Der erste steht auf: Sven Frank will Stadtbürgermeister werden

Kommt jetzt Bewe­gung in die Oppen­hei­mer Lokal­po­li­tik? Ein selb­stän­di­ger The­ra­peut und Coach will nicht län­ger untä­tig der ver­filz­ten und ver­fah­re­nen Rat­haus­füh­rung zuschau­en. Er greift an: Der 43-jäh­ri­ge Sven Frank teil­te ges­tern mit, dass er im nächs­ten Jahr bei der Wahl für das Amt des Stadt­bür­ger­meis­ters kan­di­die­ren wol­le. Der Hyp­no­ana­ly­ti­ker mit eige­ner Pra­xis hat ganz kla­re Vor­stel­lun­gen von der Zukunft des rhein­hes­si­schen Städt­chens. Aller­dings muss er noch ein Pro­blem lösen.

Es war an die­sem Don­ners­tag, im Rat­haus war wie­der Bür­ger­sprech­stun­de. Dies­mal saßen da, in Ver­tre­tung des erkrank­ten Stadt­bür­ger­meis­ters, der Zwei­te Bei­ge­ord­ne­te Hel­mut Kre­the und der Bür­ger­be­auf­trag­te Bernd Weiß. Als Sven Frank zu ihnen vor­ge­las­sen wur­de und ihnen sei­ne Plä­ne offen­bar­te, sol­len die Her­ren sicht­lich über­rascht reagiert haben. Und sehr reser­viert.

Ich will Stadt­bür­ger­meis­ter von Oppen­heim wer­den“, teil­te Sven Frank ihnen mit. Und frag­te: „Was muss ich dafür tun?“

Sie guck­ten schon etwas komisch“, erzähl­te er spä­ter. „Vor allem Kre­the fand das gar nicht gut. Er sag­te, das Amt bedeu­te ganz viel Arbeit, und es gebe auch nur eine sehr klei­ne Auf­wands­ent­schä­di­gung…“

Das konn­te Sven Frank nicht wirk­lich über­ra­schen, er meint es ernst. Er hat­te sich bereits bei der Ver­wal­tung der Ver­bands­ge­mein­de erkun­digt: 60 Unter­schrif­ten müs­se er ein­sam­meln, sagt er. „In der VG-Ver­wal­tung gab man mir auch den Rat, die Unter­schrif­ten­lis­te nicht im Rat­haus abzu­ge­ben, son­dern direkt im Ron­do – wegen der Ver­trau­lich­keit.“ Ein guter Tipp – der VG-Mit­ar­bei­ter scheint die Ver­hält­nis­se in der Oppen­hei­mer Stadt­füh­rung zu ken­nen.

Wer ist die­ser Sven Frank, der die fest­ge­fah­re­nen poli­ti­schen Krei­se in der skan­dalum­tos­ten Krö­ten­brun­nen­stadt auf­mi­schen will? Der schon mit der Ankün­di­gung sei­ner Kan­di­da­tur hek­ti­sche Tele­fo­na­te in SPD-Krei­sen der gan­zen Regi­on aus­lös­te und auch loka­le Oppo­si­ti­ons­po­li­ti­ker auf­schreck­te: Kann die­ser Mann wirk­lich ein ernst zu neh­men­der Kan­di­dat wer­den?

Frank ist ver­hei­ra­tet, sei­ne Ehe­frau ist Logo­pä­din, bei­de haben einen ein­jäh­ri­gen Sohn. In Oppen­heim betreibt er in der Krä­mer­stra­ße 30 eine Hyp­no­se­pra­xis. Sein Schwer­punkt lie­ge auf Busi­ness-Coa­ching und Fremd­spra­chen-Erler­nen, sagt er, natür­lich durch „künst­lich erzeug­ten par­ti­el­len Schlaf in Ver­bin­dung mit einem ver­än­der­ten Bewusst­seins­zu­stand“, wie eine Defi­ni­ti­on von Hyp­no­se lau­tet.

Ein Foto aus der PR-Abtei­lung: Sven Frank, der Hyp­no­ana­ly­ti­ker. (Foto: GreatLife.Books)

Mit ihm zusam­men arbei­tet Sonia Oli­vei­ra, er sagt: „Sie hat sich auf Hyp­no­se für Frau­en spe­zia­li­siert – unter ande­rem Rau­cher­ent­wöh­nung, Abneh­men, Geburts­vor­be­rei­tung. Außer­dem bie­tet sie Kin­der­hyp­no­se zur Lern- und Leis­tungs­stei­ge­rung.“

Der gebür­ti­ge Han­no­ve­ra­ner sagt, er habe in Irland eine drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung in medi­zi­ni­scher und ana­ly­ti­scher Hyp­no­se absol­viert; sein Berufs­be­zeich­nung lau­te Hyp­no­ana­ly­ti­ker. Außer­dem sei er als Heil­prak­ti­ker für Psy­cho­the­ra­pie zuge­las­sen Auf sei­ner Web­sei­te ver­kün­det er selbst­be­wusst: „Ich hyp­no­ti­sie­re seit dem Jahr 2000 jähr­lich im Durch­schnitt 1.000 Men­schen. Ich habe mich in mei­ner Pra­xis in Oppen­heim auf die Arbeit mit Hyp­no­se spe­zia­li­siert, und es gibt im deutsch­spra­chi­gen Raum nie­man­den, der in ana­ly­ti­scher Hyp­no­se bes­ser aus­ge­bil­det ist als ich.“

Soweit der Job. Und war­um künf­tig auch noch Stadt­bür­ger­meis­ter?

Frank: „Ich woll­te schon immer am Stadt­le­ben teil­neh­men, will mich ein­brin­gen.“ Als er erst­mals nach Oppen­heim kam, habe man ihm gesagt, man müs­se, wenn man als Selb­stän­di­ger in der Stadt klar­kom­men wol­le, dem Gewer­be­ver­ein bei­tre­ten, dem Gesangs­ver­ein, dem Fuß­ball­ver­ein oder aber der SPD. Sin­gen und Fuß­ball­spie­len woll­te er nicht, sich par­tei­po­li­tisch bin­den auch nicht – also sei er dem Gewer­be­ver­ein bei­ge­tre­ten. „Doch ich muss­te fest­stel­len, dass da nicht viel läuft.“ Wes­halb er wie­der aus­ge­tre­ten sei.

