Ein Sozialdemokrat verlangt die gelebte politische Kultur zurück

Tors­ten Kram hat sich zu Wort gemel­det. Mehr als 25 Jah­re lang hat­te sich der heu­te 51-Jäh­ri­ge für die Sozi­al­de­mo­kra­tie ein­ge­setzt, bei den Jusos und in den ver­schie­dens­ten SPD-Gre­mi­en in der Stadt, in der VG und auf Kreis­ebe­ne, er saß für die SPD im Stadt­rat und im VG-Rat.

2009 schmiss er die Bro­cken hin, als Reak­ti­on auf die Poli­tik von Mar­cus Held, der 2004 Stadt­bür­ger­meis­ter gewor­den war. Krams Begrün­dung lau­te­te damals unter ande­rem:

Zur SPD gehört sicher der Begriff Soli­da­ri­tät. Doch wer Soli­da­ri­tät ein­for­dert, soll­te nicht Kada­ver­ge­hor­sam mei­nen. Ich habe in den letz­ten Jah­ren in der Poli­tik vor Ort oft Bei­spie­le von Selbst­herr­lich­keit, Arro­ganz und feh­len­der Trans­pa­renz erlebt. Und auch, wie Kri­ti­ker aus­ge­grenzt oder sank­tio­niert wer­den soll­ten, und nicht zuletzt, wie die poli­ti­sche Kul­tur gelit­ten hat.“

Jetzt, fast zehn Jah­re spä­ter, hat Kram einen Brief geschrie­ben, vier DinA-4-Sei­ten lang. Er hat ihn bereits vor Wochen an den Oppen­hei­mer SPD-Vor­stand geschickt – und nichts gehört. Des­halb ging er jetzt an die Öffent­lich­keit. Und prompt reagier­te die Par­tei: Tors­ten Kram wur­de zur Sit­zung des Oppen­hei­mer SPD-Vor­stan­des am nächs­ten Mitt­woch ein­ge­la­den.

Fra­ge an Tors­ten Kram: Wur­de er wur­de wirk­lich eingela­den? Oder nicht doch eher vorgela­den? Immer­hin kur­siert seit eini­ger Zeit das Gerücht, man wol­le ihn aus der Par­tei aus­schlie­ßen – auch weil er zu den Mon­tags-Demos gegen den Stadt­bür­ger­meis­ter gehe, und weil er beim alter­na­ti­ven Neu­jahrs­emp­fang gewe­sen sei…

In der Mail steht Ein­la­dung“, beteu­ert Kram. Er wer­de auch an der Sit­zung teil­neh­men, sei­ne Mei­nung offen dar­le­gen und alle Fra­gen beant­wor­ten.

Ange­sichts des Schrei­bens, das er geschrie­ben hat, dürf­ten ihn hit­zi­ge Dis­kus­sio­nen erwar­ten:

Schon damals, bei sei­nem Rück­zug im Jahr 2009, habe er die „Seil­schaf­ten­po­li­tik mit ihren per­so­nel­le Ver­flech­tun­gen und Abhän­gig­keits­struk­tu­ren“ kri­ti­siert, schrieb Tors­ten Kram in sei­nem aktu­el­len Brief an die loka­le SPD. Ende 2008 habe er in einer Vor­stands­sit­zung des SPD-Ver­bands zu Pro­to­koll gege­ben:

Ich kri­ti­sie­re und bekla­ge daher: Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­fi­zi­te und man­geln­de Trans­pa­renz des Vor­sit­zen­den gegen­über dem Vor­stand; selbst­ge­rech­tes Ver­hal­ten des Vor­sit­zen­den und eini­ger sei­ner Mit­strei­ter gegen­über inter­ner und exter­nen Kri­tik; man­gel­haf­ter Umgang unter­ein­an­der und dadurch beding­ter Ver­trau­ens­ver­lust.“

Auch wenn klingt, als sei’s in die­sen Tagen for­mu­liert: Das sag­te Kram, wie gesagt, vor gut zehn Jah­ren. Heu­te schreibt er:

Ich hät­te damals nicht geglaubt, dass die poli­ti­sche Kul­tur in Oppen­heim nach 2009 noch mehr Scha­den neh­men wür­de.“

Das Par­tei­le­ben sei ärmer gewor­den. Wohl gebe es regel­mä­ßig SPD-Ver­eins­fes­te, die natür­lich auch dazu gehör­ten. Aber regel­mä­ßi­ge Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen mit inhalt­li­chen Dis­kus­sio­nen sei­en „seit Jah­ren Fehl­an­zei­ge“. Die zwei­te his­to­ri­sche Nie­der­la­ge im einst siche­ren SPD-Wahl­kreis wer­de nicht auf­ge­ar­bei­tet, Selbst­kri­tik sei bei der hie­si­gen SPD offen­bar ein Fremd­wort. Statt­des­sen sehe man „die Schuld für das Desas­ter vor Ort ein­zig und allein in der sog. ‚Hetz­jagd’ und den sog. ‚Intri­gen’ gegen Mar­cus Held.“

Auch eine Debat­te zum Oppen­heim-Skan­dal sei bis­lang aus­ge­blie­ben: „Bei die­sem aktu­el­len und weit über die regio­na­le Öffent­lich­keit hin­aus beach­te­ten The­ma herrscht in der Oppen­hei­mer SPD das gro­ße Schwei­gen vor und man übt sich statt­des­sen wei­ter in ‚blin­der Soli­da­ri­tät’.“ Tors­ten Kram beklagt eine schwei­gen­de Par­tei­ba­sis ohne jeg­li­chen Fra­ge- und Dis­kus­si­ons­be­darf; er moniert, dass füh­ren­de SPD-Lokal­funk­tio­nä­re „viel lie­ber in die Opfer­rol­le’“ schlüpf­ten und „in jeder kri­ti­schen Bemer­kung eine ‚Kam­pa­gne’ anony­mer Kräf­te“ sähen.

Und wäh­rend sich die SPD gegen jeg­li­che Ver­däch­ti­gun­gen in Bezug auf ihren Bür­ger­meis­ter wehrt, spart die glei­che SPD nicht mit Ver­däch­ti­gun­gen gegen­über Anders­den­ken­den.“ Das sei zu erle­ben gewe­sen in der Aus­ein­an­der­set­zung um den frü­he­ren haupt­amt­li­chen VG-Bei­geord­ne­ten Stork (CDU): Er ken­ne den Mann nicht näher, schreibt Kram, „aber der Umgang mit ihm war nicht nur für mich ein Zei­chen poli­ti­scher ‚Unkul­tur’“.

Kla­re Wor­te eines aner­kann­ten Sozi­al­de­mo­kra­ten. War­um er das alles zu Papier gebracht hat? Die Begrün­dung fin­det sich in sei­nem Schrei­ben – Tors­ten Kram hat eine kla­re Visi­on von loka­ler Poli­tik:

Es geht vor Ort nicht um Ideo­lo­gi­en oder nach dem Ras­ter ‚gut’ und ‚böse’. Es geht dar­um in der Frei­zeit für die Men­schen und die Regi­on etwas Posi­ti­ves zu ent­wi­ckeln. Im fai­ren Wett­be­werb der Ide­en, mit einer Offen­heit und Trans­pa­renz gegen­über den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sowie ihren gewähl­ten Rats­ver­tre­tern aller Frak­tio­nen und schluss­end­lich mit einer geleb­ten poli­ti­schen Kul­tur, die die­sen Namen wie­der ver­dient und am Ende wie­der Lust macht, sich zu betei­li­gen“.

