ten Kre­the wahr­ge­nom­men?

      • M

        Don­ner­wet­ter ! Eine Frak­ti­ons­lo­se aus dem Rat tritt für die Gemein­de nach außen auf.

  12. M.D.

    Ihnen Herr Ruhmöl­ler und allen ande­ren Akteu­ren hin­ter den Kulis­sen ( Mon­tags-Demo, Alter­na­ti­ver Neu­jahrs­emp­fang, alle Leser­mei­nung schrei­ben­den ) noch­mals ein herz­li­ches Dan­ke­schön ! Das gan­ze war längst Über­fäl­lig. Durch die­sen Blog, die AZ wel­che sich mal so lang­sam auf tat­säch­li­che Jour­na­lis­ti­sche Bei­trä­ge beson­nen hat, ist ein Rad in Bewe­gung gekom­men, was nicht mehr zu stop­pen war. Durch das Tei­len Ihrer Bei­trä­ge in FB kam es soweit, das selbst im Kol­le­gen­kreis nach­ge­frat wur­de Ei, was ich den bei Euch los? Lang­sam aber sicher kris­tal­li­siert sich aber durch pri­va­te Gesprä­che her­aus, es schein so ein “ Oppen­heim“ gibt es fast über­all hier im Lan­de. Egal wo die Kol­le­gen her kom­men, dies ken­nen ähn­li­che „Geschich­ten“ von poli­ti­schen Seil­schaf­ten zum „Eigen­nutz“. Es gibt noch viel Auf­zu­klä­ren. Zu der Gesamt­si­tua­ti­on hier vor Ort, schrei­ben Sie genau mei­ne Über­le­gun­gen die wir, welch Zufall ges­tern kurz vor Diens­ten­de noch auf dem Flur dis­ku­tier­ten. Hier liegt soviel im Argen, das eigent­lich eine Per­son von Nöten ist, die unab­hän­gig vom Salär des Ehren­am­tes agie­ren kann und einen Full­time­job stem­men muss. Mit dem „Round Table“ ist ja was in Gang gesetzt wor­den und ich hät­te da auch so eine Idee wer das machen könn­te und imho den nöti­gen “ Back­ground“ dazu besä­ße. Die Hoff­nung stirbt zuletzt, auf zu einem Neu­an­fang !

  13. gerd

    man kann den ‚Whistle.Blowern’ gar­nicht genug dan­ken – ohne deren Initia­ti­ve hät­ten wir nie etwas von all­dem erfah­ren!!!
    Bin mal gespannt, wie es nun mit Pen­zer & Co. wei­ter geht?

  14. Oppenheimer

    Mar­kus Held darf in Oppen­heim kei­ne Rol­le mehr spie­len, auch oder gera­de nicht bei HGO und GWG. Denn deren Namen hat er, um sich die Taschen bei denn Grund­stücks­de­al voll­zu­ma­chen, sug­ge­rie­rend vor­ge­scho­ben und damit miss­braucht.

    Das wird er auch wis­sen, die Sala­mi­tak­tik ist ein Ver­such, ein paar Pfrün­de doch noch behal­ten zu kön­nen (irgend­wie muss er ja auch sei­nen gan­zen Kram zah­len). Sie wird nur nicht funk­tio­nie­ren, aber lei­der war Ein­sicht ja nie sei­ne Stär­ke.

    Und wie es wei­ter­ge­hen soll? Auf jeden Fall auch nicht mit Frau Kloos oder Herrn Sit­tig, Und Kre­the oder Darm­stadt an der Stadt­spit­ze? Wohl kaum, zu sehr mit drin, zu sehr auf den eige­nen Pos­ten schie­lend und oben­drein oft genug eben nicht gewählt von den Oppen­hei­mern. Ein Neu­an­fang wird gar nicht so ein­fach.

  15. Markus Haase

    Held zurück getre­ten, die gespal­te­ne SPD Frak­ti­on rückt wie­der zusam­men, alles beim alten SPD wie­der die Mehr­heit, es sei den es gibt Unstim­mig­kei­ten bei der Ver­ga­be der neu­en Pos­ten.
    Solan­ge wie wir Bür­ger nicht die Mög­lich­keit bekom­men, „NEU ZU WÄHLEN“, wird sich nix ändern.
    Tut uns einen Gefal­len, tre­tet gemein­sam (Par­tei­über­grei­fend) zurück und macht den Weg frei für einen Neu­an­fang.

  16. JPW

    Laut AZ ist der „Held“ von allen Ämtern zurück­ge­tre­ten oder inter­pre­tie­ren die das gan­ze ein­fach mal so???

    http://​www​.all​ge​mei​ne​-zei​tung​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​r​e​g​i​o​n​/​p​a​u​k​e​n​s​c​h​l​a​g​-​k​i​r​s​t​e​n​-​s​t​r​a​s​s​e​r​-​z​u​m​-​r​u​e​c​k​t​r​i​t​t​-​v​o​n​-​m​a​r​c​u​s​-​h​e​l​d​_​1​8​5​5​8​7​3​7​.​htm

    Und Frau Kloos ist schon in den Start­lö­chern um zu über­neh­men, ent­we­der ist sie wirk­lich so Kar­rie­re geil und skru­pel­los oder am ende ist es noch mit ihrem Held so abge­spro­chen, was mich nicht wun­dern wür­de, dann kann er wei­ter­hin die Strip­pen in Oppen­heim zie­hen.…..

    • Hans Leweling

      Wenn Frau Kloos sich eine Mon­tags-Demo unter dem Mot­to ‚Kloos raus’ antun möch­te, nur zu. Wer von den Prot­ago­nis­ten der SPD-Frak­ti­on des Stadt­rats (incl. Herrn Kre­the) glaubt, er könn­te in Oppen­heim in der Zukunft ein poli­ti­sches Amt beglei­ten, muss an Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung lei­den. Ihr habt uns lan­ge genug an der Nase her­um­ge­führt und Helds Machen­schaf­ten unter­stützt, gedeckt und habt euch von Held mit Pos­ten ver­sor­gen las­sen. Es begin­nen bald die Auf­räum­ar­bei­ten, da ist für euch kein Platz mehr.
      Und Frau Kloos, die Ihnen von Held geschenk­ten Stell­platz­ge­büh­ren (22.500 Euro) wer­den Sie auf Jah­re ver­fol­gen. Es sei denn, Sie zei­gen sich ein­sich­tig und zah­len das Geld an die Stadt­kas­se, der es auch zusteht.

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