Dann platz­te der Oppen­heim-Skan­dal auf wie ein Eiter­ge­schwür, da habe er gedacht: „Ent­we­der ducke ich mich wei­ter­hin weg – oder unter­neh­me jetzt etwas.“ Er lie­be die Stadt und die Regi­on, er habe vie­le Gedan­ken zur Bele­bung der Alt­stadt, Plä­ne zur bes­se­ren Inte­gra­ti­on von Flücht­lin­gen…

Frank, ein­mal ange­fan­gen, spru­delt vor Ide­en. „Die Oppen­hei­mer müs­sen wie­der stolz auf ihre Stadt wer­den“, sagt er auch, „und die Tou­ris­ten müs­sen sich hier wohl füh­len“. Vie­le sei­ner Kli­en­ten, die meist von aus­wärts kämen, genös­sen es, ein paar Tage in Oppen­heim zu sein. „Aber die Alt­stadt, sagen sie immer wie­der, die sei ja tot wie eine Geis­ter­stadt.“

In einem Jahr ist Bür­ger­meis­ter­wahl, bis dahin hat er nun Zeit: Kon­zep­te müs­sen her. Plä­ne. Vor­schlä­ge. Er braucht vie­le Unter­stüt­zer. Und vor allem muss er ein Pro­blem lösen: Er arbei­tet zwar in Oppen­heim, doch er wohnt in Sel­zen. Für ehren­amt­li­che Orts­bür­ger­meis­ter aber gilt die Resi­denz­pflicht. Frank muss also, wenn er als Kan­di­dat über­haupt zuge­las­sen wer­den will, in Oppen­heim sei­nen ers­ten Wohn­sitz haben.

Der Mann lacht: „Ich habe noch gut ein Jahr Zeit, das krie­gen wir hin, da habe ich kei­ne Beden­ken.“ Jetzt erst ein­mal anfan­gen, durch­star­ten: Eine Face­book­sei­te hat er schon, der Sei­ten­na­me ist Pro­gramm: „Oppen­heim braucht einen neu­en Bür­ger­meis­ter“.

Auf die­ser Face­book-Sei­te kön­ne man ihn dem­nächst ken­nen­ler­nen und sei­nen Gedan­ken und Plä­nen für Oppen­heim fol­gen, sagt er. Wer den Mann direkt erle­ben möch­te: Er wer­de sei­ne Pra­xis in der Krä­mer­stra­ße ab März regel­mä­ßig für Bür­ger­sprech­stun­den öff­nen, sagt Frank. „Ich will wis­sen, was die Men­schen bewegt. Poli­tik muss für die Bür­ger da sein – nicht umge­kehrt. Auch in Oppen­heim.“

40 Gedanken zu „Der erste steht auf: Sven Frank will Stadtbürgermeister werden

  1. G.K.

    Also ich weiß nicht so recht, was ich von die­ser „Bewer­bung“ hal­ten soll.

    Das Ange­bot hier und auch der Face­bookauf­trtitt erin­nern mich bis­lang mehr an eine Mar­ke­ting-Stra­te­gie für die Hyp­no­se­pra­xis als an eine Kan­di­da­tur mit Herz­blut.

    Wenn ich mir den Face­book-Auf­tritt durch die Bril­le eines „Per­so­na­lers“ anschaue, dann fällt mir z.B. gleich das „Stu­di­um“ auf (ohne aka­de­mi­schen Abschluß?), die „Betei­li­gung“ an der Ret­tungs­dienst­schu­le, das „Inter­es­se“ an dem Mann­hei­mer Pro­jekt.
    Alles so Wort­hül­sen und Dar­stel­lungs­flos­keln, die ja nun gera­de die Stadt so sehr ent­zwei­en. Das ist so als wenn ein Herr S. auf sei­nem Pro­fil schreibt, er hät­te eine not­fall­me­di­zi­ni­sche Aus­bil­dung und die mit einem Ers­te-Hil­fe-Kurs belegt oder jemand als Beauf­tra­ger auf den Putz haut und sich über sei­nen frag­wür­di­gen Titel defi­niert
    … und dann das plötz­li­che Inter­es­se an der Stadt­po­li­tik in Oppen­heim, wo er der­zeit zumin­dest noch nicht ein­mal wahl­fä­hig ist. Das über­zeugt mich bis­lang nicht wirk­lich. Im Gemein­de­rat Sel­zen ging und geht es es zuwei­len hoch her. Da wäre Platz für ers­te kom­mu­nal­po­li­ti­sche Spo­ren und Erfah­run­gen.

    Ver­ste­hen Sie mich alle bit­te nicht falsch. Ich glau­be Oppen­heim hat jeman­den ver­dient, der in der jet­zi­gen Situa­ti­on Sach- und Fach­ver­stand par­tei­los und unpar­tei­isch ein­brin­gen kann. Und ich fin­de es noch ver­früht, jetzt schon Kan­di­da­ten und Kan­di­da­tu­ren zu schü­ren.

    Aber even­tu­ell täu­schen mich mei­ne Gefüh­le. Wer weiß?

    Für die VG wün­sche ich mir eben­falls einen wirk­lich unab­hän­gi­gen Fach­mann, der mal auf­räumt und für „Klar Schiff“ sorgt. Der soll­te eben­falls par­tei­un­ab­hän­gig als wirk­li­cher VERWALTUNGSCHEF und BÜR­GER­meis­ter nach Recht und Gesetz, unge­hin­dert von Par­tei­en­filz und Seil­schaf­ten, einen Neu­an­fang berei­ten und nach der Wahl­pe­ri­ode den Par­tei­en das Feld über­ge­ben. Der Vor­teil wäre, dass die Par­tei­en sich dann mal unter­ein­an­der abstim­men müss­ten und zur sach­li­chen Dis­kus­si­on zhu­rück fän­den.

    Even­tu­ell sehe ich das zu blau­äu­gig.

    • Ichmalwieder

      Nein, liebe/r G.K., Sie sehen das gar nicht blau­äu­ig. Sie sehen das, wie man das gemein­hin sieht. Und da Sie ja „Per­so­na­ler“ sind, ist eine Bewer­bung von Herrn Frank natür­lich „unsäg­lich“. Das war übri­gens auch mein ers­ter Gedan­ke: „Oh, je, ein Hyp­no­fuz­zi, der rennt aber in Oppen­heim an die ers­te Wand“. Und vor allem so früh. Und ohne Not.

      Ich muss vor­erst ein­mal vor­aus­schi­cken, dass ich von Herrn Frank noch nie etwas gehört habe, ihn nicht ken­ne usw. und so fort, das soll aus­drü­cken, dass hier nicht als Miet­maul tätig bin.

      Ich habe stu­diert mit Abschluss-Dipls von Uni­ver­si­tä­ten und war lan­ge Jah­re in Lei­tun­gen tätig. Aber Ver­wal­tungs­kom­pe­tenz … vor allem für Gemein­den oder Kom­mu­nen, hat­te ich z.B. nie. Die Funk­ti­on des Orts­bür­ger­meis­ters wür­de ich mir zwar zutrau­en – aber nicht wol­len. Als es rich­tig „zur Sache“ ging frag­te ich mei­ne Frau, (zwei Diplo­me – in halb/öffentlicher Tätig­keit seit 20 Jah­re lei­tend – bis zum Bund), ob Sie nicht hier in Oppen­heim „den Bür­ger­meis­ter machen will“ – sie hat alle Qua­li­fi­ka­tio­nen und die Erfah­rung, kann von Links bis Rechts umge­hen, kennt Kom­mu­nen, Län­der usw. war das Ergeb­nis:

      Sie fand die Auf­ga­be zwar reiz­voll, dass Salär sprengt jedoch unse­ren Haus­halt – nach unten. Auch der Vor­schlag der Bäder­be­auf­trag­ten konn­te sie nicht locken. (Das war jetzt unan­ge­bracht, aber wahr). Und dass ich sie nie mehr sehe, weil sie auf jedem Fest auf­tau­chen muss (soll­te!), das macht das auch schwer.