60 Gedanken zu „Ein Sozialdemokrat verlangt die gelebte politische Kultur zurück

  1. Wörrstädter

    Was ist aus dem Gespräch Kram/SPD her­aus­ge­kom­men? Es soll­te doch die­sen Mitt­woch statt­fin­den.

  2. A.S.

    Ich kann nur zustim­men, dass vie­le Bür­ger an der nächs­ten öffent­li­chen Stadt­rats­sit­zung teil­neh­men soll­ten. Ich den­ke die Hel­dia­ner trau­en sich ihren Auf­tritt nur, wenn sie unter sich sind und in Über­zahl. Mal gespannt ob sie auch so unver­schämt agie­ren, wenn sie besorg­ten Bür­gern gegen­über ste­hen.

  3. Stefan Buch

    Wird Zeit, dass ich mich dran­set­ze, über die­ses Pos­sen­spiel im Oppen­hei­mer Rat­haus ein Thea­ter­stück zu schrei­ben. Frei nach Zuck­may­er „Das ver­rück­te Rat­haus“. Das könn­te man die­sen Spät­som­mer bei den so genann­ten „Fest­spie­len“ auf­füh­ren. Die Ver­an­stal­tung wäre bestimmt wegen Über­fül­lung geschlos­sen und bestimmt ein gros­ser Erfolg.

    • Markus Haase

      Dann wür­den sich die Fest­spie­le sicher­lich selbst finan­zie­ren

    • Hans Leweling

      Dann kämen wohl end­lich auch die Viet­na­me­sen, wel­che die gro­ßen Tou­ris­mus-Exper­ten Bod­de­ras und Kre­the nach ihrer Lust­rei­se im ver­gan­ge­nen Som­mer zum viet­na­me­si­schen Bot­schaf­ter ange­kün­digt hat­ten. Aller­dings ist zu ver­mu­ten, dass die Viet­na­me­sen inzwi­schen einen gro­ßen Bogen um Oppen­heim machen, weil sie befürch­ten, auch noch in den Sumpf ums Oppen­hei­mer Rat­haus hin­ein­ge­zo­gen zu wer­den.

  4. E.G.

    Zu der Info von Herrn Haa­se über die gest­ri­ge Sit­zung des Rech­nungs­prü­fungs­aus­schuss:

    1.) das ist ein gefack­ter Beschluss.
    Also ein kla­rer Fall für die Kom­mu­nal­auf­sicht ??
    Wenn es so wei­ter­geht, muss man dort bald das Per­so­nal auf­sto­cken.…

    2.) Ist Ihnen der Hoo­li­gan nament­lich bekannt?
    Er hat also die Mit­glie­der des Rech­nungs­prü­fungs­aus­schus­ses ein­ge­schüch­tert?
    Aber so lan­ge er auf den Tisch haut… Wir ken­nen ja genug Bei­spiel wo man nicht mehr nur auf den Tisch haut…
    Z.B. im Ukrai­ni­schen Par­la­ment ( Rada) schla­gen die Abge­ord­ne­te anders­den­ken­de Abge­ord­ne­te vor lau­fen­der Kame­ra knall­hart nie­der.
    Nach­zu­se­hen im Inter­net.
    Hof­fent­lich wer­den von die­sem beneh­men die­se „Drauf­schla­gers“ die Mit­glie­der des Rech­nungs­prü­fungs­aus­schus­ses nicht ein­ge­schüch­tert.

    • Markus Haase

      Zu 1. Da ken­ne ich mich (in der Kom­mu­nal­po­li­tik) nicht aus. Aber wür­de ich so Rech­nun­gen prü­fen, könn­te ich mor­gen zum Arbeits­amt gehen.
      Zu 2. Ja ist nament­lich bekannt, aber von so einem Ver­hal­ten läßt man sich nicht ein­schüch­tern, glaub ich, ist wie beim Ein­kau­fen mit einem klei­nen Kind und den Süßig­kei­ten an der Kas­se.
      Aber die par­al­le­le zu ande­ren Län­dern könn­te irgend­wann Wirk­lich­keit wer­den.

      • Hans Leweling

        Mit der fla­chen Hand auf den Tisch hau­en erin­nert in der Tat an ein schlecht erzo­ge­nes Kind, das sei­ne Sup­pe nicht essen möch­te. Ist aber nicht sehr ori­gi­nell. Mehr Ein­druck hät­te es gemacht, wenn er sich den ehe­ma­li­gen rus­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Chruscht­schow zum Vor­bild genom­men hät­te. Der hat näm­lich sei­ner­zeit bei einer UN-Voll­ver­samm­lung sei­nen Schuh genom­men und damit auf den Tisch geschla­gen – sowas macht Ein­druck. Mit der fla­chen Hand ist ein­fach nur lächer­lich.

  5. G.K.

    Heu­te ver­öf­fent­licht der ehe­ma­li­ge Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Tho­mas Strit­ter (SPD) aus Ingel­heim einen sehr ehr­li­chen Leser­brief in der AZ und begrün­det am Schluß.

    (…) Ich schrei­be dies, weil ich mich für die­se Vor­gän­ge als lang­jäh­ri­ges Mit­glied der SPD schä­me, auch dafür, dass zustän­di­ge Par­tei­gre­mi­en nicht ein­grei­fen und öffent­lich Stel­lung bezie­hen.“

    Viel­leicht kann jemand die Ver­öf­fent­li­chung ver­lin­ken. Ich hal­te die Gedan­ken für eine gelun­ge­ne und ange­mes­se­ne Dar­stel­lung aber auch deut­li­che Auf­for­de­rung an die Par­tei­spit­ze zum Kri­sen­ma­nage­ment

  6. Markus Haase

    Öffent­li­che Sit­zung des Rech­nungs­prü­fungs Aus­schuß vom 22.01.2018
    Ich war dabei.….….…
    Da wur­den in vori­gen Sit­zun­gen Unter­la­gen gefor­dert und die Ver­tei­lung zuge­si­chert. Ver­teilt wur­den sie jedoch nicht. Bele­ge konn­ten nicht geprüft wer­den, da die Mehr­heit des Aus­schus­ses auf die Bele­ge­prü­fung ver­zich­tet.
    Trotz feh­len­der Unter­la­gen und nicht geprüf­ter Bele­ge beschließt die Mehr­heit die fach­ge­rech­te und ord­nungs­ge­mä­ße Prü­fung.
    Wer soll das nach­voll­zie­hen, mei­ner Mei­nung nach kann man nicht recht­mä­ßig, ord­nungs­ge­mäß und fach­lich prü­fen, wenn man kei­ne Bele­ge und Unter­la­gen vor­ge­legt wer­den.
    Falls es rech­tens ist, habe ich in den letz­ten Jah­ren gegen­über mei­nen Auf­trag­ge­ber und dem Finanz­amt falsch gehan­delt, die­se woll­ten immer alle Bele­ge und Unter­la­gen von mir haben. In Zukunft wer­de ich auf die Vor­ge­hens­wei­se der Stadt Oppen­heim ver­wei­sen.
    Klei­ner Zusatz, was erschre­ckend für mich war, da ruft einer zum Beneh­men wäh­rend der Sit­zung auf, klatscht mit der fla­chen Hand auf dem Tisch und hat dabei ein Gesichts­aus­druck, wie ein Hoo­li­gan. Sowas geht mei­ner Mei­nung über­haupt nicht. Unter Beneh­men ver­ste­he ich was ande­res

    • O.S.