      Kurz gesagt, das, was hier gefor­dert wird: Ver­wal­tungs­kom­pe­tenz, Erfah­rung im öffent­li­chen Bereich (am Bes­ten lan­ge Erfah­rung) usw., eine Stadt nach vor­ne brin­gen, mit Ide­en und Vor­schlä­gen und Anwe­sen­heit bei jedem Fest ist, ehren­amt­lich eigent­lich nicht zu stem­men. Und 2000 Ver­gü­tung reißt es nicht.

      Nun gibt es sicher Per­so­nen, die aus fami­liä­ren Grün­den Geld haben und ger­ne etwas Aner­ken­nung hät­ten. Für die ist die­ser Beruf sicher rich­tig. Da reicht auch die­ser Beruf, ohne Vor­stands­pos­ten in Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten usw. Wenn ein BM das in Oppen­heim stemmt, ohne die gan­zen Pöst­chen und Fami­lie, da ist es doch ehren­haft – oder klug – einen zu neh­men, der … 4x2-3 Sit­zun­gen 4.000 erzielt.

      Das mag vie­len Oppen­hei­mer fern lie­gen, aber auch Bera­ter im Bereich Psy­cho­lo­gie oder Hyp­no­the­ra­pie kön­nen sich nicht ein­fach mit einem Tages­satz so hin­stel­len. Wer das kann, ok. Da gibt es weni­ge. Aber immer­hin. Wenn Herr Frank jetzt sagt, er will das machen und sich dar­auf vor­be­rei­ten, dann glau­be ich ihm das. Ver­gesst nicht, wir haben z.Zt. meh­re­re Voll­ju­ris­ten, die nach LRH-Bericht die Grund­re­geln ent­we­der nicht ver­stan­den, dann aber zumin­dest nicht befolgt haben. Aber jetzt hängt die Lat­te ganz hoch!!!

      Ich stel­le mir einen Grund­stücks­ver­kauf aus Oppen­heim unter Herrn Frank (in den ers­ten 3 Mona­ten) so vor:

      Da gibt es ein Gelän­de, das will einer ver­kau­fen.
      Frank: ich glau­be, dass darf nur die VG, soll ich den Kon­takt machen?

      Und schon vor­bei.

      Und sonst macht er sich Gedan­ken um Men­schen und Bür­ger und Stadt­ent­wick­lung usw. Eine Sekre­tä­rin wird er wohl bekom­men.

      Not­falls hel­fe ich im (oder jedem anderen/anderer auch – ohne Salär).

      Herr Frank wur­de even­tu­ell unglück­lich dar­ge­stellt (der Selbst­hyp­no­ti­seur) lt. Herrn Kre­thi … aber das der dumm geguckt hat glau­be ich eher dem Herrn Frank. Also, Chan­ce Glück­auf.

      Das waren mei­ne 2 Cent, um Herrn Frank als ers­tem nicht gleich als Buz­zi abzu­tun. Es kann ja eine gute Chan­ce sein, mal einen Men­schen­gu­cker im Ort zu haben, denn:

      die Ver­wal­tungs­pro­fis der VG kön­nen ihn ja not­falls bera­ten und über sei­ne Ent­schei­dun­gen „wachen“.

      Dann passt das auch mit dem Orts­bür­ger­meis­ter.

      • G.K.

        Vie­len Dank für Ihre inte­res­an­te Rück­mel­dung., ICHMALWIEDER.

        Ich bin als Jurist, Ver­wal­tungs- und Ver­wal­tungs­be­triebs­wirt in einer öffent­li­chen Ver­wal­tung auf die­sem Pla­ne­ten unter­wegs, darf mich aber ab und an mal mit Per­so­nal­an­ge­le­gen­hei­ten, wie Bewer­bun­gen beschäf­ti­gen. Dabei fal­len mir immer wie­der die von mir erwähn­ten Flos­keln und Dar­stel­lun­gen bei Bewer­bun­gen auf, die bei einer nähe­ren Prü­fung die erreg­ten Erwar­tun­gen nicht bele­gen.

        Ich stim­me Ihnen voll zu, dass „Öffent­li­che Ver­wal­tung“ ein sehr spe­zi­el­les Fach­ge­biet ist, wo sich so man­cher nur noch weg duckt (Ich habe mich zB beim Steu­er­recht „weg geduckt“, das ist eben­so spe­zi­ell).
        Da braucht es die Rücken­de­ckung von Spe­zia­lis­ten, was ja über­haupt nicht schlimm ist. Nur wenn die Bera­ter in Tei­len nicht funk­tio­nie­ren oder sogar zum Teil des Sys­tems wer­den, dann steht man selbst als Neu­ling auf ganz dün­nem Eis.

        Des­we­gen mei­ne Idee: erst ein­mal durch eine poli­tisch unab­hän­gi­ge qua­li­fi­zier­te Lei­tung von der VG her auf­räu­men und die Basis für einen Neu­an­fang schaf­fen. Die­se Lei­tung müss­te sich eben nicht, wie Sie rich­tig ver­mu­ten, das Jahr über auf Stim­men­fang bege­ben und in der Zei­tung ablich­ten las­sen, wenn ein Feu­er­wehr­fahr­zeug einen neu­en Satz Rei­fen bekommt oder der Fuß­ball­ver­ein eine neue Ball­luft­pum­pe.
        Ganz neben­bei wer­den durch die­se Selbst­dar­stel­lun­gen mei­ner Mei­nung nach den eigent­lich zu ehren­den Men­schen die Platt­for­men ent­zo­gen. Denn dann ist nicht mehr der jewei­li­ge Ver­ein oder die Insti­tu­ti­on im Vor­der­grund son­dern der Poli­ti­ker.…

        Aber dafür gibt es dann zum „Aus­gleich“ einen Jah­res­emp­fang bei der Kom­mu­ne. STOPP: da ste­hen die Poli­ti­ker ja auch wie­der in der ers­ten Rei­he und fei­ern SICH.…..

        Oder war­um wer­den bei einem „Spa­ten­stich“ nicht ein­mal die Sach­be­ar­bei­te­rin­nen und Sach­be­ar­bei­ter in den Vor­der­grund gestellt, die mit ihrer Arbeit das Pro­jekt über­haupt erst ermög­li­chen? Deren Aner­ken­nung liegt dar­in, dass der Bür­ger­meis­ter, laut Bericht, den Betriebs­aus­flug spon­sern lässt .…

        Was ich sagen will: etwas mehr Demut und die öffent­li­che Aner­ken­nung an die­je­ni­gen, die es im Ein­zel­fall betrifft, wür­de uns allen als Gemein­schaft ganz gut tun und auch das Ehren­amt bestär­ken.

        • M

          Egal ob Kan­di­da­tIn­nen von außen oder innen.

          Jeder ambi­tio­nier­te Mensch,der sich enga­gie­ren möch­te, soll­te sich an den plat­ten Spruch erin­nern, der bei der Kan­di­da­tur für Ämter und Man­da­te lei­der oft gilt:

          zuerst genannt
          zuerst ver­brannt.

          Lan­ger Vor­lauf gibt Geg­nern und Nei­dern wun­der­bar Zeit, mit sach­frem­den Ruf­mord­kam­pa­gnen die Kon­kur­ren­ten zu dis­kre­di­tie­ren und dar­über auch noch sehr kom­for­ta­bel von mög­li­cher eige­ner Kon­zept-und Ide­en­lo­sig­keit abzu­len­ken. Und auch an die Zei­tung den­ken.……
          Wer jetzt schon nach vorn tritt, der braucht gutes Stan­ding! Hut ab, Herr Frank, denn es ist hof­fent­lich davon aus­zu­ge­hen, dass Sie die­se Mecha­nis­men ken­nen.

          Die Schwie­rig­keit oder die hohe Kunst für alle,ob vom Fach oder nicht, wird nicht nur dar­in lie­gen, trotz mas­si­vem Gegen­wind die Wäh­ler für sich zu gewin­nen.
          Vor allem muss es gelin­gen, loya­le Ver­wal­tungs­fach­leu­te und Bera­ter um sich zu scha­ren, um sich nicht am ver­krus­te­ten Sys­tem abzu­ar­bei­ten und dar­über mit viel­leicht durch­aus krea­ti­ven Ide­en zu schei­tern. Nicht, weil sie nicht gut sind, son­dern ein­fach , weil „man“ die­se nicht will, aus Angst vor Ver­än­de­rung oder weil wie­der ein­mal aus Prin­zip poli­ti­sche Schlamm­schlach­ten geschla­gen wer­den müs­sen.
          Kein leich­tes Unter­fan­gen, und es muss zum Auf­takt eine lan­ge Lis­te von Unan­nehm­lich­kei­ten abge­ar­bei­tet wer­den.

          Hier muss ein ech­ter „Über­zeu­gungs­tä­ter“ ran, weil die Auf­wands­ent­schä­di­gung des Bür­ger­meis­ters, dies­mal ohne das Salär eines Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten im Rücken, kann bei die­ser schwie­ri­gen Situa­ti­on nicht die allei­ni­ge Trieb­fe­der sein.

          Die Oppen­hei­me­rIn­nen könn­ten jetzt eine gro­ße Chan­ce nut­zen- und ja (!), den Mit­ar­beit­eInnen und Ehren­amt­lern den eige­nen Lohn las­sen und die Leis­tun­gen öffent­lich bestä­ti­gen. Wer will denn auch immer in der Zei­tung die­sel­ben Gesich­ter mit Anspruch auf Allein­stel­lungs­merk­mal für Erfol­ge sehen.

          .

          • G.K.

            Ob das ein bedau­er­li­cher Zufall ist, dass der unpo­li­ti­sche und unab­hän­gi­ge Kan­di­dat in sei­nem Face­book-Auf­tritt so Namen wie Mar­cus Held, Bod­de­ras, Milan Singh, Gadin­ger usw als FREUNDE auf­lis­tet???
            Das ist doch alles ober­faul.

            Wie soll das zu sei­nen Aus­sa­gen zum Par­tei­en­filz in den ört­li­chen Ver­ei­nen pas­sen, was ihn angeb­lich so stör­te?

        • Ichmalwieder

          Liebe/r G.K.

          herz­li­chen Dank für Ihre Ant­wort. Ich bin da ganz bei Ihnen. So, wie ich die Situa­ti­on ein­schät­ze, wäre es sicher nicht von Nach­teil wenn, wie Sie anmer­ken: „erst ein­mal durch eine poli­tisch unab­hän­gi­ge qua­li­fi­zier­te Lei­tung von der VG her auf­räu­men und die Basis für einen Neu­an­fang schaf­fen“.

          Und die ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter, wenn schon die Pres­se auf­taucht, in den Vor­der­grund zu stel­len.

    • Paulus

      Ich möch­te Herrn Frank nicht zu nahe tre­ten und mei­ne Kri­tik auch nicht per­sön­lich gemeint, jedoch mir erscheint er in eini­gen Zusam­men­hän­gen etwas undurch­sich­tig.

      Sein Buch „Geheim­wis­sen der Hyp­no­se und Frei­mau­re­rei ver­packt in codier­te Kurz­ge­schich­ten“ steht ein­deu­tig im Zusam­men­hang mit sei­ner Mit­glied­schaft seit 2009 im „Deut­schen Drui­den Orden“, einer Frei­mau­rergroß­lo­ge! (http://​www​.dozen​ten​-boer​se​.de/​T​r​a​i​n​e​r​/​d​e​t​a​i​l​s​/​S​v​e​n​-​F​r​a​n​k​-​1​_​000).

      Mit ande­ren Wor­ten, Herr Sven Frank ist beken­nen­der Frei­mau­rer. Ich könn­te hier noch eini­ge zusätz­li­che Punk­te nen­nen, die mich hin­sicht­lich sei­ner beruf­li­chen Tätig­kei­ten eher skep­tisch machen, so den­ke ich bei­spiels­wei­se nicht, dass man unter Hyp­no­se in weni­gen Wochen Japa­nisch erler­nen kann, obwohl er ja selbst ein aus­ge­zeich­ne­tes Sprach­ta­lent zu sein scheint.

      Kos­ten­lo­se Online-Lock­vo­gel­an­ge­bo­te zu machen, die
      dann aller­dings in einen teu­ren Hyp­no­se­ver­trag mün­den (sol­len), emp­fin­de ich als etwas unse­ri­ös und unver­ein­bar mit dem Ehren­amt eines Stadt­bür­ger­meis­ters.
      Seriö­se Hyp­no­the­ra­peu­tIn­nen sind in der Regel Psy­cho­lo­gen oder Ärze mit einer Wei­ter­bil­dung Kli­ni­sche Hypnose/ Hyp­no­the­ra­pie bei der Mil­ton-Erick­son-Gesell­schaft (M.E.G.) oder Deut­schen Gesell­schaft für Hyp­no­se (D.G.H.)
      Sie haben ein umfang­rei­ches Stu­di­um abge­schlos­sen (Psy­cho­lo­gie, Medi­zin, Sozi­al­we­sen), eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Grund­aus­bil­dung absol­viert (z.B. Ver­hal­tens­the­ra­pie, Tie­fen­psy­cho­lo­gi­sche The­ra­pie, Sys­te­mi­sche The­ra­pie) und eine staat­li­che Hei­l­er­laub­nis erwor­ben (meist Appro­ba­ti­on).

  2. Bernd Harth-Brinkmann

    0ppenheim die Wahr­heit.

    es ist doch bezeich­nend, daß es kein Impres­sum gibt, also nie­mand der ver­ant­wort­lich zeich­net.
    Für mich nur ein erneu­ter lächer­li­cher Ver­such von den Metho­den der Begüns­ti­gung ein­zel­ner Beauf­trag­ter, Geschäfts­füh­rer, Bei­ge­ord­ne­ter, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de abzu­len­ken.