      Wie bit­te? Der Sinn und Zweck eines Rech­nungs­prü­fungs­aus­schus­ses ist doch gera­de die Prü­fung von Rech­nun­gen, wenigs­tens in Stich­pro­ben, damit die Ver­wal­tung anschlie­ßend ent­las­tet wer­den kann. Ist eigent­lich unspek­ta­ku­lär und so ziem­lich das lang­wei­ligs­te, was man sich in der Kom­mu­nal­po­li­tik vor­stel­len kann. Außer in Oppen­heim anschei­nend.

      Ihren Bei­trag, Herr Haa­se, über den Ablauf der Rech­nungs­prü­fung ver­ste­he ich in der Kurz­ver­si­on so:
      Zuge­sag­te Unter­la­gen waren nicht da, egal, kann man auch nichts prü­fen, auch egal, wird schon alles stim­men, also alles in Ord­nung, Ent­las­tung wird erteilt, Unter­schrift für Auf­wands­ent­schä­di­gung, Fei­er­abend. Ist das wirk­lich so oder so ähn­lich abge­lau­fen? Ist man nicht wenigs­tens in der der­zei­ti­gen Situa­ti­on um peni­ble Ord­nungs­ge­mäß­heit bemüht, wenn einem das Was­ser schon bis zu den Augen­brau­en steht?
      Min­des­tens mal Herr Kre­the als Bei­geord­ne­ter und somit Held-Stell­ver­tre­ter war doch auch da. Zumin­dest schreibt er das auf der Face­book-Sei­te der AZ Lands­kro­ne, weil er ja auf sei­nem Wege dort­hin nach eige­nen Anga­ben noch pflicht­be­wusst die Anzahl der Demons­tran­ten vor dem Rat­haus gezählt hat. War ja anschei­nend inter­es­san­ter als die Rech­nungs­prü­fung an sich.
      Also ent­we­der gab es in Oppen­heim nichts ord­nungs­ge­mäß zu prü­fen oder man hat sich damit abge­fun­den, dass die Über­prü­fung eh wie­der durch den Lan­des­rech­nungs­hof vor­ge­nom­men wird.
      Viel­leicht konn­te man sich auch nicht rich­tig kon­zen­trie­ren, weil Herr Dah­lem und sei­ne Mit­strei­ter schein­bar zeit­gleich vor dem Rat­haus zu viel Lärm ver­an­stal­tet haben.
      Und wenn das wirk­lich alles so bei der Rech­nungs­prü­fung abge­lau­fen sein soll­te (ich will das auch gar nicht wirk­lich anzwei­feln), dann war es vor dem Rat­haus noch viel zu lei­se.
      Und in die­sem Zusam­men­hang wenigs­tens auch mal ein Kom­pli­ment an die Stadt­spit­ze: Die gewünsch­te Bele­bung der Oppen­hei­mer Alt­stadt scheint ja wirk­lich zu funk­tio­nie­ren. Wenigs­tens der­zeit mon­tag­abends.

      • Markus Haase

        O. S.
        Ja so in etwa ist es gelau­fen, es haben zwar 3 Per­so­nen ver­sucht dage­gen anzu­ge­hen, ohne Erfolg, wir ken­nen ja die Mehr­heits­ver­hält­nis­se in die­sem Aus­schuß.
        Mei­ner Mei­nung nach, müss­te die­se Prü­fung, von par­tei­lo­sen, unab­hän­gi­gen (nicht im Stadt­rat) Bür­gern vor­ge­nom­men wer­den.
        Ist ja auch deren Geld.

        • O.S.

          Also jeden­falls ganz pri­ma, dass Sie da waren und hier davon berich­tet haben. Vie­len Dank dafür, auch wenn ich den geschil­der­ten Ablauf immer noch nicht fas­sen kann. Das ist ja mehr eine Fast­nachts­sit­zung als eine Aus­schuss­sit­zung.

          Mein Vor­schlag: Neh­men Sie doch ein­fach das nächs­te Mal alle Demons­tran­ten vor der Tür ein­schließ­lich sämt­li­cher Repor­ter und Kame­ras mit in sol­che öffent­li­che Sit­zun­gen.

          Eine gute Gele­gen­heit wäre da wahr­schein­lich die nächs­te Stadt­rats­sit­zung, wo der Bericht der Kas­sen­prü­fung dann vor­ge­stellt wird und auf Basis des­sen dem Bür­ger­meis­ter und sei­nen Bei­geord­ne­ten Ent­las­tung gewährt wer­den soll. Wird dann wohl auch bei die­sen Mehr­heits­ver­hält­nis­sen so gesche­hen.
          Die­se Sit­zung soll­te man dann bes­ser gleich in die Lands­kron­hal­le ver­le­gen. Habe der Pres­se kürz­lich ent­nom­men, dass dar­in ja 400 Leu­te Platz fin­den kön­nen. Da soll­te man dies­mal aber früh kom­men, könn­te eng wer­den …!

    • T-A-M-O

      Do hog­ge, die immer do hog­ge!
      Dess hab­be mer doch schunn immer so gemacht!

      Hat die­se abni­cken­de Hor­de von Lai­en­dar­stel­lern immer noch nicht ver­stan­den um was es da eigent­lich geht? Machen die das im Pri­vat­le­ben auch so und kön­nen die­se nicht wegen Bei­hil­fe zu Straf­ta­ten belangt wer­den oder ist das sogar eine Straf­tat, wenn man ohne Prü­fung von Unter­la­gen die­se für fach­ge­recht und als ord­nungs­ge­mäß geprüft abnickt? Ich gehe doch davon aus, dass die­se dann auch für die Rich­tig­keit unter­schrei­ben müs­sen.

    • MB

      Man kann es nicht nach­voll­zie­hen, was da offen­bar abgeht. Das dies über­haupt rech­tens ist. Vol­len Respekt für die drei Teil­neh­mer, die sich dort regel­mä­ßig als dumm ver­kau­fen las­sen müs­sen. Da es eine öffent­li­che Sit­zung war: war die AZ auch dort zwecks Bericht??
      Uner­träg­lich ist das Auf­tre­ten des Möch­te­gern-Par­tei­lo­sen, der ein kin­di­sches Ver­hal­ten bei Face­book zeigt, indem er ver­sucht die Teil­neh­mer­zahl klein zu reden. Damit zeigt er, dass er gar nichts, rein gar nichts ver­steht und sich selbst für sein Pöst­chen dis­qua­li­fi­ziert. Auch er soll­te zurück tre­ten. So zeigt er nur, dass er in der glei­chen Liga spielt wie die Nier­stei­ner Son­nen­bank-Tan­te und ihre Mit­trol­le, deren IQs unter der Raum­tem­pe­ra­tur lie­gen. Ich fra­ge mich, in wel­chem Umfang die Herr­schaf­ten mit ihrer Unter­schrift haf­ten, mit denen sie die Pseu­do­prü­fung abseg­nen?