  3. A.S.

    zu https://​www​.oppen​heim​-die​-wahr​heit​.com/

    Auf der Sei­te heißt es „Kom­men­ta­re sind wegen der Ver­ant­wort­lich­keit lei­der nicht mög­lich.“. Heißt das, man kann die Bei­trä­ge lesen aber nicht sei­ne Mei­nung äußern. Viel­leicht hat man Angst es könn­te auch Kri­tik geäu­ßert wer­den. Ehr­lich, ich habe es gele­sen und wer­de die Sei­te nie wie­der auf­ru­fen. Schlech­ter Ver­such.

    • M

      Stim­me A.S. voll­um­fäng­lich zu. Ich war 2mal auf der Sei­te der Wahr­heit und das soll es auch gewe­sen sein. Scheint mir ein eher geschlos­se­nes Sys­tem zu sein, dem ich nicht mit Auf­merk­sam­keit und Klicks hul­di­gen wer­de.
      „Stell dir vor es ist Hel­den­kult und kei­ner macht mit“.

  4. az-mz

    Vie­le Demons­tran­ten kom­men zum Bei­spiel aus Kön­gern­heim …… zahl­rei­che Per­so­nen gesich­tet, die in Dorn-Dürk­heim, Nier­stein, Gun­ters­blum oder Wörr­stadt woh­nen.“

    Tritt nun die „SPD-STASI“ auf die­sem Alter­na­ti­ven-Blog in den Vor­der­grund?
    Auch Erich Men­ger (SPD) hat­te schon die CDU mit einer Schufa-Abfra­ge aus­spio­niert!

    Der Alter­na­ti­ve-Blog zeigt nur, dass der SPD das Was­ser bis zum Hal­se steht!!!!!!!

    Bit­te kei­ne Anmer­kun­gen oder Äuße­run­gen über die Per­son Cemal Göger­cin, dar­auf war­tet näm­lich die SPD!
    Wir wer­den der SPD kei­ne Schub­la­de öff­nen!!!!!!!

    • R. Bürger

      Ich den­ke, jeder hat das Recht in Oppen­heim gegen Held& Co zu demons­trie­ren. Zumin­dest alle,die im Wahl­kreis woh­nen, haben ein berech­tig­tes Inter­es­se an dem The­ma. Außer­dem: Wenn es so wäre wie die Erfin­der der Wahr­heit inten­die­ren, hät­te kein Lin­ker einst gegen den Viet­nam-Krieg oder die Apart­heid in Süd­afri­ka demons­trie­ren dür­fen..

    • Kim

      Man soll­te Herrn Men­ger heu­te noch­mal fra­gen, wer hin­ter den Schufa-Abfra­gen damals gesteckt hat. Viel­leicht ist ihm das ein oder ande­re ja wie­der ein­ge­fal­len.

      Und war­um kei­ne Äuße­run­gen zu Herrn G – wen inter­es­siert denn, was der ein oder ande­re aus der SPD dazu zu sagen hät­te?

  5. E.T.

    1. zu Herr Baum­gar­ten und Mak­ler­cour­ta­gen.

    Ich den­ke wenn das in einem Fall unrecht­mä­ßig war und die Mak­ler­klau­sel aus dem Ver­trag gestri­chen wur­de, dann gilt das auch für ALLE ande­ren Ver­trä­ge.
    Also muss Herr Baum­gar­ten die unrecht­mä­ßig erhal­te­ne Mak­ler­cour­ta­ge zurück­zah­len.
    An Stel­le der Grund­stücks­er­wer­ber wür­de ich die­se Pro­vi­si­on auf jeden Fall zurück ver­lan­gen.

    2. Ankündigung/ Andro­hung von Spar­maß­nah­men für Oppen­hei­mer Bür­ger

    Der Rea­li­täts­ver­lust der SPD geführ­ten Oppen­hei­mer Stadt­ver­wal­tung ist schon gewal­tig.
    Es wäre ein posi­ti­ves Zei­chen, wenn die Beauf­trag­ten bis zur nächs­ten Wahl auf ihre Pau­schal­zah­lun­gen ver­zich­te­ten.
    Auch Herr Kre­the als Stell­ver­tre­ter.
    Schließ­lich sind sie die Ver­ur­sa­cher der gan­zen Mise­re und wol­len nun die Kos­ten auf die Bür­ger abwäl­zen.
    Ich als Bür­ger die­ser Stadt und die­ses Lan­des bin ein­fach nur fas­sungs­los, ob die­ses Ansin­nens.
    Ich hof­fe die Ver­ant­wort­li­chen wer­den zur Rechen­schaft gezo­gen und wer­den in Regress genom­men für den von ihnen ver­ur­sach­ten finan­zi­el­len Scha­dens.
    Den Scha­den, den sie der Glaub­wür­dig­keit der Poli­tik ange­tan haben, kann wohl so schnell nicht wie­der gut gemacht wer­den.

    • Markus Haase

      SPD Appell an Par­tei­en und Bür­ger?
      Liest sich eher, nach Ein­spa­run­gen bei den Bür­gern, hoch die Tas­sen im Rat­haus. Damit will man den Bür­gern von Oppen­heim sug­ge­rie­ren, schaut her, für was unse­re Geg­ner, Mon­tags auf dem Markt­platz ver­ant­wort­lich sind. Ein­spa­run­gen bei Ver­ei­nen, Wein­fest usw.
      Wie wäre den die Hal­bie­rung der Bür­ger­meis­ter Auf­wands Ent­schä­di­gung, Abschaf­fung der Beauf­trag­ten. Das wäre ein Signal für uns Bür­ger. Sicher muss gespart wer­den, auch müs­sen Leis­tun­gen die von städ­ti­schen Per­so­nal erbracht, aus­ge­gli­chen wer­den. Aber zuerst mal in den eige­nen Rei­hen Geld Ein­spa­ren.
      Ich habe sogar schon von Gemein­den gehört die ihr Sit­zungs­geld Jahr für Jahr an Ört­li­che sozia­le Pro­jek­te stif­ten. Das S in der SPD hat­te doch irgend­wann mal was zu bedeu­ten oder?
      Momen­tan:
      Bür­ger­meis­ter = 2186,00€, 3 Bei­ge­ord­ne­te je 801,00€ = 2403,00€, 3 Beauf­trag­te je 450€ = 1350,00€, = 5939,00€ pro Monat, = 71268,00€ pro Jahr
      Ein­spa­rung:
      Bür­ger­meis­ter – 50% = 1093,00€, 3 Bei­ge­ord­ne­te – 50% = 1201,50€, 3 Beauf­trag­te – 100% = 0,00€, = 2294,50€ pro Monat, = 27534,00€ pro Jahr
      Und schon haben wir 43734,00€ ein­ge­spart, außer­dem wäre damit ein Teil des LRH Bericht abge­ar­bei­tet. Hab ich ganz allei­ne gerech­net, ohne einen Aus­schuß (die zusätz­li­che Sit­zungs­gel­der kos­ten) zu bil­den.

    • D. Mayer

      Zu 1)

      Zu Ihrer Fra­ge der Mak­ler­cour­ta­gen wür­de mich eben­falls inter­es­sie­ren, ob für die Käu­fer der Grund­satz „Pac­ta sunt ser­van­da“ (Ver­trä­ge sind ein­zu­hal­ten) gilt oder ob viel­leicht doch eine recht­li­che Hand­ha­be für sie bestehen soll­te.

      Außer­dem habe ich mich gefragt, wie ein Mak­ler zwei­mal für ein und der­sel­ben Ver­kauf eine Cour­ta­ge kas­sie­ren kann. Ent­we­der bezahlt nor­ma­ler­wei­se der Käu­fer eine Cour­ta­ge oder der Ver­käu­fer (und indi­rekt der Käu­fer), aber so?… Ist mir neu. Man lernt immer wie­der dazu und ich muss unbe­dingt Mak­ler wer­den!

  6. Bernd Harth-Brinkmann

    Ja so sind die Kre­the, Kloo­ses Sittigs,und wie die gan­zen Günst­lin­ge und Absah­ner des Hel­den.
    Her­um­ei­ern und aber bloß kei­ne Aus­sa­gen zu den gestell­ten Fra­gen haben.

  7. E.G.

    Hal­lo VERA,

    Der Hengst aus Ülvers­heim hat schrift­lich erklärt, dass er auf die Mak­ler­cour­ta­ge die ihm von der Stadt Oppen­heim (!) zusteht, ver­zich­tet.

    D.h. er ver­zich­tet auf eine zwei­fa­che Cour­ta­ge.
    Das hat nix mit der ers­ten, von den Käu­fern gezahl­ten Cour­ta­ge zu tun.
    Die­se (ers­te) stand im jewei­li­gen Kauf­ver­trag. Die­ser wur­de von den Käu­fern unter­schrie­ben und somit war die ( ers­te) Cour­ta­ge fäl­lig.
    Ich ken­ne nur einen Fall, da hat der Käu­fer gepol­tert, es wäre kei­nen Mak­ler beim Kauf betei­ligt und daher will er in dem ihm vor­ge­leg­ten Kauf­ver­trag den Mak­ler Pas­sus nicht akzep­tie­ren.…
    Und schon war der Ver­trag ( vor Unter­zeich­nung) ange­passt wor­den und er muss­te nix zah­len.

    Alle die sich nicht gewährt und unter­schrie­ben hat­ten, muss­ten also zah­len.
    Auch wenn Sie den Mak­ler nie gese­hen hat­ten..

  8. Helmut Krethe

    Ich lege schon Wert auf die Fest­stel­lung, dass der Kol­le­ge Weiß und ich beim Besuch des Herrn Frank in der Bür­ger­sprech­stun­de nicht komisch guck­ten und wir haben auch nicht zum Aus­druck gebracht ob wir sei­ne Kan­di­da­tur gut fin­den oder nicht. Sei­ne Fra­gen sind von uns sach­lich kor­rekt beant­wor­tet wor­den.
    Jeder Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat der sich bei uns mel­den wür­de, wird auch kor­rekt behan­delt.
    Zu der Wahr­neh­mung des Herrn Frank kann ich nur sagen , dass er sich selbst hyp­no­ti­siert haben muss, um eine sol­che Aus­sa­ge über uns zu machen.

    • Demonstrant 1

      Und ich lege schon Wert auf die Fest­stel­lung, dass Herr Kre­the es nicht für not­wen­dig hält, sich offi­zi­ell zu den ver­ba­len Ent­glei­sun­gen des Herrn Sit­tig zu äußern, der angeb­lich den städ­ti­schen Account für sei­ne pri­va­ten
      Zwe­cke miss­braucht. Dazu wäre mal eine Stel­lung­nah­me sei­tens des Herrn Kre­the fäl­lig gewe­sen.

    • Stefan Buch

      Und ich lege Wert auf die Fest­stel­lung, dass ich Ihnen Herrn Kre­the kein Wort glau­be. Wenn Sie nicht ver­wun­dert waren, dass sich da einer mel­det, um Bür­ger­meis­ter wer­den zu wol­len, wer denn sonst? Gebt end­lich alle im Rat­haus zu, dass ihr in den letz­ten Jah­ren gro­ßen Mist gebaut habt. Und zieht end­lich die Kon­se­quen­zen aus eurem Han­deln. Wie dick­fel­lig muss man sein, um da noch wei­ter­zu­ma­chen wie bis­her?
      Also, mal in sich gehen und dann den Laden auf­räu­men!

    • SG

      Herr Kre­the, Sie haben Ihre Glaub­wür­dig­keit schon lan­ge gänz­lich verspielt/verloren. Wenn es stimmt, dass Herr Sit­tig den städtischen/dienstlichen Account für sei­ne pri­va­te Mei­nung nutzt, die­se dann noch hin­aus kata­pul­tiert, ist das eine dienst­li­che Ver­feh­lung, zumal er in die­ser Hin­sicht kei­ner­lei Funk­ti­on hat. Dienst­recht­li­che Kon­se­quen­zen??? Null, da das rich­ti­ge Par­tei­buch??? Herr Kre­the, oh hät­ten Sie doch geschwie­gen und wären Phi­lo­soph geblie­ben.

    • Horst

      Ihr größ­tes Anlie­gen ist die Fest­stel­lung, dass Sie nicht komisch aus der Wäsche schau­ten? Das tun Sie doch schon seit Jah­ren – nach jeder Wahl zu ihren CDU-Zei­ten, in der Ihnen die Bür­ger von Oppen­heim an der Wahl­ur­ne klar­ge­macht haben, dass Ihr poli­ti­sches Wir­ken hier nicht erwünscht ist. Wenn man bei so vie­len Wah­len wie Sie kra­chend geschei­tert ist, muss doch mal die Ein­sicht kom­men, dass man sich ein ande­res Hob­by suchen soll­te.

      Herr Kre­the, zie­hen Sie die Kon­se­quen­zen und tre­ten Sie zurück.

    • K. Scherning

      Lie­ber Herr Kre­the, wenn das zur Zeit ihre gan­zen Sor­gen sind, bin ich beru­higt.

  9. Engelbert Sauter

    Das Ver­hal­ten des Herrn Sit­tig bes­tö­tigt das, was ich bei der Demo am Mon­tag sag­te : Der poli­ti­sche Anstand der Genos­sen des Sys­tem Held ist abhan­den gekom­men. Daher immer nur Ablen­kungs­ma­nö­ver , da wo Ent­schul­di­gung und Schul­ein­ge­ständ­nis drin­gend erfor­der­lich wäre. Man end­lich merkt das Sys­tem, dass es nicht nur sich sel st son­dern­das poli­ti­sche Sys­tem ins­ge­samt beschä­digt !
    ENGELBERT SAUTER

  10. Markus Haase

    Ich hät­te da mal eine Fra­ge die nicht zum obi­gen The­ma passt mich aber doch beschäf­tigt.
    Man liest, hört zu, liest und hört wie­der und macht sich so sei­ne Gedan­ken.
    Es wur­de geschrie­ben und gesagt das kein Orts – Stadt­bür­ger­meis­ter (Kauf) Ver­trä­ge beim Notar machen dürf­te.
    Wenn dies so rich­tig ist, fra­ge ich mich schon län­ger, haben die Kauf bzw. Ver­kaufs­ver­tä­ge z.B. im Krä­mer­eck oder Gra­din­ger über­haupt Rechts­gül­tig­keit?
    Gehö­ren die Grund­stü­cke noch den alten Eigen­tü­mer?
    Zum glück gibt es hier ja eini­ge die recht­lich bes­ser bescheid wis­sen wie ich.
    Freue mich über sach­kun­di­ge Aus­kunft.