    • M

      An alle ver­ant­wort­lich han­deln­den ( und hier sicher mit­le­sen­den) Per­so­nen :

      Immer, wenn man denkt, das ist alles nicht mehr zu top­pen, dann geht in Oppen­heim doch noch eins mehr.

      Wenn das so war,wie hier geschil­dert , dann soll­te man lang­sam alle aus dem Tem­pel jagen, die so etwas mit­ma­chen. Ver­ges­sen, dass Rats-und Aus­schuss­mit­glie­der gewähl­te Volks­ver­tre­ter sind, die u.a. auf die Steu­er­gel­der auf­pas­sen sol­len?!

      Nach die­ser Vor­ge­schich­te und die­ser defi­zi­tä­ren Haus­halts­la­ge mit die­sem Bericht des LRH Bele­ge (!) im Fach­aus­schuss nicht offen zu legen und zu prü­fen, das ist, egal ob es sich um klei­ne­re Ange­le­gen­hei­ten han­deln soll­te oder nicht, ein abso­lu­tes Unding. Hier geht es um was ganz Grund­sätz­li­ches!

      Was den­ken? ? Das ist an Dreis­tig­keit, die ein ums ande­re Mal demons­tra­tiv zur Schau gestellt wird, nicht mehr zu über­bie­ten.
      Und alles ohne per­sön­li­che Kon­se­quen­zen. Geht ja im schlimms­ten Fall nur mit der SPD bei der nächs­ten Wahl heim, gel­le? Macht ihr halt was ande­res. Wein aus fer­nen Län­dern ver­kau­fen oder pre­di­gen oder eine Aus­bil­dung zu Ende oder Grund­stü­cke kau­fen und ver­kau­fen oder so..
      Was schert euch denn der Ruf eurer Par­tei, die gera­de wirk­lich groß­ar­tig für das Land und für sich selbst kämpft und strei­tet?!

      Viel­leicht soll­ten die Vor­de­ren der SPD im Anschluss an die offe­nen Brie­fe mal per­sön­li­che und ein­zel­ne Gesprä­che füh­ren? Hier haben eini­ge in gren­zen­lo­ser Selbst­ge­fäl­lig­keit oder Unzu­läng­lich­keit etwas ver­ges­sen oder nicht ver­stan­den.

      • Frank

        Ich kann nur den Rat an ALLE IM RECHNUNGSPRÜFUNGSAUSSSCHUSS WIE DEN ÜBRIGEN SPD UND IHR NAHESTEHENDEN FUNKTIONSTRÄGERN GEBEN : So schnell es geht zurück­tre­ten und sich zurück­zie­hen. Der Wech­sel in Oppen­heim wird kom­men, die Über­prü­fung aller Vor­gän­ge wird ein­ge­lei­tet. Jeder der sei­ne Unter­schrift geleis­tet hat, wie­der bes­se­ren Wis­sens Hand­lun­gen abseg­ne­te oder sogar selbst beging, wird dafür bezah­len.
        Die Macht von Held, bedingt durch sei­ne Ver­bin­dun­gen ist am Ende. Selbst die Straf­maß­nah­men gegen Anders­den­ken­de in der Ver­gan­gen­heit noch aus Angst oder durch gute Freun­de gedeckt, wird es nicht mehr geben (abge­se­hen durch geis­ti­ge Tief­flie­ger – das letz­te Auf­ge­bot). Den Held­schen Freun­den geht wohl selbst der Arsch auf Grund­eis und sie zie­hen die Hand zurück.
        Ist ein Bod­de­ras oder ein Kre­the stark genug eine Befra­gung durch die Staats­an­walt­schaft zu über­ste­hen ? die wer­den sin­gen wie eine Ler­che !
        Die Betei­lig­ten soll­ten sich über­le­gen, selbst bei der Staats­an­walt­schaft anzu­fra­gen.
        Eine Selbst­an­zei­ge wirkt sich Straf­mil­dernd aus.
        Oder liegt die Ver­schlos­sen­heit eini­ger Per­so­nen evtl. dar­an schon Abspra­chen getrof­fen wur­den ? Man mun­kelt zumin­dest schon : Oppen­hei­mer Genos­sen ver­su­chen bei der Mut­ter­par­tei auf Opfer zu machen und nur der Böse Held ist schuld.….….…..

        • D. Mayer

          Oppen­heims SPD-Vor­stand und SPD-Frak­ti­on sind Opfer ihrer eige­nen Idio­tie. Kei­ne Opfer des bösen Wolf. Nie­mand hat sie gezwun­gen, wie die Schäf­lein mehr und mehr auf selb­stän­di­ges und kri­ti­sches Den­ken zu ver­zich­ten. Oder sich bis zuletzt an die Sei­te von Held zu ket­ten. Sie­he Tors­ten Kram, der zumin­dest für sich selbst – mehr war wohl nicht drin in der SPD Oppen­heim – recht­zei­tig die Reiß­lei­ne gezo­gen hat.

          So wür­de kein glaub­wür­di­ger Neu­auf­bau der SPD Oppen­heim ein­ge­lei­tet wer­den.

    • Markus Mahlerwein

      Genau wie Herr Haa­se habe ich mir die Aus­schuß­sit­zung ange­tan – zumin­dest teil­wei­se.
      Ich habe dabei eine gan­ze Rei­he von Par­al­le­len zu den von mir besuch­ten letz­ten drei Stadt­rats­sit­zun­gen fest­ge­stellt und ein paar neue Aspek­te ken­nen gelernt.

      Par­al­le­le ist, daß der Herr Held sich hin­setzt und meint, er kön­ne mit dem Diplom­ju­ris­ten Kre­the an sei­ner Sei­te nach Belie­ben dazwi­schen­quat­schen und vor allem die Sit­zung lei­ten. Bis ihn einer fragt, wer denn eigent­lich Sit­zungs­lei­ter ist. Denn der Herr Held ist in die­sem Aus­schuß ledig­lich Gast und als sol­cher weder wei­sungs- noch maß­re­ge­lungs­be­fugt. Auch wenn bereits berich­tet wur­de, daß er bei sol­chen Gele­gen­hei­ten ger­ne mal aus sich her­aus­geht und den GRÖBAZ raus­hängt. Das Ler­nen fällt ihm halt doch schwer.

      Par­al­le­le ist wei­ter und wenig über­ra­schend, daß die SPD-Aus­schuß­mit­glie­der wie die­se chi­ne­si­schen Win­ke­kat­zen ganz brav das Pföt­chen heben, wenn der Herr und Meis­ter und sei­ne Zucht­meis­te­rin (die afri­ka­ni­sche Fla­schen­wein­ver­käu­fe­rin und Stell­platz­ab­lö­se­spare­rin Kloos) das Zei­chen geben.

      Neu ist, daß die Herr­schaf­ten von der SPD sich nicht ent­blö­den, mehr von Ihren Lem­min­gen die Hand heben zu las­sen, als stimm­be­rech­tigt im Aus­schuß sind. Ges­tern hät­ten 5 das Pföt­chen heben dür­fen, es taten aber 6. Da saß noch so ein sin­nen­fro­her und ganz über­zeug­ter SPD­ler ent­fernt vom Tisch und hat den Arm in dem ihm antrai­nier­ten Reflex hoch­ge­ris­sen. Wur­de vom Herrn Vor­sit­zen­den Span­gen­berg auch zunächst mit­ge­zählt, als der aber den Stim­men­über­schuß bemerk­te, bat er die SPD-Ver­tre­ter, sich viel­leicht erst­mal einig zu wer­den, wer denn nun abstim­men soll­te. Inso­weit schön, daß der Herr Span­gen­berg auf 9 zäh­len kann.

      Apro­pos: Neu war für mich auch, daß der Vor­sit­zen­de Span­gen­berg im Zusam­men­hang mit einer Antrags­über­mitt­lung per email an ihn erklär­te, er habe schon frü­her dar­auf hin­ge­wie­sen, daß er kei­ne emails lese. Da darf man sich als ver­nunft­be­gab­ter Mensch doch schon mal fra­gen, wes­halb er dann über­haupt eine Mail­adres­se hat und die auch noch den Aus­schuß­kol­le­gen bekannt­gibt. Macht irgend­wie genau­so viel Sinn, wie wenn ein Gericht oder Behör­de zwar einen Brief­kas­ten unter­hält, auf Nach­fra­ge aber mit­teilt, die dort ein­ge­wor­fe­ne Post fal­le direkt durch in den Alt­pa­pier­con­tai­ner oder die Hei­zungs­feue­rung.

      Par­al­lel und gleich­zei­tig neu war das Ver­hal­ten die­ses ganz beson­de­ren „Vogels“, von dem Herr Haa­se schon als „Hoo­li­gan“ berich­tet hat. Die­ses Vögel­chen ist objek­tiv gese­hen ein eher unschein­ba­res Geschöpf, das mei­nes Wis­sens nach mit über 40 immer noch im Azu­bi-Sta­tus ran­giert und inner­halb der Ver­wal­tung und viel­leicht aus Mit­leid oder Berech­nung sei­tens sei­nes Herrn und Meis­ters einen teu­ren Beauf­trag­ten­pos­ten beklei­det, für den wir eigent­lich einen noch teu­re­ren Bei­geord­ne­ten haben. Die­ses Vögel­chen, ein gewis­ser Sit­tich um der Wahr­heit die Ehre zu geben, hat doch tat­säch­lich in einem Anflug von Grö­ßen­wahn und unter Zur­schau­stel­lung eines wahr­haf­tig zur Frat­ze ver­zerr­ten Gesichts mit der fla­chen Hand auf den Tisch gehau­en, um Anders­den­ken­de mund­tot zu machen. Und vom Vor­sit­zen­den Span­gen­berg dazu kein Wort. Mir als Zuschau­er dräng­te sich der Ein­druck auf, daß der Vor­sit­zen­de ent­we­der bar jeg­li­cher Sit­zungs­lei­tungs­qua­li­tä­ten oder sol­cher­lei Ver­hal­ten dort als nor­mal ange­se­hen ist. Zumin­dest, wenn der gro­ße Zam­pa­no mit am Tisch sitzt. Dann kann man sich sowas ja leis­ten. Ganz beson­ders die Abhän­gi­gen, Dank­ba­ren und die Empor­kömm­lin­ge. (Iro­nie aus) Ganz ohne jeg­li­che Iro­nie mei­ne ich mich doch zu erin­nern, daß gera­de die­ser Herr Sit­tich ohne Hem­mun­gen auf Face­book irgend­wel­chen Müll ver­brei­tet, sich in der Sit­zung gebär­det wie toll, aber gleich­zei­tig für Sach­lich­keit und Umgangs­for­men ein­tritt. Scheint vom GRÖBAZ abzu­fär­ben, wenn man sich län­ger in sei­ner Nähe auf­hält. Wie eine anste­cken­de Krank­heit. Der Herr Held macht das auch sehr ger­ne. Im Stadt­rat, den Aus­schüs­sen, bei der HGO und und und.

      Ins­ge­samt hat mir die Zusam­men­schau der drei Stadt­rats­sit­zun­gen und die­ser Aus­schuß­sit­zung klar gemacht, daß es sich bei die­sen Ver­an­stal­tun­gen um von Herrn Held und sei­ner gesam­ten SPD-Stadt­rats­frak­ti­on aus­ge­heck­te und insze­nier­te Schmie­ren­ko­mö­di­en bil­ligs­ter Art han­delt, die ledig­lich der Ver­schleie­rung und Leug­nung der Schand­ta­ten des Herrn Held zu Las­ten der Stadt Oppen­heim die­nen.

      Ein Wort noch zur viel­zi­tier­ten Unschulds­ver­mu­tung.
      Klar gilt die und sogar für jeman­den, der so viel Dreck am ste­cken hat, wie Herr Held.
      Und daß er das tat­säch­lich hat, hat er – ohne vor­her die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den um Erlaub­nis gefragt zu haben – in einer gan­zen Rei­he von Inter­views und Vide­os ganz frei­mü­tig ein­ge­stan­den. Die­se „Geständ­nis­se“ sind doch in der Welt. Und ganz allein auf sein Betrei­ben hin. Wäre an der Zeit, daß die Jus­tiz mal ihre Arbeit macht und dabei ein biß­chen in die Gän­ge kommt. Aber wo kein Wil­le,… .
      Der Herr Held und sein unsäg­li­ches Sys­tem wer­den unter­ge­hen. Und jeder, der mit­ge­macht und pro­fi­tiert hat, wird mit ihm unter­ge­hen. Und kei­ner wird damit davon­kom­men, sei­ne Mit­tä­ter­schaft und sei­ne Ver­ant­wor­tung zu leug­nen.

      • Markus Haase

        Sehr gut Mar­kus, hat­te schon gedacht, ich wäre der ein­zi­ge der die Sit­zung als schlech­tes Bau­ern­thea­ter wahr­ge­nom­men hat.

    • Markus Mahlerwein

      Die Bezeich­nung die­ses Tisch-Klat­schers als „Hoo­li­gan“ kommt der Sache schon recht nahe; ein so vom Haß auf Anders­den­ken­de ver­zerr­tes Gesicht sieht man sonst eher sel­ten. Man soll­te die­sen „Vogel“ aber ein­fach ruhig beim Namen nen­nen: Sit­tig.

      Ich wür­de es sel­ber kaum glau­ben, daß so ein Wich­tig­tu­er sich der­art vor­pu­ber­tär auf­führt. Noch dazu bei einer sol­chen Gele­gen­heit, will sagen öffent­lich.
      Aber ich habs selbst gese­hen.