    • Vera

      was auch inter­es­sant ist~ Herr Baum­gar­ten hat ja auf die Mak­ler­cour­ta­ge ver­zich­tet. Haben die Käu­fer der Grund­stü­cke die denn bezahlt? Neh­me ich mal an. Bekom­men sie die wie­der?

  11. Wörrstädter

    Es gäbe eine Chan­ce, in Oppen­heim einen gemein­sa­men Kan­di­da­ten aller Oppo­si­ti­ons-Par­tei­en vor­zu­schla­gen. Nach dem Mot­to: Alles, nur kei­nen von der SPD. Es kann es aber nur einer sein, der Ver­wal­tungs­er­fah­rung hat. – Mit Hyp­no­ti­seu­ren hat Oppen­heim sowie­so schon schlech­te Erfah­run­gen gemacht – die von der SPD wir­ken doch alle so, als habe der „Mag­gus“ sie zehn Jah­re lang hyp­no­ti­siert: bei Besin­nung jeden­falls sind die nicht.

    • SG

      Hal­lo Wörr­städ­ter, jeder hat eine Chan­ce ver­dient – auch Herr FRANK. Geben Sie ihm die­se.

  12. e4

    @ SPD,
    Sig­mar Gabri­el (SPD): Enor­me Respekt­lo­sig­keit oder eis­kal­te Tak­tik.
    Dr. Joe Wein­gar­ten (SPD): Die SPD-Basis fragt: Geht‘s nur noch um Pos­ten?
    roga​le​.com: Es geht nur noch um Macht­er­halt, der Bür­ger ist der Ver­lie­rer (Pro­gno­se: July 2017, -> SPD = 20%).
    error4 (e4): Ist Oppen­heim über­all in der SPD-BRD?

    Der Absturz der SPD auf 17%, hat Namen und Zah­len!

    Bei­spiel­haft könn­ten wir Oppen­heims Abzo­cker-Pär­chen Mar­cus Held und Ste­fa­nie Kloos anfüh­ren. Eine Oppen­hei­mer SPD-Basis, die nicht bereit ist ihre Filz­pan­tof­feln aus­zu­zie­hen. Eine brei­te SPD-Front, zwi­schen Worms über Wöll­stein bis nach Mainz, die sich lie­ber in Schwei­gen hüllt, als sich nicht deut­lich vom „Hel­den-Sys­tem“ zu distan­zie­ren, muss sich fra­gen las­sen – war­um nicht?

    Haben die Genos­sen vor ihren Bür­gern Geheim­nis­se?
    Ver­sinkt die SPD in abso­lu­ter Unglaub­wür­dig­keit (Schulz-Effekt)?
    Hat die SPD ihren inter­nen Kri­ti­kern schon viel zu lan­ge einen Maul­korb ange­zo­gen (Basis- und Demo­kra­tie­fern)?
    Müs­sen wir heu­te bei der SPD von den „Genos­sen der Bos­se“ spre­chen(?), die ihre Bür­ger zur Tafel und Sup­pen­kü­che führt?

    Hat die SPD noch Über­zeu­gungs­kraft oder wird sie zum Tur­bo­la­der der -> AfD?

    Die SPD hat­te nicht den Mut und die Kraft in Ber­lin als Oppo­si­ti­ons­füh­re­rin auf­zu­tre­ten! Dies über­lässt sie nun frei­wil­lig und grund­los, mit einem brei­ten Lächeln in alle Kame­ras, der AfD – geht‚s bei der SPD doch nur um Pos­ten und vie­le Pöst­chen bis nach Oppen­heim?

    Die SPD-Basis hat nun die Mög­lich­keit, ein gro­ßes SIGNAL wie­der in Rich­tung Demo­kra­tie zu set­zen! Mut zur Erneue­rung, über­win­det eure Ver­lust­ängs­te, die Boden­bil­dung wird schmerz­lich, aber dafür der anschlie­ßen­de ERFOLG umso grö­ßer!

    Übri­gens: Wenn Dr. Joe Wein­gar­ten (SPD) Mar­tin Schulz kri­ti­siert, muss er auch nach Bad Kreuz­nach schau­en, wie dort sei­ne Par­tei­freun­de Gün­ter Meu­rer und Erich Men­ger den Poli­zis­ten Andre­as Hen­schel (SPD) im Stadt­vor­stand instal­lie­ren möch­ten – dann doch lie­ber ein brei­tes Aus­wahl­ver­fah­ren.

    • D. Mayer

      Von Mainz bis Worms trifft aller­dings kei­ne SPD-Front zu: Kor­rek­ter müss­te es zwi­schen Mainz und Worms hei­ßen (und selbst hier brö­ckelt hin­ter den Kulis­sen all­mäh­lich die „SPD-Front“).

      War­um hüllt sich „die“ SPD in Schwei­gen?

      Die SPD-Par­tei­spit­ze in Mainz über­lässt das Han­deln der Staats­an­walt­schaft, dem Lan­des­rech­nung­hof, der Kom­mu­nal­auf­sicht, ggfs. auch den Gerich­ten… Wer außer­dem zwi­schen den dür­ren Zei­len der Par­tei­spit­ze zur Cau­sa Mar­cus Held liest, ent­deckt eine kri­ti­sche Distanz. Unter­stüt­zung liest und hört sich anders an, wie bei­spiels­wei­se Ange­la Mer­kel bei „Dr.“ von und zu Gut­ten­berg, Chris­ti­an Wulff & Co unter Beweis gestellt hat.

      Aus der SPD Mainz und ihrem Bun­des­tags­wahl­kreis gibt es kri­ti­sche­re Töne gegen Mar­cus Held. Bei einem Rück­tritt von Held als MdB zieht ja auch ihr Cars­ten Kühl in den Bun­des­tag ein. Heißt aber auch, die drei Unter­be­zir­ke der SPD Worms, SPD Alzey-Worms und Tei­le der SPD Mainz-Bin­gen ver­lie­ren ihren MdB sowie des­sen Wahl­kreis­bü­ro, des­sen Ber­li­ner Büro, des­sen direk­te Kon­tak­te nach Ber­lin.

      Trotz aller Unbe­liebt­heit von Mar­cus Held möch­te die SPD Worms ihn weder als Abge­ord­ne­ten ver­lie­ren (Faul­heit ist ihm nicht zu unter­stel­len) noch sich in Alzey-Worms mit einem vor­schnel­len Vor­pre­schen unbe­liebt machen. Wer möch­te sich schon inner­par­tei­lich der „Chan­ce“ berau­ben, in vier Jah­ren den nächs­ten Kan­di­da­ten zu stel­len?

      Und noch­mals: Aus der SPD Worms kamen, seit Mar­cus Held sich als B-Kan­di­dat und spä­ter dann als Kan­di­dat nomi­nie­ren las­sen woll­te, fast immer Gegen­kan­di­da­ten – lei­der fast immer erfolg­los, weil Alzey-Worms ihn unbe­dingt woll­te.

    • e4

      @ D. May­er,

      viel inter­es­san­ter sind unse­re aus­sa­ge­fä­hi­gen Pro­gno­sen, als Ihre Rosi­nen­pikerei über die Worm­ser SPD.

      • D. Mayer

        Hier pickt sich eben jeder die Rosi­nen her­aus, die ihm selbst am bes­ten gefal­len… und Mar­cus Held ist uns allen die einen­de Ober-Sul­ta­ni­ne. In Sachen Gro­Ko sind wir bei­de uns eben­falls einig.

        Natür­lich kann man unser Par­tei­le­ben ver­ein­fa­chen und uns in der SPD alle über einen Kamm sche­ren, aber ist es fair, es so zu hand­ha­ben? Noch lie­ber wie Pro­gno­sen mag ich Fak­ten, des­halb ver­glei­chen wir mage­re 20,5 Pro­zent für die SPD gegen­über 61,8 Pro­zent für CDU, FDP, Lin­ke, Grü­ne und CSU – bit­te hier also eben­falls mehr Über­zeu­gungs­kraft ein­for­dern, um nicht als Sum­me aller eta­blier­ten Par­tei­en zum Tur­bo­la­der der AfD zu wer­den!

        Und wer aus grund­sätz­li­cher Sym­pa­thie mit der SPD befürch­tet, die AfD kön­ne uns künf­tig über­run­den, wer sich über „sei­ne“ Sozi­al­de­mo­kra­tie schwarz ärgert oder wer sich von ihr nur noch schlecht bis gar nicht reprä­sen­tiert fühlt, kann ger­ne ein­tre­ten, auch um die von Ihnen genann­ten Aspek­te zu för­dern.

        P.S.: Übri­gens ver­ste­he ich Ihre Pas­sa­ge „roga​le​.com: Es geht nur noch um Macht­er­halt, der Bür­ger ist der Ver­lie­rer (Pro­gno­se: July 2017, -> SPD = 20%)“ über­haupt nicht. Ein fran­zö­si­scher Web-Desi­gner ohne für mich in sei­nem Lebens­lauf, sei­nen Inter­es­sen oder sei­nen Inhal­ten erkenn­ba­ren Bezug zur deut­schen Poli­tik?

  13. SG

    .…..„ihm gesagt, man müs­se, wenn man als Selb­stän­di­ger in der Stadt klar­kom­men wol­le, dem Gewer­be­ver­ein bei­tre­ten, dem Gesangs­ver­ein, dem Fuß­ball­ver­ein oder aber der SPD.“
    Beim Lesen die­ses Sat­zes konn­te ich mein Schmun­zeln nicht ver­ber­gen. Es wird Zeit, dass in Oppen­heim end­lich mal kei­ne FILZPOLITIK mehr betrie­ben wird. Schluss mit der Gleich­schal­tung und Über­wa­chung durch das Held-Netz­werk!!! Sven FRANK ist ohne Par­tei­buch, was durch­aus von Vor­teil sein kann. ER könn­te die Oppo­si­ti­on einen und auch Signa­le an die hof­fent­lich neu­en SPD-Stadt­rä­te aus­sen­den.
    Viel Glück Herr FRANK.

  14. O.S.

    Man gewinnt sowie­so immer mehr den Ein­druck, die Mehr­heit der Oppen­hei­mer wür­de der­zeit als Ersatz für Mar­cus Held auch ein Stück Holz zum Stadt­bür­ger­meis­ter wäh­len, solan­ge es nur nicht rot ange­stri­chen ist.

    Nun ist ja schon mal wenigs­tens der Ers­te da, der abseits des „Sys­tems Held“ frei­wil­lig sei­nen Hut in den poli­ti­schen Ring zu wer­fen bereit ist. Das soll­te man zunächst ein­mal ein­fach aner­ken­nen, auch wenn es ein durch­aus unge­wöhn­li­cher Kan­di­dat wäre und dazu der­zeit noch nicht die recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für eine Kan­di­da­tur ver­fügt.
    Da wer­den sich im Lau­fe der nächs­ten Mona­te aber bestimmt noch wei­te­re Per­so­nen aus der Deckung wagen und dann muss man mal sehen, was der Wäh­ler aus dem Kan­di­da­ten­an­ge­bot macht. Auch AL und/oder CDU wer­den sich dar­über auch Gedan­ken machen und bei der SPD, naja, wäre eigent­lich vom Ergeb­nis her wohl egal, ob da Frau Kloos oder Herr Sit­tig kan­di­die­ren wür­de.

    Aber dank Herrn Frank ist jetzt wenigs­tens mal ein Anfang bei der Nach­fol­ger­su­che (*) gemacht.
    Es bleibt also span­nend!

    (*) Ich gehe jetzt mal ein­fach davon aus, dass der jet­zi­ge erkrank­te Stadt­bür­ger­meis­ter 2019 nicht noch ein­mal antre­ten wird bzw. nicht noch ein­mal gewählt wer­den wür­de. Ganz aus­schlie­ßen kann man das natür­lich der­zeit nicht.

    • Stefan Buch

      Das stimmt aber wohl so, mit dem Stück Holz: Vor Jah­ren hat mein Freund Armin Egge­brecht zu mir gesagt: „Pass’ auf in Oppen­heim, wenn die hier einen „Wein­bergs-Sti­ckel“ fin­den, vor dem Rat­haus auf­pflan­zen und den rot anma­len, dann wird der gewählt.“ Ach Armin, du hat­test ja so recht!

  15. D. Mayer

    Sven Frank soll­te das Gespräch mit den Oppo­si­ti­ons­par­tei­en suchen, um even­tu­ell von ihnen als unab­hän­gi­ger Kan­di­dat auf­ge­stellt zu wer­den. Schließ­lich haben sich die Oppo­si­ti­ons­par­tei­en als ehe­ma­li­ge Koali­ti­ons­part­ner von Mar­cus Held auch nicht gera­de mit Ruhm bekle­ckert.

    Wür­de er im Ide­al­fall von allen Oppo­si­ti­ons­par­tei­en auf­ge­stellt wer­den, ent­fie­le auch eine Zer­split­te­rung oppo­si­tio­nel­ler Chan­cen: Wenn sich näm­lich die Stim­men der Wäh­ler auf zuvie­le Kan­di­da­ten der Oppo­si­ti­on ver­tei­len, wer­den die Chan­cen der SPD Oppen­heim gestärkt und erhöht. Ohne einen klar erkenn­ba­ren Wil­len der SPD Oppen­heim, die Machen­schaf­ten ihres Vor­sit­zen­den auf­zu­klä­ren und ihn ggfs. in Regress zu neh­men, kann und darf das nicht im Inter­es­se der Oppo­si­ti­on und der Bür­ger in Oppen­heim sein.

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