      Lei­der passt der Herr Sit­tig mit sei­nem Ver­hal­ten so voll und ganz ins Bild der SPD Oppen­heim und des Sys­tems Held.

      • Hans Leweling

        Man fragt sich, wel­che Rol­le Held dem Sit­tig zuge­teilt hat. Da er sich bis­her nicht als gro­ße Leuch­te her­vor­ge­tan hat, kann es ja kei­ne anspruchs­vol­le Auf­ga­be sein. Ich den­ke eher an den ‚Trot­tel der Kom­pa­nie’ oder an den ‚nütz­li­chen Idio­ten’ – bei­de Rol­len beherrscht er pri­ma, Held wir mit ihm zufrie­den sein.
        Die aktu­el­le SPD in Oppen­heim lässt aber auch nichts unver­sucht, um sich auf Jah­re hin­aus unwähl­bar zu machen – eure Nach­fol­ger wer­den lan­ge damit beschäf­tigt sein, die Scher­ben wie­der zusam­men zu kit­ten.

      • Markus Haase

        Ich dach­te, den Namen nen­nen braucht man nicht, wenn man mal die Bil­der auf der „SPD Oppen­heim“ Sei­te anschaut, ist der Gesichts­aus­druck auch im Ruhe­zu­stand so.

        • H. S.

          Oho­ho, Herr Haa­se, muss das sein? Kri­tik an Ver­hal­ten ja, per­sön­li­che Dif­fa­mie­run­gen nein, denn dann sit­zen Sie mit Held im glei­chen Raum.

          • Markus Haase

            Wer Anstand und Bneh­men for­dert und auch selbst lebt, dem wird auch Anstand und Beneh­men ent­ge­gen gebracht.

            Wie es in den Wald.….….….….….…

          • Tom

            Ne Herr Haa­se, eben nicht. Man muss nicht jedes Niveau mit­ge­hen, da kommt nichts Gutes bei raus.

        • Markus Haase

          Tom
          Stimmt, gebe Ihnen recht und zie­he mei­ne Aus­sa­ge zurück.
          Manch­mal ist es schwer, ange­sichts der gan­zen Vor­fäl­le hier, die Zurück­hal­tung zu bewah­ren.

        • Tom

          Nach­voll­zieh­bar. Aber wenn man sich auf deren Niveau run­ter­zie­hen lässt, schla­gen sie einen mit Erfah­rung. 😉

      • Alzeyer

        Hoo­li­gan“

        Hal­lo zusam­men,

        Wer sich so in der Öffent­lich­keit prä­sen­tiert, bei dem darf doch die Fra­ge gestellt wer­den, ob die Möbe­lie­rung im eige­nen Haus­halt noch ok ist.

        Natür­lich passt Herr Sit­tig mit sei­nem Ver­hal­ten abso­lut in die SPD.
        „Sys­tem SPD“ ist Angst schü­ren und Mob­bing betrei­ben.

  7. Norbert Braun

    Das Held sehr wohl das Instru­ment Par­tei­aus­schluß­ver­fah­ren spie­len kann, hat­te er 2006 bewie­sen. Damals woll­te er ein SPD-Mit­glied wegen eines kri­ti­schen Leser­brie­fes aus der Par­tei drän­gen. Erfolg hat­te das PO-Ver­fah­ren zwar nicht, aber die Signa­le waren klar.
    Mit offe­nen Armen wird Tors­ten in der Vor­stands­sit­zung sicher­lich nicht emp­fan­gen.

  8. O.S.

    Sind sol­che Dis­kus­sio­nen nicht alles ein wenig ver­früht?
    Der mir unbe­kann­te Herr Kram hat schein­bar schon vor Jah­ren von Herrn Held abge­wandt, was Man­che wohl erst im Nach­hin­ein als Pflicht sehen, aber zumin­dest mal sein Recht war und ist. Sei­ne Mit­ge­nos­sen in Oppen­heim sind aber bei Herrn Held geblie­ben und ste­hen ihm bis heu­te treu zur Sei­te. Durch sei­ne öffent­li­chen Kri­tik hat er den Image-Scha­den der Oppen­hei­mer SPD noch ver­stärkt. Es gäbe also kei­nen Grund für die SPD, nun auf Herrn Kram zu set­zen. Als unab­hän­gi­ger Kan­di­dat viel­leicht, doch er wäre den­noch als Roter zu erken­nen.
    Ob jetzt Herr Kram (irgend­wie immer noch SPD) oder Herr Pfau (CDU) oder wer auch immer bei der nächs­ten Wahl antritt oder ob über­haupt jemand antritt, das sind Dis­kus­sio­nen, die zum der­zei­ti­gen Zeit­punkt für alle mög­li­chen Gegen­kan­di­da­ten nicht nütz­lich sind.
    Ange­sichts sol­cher Dis­kus­sio­nen wür­de es mich dann nicht sehr wun­dern, wenn es bei der nächs­ten Wahl zu gar kei­nem Amts­wech­sel käme. So wie Herr Held seit fast einem Jahr mit der gan­zen Sache umgeht und dabei durch­aus Unter­stüt­zung erfährt, wüss­te ich nicht, was ihn zu einer Ableh­nung einer erneu­ten Kan­di­da­tur oder sogar einem Rück­tritt ver­an­las­sen soll­te. Die Kanz­le­rin steht ja auch seit über zwei Jah­ren im Dau­er­feu­er ihrer Kri­ti­ker im Inter­net, auf Demons­tra­tio­nen etc. und wird den­noch – min­des­tens mal aus Man­gel an Alter­na­ti­ven – gewählt.

    • Matthias Kuon

      Herrn Held wird der Staats­an­walt bis dahin hof­fent­lich erfolg­reich von der Kan­di­da­ten­lis­te
      gestri­chen haben.

    • Hans Leweling

      Es gibt da schon eini­ge Grün­de, war­um Held im nächs­ten Jahr nicht als BM kan­di­die­ren wird. Kein Poli­ti­ker setzt sich der Schmach aus, bei einer Wahl eine kra­chen­de Nie­der­la­ge zu erlei­den. Und so vie­le SPD Anhän­ger kann Held gar nicht mit Pöst­chen, Ehren­sie­gel und Mak­ler­auf­trä­gen beden­ken, dass es für einen Wahl­sieg reicht. Außer­dem dürf­te in dem ver­blei­ben­den Jahr noch die ein oder ande­re ille­ga­le ‚Hel­den­tat’ ans Tages­licht kom­men. Aber der alles ent­schei­den­de Ein­wand gegen Helds Wie­der­wahl dürf­te in den nächs­ten Mona­ten die Staats­an­walt­schaft vor­brin­gen. Für mich nicht vor­stell­bar, dass Held bei sei­nen viel­fäl­ti­gen Rechts­brü­chen – und das als Voll­ju­rist, unge­scho­ren davon kommt. Wenn’s dumm läuft, wird Held für eine Wie­der­wahl nicht zur Ver­fü­gung ste­hen, weil er ander­wei­tig ‚gebun­den’ ist.

      • M

        Dem kann man sich nur anschlie­ßen.
        Die Viel­zahl an Ver­fah­ren wegen des Ver­dach­tes auf Untreue wird nicht wegen Nichts im Raum ste­hen.
        Und das hohe Gut der Immu­ni­tät wird bei einem BT-Abge­ord­ne­ten sicher nicht wegen Baga­tel­len in Ber­lin auf­ge­ho­ben.
        Und der bemer­kens­wer­te Bericht des LRH ist auch noch nicht auf­ge­ar­bei­tet.
        Und die Grund­stücks­an­ge­le­gen­heit Gra­din­ger /GWG/HGO , bei der es wohl um sehr viel Geld geht, ist auch noch da.
        Erstaun­lich, dass das immer wie­der in den Hin­ter­grund zu rücken scheint.

        Wenn an dem Gerücht über den Grund­stücks­kauf in Ber­lin, von dem hier geschrie­ben wur­de, was dran wäre, könn­te das Pferd von Herrn Held schon gesat­telt sein. Ab in die Abend­son­ne.…?
        Das Las­so der Jus­tiz könn­te aller­dings mit­schwin­gen.

        • Anonymous

          Ich glau­be in Ber­lin haben die auch kein Inter­es­se mehr an einem sol­chen Held(en)!

  9. K. Scherning

    Sehr geehr­ter Herr Pfau,
    sie sind sich da in vie­len Belan­gen sehr Sie­ges­si­cher. Auch stör­te mich schon auf der ers­ten Demo ihre Aus­sa­ge, das Sie als CDU das über­neh­men. Gemeint haben Sie damit, nach Herrn Helds even­tu­el­len Abtre­ten die Amts­ge­schäf­te zu über­neh­men. Oder hat­te ich Sie da irgend wie falsch ver­stan­den? Dazu haben Sie mei­nes Wis­sens aller­dings kei­nen Wäh­ler­auf­trag.
    Nach Herrn Helds Abgang, soll­ten wir Oppen­hei­mer genau über­le­gen, wer da die Nach­fol­ge antre­ten soll, ein wei­ter so kön­nen und wol­len die Oppen­hei­mer mit Sicher­heit nicht.
    Zu benei­den sind die Nach­fol­ger mit Sicher­heit nicht, die hier den gan­zen Müll ent­sor­gen müs­sen und auch noch für die Zukunft einen aus­ge­gli­che­nen Haus­halt erwirt­schaf­ten sol­len.

    • MB

      Ich wün­sche mir einen Neu­an­fang ohne die bis­he­ri­gen Par­tei­en, denn wo das hin­führt, sieht man gera­de auf schmerz­vol­le Wei­se. In der CDU sehe ich kei­nen, der kom­pe­tent genug wäre, das hat mir der etwas blas­se Auf­tritt beim alter­na­ti­ven Neu­jahrs­emp­fang gezeigt und Herrn Darm­stadt haf­tet lei­der immer noch zu sehr die Ver­gan­gen­heit an. Ein ehr­li­cher Neu­an­fang kann nur in einer Bür­ger­lis­te der kom­pe­ten­tes­ten Bür­ger statt­fin­den. Ein Kom­pe­tenz­team, das sei­nen Namen ver­dient und nicht eine Gur­ken­trup­pe alla SPD, bei der ich jedes­mal Trä­nen lachen muss, wenn ich sie mir auf der Web­site anschaue. Herr Kram scheint mir der Rich­ti­ge zu sein. Alt-Oppen­hei­mer, der die Zusam­men­hän­ge ver­steht und dem Oppen­heim am Her­zen liegt. Er sagt zwar, dass er der­zeit kein Amt anstre­be, viel­leicht ja spä­ter, wenn die jet­zi­gen dort hin geschickt wur­den, wo sie her kamen.

    • Jupp

      Offen­bar haben Sie nicht alles ver­stan­den, Frau Scher­ning. Und reden Sie bit­te nicht gon „wir Oppen­hei­mer“, wenn Sie sich mei­nen.

      Das wei­ter so ist zumin­dest mit der CDU nach dem Kre­the-Abgang Geschich­te. Aber klar, Wah­len entsvhei­den über die Len­ker in Oppen­heim, Held ist es hof­fent­lich nicht mehr lan­ge.

      • Anne C.

        @Jupp (sind Sie Jupp 1 oder Jupp 2?)

        Hal­lo Herr Jupp,
        war­um argu­men­tie­ren Sie immer auf Kel­ler-Niveau?
        Was bedeu­tet bei Ihnen „gon“ und „entsvhei­den“?
        Gehö­ren Sie zum Fan-Club Held?
        War­um ändern Sie wöchent­lich Ihre öffent­li­che Mei­nung?

        • Jupp

          Anne C, die Recht­schreib-/Ver­tip­per-Num­mer ist ja mehr als bil­lig, was gon bedeu­tet, bekom­men Sie mit mini­ma­ler Trans­fer­leis­tung hin. Was mei­nen sie mit Jupp 1 oder Jupp 2? Wenn Sie mei­ne Posts ver­folgt hät­ten, kön­nen Sie mei­ne Hal­tung und Mei­nung unschwer erken­nen.

          Und für was steht C noch­mal?

          • Holger

            Hal­lo Jupp,
            das ist KEINE Ant­wort!
            Gehö­ren Sie zum Team-Held – JA oder NEIN (SPD)?
            Auch ich lese Ihre Mei­nung und wun­de­re mich sehr oft – wie der Wind!

            Was bedeu­tet eigent­lich Jupp?

          • Jupp

            @Holger, mei­ne Pos­tings lesen, dann erken­nen Sie mei­ne Hal­tung zum Hel­den. Ihre Ver­wun­de­rung sei Ihnen gegönnt.

            Was bedeu­tet eigent­lich Hol­ger?

          • Jupp

            @Holger, lesen und ver­ste­hen.

            Was bedeu­tet eigen­lich Hol­ger?

  10. Peter Pfau

    @ Wer­ner K.
    Offen­sicht­lich bewusst falsch ver­stan­den. Wir rei­chen auf­rich­ti­gen und anstän­di­gen Men­schen die Hand, um die­ses ver­gif­te­te poli­ti­sche Kli­ma zu besei­ti­gen und schlie­ßen dabei kei­ne Par­tei aus. Wir sind nicht wie Held & Co.!

  11. S. R.

    Kann WernerK und NLL nur zustim­men. Hier wird sehr rei­ße­risch „berich­tet“.

    • D. Mayer

      Nun ja, es kei­ne Zei­tung mit Abo-Kun­den… Es ist ein Inter­net­blog, so dass eine „rei­ße­ri­sche“ Mach­art für mich ent­schul­digt wer­den kann. Dafür wer­den wir hier im Gegen­satz zu den Redak­tio­nen des Ver­la­ges Rhein-Main mit inves­ti­ga­ti­ve­ren Jour­na­lis­mus belohnt!

      Zum Par­tei­au­schluss­ver­fah­ren:

      So ein­fach geht das nicht, wie es sich man­che in der SPD Oppen­heim in ihren wahr­schein­li­chen Wunsch­träu­men wün­schen. Die bei­den Ver­fah­ren gegen den Genos­sen Thi­lo Sar­ra­zin sind zum Bei­spiel jeweils abge­lehnt wor­den.

      Für Mar­cus Held aber könn­te es bei einem Par­tei­aus­schluss­ver­fah­ren in der Zukunft enger wer­den. Even­tu­ell soll­te Tors­ten Kram „zuvor­kom­mend“ ein Par­tei­au­schluss für Mar­cus Held bean­tra­gen. Er kann authen­tisch aus dem par­tei­schä­di­gen­den Innen­le­ben der SPD Oppen­heim berich­ten.

    • Tim

      Echt? Haben Sie ein paar Bei­spiel für rei­ße­ri­sche Berich­te?

  12. Markus Haase

    Viel­leicht, bekommt Herr Kram ja den neu aus­ge­schrie­be­nen Pos­ten, im Vor­zim­mer des Bür­ger­meis­ters ange­bo­ten, den ja mal ursprüng­lich, der auf Zeit­ver­trag, ein­ge­stell­te, inzwi­schen als Park­platz Wäch­ter ein­ge­stell­te Herrn P. Besetz­te.
    Per­so­nal kos­tet ja nix.

  13. D. Mayer

    Hof­fent­lich mel­den sich wei­te­re Genos­se aus Oppen­heim kri­tisch zu Wort, um zu ret­ten, was am Ruf der SPD Oppen­heim für die über­nächs­ten Kom­mu­nal­wah­len & Co über­haupt noch zu ret­ten ist.

    Wenn der ehe­ma­li­ge Land­rat Claus Schick ein biß­chen jour­na­lis­ti­sche Kri­tik als das Schü­ren eines Pogroms bezeich­net, darf mich Tors­ten Kram an die Autoren der Inne­ren Emi­gra­ti­on wie zum Bei­spiel Ricar­da Huch oder Erich Käst­ner erin­nern? Oder bes­ser: An Kas­san­dra und ihre soge­nann­ten Kas­san­dra­ru­fe.

    Und aus der SPD Oppen­heim aus­zu­tre­ten, wäre für Tors­ten Kram sicher­lich leich­ter gewe­sen, wie geäch­tet in ihr Mit­glied zu blei­ben. Des­halb heben sich sei­ne Prin­zi­pi­en­treue und sei­ne Ver­bun­den­heit zur Sozi­al­de­mo­kra­tie wohl­tu­end ab. Mar­cus Held denkt ja gar nicht dar­an, als Bür­ger­meis­ter zurück- oder wenigs­tens im Wahl­kreis öffent­lich kür­z­er­zu­tre­ten. Sie­he Micha­el Hart­mann, der sich psy­chisch krank­schrei­ben ließ.

    Ob Tors­ten Kram die SPD Oppen­heim neu auf­bau­en kann, darf und möch­te… Bür­ger­meis­ter kann und wird Tors­ten Kram aber nie wer­den – dafür haben Held­sche Jün­ger schon zur Genü­ge mit ihrem Kada­ver­ge­hor­sam aus falsch ver­stan­de­ner Soli­da­ri­tät gesorgt. Lei­der.

  14. Werner K.

    Ist doch klar, dass die CDU schwa­chen SPD-Mit­glie­dern die Hand schüt­teln will. Da ist die Mehr­heit sicher

    • Tim

      Wen mei­nen Sie mit schwa­chen SPD-Mit­glie­dern, Wer­ner K? Wie das geht von wegen schwa­che Mut­glie­der umar­men, führt momen­tan nur die SPD vor, Stich­wort Kre­the

  15. nll

    Also aus der Par­tei aus­schlies­sen kann ein Mar­cus Held oder der Rest der Oppen­hei­mer SPD sowie­so nicht ver­ste­he daher die­se pole­mi­sche Aus­sa­ge über Aus­schluss­ge­rüch­te nicht! Sehr unsach­lich und jour­na­lis­tisch kei­nes­falls gut.

  16. Peter Pfau

    Mei­nen Respekt habe ich Herrn Kram bereits bekun­det. Er ist einer der weni­gen bekann­ten SPD-Lokal­grö­ßen, mit dem ein Neu­an­fang glü­cken könn­te. Alle Vor­stands- und Frak­ti­ons­mit­glie­der sind durch eige­nes Ver­hal­ten ver­brannt. Soll­te Herr Kram wei­ter­hin in der SPD blei­ben und gar in vor­ders­ter Linie, so rei­che ich ihm ger­ne die Hand.
    Mein Ver­trau­en hat er.

  17. Bernd Harth-Brinkmann

    ich habe fast den Glau­ben ver­lo­ren end­lich ein­mal ein Poli­ti­ker der SPD der die­se Bezeich­nung auch ver­dient.
    dan­ke Herr Kram!

    Alle ande­rern Raff­gie­ri­ge Hel­den und Kon­sor­ten kön­nen sich mal hier eine Schei­be abschnei­den..

  18. Stefan Buch

    Thors­ten Kram als Stadt­bür­ger­meis­ter! Das wäre doch was! Aber lei­der sind wir von ver­nünf­ti­gen Lösun­gen noch weit ent­fernt!

    (Übri­gens, ab sofort kom­men­tie­re ich hier mit Klar­na­men (auch wenn man mir zu Hau­se die Schei­ben ein­schmeißt))

    • Markus Haase

      Sehr gut
      Bei mir ist bis­her noch alles ganz geblie­ben 😉

  19. Markus Haase

    Respekt, für die muti­gen Wor­te Tors­ten, lei­der gibt es von dei­ner Sor­te zu weni­ge in der Oppen­hei­mer SPD.
    Viel Erfolg beim Tri­bu­nal.

  20. J.

    Es geht vor Ort nicht um Ideo­lo­gi­en oder nach dem Ras­ter ‚gut’ und ‚böse’. Es geht dar­um in der Frei­zeit für die Men­schen und die Regi­on etwas Posi­ti­ves zu ent­wi­ckeln. Im fai­ren Wett­be­werb der Ide­en, mit einer Offen­heit und Trans­pa­renz gegen­über den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sowie ihren gewähl­ten Rats­ver­tre­tern aller Frak­tio­nen und schluss­end­lich mit einer geleb­ten poli­ti­schen Kul­tur, die die­sen Namen wie­der ver­dient und am Ende wie­der Lust macht, sich zu betei­li­gen“.

    Wow- wel­che Sät­ze die der „zurück­ge­kehr­te“ T. Kram der SPD Oppen­heim ins Las­ten­heft schreibt. Ger­ne erwäh­ne ich, dass die­se Sät­ze auch genau­so nach Nier­stein und anders­wo hin pas­sen.

    10 Jah­re hat er sich wegen dem Hel­den aus der Poli­tik zurück gezo­gen, jetzt scheint er wie­der da.
    Zu ger­ne wäre ich Mäus­chen bei der Sit­zung des SPD Vor­stands-

  21. BJ

    Dan­ke, Herr Kram. Sie erin­nern mich an einen Poli­ti­ker vom Cha­rak­ter von Herr Hage­mann, der sei­nen Job jahr­zehn­te­lang vor­bild­lich und unei­gen­nüt­zig erle­digt hat! Wei­ter so!

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